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Am 5. Oktober starb den Heldentod fürs Vaterland infolge schwerer Verwundung mein lieber Mann, unser guter Sohn, Bruder, Enkel, Schwager und Onkel, der

Pionier

Hermann Wagner

Anh. de- Eisernen Kreuze- 2. Kt., der Hessischen Tapserkcit-mevaille und des Krieg-ehrenzeichen- in Eisen.

Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:

Lina Wagner geb. Kaiser.

Lollar, 12. Oktober 1918. 772AD

Die Beisetzung findet nach vollendeter Ueberfüh- rung am Montag den 14. d. M., nachmittags 4 Uhr, in Lollar statt.

Hunde an die Front!

Bei den gewaltigen Kämpfen im Westen haben die Hunde durch stärstes Trommelfeuer die Meldungen auS vorderster Linie in die rückwärtigen Stellungen gebracht. Hunderten unserer Soldaten ist das Leben erbalten, weil Hunde ihnen den Meldegang abnahmen Militärisch wich­tige Meldungen sind durch Hunde rechtzeitig an die richtige Stelle gelangt

Obwohl der Nutzen der Meldehunde überall bekannt ist, gibt eS noch immer Besitzer krtegSbrauchbarer Hunde, welche sich nicht entschlichen können, ihr Tier dem Barer- lande zu leihen!

Es eignet sich Schäferhund, Dobermann, Airedale­terrier, Nonweiler, Jagdhunde, Leonberger, Neusundian- der, Bernhardiner Doggen und Kreuzungen aus diesen Raffen, die schnell, gesund, mindest 1 Jahr alt und über 50 cm Schultcrhähe sind. Die Hunde werden von Fach- dreffenren in Hnndeschulen abgerichiet und im Erlebensfälle nach dein Kriege an ihre Besitzer zurückgegeben. Sie erhal­ten die denkbar sorgsamste Pflege. Sie müffen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die Abholung erfolgt durch Ordonnanzen.

Also Besitzer: Eure Hnnde in den Dienst des Barer lande»?

Die Anmeldungen für KrtegShund- und Meldehund schulen anJnspeklion der Nachrichtentrnvven. Berlin-Halen- fee, Kurfürske n damm 152, Abteilung KriegShunde, richten.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma C. Roth II. Nachf. Gießen eingetragen: Die Firma ist geändert in Heinrich Heyne, Gießen. Inhaber: Kaufmann Heinrich Heyne Gießen. Die Prokura der Heinrich Heyne Ehefrau, Karoline geb. Bingel ist durch deren Tod erloschen. Der Heinrich Heyne Ehefrau, Alma geb. Schönfeld in Gießen ist Prokura erteilt.

Gießen, den 9. Oktober 1918. 7691B

.___GrvßherzoglicheS Amtsgericht.

Nährmittel Ausgabe.

Die bei den Kleinhändlern der Stadt Gieken bestellten Waren für Oktober 1918 können von Montag den I 4. d. M ab gegen Vorlage des BeuellauSweiseS zur Nährmittel- karie und Abgabe der Nahrmtttelmarke für Oktober (10) genommen werden. Einzelne abgeirennle Nahrnnitelmarken ohne den AestellauSweiS sind ungültig und berechtigen nicht zum Bezug von Waren.

Es entfallen:

1. Ausdie gelben Karte« <^» 250Gramm Suppenfabrikale

2. votca n (B) 500 Gramm Grteh und 12.'-

_ Gramm Graupen

o. n binnen n (C) 250 Gramm Graupen und

r 25vGram,n 2uppenfabrika>e.

Mit dem 31. Oktober 1918 verlieren die Nährmtliel- marken 10 tOktober 1918) ihre Gültigkeit. Wer btö zu diesem ßeitmmfi die Waren nicht abgeholt hat. verliert den Anspruch darauf.

Die Kleinhandelsgeschäfte haben die in Empfang ge- nommenen Nahrmutelmarken wlOkiober 1918» zu sammeln und netrenn, nach Farben un.er Beifügung einer schritt- Uchen Mliieilung über die Anzahl der Marken an das ?^^-?^Ensmik'elamt abznlieiern. Die nach dem ,ober 1918 nicht abgeholten Waren sind dem ^tadt. LebenSminelamk bis zu», 2. November 1918 ^ichkcinbaltung dieser Frist, sowie ^urenelma^akeiten bet der Abgabe haben den AuSschlusi von der Nahrmitielverteilung zur Folge.

* ® c f r jH l S? ucr - fni,fö l öc J? Drciö fnr das Pfund Grieh und für das Pfund Gerstengrauven und Gerstengrütze 44 Pfennig.

.it'-^ÄÜ^^snefchäste, die die festgesetzten Höchstpreise öS nutzer 'trasrechtlicher Verfolgung den

^u->stblnst von weiteren Ziuetlnngcn zu gewärtigen.

Gtctzen, den 10. Oktober 1918. 7653B

T<r OfrerfrürarcnKtfter iLebensmittelmnt).

ZEZCHNUHOEXr

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h e Ich Ua ffl<«woch Jen 23. Oktober, mittag. I Cbr, entgegen.

Phil, B t 8> eSöt*k«*l, Bankgeschäft,ttränberg(H.).

MVU>»»WWMW«WWMUWUDM

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^tädt. Obstverkauf.

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5 Shittb°feftfl"feet n B " flebeni,c Mcnge Winterobst au! Gießen, den 11. Oktober 1918. 70$

Der Oberbürgermeister iLebenSmttrelamt).

Obftverkauf.

In der Tnrnballe der Ctadtknabensckule, Nord-

gelangt -regen Ablieferung des Bezugsabschnittes "L der Obrwiarken Obst zum Verkauf.

100 Ä'^ntag den 14. d. M. haben die Nummern 101, }3'3 % DienStag den 15. d. M. die Nummern

9o, 91, 9,i 92, 91, 00, am Dttttwoch den 16. d. M. die Nuinmern 89, 88, 87, 86, 85, 84, am Donnerstag den 17 d. M die Nummern 83, 82. 81, 80, 79. 78 Gültigkeit. Die Ab- boli.ng hak vormittags von 8-12 und nachmittags von ^brlolgen^-lnnedenAbschuitrenifullcn lOPsund. Die Einlösung der Marken must an den in der Bekannt­machung bestimmten Tagen geschehen, da sonst der An- spruch ans Obst verloren geht.

Gießen, den 12. Oktober W18. 772x3

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< -^ im jScWem6cr 1901 gefrorenen Ltmdstnrmpfltch. Mm der Stadt Gießen müssen sich mn 15. Okto^ 8 b-s 12 Uhr und nachmittags SÄÄeta 1 E zur

GebÄLch b-i ber «mnesdnng chreu

Gießen, den 4. Oktober 1918.

_ Ter Oberbürgermeister: Kelle r.

Bekanntmachung.

Die Ausgabe von Gutscheinen für den Kartoffelbezug an die unserer Fürsorge unterstellten Kriegerfamilten er» Ä?sem G-eschästSzimmer lLtadkhauS, Zimmer Buchstaben- e ^ "ten. deren Namen anfangen mit den

Montag den 14. Oktober vormittags von 912 Uhr

Bz DienStagden 15. Oktober vormittags von8^12 *

ESi Mttwochden16. Oktober vormttlagö^ 1^12 (äJo h "16. ^ nachmittags »26 ^

Gr-oa Donnerstag den 17. Okt. vor.niltagS " 8-12 "

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^U^iaq den N. Oktober vormittags . 9^13 Weber Montag, 28. _ ft19

Wedel-Z Dienstag. 29. I . 8^12 "

Kartoffelbezugsscheine flttb auSgesüllt vorzulegen. " Gtesten, den 10. Oktober 1918.

Städtische Kriegsfürsorge Bietzen. _ Dr - Ebel. _ 7699V

Fichten-Bauholz Verkauf.

Aus der ftorfttuottei Gletzeu III ,Forstwart Geisel- Giebenj in den Ableiiunaen 81. 85. 8», >04. 103, 108, 100, 110 kommen im SttbnnsfionSwege zum Verkauf- i ^0,18 Fstm. Fichten-Bauholz 3. Klaffe

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Rinde gemeffen.

o ^bot gebt auf den F-estmeter und ist für jedes ^besonders anzuaeben. Gegen ausreichende Sicherheit wird Zahlungsfrist bis 1. Januar 1919 gewährt.

Angebote sind verschloffen und mit der Aufschrift Fichten-Baubolz-Verkaufl' bis svatcstenS 15. Oktober vormittags II 116t D.erH et n ,. U rei*eV rooWbft um bn onflcncbene Zeit die Eröffnung der Angebote in An­wesenheit der etwa erschienenen Bieter erfolgt.

Gtehen, den 2. Oktober 1918. 7482V

Der Oberbürgermeister: J.B.: Grüuewald.

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Lit. B. Nr. 74, 138, 171, 197. Lit. C. Nr. 30. 32, 70, 134, 230.

Dieselben werden tritt dem 1. Januar 1919 auster Ver­zinsung gesetzt.

Zahlftcll.: Stadtkaffe Butz­bach, Bankgeschäft Sander, Frankfurt a. M.

Butzbach, 5. Oktbr. 1918. Grotzh. Bürgermeisterei: 77130 Flach.

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Holzversteigerung der Stadt Gießen.

Montag den 14. Oetsber 1918, vor- mittags 9 /.Uhr beginnend, werden in den Wal- dunsmt der Stadt tm D-ztrk des FSrsters BrÄck-Rödgen ln den Abt. 33, 41 und 53, mnstbl-etend versteigert:

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3890 Wellen Buchen Reisig 50 Wollen Eichcn R. is a/

250 Wellen Fichrew-Reisig,

1230 Wellen Kiefern»Reisig.

180 Wellen Aspen»Reisig.

Tie Zusammenkunft ist aus der Grünberaer Stratze an der Havvelswiese. Holzbändler sind vom Mit­teten ausgeschlossen. Jeder Steigerer darf nur seinen ^gen^Bedarf steigern. 7569 6

Gießen, den 7. Oktober 1918.

Ter Oberbürgermeister. I. B.: Grürrewald.

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