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Nr. 235

Der toicbcner Anzeiger

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Erstes Blatt

*68. Jahrgang

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General-Anzeiger für Oberhessen

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(WTB.) Grobes Hauptauartier,3. Oktober. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppen Kronprinz Rupprecht und B o e h n.

In Flandern wurden feindliche Angriffe nördlich von Staden, nordwestlich und westlich von Roselaere abgewiesen. Wir machten hierbei etwa 200 Gefangene. Ebenso scheiterten am Abend Teilangriffe des Gegners beiderseits der Straße UpernMenin. Armentiörcs und Lens wurden in der Nacht vom 1. zum 2. Oktober kampflos geräumt. Wir be­zogen rückwärtige Stellungen östlich dieser beiden Städte. Der Feind ist im Laufe des Abends, teilweise nach starker Artillerievorbereitung auf verlassene Stellungen über die Linie FleurbaixLa BasseeHulluch gefolgt. Vor Cam- brai ruhiger Tag. Teilangriffe des Gegners aus der Schelde- Niederung bei und südöstlich mm Rumilly wurden abgewie­sen. Stärkere Angriffe gegen unsere neuen Linien nördlich und südlich von St. Quentin scheiterten.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Südwestlich von Ani;y-le-Chatean und nördlich von Filain schlugen wir Teilangriffe des Gegners ab. Schles­wig hi lsteinisckne Regimenter ver eidigten ihre Stellungen auf dem Rücken des Ch min des Dames gegen starke feindliche Angriffe. Vorfeldkämpfe vor unseren neuen Linien nordwest­lich von Reims. Der Feind stand hier am Abend in Linie ChaudardesCormicy und dicht vor dem Aisne-Kanal.

Sn der Champagne setzte der Franzose mit starken Kräf- tzW seine Angriffe östlich der Suippe gegen St. Marie-ä-Py. Kwie gegen Somme-Py und Momhüs fort. Oertliche Einbnichsstellen südlich von Orfeuil wurden in Gegenstößen verkleinert. Auf der übrigen Front sind die Angriffe vor unseren Linien gescheitert. Auch beiderseits der Aisne und in den Argonnen blieben Teilangriffe des Feindes ohne Erfolg.

Der Erste Generalauartiermeister Ludendorff.

Einflehe für Pflichterfüllung

bis zum Aeußersten!" Das hat einst ein deutscher Offizier dem Kaiser aus dem fernen Kiautfchou gedrahtet, als schon der Tod an die Tore seiner Festung pochte.

Auch vor der Festung Deutschland steht der Tod. Acht Mal hhon ist der Ausfall gestückt, der grinsende Schnitter zuruck, getrieben. Jetzt wird zum neunten Male Sturm geblasen. Vis in die letzten Ecken und Winkel des Reichs dringt der Huf zur neuen Offensive des Geldes, zum neuen Wettkampf der silbernen Kugeln, wie eitler Feindesdünkel sich einst ausgedrückt hat. Spannung hält dte Welt gefangen. Wird die Geschichte einst den Enkeln wieder erzählen: . und alle, alle kamen! ?"

Sie dürfen nichts anderes hören und wtrden nichts anderes hören, unsere Enkel, wenn jeder für uns etnsteht für pslichtersültung bis zum Aeußrrstei».

Der Abendbericht.

Berlin, 3. Okl.. abends. (WTV. Amtlich.)

Heftige Angriffe des Feindes nordwestlich von R o e s e [ ö r t und auf breiter Front nördlich von St. Q u en - tin und in der Champagne sind unter schweren Ver^ lüsten für den Femd gescheitert.

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Der Sfterreichlsch.ungarische Tagesbericht.

Wien, 3. Oktober. (WTB.) Amtlich wird verlautbart:

Am Nowhang desMonteTomba erfolgreiche Vor- feDkämpfe.

In Albanien nahmen wir. durch die Ereignisse an der bulgarischen Fwnt genötigt, unsere Divisionen zurück. Berat gelangte hierdurch kampflos in Femdes- hand.

Der Chef des Generalstabs.

Der Eintritt einer neuen deutschen Regierung in die Arena des Weltkrieges vollzieht sich rasch und zielsicher. Wir werden nicht lange in Spannung gehalten. Prinz Max von Baden ist an Stelle Hertlings Reichskanzler ge­worden und er hat seine Mitarbeiter in dem Kollegium der neuen Reichsregierung schon gefunden und genannt. Ueber die Besetzung einzelner Posten, wie derjenigen des Staatssekretärs des auswärtigen Amtes und etlicher Unter- staatssekretäre ist noch nichts Endgültiges bestimmt; ebenso rst es ftaglich, ob ein Reichspresseamt gebildet werden und ob der Abgeordnete Erzberger an der Spitze dieses Am^es stehen soll. Unentschieden ist auch noch die Stellung der nationalliberalen Partei zu der neuen Regierung. Es heißt, in letzter Stunde, nachdem Die Partei Stresemanns schon gewillt gewesen sei, ihre Angehörigen aus den von ihnen

bisher besetzten Ministerstellen Zurückzuziehen, habe man ihr nahegelegt, sich möglichst ebenfalls zu dem neuen Re- ierungsproarcumn zu bekennen. Ob dies geschieht, wie weit ie Narionalliberalen an der Regierung des Prinzen Max- beteiligt werben sollen, steht noch in Frage.

Trotzdem also noch vieles im Werden ist, wird schon über Nacht volle Klarheit geschaffen sein. Morgen tritt der Reichstag zusammen, dern der neue Reichskanzler sein Programm vortragen wird. Bis dahin hält man am besten mit abschließenden Urteilen oder Betrachtungen zurück. Nur soviel kann gesagt werden: an der Spitze der Regierung wird kein ehrgeiziger Streber, kein eingefleischter Partei- Wille stehen, sondern in der Person des badischen Prinzen ein Mann von reinem Idealismus, untadeliger Gesinnung und bestem Wollen für daS Gedeihen des Vaterlandes. Das ist jedenfalls in düsterer Lage ein Gewinn. Ob dem neuen Kanzler auch die erforderlichen politischen und staatsmänni- schen Fähigkeiten nicht fehlen, das bleibt abzuwarten, dar­über haben später die Taten und Ereignisse zu sprechen Wir geben nachstehend einige Auszüge aus den Reden des Prinzen Max wieder, die ihn einem weiten Kreise der Deut­schen und des Auslandes schon bekannt gemacht haben. Es wird vielfach darauf hingewiesen, daß der neue Reichskanzler durch seine Abstammung (seine Mutter war eine Russin) und durch seine Eheschließung seine Gemahlin ist eine Prinzessin von Cumberland auch auf das Ausland eine gewisse nützliche Wirkung wohl zu erzielen' vermöge. Wir vertrauen daraus, daß er den stärksten Rückhalt 'an unserem treuen Heere und dessen obersten Führer, Hinden- burg, suchen und finden werde, an Hindenburg, der seine Kandidatur schon bei früheren Gelegenheiten warm unter­stützt haben soll.

Die neue Regierung.

Berlin, 3. Okl. (WTB.) Prinz Max von Ba­den ist heute zum Reichskanzler mid preußischen Mini st er der auswärtigen Angelegenheiten ernannt worden. Er wird am SumStag. 5. Oktober, in der für 1 Uhr nachmittags anberaumten Vollsitzung des Reichs­tags sein Negierungsprogramm entwickeln.

Zu Staatssekretären ohne Portefeuille sind die Reichistagsabveo tuteten Gröber und Scheide- m a n n bestimmt. Der Staatssekretär des Innern Wu l l - rafthat seinen Aöfisäed erbeten. Sein Nachfolger wird ein Zentrumsabgeordnet :x werden. An d e Spitze ei res durch Ab­trennung vom RetckMoirt chaftsamt neu zu grü d nden Reichsarbeitsamts sol ter 2. Vorsitzende der Ge e- ralfommi sion der Gewerkschaften, Reichstagcabgeordaeler Bauer, treten. /

Die Frage, ob ein vom auswänften Amt unabhang'ges R eich s presse amt unter einem weiteren '§'«»'t: fefretär aus dem Parlament errichtet werden wird, ist n o ch i n> Be­händ lu n g.

Die Ernennung mehrerer Unter st aatssekre- re aus der Vo ksvertre mg steht bevor. Ueber die Aus­wahl der Persönlichkeiten sind die VerlMwlu iigen noch nicht abgeschlossen.

Das p r e u ß i s che Handelsministerium wird an Stelle des auHsch'ide den Staatsmi "isters Sydow der ReichstagSabgeordnete F i s ch be ck üdernehtnen.

* * *

Prinz Max

wurde am 10. Juli 1867 als Sohn des Prinzen Wilhelm, eines jüngeren Bruders des verstorbenen Großh rzogs Fried­rich von Baden und einer russischen Prinzessin, geboren. Auch der Vater des Prinzen nahm akliven Anteil an der Politik urrd wurde als Mitglied der Reichspartei in den Reichs­tag gewählt. Tie Mutter des Prinzen Max war eine 11'.,ge tund begabte Frau, eine Stockrussin, die kurz vor Ausbruch des Weltkrieges in der russischen Kirche in Baden-Bctt-en bcifesetzS v-urdc. Ihre beiden Kinder erzog das prinzliche Paar in bürger­licher Einfachheit Und wachte eifrig darüber, daß Prinz Max mit Mtersgeuossett aus Karlsruher Bürgerhäusern gemeinsam erzogen wurde.

Prinz Max studierte an den Universitäten Frciburg und Heidel­berg. . In das Heer trat er ztmächst beim Gardekürassier-Regimenl cm, in das ihn der alte Kaiser Wilhelm einstellte. Prinz Max iVfrie es aber bei dem Großherzog Friedrich durch, daß er feilte militärische Laufbahn unterbrechen durfte, um seine Universitäts­städten zu vollenden. In Leipzig bestand Prinz Max als erster Prinz aus regierendem Haus sein juristisches Doktorexamen. Leut­nant Tr. Prinz Max von Baden setzte dann die militärische Lauf- bahrr in Berlin fort, bis eines Tages aus Petersburg die Kunde kam, daß er sich mit der Tochter des Großfürsten Wladimir verlobt habe. Diese Verbindung mußte aber aus höheren Einspruch ge­löst toerfcen. Dem Prinzen siel datrn die Ausgabe zu, die ersten Schritte zur Aussolmung zwischen SSkfcn und Hohen- zollern zu tim. In Wien fand seine Verlobung mit der ältesten Tochter des Herzogs von Cumbeöland statt und mit glänzendem Gesckstck und seinem poliäschert Takt verstand es Prinz Max, die völlige Aussöhnung zwischen Berlin und Gntundert herbetzuführen durch die Vermählung der einzüwn Tochter des Kaiserpaares dcnt Stamrnbalter des Wetsenhauscs, dem jetzigen Herzog von Braunschrveig. Es ist sein Verdienst, daß die be­rühmte Hamburger Zusammenkunft zwischen Kaüer Wilhelm und dern Herzog von Cumberland zustande kam, durch die die lianno- versche Frage beseitigt lvurde. Früher schort wurde Prinz Max zu einer Sendung verwendet, die einen großen politischen Reiz

hatte. Als nämlich Caprivi den Draht mrk Rußland' zerriß und sich das Offiziöseritum gegen den Fürsten Bismarck wandte, also zu einer Zeit, als die amtlichen Kreise den Fürsten Bismarck mieden, entsandte die Prrnzessrn^Wilhclm ihren Sohn nach Frio- drichsruh, um dem Altert tm Sachsenroald ihre Grüße und den Ausdruck treuester Verehrung zu übermitteln. Einer alten Tra­dition im Grvßherzogtum Baden folgend, wurde auch Prinz Max zum Präsidenten der Ersten Badischen Kammer ernairnt. Zu Beginn des Weltkrieges wurde Prinz Max, der zuletzt in Karls-- ruhe eine Kaoalleriebrigade geführt hatte, dem kommandierenden General des 14. ArmeeloH'S zugeteilt. Später stellte er sich an die Spitze des badischen Roten Kreuzes und hat aus diesem Gebiet besmrders in der Gescmgenenfürsorge, eine mustergültige Organi­sation geschaffen.

Gröber.

L-andgerichtsdireküor Adolf Gröber, der eine Staatssekretär ohne Portefeuille, ist am 11. Februar 1859 in Riedliitgen i. W. gKoren. Nach dem Besuch der Volksschule in Weingarten, des Lyzeums in Ravensburg und des Gymnasiums in Sttlttgart stu­dierte er an detr Universitäten Tübingen, L^ip;ig und Straßburg. Er bekleidete dann richterliche Stellungen bei verschiedenen Würt­tembergs scheu Gerichten, zuletzt beim Landgericht Heübronn. 1887 wurde er als Zentrumsabgeordneter für hen 15. würtlembergischen Wahlkreis gewählt.

Schridemann.

Philipp Scheidemann wurde 1865 in Kassel geboren, sein Vater war Handwerkw. Er lernte die Buchdruckerei, war Setzer, später Korrektor und Fakwr. Dann wurde er Redakteur mtd gleitete nacheinauder die sozialdemokratischen Blätter in Gießen, Nürnberg, Offenbach und Kassel, wo er auch Stadt­verordneter war. Im Jahre 1911 wurde er in den sozialdemo­kratischen Parieivorstand gewählt.

Bauer.

Gustav Baller, zweiter Vorsitzender der Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands, wurde 1870 in Darkehmen in Ostvvenßen geboren, besuchte die Volksschule und war dann in Rechlsanwattsbureaus tätig, war auch Mitbegründer des Verbandes der Bureanangefteltten und bessert Vorsitzender. Im Jahre 1903 wurde er Sekrftär des Zentral-Arbeitersekretariats in Bulin. 1908 wurde er Mitglied dec Generalkommission der Gewerkschasten Deutschlands. Mitglied des Reickrstags ist er seit 1912.

Fisckcheck.

Ter fortschrittliche Abgeordnete und neue Handelsmirnster Otto Fischbeck ist am 28. Augirst 1865 Güntersl-a en. Kr is Tram- burg, als Sohn eines Landwirts geboren. Nach Absvloirrung des Gymnasiums zu St.ndal wandte er sich den Staatswisstmschäften zu und übernahm im Fahre 1899 da' Amt eine^ Syndikus dev Harrdelskammer in Birleeld. wo er auch zum Stadtverordne en ge­wählt würde. Als Syndikus der Papierverarb.i:nngs-^r'uss-' genossenscha't nach Berlin übergesiedelt, wurde er dort auf die Stelle eines unbesoldeten Stadtrats berufen.

Prinz Max von Baven über Krieg und Frieden.

Es ist draußen ein gezcn sich hartes Gesck^echt gewachsen. Aber beit Taheimg bliebeneu ziemt es nicht, sich gegen die L-eiden der Kämpfenden abzuhärlen."

Ten Enttäuschungen unserer Feinde stellt ein Ersol^ gegen- ül>er, den mir offen zug^stehen müssen. Die l-aben den voliti >9'.'w Feldz-ug zu unserer moralischen Diskreditierung mit einem mige­lten reu Apparat der Verleumdung urrd suggestiveit Täus<l.cmg durck^- g.-fül)rt; es ist ilmen gelmvgen, eine Ztvangsidee nach der au.derenj in ihre Völker einzrihäurntern . . . Darum halte ich es für die Pslick/t eines jedett Mannes, der heute von icgeirdeiirer verattt- wortlrck^en Stelle ans spricht, gerade hier deit Kampf aufztmehnum und unsere Ankläger vor die Sck^ranken M fordern. Dieser Kampf geht um unser gittes Gewissen."

Präsidettt Wilson hat kein Recht, im Namen der Mensch- ' lichbeit zu kämpfen. Daun er hat geduldet, daß sich ein großer Teil der amerißcrnis.ck)en Friedenscktdustrie in Werks!ätten des TeLes verwandelte, zu einer Zeit, wo Amerika mit Deutschland noch im Frieden war. Er hat Dieses formale Re,l)«t, unseren Feiu.den Dcunition zu liefern, peinlüh gnvalwt, wahrend er Amerikas Me. fchenreckit, un'ere Nichtkombattan.en. besonders die Lchw>ack>en und Iranben zu versorget, kampflos preisgab. Präsident Wüson btt ferner den übernomntenen Schmutz unserer Llwiegsgefattg-encn in Rußland lässig uttd herzlos verwalten lassen."

Heute gilt mehr denn je Platos Forderung: Wer s.inem Volke l-elseu will, muß die Kraft des Tettkens nnt dem Wcklen zur Tot vereinigett.

Freilich ist auch vom Volke nicht die Lltmosphäre geschaffen wordett, in der Führer sich leicht entwickeln. Das billicTe Ver­schenken der Volrsgunst ist wahrlich nicht nachahmenswert, was die Blendenden und Gewandtett emporträgt auf Kosten der Tüch­tigen und Echtert. Llber ich vertraue, daß diese Gefahr in Deutsch­land nicht vorliegt, es gibt starke Sicherungen im deutscheti Cha­rakter gegett die Demagogie. Sicher aber ist dies eine: Führer- kraft kann auch verkümmern unter dem Druck der Mißgunst und Verkleinerung. In den Jahrett vor dem Kriege fehlte oft jene Hingabe und Gefolgschaft, die gerade den Führer stützt und ihn in den Stand setzt, über sich selbst hinauszuwachsett."

Wollen wir (diese) Klarheit schaffen, so dürfen wir aller­dings nicht den Kamps der Meinungen in Detttschlcntd scheurm. Das wäre ein falscher und trügerischer Burgfriede, Nwllle man die auch im Kriege unvermeidlichen 2lnseinanden'etzungen' zwi'^len den entgegeTvgesetzven Weltattschntmngen abdämp'en und in die Heimlichkeft verbcntnen. Der echte Burgfriede aber fordert, daß Mensck>en nicht miterivcmder rechten in einem verachtettden uttd verhetzettden Geistt."

Macht allein karrn uns die Stellung m der Weft nicht sichern, .die uns nach unserer Auffassung gebülwl. Das Sch inert kcntn die moralisck>en Mißstände nicht triederreißen, die sich gegen uns erhobett haben. Soll die Welt sich mit der Größe unwrer Macht versöhnen, so muß sie fühlen, txrß hinter tmserer Krait ein Weltgcwissett steht. Diesem Attssprnch stimme ich zu. Um dieser Forderung zu genügen, brauchen wir nur die Pforten nn- seres innersten Wesens crnfzntttn, denn durch die ganze bnttsche Gcistesgeschichte leuchet das Beranttvorttittgsaesühl gegerrüler der Menschheit. Dieses Zeichett soll Deutschland getrost auf seine Fahnen schreiben. In diesem Zeichen werden lvir siegen,"