Gegen die Vlnmatzrrng der Voten
Posen,15 Ott. (WTB.) Folge.lde Kundgebung ist ixm a > - I ^twhtiNftfa deutschen f&rrteien, von allen wirtschaftlichen >m> )LoiarLiCit deutschpn Organisationen und vielen deutschen
^.ewrnen der Provinz Posen beschlossen und ^er Reichs- lellmrg, sonne den Frrrttionen de- Reichstages telegraphisch über uuitlt worden:
. , «3« iftrnn Aufruf verlangen die Polen unter Berufung au da-, Frudeusongebot der deutsche?: Regierung und auf eine un-- JY ) ige und unvollständige Wiedergabe der Wilsonschen Note ^ c ^ cma ^ polnischien Landesteile von Prens^n und
Bereinigung mit dem neu KU gründenden polnischen Staate. U>ir ^ut schien in der Prvoirrz Posen wer send lese nnbcrech- r: g 1 e n Ansprüche zurück, die in den Wilsonschen Beding morgen Veinv Stütze suchen. Mehr als 800 000 Deutschs tvohnen rn der Provinz Posen; die meisten Industrien und der größte Teil dks Handels sind ln ihren Händen und unermeßlich surd die ideellen Werte, welche deutsche Arbeit, Kultur und Wissenschaft ge- ftiÄsfen ^t. Fast alle Städte sind Jahrhunderte alte deutsche Gründungen. Wir erwarten mit Bestimmtheit, daß allen Maß^ na.nnen und EntschTidnngcn entgegengetreten wird, die darauf htnzielen, die Provinz Posen vom deutschen Vaterlande loszu- reißen^"
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Aus Oesterreich.
Wien, 15. Oft. MTB.) In der österreichischen Delegation smd Anfragen der Tschechen an den Krieesrninister be- treffend Entsendung von österreichisch-ungarischen Truppen an die Westfront, des Polen GlabiirM an die geineinsame Regierung n-egen Errichtung von gemeftrsinnen pvlnifch-österreichisch-nngari-' 'scheu und p>b risch-preußischen LiauidationsaussckKssen sonne An- 'tragen betreffs schleuniger Inangrissnahme weiterer, stch au» der Unabhängigb,n'serftäruns der geeinten Polen eignenden Maßnahmen eingebracht.
Da» Kabinett Wekerle.
Budapest, 16. Okt. (WTB.) Der König empfing gestern mittag den Ministerpräsidenten Wekerle in Audienz und teilte ihm mit, daß er die van ihm überreichte Demission des Kabir«tts nicht annehme, weil dieses sein vollstes Kerlrauen besitze.
St« neue» Attentat auf Lenin?
Leipzig, 16. Ott. (WTB.) Der Sonderberichterstab- rer der ,Leipziger Abendzeitung" in Kiew drahtet, daß in Kursk ein neues Attentat auf Lenin verübt wurde. Der Täter ist der der Racheliga von Wirebsk angehorige Registrator des Jnsormationsbureaus der Sowjerpresse, Dwa- nitzki, der Lenin durch Revolverschuß an der Schulter verwundete. Er wurde verhaftet.
FranzSfische Städte im Feindesfeuer.
Berlin, 16. Okt. (WTB.) Die Vorstädte von Lrlle, Lamberfart und Rochin, sowie Douai und Demo in wurden am 15. und teilweise auch in der Nacht zum 16. mit schweren Kalibern beschossen. Das Stadtinnere von Le Qnesnoy war am 14. Oktober das Ziel schwerer englischer Granaten. In der Nacht auf den 15. verursachten 'endliche Bombenwürfe in Le Quesnoy und Jolimetz Verluste muer der Zivilbevölkerung.
ver Seekrieg.
•et englische Außenhandel.
3wHa 14. Oft. «S.) Ter englische Nutzen.
IÄI “ im Senbember rim»
von 97 9/5 29 * LÜr.. n»rs «gen bte gleiche Zeit hn Bor- gte « Batate* um 11 7025Äaftc. bS Wte cTOt^Sal J«ro 40 L52 143 Lstc., da- ist «n 3092 061 £ftt wonO» OM G&rmba 1917. H '
Aus dem Reiche.
Sine Rede de« dayeeischen MtnisterprSstdenten
^Münch en. IS. Okt. MB.- In der heutigen SröffunngZ.
Tngung der bavnuchcn Kammer g^b b o "Dan d l längere Erklärungen über die au^eve und mne« Lage <*. Gr betonte dabei den Charakter des
«S 1 dem die Waffenehre 5? ««**<* benwrgegangen
erionne das Streben der Völker nach einem Frieden der föhamcg mD an Geiste der Gerechtigkeit. Ein solcher Friede könne ^d^miemtveien. wenn ^uns kerne entehrenden, die Nation verkümmernden Bedingungen zugrmutei SSÄLt® tue Reichstreue Bayerns mwdas cS ■ c^5* 1 2?i. an d« bundesstvatlrchen Verfassung des
SS^r der KmiftrwäFtot!« äSI
gestaltung der Reichsratskammer ^ Berriamlltgkrit der bayrischen Regierung, mit otn omnfm futratnni, m welcher Weise unser Betticksichrigimg bayrischen Verhältnisse die Mitglieder der ß ksvenretuna Ncgvrungsgtt chäften heranM zogen werben können.
Dik christlich-sczitil'e toi über dir Lage Berlin, 16 . Okt. (WTB.) Wie die „Norddeutsche Ml-
Eagde der Hauptvvrstand der 'ozralen Parter unter dem Vorsitz des LanLttagsabgcordneten W aUbaumtn Köln und nahm zur gegenwärtige n L age folgendermaßen Stellung- Die christt
Ernster Lag!.
oegruyr oas Nahen des Friedens mit großer ^reiche er die, Ehre deutschen Namens, d?e Unv^rletzli^ \ 1 } o^deutschen Bodens und unsere koloniale und Wirtschaft- lrche Entwicklung, die der freien Meere bedarf, wahrt. Die Monarch,ich-bundesstaatliche Verfassung, die unser Volk groß L7^ muß in ifyren Grundlagen unettchütterlfth wl
t Geistes UN.
v;:! q .-f 01 ? der Normend,gkkn der Zufcnnmenfassung aller
C : tn ^ tccn . crn ßpn Stunden tief durchdrungen : W^ T lßu'ortfut)t auf Gott den .Herrn unb dieD schichte, ^ gedenken m vollem Vertrauen unseres in un- ^> lüU, ngCcittn aushacrenden, unvergleichlichen •S. l'res und aller Getreuen und Tapferen in der Heimat iw Haupivorstand der chrijtlich- ozialen Partei bält im ^Svr*fif 4 rP aufm bundesst-atl^V-riassüngdieDurchsLunnd^ fl-i mJ r ^' s J nfc ^ n parlamentarischen Svstnns im Teur- tt-r ungangbar. Sr erblickt in der Durchführuna
kcü und'tonfS ?' dreuben eine Staatsiwtwendig^
tat unO bea-nt die Bedeutung des Verhältniswahssysierna ^
Au» Stadt und kand.
Gießen, den 17.Okwber 1918.
WohnunftSsürsorge sür tinderec.chc Familie».
' Ur 17n d?r"r^, chV j e*n X Jt ' r I”««
•Tir Utrrfct yu einet Siyuug zu ammen Der x> „i ö m Held, gab einen Ueberbklik übl die bi ü* -: - t far - tu Hallen Jahr bestehenden V,,
**i*be ü3»l18tabÄ
©emernben herrmSgegttffen Mn*> Icwrl VerruWensPcnfoncn genwitnen. Dos Arbeitsgebiet solle allmählich aus wttwre Orte ausgedehnt werden. Dies hchrge aber ins beordere auch lwn den verfügbaren ^eldniittelli ab. Z^oar seei das bisherige Ergebnis nicht ,un icdi- genb. Allen voran hätten GwßheQog und Groß Herzogin ihr hohes Interesse an dein gemchmützigen Werke durch Überweisung einer Spende von 20 000 Mark bekundet. Es sei zu Ijoifen, daß sich die Kreise der Wvl?l haben den, an die man sich alsbald mit einer neuen Werbung wenden wolle, noch lebhasder an dieser s^zialpolirisch h>ch- bi'deu tsa men Ms gäbe beteiligen möchten. In di-r anschließenden Aussjwache gal«r u. a. Pvovinzialdirektor Fey, Arbeicersekretär Knoll, E'cwerkschaftsvvttitzender Thomas und Pfarrer Loos praktische Winke sür Werbung und Orga.msal.ioir Aus Anregungen aus der Mitte der Bersammlnna wurden sofott mehrere weitere große Eemei^ideu in den Tätigkeitsbereich dvs Llusschusses ernbezogen. Tre einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen wurden eingehend be- sprochen und Re ornren in der Handhabung der Wohnnnassürsorge !ür kmderreiche Familien für dringend lp.inschenswei-t erklatt. All- giemx'rn hielr man die Hilft der Presse zur Uirterst'ützlmg und Förderung der Arbeit des Ausschusses sür irmmtbehrlich. Bei Bespw- öIunS der Trn.gttchkert der Hilft führten Frau Geh. Oberfinanzrat Baiser und Herr Stadtsekretär Schraut aus eigener Erfahrnngj drn>tisck)e Beispiele an. Schließlich wurde eine von dem Ge-- ichästttührer des Ausschuss«-, Tr. Brehm. erttwonmre Anleitung sur die Vertrauensperi orren bespvock^en und beschlossen, die Vertrauens Personen aus dem ganz-.-n Lande zu einer Beratung in LEnstadt am 22. Oktober ds. IS. ein zu berufen, ihnen eine fach ma nnrch ' mündliche Anleitung für die ihnen obliegenden Aufgaben Zn» ettrnltt! und sie auch mit den gefttzkicksen und v-erordnuugs- mastigen Handhaben zur Abstellung der Wohnungsnot vertraut zu ^ ^^^^scrnsschiß zur Wohnuugssürsorge für linder ^lche Familien nimmt in seinem Geschäftszinimer — Darinstadt Wtlhttmlnenstraste 3, Fernspr^-ch-r 1777 — alle einschlägimm An- regun.sen gern entgegen und steht für Airftagen und Besuche jeder zeit bermtwillig zur Verfügung.
FriedenShoffuung und Wucherpreife.
. W« mrf dem Weinmarkt, ft haben die Friedensa-usstchlten auch auf den übrigen „Märkten", soweit man di'fen FttttenSbegttff nock» inü^mden kann, ernüchternd ttngeioirkt. Selbstverständlich wird der rnorft pelle Harchel, der Schleichhaichel, der seit Ja ln und Tag die grotzden Umsätze erzielt, am meisten in Mitlttderrschaft gezogen. Besonders sind es die Preise für Meider. Schuhe, Snft und son- sttge GebrauchSgegenstäirde, die eine „sackende Tendenz^ mr'weisen: das Publikum müßte sich nur seiner Berbraucherp Ächten, die es aus Angst und aus krassem Egoismus immer vernachlässigte, jetzt bewußt ,crn und drrrch Zurückhalttmg ein rasches Sinken der LüAelchhandelspvnft herbeiiülnen. Es sind auch noch große Vor- rate vor.)anden, die um ft rasch,r «ruf den Markt kämmen, je zurück- ‘™ r dre Kau rer mvd .Hat man sich ft lange bc lwlfen. dann lolire man letzt erst recht nichts mehr kaufen, denn man jagt da- durch nur ftm gutes Geld dem Schl rchhandel in den ^stachen mrd ermog rcht diesem einen letzten Wuckterprokit. Es ist lächerlich, den L-tte'elschftichhandlern heute noch 80 Mark für ein Paar Schuhe F Aaybnt' ore man bei vernünftigem V^-rhal^r in vier Wochm für «5? ftüm. Eberrso lächerlich urrd tönchl! ist es, für
nlewer oder Wä'che oder für sonstige Yftqcnstände d^s Bedarfs und
St? Z'iP 1 *- ^ wahnsinnigen Preise weiter zu zahlen, die von dem Wucher gefvrdett werden.
Preiserhöhung der Speisefette.
Von i^r LMdeK-Milch- und Jettstelle wird unI geschtteben:
. _ 1131 kne hreftür maßgebenden Stellen
des Rnches — das Kttegsernährungsamt und die Reichsstelle vi w r fc iry ~ *5L Auffassung Ausdruck verliehen, daß die d^E be^hncken Mllchpreift nicht mehr rm Einklang stehen mit^den PwduLumAbsten der Kuhhalter Tft Anregung zur Milch, tzrodurtton ettchien aber rnsdesoTchere nach Aufftsfung des Kriegs- ernahrungsamteS notwendig, um den weiter immer fühlbarer Fettmangtt möglichst m behefbc n. Die Reichsfetttzelle ^oemrufvlge d« Landc-s- und Bezirkssettstellen ermächtigt, die msyerntzen Lreffe ennpvechend zu erhöhen Von dieser allgemeinen Grmächngung haben u_ a. atgbalb die vezirk-ftttstellen der Re- grerungsbezu^e DZl'S-aden unv Kffftl Gebixruch eeniachr. U 7 Ü> es ergab ftch mso^gedttft'N muh sür dft La,ü>-s Milch- mrd Fettstttft Norwenrngkett. dem Vorgehen der preußischen benachbarten & folgen Wenn man dem Landwrtt die Preift sür seine drvdicklftn erhöhte, so ergab sich aber arrderertttS d« Erwägurrg, m welcher Werft diese Erhöhung die ftbnfumeTtttn am weriigsten empftMich belastet. %a die Vollmilch in erster Linie als notwendigstes Ernährungsmittel für unsere Kinder in Betracht kommt Achten es an gezeigt den V^lmilchbeMgÄ.'erechtigten möffichst nrchl au der hiernach notwendigen Betteuerung der Milch teÜ- ^bmen zu lassen Vielmehr entschloß man sich zu dem Schritt, drese MtlchpreiSwhShung auf brettere Schultern abzuwälzen, mrd es ettÄFte deshalb durch die L-andeS-Milch- un-> Fettftelft die Anordnung. daß die Bollmrlch zum Preffe von 39 Pf für das Liter an die Gemeinden für dre Vrrftrgirrns'berr'ch'-gtvu geliefett werde (zu duffem Pres haben noch dft örtlichen VerteilunAkost«, hinzu- zukommen), während im übttgen aus j<Des Pfund Speisefett ^Butter und Marcfarine) ein Arffschlag vorr 1 Mk. zu kommen hat. Aus den durch duffen Aufschlag sich ergebenden Einnahmen wird rm wesent- Irchen dre MLchtx'rtt'uerung gedeckt werden kö rnen, ettoa weiter ersordettiche Beträgt ftllen aus der Knffe der Laiüx-S-Milch- und Fettstelle zügelest werden. Bei der Bedeutung der Ernährung unserer .Kinder wird enoarl-el. daß duffe Verieuerung der Srx-ise- fttte rn der Bvö(kerung dis Ero»;her)ogtutus Hefferr das en'order- ttche Verständnis suchen wird. Durch dftffe Massnahme imrd ein vrelmals größerer MeiS von Beteiligten dft Milchpreiserhühung zu tragen Huben, wie dies der Fall ftm würde, weim den Boll- nnlchoettdrg-un.isberechl g.cn selbst die erhebliche Vetteurrung der Milch zugemutet NVrden wäre.
Es wird sich m Zukuntt der Verkaufspreis der But- 'M Kemoertorfauf eCroa 5,35 Mk fir bai foltx .FftWamm lto| n. <yi dn ,.re irt ; ien Mengen von Speisefett, dft much den
00. ./undLnen Blfftcüchen der BevölLrung zu.^-wftftn werden können, imrd der Au7/Ü)llrg sür den eiit^elrteu Berechtigten wenigeremp- Wwlffli. Im übrigen dürfen när der HosnLrtgAusdlnck.geLen.' J“! Dermal,gen Ettasfurrgsinaßnahmen es innnöglicheTt. der heslffchm Bevölfi-rung dft bisher Jugesicherten Fettmen«» auch in der Zurunst re^lntäßtg zukommcn zu las,Qt.
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r • W ildverkauf. In den stadüschrn WüLverkausUstelLn. der denen die Borbesttllung eriolgt ist. wird am ScmiSrag den 19 d M. auf che Bestellausweift 601—800 Wildfleisch gegen Ablleserrrng der Fleischmmffen der 42. Woche abgegeben. Äui den Wochrnabschrntl (zehn Vio Anteile) entfallen 500 Gramm ^ ^Ausgabe von Haustrunkzucker. In diesen Togen hat die Elnkaufsgesellschaft für das Großherzogtum Hessen m. b. H. in Mainz die Bezugsscheine zum Bezug von ffioHzucker zur Herstellung von Haustrunk (Tresterwein) verwandt. Die Bezugsscheine gelatigen durch die Bürgermei- kerelen zur Ausgabe, und es liegt daher im Interesse eines reden Weinbergbesitzers, alsbald bei seiner Bürgermeisterei seme Bezugsscheine anznfordern. Ausmärker erhalteir ihre Bezugsscl-eine bei derjenigen Bürgermeisterei, in deren Ge- markung der Weinbergbesitz gelegen ist; sie können selbstver- stmtüllch oeu ihnen für Weinbergbesitz in mehreren Gemar- uugen zustehenden Zucker zusamnven von einer Zuckerarvß- hmrdelsfirma bezfthem
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** Auszeichnung. Dem Lcmdstunlmmrmr Phis in rt . r Gabelsbergerstr. 1, hwnte v idft Hesfifthe TapsettLitsmepaille verliehen.
** yttfonalTtadHTifiten ber O brr. P ostbirr,. "r> iorraftabt. Berliehrn n>webe: Düs ßfena SlW
1. Klass- btm Seuhwnt b. 9t IWtaifiitn-; 911 (»ater müTtan
Unferoffijicr d 91, tfffaro-WlKuefljilf™ Spoft aus TorrnFtabt ba« ffiifcnrt «T eu» 2 «affe dem Lampe aus
C^eStu. bem (ücfmten b. 91 Jen sch aus
Tarmstod! mw den bn bm eVulsfcheu mck> Tclepaopl^uper^ch luna ur -lj . s i,ien beichästigteu Qbe&%el£gttüjfyatai\i$tEiit£ii ^3 f»
G^roßh. Heffücksie Krrtt-schcenzlnchetl den Feldpostftkvttäreu. Bovk aus Tarmsttldt und M o h r aus Bensl-eim. Der Rote-iAdler-^rdeu vierte Lttase dcn PoMrektoren Ge v e r in Tarmstuch und T ra i-, l * r Bingen (310081); das Preußische Berdienstkreuz in Gold Postlettetaren Busch in Tarmftadt, Hovs in Wöllstein <3Jw) und Weiß rn Altensbadt (Hessen) sowie dem TelegraphLwi ftttetär Kl ö pp in ger in Darmsvadl; das .Preußische Allgemein« Ohrenzerchen ^ <in Silber) dem Ober-Briefträger E n d e r s in Gießem Aus Anlaß des lleberlrilts in den Ruhe- st a n d: Das Rrttertteuz 2. Klafft des Verdienstordens Philipps des Großmittigen den, Postsekretären Fl ecken st ein in Kelsterbach und Ltrauß m Larrtziettheim; das Hessische Allgemein« Oyrenzna-en mit der Jnschnst „Für lmigiahrnge treue Dienste" > Ober-Brresträgern Eberhardt in Äls!)eim (Rl-emhessen) lmd Erd mann m Grok-Umstadt sowie dem Ober-Po sffchifsuLr
^ V ? LLf T rKL^'ST T ?^ tl ^' T'^uCharakteralsRcchnungs- ^ ^ Dber-Postie-kretären W einer t in Mattrz und Weiß m Gießen sonne dem Ober-Telegraphensekvetär Wunderlich m ,G \ e 6 c TL
©mannt sffch zu Postverwaldern: Dft Obev-Postasffsftntcn L> chr ö de r aus Main^ in Lampertheim und Stütze! aus! Darmstadt in Ronrrvd. Neu angenommen als Postagentz .^vaufmairn Frieoerich in Nvrdl?eLm (Hrsten). Planmäßig angestelltals Postassistent: Die Postassistenten Bang in Mau^ Drackert mcs Heppenheim (Bergstr.) in Worms, Fadenbach aus Mairrz m Gießen, Mcisinger aus Erbach (Odw.) und U r i ch aus König (Odw.) m Tarmstadt. M i e g e l aus Nüssttsheim (Hessen) in Offenbach (Main), a l s Telegraphenassistent: Die Telegraphenassistcmrn Friede Grreb und Meier in Darmstadt, Kroll aus Bad-stdmcherm in Main^, Die hl und Ring aus Mainz in F-rand. furt (Main), als Te l eg raphenge hil fiir: Dft TeleMnph-nx gemlttnnen F-vcm^iska Blum mrd Uhrig in Offenbach (Main) sowft W Kröcker in Mains. Ueberlragen sind: eine Beirrebs-Aufsichtsbeamtenftelle des mittleren treustes: Postmeister Dönning aus Seligenstrdt (Hessen) m rzrr^berg (Hessen); Postsekretärstelcen: Ten Postserre- tären Klinger in Main^ und Schnekl in Worms: eine Bureaubeamtenstelle 2. Klasse bei der Ober^ Postdrrektion: Ober-Poftassisftnt Knöll m Darmstadt. Versetzt sind: Postinspektor Jakobi von Frftdbevg (Heffen) nach Staffel unter Ernennung zum Telegrapheninfpckwr. dft Postverwalter Günther von Laubach (Oberheffen) nach Kelsterbach und H e n n i g e von Romrod nach Lanbach (Oberhesserr), Post- afnftciTt Greb von Offenbach (Main) nach Butzbach. Entlassen: Telegraphengehilfin Anna Hein in Main-. Gestorben: drrektor a. D. Fuldncr in Tarmstadr, Pvstvgent Biebes^ hermer in Nott'heim (Hessen).
** Zwei wichtige MerkblLtter der Post. Zwei wrckjttge Mercklffatter gibt das Reicks-Postamt aus. Das eine enthält dre neuen Gebrrhrenscktze im Post- und TelegrraPhenverSehr vom 1. Oktober mit einer Werbeauffchstffst für dft 9. Kriegsanleihe. Es nard an den Postff'chiltt"rn: und bei allen Verkehrsanstalten bis zinn LckQiß der Krftgsanlelliezeftlriu-ung am 23. Oktober den Po,tsct-rtter^suck>erN unentsrltlich ausgel-ändigt, solange der Vov- rat reM. Em zwettes Merkblatt entspricht einem besonders leb- fasten Bedürfnis. Es gibt Auskunft über den allgemeinen Postz- und ^elegvammDerkehr aus Teutsckslond nach den OUtaalrn und den l>cletzten Gebieten. Das Blatt wird in den Schlllervorraun«n aus^bangl. Zum ersteig Male findet mon ha Angaben über den Postpervehr mit Finnland, der Krim, Rumänftn, mit Bessarabftn, Rußland, Uttarrve, Belgien, dem belgischm und dem fran^ösffchen Etappsngebvet. den balchchen Landen, Litauen. Polen. Monte, no^o mrd Serbven. ES wird angegeben, ob jugclaffen sind: Briefe. Wttarten, Druckftchm, ernyeschrftbsre Sendungen. PakQe, Post- auftr^e. Nachnahmen. Zertunyen. Teftyramme ufw. Ebenso frtic, man die besonderen Bestinmnungsn über diesen Berühr.
... . Brrndenversorgung. ZurBerftwguwa gänzlich Er- blrndeter hat das Krrcgsmmlsterium besondere Bestimmungen ge.
ttfrgfeit kft dft wirffchattliche auSm«tzdare Arbeirs- rvchit. ES wrch dabei vorausgesetzt, daß dft Ardeftsttaft auf bau at.g-memen AcbmismarL ausgenutzt werden Iura D« ÄusTrayo« "V * unabhängig von bestimmten zufälligen Auffrrm Umst! rrhen ctxc von dem Wh wo ln des «rbeig-benß ftch Bechc Boeass- tz.ingim treffen für einen völlig Ervliirdeien mch> ul Er wird immer mrr auf ganz bdKmnrtm, enq begrenj^ren Gebftren des allgeinemen Arberdsnmrktes Erwerb finden können und ist dabei VE 5em Wohlwollln siffnes Arbeitgebers abhängig. Völlig erwerbs- iahig ist er somst nicht. Werm bei gam Minden eine Wiederherstellung der Sehjähigkeit ansgeschlv''''en rst. so sind fft ohne Rücksicht Dis ihren Beruf stets als 100 Pcr^ent erwerbsunfähig anzusehen. > 5 yr Bmorgungsanspttch wird nicht nachgeprüst.
Kreis Bübingen.
ba. Calbach, 16. Okt. Kanonftr Hoch. Glantz, Jnbabet der Heffffck?sn Tapftrkettsmcdaüle. erhielt das Eiserne Kvenz. — r 5 ?ru Lehon Hermann in Bösgesäß wurde mit dem Ehrenzeichen ftir Kriegsfürsorge ausgezeichnet.
Kreis Lauttrbach.
.jp*. Schlitz, 10. Oft. SammelergebniS rm AmtA- gerrchfsbezirk Schlrtz rm ^eptx-mber. Getrocknetes Laubheu (Ztt.): Volisjcknllttk Fraurombach 4,16, Hemmen 2,66, Hutzdorf 0.49 Pfordt 4.95 Schlitz 15,69, Höhere Bürgenchuft 2,66. Menn- nesseln (Kg.): Bernsl-arrsen 62. Hemmen 24, Nieder-Stoll 14 Schlitz 28A Altpapier (Kff.): Ober-Wcgsurth 42. Schlitz 19,
^ ^ Frauenlxurr (Kg.): Fraurombach 0.735, Hattersl-ausen 1.070, Schlitz 0,325, lletlrishaustn 1,220, Netzhauftn 0.290.^ Krcrs Frftüderg.
Friedberg, 16. Ott. Die dftsjährig« Tekanats-Synode fand am 7. Oktober m Bad-Naul-eim stact. Sie wurde nach einer: von Marner Be yer-Osscicheim gehaltenen Andacht durch Kirchen- vat Wahl-Beienheim in der übttihen Form eröffnet. Nach Prüfung der Wahlen der wewick-en Synodalvettreter wurde vom Vorsitzenden^ der Jahresbericht des Dekanatsausschnsses über den relrgiös-srttlrchen Zustand der Dekanatsgemeinden erstattet. Hierauf folgten die notwendig gttvordenen Mahlen. Aendermrgeu in dev Personen frage kamen nicht vor. Kitchenrat Wahl-Beienheim wurde als Dekan tvftdergewählt. ebenso Pfarrer Vogel-Reichelsheim-, Wetterau als Dekanstellvertreker. sowie Rentner Waas-Friedberg Rentner Sttffnhäuser-Butzbach und Pfarrer Lvos-Bußbach als iAusschirßmttg!ieder. Kircksenrat Wissig-Bod-Nauheim mrd Alb- bürgerm^fftr Mes-Nftdev-Florstadt wurden weder Ersatzmänner, lieber „Wohnungs-und Siedlungswescn (Ktti'gerhfftn- statten)' hftlt Pfarrer Loos einen sehr fesselnden Bortrag, wobei er besonders über WohimngSfütt'vrge für kinderreiche Familien p?ach. Er gestalte die gegerriourligen. unhaltbaren Zustände und zergte Wog? zur Ablstlfe. wft gemeimlützige Bauvereine, Wohnungs- konfumvererne, Er^ftlMngsbeihckfen, ein besonderes .KmdeNiersick^ rungsgesetz usw. Im Hinblick auf dft Krftgerhcimstätien wies er auf das Vorbild von Butzbach Ijin, wo von d-r Gememdi- 10 'Bauplätze hierfür zur Verfügung gestellt worden sind, was allenthalben nacksgemacht werden müßle. Nach ergiebiger 9ll:sfprack,e ttat dft Sw rode als Mitglied dem Krftgerheimstältenderein bei Mit i^m Liede „Verleih' uns Frieden gnädiglich" wurdi- die Tacprng geschloffen — Dem FffnanzanrlSgehllfcn Otto Wolfs 'wurde das Hessische Kttegsebwntziffckx-n verliehen.
** Bad-Nauheim, 16. Okt. Dem Gestellen Lamlbrecht wm Lebenmitteb-DesckiafsuirgsLMt Bat^Nnnl-eim wurde das preußische Krregsverdrenstkvcuz verliehen.
Hess n Nassau.
cs hausen,. 15. Ott. Ter Chef in Finna Kattonmrgen-
Induline Fnednch Chrisaan rn Wäckstersbach. G. m. b. H.. hat der bestellenden Arbeiter-Unlerstützungskasse unter dem WaLsvrnctt Treue um Treue'" 25 000 Mark übeavftsen .
Airchliche tlacbriAtcii
Ifraelltlfche Neligionrgemeinde. C)ottesdienst bi ber Stmam>M (Süh-Anlage). Saiustag 19. Ott. Bvrabd.: 5.15?ckmorg 900 Predi.st: abds.: 5.35 u. 6.15. — Israelitische vellaionrqesellschaft.' Sabbatstier am 19. Ott. F-veitag abd.: 5.M; Samstag wan. - 8 30; nadynu: 3.30; Eubbatausg.: 6.15. WocheugotteSd.: uwra. 7 00.^ abdö. 4 . 90.


