öerffcdK- auch, daß sw sich die militärischen Anlage»: als Ziel ihrer Bomben aussuchen aber das; sie sogar unsere Berladctage erraten, -das glaube ich nicht!"

Der Festtingslömmandant sann nach, dann sagte er.

Sie könnten Recht ^haben, Herr Hauptmann, das Zusammcn- tzessen ist mindestens sehr verdächtig. Demnach hätte»: wir einen Vpion in der Festung. Aber wie bringt er leine Neuigkeiten in die ^ feindliche Front?"

^Vielleicht habe .ich mit meiner Vermutung unrecht," lenkte der Hauptmann ein, ,/cker ich möchte cinmäl eine Probe machen, »er Hof ist bald ausgeräumt, ich werde daun eine ganze Ladnug poerer Kisten hinaus stellen lassen. Wir werden ja sehen, ob das der Flieger für eine echte Ladung hält und wiederkommt."

Sehr gut." nickte der Oberst,dann wissen wir auch gleich Hb der Verräter in unserer Fabrik selbst sitzt oder ob er die JWien et blnen richtigen Munitionstransport ansieht."

. Der Tag verging, und allmählich wurde es über der Festung wmöel. Die Scheinwerfer fingen an, ihre Strahlen über die vesrung hinzu schicken und den Himmel nach Feinden abzufuchen. die eüva rm Schach der Nacht einen Angriff in Luftschi Mp Magen nwllten.

Als der Ntorgen San:, huschten ihre Blitze in ihre Nester in der: Festnugsniauern zurück.

Gegen Mittag hob das dumpfe Belten der Ballon^Abmehr- ilttze auf den Äuhenwerken an; ein schwarzer Strich stieg - rn den Helten Himmel gegen die Stadt zu und kurz rul dröhnte ern kurzer lauter Knall.

Im Burem: der Kommandantur klüigelte das Telephon, und der Hanpttnann meldete:

. "Herr Oberst, eben sind zwei Fliegerbomben gerade in unfern Dos gefallen!"

Explodiert?"

Jawohl, Herr Oberst, eine ist explodiert und hat zehn leere Mten zerschlagen, die andere steckt als Mindgänger im Hühnere stall des Magazin-Inspektors hinter der Schrapnelldreheinch _ TerOber-ftlpiig den Höver an, liest sein Auto kommen und fuhr nach der Munitionsfabrik. Hier ging er mit dein Hauptniann auf den Hof und betrachtete die Splitter der HolFisten, die tvirr viurchei,ianderge,chuiettert umherlagen Sclfiießlich sagte der Oberst::

Ihre Probe hat ihnen recht gegebeir, Herr Hauptniann. Ich bjn mrn überMlgt, daß ern Verräter in der Festung ist, jetzt heißt w. »u lassen. Ich werde heute abeiid den Polizeidirektor zu rntr bitten, eben,o d:e Herren von: Generalkommando. Sie kommen M- lreber HaUptmann, nicht wahr? Dann wollen wir 'nval scheu ob wir die Geichlchte nicht aufklären können!" grüßte und ging zu seinen: Wagen zurück.

. Am Abend saßen die Offiziere und der Polizeidirektor, die der Oberst zusammengevufen hatte, in: Arbeitszimmer des Koman omrten.

Ter Hauptmann trug sein«: Verdacht vor. keinem R^llta? ^ ^rsckZedensten Möglichkeiten, kam aber zu

ff. t ?? r Nacht, als die Offiziere sich verabschiedeten. Der Hauptmann ging mtt einem der Offiziere vom Geiieralkvm-

E>en Stadtpark nach Haust? während

,nkfe mtt 16TÖT wri6Bl W« 1 ^

^Plötzlich griff der OberlnitumÄ nach dem Arm des Häupt-

Dn mir fällt 'was ein!"

IdÄ 1 ' ® ta * ? 5aft ^ ben Spion?" fragte der H«mpt- ^^Neüi^ aber eine Idee, Jtne man ihn wirklich fangejn Und die wäre?"

h*mn nickt, vielleicht irre ich mich auch und

£ ^,^1ch den ttwm fc alle dir hohen Herren

SU«® ®« >!:ltte,t MS « in das Generalkon.mando, w,

^ allem im Dienstzimnter saß und sich langweilte

m eintrat, sprang er auf. rangwenre.

O >/ Z Lr 9 vt u.u i.

mt JlTfcWr WlJ** Oberleutnant,telephonieren Sie sofort

Sta S,'S"»'

SCiS- -

if 1ö9C L l m i dralle Scheinwerfer um Punkt 12 E nnt dNnnute pausieren sollen. Punkt

1/3 Uhr 1 geht altes werter wie gewöhnlich."

Tann verglich der Oberleutnant seine Uhr, verließ das flim- 5? c rmn ^^)§eschosse in de,i Durm des Gebändc's^vmi

wo aus nmn die ganze Stadt übersehen konnte. '

02 er mie ^überschwemmt von der Flut der

Ä I f«Ä£ men tm>tot**« ble Schemw-r^K

Kou: Rarcke der Stadt und von der: militärischen Gebäuden ruck- sie nnt ihren breiteu Strahlenickwertern. die die Dunkelheit

gleichsan: durchschnitten, als sie plötzlich in sich selbst z nrückg litten und urmestörte, unlso schwärzere Nacht über den Dächern lag.

Rasch sah sich der Offizier nm. Kein Strahl flamNtte mehr, alles war schwarz und lver, und erst eine Miniute, eine wiandlickii lange Minute später blitzte:: die Scheinwerfer wieder und suchten werter. Uchselzucker:d streg der Oberleutnant von: Turm herunter.

t ? n 7 ^ rIt P° r 0en suchte er seinen Äetter in der MiMitions- stwrrr mrf. Der Hauptmmu: begrüßte ist::

Nun hast du den Spion?"

st^di," faate der OberleuUrant bedrückt.Ich l-atte schon erneii Augenblick die iHoffiuing gehabt, aus die richtige Sptw gekommen zU sein!"

Darf Utan jetzt näheres über deinen Plan hören?" e> natürlich! pu, wte wir rms gestern abend befUij

LZKuckantar über die Geschichte unterhielten, halbe ich das Gefühl, da,:, toftr alle auf dem falschen Wege waren. So ein Kerl! braucht doch m diesetn .Falle gar keine langen MeldiMgen zih piachen, nur darrch «in einziges verabredetes Zeichen zu sagend Hollah, aufgepastt, heute Mmitionstransport! Und als ich die Scheinwerfer sah, dachte sch, hast jntjeut die sehr gut brauchen!

rann, loonn Mari vorher etwas vembredet hat." _

,,Aher unsere Scheinwerfer?" wollte der Hanptmann ciiv- tvonden.

Nein, Unsere natürlich nicht," sagte der Oberleiitnant.aber wer weist denn be: den vielen Strahlen, welche unsere sind und welche von privater Seite?"

Na, weiter?" drängte der andere. x ,, oifö heute nacht plötzlich alle Scheinwerfer aust

/"venlasM. Denn wäre ein wiberechtrgter dazwischen gewesen, so Mte n doch ruhig werter Mimtmert, nicht währ?"

Der Haiiptwänn hatte eiffrg Mrgehürt, dann sagte er nach­denklich: ;r

So dümw ist deine Idee aar nicht. Wir rvolleir das heut« vielleicht kann ich die zu eine::: befferenj Resultat verhelfen!" - *

U-nb 4g der OberleUtnaiit gegangen war, rief der Haupte waml den Magazininspektor Und gab ihm den Auftrag, den halben Hof mit leeren Kisten vollz'ustellen.

Ws es Nacht ipurde, ging der Hauptmänn in das Geirerab, Eatam<mbo zu fernem Vetter. Und wie am vergangene:: Abeiid, liest der Oberleiitnant an die Schei::werfer des Festungsbezirks tele-i phonieren:

Eör«, nach Z Minuten Pause loeit« luie

gewöhnlich!"

Me Herr«:, zu beiieru sich noch- der Polizeidirektor gesellt hatte, saßen rauchend ich tzvnmer, bis der Oberleutnaiit sagte: gfexxtixl ^ vwllen auf den Turnr, meiire

M gleichfalls, und sie ftiegerr ff: das Durmgeschoß^ hinauf. Durch die sternklare Nacht hilschten

^lhweigend starrten die drei auf das Sprel der Lichtstrahlen: da sagte der Polizeidicektor:

^ ^üben den Scheinwerfer, den mit dem gelblichen Schein, der flackert immer so seltsam hin und her'"'

Mug die Uhr eins, und wie auf efiiur RUl hin verlöschten die Strahlen nur das eine breite Lickte bündel, auf baä im .Polizeiüirektor eben Km W Ä n ß e ^ er ^ r i e E^rrastht sekiindenlang nnbäregtich ^schost angstvoll suche-iid durch das Dunkel und verlöschte

Die Offiziere sahen sich an.

^ J ec j )/ V ^agte der Hauptmairn umvillkürlich dort hinten neben der Munitionsfabrik" finsterte auch der Oberleutnant, als ob sie jemand hätte belauschen kurven. Und wahrend d:e Scheiiiwerfer wieder aufstrahlten, eilten dieOffiziere die Treppe 'hinunter an das Telephon. Der Polizei-

an U1 ^ ^ ne Stunde später war ein großes, graues Mietshaus m der Nähe der Munittonsfabrck von dunklen unbeweglichen Gestalten umstellt. Auch auf den Dächern tQud>ten die lautlos tauembm Gestal t Ä^^der.Morgen ebän ^a:.te, wurde die Haustür aufgesch offen tasK ^lte eine Schar der KäiwinaMamten die Treppe hinauf bis Alock zum Dachgeschoß, wo ein kleines SchildA- ^ ^^^afiche ^rkstattt über einer Tür festgenagelt hing. Auf 5^^ lautes Klopstn erlchre:: der Bewohner, ein unordentlich aussehen--' bCr .dankte die Tür um einen Spalt. }

s? knarrte ferne Sttnrme mrt hartem Akzent, q-r.. ?vter^ nnem heftigen Stoß der Polizisten die

ü nb Mechaniker überhaupt wußte, was geschah

UTA* ^ mtC art bm Handgeleicken gepacktnnd

\AmA y/ Mdne ^ ,brin UItb "ch unter den Griffen

w be? ^chtzr im der Polizeidirektor, der den Ber>

haftete»! aniah. Einer der Beamte,: trat vor

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