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«nt der Entente fojvrt zu verhandeln rwgcii Freigabe be? besetzten | Gebietes zu Vorbereitung und den Vorwahlen m den Wablen '

Als Termin für die Wahl wird der 19. Januar ßnit großer Mehrheit beschlossen. (Lebhafter Beifall. Pfuirufe. Erneuter Beifall.)

Vorsitzender Leine r t rügt die Pfuirufe als nicht würdig. Ein jeder muß Achtung vor der Gesinnung der anderen haben. (Beifall.)

Es folgt die Wahl des Vollzugsrates der Republik ftZentralraff. Er soll aus 24 Mitgliedern bestehen.

Volksbeaustragter Ebert: Furchtbare Schwierigkeiten treten stündlich an die Regierung heran. Sie muß dal-in auch entsprechende Bewsgungsfreil-eit haben. Damit von der Regierung keine Will­kür geübt loird, soll der Zentralrat das Recht haben, die Bolks- - beauftragten abzuberufen, morn sie nicht mehr das Vertrauen des Zentralrates haben. Damit begnügen Sie sich aber! Nach Mög­lichkeit werden nur uns bei der Vorbereitung der Gesetze mit dem Zentralrat verständigen. Immer nnrd das aber nicht möglich sein. Lediglich sachliche Gründe führen tms dazu. Sie zu bitten, wefter- gehende Anträge abzulehnen. Wir könnten die Verantwortung nid# tragen, auch sind wir nicht willens, dies zu tun.

Habnch (Unabhängiges Vollzugsvatsmitglied): Tie Bvlks- beaustragten beanspruchen für sich allein das Recht der Legislative wnd der Exekutive. Der Zentralrat sitzt in Berlin, in 2t Stunden ist er zusammenberufen. Eine geivisse Selbständigkeit bl'ibt dem Rate der Bolksbeaustvagten doch noch. Lehnen Sie unfern An­trag ab, so schaffen Sie einen sechsköpfigen 9lbsvlutismus. Hinter dem Ultimatum Eberts steckt etwas anderes. Deshalb rufe ich: Proletarier, seid auf der Hut! (Zwischenruf: Wo bleibt das Ber trauen?)

Volksbeaustragter Barth: Lassen Sie sich durch Eberls Aus­führungen nicht irre machen. Weshalb hat Ebert sich nicht ebeirso erregt gegen die Nationalversammlung gewendet? Mit 27 Mann läßt sich leichtes verharrdeln, als mit einem Parlament. Manch­mal wäre es mir lieber gewesen, ich wäre alleiniger Diktator in Deutschland gewesen. (Heiterkeit.) Schnelle Entschlüsse sind ge­wiß oft nötig. Ader wollen ivir aus unser mehr als trostlosen) Situation herauskommen, so müssen wir das Vertrauen des ganzen Volkes hinter uns haben.

Landtag nicht verfassunggebend sein und nicht über die Regierung des Landes bestimmen kann, sondern lediglich ein Organ der be­stehenden Landesregierung zur Durchführung der Ziele der Revo­lution ist.

Verhandlungen in §paa.

Berlin, .19. D^. (WB.) In der Vollsitzung der Inter­nationalen WaffenstillstandskommLssion in Spaa am 18. Dezember standen eingehende Erörterungen über die Beschrän­kungen und die .Berkehrssperre zwischen den besetzten Ge­bieten und dem übrigen .Deutschland zwecks Durchführung der WaUen zur Nationalversammlung statt. Der Vertreter der deutschen Regierung überreichte eine Note, in der schleunige Beseitigung dieser Bestkehrseinschränfirngen erbeten wurde und KTMrgefügt wird, daß es nicht nur im deutschen Interesse liege, wenn baldigst geordnete verfassungsmäßige Zustande in Deutschland hergestellt wüchen. Dies sei die Hmwtaufgabe der Nationalver­sammlung, in der das gesamte deutsche Volk, also auch die Be­völkerung der linksrheinischen Gebiete vertreten sein müsse. Hei der gegenwärtigen Absperrung dieser Landes teile sei aber eine ordnungsmäßige Vornahme von Wahlen sowie die hierzu erforderlichen Vorbereitungen ausgeschlossen,.

In Beantwortung der Note gab General N u d a n t der Be­fürchtung Llusdruck, -daß diese Frage an hoher Stelle als zu all­gemein gehalten betrachtet werden kömtte, weil aus ihr nicht deutlich genug hiervorgehe, was deutscherseits verlangt würde. Die Wichtigkeit der Wahlen sei unbestreitbar und ihre ordnungs­gemäße Trrrchführmrg dürfe nicht behindert werden. Es käme jedoch darauf jat zu wissen, was unter freiem Verkehr zwischen den. Gebieten lrnks und rechts dos.Rheins zu verstehen sei. Es sei klar, daß eine gewisse Anzahl Unruhe stiftender Elemente (Ele­mente .de desordre) nicht hin- und herreffen dürfe. Bei Weitergabe der Note in der vorliegenden Aon» werde ihm wahrscheinlich geantwortet werden: Das ist zu allgemein gehalten und dann könnte nch dw Erlegung der Angelegenheit sehr lange hinziehen.

Von deutscher Seite wurden zu dieser Frage nähere Angaben rn Aussicht gestellt. Die deuffche Note, in der Staatssekretär Erz­berger namens der deutschen Kommission in Spaa mftteilt. daß wegen der Abgabe des Eisenba hnMaterials alles Not­wendige ^veranla ßt sei, gab gleichfalls zu Erörterungen Anlaß. Staatssekretär Erzberger bat darin, möglichst bald Verkehrs- kvmm is sa re der Eiterten nach Berlin zu enffenden, damft fte sch vvn der Durchführung des Vertrages überzeugen könnten.

*** .Kommission fügte hinzu, der vor­

liegende Vorschlag.sei ein neuer Beweis dafür, daß die deutsche Regrerung den Willen habe, ihren Verpflichtungen nachzukommen, ihr Ziel müsse unbedingt die Befriedigung beider Telle sein: von fetten: ber deutschen Kommission würde alles nur mögliche hierzu gefchchen.

^^^General Nudant erwiderte, daß der in der Note gemachte ^wttchlag, Fachleitte nach Deutschland zu enffenden, um die Ueber- U»chung und Nachprüfung der deutschersefts gegebenen Befehle zu übernehmen, als Beweis für den guten Willen anzusehen sei, den DK deutschen Beordert in dieser Angelegenheft zeigen wollen. Er werde detl Vorschlag selbstverständlich Marschall Foch übermitteln. Nach ferner Ansicht lautete aber die Hauptfrage: Wie gestaltet sich SS praktische Seite der Ausführung und Lieferung? Was diese an- frmrzösischerseits alle Maßnahmen getroffen, um du Wiederkehr unangenehmer Zwischenfälle zu vermeiden. Znm Schluffe überreichte General Nudant mehrere Enffcheidungen über ore Regelung desVerkehrs in den besetzten Gebieten, ins- besrmdcre m dem rechtsrheinischen (ssebiet zwischen Koblenz und Mainz und über die Zulaffunq der Rückkel-r rechtsrheinischer Deut- scher: die Erlaubnis zur Heimreiise in die Gchiete, die von deni alliierten Heeren besetzt sind sowie zum Verkehr innerhalb derselben wid zur Ausreise wird von den alliierteii milftärischen Orts- c *&k8jP Mutualen Qtäiet müssen diesbezügliche Gesuche durch den Besehlsh^er des enffprechenden Mschnittes der neu- ^^'tärbchörde ber Alliierte gerichtet werden. Der Vorlitzende der belgischen Kommiwn bemerkte im gleiche» Zusammenl-ang, daß das Ueberschreiten des Rheins bei Düsseldorf A % suh °» Arbeitsstätten begebe,«

mms Ausweises oder eines von den belgischen Militärbehörden abgestempelten Arbeitsbuches gestattet sei J - derliu,'19. Dez . Ter deutsd-en Waffensttllstands-

kommisiivn ili Spaa wurde am 18. Dezember von General Nn- dant folgende Note des Marschalls Fach überreicht: Die deutsche Kommission legt hauftg der alliierten Kommission Ge­suche um Pa ,ner scher n e vor, um in die van den alliierten !^meen besetzte Zone hmern zu gelangen, dort umher zu reifete oder hettluszukommen In dem von ben alliierten Armeen be- setzten Gebiet sind diese mit der Verkehrspolizei m ihrer Zone beauftragt und erhielten demenffprechende Anweisimgen. Es müssen daher alle drefe Ge,uche bei der Ortsmilitärbehörde eingereicht Zone ftnd die Gesuche mr die alliierte Militärbehörde durch die .Kommandanten des Bezirks der neutralen Baue zu richten. Tie deuffche Kommission wird gebeten in diesem -^hbcslickEN ^röffenllichungen vorzunehmen. E-rsrbender der Müffchen

Aus dem Reiche.

Der Radikalismus in Bramischimi«

Braun schweig 19, T«. (WB.) Trc vom A,- u S-Rat hkrausKegrbrneBmunsäZoelgnche sozialistisch- La,ü>es-Korrrl2m: denz schreibt m rl/rar mim Nummar: Die Rsgiaruug bos k^n

nmk, dm LandMgswaUm in d.m L änden de s A^u, S-R<U-s bleiben, Ter L a nbt a 9tat fcLfth orfctgf&nibi: T»lrgkert auszuirbon. Diese gesetza-ebondc Xähnf-it bes i.»ag:s tarnt mtr barm b^tehen. bic' Biele der Rc»t Ut-°n burchz führen und' zu ^nuirÄiLr ^SanV **>. d-r b.eser Ausgabe nicht gerecht werben würbe, oer sich mg^n würbe, baruber zu bebatlreren, ob der Sozialismts k-rchl »:?übN wer^ii tolle, wilrbe sich in Widerspruch »i ber

Indern der Landtag würve abtreten. Das fi miffartot des Innern steht auf dem Standpunkte, daß affo ber

Aus Stabt unb CattO

Gießen, den 20. Dezember 1918.

Die Revolution und die deutsche Frau.

Die vereinigten Gießener Frcruenvereine hatten als Redner für die gestrige offentl. F-rauenversammlung im Stadttheater den Universi- ^tsprostisor Dr. 5?ornefser gewonnen, der vielen Gießenern snpch ffon einem Bvrtrage als glänzender, begeisterter und be- getsternoer Redner toohlbekannl war, den er vor einigen Jahren rn der nnren Aula der Universität gehalten hatte. Frau Oberst­leutnant naumamr begrüßte als Bvrsitzeitdc der Frauenvereine dtc zahlreich erschienenen Frauen und forderte sie in eindring­licher Werse auf zur politischen Arbeit. Herr Prof. Horneffev entwarf in beredten Worten ein klares Blld von der jetzigen r,age Deutschlands. Die Schnldftage am Kriege und am Zu­sammenbruche des Deutschen Reiches, der größten Tragödie der ss?tnzen Weltgeschichte, liege nicht beim Kaiser, nicht bei der Re gterung^cwer den Heersiihcern, sondern in den Verhältnissen:

£aue auch ein schuldloses Leid, iftch! bloß bei den einzelnen, sondern auch ber den Völkerrr. Wie die Masse über die Schuldfrage denkt mw urteüt. stelle sich anders dar vonr nroralphllosophischen und psychologischen Standpunkte. Nach dem Mjahrigerr Kriege war es rn mehr als 200jährigem Stteberr dem deutschen Volke gv- ftrngen, als Großmacht an die Sefte der alten Großmächte Enroprs zu treten: von Frankreich wegen der Erringung seftrer Mnrgung ffes^ gehaßt, von «Englmrd als Konkurrent auf dem Weltmarkt hefttg bekämpft, im Osten nach der Verlassung der Bahnen Brsmarcks von Rußlarrd>roht, und rrur im Bunä mit dem morschen, zerbrechlichen Oesteiweich-Ilngarn und der kranken Dürrer, glaubte man in der Schicksalsstunde von Serajewo dem BerbrnwetCil drc Treue halten zu müssen. Voll Begeisterung und rettren Gewrffeus zog das deutsche Volk in den Krieg, unsere Heere errangen große, beispiellose Siege, aber die VerhÄttrrsse wurden durch bi£ Erumrschupg der Alldeutschen, durch die Kampfe um das Wahlrecht rn Preußen, affo durch die alte deuffche Uneinigkeft, der­artig. daß nach^ der Ablehnung unseres Friedeirsangebotes im Dezember 1916 keine Wahl blieb als Sieg oder Untergang. Und ^ rn ^ ejl 3eit kam dann die Revolution, die unbedingt hatte vermieden werderr müssen, die auch die Führer der Sozial- i ^tvollt hätten. Nur eine Dcktatur, wie in Eng­

land Frankreich wrd Amerika hätte uns durch Ausharren noch vor dem ttesen Elend retten können. So seien wir jetzt zum Sklaven- ^uglarrds geworden, und nur in Wilson sei noch ein Funke Es gelte jetzt, den alten Weg Bismarcks M beschreiten, der i^n Beamtenstaat mit der Volksseele durch das all- bilden suchte, vor allein müßte die Herr- Er5.^tmchen ein baldiges Ende haben, im neuen BolksstLate mußten die Beamten dre Diener des Staates sein

An der Wiederauftichtung des deutschen Volkes mftzuwirken, seien in ganz hervorragender Weise die Fraueii befähigt, die durch ein

Aufgaben, durch die Pflege des Gerechttgkeitssinnes und der Literlmrdsliebe, durch Verknüpfen des diäten mtt dem Alten viel Gutes in der Polittklefften,

J? l* 1 berufen, die verzweifelten Männer aufzu- uvd entrüsteten zu besänftigen: sie dürften sich aber Nicht aus verknöcherte Parte ipwgramme versteifen, sondern mußten sich euren fteien. unbefangenen Blick für die Politik ^wahren. Sehr oft im ^Laufe seiner Darlegungen von lebhafter erntete der Redner zum Schluffe dm Dank der Beffammlung durch lebhaften Beifall

Lebensmittel.

** Nährnrittel-Ausaabe. Die boi den Aeinbimds^ bet (&tobt Gießen bestellten Dareri für Tezembor körmeii von rf 1 ' !?' ^s. ab gegen Vorlage des BestellausweHes zur NahrmitEirte und Abgabe der Nahrmitteltnarke für XcmZ bn (12) tn Empfang genommen werden. (Siehe die Beänrnt- machimg rn heuttger Nummer.-

bis u^bonig. ^n Samstag dm 21.

27^ Dezember getätigt m den Kleinhandelsgeschälen berd^i dee Vorbestellung erfolgt ist, gegen Vorlage des Bestell"

CaTte £* Ablieferung des Bezugs«b schntttes Nr. 12 Kunsthonig zur Ausgabe. Es enffallen aus den Beziügsa^chmtt Nr. 12 l^o Gramni Kunsthonig. (Siehe Anzeige.)

(23 die 52. Woche

^E^?ber) ist bei deniemgen Metzgern, von deneii das

27^und (16.>22^Tazember) bezogen wurde, am

» 1 iiÄs,r" gj «LL'WSL'L .2

^b^be der Bestellmarken mit

pservesieffch «lrefertt Nachmittags von 25 Uhr iverden die nocb i m^ft'7- -umiwa im Pma,r ^anormgtzam

mdrt eingelosten Bestellnummern beliefert. Außerdem werden I scheinlich ^

Kreis Büdingen.

# Büdingen 1(9. .Dez . Nach treuester Pflichkerfülluug starb der Kaufmann Franz Lehning in Slonim (Rußland). Leidhecken. Nach 4r/2jähriger treuer Pflichterfüllung starb aus der Heimreise aus Ungarn der Gesrefte Hans Heß.

^ Bad-Salz hausen, 16. Dez. Seit letzterer Zeit hat hier em lebhaftes Bauplatzgeschäft eingesetzt. Kmismamr rftrni aus Dessau und andere erwarben namhaftes Gelände zu Neubauten bzw. Erweiterung, des Geländes.

Kreis Fricdbcrg.

*"^Trais-Münzenbers, 19. Dez. Der Musketier Hein>. nch Hauser. Infanterie-Regiment Nr. 186, Sohn des Heinrich Hauser, der seit dem 31. Oktober als vermißt gemeldet nmrdels hat aus englischer Gefangenschaft geschrieben.

. Hessen-Nassau.

; * ^c att r^J ltrt Personenverkehr

aur der ^ssenbnhn nach Darmstadt, Höchst bzw. Wiesbaden, Lim- bürg und Mainz wurde infolge der feindlichen Besatzung des Bruckentopfes Maniz l/eute mittag von hier mis vollständig e x n g c stel l t. Durch die Maßnahme, die völlig unvermutet kam, mußten Tausende von Llngestelllen und Arbeitern, die von ausivärts heute friih nach hier an ihre Arbeitsstätten gekommen waten, kieute abend tells hierbleiben, teils die Wanderung zu Fuß imch dem Heimatsort anlreten, da ihnen jede Bahnbcförderung unterbunden! war. Ebenso ging es den in den besetzte Naächafftädten beschäf- o^nffurler Einüvohnern. Selbstverltwldlich ist damft auch der tzostverkehr lahmgelegt. Tie Maßnahme, deren Milderung ül m Lr!i ^7 T j9 !:n t ^ a ^ en bereits erwartet, schneidet in das wirt- Ichaftltche ^.eben des Frairkfurter Gebiets außerordentlich tief ein und zeitigt heute noch nicht übersehbare Folgen, ^^'^^bsheim a. M., 18. Dez. Das MMtusakturwvreu- Selrgmann rn der Valterstraße nmvde t»n Ein. breclsern vollkommen ausgeplündert. Waren im Werte von 30000 tocark wurden gestohlen.

^ X £' mZv 5^- Et klingendem Spiel und unter Böllerschüssen ist heute mittag das aktive at a rllvn Mr. 11 aus dem Felde hier eingerücktt ^tplatze, wo u. a. auch die Studenten mit ihren iS; u ^fc1 Iu J t ? senonnnen hatten, fand eine Begrüßung statt.

Oberbürgernteffter Troje, Soldatenrat Pversch Prof.

wofür ^ Ansprachen hielten

Stritte ^ des Bataillons Hauptmcmn Balla herzlich

Letzte rracheichten.

Die «eichrkonferenz der Arbeiter- und Soldatenräte.

Hrf» n ? ünmig (Räte-Stzstem) wird in nament- Wsttmmnng mit 344 Stunmen gegen Stimmen ab ge­lehnt. Hierauf wird dre Wahl des Zentralrates vor- genommen. Braß erklärt für die U. S. L daß sie sich an ^ beteiligt. (Lebhafter Beifall bei der U SP) 27 äN^^L^.?ert verliest eine ihm überreichte Liste'mit Mehrhellvsozialdenwkratie. (Bei einzelnen Namen ^ ben Mmderhettssozialiften.) Eine weitere Liste wird nicht erngereicht. Die verlesene Liste enthält die Zusammen-. fttzung der großen Muehrheit. (Lachen bei der U. S. P) Die^noch wrlregenden unerledigten Anträge werden dem Zerttralrat und dem der Volksbemlstragten überreicht. Nach langen, stel len weis außerordentlich erregten Debatten über die Frage, ob d<§ THE Überhaupt von der Tagesordnung abgesetzt oder ^, nWT9 ^ t . anzusetzenden Sitzung behandelt werdet soll,

uää 6 "' eiBun9 ^**

Mr die Loslosung Kurhessens von Preußen.

" as sel, 15-T^. Im ehemaligen Kurbessen und lt L ^^ich durchaus mt

eme Loslösung von Preußen bezwecken. T-tese Bestrebungen Allüren sich zum T^l aus der ^mung der althessischen Bevölkerung, die ^e gan/a^h^t h^t, dte ^brnerron von 1866 als Lin Unrecht anzuschen. Seit Tagebllttt für den Gedanken eines sclbft- Ä&Ä .^und etrtHe ssischer Bolksbun d" ^"^^attscher Grundlage ist tn der Bildung begriffen. Ms sem Cr Ä Devetnignng der Provinz 5)essen-Nassau, des ^ ^ Grobherzogtums Hessen zu

unter Wahrungg der t Tte BeaxMMg gewinnt mrscheinend immer bZVUtte führende Persönlichkeiten wie der <?^burgerrmnster Koch treten zumindelt für eine größere Sclbstandtgkctt der Verwaltung der Provinz Hessen-Naffät an.

Wilson in London.

dan M-d.) Das Reutersche Bureau erfährt,

ttisift DpV Gm 26 i Dezember in London ein-

* S Ä ÄÄ'Ä" «'ft SanbrmLhmn.

Ebpse.^ Herz und Leber ohne Bestellmarken abgegeben. 2-4U^^Nr"70I^800^ ^embcr 1918

von

^^chrrchte«. Ueoertragen wurden den Schul- Mttsamvarterrnnen Katharina Bechtel aus Mirms Anna n H a au ^ Eppelsheim, Auguste Dietz aus 'Gießen Groß-Zimmern, Luise Heun aus Du^ufftadt, Katharma Kaltenthaler aus Herrnsbeim Elim LMuudorff aus GtntttersSftm, Frieda Schildst ä

- u. M., Ennna Schm ec l aus Darmstadt ftrfrrvri-rrmni

Wfat ait-btt Volksschule AU Worms. Lchrerurnen

Einstellung des Personendertedes

«t Rücksicht auf die Brsatzuu!, von Lang" u durch die Franzvien fft der Personenvertehr auf der Strecke FraEr.rt-Tarnrstädt .eingestellt worden. ^

t . 3I Ern Raub hei Dorf-Gill. A^r 18 De^ember- abends 6^^ wrrrde der Bergniann Heinrich Braun au^Dorf- Sftllaus der Straße Holzhcam-Dorf-Gill von einem Unbekannt^ nlvrfallen und thnr fern Arbeitslohn. 109 Mark, geraubt Der Tater tvar etwa l 70 Meter groß, trug langen Mantel Hallen

ml ^ ^"Anscheinend das Gesicht maskiert

Wer ftlche Personen rn >der Nahe beobachtet hat wird gebeten

MittLuug znEZ"/ &k * m 0iKt ^ nS * ffCn '

G ä n s e di e b st ah l. In der Nacht zum 19. d M wurden

MM» a»t*aaaajs s£

»» HläfftSTüS}'*' tn'fk W »Ä.

H^lel Gvoßherzog staltiindenden Mitglieder

ftaat und Kirche^

Versammlung,' in der Herr Prof." Bousset über ^b^echen wird, sei hiermit aufmerksam gemacht.

Verein für Frauenstimmrecht. Da die Frauen z,um erstenmal an die Wahlurne treten, sind ihnen dte Fo^en nicht, bekannt, unter denen sich die Wahl vollziehen muß ^ ^erem weist deshalb daraus hin, daß sich die Frauen davon! Erzeugen müssen ob sie in der Wählerliste stehet ^Srn n^ sÄche h<chen das Recht, zu wählen. Siehe Anzeige^ '

§^?^Mrtglieder-Versammlttng der Deut ^ \ r of/ naffynalltberale Partei) findet

l-ente Freftag alxmd 8V2 Ubr im Saale des H otel Schütz satt Landesverband der deutschen demokrati-

^§r^^^ab°ftSch,L «***&&

ffeU ""^^smbaiMassist^e^S^mr'ich'H^

Landkreis Gietzen.

Holzheim, 20. Dez^. Die Unteroffiziere und Mmm-

Dez. (WTB.) Gestern am späten Abend hat Rücksicht auf den bevorstehenden Besuch Georae'' wftd Parts endgültig aufgeschobcn. Lloyd

Vorbesprechungen, dre ursprünglich m Parts stattsinoen sollten, m London abhalten.

Die Ausweisungen aus dem Clftrtz

tw? er l inM (WTV.) Die Ausweisungert aus dem

Heute sind 15 weitere Personen in ? E.burg verhaftet worden, darunter der bekmtnte so ialdemo- ^iÄted Straßburg hle, das Genreindi-rars-

S 'ft 1 , 5 und der Vorsitzende des von den Fron-

^sen aufgelösten Soldatenvats .RebHolz. Die Berhafteteu be- rn ernem Fort bei Stvaßburg. Deutsch' Waffen- stlllstendskonmnsiwn. Staatssekretär Erzberger.

n V Die französischen Blätter melden

^^aßburg daß, derGhetto d'Allace-Lorraine- zu- wlge. dte^Präsidenten ^des Appellativrtshofes, Roeff und Levv. ^r erste Staatsanwalt Bogt, die Sdm smwälte Wirtz, Böckrng, i<ttmann dre Gerichtspräsidenten Streckert, Joger und Koch, und ferner der Lehrer Godomski verhaftet worden sind. Ferner ttfteSnw ^^"sisihen Behörden bei den Bürgermeistereien eine Gemeinden befindliche Personen gefordert Drucksachen dürsennnr nach vorheriger Kontrolle der Mllrtär- behördeii und des Preffekontvoll-Ausschusses veröffenllicht werden.

Ganz Ungarn besetzt.

D^. Aus Budapest wird gemeldet' Das rumamfäfe Oberkmmcmdo verständigte die imgarische Regierung es liabe von der Entente den Befehl erl-alten, sich den nach Un^Sn

u».

te n ' wgetroffen, ^m ganzen Lande herrscht die Hungersnot. Hungerrevolten srnd an der Tagesordnutig.

Ganz Deutsch-Böhmen in tschechischer Hand.

M s l ra ?' 1 r ? e * Mit der Besetzung von Neichenberg Eger -^Eotmr ftitb tnmmc^r die gr ö ßer en S d t e D pii ts ch- in tschecho-slowakischer Hand und ii nach §^?venElt^^^^rmrg Dr. Lodgvmans ist zur Mach§

Die strafgerichtliche Verfolgung der höheren Führer in Oesterreich.

Wien, .18 Dez. (WTB.) Sämtliche Parteien des Äausea bemitragten ru der heutigen Sitzung einen Gesetzentwurf über ote Feststellung der Verantworllichkeit und die strafgerich tlicke Verfolgung der höheren Führer und teten ^Oraare im

vierasiedrige Kommission sott

Verschulden bei der Führung der Truppen oder andere schwere Ver

ssÄ>An bcs Bayeri scheu Felbla"aretts T* ^ ^ Schuld an Zus»mmmbn.ch7L7ös^

'unserer Gemeinde für fteundliche Aufnahme währeich .^rmacht tm Herbst 1918 prüscch Die Mit-

tögtgeu Aufenthalts der Trupfte ihren > kn^hör^ Ersatzmänner dürfen der Nationalv^gmuüLg