vereinznachrichten.
— Der O b ft * 21 u b Gartenbau verein ft u i e b b e r q • Fauerbach ichrcibt ttnS: SIm Tonnerstag nbctib ueronfloltctf bet i'crctu eine Iiestsilzimg tu dein £otd itnur- (Hitflflcitct wurde bic Sittung durch cm WethnachtS-Polvotirri neu einem Duaitctt der Mtlitar-Mnsikschnte Taranf sprach Fräulein Glitich einen Prosoll unv der Vorsitzende Tr. Hoismnnn cinifie 9‘3orte um Vegrntznng. Zehrer ‘JJilltcItn sprach über „'IO c i b u acb t c n i tu (9 n r t e u”. Er uitttc, tote auch itu Oinueu Ärjeihitachls- ÜiinmitiiA teilt foitue. Er bcsprach bie in bet sttatnr zur Weihnachtszeit blüheubett Pstattzen. Zuletzt kaut er aut bet, Vogelschutz zu Iprechen. Ter Vorsitzende biell tnerani eine -Ansprache au die durch Ebrettdivkome att»nezeichneten Freunde des Blinncnschinnckcs tmb überreichte bi: Tiploni«. Tesglei ben euwüitq Fräntem Naitm'a n tt als Vertreterin der Schttlerschnte das Ebrendtpkom lür die belle Geiamlteisttmq in ber Vlmnenvttcae buich Schnt- kinber. Eine große Bliimeu- ttttb Geräleverlasttng schlau bte Persatnutlintq.
--- CV> i ü it i it 3 e u , 9. Jan. .v»eute abend 8 Uhr janb bet vollzählige! Beteiligung der Mitglieder unseres Ei c s a n g - B c r eins die elfte HanvtVersammlung in diesem Jahre statt Nachdem die Rechtmngsaklage »am Jahre 1913 und die poraussichl- lichen Eimichtnngen für das Jahr 1914 geregelt waren, wurde das Mitglied Ehr. Fah, das 25 Jahre dem Sere ne angr dort, jltnt Ehrenmitzliedr ernannt tmb ihn, cm Ehren- diplom überreicht. Ter Jubilar dankte für das Entgegenkommen des Vereins.
«an. Hungen, 12 Jan. Eiestern abend veranstaltete der hiesige Turnverein int Saale der Traube bei grosser B? tetligung eine A b e n d n n l e t hall u n g. Das vteraltige Volks stück „Ter Goldbauer" würbe ausgeführt. In den Zwischenakten wurden Musikstücke tür Rlovter und Violine oorgetragen und mit Tanz endigte die Veranstaltung.
Gictzcncr Ltraskammrr.
Ä i e it e » , 9. Jan.
U in bic 11 ober w erst! u g an die Landes v o l t s c i b e b tj t b c rückgängig zu inachen, hatte der 54,ährig>- Arbeiter Sch. oon CI»e_m Westsalen 'Berufung eingelegt Er ttwe durch Urteil des rrchönenqerichts Fiiedberg pom Dezember 1913 iregen Bet- telns zu einer Hattstrase von 4 Wochen und in dir gasten des Beriahrens verurteilt trorbeitl zugleich war aus lleberweisung an die Lanoesvoltzeibehörde erkannt tvorbeu. Nur gegen oen lohten Punkt richtete jrch die Bernsung des Angeklagten Tie «traslammer gab der Berufung stall, weil ausweislich des Straf registers der Angeklagte in den lebten 3 Jahren nur einmal wegen Bettelns boftraft worden ist, die Ueberweisung aber nur dann zulässig ist, wenn der Angeklagte wegen ein und derselben Ueberliekung mehrmals innerhalb der genannten Irin orrur- leilt worden ist. Die gegen den Angeltagten im Jahre 1913 verhängte Haitstrase negetl Landstretchcrei kann deshalb nicht, wie dies das Schösscngeticht getan hat, zur Begründung der Uebeiweisung heranqezogen werdcn.
Wegen gemeinschaftlichei Körperverletzung tr-aren der Arbeiter ,3. W. uich der Schirmslicker I. I., beide in Ine borg wohnhasl, durch das Lchössengerichr Friedberg zu einer GesängniSftrase rem je 2 Monaten verurteilt worben; sie Hallen IN bet Wirtsckzati Sch. in Friedberg den Arbeiter 2t. zusammen mißhantzelt: I. hielt St. lest, wählend W mit einem Stock aut diesen cimchtng. Beide Angeklagte sind vielsach vor bestraft. Die Straslammer kaat zum gleichen Ergebnis wie das Schöiseitgorich! und- oerwart die Berufung.
Wegen B e t r >t g » v e r s n ch e s lullte sich det Händler W. ans Watzenborn z» verantarorten Ihm wurde zur Last gelegt, einer VerstcheruttgsgeieUichasi. bei welcher er sein Stroh versichert Halle, die Menge des verbrannten Strohes zu hoch angegeben zu haben. 670 Zentner Hatto er an gemeldet, not aber nicht in der Lage, dies urkundlich zu be- ttriiet, Der tahnomtliche Bericht über die Menge des Strohes, welches der Angeklagte mit der Bahn erhalten hatte, ergab ein eibeblich niedrigeres Gewicht. Ter Angeklagte hatte die ihm reichlich gebotene Gelegenheii. nachztrweijen, daß er von nuverer Seite ohne Vermittlung der Bahn Srroh erhalten l>abe, in keiner Weise fccmtftt. Er hatte aus die dahin zielenden Fragen ent. weder anSweichende. »der sehr unglaubtoürdige Angaben gemacht. So behauptete er z. B , er hake iich gar feilte Auszeichnungen über die von ihm gehandelten Waren gemacht Tas Gericht schenkte tfrailüeu Angaben keinen Glauben, und geivann die Ueberzeugnng. daß der Angeklagte die Peritchcruug um eine nicht nnerhel tickze Summe habe betrüge» wollen. Ta aber die Versicherun t, die vlienbar Verdacht geschövit hatte, die Versicherungssumme nirtit ausgezahlt batte, konnte er nur wegen Be- trpgrversuchs bestrasl werden. Tas Urteil lautete ans l Woche Geiängnis.
Zu einem Jahr Zuchthaus wurde der Kellner I. H. aus Sniba verurteilt, wbtvohl er nur einer Hebertet.« gestohlen Halle. Aber es handelt sich UNI einen uielfadb, insbesondere wegen schweren Tiebstabis oft vorbeslratten Verbrecher, um eilten Menschen von niederer Gesinnung. der nach Ansicht des Gerichts der ehrlichen Arbeit aus dem Wege geht. Er ist ständig unterwegs. Am Tage der Tat kam er aus Belgien zugereist. staun- b.ier. beging er den ihm zur Last gelegten Tieb- stahl. Er begab fick IN das Haus des Zeugen M. in der M a r kte st raste, nahm unbemerli aus dem Flur des ersten Stockes einen Ueberzieher uuo verschwand damu. odne daß es den Haitsbewohnern gelungen' n ive, ihn -u fasse,i. Erst als er mit dem gestohleuen Mantel über dem Arm wieder an dem Hause vorbetging, wurde er au dem Ueberzieher erkannt: man tolgle ihm. benachrichltgle die Potii.'i, und dieser gelang es, ihn aus dem Tackrstuhle eines, Hauses IN der Neuen Bvue, in welches er sich geflüchtet halle, sestzunehmen. Er wird nach wegen mehrerer anderer Straftaten nersolgt.
Ein ii u e r s r e u l i che i Bild bot die l,-!»'c zur Vertändlung stehende Sache. Augeklagt ivar der Händler M st. von Laubach wegen Untreue IN einheitlichem Zll- sammeniresseit mit Unlerichlaguna. Ter Angeklagte ist ein schwach begadler. erblich belasteter Mensch, der während der Verhandlung mehriach weinte, von dem das ksterickt aber im Einverständnis mit dem als Sachderll iitdigen vernommenen streisarzt Tr. B. aus Sch annahm, daß er für ieine.Handlunasweise verantwortlich zw machen sei. Er stand mit dem als Zeugen vernommeilen Händler A. S. aus Hungen in G-ichäitsoerbindung, derart, daß er — das Gericht nimmt an als Bevollmächtigter ■ für A. S. Geschälte äbzuichlreßen und Gelber rin,unehmen hatte. An dem Reingewinne war er in bestimmter Weile beteiligt Tie Abrechnungen waren sehr dürftig: der Vorteil war nach Ansicht des Gerichts n all tveienllich aul Seiten des A. 2. Von den Herein nahmleu Geldern I chielt der Angeklagte einige für tick, lieferte sie nich: ab und trug sie nicht in das dazu bestimmte Buch ein. Tas Gericht nahm an, daß er im ganzen wohl 1200 Ml. aut diese Weiie unterschlagen habe. Trotzdem erachtete es mit Rücksicht aul kie b-wilderen Umstände die Tat mit einer Gesängnis- strase von 2 Wochen gesühnt. ___
Laiȟu>irtsckaft.
H Marburg, 10. Jan. Im großen Laale des Restaurants Pieisser hielt heule der l a u d w I r t s ch a s t l i ch e st r e I s v e r - ein Marburg eine von über 100 Mitgliedern besuchte Versamm
lung ab. II a. wurde mugeterll, daß du- 2ammliuigen iur den durch Haslvllicht in No« geratenen Landwirt Homburg in Harleshausen Vri stassel im hiesigen Kreise allein 1200 Mark ergeben dürsten. Ter Varsitzench-, Gutsbesitzer K a i s e r - Gissel- berg, hielt eine» Vortrag, in dem er an, die großen Vorteile der Gkündüngung. durch welche sich die Landwirte den 2iickstoss dev Lust nutzbar machen könnte», htmiies. Von der Abballuug eines Früblahrsmarkis soll in diesem Jahre, ivetl die Landwirte genügend 2aa>gut haken, Abstand genommen werden.
Uttiversitäts-Nacbrichte».
— Tem Kanzler der Universität Tu bin gen, otdenUtcher Ptoieiior tu der Jurtstcnialttltät vr. gar Mar v. Ri,uteliit, tu der Titel eines StaalSrales verlieben worden. Pro', p. Riim'eli» aal crfl kürzlich einen Rul an die Veiliuer Univerlitäl als Racki- iolgee loellw gs abgeiehnl. — Wie anillich bestätigt ivird. ivurde das durch Veruimig deL Proieliors R. v. Jrank nach Müucheu erlediale Lrdltialiat iur Tlrakieckit. Slrasprozeß tuid Zivilvrozeü in der Tübinger iiirtftifrhcu Faknltä! vom I. -April 1914 ab den, aiißeroideulliche,, Proiesjor Dr. jnr. 9!. Hermaitn RrieflSiunmi ait dev Universität Königsberg i. Pr. »beitragen.
— Wie ott# bireiiswald gemeldet wirb, bat der ansier- ordetillirli« Proiessor für ailletlamenlliche Theologie tut der dortiaen Uitivetsilät Tie. rbeal. Alorecht Alt einen R»s als ordentlicher -lroiesior an die lluiversität Vniel als ?!achso!ger von Proießor K. v. Lrelli erhallen und augeaomtue».
vermischte«.
Papier aus bi i n it c r. Aus der Cuckie nach Robsloffen au Sielte des Holzes tür di.- Pavteietzeuaiutg ist mau in bud- wattlreich atti den.Winsler verialleu, der sich wegen leine-:- ,Zaser- reicblttm* bierjtt aitßerordeullich gut eiguru koll. Ta der Wiuster aus dürltigem Vodeti qedeistl, ist er als aus erst billiger Robstoss fiir die Paviererzeuauug zu bezrickmeu. Nach einer Milleilmig der .Revue' sind die ersten versuche damit, denen Italien als Poi- biid gedient haben ioll, recht vielveifpreckienb: der Heitar lieieil dtirchstkuiltlich ‘200 Zentner Robsloft, ber einichließlich der Leiör- dernng bis zur Papiermühle siir die Halste des Preises zu haben fein soll, 6eu mau nir andere Pslanzeniaiern ,u Frankreich bezahlt. 3000 il,,. Jiobgtusier'aseru (getrocknet) sollen 4200 Kg, Papicr- schliftuiasse ergeben, die eliva 20 Franken der Zentner wert ist.
hl. Boi» Leben des Eises. Zu den ollbekaitiiteii wituder- schönen Krl'iallen der Eckmeestocken und den ebenso schönen, iviuzsg klcinett, nur durch Vergrößerungsgläser lugbrnebnibaren Krlställchen, die das bieinqe des Flnßeises bilden, komnil jetil anscheinend eine neue, -höchst »icckivnrdige Kristalliorn, des Eises hinzu. In den Deröftentlichnnaen des ilallenischen Alpeuklnbs berichtet nämlich ein Bergsteiger, daß er im September in der AbameUogruppe ncivau- dert sei und »ach lauaer Regenzeit ciitmnl Frost hatte. Als er morgens >veiteriva»berte, bemerkte er in einer grasten Wasserlache Eis, und dieses Eis halle ganz merkivüedige Formen: es bandelle sich nin prachtvolle Ktiikalle des heragonalen Sgllems, die ivie riclengroße Schneeilocken anssabtn. Ter Veraileigcr stichle einige davon ans und stellte lest, daß die Tnrcknnefter zwischen 10 und 4n Millimeter dkl tilgen, während er die Ticke ans einen bis drei 'Millinteker angirt Leider hattc er keinen photogrgphiichen 'Appart bei sich, NM diele Rieleneiskriilalle im Bilde icstzuballeii. Man muß tl»u tilio vorlänng auf sein Wort glaube», daß er diese Kristalle ivirklich geinnden bol Er meint, es müsie möglich sein, im phgsikaiischen Lgborgloiimn unter geeigneten Bedmgtmaen solche Eisliillnlle von anstcrordenllicher Wröße ebenialls zu erlinlten.
Äi a g i> e l i s m n s ii n d „d e n k e n d e" T i e r e. Bei dem lebhasten Wibethall, den die Tislussion über „denkende Pferde" überall in Deutschland gesimden hat, ist ein Bericht aus 21 merika von höchftein Interesse, der über die -Ainvendm,., von Magnetie- mns lei der Tressur solch kluger Tiere Auskunft gibt. Bei Okkultismus, Enggestion, Hypnotismus hoc man so viel mit dem Begiis« Magnetismus overien, obm- daß dockt die Rolle, die Eiekiiiztiöt und Magnetismus hierbei spielen, irgendwie citu mandsrei geklärt loäre. Ta ist es doppelt ersrculich, hiet einmal ans festem Boden zu stehe». Ein stichtget amerikanischer Zirkus- ditektor halte jüngst einmal Gelegenheit, einen großen Elekll:o- magne-ien in Tätigkeit zu sehen, der seit einigen Jahren zur schnellen Beförderung von Eisenstücken benutzt wurde. Ties verhalt ihm zu einer plötziiäien Erleuchtung. Er beschloß im selben -Augenllick, einen Eleianten zu dressieren, dcr malhemaiische üluigalen zu lösen und richtige AnMollen aus einsockze Fragen die man ihm vorlegen würde, geben lünnke. Der Gebrauch eines dMagnelen schien ihm babei als das gegebene Mittel, die Intelligenz ies Tieres zu oerstärten. Ter Elesant harte schon geleint, ein -Stück Rretc-e, das mit einem Eisenstück an seinem Rüssel l efeftiit .tat, aus einer schivarzen Tasck diu und her-- zuk.-wegen Es handelte sich nun datum, sritto wtllltirltche stritze- lei in teste Zeickwn zu bringen, dir eine richtige Antwort aus die ihm von seinem Dresseur oder den Zuschauern gestellten Fragen geben n ürden. Unverzüglich fügte der tüchtige Zirlusmann zu seinem VorsührungSgeräl einen Wagen hinzu, dessen eine Seite als schwarze Tatet diente. Diese Tatet, die ganz dünn gehalten ist, enthält Buchstaben und Zifsetm aus weichem Eisen in großer -Anzahl von großen Ttmenstoiten. Hinter der Tasel bedient ent Assistent einen statlen Magneten, der im geeignelen Augenblick die gerade ertoiderlichcn Zissern lind Buchstaben mit Strom vetjiehl. Das genügt volltommen, um den Rüssel des Ele- iautett tichlig zu führen. Es ist unnötig, hinzuzuiügeu, daß bic Begeisterung und die Bewunderung des Publikums tür den „denlendrn" Elnanten keine Grenzen kennt.
" Turch cha it t. Ter Keilte Albert ist eilt hellet Junge, der sich nichts ioetß machen läßt. Als ihn die Mama tragt, ob sein neuer Spielkamerad das einzige Rind wäre, eewiderle er liittmphierenv: „Et hat noch eine Schwester. Er wollte finich zwar anichwindeln und sagte, er hätte zwei Halbichwestern, Eber so gut kann ich schon mit Brüchen rechnen, um bas raus zu kriegen."
vüchertisch.
T -- r Jahresbericht für 1913 dcr N a 11 o it a I - Ftnglpcnde ist soeben erschienen und erweist sich als ein statt lickgos Buck, bas durch seinen informatorischen Inhalt den Wert eines historischen Dokumentes hat. Gleich das einleitende Ramtel über dir Entstehung dcr National-Flugspcitde saßt die intercsiänt.- Vorgrschichlc der Rattonal-Flugspendc zusammen. Der Berich! gibt eine anschauliche Schilderung, wie durch die -Naiional-Flug- spendc dies Ziel verfolgt und erreicht wird. Vormissetzung für eine Zuwendung aus der National Flnglpende mußte eine Leistung sein: nach diesem Gnmdsatz ist die Verw.-ndung der Nationab Flugspende erfolgt und man muß zugeben, daß dieser Grundsatz sich als der allein rickttge erwiesen hat. Wie richllg er ivar, !»-- iveist da- glänzend.- Ravilel über die Steigerung der Flugleistungeu. Ein besonderes Ramtel ist der Verjtchi-ruttg der Flieger -nckvidmet, die in k.-tnem Lande der Welt ihresgleichen findet. Eine interessante Studie ist das Kapitel der Förderung der Fluqlechnik. Durch die autbentischen Belege und Tabellen wird der Bericht zu einem Doku ntent über die Enlwtcklnng des deitt cheu Flugwesens im Jahre 1913.
Hessische Lese st u de. 3. Heg. Volkstümliche Beitrige zue Unterl-attuug und Belebruug, herau-.-gegeben von t». Zitzer. Marburg, N. G. Elweriiche Verlagsbuchhandlung. Broschiert 60 Ptg. Das dritte Hest der Hessischen Lesestube bringt werwvtle Beiträge, die aut Belehrung und gediegene Unterhaltung Ait,-
ipruch erheben können Lutic .R-rait oerönenttnin .Ertunernugen aus ihrem Leben „Untei Aposteln und Propheten" und öifnet dann in dankenswerter Weise den Lesern dir 2h,gen vor dem Treiben der Ncit-'Apoftoliker. Jntercisank sind auch die übrilieii 2kussätz' der Lesostubc: -ällthessttche Sitten und Gebräuche, Unser Herrgv - h-ar allerlei R-ostgänger, Das Ende eines Trunkenboldes, Heim und Eis, Wie ich Jungmggd war und beinahe die Preußen gesehen hätte.
„Zn spät", Novelle non Sophie Junghaus. Rürichneis Bücherick atz Nr. 922 Preis 20 Psg.', Hermann Hillgrr Verlag. Berlin.
IMcirffc.
s«. Arankrurt a. M.. 9. Jan. Heu- und St robmark t
-Am hentigen -Markt Ivar Iveder Heu noch Stroh angesahren.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehende» Artikel übernimmt die Redaltion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantworlung.)
Gießen. 10. Januar
B n r e a u k r a l i j ch. Das RretSvermeisun^Samt Gießen Stadt) füllt Rechnungen aus iur die Umsckzreibung eines -An Wesens - man höre und staune im Betrage von 25 Psg. die dann ein Schutzmann dem Schuldner ins Haus bringt, der nun nicht ellva diesen Riesenielrag erhebt, nein, dazu muß der Bürger noch einen Weg an die Beziriskasse wacbet! und stunden lang teanen, bis er sein Geld los wird. Wir meinen, daß die Zeit, die daraus verwendet loird, um die Angelegenheit in Ordnung zu bringen, weil mehr inert ist als 25 Ptg. solche Lavvaltett sollte man ichrrhaupk nnerhoben lassen und Sporteln sür Zn und -Abschreiben von Immobilien nicht berechnen.
wöchenü. Uederjiäst SerLsöesfäüe i. ».Stadt Gieren.
&2. Woche. Vom 21. bis 27. Tezember ISIS. Linwohnerzahi: angenommen m 22 40g(inkl. 1S00 Mann Milii ir). Slerbltchkettszissee: 24,08 '! m nach 21bjttg von >1 OrlSie: noe t: 6,42
Kt not:
Ls ftaebeit an: Zttsaututen: Ettoachsette: tut vom
1. Lebensjahr: 2.—IS. Jahr:
Diphtherie 2 (1)
Vlindbarntetitzündtuig 1 (l)
Tuverkuloie Lttngctteittzünbnng Scblaafliiii Gchtttterweichmtg Bruchleiben Batichtelleitlzüitdung Ntereneitlzimdung Krebs
Perunglücktmg
im Wochenbel!__
cttmiim
A it m
I (l)
1 U) 1
MD 1 (1) i(i)
2 1 ( 1 ) l U) 2 ( 2 )
1 (I) 1 ID 1
1 ( 1 ) 1 ( 1 ) 1 ( 1 )
1 ( 1 ) 1 ( 1 )
b’ (2)
2(1)
KD
l&illl 12 9- — 3(8)
Die in Klammern gesetzten Zissern geben an, wie vi-i der Todesfälle in der betreslrnden Krankheit ans von auswärte uach Gießen gebrachte Rrankc kommen.
Meteorologische Beobachtungen der Station Siesren.
Jan.
1914
fei
| 5 C
it
I 5
I 1
iS
'S S C
ÖD
i|
i
<o!?f
l!|d Wetter
uh
11. 2”
754,8
— S.2
2,7
69
XE
2
0 i .^larerHimmel
il.! st - *
158,5
— 3,0
2,8
79
EXE
2
10 ( Bed. Jbimmel
12, 7 Si
156,7
- 3,7
2,8
81
E
2
10 Schnee
Höchste Teinperatur am 10. dis 11. Januar 1914 — Niedrigste . . 10 .11. „ ISlt — -
Niederieblag: 0,0 mm.
W'd
8,2”
Salem Aleikum
SalemGolda^s
'wadsßmtM&J
PrpfsN9 31456 810
3i4-56Ö10 E£.3.S(ck.
Trustfrei!
Oriental. "Zähak-u ‘en.-TüJbrik, >,Dresden:
Tnh TCaao-Txetx. *] 7 &nzgsT>. Sachsen.
Färberei Oebr. Röver ° ie *2S7r»“ d,SSK wää
Chemisches Reinigen n. Färben ron Damen-, Herren- n. Kinderjarderftb», Vorhängen, Deeken, Teppichen, Portieren, Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, Kindermützen, Ilandschnhen etc.
Zirka 1000 Ansrcntcllte, Kiniichtung und Orffanisafion unserer Werke sind in der gesamten Fachvrelt. als mustergültir .*merkanut.
1


