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Fenster^ ^ nö ^ bem 5>0fe äU ' ^^owski sah durchs
„Das ist der Schuppen, wo die Schlitten stehen?"
„>>a. Dort lagern die Kisten. Die Gewehre sind, in englische Schnittwaren verpackt, von Gotha gekommen/
„Weiß ich. Wer legt sie in die Schlitten'?"
„Ein treuer Mann. Und ganz nach den Befehlen des Obigen Herrn. Der Schuppen ist geschlossen. Er arbeitet
„Schön. Und was bekommt Ihr, Pan Jurek?"
. v Der Wirt seufzte. „Euer Hochioohlaeboren, ich lebe Tag und Nacht in Angst. Daß wir täglich beinah' Preußen hier Ebbnn es ihnen einfällt, den Schuppen zu untersuchen, bin ich ein verlorener Mann. Im Grenzkrug haben sie bereits Haussuchung gehalten."
„Macht den Preis, Pan," lächelte der Gutsbesitzer und zog sein Portefeuille. „Ich wenigen Stunden seid Ihr aller Verantwortung ledig, und die Preußen mögen kommen.'
.(Fortsetzung folgt.)
5rau Lagerlös.
Bon Walter von Mol o.*)
das innigste Verhältnis zur Dichtkunst. ^I^^/^chche Veranlagung und ihre dadurch bedingten Aufgaben erhalten ^le dem wahrhaft Renlen, dein Mysterium des Fuhlens du Äurziel der Drchtkrmst lvar und ists iläher als den Main/ a ^ rtt . dlllrch die Tät UiO diwch die Arbeit seines Kowses Ä ^ er W E ?l^eni^inen erst Min Zentrum des Fühlensdurckr- kampfen muß Wie den ,Mann die Bezeugung des weiteren WeZ stärkt und sichtet, hält die Nähe des Zieles die Franke die treueste Gefolgichaft ieder Klmst ilt, entioeder vom Selbstschaffen ab (meist ^gen der Ihren!), oder sie wird, werrn sie selbst schafft zu- Eft, gerade durch ihre Weiblichkeit, der Kunst verdorben-sie lernt ^^nseborenen zu, sie bleibt seelische Molluske weil ihrem Werk nicht die Knochein des unerbittlich logische,: Denkens äußere Fornn in voller Kraft Anwachsen. Die schövie- risck-e Frau hat drunr hauptsächlich das Gebiet der erzählenden Diä,- tung, deren Notnwndigkeiteir, in dieser Hinsicht, verhältnisinäkig gerrng sirch. Die Frau fabuliert! Sie erhält den Mmiben anN Unablässigen, unumstößlichen Sieg des Guten- sie ist in ck r,?.
Wirrung, Märchen und Sage! Alles, Inas b£ Arwerttnu fofW* sucht, /st den Frauen vorhanden! Ihr ragendstes Svm-- l l l V^L b \lV na \^ selbstschöpferische Frau: die Lamrlöf^D e
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2~25t. C/ Elternliebe, Gattenftebe, Liebe, inftt all ihren uneitdlickren LfltteNlngen und Spiegelbilder in der menschlichen See eW torisch ragenden Mvilumrnten um. Ihr ist das Wunder an sich Boranssetzung alles Sei,is. Für sie Mt es klme inende" Wissenschaft, knne „unbelebte" Natur! Wort fSAiKJw.
Gläubigst Schier, wchir; sie erhellt sie, sie übersetzt die
Gläubigkeit aller Konfessionen gesülilAniäßia in ,,,g ^
Mben des Wel!«elS?LSchiLmd« GMttS ^ld^hai^eln ihr dre Menschen urrd Tiere. Die Flüsse Pfl
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Wiebriask? daswlof erscheinen! sre sind edel, betrachtet man ihr aller Nebensächlichkeiten! Der großen XSb ""Z^eriichllche Mredsamkeit lassen jubelnd
'"SÄ UZ Gefüge des Ganzen, des Letzte sehen. Sie setzt Ha'Zlnng. Stets ist cs Ser gleiche Geist, Z %?e }Lü V m } ti» nft f' d« sich die Bielfalt der KörpL
ch'^en nach innen, nicht vom „Realen" }rJJ[ „momanttichen , sie formt von innerit heraus Ihre ckck- ^en lind Voltwesen, nicht Hirngespinste, Vollwesen geschaffen subttlster PfYck-ologie, geschaffen von höherer Psychologie als fe ,t LE°H"-n«beit jemals zutage zu sördern vermag Sie glanot,dem Wunder, weck das Minder in ihr ist' Ihr Ich ick legendäre Anschauung der Seele! Ihre Psy-choloaie', ist nickt schür-
trennlmr Selbstverständlichkeit der Schöpsimg. Un-
^ l $ v ^^dung und Xatfaclje verwoben. „Ich muß M €m h ' m gÄ um "Jlhrnrrf.fterben", der Tauf- oder LochzeitZng ick Di' ^?^der Tarif- und ewiger Hoehzeitszug
L Dre Menschen sehen mit den „Augen der Seele" durck sie daß das „Gluck der Einbildung" ihr Bestes ick das; es uirckts Schöneres gibt als das Leben, das mcht schwer und t-au^a s?n-
LMickw^wi^^" ift/ Iebt ^ versteht man es richtig!^Alles E X J * vergänglichen Entwicklungssttick, alles mnhpr ftnS m - U "A^tzen" sind Kinder, und alle
.Sie zwingt die Sehnsüchte, Nlitzudichten, und tz^wlgen wr freudig, weck sie überirdische Erfüllung durch sie fmden. Zettlos ist die Dichtung der Lagerlöf, sie Lrndelt die ^?^^ck. Alles Grenzende, Einengende fällt Immer
mfh JlSfh imm l r bie Liebe, immer leihen Mann und urch Eltern und Kruder, arin und reich, doch es ist nur
^ T}£ // b r l - e erlös neben chnen, so sinkt das
Bereifen ift §i Ife ' finb Verzeihen und
ffliT um ÄLF 1 ^ - ^lerch versankt der Reiche sein Gut, um wahrhaft reich zu fern, gleich singt der Arme weil eu schon lange ivahrhast reich ist. Maim und Weib sind der Laaerlöf !"^rdreselben! „Sie" ist die reine Magd, blond, keusch, 9 ftolf v?? ieh-er Erlöserarbeit bereit, mag sie < 5 Lvch so hohl, felvsiisch und kokett gewesen sein, nie ruft das Schicksal sie vergeblich zur Ordming! Der Lagerlöf Framn- mit der vollen Reinheit, mit der verschwiegensten (fr iS ewigen Jungftäulichkeit gebckdct!
^ kk. kr^tttg, verwegen, untreu aus gierig suchender Treue
KMNb « de- Tollpackcksigkcit seines Geschleckes geg/n dle
vie er durch die Frau, die ilm erlöst 'Göckn ^N^i' ^nhnachtsnlann, wie die liebenswerten Kavaliere in
bliebt Fir/bHif SS®*?? Berlins selbst, hoch, traurig mn" S 6 ? 1 ri r T f- l r ,,'chchsi ritterlich, und immer hat er , Locken" über der „bleichen ^ttrn. Er ist immer ein Sttick Jesus Christus ^?o»örlng - „sie" ist Immer ein Stück Gottesmutter! Der Lagerlof Religion ist die Religioii aller Religionen- sie vrediat unenttvegt, ohne Predigt, des Dichteiis Axiom: kein Merisch ick gmiz verdorben! Sie ift^die Toleranz selbst, die auch die wütend- 7 ^-s'ifO^ver versöhttt: Kirchengläubigen und Sozialist! Die La- versteheii, ivaruni zwischen diesen überbauvt fmHifrf ^ . zugegeben, daß sie bestehen' Feindschaft
senl soll Sie sind doch beide nötig; sie sind dcich beide nur Hand- ^^ker dev Ewigen? Sie heißen einmal Christ und Antichrist' vielleicht ist einmal ^er eine ein bißchen mehr weiß und der andere ein bißcken mehr schüwrz. Du lieber Gott! sie wollen aber twck bloß auf verschiedene Weise, das gleiche: das Glück die Rnbe des H^ns! Der Lagerlöf ick's fein Unttrf^; oh hie iXdldm Zrlder, ob die Hnligenbilder ins Leben -hermis- oTer SS tteigfii, sie wirken Gutes. Musik erklingt, das Chaos legt sich, alle die bangteii weinten, schluck-zten und sich in Schmerzen wände» beginnen ! Die Welt wird immer ani EnL schch? ^
deiihaft, edel, und inas öns c:.. 19 .v: nt l
«,Mp £ * n bcjGgt fie erlernten: wir siud sö' wem. auch genblicke der Erhebung, wie uns die Lagerköf siebt KZ, WIÄ'^"»Urg scheu will. Was in dm geheimsten Eckm des Jchs mstet, niag man's nun Seiiiimcntalitüt srami. ^EE0>er, Klndrschkert, Lkiennannriihrnng, Kinoseligkeit Kolpvrtagegist oder wie minier nennen, das alles nnS noch mel mehr regiert diese sstm, souverän, völlig unb wmm.Ä nm die Lntletzciisschreie Acngstlichcr, BrdcnkenerMter zum N« Tm große Kt.„st der Lagerlös, die Inbrunst ilnrr dickteritZ Ueberrednng vermag all« geheimen n„d Milden §lMIins« «eelenbesches zn emer Blnte von berauschender Fillle n dRllm> ch.t zn treiben nnd zu brndcn. Dieser Znsannne„ra,simZa,se- Vorhandenen im stofflichen entspricht die Berwuiduna allen J ? Mlungsmittel. Tie Teckmik der Lagerlös R
M Albs^ck; beides sst HaLAszeng, nni cknmfr Wieder den Gralssche:n der Seele leuchten zu lassen. Tie Laaerlöf ist dramatisch ^llnd episch, modern, historisch und immbderii' sie x^^ÄIvie die Schilderung, sie geht, we'nn's .. ^ ^nttlein fiir Schrittlein, sie überspringt nxnni'^ ibr
leben «lbgnind, sie Pinselt und sti-ich-lt hin nnd bt-> sic legt mrt einem oder zwei «ätzen jeden Charakter mag er nml -o ko,n >lrz,ert cm. Tritt. Sie findet manch-tMl FAmcr Zn SctaSf
Sab^^lfTnK'T hie "Zsch-'ch „TettdetZ Meinm
Latz- ^hr ist nichts unmöglich, nnnX der erlösenden Liebe alles


