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168 . Jahrgang
Donnerstag. P. Moder 191.8
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(DTB.) TroheS Hauptquartier, y. Oktober. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Zwischen Canrbrai und St. Quentin ist die Schlacht von neuem entbrannt. Unter Einsatz gewaltiger Artilleriemasscn i und unter Zusammenfassung von Panzerwagen und Flieger- geschwaderu griff der Engländer im Verein mit Franzosen und Amerikanern unsere Front von Cambrai bis St.Quen- ! tin an. Auf dem nördlichen Angrisfsflügel war der Ansturm des Feindes nach hartem Kampfe gegen Mittag westlich der von Cambrai aus Bohain führenden Strafen gebrochen. In den Abendstunden sind stier erneute Angriffe des Feindes gescheitert. Zu beiden Seilen der in der Richtung Le Chateau führenden Römerstratze gelang dem Gegner ein tieferer Einbruch in unsere Linie. Wir fingen seinen Stoß in der Linie ! Walincourt—Elincourt und westlich von Bohain auf. Auf dem Südflügel des Angriffsfildes kannte der Gegner nur wenig Gelände gewinnen. Die südlich von Montbrchain kämpfenden Truppen schlugen alle Angriffe des Feindes in ihrer vorderen Jnfantnifftellung ab. Durch den Einbruch in der Mitte der Schlachtfront in if)t*r Flanke bedroht, mußten sie am Abend xfjvtn Flügel auf dem Westrand von Fres- noy-le-Grand zurücknestmen.
In der Champagne nahinen Franzosen und Amerikaner zwischen der Suippe und westlich der Aisne unter grosser Kraftentsaltung ihre Angriffe wieder auf. Auch sie erstrebten nach aufgefundenen Befehlen erneut den Durchbruch durch unsere Front. Nur beiderseits vou SftEtienne brach der Feind in unsere Linien ein. Ein in den Nach Mittagsstunden eingesetzter Gegenangriff warf den Feind stier wieder zurück. An der übrigen Front sind die Angriffe des Feindes völlig gescheitert. Oertliche Einbruchsstelten wurden im Gegenstoß wieder gesäubert. Teilangriffe an der Aisne und sehr heftige Angriffe der Amerikaner am Ostrande des Argonner- waldes und im Aire-Dal wurden abgewiesen.
Auf dem Ostufcr der Mcms griff der Feind zwischen Brabant und Ornes nach starker Artilleriewirkung an. Der im Wald von Consenvope eiudringendc Gegner wurde sofort zum Stehen gebracht. An der übrigen Front schlugen wir rhu vor unseren Kampflinien ab.
Der Erste Gencralauartiermeister Ludendorsf.
Der Avcndbcricht.
Berlin, y. Okt.. abends. (WTB. Amtlich.)
An der Schlachtfrvnt zwischen Cambrai und St. Quentin haben wir rückwärtige Stellungen bezogen und oamit auch Cambrai geräumt.
Teilkämpfe in der Champagne. Auf beiden Maasufern hüben sich erneute Angriffe des Feindes entwickelt.
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Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
W i e n. 9. Oktober. (WTB.) Amtlich wird verlautbart:
Italienischer Kriegsschauplatz.
Das italienische Artilkriefeuer erfuhr an der ganzen Nebirgsfront eine beträchtliche Steigerung. Im Daonetal, an der Etsch und unmittelbar östlich der Brenta kam es zu Jn- brnteriekämpffn, die ftrr uns günstig vertiefen.
Balkan-Kriegsschauplatz.
In Albanien sind die Franzosen und Serben in das von uns geräumte El-Bassan eiugerückt. Im südlichen Altserbien keine besonderen Ereignisse.
Westlicher Kriegsschauplatz.
An den gestrigen schweren Abroestrkümpfen bei Derdun «ahmen die österreichisch-ungarischen Truppen des Feldmarschall-Leutnants Metzger richmlickst Anteil.
Der Chef des Generalstabs.
Wilson hat uns durch seinen Staatssekretär Laniing eine Antwort erteilen lassen, deren Wortlaut wir bis zur Stunde nur nach einer Reuter-Veröffentlichung kennen. Ein amtlicher Text ist in Berlin noch nicht eingetroffen.
So viel ltcht fest, und das geben neuerdings auch Pariser Blätter zu, die Besprechungen sind in Flug gekommen. Ob fie zu enteilt Ergebnis führen werden, das den Frieden sichert, bleibt indessen dahingestellt. Präsident Wilson findet die Note unseres Reichskanzlers noch nicht deutlich genug. Dem kann abgeholfen werden. Gleichzeitig finden sich jedoch in der vorläufigen Antwort des Amerikaners einige .Handhaben zu Ge-« genfragen. Auch Wilson hat sich noch 'nicht deutlich genug ousgedrückt.
Die.erste Frage der Washingtoner Note könnte wohl bejaht werden. Der Reichskanzler hatte bekanntlich erklärt, die deutsche Regierung nehme „das von dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika in der Kongreßbotschaft vom 8. Januar 1918 und in seinen späteren Kundgebungen, namentlich der Rede vom 21 September, ausgestellte Programm als Grundlage für die Friedensverhandlungcn an".
Wilson null mm wissen, was mit dem Ausdruck „MrmiH-
lage" gemeint war. Mon konnte sich eine Grundlage für Verhandlungen auch so denken, daß man bereit sei, Punkt für Punkt mit dem Gegner durchzugehen, einiges daraus anzunehmen, anderes abzulehnen oder anders zu formulieren. Zweifellos wird Prinz Max antworten können: jawohl, der Präsident könne ruhig seinen Augen und Ohren trauen: wir seien tatsächlich bereit, seine Grundsätze anzunehmen. Seine Frage zeige uns, daß er selber jetzt wohl erkenne, was seinem Programm bisher im einzelnen noch gefehlt habe, um es als wirkliche „Bedingungen" erfassen und würdigen zu können. Ja, über die Anwendung der Grundsätze aus die praktischen Einzelheiten müssen wir uns unterhalten. Und hier könnte nun unsere Regierung gleich noch zu einigen Gegenfragen schreiten, die auch aus der ersten deutschen Note vom 5. d. M. sich rechtfertigen. Will Herr Wilson eine aufrichtige und geradlinige Antwort erteilen, so muß er seine letzte Rede vom 27. September, auf die Prinz Max „namentlich" Bezug genommen hat, noch etwas näher erläutern. In dieser Rede stehen nämlich einige, früher weniger deutlich hervorgetretene Zugeständnisse an den deutschen Standpunkt, der voraussetzt, daß Wilsons Grundsätze in voller Gerechtigkeit und in völlig gleicher Weise aus a l l e am Krieg beteiligten Völker angewen- oet werden sollen. Falls Deutschland in seinen besonderen Fällen zu einer Anwendung des Selbstbestimmungsrechtes der Völker, zur Abrüstung u. dgl. schreitet, muß es die Gewähr haben, daß dem britischen Weltreich für dessen gleichartigen Verhältnisse und Belange dieselben Pflichten auferlegt werden. .Hat Präsident Wilson, so könnte der Reichskanzler fragen, für seine gesamlen Grundsätze und Vorschläge die volle Zustimmung aller seiner Bundesgenossen, insbesondere oiejenrge Eng.auds, hinter fiat)V Erst wenn wir dieses wissen, wenn wir die Gewahr haben, daß an den Verhältnissen und dem Bestand des Deutschen Reiches nicht einseitig mit dem Weltfrreoensmesser operiert werden soll, können wir mit rückhaltloser Zustimmung die neue Ordirung der Dinge begrüßen, die Wilson vorschwebt.
Was der Präsident über den Waffenstillstand sagt, ist eine Sache für sich. Gewiß, er wird in diesem PunkteAiich't ohne weiteres für seine Mitkämpfer sprechen und entscheiden können. Abew er kann, auch wenn der Waffenstillstand an der Forderung, daß unsere Heere die besetzten Geb.^e vorzeitig räumen, scheitern muß -- wir können ja auf solche vorzeitige, uns jeglicher Garantie beraubende Räumung sicherlich nicht eingehen — weiter mit uns über den Frieden verhandeln. Wir hoffen dann besonders Klarheit darüber zu bekommen, ob dem Präsidenten von London und Paris aus dasselbe Maß des Vertrauens in seine ehrlichen Welt- fiiedensabsichten entgegengebracht wird, wie es die neue deutsche Regierung erneut bekundet.
So ungefähr körmte der Hauptinhalt der deutschen Antwort sein. Wir müßten noch voraussetzen. daß der Satz in Wilsons Antwort: „Der gute Glaube bei jeder Diskussion würde offensichtlich von der Zustimmung dex Mittelmächte abhängen, sofort die Truppen überall aus dem besetzten Gebiet zurückzuziehen" — daß dieser Satz sich nur auf die Diskussion eines allgemeinen Waffenstillstandes beziehen kann. Es ist schwer zu glauben, daß Wilson es übe rhauvt ab lehnen sollte, mit uns weiter zu verhandeln, wenn Deutschland diesem ohire sonstige Sicherungen doch wohl etwas naiven Ansinnen nicht Folge zu leisten gesonnen ist.
Die Frage Wilsons, wer hinter dem deutschen Angebot stehe, die Regierung nur, oder das gesamte deutsche Volk, wird leicht erledigt werden durch die Hinweise, die in den: Zusatz des Wolff-Bureaus stehen.
Die Antwort witjons.
Washington, 8. Okt. (Nichtamtlich.) In einer heute vom Staatssekretär dem schweizeriscklen Geschäftsträger ül^rgebewm Note heißt.es: GJje er ans Pas Ansuchen der kaiserlich deutsche: Regierung antwortet, und damit die Antwort so aufrichtig und gradlinig erteilt wird, wie die unchti-en Interessen, die darin eingeschlosstn sind, erfordern, hält der Prä'i.ld-ent der Vereinigten Staaten es für notwendig, sich des genauen Sinnes der Note des Reichskanzlers zu versichern. Meint der Reichskanzler, daß die kaiserlich deutsche Regierung die Bedingungen, die vom Präsidenten in seiner Botschaft an den Kongreß, der Vereinigten Staaten vom 8. Januar und in den folgenden- Botschaften niedergelegt worden sind, «mummt, und daß der Zweck beim Eintritt in die Diskussion nur der sein würde, sich über die praktischen Einzelheiten ihrer Anwendung zu verständigen? Der/ Präsident der Bereinigten Staaten fühlt sich verpflichtet, zu vem Vvrscl>lag eines W: a s f e n ft i 11 ft a n b c S zu erklären, daß er sich rtüfei berechtigt M'hlen würde, den Regierungen, mit denen die Regierung derVereintgchen. Staaten gegen die Mittelmächte verbunden ist, einen Waffenstillstand vorzu schlagen, solange die Heere dieser Mächte aus ihrem Baden sbeheu Der gute Glaube bei jed<r Tiskussion würde offensichtlich v1>n der Zustinrmung der Mittelmächte abhängen, sobald sie ihre Truppen nicht überall mu- den besetzten Gebieten zurückziehen. Der Präsiderrt glaubt auch zu der Frage berechtigt KU sein, ob der Kanzler nur für diejenigen) Gewalten des Reiches sprüht, die bischer den Krieg geführt haben. Er hält die Antwort aus diese Frage von jedem Standpimkt aus für außoroipeirttich wichtig.
(Zusatz deS W. T. B.: Tie AnLvort des Präsidenten Wilson liegt hier in einem amtlichen TeN noch nicht vor. Eine genuio Prüstmg des Wortlautes ist vorerst noch nicht möglich. Immerhin ergibt sich aus dem Text, di^ß weitere Erklärungen von seiten der treutschen Regiernng notwendig sein werden. Daz.n sind ftfrgfame Erwägungen der Regierungen erforderlich Die ^lntioort aus die Schlußfvagc des Präsidenten ist durch die Rede des Präsidenten^ Zehreirbach bt der ReichZtagssitzung vom 5. dieses Monats gegeben., fax im Namen des deutschen Volkes und des Reichstages erklärte, daß der Reichstag das ZriedenLarl.gebot billige und sich zu eigen mache.)
Washington, 8.Okt. (WTB.) Reutermeldung. Skmtlich chriL bekamrtgegeben, daß eine Antwort aus die öster-
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reichlichen Friedens Vorschläge aug en bli ckli cy nicht in Erwägung gezogen 'wird.
Washington, 8. Okt. (WTB.) Reutermeldn.ng. W i l^fw n verbrachte den heutigen Vormittag in seinem Arleitsziminer. Spü - ter berief er den Staatssekretär L a n f i n g und Oiefft Hause zu en:er Beratung, mach welchu amtlich angezeigt wuree daß de^r Zeitungen toahrscheinlich um 4 Uhr nachmittags eine ivichtige An- kmrdigung zugehe.
Ludcndorf in Berlin.
Berlin, 9. Okt. (WTB. Amtlich.) Der erste Generat» girartiermeister General Ludendorsf ist aus den! Großen Hauptquartier zu Besprechungen in Berlin e t n g c t r o f \ e n.
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Die Meinung der „Times".
Arnfterdam, 8. Okt. (WTB.) Nack einer Rentermeldnng schreibt die „Times": Tie vou Deutschland gemachten Bor- schlage erfordern eine überlegte Antwort. Aber sie s iud viel zu durchsichtig, als daß eine Unsicherheit über die Art dieser Antwort bcstel-en könnte. In allen Ländern wird der entschiedene Wille geäußert, daß die vor uns liegenoeit Aufgaben bis zum letzten Ende dnrchgeft'ihrt werden sollen. Die Demokratisierung De u t s chl a n d s ist eine der elementarsten Si-chräellnngor gegen eine W'iederhol'nng des Krieges, aber wir können kciuenj größeren Irrtum begehen, als wenn wir die Deutschen ainv hnien ließen, daß selbst eine echte innere Revolution erneu Ersatz süc die volle Erfüllung ihrer Verpflichtungen bilden könnte, die sie der außerhalb Deutschlands liegenden Welt gegenülnch übernommen haben. Tie Hauptsache für die Mliierten sink, iveder die häuslichen Experimente des Kanzlers noch seine Ansichten über unsere Regierungsmethoden, sondern ist die Eintreib-ugcher Schuld seines Landes an der freventlich verletzten Zivilisation. Tiefe Zahlung kann nicht in Worten geschehen.
Londoner Presseftimmcn.
London, 8. Okt. (WTB.) Reuter. Nach den Morgenzeitun-- gen fann die Antwort der Alliierten auf den deutsckiest Vorschlag eines Waffenstillstandes am besten als eine einmütige Ablehnung bezeichTiet werden. „Daily Telegraph" schreibt: Wilson wird wahrscheinlich auf die Friedens- note eine begründete Antwort geben, aber, da die ganze aineri- kmrische Presse einstimmig gegen den Vorschlag spricht, können wir deutlich voraussehen, welche Stellung Washington cinnehmen wird. „Morning Post" legt Nachdruck darauf, daß Tcutschland sich b^ingungslos ergeben muß. „Daily Chronic!^ schreibt: Bis wir unserer Macht ver- sick)ert sind und den Frieden zu urrseren Bedingungen erztoingcst können, müssen wir fort^ähren, diese Macht durch unsere gegen-^ wärtibcn Methoden unter der Leitung von Foch zu steigern. „Darly Mail" schreibt: Die deutsche Forderung nach einem Waffenstillstand hat nur die twllständige Einmütigkeit der freien Welt erloiesen, keine Bedingungen außer einer bedingungslosen Uebergabe cmzurrehmen. „Daily Expreß" schreibt: Ter Friedensvorschlag ist eine Friedcnsintrige. die mißglückt ist, rveil niemand Deutschlands Worten glauben will.
Die Stimmung in Italien.
Bern. 8. Ort. (WTB. Nichtamtlich.) Ter beste Beweis, ffür den ungeheuren Nachhall, welchen das Angebot eines Waffenstillstandes durch die Zentralmächte bei der italienischen Bevölkerung gefunden hat, ist der gewaltige Propaganda- apparat, der von der Regierung und der Presst dagegen in De« wegung gesetzt wird. Millionenfach wurden Manifeste ver-teilt, die das Volk zum Durchhalten auffordern. Mle volkstümlichen: Redner wurden mobilisiert, um im ganzen Lande, besonders bei der Landbevölkerung, die friedensfreundliche Stimmung zu dämpfen und das Volk auf die Gefahren aufm erbstm zu machen, die Italien aus entern starrköpfigen, übereilten Friedenswillen er- w-ackffe «könnten. An erster S.elle veröffentlichten die italienischen Blätter eine Proklamation des Generals Dia z an das Heer. In geschickt gesetzten Worten wird auf die Möglichkeit hingewiesen, 6c<) Italien sich zu weiteren militärischen Anstrengungen beixnthalten müßte, falls dem feindlichen Angebot nicht die nötigen Garantien folgten. Auch amerikanische Meldungen über die Kriegs'handlungen urtd Truppentransporte werden zur Stimmmtgsmache beimtzt.
Der österreichische Ministcrpräfident über die Modifikation der potitischen Auffassung.
Wiett. 8. Okt. (WB.) Im Abgeordnetenhaus machte brst Beginn der Sitzung der Ministerpräsident Fahr. v. Hussa re? offizielle Mitteilungen über die von feite:: der österreichisch' ungarischen Regierung an den Präsidenten Wilson am 4. Cr\ tol-er gerichtete Frietxatsnote und knüpfte hieran folgende Ausführungen: Einen analogen Schritt unternahmen das Deutsche und das O s m a n i s ch e Reich. Dieser neue hochbedcutstuve Zlkt stellt die Konsequenz jener ehrlichen und aufrichtigen Friedens- bereitsck>aft dar, von der die Moitarchie, vom Grundgedanken des Verteidigungskrieges! ausgel-end, stets beseelt war und dem sie in Gemeinschaft init ihren treuen Verbündeten wiederhält Ausdruck gegeben hat. Insofern er aber nicht eigene sachliche Vorschläge eitthält, sonderrt die von prominenter gegnerischer Seite gcrem. ■ zeichnete Veryandlungsgrundlage akzeptiert, ist er ein Betveis dafür, daß die verbündeten Mächte jene Wege zu nxrndeln bereit find, die auch nach den BLanifeftattonen der anderen Seite tatsächlich zum Ziele Ul führett vermögen. Ich will nicht verkennen, daß die Annahme jener Berhandluilgen als Grimdlage, obglcim wir uns diese in vielert wesentlichen Punkten läitgst zu eigen gemacht haben und sie vmt vontherein nur wärmstens begrüßen konnten, doch in manchen Eii.zelHerten eine neue Modifikation der politischen Auffassungen bedingt, an denett die öffentliche Orientierung aus unserer Seite bisher fest- gehalten hat. NichtsdestoNvniger rechne ich darauf, daß das Haus den neuerlichen Friede:tsschritt biNiigeit und ihm dadilrch namens der osterreichischeir Völker jetren Nachdruck verleiherr wird, dessen er bedarf, um in der Zeit, in der die mnndigeir Völker der Welt ihre Zukunft selbst bestimmen, erfolgreich zum Durchbruch gelangen. Der Kraft dieser Ide toollen wir ja mich unsere Friedens - gcstaltung anvertrauen, hoffend, daß auch hier aus der freie .1 Sel b stb e st i in m u n g der Völker ihr Zusaulmenwirffn nach gemcinsannnt Zielen hervoNlwlchseit wird. Eine Antwort der Gegner, die in Mißachtung innerer Mi-ni - Willigkeit und unseres Entgegenkommeitsl, den, rücksichtslosen Derinchtunaswillen eiUhüllen würde, Härte ans seiten der m * vündeten Mächte mit einer unbeugsainen Entschlosso w» heit zu rechnen, Ehre und Bestattd gemeinsam bis zum äußerste^


