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An unsere

nalionalliberalen Parteifre unde!

Vas Deutsche Reich, für das unsere Großväter gelitten, unsere Väter gekämpft, wir selbst uns begeistert und unsere Zähne und Brüder opfermutig den Tod erlitten haben, ist zusammengebrochen, wie für alle anderen, so hat auch für unsere Partei der Weltkrieg mit seinem erschütternden Ausgange neue Lebensbedingungen geschaffen. Nur auf dem tatsächlich gegebenen Boden der deutschen Republik und auf demo­

kratischer Grundlage kann der Wiederaufbau des Vaterlandes ins Werk gesetzt werden.

Ls gilt, gesetzmäßige Zustande wieder herzusteUen. Geht es weiter wie bisher, so sind Staats-

bankrott und Hungersnot und in ihrem Gefolge Plünderung und Gewalttaten unausbleiblich.

Dies Unglück kann nur eine regierungsfähige Mehrheit in der bevorstehenden Nationalversammlung abwenden. Je mehr das deutsche Bürgertum in Parteien ge­spalten, um so schwerer ist dies zu erreichen, viel zu lange schon hat die Parteizersplitterung im deutschen Volke gedauert und zur Schwächung unserer volkskrast beigetragen.

Deshalb sind wir dem Drängen zahlreicher Parteifreunde aus allen Gauen des Reiches nach einem festeren Zusammenschluß der freiheitlich gesinnten Kreise unseres Volkes gefolgt und haben uns mit anderen auf demokratischer Grundlage stehenden Organisationen unter Hintansetzung bisher bestehender Gegensätze zur Deutschen demokratischen Partei vereinigt.

Ausschlaggebend war für uns, daß in einem Staate der Volksherrschaft nur große Par­teien den Willen ihrer Wühler verwirklichen können. Die Deutsche demokratische Partei hat mehr als jede bloße Fortsetzung der alten Parteien die Bussicht, die gewaltigen Scharen der frischen Wählerschichten der Frauen und der Jugend mit sich zu reißen, die ohne Ver­ständnis für alten Zwist mit offenem Sinn für neue Gedanken in das politische Leben herein- strömen, wir trauen ihr zu, daß sie die große Partei ist, die, alle Schichten des Volkes umfassend, jede einseitige Klassenherrschaft verhindert!

Die Gesinnungen, die uns bisher ge­leitet haben, bleiben in der Deutschen demokratischen Partei in guter Hut.

Die liberale Idee von dem besonderen wert des einzelnen und seiner Seele und bim Rufstieg des Tüchtigen, der soziale Gedanke der Gerechtigkeit und des Schutzes des Schwächeren unter uns und die nationale Forderung der Einheit aller Deutschen und der Wahrung der Rechte des freien deutschen Volkes unter den anderen Völkern.

Rn alle unsere ehemaligen Parteifreunde im Lande richten wir die dringende Bitte und Mahnung, unserem Beispiel schnell zu folgen.

Berlin, 15. Dezember 1918, abends.

Bartels, Fabrikbesitzer. Magdeburg, 1.Vorsitzender der Provinz Sachsen. Delian, I. Bürgermeister Ctlen- 2 r * Dlankenburg, m. d. ft., Oberlehrer. Zeitz. Dr. Bollert, m. d. R., Zustizrat. Berlin Dr. Böhme,

ITI. d. R., Syndikus, Berlin, v. Bülow, IN. d. ft., Geh. Iustizrat, Homburg v. d. h. Dumrath, IN d.ft Landrat, Winsen i. L. Dr. Fischer, Vankdirektor. Berlin. Fleischer, wirk!. Geh. Gberregierunasrat. Berlm-Stegütz. Friedberg, M. d. ft, Staatsminister a. V., Berlin-Charlottenbura. Grund. M. d. ft.. Stadttat, vreslau. Ickler. M. d. R., Vorschlosser. Berlin-Friedenau. Iunck. M. d. R., Geh. Zustizrat, ^erlagsbuchbändler. Berlin-Zehlendorf-West, äauffmantt, Rechtsanwalt, Berlin» Stuttgart. Keinath, M. d. R., Schriftsteller, Berlin. Kirchralh, Thesradakteur. Magdeburg. Dr. Köhler.

K B n "- ^a*r m.d.ft., Gutsbesitzer, hoppenrade. Künne, Fabrik-

befttzer. Llber^eld l.Vorsitzender der Rhemprovinz. Llchtenberg, Rektor. Magdeburg. Liepmann. M.d.ft.

Geh Iustlzrat. Gharlotlenburg. List, M.d. R..'Rechtsanwalt. Berlin-Grunewald Ludewig.M.d ft Geb Iustrzrat. Erfurt. Lucas, A., Iw d. ft Geh. Rommerzienrat, Berlin. Lusenskp, M.d.ft.. Ministeriah m Marwitz Zustizrat. .Berlin. Nagel, Chefredakteur. Berlin. Nitzschke. Staatsminister. Dresden.

FL 0, ?? ar r bur 2 a- £ * ? a ?- f Fabrikbesitzer. Remscheid. Pflug, Oberlehrer. Zittau.

Nebmanm Geh. hofrat. Rarlsruhe. i. Vorsitzender für Baden. Neitz, Geh. Zustizrat, Magdeburg.

*2'. ^ u ^ ' ^egilationsrat. Berlin Schiffer, Staatssekretär des Reichsschatzamtes

«ltterg^pSchter, Niemberg bei Gbernigk. Prinz Heinrich zu Schönaich Taro^

1 Zl R A \ Rmtrtz Stadthagen, Geh. Regierungsrat, Lharlottenburg Trittel. M. d. R.. Gnm» naslaldirektor, Neuhaldensleben. Bogt. Geh. Regierungsrat, Berlin-Friedenau. Wachhorst de Wente.

M. d. R u. R., Hofbesitzer. Gnabrück usw. usw. ^

_ f!0213hv

Ihre am 28. Dezember 1918 stattgefundene Vermählung beehren sich anzuzeigen

Hermann Wölfer und Frau Martha geb. Lentz.

Gießen, Liebigsttaße 68 .

EtabüssementFürslenhof

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Im großen Konzerisaal

Sylvetrterabend ab7/ 3 Uhr abends

Gemütliches Zusammensein mit Tanz.

Am Ketsjahrstaßab4Uhr nachmittags

Absohiedsfeier einer Militärformation verbunden mit Tanzkränzchen. ioroi

Liebigshöhe.

Am Mittwoch, 1. Januar (Neujahrstag)

Grosses

Militär-Streiciikonzert

ausgeführt von der gesamten Garnisoukapelle unter persönlicher Leitung des Kapellmeisters Herrn Hermann.

Anfang 4'/, Uhr. Anfang 4'/, Uhr.

Einladung

6 ur Besprechung des Themas:

Grosz-hefte,,

am Sonntag den 5. Januar früh 11 Uhr im

Hotel Großherzog., 07 V

Prof. Dr. Sommer. Geh. Med.-Rat

Keim Scheiden der Leichten Mun.-Kol 118? Feldart.-Regiments 6 spricht dieselbe den Bewohnern von Grossen - Linden für die überaus freundliche und liebevolle Auf­nahme nochmals den

herzlichsten Dank

aus und wünscht ihnen ein glückliche» Neujahr. DleTage In Grossen-Llnden werden uns stets unvergesslich bleiben. 0#t4#

Unteroffiziere und Mannschaften der Leichten Mun.-Kolonne 1182 Schles. Feldart.-Rgts. No. 6.

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üss isl DDd n will der ffeitte

Der Deutsche Arbeiterbund ist eine gewerkschaftliche Arbeiterorganisation. Aus- Gliederung seiner Dtttgliedschaften nachZBetrieben, BctricbSgrupve«. erstrebt er die wirtschaftliche, soziale uud geistige Hebung der Lage seiner Mit­glieder «ud die Wahrung und Förderung der Standes- und Beruföiutcrefse« der deutschen Arbeiter.

Er gewährt seinen Mitgliedern für einen wöchentlichen Beitrag von 80 Pf. lie nach der Dauer ihrer Mitgliedschaft)

Mk. L bis Mk. 10.80 wöchenillche Unterttiitznng im Falle der Krankheit, bei Arbeitslosigkeit, Streiks. Aussperrungen und Mastregelungen, cln Sterbe geld von Mt 30.- bis Mk. 150.-. »

Mk. 20 . Unterstützung bet Entbindungen,

eine Unfaslnnterstütznng bei Unfällen ausierhalb der Arbeitsstelle von Mk. 1000.- -. bei Umallen mit tödltchem Ausgange und von Mk. 1000.- bei Unfällen mit dauernder Invalidität,

Rechtsschutz und Rechtsauskunft, Arbeitsvermittlung, die VerbandszeitungDeut­scher Arbeiter" lfrüher Mitteldeutsche Rundschau). Ein Ausbau der Unterstützung-- _ elnrlchtungen und eine Erhöhung der Unterstützungssätze ist vorgesehen.

Der Deutsche Arbeilerbund ivurde am 20 . November 1918 gegründet, um die Arbeiter und Arbeiterinnen, die einlreten

für ein politisch starkes, wirtschaftlich wettbewerbungssähiges, einiges Deutsche- Reich, für die Erhaltung der christlichen Grundlage unseres Staats- und Volks­lebens, ftir freiheitliche Verfassung, Vermaltunglund Gesetzgebung unter Mit­wirkung aller Staatsbürger ,ind insbesondere für den freiwilligen, friedlichen Ausgleich von Gegensätzen zwischen den einzelnen Erwerbsständen und für die Ansrechterlialtung der Privatwirtschaft unier entschiedener Ablehnung der Sozialdemokratie, zu einer groben, wirtschaftsfriedlichen und nationalen Ar- beilerorgan'.fation zusammen zu fassen.

Der Deutsche Arbeitcrbuud fordert

günstigeLobirverbältnisie, besfereTeituahmc deS Arbeitnehmers am Ertrage der Nuternebmnna. angemessene Arbeitszeit, Regelung deS Rechts des Arbeit»- Vertrages, gesetzliche Regelung deS Einignngswesens, Rechtsfähigkeit der Berufs­vereine, Gewährleistung der Koalitionsfreiheit, gesetzliche Einführung des Arbeiterurlanbs, Ausbau der ArbeiterversirbernnaSgeictzgebuna. Teilnahme der Arbeiterschaft an der (Sewerbeaufsickt, Gewährleistung des sozialen Aust von Arbeiterkindern durch zweck,nähige Ausgestaltung unseres Schul- und BoldungSwelens u. a. m.

Ausführlicheres über die Forderungen des Deutschen Arbeiter-Bundes auf sozial- polittschem Gebiete besagt sein Programm.

Von der Erkenntnis ausgehend, daß das ArbeitsverhällniS ein direktes Zu­sammenarbeiten zwischen Werkslettung und Arbeiterschaft erfordert, und dah die ge samte Arbeiterschaft eines Betriebes innerhalb desselben durch besondere gemeinsame Interessen verbunden ich ist der Deutsche Arbeiter-Bund nicht auf fachberuslicher Grundlage, sondern auf der Gliederung seiner Mitgliedschaft nach Betrieben tBetriebs- gruppen) aufgebaut. Fachberusliche Interessen nimmt der Deutsche Arbeiter-Bund wahr durch besondere Fachausschüsse.

, Arbeiter und Arbeiterinnen:

die ihr wahrhaft national denkt und wirtfchaftssricdlich gesinnt seid, sckltetzt euch dem Deutschen Arbeiter-Bund an! Ihm wird die Zukunst in der deutschen Arbeiterbewe- anng gehören! Wenn der nationale Gedanke und der Wille zu friedlicher Ver­ständigung unter den einzelnen Erwcrbsständen während deS Krieges Allge ttieingut deS deutschen Volkes gewesen wären, dann wäre Deutschland unüber­windlich gewesen und unsere Feinde hätten den Zlrieg nicht so viel Fabre bin- ziehen und ibre Völker nicht auf die Wirkung der daS deutsche Volk zersetzen­den inneren strafte vertrösten können.

^ a c ^ . National und wirtschaftssriedlich,

das und die idealen Grundgedanken, die unser deutsches Volk allein befähigen können sich aus harter Fronarbeit für grausame Feinde, in die es durch die Nevölution ae- bracht worden ist, wieder zu Freiheit, Ansehen, Wohlstand und Glück emvorarbeiien zu können. Wer diesem hohen vaterländischen Ziele zustrebr und der Ueberzeugung ist, dag nur aut solcher Grundlage die gewerkschaftlichen Interessen des deutschen Arbeiters dauernd erfolgreich in der Zukunft vertreten werden können, der fchliene kick dem Deutschen Arbeiter-Bund an!

Nähere Auskunft erteilen uud Beitrittserklärungen nehmen die DauptverwaltunaS' Kelle l"r Henen-Nasiau und Hessen, Frankfurt n. M Schlesistr. 117, und Gewerkschaft- fefretdv Mütter, Wetzlar, 5kalsmu:strahe 19, sowie alle Zahlstellen entgegen. In den Orlen, in denen noch keine Zahlstellen des Deutschen Arbeiter-Bundes vorhanden sind werden solche baldigst eingerichtet werden. ML 4

Für die liebevolle Aufnahme während des beinahe dreiwöchigen Aufenthalts in 6rohen-Linden spricht den Bewohnern der Kaiferftrafie und des Steinroeges feinen herzlichsten Dank aus

otiao

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war 68 vergönnt., vor dem Abtransport in die schlesische Heimat 3 Wochen im schönen Hessen­land zuzubringen. In Hörnsheim n. Großen* I,Inden hat die Abteilung eine überaus liebevolle uud gastliche Aufnahme gefunden. Ganz beson­ders schön ist den Angehörigen der Allteilung das Weihnachtsfest gestaltet worden. Herzliches Ge­denken der Schh sier möge den Bewohnern der genannten Orte ihre Gastfreundschaft danken.

Den lick» Gasigste» ei»,Micks Neujahr!

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Hauptmann und AbteiL-Kommandeur.

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Donnerstag, d. 2 ., Frei- tag, den 3. und Samstag, den 4. Jan. 1919, jedes­mal von 9 Uhr vorm, ab, werden täglich 109 überzähl. Dfenttvferde öffentlich gegen Barzahlung versieig. Die Verslelgerung sindet aus dem Hof der städt. Hainkaserne lfrüher Ossizier- Gcsangenen-Lager) zu Weil- burg a. d. ^aba statt. Händ­ler werd. nicht zugel. Feder Käufer mun eine Pferdekarte od. ein. Ausweis d. zustand. Behörde vorleg., datz er be- recht., Pferde z. kauf. Halfter u. Stricke sind mitzubringen. 1020GD F. A.-R. 27.

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