tu lmhrrslMt Urctrarr M gern 8 ilih,j> Ine».
fftoxncm Mm TL H Adam -
(Nachdruck verboten.) (Sb
(Fortsetzung.)
AVer Giakchad fveube sich seiner sichrbaren LeDen. So fvvsste er sich doch, sicher war er besagt! Das war eine grvye Sache, deorn in letzter Zeit hatte Gcklahad mehr als einen schweren Zweifel über Horaoes Liebe gehegt. Das gleichgültige Sichfernhalien des jungen DanmeS, sein ern, den Garten #u betreten, seine sofortige und betschamlose Umht, sein sonderbares Mchterschinen bei »yl >— afl dies deutete auf einen sehr knien Liebhaber hin. Konnte er beim eigentlich Sibyl so lieben, wie sie ihn liebte? Denn Gcckahad ahnde die Scham und den Kummer des Mädchens, wenn sie, nachem sie ihm ihr ganzes Herz aeschenkt Hatto, jemals entdecken mußte, daß er sie nich liebe. Sie hatte ihm ohne Nückhatt ihre leidensckMstliehe Liebe g^eigi, und es müßte ein so stolzes Geschöpf beinal)e töten, wenn es in ihr austxinmierbe, daß sie die Liebende und er nur der Geliebte sei. Wenn Horace der Sach schn überdrüssig geworden wäre! Sibyl mußte mit dieser Erkenn tnrs versckporrt werden, Ivos es auch kosten mochte. Sibyl durfte nicht leiden, und wenn der Fimmel ein stürmte, mrd wenn selbst Em einen Antrag auf Ehescheidung stellen sollte.
Wer Nun fühlte sich Galahad unaussprechlich erleichert.
Wk tobe slmrst HvraaO H Mdssvet st lche «tchaywm, seine nervöse Angst §u erklären?
^Sie werden also harte «Ve ud Mmatf sagte er glücklich
^Wohin?"
Diese Frage gab Aalahad einen sSrmlichn Ruck: verblüfft starrte er empor. „Um sie #u besuche^" brachte er endlich heraus.
,J$n jenem ©artest?"
„Natürlich."
„Aber ihr Vater weiß eS. Das toftre nach dem letzten Male sehr unsicher."
„Unsicher'?" wiederholte! Oalahod stöhnend. Sichrheit, we?nn es sich um Sibyls Glückselig keit handelte!
„Unsicher — für sie," erläuterte Horare gewandt.
Verblüfft und dennoch gewillt, das Beste von tzorace zu denken, konnte Galahad doch nicht umhin, die Erklärung für ungenügend halten. Auch konnte ihm ein schneller Blick in das Gesicht dieses jungen Herrn keinen weiteren Aufschluß gewähren.
„Sie enoartet Sie heute abend," fuhr er fort. „Sie werden doch kommend
„ipeute abend ? Nein."
„Aber. . . können Sie sich denn gOr nicht vvrsbellen, wie enttäusch sie sein wird?" entfuhr es Galal-ad in grimmiger Erbitterung.
„Ich bin aezwungem. Ich habe eine andere Derub- redung, eine, dre ich unmögltch aufscheben kann."
„Wn taaur ftd GaUdfith ratt Ser «fix ins Haus. Wer Horace war nun, wie es ihm schien, gleichsam von Kops bis KU Mhen gepanzert.
,^ch kann heute abend nicht kommen," sagte der Jüngling kurK. Wirtlich, er begann sich über diesen ungebildeten, aufdringlichen Menschem allmählich KN ärgern. „Morgen abend —"
„fOtoram, uroTfjen!" tüpte Gal<ch>ck verHweiMnysvoN „$ören Sie mal," sagte der JänMig von srn.uer Höhe herab, ,^varum, zum Teufel, sind Sie so interessiert an der
^2*^? Was kümmert es Sie, verfluch noch ern- b ich Ln ihr gehe oder nicht? Es ist eine großartige Unverfwrenheit, sich so einKUmischen,"
Galahad sah völlig niedergedonnert auS. Dieser Blitz, schlag vernichtete ihn. Wirklich, was ging es ihn eigentlich an?
„Wie kann ich wissen, ob es nicht eine FEe ist?" fragte Horace und zermalmte das schon niedergedonnerte und hilflose Menschemoesen vollends gänzlich „Sie sind auf Herrn Beachs Bank, und seit jener Nacht habe ich mir schon immer den Kopf darüber zerbrochen, wie er herausgesunden hat, daß wir in der Laube gewesen sind. Ich glaube beinahe, Sie sind von chrem Vater dafür be^rhtl, mich in Unannehmlichkeiten zu bringen. Das ist meine Meinung über dir Seche, Herr Jones. Es Mt mir gar incht ein, von Ihnen Besehe entgegenMnehmeu Das ist kbar!"
(Fortsetzung folgt.)
.\nr noch bin
Täglich lobt man bei uns unsere einzig dastehende Selbsthilfe.«»
K.-A.-6eife 1 K.-A.-6dicnj!iIt)fr la. LchniicrmsiiiMcl
schäumend und markenfrei,
SufdWilMr. mo £T
hat laufend abzugeben:
Georg Wallenfels,
Nährmittel-Ausgabe.
Die bet den Kleinhändlern der Stadt Gietzen bestellten Waren für Dezember 191^ können von SamStng den 21. d. M. ab gegen Borlage des BestellausweifeS zur Nährmil lelkarte und Abgabe der dkährmttlelmarke für Dezember (12) tn Empfang genommen werden. Einzelne abgeirennte Nährmittelmarken ohne den Bestellau-weis sind ungültig und berechtigen nicht zum Bezug von Waren. ES entfallen:
1 . Aus die gelbe« »arte« (A)
WekanntMachung.
Fast täglich wird die Feuerwache auf OswaldSgarten durch Abziehen von Feuermeldern in böswilliger Weife alarmiert. Fch sichere hierdurch jedem, der einen der Täler so namhaft macht, datz er gerichtlich belangt werden kann, eine Belohnung je nach Lage dcS Falls bis zu 100 Mk. zu.
Gtehen. den 19. Dezember 1918. . 9920B
Ter Oberbürgermeister. I. B.: Kreuzten. Bergeordneter.
rote« Karte« (B) blmren Karte« (€)
250 Gramm Suppen- sabrikaie.
500 Gramm Griest,
250 Gramm Kinder- gerstenmehl.
S. „ 0 blauen Karte« (O) 250 Gramm Graupen
u. 250 Gramm Suppen« sabrikate.
Mtt dem »1. Dezember 1918 verlieren die Nähr- mtttelmarken 12 iDezenrber 1918» ihre Gültigkeit. Wer bis zu dteiem Zeitpunkt ote Waren nicht abgeholt hat, verliert den Anspruch darauf.
Die KleinhaadelSgeschätte haben die in Empfang ge- nommenen Näbrmttteimarken 13 (Dezember 19181 zn sammeln und getrennt nach Farben unter Beifügung einer schriftlichen Mitieil«ng über die Anzahl der Marren an das städtische Lebensmittelamt abzuliefern. Die «ach dem 31. Dezember 1918 nicht abgeholten Waren sind dem städtischen LebenSmttielamt bis -um S. Januar ISIS schriftlich anznzeigen. Nichteinhaltung dieser Frist, sowie Unregelmänlgteiren bet der Abgabe haben den AuSschluk von der Nährmittel verteil trug zur Folge.
Der Stetnverkauf»dSchstvreiS für daS Mund Grietz beträgt 48 Pfennig, für das Pfrtnd Gerstengrauven 44 Pfennig und für daS Pfund Kindergerstenmeh 180 Pfennig.
KletnhandelSge ich aste, die die festgesetzten Höchstpreise überschreiten, haben auher strasrechiltcher Verfolgung den AuSschluh von weiteren Zuleitungen zu gewärtigen.
Gtehen, den 19. Dezember 1918. 99218
Ter Oberbürgermeister (LebenSnnttelamt).
Nutzholzverkauf.
AuS dem Gcmetndewald Krofdorf lKretS Wetzlar) soll nachstehendes Holz aus dem Wirtschaftsjahr 1919 im Wege deS schnitllchen Angebots verkauft werden.
Gichea (vor dem Einschläge«:
LoS 1 Distr. 11 b, 15 a, 18 a, = 150 Fslm. Stammholz B. Kl. (7 Nm. Mindestzopf).
LoS 2 Distr. 4e, 9b 12 c - 250 Rm. Schtchwutzholz 3. Kl.
Fichten. m _
„ . _ _ » 1 Stamm 1. Kl. — 2.34 Fstm.
LoS 3 Distr. 7c,} 7 stamme 2. Kl. 9,S Fstm.
LoS 4 Distr. 7c, 45 * 3. Kl. 32.31 Fstm.
LoS 5 Distr. 7c, 75 . 4. Kl. 2L01 Fstm.
Kiefern.
Un . „ \ 1 Stamm 2. Kl. — IM Fstm.
LoS 8 Distr. 7a,} 12 Stämme 3. Kl. -- 6,81 Fstm.
LoS 7 Distr. 7a, 41 „ 4. Kl. --13,68 Fstm.
LoS 8 Distr. 7a, 6 Nm. Schlchtnutzholz 3. Kl. 2 Mtr. lang.
Die Gebote stnd für den Festmeter bzw. Raummeter — nach Losen getrennt — btS zum 31. Dezember 1918 mittags 12 Nnr an den Unterzeichneten abzugeben. Sie müssen den Vermerk enthalten, dast Bieter sich den hier gültigen allgeu-einen HolzverkaufSbedingnngen. welche auf oem Bürgermeisteramt zur Einsicht offen liegen. rückhaltS- los unterwirft. Nähere Auskunft erteilt Herr Förster Möller in 5krosdors.
Krofdorf, 5treiS Wetzlar, den 18. Dezember 1918.
Der Bürgermeister:
Braun. 99110
Deutsche vslkpartei in Hessen
(früher: Nationalliberare Partei)
Mitgliederversammlung
Freitag de« 2V. Dezember 1918 S l / 4 n$t im Saale de- Hotels Schütz.
Tagesordnung:
1. Beratung der Vorschläge für die Wahllisten,
2. Aussprache.
Wir bitten unsere Mitglieder, Frauen und Männer, um zahlreiches Erscheinen.
99061 ) Der Vorstand.
Ausgabe vo« Kunsthonig.
(Ausgabe Nr. 12).
«ta» SamStag den 21. bis Freitag den 27. Dezember 1918 gelangt tn den KletnhandelSgeschäften, bet denen die Vorbestellung erfolgt ist, gegen 8 orlage deS BestellauSwetseS zur Lebensmittelkarte und Ablieferung deSIBezuaSabschnitteS Nr. 12 Kunsthonig zur Ausgabe.
ES cntfatlen auf den Bezugsabschnitt Nr. 12
125 Gramm Kunsthonig.
" Der bis zu dem festgesetzten Zeitpunkt den Kunsthonig nicht abgeholt bat, hat keinen Anspruch mehr darauf.
Die KleinhandelSgeschäfte haben die BezugSabschnitte Nr. 12 bis längstens 30. Dezember 1918 an das städü LebenSmtttelaml. Zimmer Nr. II, unter Beifügung einer fchrisillchen Mitteilung über die Anzahl der Marken abzuliefern.
Der KleinverkanfShöchstpreiS für das Pfund Kunsthonig tn kleinen Packungen (Würfel oder Platten, in Dosen oder Paketen) beträgt 75 Pf., für Kunsthonig tn groben Packungen ün Pavokarton und Holzgesäden) beträgt der Höchst preis 73 Pf.
KleinhandelSgeschäfte. die die Höchstpreise überschreiten, haben auner strairechlltcher Verfolgung die Ausschlietzung von weiteren Zuteilungen zu gewärtigen.
Gletzen, den 19. Dezember 1918. 9922B
Ter Oberbürgermeister iLebensmittelamt)._
NgtSltiilt Ortskrinlktilklllse Gießeil.
Die noch rückständigen Beiträge zur Krankenkafie und Fnvaliden-Verftcherung für den Monat Oktober 1918 können noch bis znm 81. 12. 1918 ohne Kosten bezahlt werden. Nach Ablauf dieses Termins stnd der Einzahlung auf tmfer Postscheckkonto auch die Koste» betzusügen.
Gtehen, den 17. 12 1918.
Allgemeine OrtSkra«kenkaffe vietzeu. _ _ Der Vorstand. F. A.: Alb. Lentz. 9910V
Pftldk-Uttjikißknillg.
Samstag den 21. Dezember er., vorm. I» Uhr:
Versteigerung 1 von Zug-«. Reitpferden
des III. Batl. Res.-Jnf.-RegtS. 254 auf dem Trieb.
Die
des III. Bstailisnö Rcs.-Znfiuttrie-RcgMntS 254.
Fleisch-Ausgabe.
DaS Flettch für die 62. Woche (23.-29. Dezember 1918) ist bei denjenigen Metzgern, von denen daS Fleisch tn der 81. Woche 116.-22. Dezember 1918« bezogen wurde, am 27. und 28. Dezember l. I. abzuholen: eine Vorbestellung erfolgt für die 52. Woche nicht. Die zur Ausgabe gelangende Fletschmenge wird durch Anschlag tn den Metzgergeschäften bekanntgegeben.
Gtehen, den 18. Dezember 1918. 99196
Ter Oberbürgcrnieister (Lebensmittelamt)._
Pferde Vkrstkigkrungkn
Am Sonntag den 22. und Montag den 23. Dez. finden in Hungen Versteigerungen von Truppenpferden statt. Inhaber von Kriegsanleihen werden bevorzugt. Beginn jeweils 10 Uhr vormittags. 9917V
Pferde-Bersteigerungs-Kommifflon der 2. Ersatz-Tlbteilung Keld-Art.-RegtS. 25.
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Man hüte sich vor stets minderwertigen Nachahmung. unserer Selbsthilfe. «.
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werden am Sonnabend, 21. Dezember 18, vorm. 10 Uhr in Ruppertsburg in der Beergartenstraße öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigert. Händler sind ausgeschlossen.
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Die Wahlen zur Hessischen Volkskammer stehen vor der Tür. Alle über 20 Jahre alten Frauen und Mädchen stnd wahlberechtigt und haben die Vsticht, zu wählen. Keine Frau versäume, in der Wählerliste nachzusehen, ob sie dort eingetragen ist. Ist dies nicht der Fall, so kann sie nicht wählen. Die Wählerliste liegt aus auf dem Stadthaus Zimmcr Nr. 8 von Samstag dcn 21. bis SamStag den 28. Dez. vorm. 8—12 u. nachm. 2-6 Uhr an Sonn- und Feiertagen nur vormittags. 9913V
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