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hatte sie ihn so erzürnt? Und wo nahm er das Recht her, ftc so zu behandeln?
Bit atmete schwer und fühlte, daß ihr Herz in lang sameu, mühsamen Schlägen ging.
Uitb doch hatte sie ihn Ln diesem Augenblick lieber als lemals vorher. Nicht weil er „wie ein Ehemann brutal" geworden war, sondern weil er ihr namenlos leid tat. Quellwarmes Mitleid brodelte in ihr hoch.
Er litt! Sie hätte seinen Kopf zwischen ihre Hände nehmen und lhn suß und sanft trösten mögen: „Komm doch zu
über^ll?s lieb!"^^^ ^ ^ Wöu ' id) bab bid > ia
h,m mÄI!! ? ie( die Haustür dröhnend ins Schloß. Und aus kam ein schneller, nickst eben leichter Tritt Ulrich hatte Kürow forteilen sehen und kam besorgt, nach der Ursache zu fragen.
Kindchen, ich bitte Sie! Was ist denn los? Wie sehen Sie denn aus?"
- Einen Augenblick stand Ruth noch da, die Lipven fest Alsamrnengepreßt und ohne sich zu rühren. Dann hob sie den ^-r.'Ä die guten, mütterlichen Augen auf sich gerichtet, und ihr Trotz schmolz dahin.^ 9 '
..Ae schlug die Hände vor das Gesicht und rief: „Er mehr wiederzukommen! Er ist so wütend! t?n ] ? C i b rt in: $ a m‘' ba l toi I uns kriegstraiien lassen soll- Berserk^"^ sollte nicht. Da ist er fortgerannt wie ein
und den blonden Kopf an ihre Schulter
^d 'trer^lte das lockige Haar. Ruth sah es nicht, daß ein
7?} b ?t ^I-den großen, festen Mund lag, doch hörte
sie dre warme E?tiinme sagen: „Das war sehr ve^tandiq u ^"bil, meine Kleine. Wozu denn im Sturm heiratend Uni jeden Preis noch rasch trauen lassen? Ohne jeden singenden Grund? Nee, lieber Herr Kürow, das konnten verlangen. — Aber klar ist's, daß er sich darüber fürchterlich geärgert hat. So si n d die Männer' Und
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öu dem Sofa geführt hatte, uni daß sie hin nun al^
Unb ^llschafterin,
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recht gut, wenn Hermann sah, daß
W®™ Kindchen war das er m der Ehe zu srnden wünschte.
r . r -■ ?. ks doch Therese genannt? Unterbuttp^n"
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f . .15. Kapitel.
ett Cl * ner Woche nicht eine halbe Stunde
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tun Ä " ne ® imute b°t.° sie gezweifelt, was'L'jetzt zu Das Vaterland rief nach den Seinpn itnS
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sie dem einen oder andern Mtalied°m?/ ^'? $° n iatte
können. — Jetzt stand die m,£ F at und Tat nützen
,mno die Glocke an ihrer Wohnung den
mittun"^^ ^ kamen und wollten „auch
in ffwr;t 9§ ! rei o ii ’ i9C uwKeten sich in jeder Stadt, nickit nur rn Berlin, m Legionen. Therese erhielt von einem Bekanw- ten emc verzwerselte Posttarte aus Hannover: Es hätten sich d^tntilin" Tage vierzehn tausend Kriegsfreiwillige sen gemeldet. Und es fet „natürlich" ganz ausgcschlos-
sen, dort anzukommen: ob Fräulein Berber nicht zufällig ein 3^g,ment wußte, wo man noch angenommen würde?
„ Therese lachte und schüttelte den Kopf. Herrlich, über war ja das alles! Aber wo sollte sie nnOn/^d^'s'Ä^^^^ 9 '^""' 0 en herbekommen? Die Leut-
photographieren ließen, die waren 2n feI6ft batte auch Wichtigeres zu
zu hZfei? stürmenden Jungen bei seinen Schwierigkeiten
s.^Lben war sie im Begriff, ihre Schwesterntracht, die sie f0 u 9 e fa bfe 9 SCÜ 9CnaU aIä -»fs
orw?? sie öffnete, stand Herr Amadeus Kirchler vor ihr. Aber ohne Samtjacke. Und ohne Locken. Er war in Feldgrau.
^ fe ru&er f° erstaunt, daß sie vergaß, ihm £l»!*” dle Tür zu weisen. Und er machte sich dies zunutze, indem er nahertrat und erklärte:
,,^ch muß Sie unbedingt einige Minuten sprechen." „Guten Abend," sagte sie.
tretenA"^" ^end. Aber bitte - ivollen Sie nicht näher-
wt e£ner ^tnladenden Handbewegung deutete er auf das Wohnzimmer, und sie erwiderte- T
„©te fmb sehr freundlich. Bitte — nach Ihnen"
Er mm ~ al f 19 aber Herr Kirchler überhörte es
Er schloß mit energischem Lxhwunge die Flurtür und trat
Äa"z7„?fie'Ma5?^^l-ucht°te, behagliche Zimmer
eva srano sie, schaute ihn an und wartete.
(Fortsetzung folgt.)
Märchen aus Ostpreußen.
. Bon M. Braunfchwei g.
1. Die dre i Schwäne.
deicht gar weil flußabwärts von dein Hünengrab üeiaen Me
«ÄSSÄ^iä^tÄgg
men liegen HÄe^^^l^wgt^
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f. ivolkenlo sei lH öhe kamen, drei wilde Schwäne ge warn-
- f Ä. öeT - ni ^ges an dem frischen Totenhügel ,üed^-
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