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T5rau ici ouBecorbiiitlid) schnell Vor )t* geangen: in beit Lungttl habe sich eine

jo riesige Menge Von Tuber kelb a z i l Ic » vorgemnden. bafs die Krankenbansärzte sagten, es wäre ihnen IN ihrer iabrzehntklangen Praxis kein solcher Fall vorgekommcn, Auch in dein Hirn unseres mit >4 Monate» verstorbenen Kinde» t'iirtfii viele Tnbcrkelbazillcn gesunden.

Der Zeuge Hack», Lebensversicherungsagent, der die Lebens­versicherung sür die zweite Frau abgeschlossen bot, kann nichts eesentlicheS bekunden,

Eilendahnfektetär Haiunk, der Aachbar de» Angeklagten in Medcrhöchstadt bekundet, das, man in Niederhöcbstadt die größten Anstrengungen gemacht h>'be, um die Frau Hops» au» dessen Wohnung zu entfernen. Auch dieser Zeuge ist von Hops wegen Beleidigung verklagt worden, Hoch hat auch zahlreiche Anzeigen gegen den Zeugen bei der Vorgesetzten Tienstbeliörbe deq Zeugen erstattet, Weiter äußert der Zeuge noch, daß Hoch ihn, gegenüber einmal geäußert habe:

W en» Sie wüßten, wasich für einer bin, würden Sic vor mir ansshucken!"

Serhnackern gegeben Die National Raiining Co, vlani eine tk 'joBPflung ihres 2 Millionen Dollar betragenden Stamm A tien Kavrtals und infolgedessen eine Verteilung von 100 Prozent Dividende, so daß jeder Akrieninhaber den dop­pelten Betrag seines Aktienbesitzes, statt de» Jahresgennnnes, erhält, Tie Standart Oil Co, in Kentucty hat ihr Aktien­kapital von l Million auf A Dkillionen erhöht und zahlt 200 Dollar pro Aktie Dividende, Tie llnion Oil Co of California hat die halbjährliche Dividende von 2 Prozent diesmal auöfallen lassen, stellt aber die Wiedevauinahme der Gewinnverteilung im Juli in Aussicht. Das amerikanische Pctrolemngcschäst bringt also viel Geld ein.

lNärtte.

LiUlbiirq a. b. Lahn, li. Ja». Feil ch! markt, Durch» schnlltsvrels vro Malter, Roler Weizen lßlassainseber) l',.70 Mk weisirr Weizen lanaebaule stremdsorleni 15,20 "if, Korn 11,50 < D!t Gerste ' ?niller) 9,00 Mk Braugerste 10,60 Mk Hafer 7,750,00 Alk. Crbseu 0,00 Mk Korlosfeln 0,00- 0,00 Mk

Oiad» einer kurzen Pauie w^rdc dir Hebamme Brumni ver- nourmcn, Die Zeugin ist damals einige Tage nadi der Geburt des etwas schwächlichen, aber gesunden Kindes an Mandelentzün­dung erkrankt: als sie nach sünz Tagen wieder zu Hopf gerufen wurde, war da» Kind krank, nadl ihrer Ansicht an Luitröhren entzündung. Nach dem Tode de» Kleine» hatte inan den Eindruck, als ob es au Erstickung gestorben sei. Der Angeklagle hat ihr! »vigkworsen. sic hätte da» Kind angestcckt, das fei aber nicht der Fall gewesen,

Kendarmeriewachlmeister Bannt ann bekundet, daß in Niedeihöchstadt Gerüchte gegangen seien, die Frau Hopss sei keines natürlichen Todes gestorben, Ter behandelnde Arzt Dr, Fortmaun rcklärte da-- als Weibcrklattch und au» diesem Grunds habe der Staatsanwalt erklär,, er könne den von den Zeugen er betenen Dafibcfcbl nicht erlassen, da der behatidelnde Arzt bekundet habe, daß eine Vergiftung nicht vorlicze.

Der nächste Zeuge, Artist S I r a u s;, kennt den Angeklagten Ho»s seit 1907, Als er einmal in Nicderbödntadt war, hat ihm der Angeklagte vorgejammert, daß er Unglück mit seinen Frauen habe: die erste sei gestorben und ebenso ihr Kind, die zweite sei krank ge­worden, und mm rede mar, er habe sie vergiftet Der Zeuge sagt, Hovs habe damals einen so unglücklichen Eindruck aut ihn gemacht, daß er Mitleid mit ihm hatte und iidj dazu verleiten ließ, die zweite Frau des Angeklagten bei der Siagtsanwaltschast in Wies- baden wegen Meineids anznklage», wa» ihm heute sehr leid int,

Tie Zeugin Hebamme Henrichs sagt au», ihr Bruder sei eine Zeitlang bei Hopf in Stellung getveien nnd daduriki habe sie Hops kennen gelernt Sie habe ein schwcrlrankes Kind gehabt und der Angeklagte habe ihr einmal gesagt, der Arzt müßte eigentlich dem Kind etwas geben, damit es nicht so zu leiden brauche und sterben könne. Tie Zeugin war darüber sehr erschreckt nnd hat Hops gesagt, cs könnte das herauskomnien. Der Angeklagte hat aber er­klärt, es käme nichts heraus, tocnn nia» ein im Körper nickt tackweisbarcs Gift verwende. Die Zeugin habe ihm aber -rklärt, sie würde derqleicl>en nicht tu», weil da» strafbar märe.

Etz folgen nun die ärztlichen Gutachten über die Krankheit der zweiten Frau de» Hops, die im wesentlichen nichts Neues ergeben.

Hierauf wurde die Sitzung aus morgen vertagt,

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vermischte».

' O pser des Winters, Aus Merl a, d, Mosel wird gemeldet: Beim Ctslause» brachen gestern fünf Schulknaben ein. Ein Winzer rettete vier, darunter sein eigene»' Kind, Der fünfte Knabe konnte nur als Leiche geborgen werden

* X ii r d> einen Dammbrnch der schwarzen Elster sind nach einer Meldung ans Halle großc^Teile der Oberiörsterci Annabnrz überschwemmt worden. Der Schaden an Wildbestand »nd Kulturen ist groß,

* Das Schloß A a l h o l n, aus der Insel Laaland ist gestern abc-nd durd> Brand zum Teil zerstört nwrden. Das Schloß gilt als das älteste Bauwerk Dänemarks und ist Eigentum des Grafen Rabeir-Leotzau,

"Gescheitert, Aus fl) amouth (Neuschottlaud,, 14, Jan . wild gemeldet: Der DamvierC obeg UI d" wurde am den Trinito-Ktipven gesichtet. Als der Nebel sich lichtete, nmrdc bc- änerkt, daß der größte Teil des Schisssrumpfcs über da» Wasser hinaustagt, Sturzwellen überslizzen den DdNlvscr, io daß Teile der Schisssladnng an Land getrieben wurden. Alle ans dem Tampicr lesindlichcn Personen wurden hierher gebracht.

XHmdef.

Amerikanische P c tr o > c u m - Ge s c l l s chaste n, AlS Folge der Uebernahmc der Gcneral-Petroleumgesellschast durd> ein brittisches Syndikat mit dem Schiffseigner Andrew Weil an der Spitze, wird fernerhin kalisornisches Petroleum sür größere englische Handclssahrzcugr als FeuerungSmacerial Ber Wendung finden. Denn nnc jetzt bekannt wird, gehört der Chef der großen Belsaster SchissSbaugesellschait, Harland n, Woli, ebenfalls dem Syndikat an, welcher angeblich die Errichämiq einer großen Werst an der Küste von Kalifornien plant, um dort Tiesel-Moiorbovte sür den amerikanischen Küstentransvorl zu bauen Die Ohio Oil Comp, hat außer der regelmäßigen viertel jährlichen Dividende von 1,25 Dollar die Akne eine Ertra Dioi dende von 6,75 Dollar pro Aktte an ihre 5200 ßkknonäic a!1

Amtlicher Wetterbericht.

Oefsentlichcr Wetterdienst, Gießen, Wetteransiichten in Heilen am Freitaa, de» 18, Jan, 1914: Ro4> vorwiegend trocken, keine Zunahme des Frostes, nordöstliche Winde

Letzte Nachrichten.

E r st c Kammer und L c h r e r g e h ä l l e r, rb, Darmstadt, 15, Jan, Tic Erste Kammer hielt gestern eine vertranliciie Sitzung ab, in der die B e i o l d n n g s - r c i o r m cinaebend berate» wurde. In der zunächst unverbindlichen Ansivrackie ging die allgemeine Stimmung dahin, daß der von der Zw e it e n Ka m m er über d i e R c gi e r u n g » v o r- läge hinaus beschlossenen Erhöhung der L eh r e r - oehältcr nicht zngestimmt werden könnte. Während die Sätze des Provisoriums der beiden Borjabre eine llvrazentige Gehaltserhöhung für die Bollsschullebrer porsclie», sollten die Sätze nads de> Regicrungsvotlage lekonntlich um 14 Prozcn! erhöht ,ver- den. Die Zweite Kammer hatte aber kinstimmia eine Gehalts­erhöhung von 18 Proz, beschlossen, wodurch bekanntlidi eine zunächst nod> ungedeckte Mehrausgabe von 18000', Mk, entstehen wird. Ob es nröglid» sein wird, die ausecnandergehcnden Anschauungen zwi- schen beiden Ständekammern auszugleichen, erscheint fraglich.

Parlamentarischer A b e » d in Dar in st a d t, rb, T armsladt, 15, Ja», Dem gestern im Ständebause ab- gehalrcnen P a r l a »l c n t» a b e n d . dein ersten des Kämmer- dräsidcilten Köhler, wohnten auch der Großhcrzog und 20 Mitglieder der Ersten Kammer, drei Minister und zahlreiche andere Regierungsvertretrr bei. Zu Beginn des Abends fand im Sitzungssaal« ein höchst interessanter Vortrag des lßcheimrateS Professor M ü »ch statt, der rcids mit praltischen Vorführungen und Erläuterungen gewürzt war und ein ganz besonderes Inter­esse dadurch erhielt, daß durch einen vor dem Präiidcnteniische aus­gestellten Avvarat von dev, ans Berlin herveigekusenen Herrn Betz von der Tclefunlengrseftschaft eine große Anzahl drahlloscr Telegramme au» Nauen, ßlvrddcicv, England und Frankreich ausgenommen nnd vcrlejrn wurde, Ter Großherzoq weilte bis nach 1 Uhr unter den Gästen, Das Hanvlgesprächsthema bildete im Laute des Abends Beratung und Stellungnahme der Ersten Kammer zur Frage der L e h r c r g c h ä 1 t c r.

Ein Welfenprotest,

Berlin, 15. Jan, Die fünf deutsch-hannover­schen Bei chs t a gsa b g eo r d n e t e n erlassen gegen Herrn v, Bethmann-Hollweg eine Erklärung, in der es heißt:

Kein Mitglied de» Königshauses hat seine An­sprüche aui Hannover vrcisgegebcn, weder direkt, »och indirekt. Die Welfenpartci habe sich sür die Betätigung ihres Pactcivro- qramms niemals aut den Willen des Herzog» von Braunjchwcig berufen und werde für ihr Ziel weiter kämpfen.

Zu dieser Erklärung schreibt dieBoss. Zeitung":

Die wclssscheu Reichstagsabgcordneten irren: In dem Briese de» Herzogs von Braunidnoeig an den Reichskanzler vom 20, April" ror, Jahres heißt cs ausdrücklich, daß er nichts tun »ns nichts unterstützen werde, lvas daraus gerichtet ist, dcil derzei­tigen Besitzstand Preußens zu gejährden. Der welsische Protest gegen den Reichsianzler ist mehr Worte- als inhaltsreich,

Deutsche Schisse i nt Hasen von Shrakns, Roni, 15, Jan, Der Besuch des deutschen großen Kreu­zersGo eben" im Hasen von Syrakus, wo gegenwärtig auch der deutsche KreuzerHansa" vor Anker liegt, gestaltete sich zu einer sehr herzlichen dciftsch-italienischcn Freundschafts­kundgebung,

Die türkische M a r i n e,

K » n st a n t i n o p e l, 15, Jan, Von msormic der Seite wird bcrjichkd, daß die Nachricht von dem Ankans de» Schlacht-- sch iss csSan Marco" durch die Türkei trotz des italieni­schen Tenirntis zutrefsc. Tie Türkei habe außerdem drei Kreuzer, vier Torpcdobootszerstörer nnd den chi- lenischcn TrpadnoughtAlmirante Ehorane" angekanst.

Sarah Bernhardt,

Paris, 15 Jan Sarah Bernhardt Hai das Ritter­kreuz der Ehrenlegion erhalten.

Oberst Labrador begnadigt,

Madrid, 15, Ja», Ter König begnadigte den zu sechs Monaten Arrest verurteilten Oberst Labrador, der sich ge weigert halte, als Protestant a» einer von einem Kriegsgericht veranstalteten Messe leilznnehmen,

Zn m A ii s b ri! ch de» V u l N » i Saknrascki m a Tokio, 15. Ja» Der Vnttan T a k u r a s ch i m a ist tcilwc u> in sich zuiammengestnrzt, Die Ausbrüche beginne,» uachznlassen. Bei de,» er,len Ausbruch de» Vulkan» aut der Insel Saknraschima, d,-i seil 1A> Jahren untätig gewesen war, veranlaßten die Behörde» die Bevölkerung, die S.ädt Käloschima zu verlassen. Es wurden Trnpvcn auigeholcn. Ein Flüchtling, der nach Nagasaki kam, er zählte, daß er in Kogoschima über 200 Ezschütteruiige» gezählt habe. Bei Beginn des Ausbrudis stiegen die Rand,- und Flammen- säiilen aus verschiedenen Teilen des Berges auf. Vierzig Minulen später begann die Ernznion vom Bccggivsel, Die osttnärt» liegenden Häuser wurden zuerst von, Feuer crgriiicn, da» sich schnell a» breitcte. Die Einwobner drängten ans User, Die Polizei begab sich in Boote» zu den Rettungsarbeiten, Tie Hitze Ivar sehr stark, sic wurde selbst in Kagoiänma gespürt, wo der Himmel durch die Rauch Massen des Vulkansnd durch den Rauch der brenncndcn Häuser nd Wälder verdunkelt wurde. Das Marineanit hostt, durdi die ent­sandten Kkiegsschiiie eine sunkcntclegraphische Verbindung herzu stellen. Die Erschütterung wurde in der ganzen Provinz Kiuschin gespürt. Die Stadt Nagasali, obwohl 180 Kilometer cntsernl, i, mit seinem Staub vulkanischer Asche bedeckt worden, Ter Gouvr, nenr von Mijazatt (Ostküste) lelegraphicr!, daß die Stadl mit Asche bedeckt ist.

Für jedes Aller

Scotts Eniulston zzträglich, sie kciniäweaä nur e,a zünderkräälgunasmittcl. Auck Erwachse,» nebmeu sie u»u demjeiben Autzen zur allgemeinen Stärlun»

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(Emulsion ist ohne Echwieriakeit zu nehmen und so leicht verdaulich, daft sie auch von Personen mit schwachem Magen gut verirogen loird.

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JULIUS OBERNZENNEk

Keil 73 - 79 .

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«ejründot in, Jahre 1878.

nventur-Räumungs - kaut

Um meiner verehrten Kundschaft Geleeeuheit zu geben, alle von mir geführten Artikel zu herab« (tf»CQ 111 {pc

gesetzten Preisen zu kauten, gewähre icli wie aliiähriicb auf mein reic* au yggalpltetes VjCaal 11 V 3 Ts da VrSflld^wl

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