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erflHrte^ er habe dem Kaiser sein Pryssnrmm

doch sei dieses nirf)t genehmigt morden, wes-

fyilb seine Ernennung pm Minis verprüsiderrten nicht er- folgt sei.

Da» Kabinett Lammasch.

Wien 23 Okt. (WTB.) Durch kaiserliches Hand­schreiben werden Geheimrat Paul v. V i 1 t o re l l i zum Ju- strrmmrster, Sektionschef Richard Edler v. H a mp e zum Unterrichtsmrnrjter, Universitätsprosessor Dr. Ignaz Sei- pe l zum Mmrster für soziale Fürsorge und Professor an der technischen Hochschule Dr. Joses Redlich zum Finanz- mmnter ernannt und Sektionschef Dr. Friedrich Freiherr N-.^ehne mit der Leitung des Landesverteidigungs- nnnytcriums betraut. Die übrigen Mitglieder des Kabinetts Huftarek behalten chre Portefeuilles.

bannern, Kreuzen, Dtthrauch -und HelligenbLdern, auf tat Bal- vxi treten und die eben gehaltene 9?cbe schon als Manifest an seine treuen Untertanen halten, die unten im Hofe versammelt von den geschlossenen Reihen der Truppen mit anfgeplanztom Seitengewehr -md klankem Säbel umgeben sein müssen... Dann wird das ganze tiesgerührte Volk Dir b^eistert zu- lubeln, am die Knie fallen und für.Dich beten.

,, Z ortJ ^f' bemerkt dazu:Nach den gestern gefaßten Besck?lussen des Rc-ichstages hätte künftig für einen derarligin Brief des KlNiers der Rnck-skanzler die Verantwortung zu übernehmen."

Die böhmische Frage.

Wien, 28 Okt. (WTB.) Tie Blätter bringen eine be- Vkcrke ns werte Aeußerung aus der tschechischen Presse über die' tschechischen Ansprüche auf die von Deutschen be- wvhnten tz^brete. So wendet sich dieNorvdny Lisch" scharf gegen, die Angluderung Deutsch-Böhmens an das Deutsche Reich. Das Blatt sagt:Wir gestatten nickst, daß auch mir eine Spanne Bo- dens vom tschecho-slowaki'chcn Staat losgelöst werde. Tie Tschechen) werden den deutschen Bürgern alle lZ^rsejcksttgreit widerfahren lassen. Hochverräter kann der tschechische Staat nicht dulden. ü>er em loyattr Bürger nicht sein.kann, soll seinen Grund Und Bvden verkamen und hingehen, wohin er will." Das agrarische AbendblattVecer" fordert sogar die Einbeziehung Niedcröster- rnchs bis zur Donau einschließlich von Wien in den tschechischen! Staat^mit der Begründung, daß die Tschechen in Niederösterreich bilden können, weil das jetzige Niederö-sterreich früher! bopmisckies Gebiet war und die Mehrzahl der Bewohner Wiens direkt oder durch Uwe Eltern aus Bödmen imd Mälzen stanimen desgleichen fordert das Blatt den Anschluß Poeußisch-Schle- w^/u s als untrennbaren Dell des nationalen.Programms. Einigt richechgche Blatter wenden sich auch gegen die Uebernahme eines Anteils der österrerchiscl-en Staatsschuld durch die Tschechen.Ven- . Üf ,Üf' jr Volk d

fragt, wie tas tschechische Volk dazu komme, die Schuld für Dnige zu bezahlen, die ohne oder gegen es beschlossen wurden.

Die Wahlen in Norwegen.

Kristiania 27. Oft. (WTB.) Nach den setzt vorliegenden Stortingswählen aus sämtlichen Wahlkreisen gibt der' vor­läufige 'Ausfall folgendes Bild:

Vmi im ganzen 126 Sttnttingsabgeordireteii sind bisher end gültig gewählt: 25 oppositiElle Rockstsparteiler 19 Re M-crungsparteiler plns 1 Artatterdemokrat imd 12 Sozialisten Ta dre EntscheidungAwaUen nicht im deutschen Sinne Slicks wahlm sondern Neuwahlen sind, bei denen sämtlichje bisherigen ZdandLaten erneut und auch neue Kandidaten ausgestellt werdcar tonnen lasst sich em bestimuttes Endergebnis mit Sicherheit nicht Voraussagen Oppositionelle Bliitter tavechnen, daß das Storting vorausftchtttch zustrmmengesetzt sein werde auö 40 oppvsttionell"n Rech tÄA^'ri, vlus 3 Wiwra. 55 Stefjiramuäparfrilrcn phtS 2 »rfmtcrbCTwfmtaT und 26 Sojicliftet. Tas biSfericE »er. gltntö toor: 21 RMs-krteil«. 3 Wilde. 74 R°g^rimqspa--- mier, 6 MrbatnäMTOitotot und 19 SoKialistm. Ta friJjft das StemmnpMütt ^Trtdtipcnäfebkr'' von ^en nach ansstehEn 6« 33 Wcchl^m- für mörr au,u-hl, burfto briniia* die

absolute Mtzhchett der Regierungspartei ernstlich bedroht

. Ter .Künstler spielte die Sonaten: As-Dur Op. 110, jenez

selten gestalte Werk aus Beethovens letzter Zeit, mir seinem düster klagenden Adagro und der sich allmählich zum Lob- und Triumph, gcsang emporschwingenden Fuge, les Adieux Op. 81a, die die Sprache der Leidenschaft redcnbe Monds che i n so n a tc, deren berrttches .lllegretto durch richtiges Erlassen des vorgeschrietanen Zettmas;es so Aiedartig iveich und schön erklang, das entzückende Rondo in G-Dur und die Appa ssion ata, deren weihe­voll betelwe Sttmmung und l.?itansck-aftliche Wucht nur abgekwr- teste, grösste Kunst so zu geben vermag

. Ubamrttch svar dasAusbleiöen des Blüthncr-Flügels, des besonders zusagenden Instrumentes, dessen Weichheit erst d-ie Vorzüge seiner, Anschlagskunft ganz besonders Zur Geltung zu bringen imstande ist. a

»«* Stadt «nd Santo.

Lin Brief Kaffer Wilhelms II

Aus dem lleiche.

m .Die Pobm inr Reichstag.

<o Q e a V J xn ; ^ r 9 Laut B. T. Mdenken die Palnischen

Rerchsiagsabseordnetcn den weiteren Reichstaqs sl tzun gen lern;n bleiben. s

Ein Aufruf an dir Lauöuiirte.

^ .Dm^Kn egSansschich, der bottflfcn Scnbroirtitl)aft, der Tenische

k-r Laudwii-tc, die Teuische Lan!»Art- fd^gcftflic&alt ter Reichzveraand der deutschen l-indimrtschust- 2? 1 Genossenichasben, der Generalverband der deutschen Raisf eisen genossenschasten, die Bczugsvereimgung der deuLsclEn Larrd wrrte erlassen gemleinsam sollenden Aufruf'

^ Unter dem TitelWilhelm II. als Ratgeber des Zaren" ver- vrfeutlrcht der ,vorwärts" fofg-endes:

Eine Berössentlichimg derNordd. 2Mg. Ztg." hat der Wett bevcnts Kunde davon gegeben, daß Wilhelm II. dem Zare^tz Nikolaus während des russisch-japanischen Krieges wiederholt brreslrche Ratschläge erteilt hat. ^So hat er dem Zaren' rm Fahre 1006 geraten, das Odium des schlechten Friedens von sich <ms das Parlament abzuwälzen, indem er diesen der neugebildeten

Das Schichal ruft mit eherner Stimme. Die Feinde wollen

:lfe, irr

Dumn ziur Annahme vorlegte. Aber auch schon iu fnlhmen Studien es hat WrlhÄm II. Nikolaus seine Ratschläge erteilt, wie

des Krieges _.ü.. . UHUAUl , c vttvlU/ l(ÄC

cut dem Jahre 1905 datierter, in englischer Sprache abgesaßter Brief beweist, dAsen Wortlaut jetzt durch die russische Revolution befaimt wird. Ter Brief,ist so umfangreich (zirka 400 Zeilen), ni F. ct7tl ^l,-Halwtstellen im Wortlaut nnedergeben körmcn

rmd den übrigen Inhalt skizzieren nriiffen.

X er E!ries, der die Anrede Liebster Niki" führt, geht von

s, a(j_L 7 1 r c /^LW|ia Alll laifLL. gütJC Lvn

^ E den Großfürsten Sergius aus. Der Kaiser sagt:

prese Schutte von Anarchisten haben eine dunkle und gemeine Tat vegangeTi^... Ich farm nicht glauben, daß diese Teufel aus den meiyen perner Untertanen hervorgegangen seien. Es sind sicher Auslmider miß Genf." Hieran an'knüpfend, entwickelt der Kaiser dmr Kwm dreeirrvpäische M-inmrgi", die sich übereinstimmend über cne ^-erhaltnisse rn Rußland gebildet habe. In das (bewand ^ Meinung" sind dcnm auch die folgenden Ratschlage gekleidet, so daß dein Zaren die Meinung seines fürst- ttchen Beraters gleichsam als der Standpunkt der gesamten euro- pcnscl)en Oestentlichkeit dargelegt wird. Ta heißt es u a -

w Sller dieser ,-on dit" ist folgQides:Das

Regime Mrrskys lsat, der Presse allzu plötzlich viel größere ,6-cwahrt als rrÄ)er, und hat die Zügel, die Plehlve so straff hielt, allzu sclmell gelockert.

u ^ die. Ehrfurcht vor der absolute:! Regierung ge-

mwdert worden, lme mi5 emer Reihe von Briefen an den Zaren hervorgehe, und dem Zaoeii wiro der Rat erteiltl diese Ehrfurcht ^^.bMstellQr Zn bm toten Jafre sich die Ueberzeugnng ^bilixt, da); fte vor das Schloß dos Zaren hintreten und ihm ihre Wunsche vortragen können:

~ all

R«ch jertriimmern. Es' gebt wm awÄ. um Sein deut- fenleit, das ©einten und ©trafen imseve^ Volkes feit Jahrhunderten, das Erbe Wilhelms I und Bis-

Eine bedürgungslose Unterwerfung Willen eines Wilson wird uns auch wirtschaftlich aus Menschenalter zugrunde richten, nicht, nur - die Landwirtschaft sondern ebenso die Industrie und regliches Gewerbe. Millionen von Arbitern werden brotlos werden. Talier fort mit dem Hader Ab Absr Partei^ fort mit aller Zwietracht, die an unserm Marke vernichtend zehrt. Tas Liebste und Letzte, )vas wir haben gehört setzt^ unserem ganzeii Volke lund seiner Existenz.

Landwirte, Männer und Frauen? vergeßt Euere häuslichen sorgen, nur ein Gebot kennt die Not der Stunde: Haltet treu z,ii .tarier und Reich, '^xfarrt Euch einmürig zusammen zu der einen gemeinsamen Frcntt, zum Schutze lmfcrer Scholle und znm Schutze unseres Vaterlandes.

Ein ArbritSmisschutz der Drurschcn Gesellschaft Kr Völker- .. recht.

. . Okt. Ein Arbeitsausschuß der Deut-

schen Gesellf chaft für Völkerrecht, dem die bedeutend­sten Facssgelehrten Deutschlands und eine Reihe namhafter Poli­tiker angeboren, tagte fjeute in Berlin, um die Vorarbeiten für die Schafsung eines Völkerbundes, der schon gelegentlich einer früheren ÄMMg Gegeirstand der Berattlikg der Gefellsck>aft gewesen ist, weiter zu sordern. Das große Gebiet der angestrebteir Organisatimi der Staaten wurde zur schla-migen Durck)arbeitung an zehn ^^^rausschüne aufgeteilt, die in Foittführung, Erweite- rmig mch Vertiefung der b-ishcrigeii Bestrebungen der deutschen Wissenschast und unter , Berückstckstigung der aktiven politischen (^wagungen die Richtlrnieii des neuen Völkerrechts Msstellni

Gießen, den LL.OIwber 1918. Der Schleichhandel mit Vieh und Fleisch

hat im Laust der Zeit überall im pautschen Reich? einen dcrartigertz Umfang angenommen imd ,gerade im letzten Jahre ftni> nach beit Feststellungen der Reichs fleischstelle so viele Türe im Schleichhandel verschwunden, daß die Versorgung der Gesamtbevölterung mit tfletid) ernstlich in Frage gestellt wird. Es hat sich daher als not- wendig eriiwesen, gegen diesen Schleichhandel mit allem Nachdruck Vorzüge Heu. ähnlich rufe in anderen Staaten hat nun die Gwßh Rogieiung drnch Bekanntmachung vom 23. Oktober 1918 eine An­ordnung getrofstn, die es den Viehbesitzern unmöglich mackMi soll ^gesetzlick^m Wege zu veräußern. Diese Anordnung M i?w Viehhandelsverbände über alle Bestände an Rpldvich einschließlich Kalbern, sowie Schveinen und Schafen Listen l irr ^ lortzuführen haben, umb zwar nicht nur über ^ d) über Nutz- und iZuchwieh. Fönest darf a in ^ tück Vieh der erwähnten Arteii erworben oder der- ändert werden, ohne ausdrückliche Erlaubnis des Viehhandelsver- bandeS, der dann eine Kontrolle über den Wechsel iu den Vieh- bestanden b*r einzelnen Besitzer auSzuüben hat r

J8ei icber Amü>erung des Sttmdortc-s eines Strickes Schlacht-, Nutz- vder^ Zuchtvieh (Rindvieh einschließlich Källx:rn,

SF b c&& tl Alters) muß der Begleiter

Tre^s emen Befo rderungs schein besitzen, .vormis zu Mehen^ist, ^ber vas Tier stammt und wohin es verbracht >verden soll. Mrc Beforderu-ngsschem ist bei dem ^Biehhandelsverbandü zu erwrrren.

emschließkch Kälbern, ©chweirnm. >md.Ziegen I-des Alters aus dem Großherzogtum oder au^. emer Provinz des Großherzogtunis in eine andere bedarf es emer besonde^n Genehmigung, wobei auch das zuständige KreiK-

AÜträg?"/°stellcit^^ smd auch die dicSdezüglicl>cn

ZsqieU' "Nt denen Zutvidet-HEmgru gegen die vorerwahnlim Bestimmungen bedroht sind, setzten sich dieleingen, welche Tiere ohne den erforderlichen Erlaubnisscheiil ^ - v<N7Mißett oder ohne den vorgeschriebenen Beförde- nngsschem von ihrem Stmrdort entfernt haben oder umer Ber- letzung der Bestimmungen über die LluSfuhr aus dem B^ircke Vcehhandels-verlmndes ausgeführt oder auszuführkM versucht l-aben der Gefahr aus, datz die Tiere ohne Entschädigimg beschlag- durch den Viehhandelsverband Verwerter werden. Schließlich können Brehbesttzern, die sich über den Verbleib von nicht mAwvnsen vermögen, alle Tiere, die sie nicht un- bedingt zur krelddestettung lrenöttgen, enteignet iverden

übngen loird aus den Inhalt der Bekanntmachung der- %V i ^uhrungSbestlmmungeu hierzu werden vvu den Vieh- ycmd-elsverbanden erlassen.

ffcfcjw Versorgung der, Mgemeinhert bestimmte Vieh l D? .se'Glch vorgeichmebeneu Höchstpreise bezahlt werden heimlich geschlachtete Vieh in der Regel wucherische Preist wigelegt werden, liegen die neuen Bestimmun- Sittereffe der an Zahl der weitem üb«nvic«endeft Brehmsttzer, die sich von unlauteren Veräußerungen fern halten Ä^esst der a-sanrte-n Landwirtschatt wird erwartet, daß die dm Vwhbesitzern bei Zuwiderhandlungen drohender schweren ' veranlassen werden, Vieh im Schleichhaiidel nicht verschwinden zu lapen, so da); hierdurch den Biehiwndelsverbäudcn! eine bessere Llufbnngung der Schlachttiere und eme völlige Be- ttestrnng d^ Heeres iind der Bevöllermrg mit den ihnen zu- stehendcn Flerschmeiigen, zugleich aber auch die durchaus nötige Schonung der Vichbeitände ermöglicht wird.

Lebensmittel.

.. Wurst.Verkauf Tie AtiSMb- dm Wtwst aus unta* wertigen Rmdern erfolgt Mittwoch den 30. ds. Mts Beliefert werden die Wursttnarkeii 1^ bis 24L einschließlich.

. . ^.Ausgabe von Kaffee-Ersatz erfolgt vom 31. Ok­tober bis 7. November 1918 rn den Klemhandelsgeschästeir gegen!

cr> ^ . m V7 .7 Ls>ge|a;uficJi gegen

Vorlage des Bestellausweises zur Lebensmittelkarte und Abliefe- ^ des BeMgsabschnittes Nr. 4. Es entfallen auf den Be'-ngs- abMlitt Nr. 4 250 Gramm Kaffee-Ersatz

Aus Hessen.

Deshalb rmrd die Meinung geäußert, daß es nützlich sein tmixi# nnnn der Zar einige von ihnen, die ein von Truppen umgebeires Vuweck bilden würden, vor dem Schloß empfangen vnb ihnen vom Ballon eine Anspcack)e hatten würde. Er müßte dabei von der Gersiltchkeit im Ornat und mit Kreuzen und von seinem Gefolgx wngeben se-cn und zu den Leuten wie cüi m ® c geschehen, bevor die bewaffnete Gewatt zu Worte käme. Es würl>? selw möglich sein, auf diese Weist ern Blutvergiegcn zu vermeiden, oder wenigstens seinen Umfang zu^mindern.

Ter Kaiser meint, daß eine solche Rede vom Ballon bis in tue ajürnnften landen des 9lcidw§ ertöttat undrate WM zwenell)aste Nlederlage der Demagogen und Agitatoren" bedeut^ wurde. In solMndem setzt der Kaiser dem Zaren, in der Form schonend, in der Sprache sehr besttmmt auseinander daß deck l? Pa Nische Krieg unpopulär sei, und da die Berantivortlichkeit für die Niederlagen dem Herrscher zugeschoben werde, zu der Unpopularitat des Herrschers und seiner Dynastie beitrage. Im folgenden 'wird dann wieder die Idee einer feierlichen Vrok- lamatwn <rn das Bott mit allem Pomp erörtert, die vom!

Es erfolgen soll. Der Zar solle nach Moskau fahren, den Adel und die Nobilität in seinem prächtigen Palast versammeln und sich mit einer Rede au sie wenden'

Man könnte mit einem Tadel für die veröffentlichten Briese für dte an den Zaren gerichteten Schriftstücke beginnen und fingen, das m eine schlechte Sitte, die nickst wicderliolt sverden ^lle Darm müßten die Reformen, die der Zar selbst für sein Volk nützlich findet, erklärt werden, keinerlei Versprechung^ allgemeiner gesetzgebender Versammlungen, keine Konstituante Termin Nationali.cmvente. sondern ernst.tt ein

- , nV ' V Ä , -vi-Mu.iit.muuiut.il, U-Ult HlMlIUtUaniC,

?^^Ettcmvcntc, sondern einfach einHabeas corpus Akt Md di- Erweiterung der Kompetenzen deZ Staatsrats SS-r 1 V^'awmlungs- oder Pressefrcihnt imd der strengste Däehl an^cckst Zensoren, rn.Zukimtt alle Anfeindungen zn ver. TTtoren. ^ann muß der Zar seinen Untertanen seinen Willm auf die Armee kund tun, falls er es für möglich mw wttvendm Hält, selbst am Feldzug teilzunehmen.. . Nach­her mutz ocr Zar, umgeben von seiner Geistlichstit mit Kirchen-

** Mainz, 27. Okt. Eine aus allen Teilen d-eS Landes be suchte Versammlung des Laudesausschusses der Forl- Volks Partei für das Großhcrzogüim Hessen, R^,^i-aFsabg«ordneter Kopsch (Berlin) ülxw die reichs- pvlttische Lage, Landtagsabg. Henrich (Darmstadt) über die hessische Verfassungsresorm sprach, faßte nach) eingehnüer Erörte- r Entschließungen. Die erste erklärt die rück- haltlosc Zustimmung zu der bisher geleisteten Re form'arbei t l Reiche,^fordert^einen Fri>wen, der dem deutschen Voll \vic allen Völkern das Jeecht der Selbstbestimmung und einer gesicherten Zukwift im Rahmen destVöllerbundes gewährleistet, einem etwaigen Vernrchttmgsrvillen imserer Feinde gegenüber aber die Wirksüm- machung aller Kräfte zum äußersten Widerstand. Die zweite Ent- schlrewmg fordert für Hessen die unve^ügliche Demokrati­sierung der Landesverwrltung, die Umwandlung m einen Volks­staat und in Verfolg dieser Ziele: Mufhebung aller auf Geburt oder Besitz gegründeten Vorrechte. Einkammersystem, Frauensttmm- v'ckit, Bescittgimg aller Wablrech'SbesclTränknngen. gerechte Wahl­kreiseinteilung, Verhältniswahl, Anwendung der Wählvübtsgruud- kätze auch ans die Provinz-, Kreis- nnd Gemeindewahlen Er­weiterung der kommuimlcn Selbstverwaltung.

©ieftener Honzeetvevein.

Gießen, 27. Okt. 1918.

. Memr der Kduzertverein auch im fünften .Kriegswinter wieder eme Reihe auserlesener Konzerte veranstaltet, so wird er damit dem Empfmdeii vieler ent gegenkommen, die in der jetzigen schweren

Zeit Trost imd ErhottiMf in der Musik suchen. Und rvtt vennochte ^ sTWf~,- ort v -g auf emig' m -

brr gestrige Beetlioven-Abend uns ans einige Stunden aller Sorgen zu entheben und uns in den Tönen unseres größten Meisters ans- gehen zu lassen. Der Verein hätte aber auch keinen Berufeneren finden korrnen, als den ehemaligen Lisztschüler Kvurad An sorge, den vornehmsten und abgeklärtesten Pianisten der Genen- wart. SeE Art des Gestalteus ist allem Auffälligen ablwld. Seme Technik hat etwas durchaus Selbstverständliches, Mühe- loseS: nirgends derivischt sich die Klarheit der Linien, seine An-

utstagsnnancen zaubern die herrlichsten Mangmlder und sein rt-- ^

wrtisstmo ist von monum ntalec Wuche Mit geöß er Oüj ktivi ät ttlt er.seine Persönlichkeit unter die des Komponisten und mit

tiefstem Sichvcrsenken in den Geist der Werke, mit größtem Empsindungsreichtwn baut er jErlelmissc vor uns auf.

, , ** Frühfrost. Nach, der langen. eMosen Regenperiod« des Derbste-- hatten wir gerade eine Wocklr lang leidlich gutes Dervstwetter, dos den LMidwrrten die Möglichkeit gab, bei den beschrankten Arbeitskräften und dem Mangel an Zugtieren ein Nttes Ltück der iWtwendigsteir Herbst-Erntzarbetten zu' verA^Len. era trat m der Nachjc vom Somttag zum Mvntzrg bei hohem Baro­meterstand der erste Frost mit minus 3 Grad ein, der in den Garten vielen Schaden öermgacksche. Die Bohnen, Tomaten, Dah- usw. smd schwarz, das letzte Laub fällt von den Bäumen, es wird W-mter in ver Natur. Tie FcldftÄcbte, die im Boden stecken, lmoen nicht gelitten: die Tickwurz aber, bie nt früheren Jahren um biete Zeit gar manckümal erfroren sind, müssen rasch geborgen wer­den: me übrigen Rübeimrten und das Weißkrnut'kömwn sckVU ermgen Frost erttagen. Auf den Ateif und Nebel folgte nun in der Nacht Regen,die Kälte geht l-erunter", sagt ber Bauer Hoffeitt- llch tntt wieder trockenes, gittes Wetter ein, damit noch> alle Feld- und Gartenarbeiten rechtzeitig erledigt werden können. Heute steht das Barometer nach gut. und auch das Thermometer zeigt den alten ^tand vor dem Frost: nur der Himmel macht ein trüb- seltges Ge sich Wir hosseu aus Helles/ trockenes Wetter, damit auch die heimtückische Grippe bald verschwi-rdet.

LU. Von der Landesuniversität. Tr. Karl R.ol -1 ler, Direktor der höheren und erweiterten Mädckiensckule in Gie­ßen, wurde die venia legendi bei der philosophischen Fakultät der Landes-Universität für das Fach der Pädagogik erteilt.

** Ein W ucher ja l l. TieBab-Nauttin'er Zeitung" be­richtet aus Nauheim: ""In einem hiesigen Geschäfte Lauste'dieser Tage ein Einwohner aus Bezugsscksiein eine Ho,e für 135 Mark Tie Hose geriet in die Hände eines Beamten der PrcisprüsungS- stelle Gießen, und' es wubde mm sestgestellt. daß der Geschäfts- mann die Hose für zehn Mark eingekauft hatte und dcc hochst­zulässige Verkaufspreis vierzehn Mark lwträgt." istach unseren Er-" kundigungen bei der Preispr'üftmgsstelle handelt e^' such um das selbständiae Borgeben eines Angestellten der Firma

** Preußisch--Süddeut sche Klassen-Lotterie Erneuerung der Lose xur 5. Klasse muß mtter Vorlcgmig des Vorklafienloses bis zum 2. November abends 6 ttlw ge- scheh-M. Auch müssen die Freilose gegen Rücürabe der Gewinnlose bis dahm in Empfang genomimm werden.. Die Ziehung der 5. Klasse beginnt am 8. November 'und endigt am 3 Dezember Zur Auslosung kommen 174 000 Gewrmie und 2 Prämien mit ins^ gesamt 64 413 160 Niark.

. .** dlu s dem S t a d t t h e a t e r b U r e a u. Auf die honte

stattnndende 4. öienstag-Abomiements-Borstell'ing sei auch an die­ser stelle hingeloiesen. Gegeben wirdF l a ch s mcnual s E r « ö^^^^Komödie in drei Akten von Otto Ernst.

' Zigareltensteucr. Im Interesse unserer zahlreickstm mtt der Zigaretten st euer unterliegenden Wirren Handel treidendcir Leser macyen nur an dieser Stelle auf die einschneidende Bestim- m § 15 des Zigarettenstenergesetzes bcsondevs! ausmerksani, wonach derjenige, der sich gewerbsmäßig mit dem von Zigaretten, Zigarettentabak. Zigarettenhülsen mck -blattchen befassen will, dies vorher der Steuerbehörde an-uzeigen! -