Nr. 234 Zweites Blatt ' Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhesieiü Samstag. 5. Oktober (y(8
Asrs $ta$t tmO Cnnft.
Gießen, bcrt 5. Oktober 1918.
** Keine Drotftrecknn g Der Lebensmillelausschuß der £u>-t Gießen hat in seiner S»tzimg mnri 3 .P. M. be.chloffen, die vom Reich vorgffehnie Streckung des Brotes durch Zlisatz von 10 Prozent Ftt,chrai löffeln il chk pi'rzunehmen, son,.>ern die Kartoffeln der Beoöltz-rung in nerinra zuzusühren. ^Der Ausschuß chug dabei oon dem Srcmdp.l.rkte ans, daß die Streckung durch Frischkai löffeln nachleilig aus die Güte des Brotes wirkt und paß es entschieden mehr im Jitteressc des Pliblittims liegt, einwandfreies Brot zu erhalten. Mit der vorgesehenen Streckung von 17s Pfund Kartoffeln wöck>enllich lväre cs möglich gewesen, tie Brotration um 150 Gramm wöchentlich zu erhöhen. Wenn, die Ausgabe der Krrtosstln erfolgt, wird durch besondere Bekanntmachung veröffentlicht werden.
** Freibank. Montag den 7. Oktober 1918. von 2- 4 Uhr nachmittags werden die Nummern 1381—l49o belteiert.
** Greben er Konzertverein. Für das erste Konzert des Konzertvereins, welches am 27. Okober 1918 stattfindet, ist IProf. Conrad Au sorge (Klavier) gewonnen worden. Auf die Umtige Anzeige, betreffend Anmeldung von Stammplätzen, wird hiermit noch besonders Ihn gewiesen.
** Ocffentliche BüchcrhaNe. Im September wurden 07 Sn ua ihn a o we a - Er äh! d Li a u 1184. Zeitschriften 310, Jug'ndschriften 226, Literaturgc,chrch^e 12 Gedrchce uno Dramen 32. Länder- und Völkerkunde 0/. .Kut- turg.'schichte 16, Geschichte u-rd Biographien 93. Kunstgesclnichte 20. NalunrSenschaft und Tcch.rolog'.e 106, Heer- und Seewesen 6, fraud* und Landwirtschaft 6, Gffunoheitslehre 13, Religion und Philosophie 46. Stnatswissenschaft 14. Sprachwissenichaft 9. Fremdsprachliches 19 Bände. Nach auswärts kamen 57 Bände
** P r o in en a de n ko n z er t findet Sonn'ag den 6. Oktober, vormittags 11 Uhr, in der Nord-Anlage mit folgender Spiel,olge statt: Ouvertüre aus der Oper „Martha" von Flotow. Fanta>re aus Flotows Oper „Strudella" von Schreiner; „Rose vom ^rnd- Soe", Piston Solo, von Schmidt: Potpourri über Motive aus der Operette „Der Obersteiger" von Zecker; Vereinte Fahren, Marsch, von Latann. ,
** Beschlagnahme von Objektiven. Am 5. Oktober 1918 tritt eine Bekanntmachung, betreffend Beschlagnah ine von Ferngläsern sowie von Objektiven für Photographie und Projektion Nr. ö5t. 200/10. 18. K. R. A. in Kraft. Es werden Pusmen- sernrohre, Ziel- und terrestrische Ferngläser aller Art, aalrleischs Gläser mit einer Vergrößerung von 4 mal und darüber sowie die optischen Teile aller vorgenannten Gläser, ferner anastrgmatvcye Objecklive für Photograph^ und Projektion, deren vordere Lrnier^ Öffnung 55 Millimeter übersteigt, sofern ihre Lichtstarke gleich oder größer ist als 1:6,0 ist, beschlagnahmt, ine Gegenstände dürfen zu iurem bisherigen Zwc'ck weiterverwendet werben, ^hre Veräußerung und Lieferung ist jedoch nur belchrantt zulasjrg. Dae Vercrußermrasgenehmigung wird, soweft sie krforderkrm Ütt iur anestigrnatische Objektive für PhotvgraAste und Pwlettmn durch die Inspektion des Lichtbildwesens Berlin W 35, .Genthrncr Straße 34. im übrigen durch das Mafien- und Munr rons-Be- schaffungsantt, Berlin W 15, fcurfürfknblamm 193/194, erteilt. Wer gQverbe mäßig derartige Gegenstände feilhalt, hat em ->ager- buch zu führen. Das von den Militärbefehlshabern im Jahre 191b erlassene Verbot des Verkaufs von Ferngläsern und Objektiven für Photographie und Projektion wird durch die neue Bekanntmachung aufgehoben Der Wortlaut der Bekanntmachung ist ui btt heutigen Nummer des Gießener Anzeigers einzusehcn. ,
** Sammlung grüner Ka stanren schalen. Tie Sammlung wm Eicheln und Kästanien, auf deren außer- ardentli-l- lobnx krrcgs.virtsclMftlichm Wert hier hmgewiefen wurde, ist in Giessen und auswärts in sehr erfteulichen,Gang gekommen. K ine Eiste!, leine Roßkastanie darf ja auch in diesem entscheidungsvollen Augenblicke für die Volksernährung, die Viehhaltung und die Munitwiiserzeugung verloren gehen. Tie Eittlohnung für dre Sammler ist ja auch eine recht bedeutende. Aber auch die grünen Kastanie ns cha l e n, die bisher liegen blieben und verdarben, müssen, namentlich für die Lwecke der Sei fege rotn.nung, restlos gesammelt werden. Sie werden in den wiederholt be^anntgegcbenen Sammelstellen, in Gießen in den Schulen und in der Geschäftsstelle des Roten Kreuzes in der alten Klinik (hier nur Mittwochs und Samstags von 4—6 Uhr) enlg.angenommen und mft dem hohen Preise von 3,50 Mk. für den Zentner bezahlt.
** Verbotene Ansichtskarten. Ansichtskarten werden täglich in großen Mengen nach dem verbündeten und neutralen Ausland sowie nach den besetzten Gebieten der Polt übergeben. obgleich deren Beförderung verboten ist. Auch die Postämter achten nicht mehr darauf. Das Rachspostamt war deshalb von neuem genötigt, dafür zu sorgen, daß solche Postkarten schon bei den Ausgade-Postanstaltcn von der Beförderung ausgeschlossen werden. „ _ .
** D ie Gießener Lazarett-Zeitung Nr. 22 bringt in ihrem Hauplieil folgende Beiträge: Zur neunten Kriegsanleihe: Eine Katastrosthe, aus dem Leben eines alten Eisenbahnbetriebs- vrannes. von Max Maria von Weber; Der Kampf geht nicht um geographische Namen; Der Kampf gegen den deutschen Geist; Kriegs- besckädigt als .Hausierer; Tic Kriegsöcschädig.enfürsvrge^Lazarett- veratung Tie Beilage enthält: Kameraden, von W. Stammer;
Schlagworte, von G. Traub,' Das Interesse der Arbeiter am Siege; Verwundeteupntcrricht usw.'
** Schlvarz-Weiß-Lichtspiele (Selttrsweg 81). Ab heute bis einschließlich Mvutag wirkt der beliebte Detekttvdarstellcr Idols Leo in seinem neuesten De teil: iv-Schau spiel „Die Glochn >der Katharinenkirche" in vier Akten. Außerdem wird der drei- at'tige Lnstspielschlager „S in Freund Herr Lebet" gegeben. Mit einigen Sondereint a gen schließt der Spielplan.
Llrnor> en. Gienen.
** G a r b e n t e i ch, 4. Okt>tejn G. freiten Heinrich S a m e s, Inhaber der Hestich-n Tapfttkeitsmedaill-e, wurde das Eiserne Kieuz 2. Klasse verliel?en.
** Lollar, 5. Ott. Vizefeldwebel und Offiziersaspirant Gg>. Schädel. Jnl^aber des Eisernen Kreuzes, wurde zum Leutnant der Reserve befördert.
HcsstN-Nnssnu.
= Frankfurt a. M., 4. Oktober. Am Dienstag mittag zwischen 12—1 Uhr brachen T eie in ein Zigarrengeschäft ein: ihnen sielen für 8000 Ma ck Zigaiwen und Zigaretten in die Hände.
--- Frankfurt a. M., 4. Ockt. In der Nacht zum Donnerstag wurde hier in ein Geschäft eingebroch.m, lvobei die Diebe Scidenstosfe in verschiedenen Farben und Längen im Gesamtwerte von 80 000 Mark erbeuteten.
Uirchirche Nachrichten^
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst am Sonntag den 6. Oktober (19. nach Trinitatis).
In der Stadtkirche. 9^: Pfr. Mahr; 11. Kinderk. f. d. Mattb.-Gem. Pfr. Mahr. Dienstag 8. Ott., abds. 8: Gottesd. anläßl. d. J-ahresvers. d. Oberhess. Vweins f. Fnnere Miss. Pfr. D. Preusstjen (Hansen). — Kriegsb'tstunde fällt in dieser Wockje aus. — In der Johanneskirche. 9'/r: Pfr. Bechtolshnmcr; 11: Kinderk. f. d. Luk.-Geen. Pfr. Bechtolsheimer. — Kirchberg. Vorm. 10; 11: Christenl. f. d. männl. Jug — Lollar. Vorm.: 10. — Mainzlar. Abds. 8: Kriegsbetstunde.
Katholische Gemeinde.
Rvsenkranzfest.
61/2: Gel. z. Ist. Beicht: 7: Hl. Messe, gem. Komm. d. Jungfr.; 8: Aust. d. hl. Komm.; 9: Hochamt m. Pved.; 11: Hl. Messe m. Pred.; 4Vst Jungfr.-Kougr.; 6: Pred., darauf Rosenlckanzand. m. Segen. Dienstag u. Freitag, abds. 8: Rosenkranzand. m. Segen. An den übrigen Tagen ist die Rosen krau zand. in der hl. Messe um 6'-/s>. Samstag 12 Okt., nachm. 5 u. abds. 8: Gel. hl Beicht. — Diaspora-Gottesdienst am 6. Ott.: Laubach 10, Lich 9V2.
Letztc 2inchrichten.
J>:r nenestr Nericht der Lieeresleltnng.
(WTV.) Grotzes Hauptquartier, 5. Oklober. (Amtlich.)
Westlich-er Kriegsschauplatz.
HeeresgruppeKronprinzRupprecht.
In Flandern umrden erneut Angriffe des Feindes gegen Haoglede und Roselaere abgewiesen. Gegen unsere neuen Linien östlich von Armenlieres ist der Feind übe'r Bois Grenier—Fournes—Winglcs und über die Bchn öst- li-5) von Lens gefolgt. Vor Cavlbrai zeitweilig auflebeude Artillerietätigkeit.
Heeresgruppe Boehn.
Der Engländer fetzte beiderseits von Le Eatelet feine starken Angriffe fort. Er nahm Le Eatelet. Die Höhen nördlich und östlich von der Stadt wurden gechrlten. Der in Ranarekvir eingednrngene Feind wurde im Gegenstoß wieder geworfen. Nürdlb^i, von St. Quentin griff der Franzose zwischen Sequehart ur.d Morcourt an. In Lesdins und Mor- cvurt faßte er Fuß. Lecdins nahmm wir wieder. An der übrigen Front und füdlvch von St. Quentin scheiterten die feindlickien Angriffe vor unseren Linien.
Heeresgruppen Deutscher Kronprinz und G a l l w i tz.
Frankoftn und Italiener griffen erneut in Teilvvr- stößrn und in einh itlich geführten Angriffen u ftere Stek- lungen auf dem Rücken und. an d?n Hängen des Ch.'mln des Domes zwischen Aifttte und Aisne an. Schleswig holstei- ni'che und württenibergische Regimenter brachten die Anl- griffc zum Scheitern. An der Aisne- und Kanalftont schr rege Erkundungstätigkeit.
Qestlick von Reims haben wir in vorletzter Nacht unsere vordersten Slellungen zwifstien Pnlnay und St. Marie-5-Py vom Feinde unbemerkt geräumt und ruckwarlige Linien bezogen. Der Feind ist gestern über Prunay—Dontrie—St. Souplet gefolgt.
Aus dem Schlachtsclde in der Champagne nahmen wir im Gegenangriff die noch im Besitz des Feindes verbliebenen Teile des Höhenznges nordwestlich von Somme Py wieder.
Rach stärkster Feucrvorbcreitung griff der Feind beiderseits dir von Somnic-Py nach Norden führenden Straße in breiter Front an. Unter schweren Bcrlnst.n jiir den Feind sind seine Angriffe gescheitert. Brandenburger und schlcswig holsteinische Gardcsnsiliere, pommcische, badische uno rheinische Regimenter zeichneten sich bei der Abwehr des Feindes beso ver- ans.
Beiderseits der Aisne Artillcriekamps ohne Jnsanterie- tätigkcit.
Zwischen den Argonncn und der Maas Hit der Amerikaner g.stern erfolglos a;:gegriffen. In den Argonmm und am Osbande des Wades schlug württembergische Laußwehr seine m.h fachen Anstürme ab. Oestlich der Aire stieß er bis in H>he von Viermont vor. Der Ort selbst, der vov- überg.h'nu verlöre' war. narrde wied.r genommen. Beiderseits von Gesres wi f n basische, elsaß lo Hein gische und wcst- fälische Regimienter jeioen Ansttirm vor ih en Stelluichen ab.'
Besonders \l\uzx waren die amerikanischen Angriffe, die fick), b-ciderf.its der Straße Montfaucon—Bau h.viller gegen das Waldgelä'de südlich von Gubenel richteten. Wo der Feind vorüberg.heitd in unsere Linien eindrang, warf ih l sofortiger Gegenstoß wieder ^zurück. Das Infanterie-Regiment 458 zeichnet' sich hierbei besonders ans.
Auf dem äuße sten linken Flügel des Angriffsfeldes haben bayerischie Mferve-Regimenter ihre Stellungen voll behauptet. Der Kräsleeinsatz des Amerikaners b- i seinen glstri- gen Angriffen an Panzenvagen. Infanterie und Artillerie war außerordentli'h stark, seine blutigen Verluste waren außergetvvhalich hoch.
Bet Abwehr seindlicher Panzerwagen zeichneten sich besonders aus:
In Flandern: Leutnant Eckert vom Feldartillcrie-Regimetv Nr. 16, tue 3. Batterie vom sächs Fußartillerie-Regimcnt 19 unter Leutnant Postrenecky, Bizeseldwebcl Witt der 2. Batt. vrm Fnstartilleric-Bataillon 12 i, Oberleutnant von Eilas und Leutnant Cnckcr der 9. Batterie, baycrijchcs Fcldartillcrie- Rcgimcnt Nr. 8.
In der Champagne nnd an der Maas: Leutnant Nik- laffer und Stehlin vom 4. Garde-Feldartillerie-Regimcnt, Leutnant Schäfer vom Feldarllllerie-Regiment Nr. 4 und llnterosfizier Rackowsky von der Minenwerjer-^ompagnie 173,
Leutnant Groihe vom Feldartillerie-Rcgimcnt Nr. 229.
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Wir schossen in den beiden letzten Tagen 65 feindliche Flugzeuge ab. Leutnant Bäumer errang seinen 40. und 41 Luftsieg.
Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff.
Holland als Friedensvermittlcr?
Amsterdam, 4. Ott. Tie Blätter melden, patz die entscheidende BarbereitunA zn einem Friedensschritt der Niederlande in der Sitzung des niederländischm Staatsminifteri- ums am letzten Montag! stattgeffmden habe. Der Schritt der niederländischen Regierung bestehe in der Einladung an die Kriegführenden, ihre Bedingungen zu einem gegenseitigen Meinungsaustausch bekannt zugeben.
Tie „Times" schreibt, tmß der holländische Gesandte am Freitag mittag von Llopd George empfangen wurde. Unmittelbar darauf wurde ein Ministerrat einberufew
Die „Daily News" sagt: Treff große Friedensmonrente werden die englische Note an Oesterreichs-Ungarn, die Note der Niederländer an die Kriegführenden und hoffentlich die bevorstehende Rede des neuen deutschm Reichsckanzlers im RÄchstage sein.
Zum D'hromr^^ 'el in Softa.
Berlin, 5. Ott. Laut „Bwliner Lokal-Anzeiger" hat, nachdem die Llddanckung König Fecdinands in der Sobranje mitge!dlt worden war, Ministerpräsident M a l i n 0 w sein Rücktritts p c i u ch> ein gereicht. Dieses Gesuch, das als rein formell anzu- sehen war, wurde angnrommen und Malinow vom König Boris aufs neue mit der Kabinettsbildung betraut. Aia- linwv hat diesen Auftrag angenommen.
Die Nationallibemlen und die neue Regierung.
Berlin, 4. Ott. (WTB. Nichtamtlich.^ Wie wir hören> haben die Verhandlungen zwisck>m den Nationalliberal e il und den Mdhrhritspar:eien zu einem Erfolge geführt. Die Nation'-'-ckevalen locr.en sich danach an der neu zu bilde ioen Regierung beteiligen. Es ist jedoch nock> mientschieden, wer von den Naticmalliberalen in die Regierung entsandt wird.
Vermählung des bayerischen Kronprinzen.
München, 4. Ott. Laut „Münchiei'ec Niesten Nachrichten" wird die Vermählung des Kronprinzen Nuvprecht mit der Prinzessin Antonie von Luxemburg Mitte November statt! inden.
ei verkaufen und Versteigerungen aus Beständen der checrcs- und Nkarinc-- vcrwaltung, die fürBriegszwcckc nicht mehr gebraucht werden^ kann die Zahlung an Geldes Statt durch Eingabe von Briegsanleihe geleistet werden. Diese Vorschrift erstreckt sich auf alles, was zur 7lbgabe an die Bevölkerung frei wird, also insbesondere auf Pferde^ Fahrzeuge und Geschirre; Feldbahngerät, Motorlokomotiven und Rraftfahrzeuge nebst Zubehör; Futtermittel und sonstige Vorräte; landwirtschaftliche Maschinen und Geräte sowie Werkzeug; Fabrikeinrichtungen mit den zugehörigen Maschinen und Geräten; Eisen, Stahl und andere Metalle; ^rolz und son»'tiges Baumaterial; webstoffe und Rohstoffe aller Art.
Däuser, welche die Bezahlung in Driegsanleihe lc.stcn, werden bei sonst gleichen Geboten bevorzugt. Die Dricgs- anlcihe wird zum vollen Nennbeträge angerechnet und bis zur ^öhe des Daus- oder Zuschlagprciscs in Zahlung genommen. — 7lls Driegsauleihe in diesem Ginne gelten sämtliche zeigen Schuldverschreibungen des Reichs ohne Unterschied sowie die seit der 6 . Anleihe ausgegebenen 4'/r igcn auslösbaren Schatzanweisungen.
7llso: Nur die Driegsanleihe, nicht der Besitz baren Geldes, bietet Sicherheit dafür, daß der llandwirt und der Gewerbetreibende das, was er braucht, aus dem stenverdeuden Driegsgerät erwerben kann.


