d'» ötoctn bertü* wt GMzirr Wiiotnski etrpeu Appell cm cm 1 Regier» irg hinfichvich der F-reilasjimg PilfudökiS mid aller polüi- schen Gefa.nycnen. der bvaui enden Beisrül fand.
Der Seekrieg.
Die Beschlagnahme deutscher Tchifie durch Spanieu.
Madrid. 1b Oft (WTB.) Die spettrsHe Regierung hat atnEche Note
Ter M
die LU«: hedMWmid
Ätuüsderprasidcnt hÄt den rtttchr Meftumg über die s,
den Ersatz des versenkten
ffcc gevmnmen. Bmchund-rmgerr
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Schiffsraums m lrrrtrrrWjtnt, rirv Äng eke sm che t ^ die tntow anrtkkchen Note vom 30. Au-Mvst emyekündLst wurde, aV die Mt- irrster sich erftmalig in San Gebnstüm vereKSgten. Die tzrs^rttche RLgiernng hat hchuncf ihrerseits verschiedene Arten erwogen, und in Bocschlag gebracht, durch die der für bm SacverVehr ver- stgbare Echisssraum vermehrt werden kömwe. Angesichts der langen Zeit, welche seit der Entschließung der sprmDßhe,: Regierung schon verLcrchen ist, rmd «WeftchkS neucrkcher Berseniün.^ gen spanischer SchiGe wurde es immer dringlicher, unter dein Vorbehalt, daß striMge Punkte durch spätere ÄerhcrndkuTkgea oder durch, von beiden Setten «nerÜrmrte Schiedssprüche geregelt würden. einen sofortigen Besitzwechsel und eitK Berwertrwg von
deutschem SchissSi'anm aus den in,msere Wftn geMchvetnrS« porzam-hmen. wckchcr HSsLHKch dem sstt dem 14. August versenkten fvmrrschen Schiffsraum erttfpricht. Dabei soll der so erlaubte Besitzstand weder den Mchten «och der juristischen Ctzrrsak- terisierrmy prchndirieven. Aber die noch keine UebvettrUnummg herrsch^ wie ebcnwwenrg hierdurch c*bic Reklamationen brrtfyrt werden, die frühere Bschenkmigen betreffen. Zu diesem Behuf sind durch srei-ndschaMche Denachvichti^rng sieben deMche Dampfer von Mammen 81 SV0 Domren Ladermrm bezeichnet worden, nämlich „Erüchra^h „Euph«»iu" „P^schili", „Mio", „Mntyildv, „Jrmsvied" und „Rudslßh Sie sind der spmnschen Regiermrg iU-ergrben worden in der Weise, daß besage Uebagabe im Ehr-- v-rnehmerr »wischen dem BerpfteMrwgSnunisterium und einem höheren Beamten der kaiserlichen Botschaft ftattfmde» wird.
Tim dem Reiche.
Ärt m AnfwlKmg dänischer Fragen.
Berlin, 21. Okt. Die „Norddeutsche Allgemeine Zei
Blättern sin.
hmg" schreibt halbamtlich: In verschiedenen Blättern
ei- ind
Nachrichten aufgelaucht, daß die dänische Regierung an die kaiserliche Regierung eine Note gerichtet habe, die in lot^kler Fassung nahelegt, gewisse Vertragspunkte ans den sechziger Jshren, die bisher unerledigt blieben, einer raof)!* ii L^ ^ enüber di e s en Mel-
düngen stellen wir hiermit seft, daß die dänische Regier«ng weder eine Rote an die kaiserliche Regierung gesandt hat, noch sonst ist irgendeiner Form in der schleönngscheu Frage an die kaiserliche Regierung heraugetreien ist.
Arrs Stadt rrnd Land.
Gießen, den 23.Oktober 1918.
** Eierverteilung. Die im Lause dieser und der kommenden SEkwfc zur Verteilung kommenden Eier sind konserviert: es sind gekühlte Eier, welche sofort verbrauch! werden müssen, da dre Haltbarkeit nicht so gwß ist, wie die der frischen Eier. Sie können für Speisen aller Art verwendet werden, auch ist im allgemeinen ein Sieden der Eier ohne Beeinträchtigung der Hallb Scheck und des Geschmackes möglich. '
** Der Deutsch en Dichter-GedächtniSstifkÄng dis morgen einen hessischen Dichtcrabend veranstaltet, K da cS sich nm ein gemehmütziges llndernchmen handelt, von der Stadt Gießen ein Zuschuß von 15 0 M k. überwiesen ivorden. Der Hessische Dichteradend findet in der großen Aula des Uni- versttälSgebaudcs statt.
** Hufe re Schukd. Wenn mm vor bogen! die deutschen Zeitungen in die Hcrnb nahm, kamrte mrm glauben, wir lebten nicht in einem Krieg gegen die halbe Welt, sondern in ernxnn Bürgerkrieg. Mr haben unter ümga Krittelei an den wirtschaftlichert Ein-, richv-ntzen unseren Willen Mr SeWstechalümg so geschwächt, daß der $5ewib einen Erfolg erringe n ftnwtöe, der ihm sonst versagt geAreben wäre. Jetzt muß in ftibttn. Deuffchen die Erkenntnis der evnsten Stunde geweckt werden. Der Fenü> ist willens, in unsere Heimat cinzubrechen. Das wird ihm aber nie gelingen, wenn wir die durch die Wirksam8ert feindlicher Agenten zersplittertenl mtfenaS DeutsäMms sammeln. Roch sind wir imstande, l verhüten.
großes Unl-eil auch inrseven
Handeln wir darnach und bezeugen wir , daß wir ihnen die verdiente Achtung nicht
verjagen. Da der Krieger heute nicht niehr soviel Liebesgaben wie früher erhalten kann, so muß er dafür Mglich fühlen, daß seine Dreue mrvch Treue vergolten wird.
** Die Geldabfindung su.r Selbstbeföstigchrng für einzeln? Mannsthrften des Hveovs ist mit WirLmg vom 1. Oktober 1918 an «ruf 2.70 Mark für die volle TageÄdst sürschiließlich Brot festgesetzt worden. Bei teilweiser ?G-fmdmry ist Geld zu gewähren : für die MittaySkost! mit Brot 1.35 Mk., ohne Bwt 1.30 Mk.. für die 9lbendko-st mit Brot 90 Pf., ohrve Bwt 85 Pf., für die M>orgenkost mit Bwt 45 Ps., ohne^Brvt 40 Pf. Die Festsetzungen gelten auch für Offiziere jmk Bsamle, die Aruspruck« auf die Feldkost oder die Gewabfindung zur SelbsÄeDstigmvg haben.
** Herbftarbeiten. T-re Temp-v«tiur ist merklich heruntergegangen, der SlMherbist ist eingetreten, bald werden die ersten
Raichtftüsb ^Jhm heißt es rur een <9tfrt:ict und Sandmann,
die Herbstabeiten so rasch wie möglich l,eend.igeu und alle di? Früchte des stelde-r. unb^ Gartens baldigst fertig cinernten, die durch den Frost leicht Sä-rden nehnien. Ein alter> Sprichwort sagt: Saickt Galt (16. Oktober), bring' Körnt uni) Nüben in den Stall. Oder^ Sank lÄallos hat alles den Dalles. Es fehlt zwar mg dem Lande vielfach sehr an Arbeitskräften, aber^die Felder sind twch fast gänzlich abgeerntet. Auch die junge Saat keimt und sproßt schm.
Starkenburg nno Rheinhessen.
ID« r m sta d t, 22. Okt. Das Ministerium äcs Innern hat ans Grund der Bundesratsverordnimg dom 23. Sept. d. I. die Mieteinigungsämter in Dar m st a d t und Bad -Nauheim Miggtorisch gemacht. Ohne Zuslimmimg des Einigungcamtes kann der Berrnieter nicht kündigen, das gilt besonders auch b^'i Miet' stvvgeMvgcn.
Hessen-Nassau.
Frankfurt a. M., 22. Oy. (WTB.) Gestern abend 10 Uhr «wurde die Stadt Frankfurt alarmiert, da feindliche Flieger gemeldet waren. Infolge Sperrfeuer gelang es denselben nur, Bomben in der Umgegend abzriw'^en. 10.30 Uhr war der Alarm beendet.
^- Frankfurt M., 22. Oki. Die wegen des Neubaus der Kaiserbrircke über oen Main gelegte hölzerne Notbrücke wurde gestern polizeilich gesperrt, da die nur für drei Jal/ve Lebensfähig- kerck berechnete Volzkonstruktion jetzt bereits im siebenten Jahre Dienste tut und morsch geworden ist. Nur für Fußgänger ist die Brücke nach wie vor frei.
---- Frankfurt a. M., 22. Okt. Die Stadtverordnetenversammlung beschloß heute zum zweiten Male ein-
r^n m i a k« a «« 'Tk".-. 2»...f _ _ v . r. r a 'r y
dagegei ....
Sätze gewähren, wie sie die staatlichen Arbeiter erhalten, und ha: deshalb- die Stadtverordnetenbeschküsse bisher abgelehnt. Falls der Magistrat auch diesmal auf seinem Entschluß beharrt, so ist, wie ein sozialdemokratischer Redner in der langen und oft sehr scharfen Debatte misführte. ein Streik der städtischen Arbeiterschaft gar nicht unmöglich. — Für die Magistratsvorlage über die Errichtung einer Erwerbslosenfürsorge für selbständige Handwerker, Handeltreibende und Angehörige freier Berufe sprachen sich die Redner aller Parteien im zusttmmenden Sinne aus. Tie volkswirtschaftlich bedeutsame Materie wurde dem Sozialpolittschen Aussckmß zur weiteren Behandlung überwiesen.
X Gelnhausen, 22. Okt. llnter eigener Lebensgefahr hat die 18jährige Tochter des Gutspächters May auf Weiherhof bei Wächtersbach, Frl. Anna May, einem dort beschäftigten Kriegsgefangenen das Leben gerettet, indem sie ihn unter den Hörnern eines wütend gewordenen Stieres hervorzog. Ter Stier hatte den Mann zu Boden geworfen und zu kräfttgem Stoße gegen ihn ausgeholt. Ihren Vater hat das Mädchen vor zwei Jahren aus einer gleichen leberrs^ährli^en^Lag^befreid^^^^
iS'.
Im Kampf für» Vaterland flol am 90. Septerabor mein heißgeliebter Gatte, mein lieber Vater, unser guter ßohn und Bruder, Schwiegersohn und Schwager, der
Landsturmrekrut
Heinz Bachma nn
. lat aber des Eisern an Kreuzes II. Klasse KUtelscbuHebrer eand. g>hil.
In tiefer Trauer:
Beiene Baehmnon geh. Höchst und Töohlcrchea Ifcwth
Professor Heinrich Baciimano und Fr an ged. Euler
Otre Bachmann. Leutnant der Reeei-re u. stnd. forest, b. Z. Im Pelde
Lehrer Höchst nnd Frau geh. Schneider
Landm. EL«rn, z. Z. in engl Gefangensch., u. Frau $S«r4© geh. Höchst Pfarrer Sleliwig und Frau 92argret geh. Höchst fJutcrofflaior IZcinrlch ffiöchsi, z. Z. in franzöBiech. Gefangenschaft Anna HSehst frite Hth)h«t.
h«l LiOndacf, Kaasel, UfirtabsUhi« 4«n SB. Oktober 1918.
Für alle frermbliche Teilnahme an unfcctn schmerzlichen Verluste danken
wir herzlich.
Mstkie E4etNß««ser ge-. Heiueck Gerhard SreiuhLvser, z. Z. im Heeresdienst KsLrod Sreiah<L«ser «lbrecht Steinhiiuser Klarrs Sreitthänser Marisnue «teinhiivser.
Gießen, den 22. Oktober 1918.
802RD
Todes-Anzeige.
Heute morgen entschlief sanft nach schwerem Leiden im 61. Lebensjahre mein lieber Mann, unser guter Vater und Schwager, der
Großh. hessische Gendarmerie-Wachtmeister
Georg Hof mann
In tiefer Trauer:
PMllpplne Hofmann geb. Eise
Fried*. Hofmann, Unteroffizier, z. Z. im Felde
Heinrich Hofmann nebst allen Angehörigen.
Eohzell, den 20. Oktober 1918. ^
Die Beerdigung findet Mittwoch den 23. Oktober, nachm. 3 1 /* Uhr in L i o h von Bahnhofstr. 44 aus statt.
Dauksagunst.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Heinrich Rabensu u. Uind.
Gießen, den 23. Oktober 1918.
Ganz unerwartet starb infolge einer schweren Krankheit am 5. Oktober in einem Feldlazarett unser treuer Kamerad
Wühelm Der», Inifer
Gefr. bei einer Art..Meßtruppe
nach 40«o»atiger treuer Pflichterfüllung im Alter von 24 Jahren.
Wir werden chm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Seine Kameraden 1894.
Lang-Göns, den 23. Oktober 1918.
Am Montag verschied plötzlich und unerwartet unsere liebe, gute
Kähte
0622t
In tiefer Trauer :
Familie H. Fendt
06229
| M
»
1 -Schleier
1 -Kränzo
1 -Seide -Handschuhe
im GO 18a
Ich aus Qalomon.
'jto&sen ^ibulilroß/:
Danksagung.
Für dle vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet dem uns betroffenen schweren Verluste sagen wir ans diesem Wege unfern herzlichsten Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen t. d. 9t.
^oh. Klos IX.
Rödgen, den 23. Oktober 1918.
6027
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Emil Stiller, Bankhaus!
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Giessen (Stcphanstr. 47), den 23 Oktober 1918.
Die Beerdigung findet Donnerstag den 24. Oktober, nachm 21/, Uhr, auf dem Neuen Friedhofe statt.
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Freitag den 25. Oktober^ abends VU ttbr:
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Komödie in drei Akten von Otto Srnv.


