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Habe meine Tätigkeit als Facharzt für Hals-, Nasen- u.Ohrenleiden wieder aufgenommen.
10-12 vormittags, 4-5 nachmittags.
Fernruf 564 Dl*. ITlCCl. A. \X/6yl
smi Süd-Anlage 18 a.
Landgraf-LodNigs-üjfHnsitiai
««.L^^^erricht beginnt Donnerstag noch nicht. Sem Wiederbeginn wird durch die Zeitung bekannt gegeben. D,e Großb. Direktion
_ l>r. fr e n f e l l. 8674V
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Heute Mittwoch, 8 Uhr:
Familien-Konzert
Bekanntmachung
Eö wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Großb. UntererhebsteNe in Langd und die Großb. UmererHebstelle in Stcinheim bei der Bezicksivarkassc in Nidda Ueber- iveisungSkonlen unterhalten. Den Einwohnern von Langd und Lteinbcim und der in Belracyt kommenden Nachbarorte wird zur Verminderung des Bargeldumlaufs dringend empfohlen, künftig ihre Steuern und sonstigen Schuldigkeiten an die Untererhebstellen durch lieber- Weisung zu entrichten.
n_ WvoUb. BezirkSkafse Nidda.
Bekanntmachung.
Laut Beschluß der Generalversammlung vom November d. Jahres wird die Spar- und Dar- lehnSkafle, e. G. m. u. H., zu Reiskirchen in eine solche mit beschränkter Haftpflicht umgewandelt werden. Gläubiger, welche dem Beschluß widersprechen, wollen sich beim Vorstand der Kasse 'neiden. *612
Reiskirchen, den 8. November 1918. Heinrich Schomber. K as p ar Lau nspach V.
Gießener Hochschulgesellschaft
Einladung
X zur
Vortragsreihe über Auslandskunde
9. Dortrag: Religion u. politisches Leben im europäischen Osten
(Dr. M. Schian, Profeffor an der Universität)
Donnerstag den 14. November 1918 abends 8 l / 2 Uhr im großen Hörsaal des Dorlesungsgebäudes der Universität.
Gaste find willkommen. 86i?v
Der Vorstand
Gkilnewatb, Iustizrat. Vehaghel, Geheimerat.
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Bekanntmachung
Wegen Verhinderung des Rechners finden bis auf weiteres nur Montags Zahlstunden statt.
Gießen, den 7. November 1918.
Der Vorstand der tirael. Reliaionsgemeinde Gienen.
S. Heichelheim. 8539V
Weihnachtsbescherung der Ktrittklnderbewahranstalt.
Auch in diesem Jahre soll unseren Kindern eine Weih- nachtSfreude bereitet werden. Wir bitten deshalb die Freunde unserer Anstalt um freundliche Gaben an Geld, Kleidungsstücken und Spielsachen. Dre Unterzeichneten Vorstandsmitglieder, foioie die Lehrerinnen der höheren und erweiterten Mädchenschule und die Anstallsschwestern und bereit, solche Gaben emgegenzunehmen. Sonst ist niemand berechtigt. Gaben für unsere Anstalt zu sammeln, auch wird keine besondere Sammlerin beauftragt.
Der Vorstand der Meinkinderbewabranstalt:
Frau Profeffor Graßmann, Frankfurter Str. 53,- Frau uftizrat Grünewald. Liebt,ihr. 21; Frau Johanna HaaS. Ost-Anlage31, Frau NechnungsratKalbfleisch,Ludwigstr.7; . rau Geheimrat Martin^ Keplerstr. 5: Frau Marie Schwan, SelierSweg 64.- Frau Apotheker Schwieder, Sckulstr. 1. Frau Karola Walther, Neuen Baue 29; Schwester Leuchen Welsch, Diezstr. 15,- Pfarrer AuSfeld, cktor Jann, Medizinalrat vr. Walger, Kaufmann Louis lcholff, Pfarrer Schwabe, Vorsitzender._ 8673V
Bekanntmachung
Aus der Stiftung der Eheleute Geh. Kommerzienrat Louis Emmelius sollen am 20. Dezember, aus der Albert - nud Bella-Heichel- Heim-Stiflung am 28. Dezember, ans den Stiftungen Schwieder, Schliephake, Burkhard und Werner zu Weihnachten eine größere dlnzahl Gaben in Beträgen von 35—250 Mark an bedürftige Witwen in diesem Kriege gefallener Gießencr vergeben; werden. Eine Gabe der obengenannten Heick-elheim-Stif- timg soll einer jüdischen Witwe zuteil werden.
Bewerbungen sind unter kurzer Angabe der Verhältnisse bis zum 30. d. M. bei der Unterzeichneten Für- sorgestelle (Stadthaus, Zimmer 9fr. 8 ) einzureichen.
Gießen, den 12. November 1918. 86846
Ter Oberbürgermeister.
Fürsorgestelle für Kriegshinterbliebene: I. V. Tr. Ebel.
Bekanntmachung.
Das neue Kriegsnoigeld der Stadt Gießen.
Zur Behebung des Mangels an Kleingeld gibt die Stadt Gießen Kricgsnotgeld, mid zwar Gutscheine, lautend über 5 Mk., 10 Mk. und 20 M'k., aus. Nachstehend lasse ich eine Beschreibung der neuen Gutscheine der Stadt Gießen folgen: , r . ,,
Tie Scheine entsprechen m ihrer Große den Rnchs- kassen-Scheincn imd sind aus Wertzeichen-Papier yer- gestellt, dessen Wasserzeichen einen Stern mit verschlungenen Dreiecken darstellt. Die Fünfmark-Scheine sind rn bläulichem, die Zehnmark-Scheine in grünlichem und die Zwauzigmark-Scheine in bräunlichem Ton gedruckt. Sie tragen alle einheitlich auf der Vorderseite dre Auf- schrist: „Kriegs-Notgeld" — ,^S.tadt Gi.e- ßen". Tie Werte sind auf der einen Sette m üwtzen Zahlen, aus der anderen Seite durch roten Wortaufdruck ausgedrückt. Tie Rückseite trägt links den Gültigkeitsvermerk: „Gültig bis zum 1. Februar 1919" lmb darunter die Nummer des Scheines: rechts fleht die Bemerkung: „Verlängerung der Einlösimgsfrist bleibt Vorbehalten" Tarunter befindet sich die Bezeichnung des Ausgabetags mrd die Unterschrift des Oberbürgermeisters. Als bildlichen Schmuck tragen die Scheine auf beiden Seiten einen grünen Lorbeerkranz mit einem Band umschlungen, aus dem in einzelnen weißen Feldern die Buchstaben des Wortes „Gießen" sichtbar sind. Innerhalb d-'g Kranzes befindet sich auf der Vorderseite das neu« Stadiwappen („roter Löwe auf weißem Grund"), während auf der Jtückseite charakteristische Stadtbilder Gießens gewählt wirrden. und iUxtx für die Am f mark-Scheine das alte Rathaus, für die Zehnmark scheine der ^urm der Stadtkirck>e und für die Zivanzigmark-Scheme die bekannte Ansicht Gießens mit dem Gleiberg, ^ünsberg und Vetzberg im Hintergrund.
Gießen, 13. Nov. 1918. 8680 B
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