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domitable", auf seiten der Deutschen vier:Moltke",

Drrfflmger" undBlücher". Die Zahl der kleinen Kreuzer und Torpedoboote hielt sich auf beiden Seiten annähernd die Wage. Von den deutschen Schiffen ging derBlücher" unter, von den englischen derTiger", ein Schiff von 29 000 To., während der Lion" schwer beschädigt abgeschlep.pt wurde, Hieraufbrachen die Engländer den Kampf ab, weil man Helgoland zu nahe ge- kourmen sei" (120 Seemeilen!). Der deutsche Sieg war also viel entschiedener, als utau dank der englischen Entstellungen lange Zeit angnrvmmen hatte. Dannt war der englische Wage­mut der deutschen Flotte gegenüber endgültig gebrochen.

Erhebliche Kräfte schien sie nochmals bei dem Dardanellen- Unternehmen ein. Sie verloren hier alleirr 6 Linienschiffe:Irre- sistible" 18. März, türkisches Artilleriefeuer,Ocecm" am gleichen Tage und aus gleicher Veranlassung,Goliath" 13. Mai durch türkischen Torpedoschuß,Triumph" 25. Mai, deutsches Unter­seeboot,Aganrennwn" am 27. Mai durch Torpedoschuß zum Wrack geschossen,Majeftic" am gleichen Tage durch deutsches Unterseeboot zum Sinken gebracht. Ferner mehrere kleine Fahr­zeuge.

l?kußerdem verloren die Franzosen vor den Dardanellen Linien­schiffBouvet" durch türffsches Artilleriefeuer (18. März) und PanzerkreuzerLöon Gamdetta" durch ein österreichisches Unter- seecboot im ionischen Meer (26. April) und ebenfalls mehrere kleinere Fahrzeuge.

Auch Italien verlor zwei Panzerkreuzer:Amalfi" aur 7. Juli und am 18. desselben ?RonatsGiuseppe Garibaldi", beide durch österreichische Unterseeboote: außerdem mehrere kleine Schiffe.

Auch Japan und Rußland blieben von Verlusten nicht frei; letzteres insbesondere verlor zwei Panzerkreuzer bei einem Angriff auf den bulgarischen Hafen Warna (27. Oktober).

Daneben blieben unsere Unterseeboote auch weiter in den eng­lischen Gewässern> im Mittelmeer nicht untätig, wenn auch tue aufs Höchste getriebene englische Vorsicht die Verluste ihrer Flotte zu vernriudern verstand.

Alles in ätlenr betrugen die Verluste unserer Feinde an Kriegs­schiffen zusammen zwischen 500000 und 600 000 Domren, sehr wahrscheinlich näher der letzteren als der ersteren Zahl, wovon etwa drei Viertel auf England allein entfallen.

Freilich kamen auch auf deutscher Seite einige schmerzliche Ver­luste hinzu (die beiden KreuzerPrinz Adalbert" undUndine^- Ganz gering blieben die türkischen Verluste, und für Oesterreich sind bemerkenswerte Verluste gar nicht bekannt geworden. Im ganzen betragenunsere und unserer Verbündeten Verluste nicht urehr wie etwa ein Viertel der feindlichen. Ein Ergebnis, wie es so glänzend niemand voraussehen konnte!

b) Handelsflotte.

Am 4. Februar erschien im Deutschen Reichsanzeiger, ver­anlaßt durch die immer unerträglicher werdende Seetpronnei der Engländer den Neutralen gegenüber, die Ansage des verschärften U-Boot-Krieges, und 14 Tage spater trat sie in Kraft. Bis dahin waren die englischen Verluste auf etwa 320 000 Donnen angewach- sen, während die deutschen gegenüber dem Jahresschiluß kaum merk­lich, auf etwa 220 000 Tonnen gestiegen waren.

^ Bon jetzt ab ging die Steigerung sehr schnell von statten. Am Schluß des ersten Kriegsjahres, also Ende Juli, berechnete man die englischen Verluste auf 800000 Tonnen, die deutschen, welche im März aus mcht ganz ersichtlichen Gründen einige Steigerung erfahren hatten, auf 256 000 Tonnen. Für England betrug also die Steigerung gegenüber Mitte Februar 480 000 Tonnen, was eine Monatsleistung von fast 90 000 Tonnen ergibt. Inzwischen gelang es den Engländern, durch diplomatischen Truck mit Hilfe Amerikas, eine Aenderung unserer U-Boot-Taktik zu erzwingen. Das ist, wenngleich mmt die Art und den Umfang der eingetre- tenen Aenderung auch nicht kennt, zwar bedauerlich, immerhin aber kann man sich darüber mit der Tatsache himvegttösten, daß eine Verminderung unserer U-Boot-Erfolge damit keineswegs ein­getreten ist. Tenn Ende Oktober betrug der Gesamtverlust der Engländer schon 1246 000 Tonnen; Zunahme in drei Monaten also rund 450 000 Tonnen oder monatlich 150000 Tonnen; also selbst dann eine erhebliche Steigerung, wenn man annimmt, daß die Zählung Ende Juli nicht ganz vollständig war, so daß in der Oktober-Zählung einiger weiter zurückliegende Verluste mitenthal­ten sind. Eine weitere Folge der veränderten Taktik war eine starke Zunahme der französischen Verluste; sie waren bis Ende Oktober auf 113000 Tonnen angewachsen.

Angesichts dieser Vorgänge suchten die Engländer Anfang Oktober suh und ihre betrogenen Verbündeten mit der Schtvindel- nachrrcht zu trösten, daß bereits 60 deutsche U-Boote vernichtet seien. Demgegenüber stellte eine offizielle deutsche Mitteilung fest:

1. daß bisher nicht 60 U^Zoote, sondern weniger als ein Bret­tel dieser Zahl verloren gegangen seien,

2. daß z. Zt. (also wiederum Anfang Oktober) eine erheblich größere Anzahl U-Boote zur Verfügung stehe, wie bei Kriegs^ beginn.

Für den Jahresfchtuß kann man, ziemlich zuverlässig, folgende Rechnung aufstellen:

Englische Verluste 17a Millionen Donnert;

Französische Verluste 200000 Tonnen;

Russische und italienische zusamnren 60000 Donnen; Deutsck>e 260 bis 270000 Tonnen.

Tie .der Engländer allein sind also fast sechsmal, diejenige^ unserer Feinde zusammen etwa sieben,nal so groß wie die unsrigen. So ist öS Mt der englischen Seeherrschaft bestellt.

vticherlisch.

Die neuesten Heite (57 und 58) des .Völker­krieg" (Herausgeber Dr. C. H. Baer, Verlag von JuljnS Hoff- nmnn in Stuttgart) bringen neben einer ausführlichen Schilderung der Wiedereroberung von Przemysl hauptsächlich Studien über die sonst wenig beachteten Flankenkämpfe zum galizifchen Durch­bruch, einerseits den russiichen Druck in der Bukowina, der den Vorstoß der Verbündeten gegen den San durch ein Gegengewicht zur Ruhe bringen sollte, andererseits die begleitenden Kämpfe an der Rawka- und Pilizafront. Aus der Zeit der Russenherrschaft in Przemysl werden uns fesselnde Einzelheiten barbarischer Laune und Willkür neben Zügen natürlicher Gutmütigkeit im Verhalten der Russen erzählt. Die reizvollen Schilderungen behaglicher deutsch- österreichischer Unterstände an der Front in Polen sind durch freund­liche, zun, Teil humoristisch iiberhauchte Bilder belebt. Der Dar­stellung des galizifchen Siegeswerkes wird wieder eineH elden- galerie" angeschlossen, kurze Biographien der verdienstvollen Führer und ihre Würdigung von höchster Stelle ans; auch zu diesem Kapitel finden wir manches bedeutungsvolle Bild, aber das schönste ist doch das VollbildGeneralfeldinarschall von Mackensen". - Schlußkapitel beschäftigen sich mit hervorragenden Persönlich­keiten Rußlands, mit der Kampfesweise der russischen und der verbündeten Truppen und mit der deutschen und österreichischen Verwaltung in Russisch-Polen. Für dieEpisoden" hat uns der Völkerkrieg aus dem Meer der Kriegsliteratur wieder einige echte, herzerfreuende Perlen ansgefischt. In der sinnvollen Zusammen­stellung des Stoffes und der Bilder sind auch die neuesten Helte reich an Reiz und neben den früheren von unverminderter Frtsche. Jedes Heft kostet 30 Pfennig.

Lena E h r i st °. Unsere Bayern anno 1 4 116 . Dritter Teil. (Langens Kriegsbücher, Band 1.5.) Umschlagzeichnung von Eduard Thöny. Preis geheftet 1 Mk .7 ln Pappband 1,25 Mk. Verlag von Albert Langen in München. Die ersten beiden Teile dieses Werkes haben den größten Beifall gesunden; und wie echt Lena Ehrfft nicht nur die Krieoszett in der Heimat, sondern auch das Leben und die Talen unserer tapferen Bayern draußen im Felde zu schildern weiß, haben die unzähligen Anerkennungs­schreiben, die die Feldpost der Verlästern, und dein Verlag gerade von unseren Kriegern brachte, klar bewiesen. In dein seht er­scheinenden dritten Teil bewährt die Verfasserin alle Gaben, die den ersten Teilen zu dem großen Erfolg verhallen, auls neue.

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Leiterrütsel.

Die Buchstaben a c c e 0 hhhh ii II 00 ppp rrssssstt au sind in die Felder nebenstehender Letterfigur der­art einzutragen, daß die Sprossen de,leiben, von oben angesangen, folgendes ergeben:

1. Alten Namen für einen Fisch.

2 . Badeort in Oberösterreich.

3. Römischen Kaiser.

4. Ein Spielzeug.

Die beiden Seitenbalken der Leiter sollen, von oben nach unten gelesen, den Namen eines Geschichtsforschers bezeichnen.

Auflösung in nächster Nummer.

Auslösung des Versteckrätsels in voriger Nummer r

Morgenstunde hat Gold im Munde.

Hchristleituna: Aua. Gn-tz. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.