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a V und fct* fftig« ferieö PtechoS ent ©teert bet Elfter ftte leg des «vkschen ©efwtd und bei deukschen Gedanken- bate'lorm unterlag und Frau van Stall »o,r siegreich ui «tn mh ihrem SftÄf ,,De fWImumne" und einigen hundert » T-euttcyen. die f4e aleickrßam al» eine lebendige ,Ulustranon hvo» Vtecheü mrtbracktte " Wieset ©atz seines to&t die aeschickuLiche «sckfeng und Vederckung vieler neuen ..Germania ' ßhlagend zrr» kann. Die Schilderung der deutschen Kultur. wie sie Frau rum vsaöl der Welt darbot. Ist zuglevh die sckrärsste Verdammung daö fvanz-s,scheu Geister-, der in Napoleons Sen tt a ft trümivfeeNe jti« freie Schweizerin, dre Tockter de» grotzen Finanzmannes Wafer hat den Kursen ebenso glühend gehaßt mr der Freiherr vom ©rein oder E M Arndt. und iie leckte das SM der betten preußischen Patrioten, indem sie wie diese dos harte Brot der Ver- omrming essen mußte Und diese bedeutende^ leidenschaftlich fühlende skvwt war zugleich eine glühende Verehrerin jener echten Freiheit, die in dem Kant'schen Lrttenzebot ihren höchste« Ausdruck gesunden Hot. sie wußte den Lchrii» einer äußeren demokratischen Ihiflte mmborbrit Nwhl vor, der geistigen Unabhängigkeit »u unter* scheiden fee nur der felferändtgen Persönlichkeit e,ge« ist La Hot sie schärfer als irgend emer ihrer .sertgenotten die cngluche Prüderie und moral"che Engbrezigkrit gezeichnet Ick ihrem Mei­ner roman ..Corinna" ist der tXld der Tvpu^ des brutschen Lords, fer das Recht des Genre- und der freien Persönlichkeit nicht einmal ahnt, während die Ideal gestalt der Heldin selbst in jener Lvfer« Mies edlen Klassizismus leb«, der durch den deutschen Geist. durch Winkelmann. Lxrder und Ggelhe der Well geschenkt worden ist tiuat von Llakl. die rdeengewaltige Geistesfelfen tue die Fran­zosen verbannter, und die Ei»aläafer ge el! ^afttrh boykotnerlen. die ,mr m Deutschland Verständnis und die ' rrrgurtg lhres eigenen Vollen- fand, sie ist in ihrem Leben wie in ihren Schrillen ein llafjischer Zeuge der deutschen Kultur. die sie der den anders Völkern einlührte und dre doch heute noch- uuocrstanden für ihren Weit kämpirn muß Kein Zweifel, aus welcher Leite sie heule ftetat Mit«, wo die von »br geahnten Fehler des ironzöi,scheu und Laster des englischen Natvnatcharakters sich deutlicher als je offenbaren!

Teut'ckland hotte nach- den Ltürmen des Jhühngcn Krieges Mühe, litt unter den führend«« Völker« (fwiMi irietet den ge« büfe enden Platz» ui ertfein Im Ausland wußte mm» fast nutet tfon der Gerstosbtäte. d»e sich m der S Dälne des l8 Jahrhunderts langsam enthaltet'' Da»» kam fee ..chinesisch^ Mauer'. b, daß Revvlutto»» sie» lalle» um Frankreich, legt' Lo wa» denn das deutsche Wesen um 1*0) in l^ari# io unbekannt, daß Wilhelm von Dum« toldt es für unnug'it feelt. einem Franzosen auch nur die einfachsten Vegriste deutschen Denkens und Füdlenß nahezubringe» und daß tm franiöf,scher Minister damals über die deutsch,- 5p»ache den denkwürdigen AnZiruck tat ..L,e ,st e,ne Rn schlechter Dialekt, den nur das mederr Volk gebraucht " chrwäqt man diese Tatsache, io wird man die Bedeutung des Buckieß ..lieber Deulschtand* von grau von LlaSi Nicht gut üferichLgen Manen §ie dar da» -and Ir-..-ch» des Großen und Kants. Goethes und Lckrilrrs. ron dem man in der übrigen Welt damals nur Ungewisses ahnte. Oberhaupt erst emtafi vnd. indem sie das drer entstandene neue. arvßaNige i^e»st<s!eden de^ versinkenden Welt der sransöin'ch.n Auffkärui-gölileralur gegen über stellte. e»M neue Clo-be der Welt« fechsung. den L«n bee gerwanttchen üder die romanische Literatur einaeleilet Man kann der geiftvotten Tamc. die ,n den Pariser 6«mi des Wann, Regime hrrangewachßm war und in ihrer dewegsfchen «nposiungssäbigkeit doch Franzäsi» dtied. eine Fälle von Fehlern und Mängeln der Rusdeurung nachroerjen oder wichtiger ist. daß s,e ,m wesentliche« das Rechrr-iral »Md daß »,e den Geist tum der deutsstien Vsktzanschauung den andern Vätkern nahebrostce. indem sie setdst fwfj nicht völlig üder das Niveau der andern erdeten konnte Die QHmm|( ihrer Sstglderung sind Ihre versönltchcn Erlebnisse, die \tt aus zw, Reise« durch Deutsch» land und Lesterreul ge,r.'nnen W»r e»«i glänzender und schilt,,n« der Meteor «nulte die sa u nierende if,M ,r,ung tu R»id- «ich EMtaasckOnd aul. berühmt durch ihre Llellung. die sie »röhrend der Revo! lion und dann Rgholeon gegenüber »Ingen.'Minen, durst' ihre Lserke. ,n denen ein originales Fühlen le,r»en».dnstl>ch dvrchdrach In Weimar w,e in Berlin versammette s,e d»e bc. taitrnbftni Männer um sich und wußte dunch de« periüntist .Versehe M»st aus den Widers»redenden. w,e Goethe und Fichte, rrne lebeudiae V^srpn ihres Verens ju gewinnen Ihre nabemi Freunde mußten »dr mügliM viel Mate,,al zitgLnglich mast»«. Nttd vor attcm ist August Wilhelm Lchtegrl. der alS Lehrer ihre» Lohmes 're »adrlang begleitete. ,dr Mentor gelesen, besser» eus» aebrottele Uenntustle dem Indall des tfeutrt «mute kamen «ech ist die Fülle des Wissens über deutsche Dinge, die Frau v>n Lraol ir» Ihrer Darftelluna der Luten, der Vildungsttäkten. der Künste. Vliseufchosteu Philnlophw »md Mstigwn ausbrritete Nichtiger noch als die katsastN-u ist die Kraft ihrrs persönlichen Crlrdcns. di« über alle äußeren Einstülse. über alle Venuhnng sremd.m Swfws trüimphieri. ©tze ist d^rrch, dcu«sstU-l al» die deutüße« Wh»man liker, das, s,e LetzNers hrwisch» Geüoll h» den MiUrlzmnkl der taiksstn-i, Di»lch«ig strNt. daß ila die derascheßkllgivsttäl nicht rtnselttg in mtttelajteitnta Mystik ßuw. sondern yia?gWNe Tönr

für der, Kultur«halt de? Proleftam,'»muö find« Kant und Ofeeifc stehen als W ist her an drr Pforte, di« chr in dieses ..Pacadw» brt rein«:; Ger»'.<?" fuhrt Während »n Frankreich der g^ell schosst ich» Verkehr den Mct^jchm seiner IndividuolttLr veraubk. da» Lalon« leben die stille Lammluna hindert und ß«m frivolen Scherze», verführt, findet sie in Teunchiaud die veunal des ernsten Lire den», drr sstörwri'chen Begeisteruna. drr sittluchen Frömmigkeit, ein Alles, tiessmnchcS Land, m dem gute Menschen hinter blumew­aeist müstlen Fenstern wohnen. Musik die Linne der echten Lchäm» Herl östner »rnd Ritterburgen ,m Mondschein zur ehrfürchtige« Bc>- wunderung der Vergangenheit einladen Obgleich ihr Buch Haupt» sästlist, von den Philosophen und Dichtern unserer Naji,kchrn Zeit erzählt, hat sie doch damit der romanrischen Dichtung die Bahn aebrochen Durch ihr Wirken wurde die deutsche Dichtung zur Vefruchterin der neuen französischen Lüeratui, und alle Roman» Nker. von Viktor Hugo zu Müsset, hoben den von ihr mm miflrften deutschen Einfluß erfahren

..Alle Franzosen wollen letzt Deutsch lernen.' schrieb wenige Jahre nachher der LstOveizer Bonstrttrn. doS Buch der Ltael habe eine Revolution der Geister her vor gerufen, und ähnlich war es in England und Amerilo. wo man erst d»rch dies Werk aus di« noch ungetafenen deutschen Geißesschätze aulmerksam wurde. Es ist die Inste! der Frau von Ltasl. di« große Männer in England und Frankreichs ein Carlvle und Renan im 19 Iahrhiwderr wieder ausgenommen fetai und deren Lttfe bedeutete: die Er­rettung der eignen wo,sch gewordenen Welt durch den genvanischr»

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Sdlfnpffanjtn.

Inwlge des mangelnden FeUeS ist ern XrhM sehr i«r ge­worden. der bei eorem Kulturvolk in großen Mengen qrbrevd* wird, das ist die Leise. Rnslandische Lerseu sind nur zu Märchen- Preisen ui»d aurd nur selten m erlangen, und im Iul^ud wird sefe wenig hrrgeftcttl. da da» nötige Fett anderwerng rebrancht wirb. Man dar miotgedefsen zu ollerhanb Erüiwnrtteln iür Leise zn Warst»wecken gcgrilsen und dre Zahl dieser Wanbmitttl ist unüfer» sebdar geworden, aber die Güte der mein » ist sehr jrav .feff. Da ift ein Hinweis auf Letten er »a dm ittrl am Pkahe. die uns die Natur rn zahlreichen Pflanzen gegeben hat.

Eine ,n ganz Deruschiaad oorkommende Pstonze hot den Namen Le, len kraul Laponaria ossicinalis) aus dem Grunde, weil sie in allen ihre» Teilen viel Lavonin. also Le,lensudstanzen entfett, was sich iosort erkennen läßt, wenn man Ltenget und Blätter kräftig m,t den Händen im Wasser recke, e» enümieli sich dann rasch ein dichter Lettensihau«. Noch mehr Larwnin die Blätter entfett die Wur»tt. die einen »,emltty einen Zmitimrter dicken und 90 ^nTtüneter langen, verästelten W: rzelft^ bildet von rvtt.ra»ncr Farbe und runzeligem Aussehen Ire Wuiuk eignet tick, daher auch am besten yu Lei'enersah, und zwar ist es am Vorteilfe»testen, wenn dre ausgegrabene Wurzel nast, glündiufer Watstung und Reinigung iorasälttg getrocknet, in Llücke gctchnirteri und zu Pulver vermahlen wird Je ßnner das Pulver ist. deD besser ist es. man krnn es ohne werteres mit ©öfter wie Lette be- ««den. und »nur sowohl zum Reinigen b« vände. wie z»r Wöjche von Stoffe» Zu diesem Zwecke verwendet man <s am vorleik- daNeften mit ernrm ^felad von Loda: es schchtml kehr stark, löst Lst-muh. und Fetteilchen auf und.ist ein vorzügliches Rcmurunas- mirlet Das Lc,ienkraul ist eme mehr,ädrige, ungefähr <stn<n halben Meter hohe Pflanze mit aufrechtem Lten^t und lanzetNichem Blättern, aui deren Unterseite die Blatknerivn »>ark heivarteeten. Die großen, duftenden V:üte« haben eine w.-iße. hell rosa über- feuklte Farbe und stehen in einem fechten Biütcnstand an der Lfehe des Ltengels A« den Ufern vo« Bäche« »nd FlKsfcn. zti-r'kten Weidenacdusch an Decken und Zaune«, aus Feldram»« und an Eisenbabndömmen ist das Let^enrraut p linden, und in mancken Gegeben, besonders ,n RttM' und -uddeuttchtaed. »st es außerort.-Nich feus,g Lewe V< rwenduua als Wa ckrnrSrl stammt schon aus alten Ze»len. wie schon fern Name desa.,?

Außer dem Le»je«kraut können aber in f|eu!> . W<»se n<nst eine ganze Anzahl anderer Pslanze« gefeauck-t orrden ienn ,fe Le,sengefe!l auch Nicht si groß ist. Irt fe» NHer Nilanze D'e bekannte Fuckucksnelke -dee Kuckutt^blnme Lrckus W fee mi Fi lb' mmee mit ihre« slettck roten «-etaten Bluten vsß aanie Wiese« bedeckt. ,st ede«s.ttlS seisenfe!: u\t 4i ,hrs

Veitt'anfeen, fee we,sc und rote Licksneske Nelandrvu« md dick

J iemeine Und daS »,«sende Leinkwn: r,!en. Auch t »n R^e«.

st ein« Late"»»pslanze. und ,n besonder, dohcm Grade daß, Tansendlorn Dernrana gladro DaS Tauientkorn ,st eine News, auf dem T^»on ausl»e>,.nde B!atti.'ietle m,t « ,» Auv'iäu'een und Ltenget«. die m»t kleiner» Blättern her edt sind Dre wintigen. »vütaintaten Blüten fmd grün Ans fand,rem B»den kömmt dag Tausendkyrn feusig rv, und oft iu,d a^nre Vrachäche, roll » mit ,hm Üder»o,ren Ev »l seifenhallig, daß es mit <&»*&, »er riefen einen kräftigen rck>n»m a»bf

Wir (etrm also, daß wir eine ziemliche« »aht ,n vstanz- lulrn E»sab! mein füt reife hoben und iN'a-. und fee »In»- pslanze,i überall in Deutschland »n finden rmd meiste fercht »> winmeln. w daß fhe t« riefen Fülle-, d,e fei INri« §«»?« mtetter* »tu»en oNgem-ine Bem tzarng »st w zu rm^ifer».