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Kr. 254 Zweites Blatt Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Dienstag. 29. Oktober (9(8

Aus Stadt und Land.

G ren, den 29.Oktober 1918.

** AuSZeichnungen. Ter Sergeant der Landwehr.Fritz 4ep|i, Lohn des hiesigen Reichsbanlbeamten Karl JeMt, er­hielt in den letzten schweren Kämp en an der Westfront das Erserne Kveuz erster Klasse. Der Musketier Hermann Harbach von hier erhielt das Eiserne Kreuz zweiter Masse. . ^

** Der Gustav - AdoIf - Frauen verern latzt rn den fflächsten Wochen wieder iug endliche Sammlerinnen ber seinen Mit­gliedern und Freunden um Gaben bitten. Alljährlich um drese Zeit klopft er du die Türen, alljährlich bisher wurde ihm freunmra- geöffnet. Er wird auch in diesem .Jahre nicht anders Krieg Hai die Aufgaben des Vereins vermehrt und vergrößert Er hat zumal im Osten feinen Schutzbefohlenen mel neue Jcot *u den alten Sorgen gebracht. Deutsche Gemeinden in Ostprentzen, m Polen und Galizien, in Siebenbürgen verlangen dringend nach seiner Hilfe. Und auch wo Kriegsschicksal nicht unmittechar cm» führte, wissen ja wir in der unberührten Heimat, nne Rot mro Sorge heute alles ergreift, überallhin sich fühlbar macht. Ter Bevern bittet darum herzlich, ihn nicht M vergessen. Er hofft sogar, daß es ihm nicht als Unbescheidenheit ausgelegt werden wird, iveun er an alle, die dazu cin der Äige sind, die wettere Bitte richtet, ihre Beiträge, wenn irgend möglich, um ern Geringes zu erhöhen. Es war im vorigen Jahre nur gerade möglich, den dringendsten Anforderungen zu genügen. Ter Verein würde es schmerzlich empfinden, wenn er sich genötigt sehen sollte, sich m seinen Unterstützungen einzuschränken. Er hofft, daß das nicht der Fall sein wird. Alle, die ies angeht, mögen dazu helfen!

* WeihnachtsVaketverkehrnachdemFelde. Um die über die Militär-Paketämter zu leitenden Weihnachtspakete für die Truppen im Felde möglichst bis zum Feste ihren Emp­fängern zuführen zu können, müssen sie bis 2. Dezember d. * 5 . ausgeliefert sein. In der Zeit vom 3. bis 25. Dezember d. I. weiden Pakete für das Feld zur Besöiderung nicht angvwmmen. Wegen der schwierigen BeförderungsVerhältnisse nach den ent­fernter gelegener Gebieten wird die Auflieferung von Paketen dorthin bis zun nachftel^end angegebenen Tagen enrpfoblen: Rach der Türkei uiid dem Kaukasus bis 3,1. Oktober d. I., nach, Rumameu und Italien bis 10. November d. I., nach Finnland ms 20. Jlo- ucmber d. I. Für Frachtstücke werden dieselben Auhxabetermrn empfohlen, doch tritt für sie die Annahmesperre ab 3. Dezembe nicht ein. Ter Päckchenverkehr wird durch vorstehende Anord­nungen nicht berührt.

Kreis Büdingen, nt, Leidhecken, 39. Oft. Dem Gefreiten Otto Rhein-. siurth in einem Feldartillerie-Regiment wurde bei den letzten schweren Kämpfen in Frankreich das Eiserne Kreuz zweiter Mape verliehen. , ^ ^

ch- Lorbach, '27. Oktober. Das Eiserne Kreuz 1. Klasse er­hielt der Leutnant d. R. Heinrich Heus 0 hn, Sohn des hofften Lehrers K. Heusohn. Diebach a. H. Das Eiserne .Kreuz erhielt der Schütze Wilhelm Blum. Hain chen. Fritz K au s - mann wurde zum Unteroffizier befördert. GlauberH. Rach kurzem schweren Leiden starb in einem Darmstädter LaMrett der Unteroffizier Kar Lehr.

Kreis Schotten.

# Schotten, 27. Okt. Das Eiserne Kreuz 1, .Klasse, früher dasselbe 2. Klasse und die Hessische Tapferkeitsmedaille, erhielt der Ser.^eant Will>elm Keil. Michelbach. Das Erseme Kreuz erhielt der Krankenwärter Heinrich Schuchard, früher das Hessische Sanitätskreuz und Kriegsehrenzeichen.

Kreis Friedberg.

Friedberg, 26. Okt. Vorgestern trieft der Oberhessische Verein für Baseler Mission, dem 74 oberhessische Gemeinden als Mitglieder angehören, seine diesjährige Tagung hier ab, dre trotz der erschwerenden Zeiwerhäftnisse gut besucht war. Ter Vorsitzende des Vereins, Dekan Guß mann, eröffnete sie und erstattete den Jahresbericht. In ihm wurde besonders aus die Angriffe dev britischen Regierung gegen die Baseler Mission ta genommen, utib die ftare, entschiedene Stellungnahme der Miffionslertungj hierzu anerkannt. Die von Pfarrer Vogel-Reichelsheim vor-

2VCV ' w 0 uuu. Ättffionar-

ton berichtete interessante Einzelheiten von seinen Kriegserleb wissen aui der Gold käste. Am Abend machte eine gut besuchte Ge mein de feie r, in der die genannten Herren nochmals zum Worte kamen, den Schluß der Tagung.

nt Friedberg, 28.Okt. Heute nacht hat es zum ersten Mal gefroren und der Wärmemesser ist bis auf 2 Grad unter Null gesunken. Hoffentlich hält die Kalte nicht an, denn es stehen noch miete Feldfrüchte draußen, namentlich DickwUrz, die Frost nicht vertragen können.

nt. Friedberg, 28. Okt. Am 31. Oktober suchet eine Stadt­verordneten Versammlung nrit folgender Tagesordnung statt: Neu­bau eines Ofens für das Gaswerk: Beschaffung von Notgeld: Ge­such des W. Stau bi um Erhöhung des Fuhrlohns für den Leichen­wagen i Gesuch der Brauereien uni Herabsetzung des Oktrois: Ge­such des früheren Schreibgehilsen Kipp: Weihnachtsgaben für die Truppen im Felde: Eingabe des katholischen Pfarramts Um Er­höhung der Vergütung für Heizen und Reinigen des Schulsaales: Gesuch des Eislausvereins um Stundung des Pachtgeldes: unein­bringliche Ans stände des (Ärswerks; Streitsache mit Stadtbaumeister i R Zörb: Schreiben des Garnison temmcmdos betr. Bereitstellung von Räumen: Errichtung van Mieteinigungsämtern: Baugesuch des Heinrich Schneider: Geländesragen: GÄändeVerpachtung; Ver­mächtnis Eich; Besetzung einer Lehrerstelle (Stadtteil Fauerbach): Beschaffung einer Kartoffel reserve: Rechnung der Schillerschule für 1917.

nt. Dorheim, 29. Oft. DiMeUxvebÄ Ernst Papst, stud ttat.-ver., im Lechgarde-Infanterie-Regiment 115, 1. Bataillon, Lechkompagnie, Sohn dos Landwirts Jöhs. Papst (Hofgut altes Boigwerk», wurde zum Leutnant der Reserve befördert.

Auf

dem Felde der Ehre W 0 hnbach.

Das Eiserne erhielt der Fa hr eh

# Ober-Wöllstadt, 27. Okl

tarb der Gefreite Jakob Schütz.

Kreuz, früher Hesffsche Tapfcrkeitsmedaillc, , , .

Georg Wolf. Dorheim. Auf deni Felde der Ehre starb durch Grauatvolftreffer der Leutnant d. R. Lehrer Jakob Win- er, Inhaber des Eisernen Kreuzes 1. und 2. Uasje, der Heffc- schen TapferkeitsMedaille uiid des Hessischen Kriegsehrenzeichens

in Eisen. Dienstlich als Lehrer wirkte er in Ostheim bei Butzbach, Storndorf, Reuters, hier ^j\b seit 1910 definitiv in Trebur. Starkenlurg und Rheinhessen.

I Darm st adt, 27. Okt. Ter Großherzog hat dem Ober­bürgermeister Tr. Glässmg mitgeteilt, daß für Kriegsdauer große Teile des Residenz schloss es für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt toerden. Jni sogenannten. Glockenbau werden Offiziers- guartieve bereit gestellt. Auch das neue Palaus soll an ber Ein- auartierung beilnehmen. Bekanntlich wurden Teile des Mainzer Schlosses der Stadt Mainz zur Verfügung gestellt. Die Schlösser Mönch-Bruch, Romvod und Seeheim dienen bekarrntlich als .Kinder­erholungsheime, das Fürstenlager in Auerbach als Lazarett.

Kreis Wetzlar.

wa. Wetzlar, 28. Oft. Fürs Vaterland sind gestorben: Musketier Karl Georg, aus Ehringsl-ausen. Musketier und Installateur Wilhelm Will, aus Wetzlar. Mit dem Eisernen Kreuz 2. Kl. wurden ausgH-eiichnel: Fahneninnter Unteroffizier Erich W a l d - 'chm idt. in einem Feldart.-Regt. aus Wetzlar. Schütze Paul Mignon, aus Wetzlar. Musketier Hch. Schlaudrafs, aus Leun. Musketier Stahl, aus Neukjvcheu. Als verwundet ist weiter gemeldet: Gefr. Friedr. Gier Hardt aus Ahrdt Er liegt z. Zt. verwundet in Zoppot bei Danzig.

Letzte riaÄ)ricbten.

Dev neueste Bericht dev Heevesleitrrng

(WTB.) Großes Hauptquartier, 29. Okwber. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

In der Lysniederung wiesen wir Teilangriffe des Geg­ners bei Olene ab. Stärkere feindliche Abteilungen, dienord- westlich von Eonde das östliche Scheldeufer zu gewinnen such­ten, wurden im Gegenstoß zurückgeworfen. Südlich der Schelde drangen starke englische Angriffe bei Dämons vor­übergehend in unsere Linien ein. Das Infanterie-Regiment 176 unter Hauptmann Preusser warf den Feind völlig zu­rück. Die siebente Batterie Feldartillerie-Regiments 71 und die Jnsanterie-Geschütz-Vatterie 38 trugen in vorderster Linie wesentlich zum Erfolge bei. Oestlich twn Artres wurden Teilangriffe des Gegners abgewiesen. Der Feind setzte die Zerstörung der Ortschaften östlich der Scheldeniederung fvrtt Auch Balenriennes lag unter starkem feindlichen Feuer.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Angriffe der FranMsen gegen den Oise-.Kanal zwischen Etreur rrnd Lesguielles scheiterten in unserem zusammen- gefastten Artilleriefeuer. Schwache Teile, die über den Kanal vorstieszen, wurden im Gegenstoß zunickgeworfen. Westlich von Guise kamen feindliche Angriffe in unserem Feuer nicht voll zur Entwicklung. Im Soruhe-Abschnitt beiderseits der Straße LaonMarle wiesen posensche und westpreußische Re­gimenter am frühen Morgen starke Angriffe des Gegners ab.

Heeresgruppe Gallwitz.

Zwischen Aire und Maas zeitweilig aufledende Artllle- rietäligkeit.

*

Wir schossen in den beiden letzten Tagen 49 feindliche Flugzeuge und 3 Fesselballone ab.

Der Chef des Generalstaüs des Feldheeres.

* . *

Eine österreichisch-ungarische Note an die feindlichen Mächte.

Wien, 28. Oft. (WTB. Nichtamtlich.) Die österreichisch­ungarische Regierung hat gleichzeitia mit der an Staatssekretär Lansing gerichteten Note den Inhalt derselben der französischen, der königi. gwßbritarrnffchen, der kaiserlich japanischen und der königl italienischen Regterung mit der Bitte mitgetecktz dem darin ent­haltenen Vorschlag auch ihrerseits zuMsttmmen und denselben bei dem Präsidenten Wilson zu unterstützen.

Presse und Regierung.

Düsseldorf, 28. Oft. (WTB. Nichbarrrllich.) Der Ber band der rheinisch-westfälischen Presse hielt unter dem Vorsitz von Dr. Dvescmann^Köln eure außerordenttrche Ver sammlung ab, in der Standes- ruck» Berufsfvagen, insbesondere die L-tellung der Redakteure und das Thema Auslands­dienst und Presse erörtett lourden. Eürstimmigi wurde eine Entschließung gutgeheiben, tvorin bedauett wird, daß die Presse während des Krieges berufnen Stellen nicht immer so unterrichtet worden sei, wie es das Wohl des deutschen Volkes und die glüclliche Durchführung des Krieges erfordert hätten Eine wohlüberlegte EinrräIimg zur Versorgung der deutsctMi Presse mit AuMinsten und fldachrichten, die der Wahrheit ent­sprechen müßten, würde freudig begrüßt werden. Ob die angeregte Schaffung eines Reichspresseamtes die an eine solche Einrrclstung zu stellenoen Forderungen erfüllen würde, könnte die deuts.che Presse zur Zeit deshalb nicht beurteilen, weil sie über Wesen, Aufgaben und Ziele dieses Amtes nichts Zuverlässiges erfahren habe. Vor feiner Schaffung müsse die Regierung unbedingt noch die deutschen Redakteure und Journalisten gutachtlich hören, die im Reichsoer- band der deutschen Presse ihre berufene Vereinigung erblicken. Zur unbedingten Wahrung der Freiheit und Unabhäugigkei

der deutschen Presse müßte vor allen: eine Sicherung geschaffen werden, dagegen, daß ein zentralisiertes Reichopresseamt sich m einer behördlichen Gewalt auSwachsen könne, dce in der Presse lediglich ein Werheug zur Durchführung der inneren und äußere« Potttik her jeweiligen Regterung erblicke. Ta auch die Mügluchteit- der Ersatzung der Nachncl^enabteilungen der Einzelstaaten und der Reichsämter und Ministerien, in erster Linie des auswärtr^en Amts, durch ein zentralisiertes Reichspresseamt ungellärt erscheint, 'ordert die Versammlung von der Regterung, daß vor der Einrich­tung eines solchen Amtes Wesen, Ausgaben und Organisationen des Amtes einer öffentlichen Erörterung unterbreitet werden und be- anders mit berufenen Vertretern geprüft und gelöst werden.

Die Nationalitätenfrage. / Philadelphia, 27. Oft. (WTB. Nichtamtlich.) Reuter- Meldung. Thomas G. M a s a r h 7, der Vorsitzende der Konferenz derunterdrückten mitteleuropäischen National ^erklärte: Die Vertreter der in Philadelphia versammelten mitteleuropäischen Union nehmen folgende Hauptgrundsätze an: Tie Vermischung ba Nationen, veranlaßt in den meisten Fällen durch die entnationalL- ierende Politik der Dynastien und ihrer aristokratischen Regierun­gen, macht in zahlreichen Fällen eine scharfe Raffentvemrung unmöglich. Es ist daher berechtigt, die vorhandenen wirtschaftlichen, kulturellen und geographischen Bedirrgungen in Erwägung zu ziehen. Im Hinblick auf die militärische und strategische Natur der Grenzen ist die mitteleuropäische Union der Auffassung, daß es Aufgabe der Friedenskonferenz ist, welche die Bedingungen ür einen dauernden Frieden schaffen soll, aUgernein die alte nilitaristische Haltung aufzugeben. Tie Union erhebt nicht Ein­bruch gegen die Anwendung der Volksabstimmung, um nationale und politisck)e Fragen zu entscheiden; aber da sie weiß, wie dieses

)rakttsche Mittel mißbraucht werden kann, kann sie sich nur dann :afür entscheiden, wenn aus die betteffende Nation in dieser Hinsicht kein Zwang ausgeübt wird. '

Fliegerangriff auf Worms.

Worms, 29. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Heute n»cht fand ein feindlicher Fliegerangriff auf Worms statt. Der Bomben­abwurf richtete reinen erheblichen Sachschaden an.

Amtlicher Teil.

Bst. 931/4. 17. K. R. A.

Fällen von EdekkastanienLÄonen.

Bekanntmachung.

Aus Grund bre §§ 4 und 9b des Gesetzes über den rungszustand vom 4. 6. 1851 Und der Abänderuirg dieses Ge­setzes vom 11. 12. 1915 wird unter Aufhebung der di^s. Ver­ordnung vom 16. 3. 1916 Abt Illb Nr. 5620/1410 folgendes an- geordnet:

§ 1 -

Das Fällen von Edellastanienbäumen aller Art ohne besondere vorherige schriftliche Genehmigung des zuständigen Regierungspräsi­denten im Großherzogtum Hessen des Ministeriums des Siwov in dessen Bezirk die Bäume stehen, ist verboten.

Die Genehmigung kann erteilt werden:

L)wenn die Besitzer der Bäume den NaicheveiS ft die Kriegsl<der-Wtien^Äesellschaft in Berlin W. 9. bester Straße 11/12, das ihr angebotene Holz kauft.

b) wenn aus wirtschaftlichen Gründen das Fällen der Bäume zweckmäßig erscheint. In diesem Falle hat der Regierung^ Präsident bzw. das Grotzh. Heff. Ministerium des Innern vor Erteilung der Genehmigung die Zustimmung des stelld. Generalkommandos einUtholen.

8 3.

Z uw cherhandlungen gegen § 1 werden, wenn rocht die Gesetze eine phwerere Strafe androhen, nrit Gefängnis bis zu einem Jahre, beim Borliegen rnildernder Umstände mit Hast oder mit Geld­strafe bis 1500 Mark bestraft.

8 4.

Vorstehende Anordnungen trete n am 5. 5. 1917 in Kraft

Frankfurt (Main), den 4. 5. 1917.

Ter stellv. Kommandierende General:

Riedel, General der Infanterie.

Mainz, en 14. 10. 1918.

Der Gouverneur der Festung Mainz.

Bausch, Generalleutnant.

An den Oberbürgermeister zu Gießen, Großh. Volizeiamt Gießen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemein­den des Kreises.

Indem wir aus vorstehende Bekanntmachung des stellber- ttetenden Generalkonrmandos verweisen, beauftragen uftr Sie, V*w dem Inhalt derselbe^ den Interessenten alsbald Kenntnis zu gebe« und die Bekanntmalmng in Ihrem DntSzimmer offen zu legen.

Gießen, den 26. Oftober 1918.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. B.: L a n g e r m a n n.

Zeichnet d^Kriegsanleihe

Bank; für Handel und Industrie

Niederlassung Gießen in Gießen.,'Jojianrressln 1 - Ecke Neuenweg