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!und mittlere Güter haben sich z-n bievem 3n:ct au ( eiirsur alterbnW inchr felddienstsähigen Wagen mit Hilfe aller Bretter nrw des Stell­machers ein deines Hansäien errichitet, dieses mit SpchstangM und Nestern versehen. an der Schmalseite die berühnite Hühnerleiter, die zu einem kleinen durch Falltür verschließbaren,1ach fuhrt, angebracht und fertig ist eine Einrichtung. die gewiß wie kaum eme -weite in der Landwirtschaft geeigir-et ist, das geringe Anlagekapital als das beste zu verzinsen. Will man der Benutzung dieses .Ge- slügelwagens Unannehmlichkeiten vermeiden, so gewöhne inan das Geflügel schon aus denl Hofe einige Tage vor dem ersten tfetN dienst an seine Benutzung und mau mrd furden, daß sich das Ge­flügel. gedacht ist in der Hauptsache an' Enden und Hühner, so an sein Heim gewöhnt hat, daß eure Beaufsichtigung gänzlich un^ nötig ist Morgens »vird der Wagen von den in der Nahe arbeitenden Gespannen mit hinaus genommen mrd abends mit he im gebracht: ein Stehenlassen im Felde wäl-rend der Nacht töiurte leicht zu Diebstählen verleiten. Das Geflügel findet auf abgeernteten Kornfeldern unter allen Umständen eine mehr als ansreichende Nahrung, welche selbstverskändlich die Eierproduktion aus das Günstigste beeinflussen »vird. Wie erwünscht aber eine Vermehrung der Eiererzeugnng ist, braucht hier wohl nicht betont zu werden. Wer sich einen derartigen Wagenbau hält, vergesse nicht, ausreichendes Trinkwasser mit zu Felde zu schicken, inan stellt es am besten unter den Wagen in den Schatten. Wo die! Dreschmaschine auf dem Felde gearbeitet hat, sind die Verhältnisse natürlich besonders günstig. Man fahre den Geflügelwagen, auch ruhig oder erst reckst noch auf den Schlag, wenn der Schälpflug schon die Stoppel bricht, auch er bringt noch manch euren wert­vollen Futterhappen für das Geflügel au die Oberfläche. Da es eine andere Verwcrtnugsinöglichteit für das Streukorn wie die Ausnutzung durch das Geflügel nicht gibt, wäre die ausgebreitetste Einführung der vorgeschlagenen Einrichtung dringerrd erwünscht. Ungezählte Zentner Korn, die sonst nutzlos verloren gehen, könnten hierdurch Ernährungszwecken erschlossen werden.

vücherlisch.

- BongS illustrierte Kriegsgeschichte »DerKrieg 1914/16 in Wort und Bild". 84.-8S. Heft. (Preis je 30 Pfennig.) Deutsches Verlagshaus Bong & Eo., Berlin W. 57, Potsdamer Straße 88.

Der Kunstfreund. Zeitschrift der Vereinigung der Kunstfreunde. Ad. O. Fritsch Verlag Berlin-Schöneberg. Inhalt: Walther Sturm: Madonnen, Erlist Möller: Farbe»: und Farbstoffe, Edith Bruner: Mohammed, Theodor Gartz: Soldate>»lieder, Eber­hard Büchner: Kriegschronike»».

- Die E h a p a g n e - H e r b sl s ch l a ch t. Zusammeu- gestellt und herausgegeben von» Arinee-Oberkournlaudo 3. Mit einem Geleitlvort von» Oberbefehlshaber in der Chan»pagne, Ex­zellenz v. Eine u». Preis steif geheftet 80 Pfg., in Leinen gebunden 1 Mk. 40 Pfg. Verlag von Albert La»»ge»» in München und Leipzig. Unter die größten »n»d e»»tscheide»»dste»» Ereig>»isse des Weltkrieges gehören die Herbstschlachte»» des Jahres 1915 in der ChampagnL und in» Artois. Die Einheitlichkeit der Vorbereit»n»g, die W»»cht der Durchführung, die Schwere der möglichen Folge»» stelle»» das Ringe»» i>» der Champagne in den Vordergrund. Es war das erste Mal, daß die Nahkämpfe d»»rch ei»» tagelanges Artilleriefe»»er voi» bisher unerhörter Stärke und Dauer eingeleitet würben. Die Schilderung dieser Ereignisse a»»s ber»»fei»ster Feder »md durch die Stelle, die über eine volle Uebersicht »md die größte Vollständigkeit der U»»terlagen verfügt, gibt den» B»»che einen besonderen »n»b dauernden Wert. Er »vird durch die Tatsache »»och erhöht, daß der Oberbefehlshaber in der Chanipagne den» Buche ein eigenes Geleit­lvort vorangesetzt hat. Der Reinertrag des B»»ches ist ohne jede»» Abzug für die Hinterbliebene»» der während der Herbstschlacht in der Ehamvagne gesalle>»en Kan»eraden bestimmt. Darum hat das Armee-Oberkommando 3 die Herstell»u»g itnb den Absatz in» Heere selbst tit die Hand genommen, »vähre»»d der Vertrieb in der Heimat de»»» Verlag von Albert Langen übertrage»» »vurde. Dem guten Zweck des Buches, für den jeder Käufer auch sein Scherflein her­gibt, wird eine schölle Su»»»»»»e zugesührt werden können; mußte doch die erste A»»flage mährend des Druckes a»»f 500 000 Exen»plare erhöht werden.

-Freiherr v o n Schlicht, Der GefechtSesel, Meiers Hose. Zwei Bändchen a»»sge»vählte Militärhumoresken mit Umschlagzeichnungen voi» CSbnarb Thon»). Preis jedes Bär»d- cheni geheftet 1 Mark. Vertag vo»» Albert Lange»» in München. ^ I»» diesen beiden i»»» Verhältnis zum Preise sehr reichhaltigen und hübsch auSgestatteten Bändchen sind a»»s den früher zahlreich im Langensche,» Verlage erschienenen Militä'rhum.oreSken des Arei- herri» von Schlicht die besten a»isge»vählt, nnb so si»»d zivei Ailcher e»»tftandei», die heutzutage, »vo »nilitärische Dii»ge jeder»»»ann be­rühren und im Miltelpui»kt des Interesses stehe»», sicher vielen Leute»», nainentlich auch »»»»seren Soldate»» im Felde, große Fre»»de machen werden.

F r a»» e»»s ch n e i d e r G»»t s ch »n i d t. Roinan voi» Otto von Gottberg. (Verlag vo>» Ullstein L Co., Berlin). Mit kühler Sachlichkeit schildert der Verfasser das Berlin der Kriegszeit, dessen m»r»higes Weltstadtgetriebe trotz allen» fortgeht. Aber sei»» beob--

achtender Blick dringt tiefer; Menschenzüge enträtselt er, und eine ernste, andachtsvolle Stimmung durchweht die letzten Kapitel.

- Die Weltliteratur. Jeden SamStag ein Werk. Die besten Romane unb Novellen aller Zeiten und Volker. 10 Pf. di4 Nummer. Vierteljährlich 1.20 Mk. Nr. 27, Shakespeare, Der Kaus- »nann von Venedig. Verlag: Die Weltliteratur. München 8, Färbergraben 24.

Die Leipziger .Illustrierte Zeitung" (Verlag I. I. Weber) hat mit Nr. 3809 a»n 29. Juni ihre hundertste Kriegs- stummer hera»»dgegeben. Sie wird eröffnet d»»rch eine stimmungS-- volle Zeichliung von der Tra»»erfeier für den verstorbenen General­oberst v. Moltke in der Jnvalide»»kirche zu Berli»» von Walter Hammer. Dann folgen interessante Bilder vo»»» westlichen Kriegs­schauplatz:LeitnngSsticken im Granatfener vor Verdun' von Martin Frost,Straße in Neuve-Chapelle nach de»,» Kampfe" von Professor Hans W. Sch»nidt,Ein von den deutschen Tr»»ppen in der englischen Stellung bei St. Elo» gesprengter Minentrichter" (Doppelseite) von May Porschmann, reizvolle Aufnahmen von eine»»» Sportfest unserer Feldgra»»en vor Reims u. a. »n. Weitere Ausnahmen zeigen »»ns die Erfolge österreichisch-ungarischer B»»»»des- genossen aut dem italienische»» Kriegsschanplatz. Die spannende SerieVo»» Belgrad bis Ceti»»je" führt Richard»i»a>»»» i»» drei brillante»» Zeichnungen zu Ende. De»» Heldenkampf unserer Schnk- truppe »»» Kamerun schildert ein dreiseitiger, reich iCIuftrievter Bei­trag. Die Festspiele i»n Berliner Stadion und die Ausstellung Das wirkende Rote Kreuz in Hannover" führe,» n»»s treffliche Ans- nahmen vor A»»ge>». Von de»»» textlichen Inhalt des Heftes ver­dient der LeitartikelDer Weltkrieg als Krisis des Idealismus" von Dr. Heinrich Scholz besondere Beachtung. Mit einer »vichtigen Zukunftsansgabe beschäftigt sich der AufsatzDe»»tschlai»ds Spende für Säuglings- und Ki»»oersch»»tz" von Kabinettsrat Dr. v. Behr- Pin»»o»v. Die Leist»n»gen des Reichsversichernngsaintes werden anläßlich des 60. Geburtstages seines Präsidenten Dr. Pa»»l Kans- mann voi» Dr. Franz ServaeS gewürdigt.

In der Zone des Kugelreg e»»s liegt das Städtchei» Aglicourt. Es ist fast vollständib znsan»»»e,»geschossen. Auch die Kirche liegt in Trümmern; nur ein paar Heiligenbilder, die fast unversehrt geblieben si»»d, rage»» unter den» Schutt der zusammen- gestürzten Mauern en»por. Es ist ei,» ergreifendes, a,»klage>»des Bild, das die .Schiveizer JN»»strierte Zeit»mg" in ihrer neuert Nummer 26 darbietet. Für die Zerstörnngsge»valt der See­kriegs, vasfen gibt die A»»fnahn»e eines englischen Schiffes aus der Seeschlacht in» Skagerrak e»»» Beispiel, und ein Blick in die Kon- strnktionswerkstütte e»i»es Torpedobootzerstörers unb aubere schiffs- technische Darstell»»ngen entfprechen den» d»»rch die große Seeschlacht ,vachger»»sene>» J,»teresse für derartige Di,»ge. Auch so,»st bietet diese N»nnn»er viel des J»»teressa»»tei» und schriftstellerisch Wert­volle»». Sie kostet einzeln 25 Pf. - Das HalbjahreSabonneinent kostet Mk. 5.-. Der Bez»»g durch deutsche Postäntter ist gestattet. Aber a»»ch alle Buchhaudluilgen kö,»nen dieSchiveizer Jll»»strierte Zeitung" liefern.

S ch ,v e i z e r I l l u ft r. Z e i t n n g". Von der Ankunft tonkinesifcher Schutzen aus der französischen ostasiatischen Kolonie in Paris bringt die neue Nunnner 27 derSchiveizer Illustrierten Zeitung" (Zofingen) eine interessante Aufnahme. Wie viele dieser armen gelben Burschen »verden ihre Hei»i»at »viedersehe»» ? Verdun »vird »vohl für die »»eisten vo»» ihnen das Grab »verden. Zivei Bilder des Verdun vorgelagerten Forts Donamnont zeigen die dort angerichteten Verivüslnngen: fein Fleckchen Erde ist un- getroffen geblieben! Die Gegend von Verdun »vird der au Mo­numenten reichste Teil derVia sacra", der Gräberstraße vorn Pas de Calais bis z»»r Schweizergrenze, »verden. Dieser englischen Idee rmbmet dieSchiveizer Illustrierte Zeitung" z»vei Seite»» mit neun Bildern eigenartiger Soldatengräber. Bis aber der Frieden kommt, der diese Idee verivirklichen könnte, »vird in» Weste»! und Osten noch viel Blut fließen. Die neue russische Offensive, von der drei Ansnahnien gebracht »verden, hat die Hoffnung a»»s Linen Sonderfrieden zerstört,' und die Sorge und Not »vächst auch bei den Neutralen beständig: ein Bild ans Amsterdam von den dortigen Protestdemonstrationen gegen die Verteuerung der Lebens- mittel zeugt davon.

5la1-Aufgabe.

Karte:

+ .+

+ 4*

4 - 4 -

<>o<>

0^0

Sie to»»rniert Pique-Neun und findet noch Earreau-Sieben. Das Spiel »vird gelvonne,». - Wie mußte gespielt »verden und tuie standen die übrigen Karten?

(Auflösung in nächster Nunnner.) 1 t,

' * 'J

Auflösung des Logogriphs in voriger Nummer.

Koffer, Kaffer, Kaffee.

^Hristleitung: Aug. Goetz. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.