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Eine Proklamation Wilson».

Washington, 11 . Nov. (WTB.) Wilson aLrtz eine ProflamatroN-Uber den Waffenstillstand, in der er I 6 r>. Ulles, ^v^für jmni kämpfte, wurde erreicht. Es ist ietzr lorsne Muctlrcl»- Pflicht durch BeftpÄ U 7 Ü> verstüiwigeu, fveuno- lcl.anliären Rat materielle Bechllfe bei Errichtmr(- eurer «recht«! TenVkratlc in der ganzen Welt zu gewähren.

m 12 . Nov. (WTB.) (Drahtlos.) In einer

Ansprache ach dem Kong.retz sagte Wilson: Tie Msietten bcab NchttAeii, die M ittelmächte mit Lebensmitteln zu v er- - -'^ort ernc ^nterscüyurigsarganisation nüe früher m Belgien ins Leoen zu rufen.

^ M^"hork, lLKct>. (WTB.) Reuter. Die wchm^ichnurm des.Waffen,llllitandes führte Zu begeisterten Kund^ebun- 9 , n lI !L Börse hnrrbe geschlossen. Auch sonst

ruhen die Geschäfte. Üeberall wurden Umzüge abgehaltcn.

Arrs Stodt rrnd Land.

Gießen, den 13. November 1918.

Da» neue KriegSnotgeld der Stadt Gießen '

lid* MÄteÄfe ®* 1 °E-

Der frühere Kronprinz.

(WTM Tic Kelbinm, daß der frühere uz. sich mit dem Exkaiser nach Lolland beacben hat, wir erfahren, nicht nckllg, Ter frühere Kronprinz befindet

,ich bei den truppen an der Front.

7 - «ir * nr}^- ddov. Ter Telegwaas «-fährt, daß der

Kronprinz bn Elten m einem Kraft,vagen über die QVrcrae gekommen fern ,olle.

eldlmg die j^wchi falsch zu sein scheint, will «schossen^wlnO«^ etnem Grenze zu überschreiten,

Thronverzichte.

.<^^bnrg, 12. Nov. (WTB.) Ter Anhalt«-Courier" /p^ Er 1 J 5 J c ge nt verzichtete für Herzog Joachim bcn Tbron, sowie für das herzogliche ?A r ? ^ kolgerecht. Der Prinzregent legte seiner- feits die Regentschaft des Herzogtums nieder. Die neue Regierung/ wird morgen gebildet

«.Detmold 13. Nov, (WTB-, Kürst Leopold XV. zur "rppe entsagte dem Thron.

Nov, (WTB.) Dir .Dldenburzer Nach. Sr«* g Friedri ch August

Mr sich uns die Dynastie auf den Thron verzichtet hat. Die

Ie&te ^diüenskundgebung des Großherzogs ist die an die gesamte Bevölkerung, Ruhe zu beivahren.

Die finnische Königsfrage.

Drlsinzfors. 12. Nov, (TO.) Ju dar Bollsitzum, des Landtags telltr Professor Jngmann die Antwort des Prin- ^&L 1 ^,0 rt ch Karl aus die ihm atigebotene Thrvnkandidatur '^ CT "rin- drückte feine Dankbarkeit für das ihm bewiesene Vertoanen ans, für seine Antwort könne allein Finnlands Wohl beftlmmend ' ein, Wer den fiTrnischen Thron besteige, müsse das xZJ^ 1 * 1 J* 1 Versöhnung nach innen und außen bilden. Er habe ge- hofft. den Thron besteigen zu können, gestützt auf die neue Ber- rchjung, deren Einführung notig sei, und die von ihm selbst leb- l?af 1 gewünscht werLe. Man sagte auch, daß seine Wahl der An­erkennung der finnischen Selbständigkeit im Wege stehe. Er selbst

zu den Großmächten erstreben, die die Selbständigkeit Finnlands noch nicht anerÄnnt hätten. Wenn der ^indtag «neu neuen Schritt für erforderlich halte, werde der ,, w ent ' t ^ c & erwägen. Gegerrwärtig müsse er infolge von Umstanden, über die er nicht bestimme, eine endgültige Ent­scheidung ausschieben.

Au» Elsaß-Lothringen.

, Ztraßburg. 12. Nov, M33.) Dir heute hier verfammel- t m Mitglieder der Zweiten Kammer der clsLffifchm LandchgeS rrmsntinerten ,ich heute als elsaß-lothringischer Na. i tonal rat unö ernannten aus ihrer Mitte einen provisorischen BerwÄllragsauSsämtz, der aus folgenden Mitgliedern besteht: Bur- ger-straßburg Justiz und Kultus: Heinrich, Landwirtschaft: ^^zmle -runovge: Jung, Jinanzen: Meyer. Leurmit.

Dr Pfleger. Inneres E^Untcrrrcht: PerrvteS, ohne Portefeuille; Dr, Ricklin, Prä- irdent des Natwnalrats ohne PorteseuUlc

( ;r . , "JUI zui injuw gerungen. ann-

ist mrs dem Anzeigenteil unseres heutigen ^ e J 1e ^ ^ ie scheine sind in der Brühlschen Uni-

versitatsdruckerei nach Entwürfen von Architekt Meyer crn- geserttgt. Alle drei >Lcheine sind ästhetisch wie geldlechnisch beachtenswert. Der ^ Geldwert ist auf der Vorder­seite m großer arabischer Ziffer in der Farbe des Grund- Ruck,eue in roten Buchstaben aufgedrückt. Die u ^ ebenfalls sofort zu ersehen, auf

beiden Seiten durch die AuftchrjftGießen" in dem Schrift-

Mittelkranz schlingt, aus der ^orderintc durch m ichwarzer Schrift deutlich hervorgehobe­nen AufdruckKriegs-Üchtgeld Stadt Gießen". Von beson­derem Reize ist die Farbwirkung.

X^.?"".^arkschein hat blauen Grundtvn. Auf der Vorderseite wird von einem Kranz aus sattem Grün ein unigeben, aus dem aus weißem Wappen­schilde der rote Gie^ener Stadtlöwe herausspringt. Die Har- nwnie ^r Farben ist vollkommen. Die Rück-eite zeigt inner-

m zarter Blautönung die Ansicht Rathaujes. Auch diese Seite ist in der Farbein- !m. 7 eitlichkeit gelungen, da das Iiot der Vorderseite hier durch den roten AufdruckFünf Mark" ergänzt ist.

Der Zehnmarkschein ist im Charakter dem Fünf­markschein ähnlich. Der Grundton ist ein blasses Grün, in ^m Kranz der Rück.eite ersckieint die Ansicht der Stadtkirche Fnfv^e der feinen Grundtönung ist die harmonisäfe oa^bwirkung des Zehnmarkscheines am allerwirkungs-

Der Z w an z i g m a r ksche i n weicht von dem vor- Z^L^.durch braunrotlichen Grundton und den bekannten : Ausblick aus die drei Berge Gießens im Schild der Rück­seite ab.

** ^En Buben st re i ch. Gestern abend gegen 9 Uhr wurvtz

Aufforderung, Besonders erwähnt sei noch die Beschriftung aller diei Scheine, für dre die markigen Charaktere der .üockEchrist gewählt worden sind. ^ 1

. ^ Giehener Notgeld nicht nur einem be-

venilichen Notenmangel ab, es bietet auch eine ästhetisch

daher in btt Kriegsnotgeldsammlung etnen rühmlichen Platz ernnehmen.

*

^ Ludwig Huhn f. Am 10. November verstarb der Stadt- vewrdnetr Arckntev Ludwig Huhn. Cr hat der Stadt verordnet«!- verstrmmlung stu Anfang 1899, also nahezu 20 Jahre augehört. Cr warMitgli^ der Baudeputatwn, der Bctr^el'sdepuranon, der Ein- wurrtrecungÄ>'^rdlwE des sozial^olitisä-eu Ausschusses und der Steuervevanlagung 2. Alw:ilung. Er l-at in seinen Aemtern eine

der Stadt entfaltet und jich damit ein ^^ dei dem Orlstzewerbeverem war er Vorsitzender der Meisterprurungsü-mimssiou.

hni (wo ^^uzösischer Gefangenschaft geschrieben v^wßt^ ^uver-agt, Laudw.^-ns.-Regt. 116, seit ö. Oktober

. . - - v . v " ,L ' w. aoeno gegen y Uhr ww Ltz

xn v^r Mansburg einem Straßenbahnwagen, der sich auf der Fab« zum Bahnhos befand, eine Scheibe der Sektrnwand emgeschla^ l mcw<m von den Scherben überschün^l. & ^Spur ° ljnC Eurer verletzt wurde. Von dem Täter fehlt

Kreis Büdingen.

Bergheim, 12. Nov. T«: seit dem 22. Sept. d I to. ^^^atskompagnre 239 im Felde stehende Kra'nLw.

^ ^ vorläufig ohne nähere ^ldrrsÄ

aus englischer Gefangenschaft geschrieben. «oere ^oref><

Kreis Frieöberg.

13, Nov, Am s, Novambkr haben dir ,^^ten sämtlicher hrepgen Lazarette einen Provisorisch«l 9lus- «ülglMieme ^vLaiemvahl mit alllüniger ausübend« Sewahlt^Tie Zivilbevölkerung wird drmg^

! - ^gemacht rm u ntere, se der Aufrechter Haltung der öffent- lick-en Sicherheit sich seinen Anordnungen zu fügen und größte Rul)e und BeioMEicheit, zu bewahren. Zu der am Nachmitiza abgelwltenen Versammlung hatten sich etwa 3000

? 0 b bekannt, dag dem Soldatenrot alle öffen>

Polizei, Bank«! usw. unterswlll seien unb Anforderir!unbünngt zu fügen hätten. Wo es ver ^ol^rtenrat für gnt finde, werde er sachku.idige emiet^

Lsnzieve und Mann,ä-aften erhielten von jetzt ab gleiche Kvst und Lohauitg, Wwrichc der Katncradmr wegen EnZaffunb ^

E.en govahrt.werden, sobald es dstVerlLLkE^. ^

Hcsscn-Nassau.

^^nn^^hch ^7 , 3 f 8eb ° ,en Dchch-derl)altnr,se

der Versammlung gab darauf wuh^klurzer Veraun^ ab. daß er den §iat als höchste Gewalt dar

^*äS! 1 S 3

rS:»?srÄ5a L

iBJtsSpS

w städtisclMn Betrieben und bewilligte 50 000 4 T?nrf

** Lebensmittelversorgung der Stadt Gieß«!

itell,

Allgemeiner Ausstand in der Schweiz.

Ber^12 Nov. (WTA. Nichtamüich.) Tepeschenogcntirr. Der erste Tag des Generalstreiks verlief ruhig. Ter Eisenbahn­verkehr war groW.e 7 it«lS eingestellt, doch Verkehren von Bern ans urü) am einigen Nebenl^hnon eine Anzahl Züge. 3n der ftawzösi- ld;m ^weq^bot drr Arbeiter ben Staif mit wenig mftge. mcMrit. Man rechnet auf eure lange Tauer des Streiks.

Die Ausweisung der bolschewistischen Gesandtschaft au» der Schweiz.

is^>, (WM Nichtamtlich,- Tepeschmagentar, Dre Gesandtichrft der russischen bol s chew i st i s chen R e- ^ bre -mmm noch IN der Schweiz anwesend war. ist heute ^nter militärifäier CsÄ?r 1 lerung rn 15 ölutomobllen von Bern

^^^°"^^Lt^^besördert worden. Ter Bundcs- rat hat vor mager Zeit ihr e Auswei sung beschlossen.

Aus Warschau.

Warschau 12, Nov, (WM,) Der Svldatenrat des Gouvernements ^Warschau veröffentlicht einen Aufruf ch dem Z heißt: Ter Loldatenrat übernahm die Führung der'' den! scheu res Warsüriucr Gebietes, Unter fetrvn ilnhrng arbeitet bie lnshrr ige n ^.Iltä rbchockerl m svlgenden L.cnkei: 1 b^chcr »ch^ ber A btransport in dre Heimat, 2 , Sprung von Led-a -md Er«mtmn 3 L-cherung .der Ernährung bis zum Wtrans- Port. 4. gutes Ernperi^hmen nrtt dem polnischen Volk

iJL^> t r*£ tx3,m « gg, bei ^ 9^01001 Stellen für die nächstm vvllh,mmm »-sichert. Es ist daher kein Grund zur Be OOT ^L*^ L 5 ® darauf besonders hm, weil, wir ,^ u ^ rn ' 0011 ^ Bäckern Brot im f ' >,dKr '-^ersuch ist unstatthaft, und die t ber ? entsprechen, Em jeder wird wie bisher dr^ratwn vcgejmüßig erhallen. Mit ^ cS ebenso Kartoffeln wurden in der ^ ns>S-l«ferch um den größten Teil der ®ZS in 3 Ä? r Schwierrgstrit besteh,, der Ortstkohlenstelle bekannt- h^lVW tD ^ städtischen Betriebe, ES

^ °n Wandel zum

** g tl , e DemonstrationSversammluna soll 2 t ^ Brandplatze stattstndm. Zu diefem Zwecke hat ber Arbeiter- unö Soldatenrat die Ar- und Angestellten ausgefordert, um 12 Uhr die Betriebe zu schließen Ausgenvnnnen davon sind die Betriebe der Nah­rung snnttelbrcmche, des Verkehrs, der Heizungs- und Be- der Kliniken und ähnlicher 'Einrichtungen, ^n der Versammlung werden mehrere Redner über die neue ^it sprechen. Durch Anschlag an den Plakattafeln teilt terc*unb So ldatenrat die Einsetzung von Ausschüssen, mit. Dern A k t i o n s a u s s ch u ß steht' Gewerk schast_>sek^tar Kiel, dem Militärausschuß Vizefeld webel Schulz, dem Ernährungsausschuß Redakteur Vet te r s vor Werter wird die Sicherung von Person und Eigen tum zugesichert, vor der Verbreitung unsinniger Gerüchte gewarnt und die Erwartung uusgespwchen, daß sich die Be volkerung den erlassenen Anordnungen fügt. In einem werteren Anschlag wird an die Eltern die dringende Mah­nung gerichtet, die Kinder nicht unnötig auf die Straße zu lch^ku Auch die Einwohner sollen sich nicht durch lautes, ungebührliches Betragen auf der Straße und in den Wirt­schaften unliebsam bemerkbar niachen.

gestimmt. ' ter auxt) 2 iyvauat mgdtöxen Men, zu-

«ft 'L ^ mietete 'ftü?ku?ei7u^f7ll ^

ntöT l frühzeitig von dem Vorhaben Keirntmis prhipft

£Ä Ä LLLS LL"T 5^®aS»«SUtÄ 5? L'W

Ermge Persoaen

® 4 Äa tmMt4 ^ m ber ^misc^n Sabrik

Hochschulnachrtchten.

^ankfurt a. M 12 Nov. Dir Universität wurde heute mtitlng dem Arbeiter- und Soldatenvat übergeben, der u a auch studentischen Verbindungen ^- S^tnten ungesetzliche Bestimmungen, wie den Men- s^rwang, enthalten. Ter große Rat und die Professoren erllärten ihre ant dem Arbeiter- und Soldatenrat solange, bis

neue staatliche Verhältnifse geschaffen seien. Sodann fand eim allgemeine Stndentenverfmnmlung statt, die beschloß, gemeinsam

Zukunft ^ axbeitüi, um das Bolkswohl und die

Zukunft Deutschlands zu sichern und zu fördern.

Amtlicher Teil.

Betr.': 9.Kr-reSsanleihe.

An die Schulvorstände des Kreises.

Wir empfehlen Ihnen, uns alsbald mitzuteilen, welches Er- i?ebnis die Schülerzeichrmngen für die 9. ^ '

I-aben.

leihe gehabt

Tertretep

für Platz und Bezirk, welche bei der Derailkundschasi der Kurz- und Galantenewaren- branche nachweislich gut ein- gefuhrt sind, von leistungs­fähiger Fabrik und Grog Handlung 8 «s. Ang. mit An gäbe v. Referenzen a. ?LlllpA v»!SK»z,». 8r««4,B-A. 18.

Sür kriegswichtige Arbeiten werden für Gießen

Und auSmärt«

Gießen, den 7. November 1918.

Gwßherzogliche Kreisschulkommiffion Gießen, vr. U s i n g e r.

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