fi&rigfifet&t, sich am Wforschutug der MahrhE oder um Ertennt- Intö des Irrtums zu bemühen.

die &itie eine immer höhere Stufe erreichen, von der sie sahnen, daß sie zmn Glücke führen kann, verengen sie auch stets der Menschen, mit denen sie in B^iehung treten Können. »e Müsse hat ihre besondere GesellschaftSstellung, während eine freie Beziehung zu den mannigfaltigsten wdenschen auch zu den Notwendigsten Bedingungen .des Glückes gehört.

Ich sage Ihnen, es ist notwendig, daß wir die Bande zwischen wls imd der Natur mcht zerstören, daß wir eine liebsame, physische Arbeit, daß wir eine Familie, Gesundheit und -einen frteMufct Ber- dehr mit allen Menschen dieser Welt haben, c* sich das ausführen ? fragen Sie. Ter Lehre Christi

wtgein! -Lre eitthält eine tiefe Philosophie und zugleich einfache, rlare, praktische Gedanken. Wer für einen Aug-ealllick seine Gewöhn» Herten aufgeben uird einen Seitenblick anf das Leben werfen wollte, der wurde bald eiusehen, daß alles, was wir zur sogenannten ©r» Mtung unseres Lebens tun, verkehrte, müßige Mbeit ist. Wtt werdeir erkennen, daß wir es Armut nennen, nicht in der Stadt, ^ Il o£^ ailT v Sn leben, nicht im Hause zu sitzen, sondern

in Wald und Feld zu arbeiten, die Sonne, den Himmel 311 sehen, cinto e Male täglich hungrig zu sein, , um mit Appetit ein Stück Schwarzbrot mit Salz zu essen, einen gesmrden Schlaf nicht auf Sfv 01 aber selbst curf einer harten Bank zu .schlafen,

Kruder zu haben, um nrrt ihnen zusammen zu leben. Tas alles O nach der weltlichen Auffassung Armut oder Unglück und doch ist es - das Glück, weil wir dann frei sein weichen im Umgang mit allen und nichts tun werden, was nur nicht tun wollen.

Erst lebt der Marsch e iit Tierlebcn. Es ist ihm gleich, wohin er gelenkt wird. Dann konimeu die Jiahre, wo er zu analysieren vegmrrt, und wenn er dann denken, die Wahrheit suchen will, wird er kerne krummen Wiege zum geraden.Winkel brauchen mrd nicht zur Hofsuungsl.i,rgleit hinabsinken.

wuß. llch, nllt dem .Gedanken vertraut machen, daß. die unumgängliche Bedingung des Glückes nicht der Müßtggmrg, son­dern vre ckrbett ist', daß der Merrsch arbeiten muß und daA das Fkreru ihm schwer und langweilig wird.

Mau muß überzeugt sein, daß bn 'Skrbeiteude stets ernährt werden wird. HanptsäckLich nmß man sich zicr Liebe erziehen und cE.M-^^eleu Wiege dem Nächsten das wünschen, was nian für stck. selbst wiinscht. Das allein führt schon zmn Agen. Bei der gegenwärtigen Lebensweise werden noch viele, viele Tausende lange fragen: O, Glück, wo bist du^

nommen und wir wollten noch ein tötettia svackeven

^ Sorgenvoll schaute die Mutter aus: zum nfhn Male fei es, daß cm anderer Arm als der chrige den Sohn lertm sollte. Ihr' Arm allein habe ihm bis jetzt seine ÖCnaet erfm. Dvchftihste sie, daßwir uns,viel -kui ^en hatten, pdtt-es auch Z^nAre,Geg^nwart hinderlich gewesen rvärs. Ueb erstes wniörS £ lv ' J*? S^c sein. So ließ sie uns gehen.

SSJSf^ 1 ^ ^ ren - Bliihen. Steil und roetß ftmjbcn ^k^^ferzen m bte Höhe, von plumpen, tollpatschigen Mar» käfern umsummt. Ein leiser Wind strich durch die Muten, uw SSLÄ SS bem dlchchen Zeigten, um durci) dies r£?U?r? n6e (Skcäu ^ lhm zu erzählen, daß Mai sch und alle» sich der Sonne entgegenrecke. _

mv dk sich nicht von den Lippen lösen rvvllte. die Frage nach der Einen, die er mir einst hier unter ^ 5 ?'l<nnen voll Stolz als seine Braut gezeigt hatte Als vor- Inn .rlT^ gesagt hatte, eg fei das erstemal, daß ein anderer mSLSL* ihres Sohnes Auge sei, da war mir ein sckriwereck GÄmuke aufgeschossen. Der lastete auf mir, baß- ich den Nanren

Inrcht zu ikennen wagte. Schweigend gingen wir.-- -

xZvtaNthe?", sagte er nach einer Weile, , ja, das ist das

*8jE&' ^ UH heute noch schmerzt'."-Seme kippen zucktm

«3^ suchte Liebe und fand MitlriW. Da ließ ich sie " Enger preßte sich sein Arm an meinen und lange schwiegen wir . uoch eine tüchtige Strecke so rveitergoganaa^

da zuckte plötzlich sein Arm in meinemIhr Schrittstieß er unte^nkt zwischen den Zähnen hervor uno zitterte. Dann straffte Hans^"^' mit ber r'iber die Stirn und bat:Kvmm nach

.^.Biegung der Allee sah ich eine schlanke Mädchenoestalt ^.»^bgenhell rasch sich wenden und die Mchtimg einscklagen, ans der sie gekommen war. ' 7 «

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Die

Vettmlhhic&4

o sviw s r' .0 U11 J . ^totenioniü-ag,. November.)

^,^ n v ber M«Men spielen seit jeher Dodesahmmgen, Todes- ^o^^bouchafttn,. Lodespr-.'pl.ezeiungen und Todesvrakel eine hervorragende Rolle. Eme der mEoürdigsten Erscheinungen dieser l ft ^ bekannte regelmäßige Äopfen, dem

Der Blinde.

Bon Bizefdldlvcbel Walter Iensen.

r-. ^ mir im Borramn seiner Wohnwig entgeveir, mit seinem: Stock behutsam tastend, der alte Freund, mit dein ich in früheren Zähren so ausgelassen getollt und die vielen lieben Äinnnheiten begaugen hatte.

Damals? --Wie >mrr er sckM damals, rmt dem enermschsn Augen Kopf, der stattlichen Gepalt> deur w-ehendsn Haar > - - Amemer UnbMmmercheit hatte er sein köuueii, die sonum-, durchfu'nkelt war, so daß sogar seine Mutter' oft nntten im Schelten lachen und ihn küssen jmi&te.

^^vürdig waren, ferne Augen gervesen: beim Tages-, hdjt hell und strahlend, erschienen sie bei kiknstlichem Licht dunkel und blitzend. Nie habe ich die Farl>en dieser Augen bestinrmen können.

Jetzt halten sie ihr Leuchten eingebr'ißt. Wie es gekoinmen, wußte er selber nicht. Sem« Mutter hatte urir zuerst das Sckrrecklicke geschrieben: Er hatte schon den feindlichen Trahwerhau hinter sich gehabt, da habe er emen Schlag mbe von eirrer derben Ohrfeiae gespürt und es sei Nacht wn ihn ge,vorden.

- 2?/ ?^«i Monaten gewesen. Nun stand er vor

mir, betastete mich rmd sagte bloß:Ta bist du ja'" Ganz ohne Lew wnd ohne andere Erregung als die freudige, die wir stets beim Wiedersehen jlreber Freunde empfinden Und ick), hatte nur schon ausgodacyt, wie ich chin gut zuredon, wie ich ihn trösten könne wenn bei !^r ersten Begeanimg der Jammer losbräche Nim stand ich da fast ernüchtert: das einfackLte Wort der Begrll- ßung viel mir nicht an, ich blieb stumm, indes mich seine Mnttn mAgta ^ch vergaß auch den Fliederstrmch, ben $ Erbracht hatte, zu überreiche und behielt ih: in der öand £lÄL et: den Flieder! Dir dachtest also noch

dai-an, daß er mir lieb ist?", Nim fand endlich Worte, die fehim MEr erzählten, daß er in pem Ntainst'idtche. in dem wir gehanstl bitte, alle Fliederbüfche zu plünderm pflegte. Gott sti Tank! scherzte rneril Frennid,er kairu noch M'ch re^ii! Ich dtichte schon, er sei-stumm gkivvrden, wie ich LE" Daß er so über sein Gebre^m scherzen ftmnte, m m®

^Überraschung fast wieder verstninnren. - Dann miihtte

K r ^ Blrnde, wie sie ihn jüirgst hätten bereden wollen, Meiner Timme fforfsjewfr m bcritorfai, weil « ja mm d»ck> baS Md senreßend schmren könne.Ties Bild, das man ebeiiso

iÄä &m!r f ate )mi> lSailteK Richttmz av,

_ _Mittlerweil« kitten wir ritten flriwm Jtnvitz zu icn* gc-

iMken Nanl«, Totenuhr briMegl hat. Für ein eri^Laras^Ge- Ev« ü« fite «men Krauten mag es ein« jchaitertiche fe tn ; n ^ ll ] t ** m dmirler Nacht einsam wachend auf seinem Lager liegt, das regelmäßige MopM, das z-u solcher Zeit reckt boren zu nMen, ohne den Urhsber zu sehsi, mrd ohne die Ur,ach genau zu kennen Tie Wissl-uchaft bat uM rnve,)cn langp du Aufklärung über die uuheinttich Erscheimum Eracht DaL reMnäßige Klopfen wird nämlich iuack erom ^

baga) gehörenden Käfer, den Klopf- A>er ^wlzkäfer 'Anobium trernnch/ yervorgerusen, veffen Larve im be,onders m dem der Möbel, lebt.Am Albend börten die Schwestern, beid' miernandergeschnliegt, roio oie Totenuhr in j der Kammer tmBerte . . heißt es in dein Gedicktt and« da- .Wort ,wickern" bedeittet

st^- ^ Ta,chenichr Biele Romanschtt^

W auch heute nicht das wirttings- volle Orakel entgehe, wonach das von dem kleinen Jinsekt lmr- vorgebrächte Gerckusch den Tod ernes im Hause krank Ueaei^r Bm?ohrwrs anzengen M Iw Grunde genorninlen aber, so uns em.Marbeiter, rst es ent irreführendes Bild, ein an das Ttckeri einer Uhr gemahnendes Geräusch zu einem Tod^synckol

lchr bedeutet ja gerade unige- kehrt oaö Leben und ihr Stillstand den Dod. In diesern Simne ^iNvmdnr wir- ia auch zur Bezeichnung des Sterbeiis die ütedcu^ ^ abgelanfen . Vielfach, nwiierttlich auch rn wiilen- schaftlrchen Merlen, begegnet man der Ansicht, dieses 5>olziourm- Orakel müsseerst der neueren Zeit entstammen, seit der die Tasck«i- ichrQi bekannt ,md Diese Ansicht ist aber nicht richtig oder viel-

h'Jlf ifEi. mn } n ^sug aus den NamenTotenuhr" Gel» ten'a, Btri^ n^ttman - B. bm SÄMer in -3m,em M

"Ir-ÜILrj E, der ,erne ^>ense dengell - oder auch

^E^>ichmiedl«^ck aiid.uen Gegenden unseres Baterlaiides hön

verursachten GVcrüufd: oas £>eiin Zu- $ cl V eu^s Sarges,ertönende Klopsen oder das Pochn des

Äc^die Ölt blC H^lstür. Am Ansgang des Mittelalters

Rearening von Luzeni ernPestmandat", das der» ^ Äußerste gefaßt,zu sein,daß umrui her I ^mmt, der Rausch gerußt gerüst« syn und sich

f^^rn ergebe . Früher nahm mau airch iu rvissen» sch. nl n Krei,eu an, das Geräusch loerde durch das Nagen der im Holz bohrenden Larve verursacht, die durch das Pochen unter- smheii >volle, ivte dick die Holzschick,t ,oi, die ihre.! Bohrgang noch fron der Außenwelt tremte. Es ist aber l-eute erwiesen, daß dao Kbopfi'n keruesioegs von der Larve, sondern vielmelu von Käser und zrvar sowohl Vvin Männchen wie vom Weibchu ansaebt. Der Zta,er sitzt daber innerhall oder w'hl auch.anherhalb seines Ganaoö in hollaufre<h:er Stellung, hat die Füt/ler und das vorderst» pmr dicht angezogen imd schlägt mit dun Kvpf? und dem Border- rande fernes Holsschildrs von rmlen nach oben gegen die D«rc MueS DuMtÄs oder gegen einen anderen in fernem Bereich ftndlichn Gegenstand, gegen eine l-ochere Tapete ober sonst bergt«.