j^xnttet d), daß der VSlkerbutch cm Bund bn Alliierten sein
ittti^mit dein Ziele, bk Beherrschung ei'ier beftrrmnaen Gruppe wem Jeanpiren öufrjcd)! zu erhalten. Auch lehnte er den Gedanken ^ ^ dl«m des Völ?erlknrdes als ein Ersatzmittel für ein
'^rnde des Krieges verwendet werden köm«. Ein Völkerbund frTOifk juftttu» dem Ende des KÄeges ergeben
Lnr Edward Gr e y erklärte zum Schlüsse seiner Rede weiter. !^ ^"mme mal Wilson darin überein, dag im Augenblick ein root Verbund nicht gebildet werden könne, da jetzt die Regierungen ryre ganze Kraft auf die Beendigung des Krieges konzentrieren Es sei jedoch an der Zeit, jetzt schon ein Schema für den Völkermord aufzustellen. Man werfe ein. daß solche Schemata bereits früher ausgestellt worden seien, urrd daß es dann bei den Vl arten geblieben sei. Im vorliegenden Fall sei jedoch ein solcher -L-erlanf unwahrscheirrlich. demi jeder der diesen m der Weltgeschichte beispiellosen Krieg mitgemacht habe und sich oor Augen harte, der nächste Krieg bedeuten würde, der käme selbst zu dem Schluß, daß jeder weitere Krieg vermieden werden müsse, ueber die Abrüstung könne erst dann geredet toerden. >oenn Deutschland An gutes Beispiel gäbe. Jede Regierung müsse eine genaue Ausstellung über die im Lmtde befindlichen Waffen machen. Tiefe Aufstellung müsse sich auch auf solche Waffen erstrecken, die für andere Länder hergestellt werden. Drohe dann ein Staat, den Frieden zu stören, so müsse gegen ihn die Wirtschaftswaffe angewandt werden. Die Abrüstungsfrage könne jedoch kaum radikal und absolut befriedigend gelöst werden. Tenn selbst bei einer allgenieinen Abrüstung aller Mächte könnten die Handelsschiffe und Hair^klsaercplane als Waffe benutzt werden, und hier könne man doch unmöglich eine Emschrätckung erntreten lassen. Aber das Gefühl für Sicherheit werde in der ganzen Welt zur Abrüstung führen, und aus diesem Gefühl heraus werde dann der Völkerbund entstehen.
Eine Aerrßerirng der italienischen Regierung.
Rom, 10. Oft. (WTB.) Die Agenz ia Stesaai veröffentlicht folgende Auslassung über die Note Lansings. Tie erste Antwort der amerikanischen Regierung ist, wie sie von der ganzen Entente erwartet wurde. Die Worte, in denen die Note auf den VorsMag Deutschlands und feiner Verbündeten antnwrtet, sind ein klarer Beweis für die Absicht, einen geveckücn und dauerhaften Frieden herbeizufühoen. Es ist nuir an den Mittelmächten, durch Taten zu beweisen, daß sie, indem sie ihren Vorschlag- für den Waffenstillstand absandten, von der gurten Treue beseelt sind, von der Wilson die MögliclOert. Verhandlungen bis zu dnem guten AnSgerng durchyuführen, abl>ängig nracht. Um abzuwartcu. ist eS notwendig, daß wir utrs geschlossen an die Grundsätze der Entente halten, und daß wir einen neuen Beweis der bewundernSiveiten Widerstandskraft liefern, die fach in den scchoer'ten uird fvirte^tcu Augenblicken eines nationalen Lebens fähig erwiesen, eines Wiver- standS. an dem alle noch so verfänglichen Vtanöver gescheitert sind. Tie Regierung ist sich ihrer Ausgabe bewußt, in vollständiger Uebereinstimrnung mit den Miierten vorzugehen und so der Interpret deS einstimmigen WsillenS der Nation zu sein.
Schweizerische Stimmen zur FrjebenSfrage.
Bern, 10. Okt. (WTB.) Ter „Sun d" schreibt: Die Ant - wort Wilsons ist so gefaßt, daß sie eine weitere Diskussion nicht auSschließt. Im Gegenteil, Wilson wäre geneigt zu Ver- hcnrdlnngen. wenn er darüber Gewißhnt haben könnte, daß der deutsche GM, den er bisher bekämof.e. einem anderen gewissem ist, !den er nicht mehr zu bekämpfen braucht. Wie auch die Lösung zc, sürüen sei. sicher ist. daß wir dem Frieden zugehen. Der Austausch der Noten und Erklärungen wird fortgesetzt, bis es zu eigent lichen Friedensverhandlungen kommt.
Auch die „Basler Nationakzeitung" ist der Auslassung, daß die im Ton nicht schroff gehaltene Antwort Wil'ons Uumrfelbare Fr«densverhandKnrgen ein leite. Zw-ffellos be-^rtze dk Note, trotzdem sie sich jeder Herausforderung im Tone enthalte/ evie sehr schwere und ernste Prüfung für Deutschland. Anderer ßnts seines [rfyrKb klar, daß Wssson durch die Annahme seiner Vn sauage durch Deutschland eine starke moralische Vervlichtung über- n-ehmv. der ,rch z-u entziehen gerade er nicht der Mann sein werde.
Ein ukrainisches Urteil über das Friedensangebot.
b- Okt, (WTB. Nichtamtlich.) „Nowa Rada" fmonbt: Das Friedensangebot unter Anerkennung des Wrlsonschen Pwgramms bedeutet einen Aktivposten der Zentral- machte. Die Lage Deutschlands ist durchaus nicht ho'fm'ngslos, nE crnmal sehr schwierig, da die WiderstandSsälngkeit Deutick^ lcmdS irch als l^st und unbegrenzt erwiesen hat Tie letzten Enttnte- der Westiront haben keinerlei entscheidenden Eharakier Wnte Okkupationsgebiete in Ost und West, sich enveiternde Ein^ flußspiEn rn den neutralen und neu entstellenden Staaten, die wntere Entfaltung der Technik, der Unterseebootkrieg und die hohe Organtwtron der deutschen Arm« würden ihm die Weiter- fuhrung des Krieges bis zur Erschöpfung der Entente er m o g tt chen. Tre Entente hat keinerlei Grund das Angebot zuruckzuweisen. Die ganze Kulturwrlt, auch die Ukraine, müssen das Angebot unterstützen.
Die Erwartungen der Türkei.
Kon stantino pel 10. Okt. (WTB.) Die öffentliche Mei- wrng m Presse und Publikum drückt die starke Hoffnung au». daß n f V A n .® c b P t angenommen werde. Sie be- ntTt sich darauf, daß formtet wesentliche Unterschiede m der Auf- fassimg der allgemeinen .Kriegsziele vorhanden seien. Mit Genug-
Bnrrzipim Wilhmz «rch tot
«■■ntfaritat der Türket ruffcherten.
etbÄrchr Fvik^chritte. Die anderssprachige Bevölkerung wird brutal unterdrückt, die ftül-eren russischen Dsamlen werden entlassen und trebenbürgische Landflüchtlinge und Deserteure als rumänische Sbaatsbcamt« eingestellt. Diese Elemente, die jahrelang über die angeblvhe Unterdrückung ihrer Nationalität in Ungarn klagten, stehen jetzt an der Spitze der gewaltsamen Unttrjvchuing der anderen Völlersdämme.
Die KSuigSwahl i» Finnland.
, ^^lsinsforS. 10. OH flßSJ.) Ter Landtag stellte im heutigen Plenum den feierlichen Wahlakt, durch den Prinz Friedrich Karl von Hessen zum König von Finnland erwählt wurde, fest Der Akt lautet: Finnlands Landtag. *u erner außerordetrtlichen Tagung versammele gibt bekannt Ta Fürnlmch em selbständigrs fteidj geworden ist und es gemäß Paragruob 3ö der Regierungssorm vom 21. Oktober 1772 dem Landtag obliegt ern Dänig-sdauS für Finnland zu wählen, hat der Landtag am 9. L^wber 1918 Seine Hoheit Prinz Friedrich Karl von Hchen prm König von Firrnland geioahlt, daß er Finnland nach dessen Verfassung und Gesetzen regiere. Der Landtag ver E ,Zugleich den NachLnnmen Seiner Majestät daS Recht, den kömMichen ^hoon nach Seiner Majestät rn der Ordnung einzu ^^ künftig za gebende Thronfvlgergesetz fest- stellb Wre FrmrlaTws Landtag dies alles beschloi'sen hat. jo be- kr am gen wrr als Sprecher des Landtages mch urrserer eigenen ^^^^erschntt diesen Akt, Geschehen. Helsmgsors. 9. Ok^ tODCZ Lulo.
rJPZ orrßerotdemliche Tagung des L-crndtagS wvrde hentt geschlossen.
London, 10. Okt. (WTB.) Reuter. Der Postdampfer „^ernste x* (2646 BRT.) wurde zwischen Dublin und Holyhead
torpediert.
Staat»setretär Dr. Sol, über die Verwüstung Frankreichs.
„ derlin^ 11. Okt. (WTB.) Ter 6t»itSfrfretäx deS AuSwär MM Dr. Sol f einpftng den Direkwr des Wolsf-Bureaus Dr. uiatrUer und machte folgende Drsfuhrungen:
besonders gehässiger ZuZ der Verhetzung, mit der ein Teil toiu)iTaKn Nach ri chtendiensdes die gegenrwärtige Krise des ^rreges v^jelbel. nt die immer wiederholtr Beschuldigung, wir ver wüsteten bei unserem Rückzug absichtlich und systematisch das besetzte franzoii!che Gebiet. Dieser Belchuldigung gegenüber möchte ta) Zhnen wlgendes mitteilat: Es tl’i unwahr, daß deutsche Truppen verrvutidete nredergcmetzelt, Schuten oonätzlich in die Luft ge- vrengt, Kirchen beraubt und aridere Verbrechen an den feindlic^n Gefangenen und an der Bcvölkerurrg der besetzten Gebiete begangen yaden. Dre Zc'rstörungsarlx'it, du bei unserer wie bei jeder Rück- zu^vperation in der Geschichte aller Zeiten unvermeidlich war, hat ftch überall auf das Maß der wirklich unerläßlichsten 5c r re g S n o t w e n d i g ke i t beschränkt, die dem sich zurückzielien- -2 1 S^ XC öcrbt i'. t ^' Ge.,ner in seinem Rücken Stützpunkte von eNKw ick^m Milctarrschrn Werte zu hinlerlassen. Trotzdem blieb bei unserer RückzugSorx-ratu-n im Jahre 1917 die Stadt Noyon ?° n unversehrt, doch ist sie alsbald den englischen und fcanzossschen Geichstyrn zum Opfer gefallen Sotan^e der Kämpf werrergeht. so jehr wir den Verlust unersetzlicher Kunstwerke be- lnuß die Rück!icht selbst aus die ehrwürdigsten Kulturstältm chl aul das Leben unserer Vaterlarrdsverteidiger nach-
itieyen. ^oeirn von femdlick>er Seite diese Nossvendigkeit bestritten ^^0, warum betrachten dann die Feinde, die doch die Alrgreisep und rncht dre Verteidiger sssrd, die vernichtende Beschießung von Rmklers Cambrai, St. Quentin, Tvuai und anderer französischer Städte hrnter unserer Front als militärisch gebottm? Tenkeii sie gar wicht an die Leiden der Zivilbevölkerung, die unter strömertdem Regen tn Scharen die gefährdeten Orte verläßt und auf allen.' Strasten und Wegen schutzsuchimd noch Bt.'lgien strebt, der Zivil vevölkerung. «wen Verpflegung unterwegs zur Zeit an die Kräch der deusschm» Besatzung fast unerfüllbare dlnforderungvn stellt
tl OKobrr. (WTB.> Tir Flucht d<r frau- z ö) i l ch e n Bevölkerung aus den dem englischen Feuer auS aefetzteti französischen Ortschaften gaiff in Erwartung einer De Me^lwg auch aus Lille und die Nochvarstädte »on LMe über Tre Zahl der Flüchtlinge geht in die Tausende Die deutsche Oberste Hee^ceslertung ist bemüht, das Los der Flüchtlinge wach Möglichkeü zu Suchern, und bereitet werte« Schütte zur Durchführung dieser Bestrrevungr» '—
Da» Selbstbestimmung-recht der Ukrainer in Oesterreich.
Ä w, {e JlrJlL£Lm e Korrespowdentz Austria m-ldetk Die Assam e parlamentarssche Bertrellmg derUkrainerin Oester-
ffiV a \5- Ttnn ^ e ^stimmig beschlossen,
} y ^Dber Vertrauensmänner a-us allen uktarnsschn^ ^e^eten der Monarch^ nach Lemberg eiNAu berufen und in dieser Nckronalbenammborg den ukrainischen National rat in« b[Vr rt ^f S^bstbestinrmnngsrecht des ukrainischen Dolles aus dessen Gcbvete austzuül^n und durck^nführen hätte.
d^bruch der diplomatischen Veziebungen zwischen Rußland und der Ukraine.
^^E'spondewz^ wird aus
Swcklwlm berrcntet. Aus Krew wird offiziell gemeldet daß
bA” Vm n ?n« ry ®*T ^
oei u r r a t n e om 6. Oktober abgebrochen wurden Wegeit SSSTr*” deutscher und österreichischer Truppen!
Ukraine wegen der täglichen Ausdehmn^ deö bvlschewtstrichen Bewegung eine lebhafte Beunruhigung.
Die Donrepublik.
^^Mos7^u, ss Okt. lVB.) Meldung der Russischen Tele- Der Kosakenrat ^tätigte Mw*
1 «uStnommenen Grundsätze für das D??-
ffebtet. 1.. Das Dongcbiet tft em selbständiger Staat der auf den Grundlagen des Völkerrechts aufgebaut ist 2
l^ewalt innrrhalb der Grenzen des 'iw Kosaiewvat. 3 Die oberste Ex«ckutivgetvalt wird durch den Atammt und den Sowjet-Abb-ilungsleiter verkörpert W-r.er rst davon dre Rede, daß der Rat alljährlich von dem ^ 0 » Ee ordentlichen Sitzungen und den Zeit- t y \ Prrberuftrng werden durch deir Rat festgesetzt tWT™
1 nw J° r L«’ a rr< * gewählt werden. Der Rat Hot das rff pI ^^bern. abzuschaffen, den Ataman
^ uffTT mtt) zu bestätigen, alle Schuld Venchreibungen und Kred^topercrtwwen zu billigen den Kriea u, ess! gcen Frieden zu schließen, vositische ,md Han'des»v^-tv^ ^ bdi&dgni Mitglieder der Regierirng und deS obersten G,-rick^ %***. selcht zu ziehen. Die Mitglieder des Rats ffnd für ihr* ^atrgkett nur vor dem Rat verarrtwor-tlich. ™ ^
Rumänifieruttg in Bestarabien.
Wien, 10 . Okt. (WTB.) AuS Wien nmd den VXnH+m «Wtüxf. Du Rumünisierung K K«s7^r«Ä-^B
Vnlgarische Gefa»ae«e.
Salonik, 10 Okt. iWTN.) Rem er lluter Hinz u re chnu ng wm Taufendem vlIr Gefangenen, die bereits wälzend der siegreichen Offensive tn Mazedonien gemacht wurden, übergaben!
• 000 Bulgaren Ix-n Alliierten tn Ueberernstimmuwg
rm.t der Klausel des mllitärischen Abkommens, wrnmch sich alle bulgarischen Truppen westlich UeSküd als Kriegs gefangene su übergeben haben.
Da» Hauptquartier der Gerben.
Berlin. 12. Okt. Laut Meldung des auS Kopen
hagen ist nach einem Lo.ldoner Telegramm der serbische Kronprinz mit seinem Haurtru-artier in Uesküb eingerückt Auch die serbische R.gieruna wird sobald wie möglich in dieser Stadt zusammenLommen uno dort Wohnung nehmen.
Radoolawow.
Berlin. 13. Okt. Wie dem ..AL-«." berichüet wird, erchakden englssche Blätter aus Soffa folgende Nachricht: Der frühere Pvemierminlster Radoslawow soll am 9. Oktober als deutscher Offizier verkleidet auS Sofia entflohen sein.
Englischer Bericht au» Palästina.
London, 10. Okt. (WTB.) HocreSbericht aus Palästina JwanzSsssche und «iglische Kriegsschiffe fuhren am 6. dZ. Mts. in den Hafen von Beirut ein und fanden die Stadt vom Feinde tzeräumt. Am 7. trafen englische PmiHecwagen ein, die mrserer Kavallerie und Infanterie vormlsfulwen. Am 8. besetzten Vorhuten der britisch indischen Jtssanterre den Ort und wurden von den Ernwoh^vern begeistert begrüftt. Eine Anzahl Gegangener wurde von dem ägpptisä«n Erpedirii.-liskorvs gemacht. Ui-sschlss-ßlich derer, die von der aoalnschen Armee gegangen genonrwten wvrrd-n. ist die Zahl der Geiungewen rnss über 75 000 gestiegen. Mmi schätzt, daß von der geßrmlen Stärke der vierten, stebewtrn und achten türkischem Armee wick-l mehr als im- 17 000 Marm, einschließlich
ungefähr 4000 aktiven Schützen entkommen sind. Diele Gefangene waren sehr erschöpft und erhi-glten soviel Pflege, als die Umstände es erlaubten.
Kampflustige Kubaner.
Havanna, 10. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Reutvrmckdurcg. Ter Präsident Menoeal hat den Bereinigten Staaten am 11. September kubanische Truppen zur Verwendung a;if dem Schlachtfelde an geboten. Die amerikanische Regie- lrung^ antwortete, sie sei nicht inrstxrnde, das Awp-bot im ge^ew. wärtigen Augenblick anzomehmen wegen der MrnelMetrden B«m- ^ruchmg der Schiffahrt durch die Beförderung atnerikamscher
Der Seekrieg.
Nr»e U-Boot-Erfolge.
I verlln. 11. Okt. (WTB. Amtlich.) Fm Sprrrgrbiet um England haben unseir U-Boote 2 1 000 B rutto-Re- g ister-Ton nen versenkt.
Der Cl-es des Admiralstabs der Maritte. London 11. Okt (ReuLer.) Ter englische Dampfer Jöcinft«r" fuhr am 10. morgens mit 600 Fahrgästen und 70 Mann BesaM« von Kingston ab. Er würbe zweimal torpediert. Verschiedene Rettungsboote schlugen um Ihre In- fassen ertranken. „Daily Mail" prsolae ist dre Torpedieruna der ..Lernstei^' und der „Wirarru-Marrss' em Teil einer neuen II-Boot- Aktion. die mft viel schwerer bewaffneten ll-Gooten geführt wird Roch Reuterrweldung tmtrde dre „Wirmru-'Moru" bei frür» mistl^ni .Weiter vers«rkt. 29 Uel'erlebende wurden von einem amerrkantschm Tocprdoiä-ger aufgefischt. Noch einer wideren Meldung wurden von den £50 Mitfahvmden «uc SS »sottet darunter 11 F-ahrgästr.
Aus dem Reiche.
Aus dem WahlrechtSauSschutz des preußischen Herrenhauses, b-s ™ € (WTB. Nichtamtl.) In der Sitzung
des Wahlrechtsausschusses des .Herrenhauses
lagen die nt der letzten Sitzung angekündigren Abänderungs- antrage vor. Sie wurden bei IL Stimmenthaltmtgen im (Sktr^ ?^Sknontmen. Danach ergeben sich gegenüber den Le- Ichlüssen der ersten Lesung folgende lyesenrlick)e Abänderun- Alterszusatz,trmme fällt, die Aufenthaltsdauer für M^Eung von einem ^afr wird auf 6 Monate be- lchrankt, die F-orderung erner dreijährigen Staatsanaehöria. kert wird beseitigt, ebenso die Wahlpflicht: die Wahlaussckssie- tzungsgründe werden eingeschränkt: die für die Verleihung von wetteren Abgeordneten erforderliche Einwohnerzahl wird von 250 000 auf 200000 ermäßigt; die Verhältniswahl wrrd tn etner Anzahl großstädtischer Wahlkreise eingeführt und kann un Wege der Gesetzgebung ausgedehnt werden. ^^I^^euhaus wird in seiner Zusammensetzung insoweit f ' lm f /? m cn b€r ersten Lesung beschlossen wurde. Außer- L^^ten 16 Vertreter der Arbeiter und 8 Vertreter der Angestellten hinzu, während die Vertretung des Grund- i wird. Der numerus clausus wird wieder
v® te kulturellen Sicherungen verbleiben in der vom Abgcordiietenhause beschlossenen Form. Das Etats- wird gegenüber den Beschlüssen der frniUcten diesem Punkte im we- ^s^ttt^werden^ ^ ^ ^ ^es Mgeordnetenhauses wieder heo
Die Autonomie Elftr^-Lothringens.
Die Durchführung der Autorwm« der Reichslande soll mrt etner Parlamentarisierung verbunden sein. Als Staats- ^ ^i5 lt€ ‘ l \ eT Minister, ist der dem Zentrum nahe- stehende Retchstagsabgeordnere H a u ß, der bisherige Präsident der Zweiten Kammer von Elsaß-Lothringen, in Aus- tcht genommen. Der Abgeordnete Haust, der im achlundviev- ^Osten Lebenviahre steht, tst von Beruf Buchdruckereibesitzer mrd Redakteur. Sett 1900 redigiert er den „Volksboten" zu Ltraßburg. Icerchstage ist er in den letzten zwei Jahreit wahrend der Schutzhast und Zensurdebatte rednerisch hervor- getreten. Der Rücktritt des Statthalters v. D a l l w i tz ist be- reus vor etnrgen Tagen angelündigt worden. Als sein Nach> vlger wtrd neben dem Oberlandesgerichtspräsidenten Fren- ken Oberbürgerinet,ter Dr. S ch w a n de r-Straßburg ge-
b ? X - rSu tl]d) ^ ^ Bvden der Fortschrittlichen Volkspartet /Lehr und durch seine kurze Amtsführung als Staatssekretär des ReichswittschaftsamtS wettereit Kreisen bekannt gervvrden ist.
Tlbg. Gie-bert» Unterstaat-setretär.
Berlin, 11. Okt. (WTB.) Die „Norddeutsche Allgemeine Zettung" schreibt: Wie wir aus parlamentarisck-en Kret,en erfahret,, steht die Ernennung des Abgeordneien lesberts zum Unter st aatssekretär imReichs- A r b e x t $ a m t bevor.
Ans Heften.
I Darmstadt lOOkt. In ctnrr Versammlung der Darmstadter Ortsgruppe des Verbandes mittel- ndu strieller sprach der verbandSspndikus Dr. Linse- Frarrffurt über Hessische Industrie und Erste cL 0 e r - darauf hin. daß in Hessen 43.9 v. H der
Bevöllerung rn der Industrie und nur 27.7 v. H in der &mbtznri~ chast^sschäftigt find. Tie paar JndustriestLüie bringen 12 ^ oack. das gairze übrige Land nur 10 v s SRitfum m.
Tk Erste Kammer fei da«»n ganz ans agrarischer Grundla» e aaf- ^ gebaut. Für Handel und Industrie ist nur ein einziger gemein- scrmer Vertreter, der durch den Gwßherzog zu ernennen ist, vor- lge^hen. Der Redner forderte eine andere Zusanrmensetzung der Ersten Kammer, bei der die Industrie zu ihrem Rechte kommt, und Mar tricht aus Grund eines PräsEationS- sondern eiue» Walss- vechtzes. Ter mitteldeutsche Jndustriellstverband müsse mit dem mtttelrheinischen Fabrikatttenverbarch und den hessisck«n Hand-ssS- kammern Fühlung suchen. Die Abgoordmeten Dr. Osann und Henrich, die als Gäste der Versammlung bestvvlmten, begrüßten beide den Gelenken einer stärkeren Brteiltgrmg von Handel m,d Industrie am politischen Leben H<sssens, dessen Schwerpunkt sie aber in der Zweiten Kammer sehen. Ter Borttag-eitde des Abends erklärte, daß die beiden Erw.-rbSstände seDstver'tändlich auch in der . nässten Kammer sich Geltung verschaffen wollten, Mr Zeit stehe akx-r in allen Btmdesftaaten die Unrwandkmrg der Ersten Kammern in berufSftändische Vertretungen auf der Tagesordming, n^es -alb auch Hessen vor diese Frage gestellt sei. Tie Bersatmnlwrg stim7.rte einmütig den Vorschlägen deS Referenten zu.
I Darmstadt, 11. Okt. Der 4. (Petitions-)Aus-» chnß der Zweiten Kammer tritt am nächsten Dienstag z-u einer Sitzung zusammen.
A«s Stadt und rkanS.
Gießen, den 12.Oktober 1918.
Leben»mittelmarken.
Für die Zeit vom 14. Oktober bis 80. Oktober 1918 haben nachstehende LevenSmittelmarken Gültigkeit:
"rotmarken der 42. Woche, gültig uomH. 10.1918 - 20.10.191P Buttermarken „ 42. . . 14. 10. 1918 - 20. 10. 1918
Fleischmarken, 42.
14. 10.1919 14.10.1918
- 20. 10. 191t
- 20. 10. 191*
- 16. 10. 191t
Üartoffelmarken, 42.
Eierkarten Nr. 17 * »
Seilenmarken für den Monat Oktober 1916.
Ein Nmtansch verfallener Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewährt.
Neuanmekdnngen und Anmeldung von Neugeborenen haben unter Vorlage der nStige« Ausweise, insbesondere der LebeuSmittel-AuSweiSkarte, auf dem LebenSmittel- amt tu erfolgen.
Umzüge innerhalb der Stadt «nd tvegzüge von Gießen find in den zuständigen Bezirke« anzumeldcn.
Gefchaftöstunden de» LcVeuSmittelanrteS von 9—12 Ntzr vorm., 2—4 Uhr nachm.
MarkenauSgabs ^itr Urlauber:
Sonntags von 10—12 Nhr vormittag».
** Obstverkauf. Die vollstäitdig ungenügeudeu Zu Weisungen von Winterobst haben dazu gezwungen, die auf di Obstmcrrke L abzugebende Obstmenge auf 5 P f u n i herabzusetzen. We,rn nicht eine Besserung eintritt, lver den kaum alle Obstmarken beliefert lvcrden.
** Nährmittel-Ausgabe. Tie bei den Kleüchündler der Stadt Gießen bestellten Waren für Oktober 1918 kösmen vo Montag den 14. d. M. ab gegen Dorla« deS DeftellauÄwesse zur ^llährmittelkarte mid Abgabe der Nahrurittelmarke für Ol tober (10- m Empfang genommell ioerdeu. Es entfallen: Auf di P'lben Mrten (A) 250 Gramm SuppenftchMtte. auf die rote Karben (8) 500 Gramm .Grieß und 125 Gramm 0>raup-n, at die blauen Karben (6) 250 Gramm Graupen und 250 Gramm Sup sabrkkate. Mit dem 31. Oktober 1918 verlieren die Nährmittel Hatten 10 (Oktober 1918) Hoe GülttgScit. GieW Be-rmntmochunr


