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Nr. 222

Der »tetzener A»zei-«ff

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Erstes Blatt

168. Jahrgang

Samstag. 2 \. September W8

papscheckfortto: Frankfurt a.M. N68ö

General-Anzeiger für Oberhessen

Sankv ersehn Gewerbedank Stehen

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jäiirlltch in Gießen.

veuWands amllichr Aniwsli an Oefterreich-Ungarn

wochenrkiSbNck.

Me Nachwirkungert des österreichisch-ungari. scheu Vorschlages zur Anbahnung von Frie densverhandlungen haben sich noch nicht alle ein­gestellt, wenn auch im allgemeinen die Lage geklärt er­scheint. Die feindlichen Regierungen, an der Spitze Amerikc und Präsident Wilson, verhalten sich nicht nur ablehnend sondern sie benutzen die Wiener Anregung geradezu, un aufs Neue Stimmung für ihre Gewaltpolitik zu machen Dies scheint ihnen, wie aus der Presse zu entnehmen ist auch zu einem großen Teil gelungen zu sein. Nun ist c* keineswegs einerlei, in welcher Form die deutsche Regie­rung ihren Standpunkt zu dem Wiener Vorgehen zum Aus­druck bringt. Es steht fest, daß man in Berlin um das Vor­haben Burians gewußt hat Man hat diesem anscheinend abaeraten, da man voraussah, daß uns der Schritt falsch und nachteilig ausgelegt würde Nachdem die Wiener Re­gierung dennoch die Note veröffentlicht hat, liegt keine Ur­sache mehr vor, dagegen anzugehen. Der falsck>e Verdacht, daß ernste Unstimmigkeiten unter den verbündeten Regie­rungen eingetreten wären, darf nicht aufkommen. Daher konnte nur erklärt werden, daß man in Berlin zwar um die Wiener Absicht gewußt, daß man indessen die dortige Ansicht über die voraussichtlichen Wirkungen nicht geteilt habe. In der Sa ch e des Vorschlags liegt nichts, was die deutsche Regierung nicht billigen könnte, im Gegenteil, sie hat den­selben Vorschlag schon früher gemacht. So trifft der heute veröffentlichte Wortlaut der deutschen Antwortnote imter den gegebenen Verhältnissen durchaus das Richtige.

Die gute Wirkung der Wiener Taktik, auf die Gras Burian optimistisch hofft, Wirb durch die deutsche Erklä­rung in keiner Weise abgeschrvächt. Man braucht also an keinerlei Trüburig des Bundesverhältnisses irgendwie zu denken. Die leitenden Kreise der Donau-Monarchie wer­den jetzt vielleicht einsehen, daß ein lautes und entschiedenes Eintreten der deutschen Regierung fiir den neuen Friedens­vorschlag dessen Aussichten nicht gebessert, sondern eher )verschlechtert hätte. Gibt man auf der gegnerischen Seite doch ohnehin schon die Losung aus, es handle sich um eine indirekte deutsche Friedensoffensive, der man alle hinter» haltig ketten in die Schuhe schiebt.

Es ist nicht unbedingt erforderlich und auch nicht immer angängig, daß die Negierungen in Wien und Berlin allemal die gleiche Taktik verfolgen. Die Völker sind verschieden, und verschieden ist wohl auch das Maß, in welchem die Votksmehrheiten geneigt sind, nach Gewissensregungen oder berechnender politischer Taktik zu verfahren. Wir sind in Deutschland seit zwei Jahren gewöhnt, über diese Frage zu streiten, und die Erfahrungen, die wir gemacht haben, scheinen zu fordern, daß wir alle in weiteren Friedens­angeboten uns Zurlickhaltung auferlegen. Das kann uns, wenn die Wiener Politik bei gewissen Schichten der feind­lichen Völker Eindruck machen und Erfolg haben sollte, nicht zum Nachteil angerechnet werden. Wenn in den Ar- beiterkreisen der Entente der Gedanke Boden gewinnt, daß ein vernünftiger Friede nicht durch die letzte Ercksck)eidung der Waffen zu erreichen sei, so darf keineswegs angenommen werden, diese Kreise würden sich um so eher durchsetzen, je kräftiger wir die Propoganda für den Verständigungs­frieden in die Hand nehmen.

Zur Vorsicht mahnt uns in dieser Beziehung auch die Arbeiterkonferenz der Entente, die jetzt in London tagt. Cs ist bekannch wie das Programm der unter dem überwiegenden Einfluß der Entente stehenden Inter­nationale auf den Widerspruch der deutschen Sozialdemo­kratie gestoßen ist, die sich nicht damit befreunden kamt, daß wir die besetzten Gebiete im Westen vorzeitig räumen, Buße tun, Elsaß-Lothringen herausgeben usf. Die Londoner .Konferenz hat sich jetzt mit der Gegendenkschrist der deut­schen Genossen beschäftigt, und aus ihren Beschlüssen und Veröffentlichungen ist zu ersehen, wie drüben die Hoffnung nicht, aufgegeben wird, die Gefolgschaft Scheidemanns doch iroch zu umgarnen und ernzufangen. Die Londoner Herren drücken sich sehr behutsam aus, sprechen freundlich vo" unglücklichen Formulierungen", und lassen unseren O nossen schmeichelnd die Wege offen.

Neuerdings hat die Arbeiterkonfevenz in London vu mit dem österreick)ischen Vorschlag und mit der Frage ein, Intervention in Rußland sich befaßt. Es geht aus den B rrchten hervor, daß jener amerikanische Arbeiterführ, Gompers, der im Aufträge Wilsons dre Entente-Länd, in Europa bereist, die Rolle des übelsten Hetzers spiel Dre Konferenz hat zur österreichischen Friedens no te unter allerler kritischen und polernifchen Bemerkunge schließlich doch beschlossen, daß die Verbündeten keine negc tive Politik führen dürften, sondern gemeinschaftlich mit de Verenngten Staaten ihre Kriegsziele genau angeben müs ten. Gompers machte gegen diese Entschließung Einweg düngen, und man sieht auch hieraus, wie das Amerik Wilsons bestrebt ist, Crrropa zu ruinieren, um auf seine Trümmern das Heft in die Hand zu bekommen In der Artt spräche entgegnete der frühere Munitionsmrnister Frau! rerchs. Albert Thomas, Westeuropa habe seine eigne demokratischen Gepflogenheiten, undes sei gut, wenn di robuste Antwort Amerikas von den anderen Ententemächte ergänzt würde."

Auch in der r u s s i s ch e n Frage sind die amerikanische "^Nerten" unter Gompers die Scharfmacher, die der Volkklarmachen" wollen, daß eine Jnterventio iwttg sei., um die Bolschewiki vom deutschen Einfluß zu be

freien. Die übrigen Delegierten schlugen eine andere Ent­schließung vor, in der vor ber schweren Gefahr einer Jntcr- ventionspolüil gewarnt wird Die beiden Entschließungen wurden zuletzt an den Ausschuß zurückverwiesen.

Trotz all dieser Erscheinungen scheint die deutsche sozial­demokratische Partei entschlossen zu sein, einen Regierungs­sturz bei uns vorzubereiten. Scheidemann/gab dazu im .Vorwärts" die Schlagworte aus. Cr wirst Hertli'ig Säumigkeit in der Wahlrechtsfrage vor, greift die Fest­igung aus die Regelungen im Osten an und ereifert sich über die sinnische Königswahl. Ein Teil des Zentrums unter Erzberger beteiligt sich an diesen Wühlereien. Erz­berger will den Kanzler, wie er in derGermania" andeutet, zwar nicht stürzen, ihm aber das Leben gründlich verleiden. Am 24. d M. tritt der Reichstagsausschuß wieder zusam­men, und dann müssen sich die Parteiverhältnisse klären. Die nationalliberale Partei will neue Krisen vermieden wissen und stellt sich daher Hücker das vom Vizekanzler v. Pat>er vorgetragene Programm. Nach derFrankfurter Zeitung", der das neue Königtum in Finnland ein Dorn im Ange ist, die an seiner Stelle lieber die Republik sehen würde, müßte es im Hauptausschuß sofort zu einer Ent­scheidung kommen. Zwei Tage später nämlich, am 26. Sep­tember, wird der finnische Landtag zur Königs- wahl schreiten. Ob die ausschlaggebenden Kreise im Zen­trum und in der fortschrittlichen Volkspartei die Zumutung derFranks. Ztg." erfüllen und dem Thronanwärter, Landgrafen Friedrich Karl von Hessen, zu guter Letzt ein Bein stellen und der finnischen Frage den Stempel ihres Willens autzndrücken suchen werden, bleibt allerdings sehr die Frage. Wir wüßten nickst, wie durch die finnische Königs­wahl deutsche Interessen verletzt werden könnten, es sei denn, daß man annimmt, wir hätten nicht nur deutsche Interessen, sondern auch die Interessen und Wünsche unserer Herren Feinde behutsam ins Auge zu fassen!

MTB.) Großes Hauptquartier, 20. Geptemb. (Amllich.)

Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Jnßmterieküurpft nordöstlich von Bstfichoote und südlich fern Ppcnr verliefen für uns erfolgreich. Ein Vorstoß der Engländer nordwestlich von Hulluch wurde abgewiefen. Bc örtlichen Unternehmungen bei VLoeuvres und am Walde von Havrincvurt macksten wir Gefangene. In Aioeuvres spreng­ten wir zahlreiche Unterstände des Feindes.

Heeresgruppe Generaloberst von Doehn.

Auf dem Schlachtfelds am fnchm Morgen heftiger Feuerkampf. Starke Teilangrisft, die der Feind gegen Gou- zeaueourt und beiderseits von Epchp mehrfach wiederlwlte, wurden abgewiefen. Bayerische Regimenter und preußische Jäger zeichneten sich hierbei besonders aus. Einheitliche An­griffe richtete der Feind nach stärkstem Feuer am stützen Morgen und in den MittastMrndnr Argen unsere Linien Mi­schen Onrignonbach und der Somme. Sie sind auch gestern iwerall vor unseren Linien gescheitert.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Nördlich der Aisne machten tetr bei eigenen Unter- nchmunOen im Gel)6st V-aunnns und Mstlich tem Jouy 130 Gefangene. Infolge unseres Artillerieftuers. das das Unter­nehmen westlich von Jouy vorbereitete, kam der bcabsickstigte Angriff des Feindes nicht voll zur Entwicklung und wurde abgewiesen.

Heeresgruppe von Gallwitz.

Kleinere Vorftldkümpft. Ucber dem Schlachtftlde zwi­schen Maas und Mosel schoß das Jagdgeschwader 2 unter Führung des Oberleutnants Freiherr von Boenrngk in der Zeit vom 12.18. Septenrber 81 feindliche Flugzeuge ab. Es verlor selbst im Kämpft nur 2 Flugzeuge. Leutnant Büchner errang seinen 30. Luftsieg.

Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff.

»

Der Abendbericht.

Berlin, 20. Sept., abends. (WTB. Amtlich.)

An den Kampffronten nichts Neues.

*

Der österreichisch-ungarische Tage-bericht.

Wien, 20. Sept. (WTB.) Amtlich wird verlantbart:

Italienischer Kriegsschauplatz.

Die Kämpft an der venetianifchen Gebirgsfwnt lebten gestern aijfs neue mtf. Nördlich des Col Jsabeila und des Col del Rosso gelang es den Italienern, vorübergehend in un­sere Gräben einzudringen, ungcsäuntt einsctzende Gegenstöße

Ä sie sogleich wieder hieraus. Wefttich> des Asolone und iete des Gol del Orso schlugen unftre braven Regi­menter italienische Anstüirm in erbitterten Nahkämpfen zu­rück. Der Feind erlitt sckmiere Verluste. Bei Sandona schei­terte abermals ein ftindlick>er Uebergangsvcrsuch.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Bei den K. u. K. Truppen keine besonderen Kampshand- lungem

Albanien.

Geringe Geftchtstätigkcit.

Die feindlickM Fluganlagen von Dalona wArden von unseren Fliegern mit Erfolg angegriffen.

Der Ehef des Generalstabs.

Deutschland5 Antwort an Geftcrrelch-Nnaarn.

Berlin, 20. Sept. (MTB. Amckich/, Die heute durch den Klnserlichen Btotsä-acker in Wien üb'^-rrich.e deutsche Ant­wort ans die Friedensnote der t f. üsterceichsä>EgLrischen Re- grernng hat folgenden Wortlant:

Unterzeichneter Kaiserlicher Botsä>aster beehrt sich auf die sehr geschätzte Note des k. u. k. Ministeriums des Käiserlichm und König- lrcyen Hauses und des Aeußern vom 14. ds. Mtis. folgendes zu enaidern:

Die Aufforderrmg der K u. K. Regierung an alle kriegführen­den Staaten zu einer vertrauliche mcd unverbinbüclien ?lüssvrache m einem neutralen Lande über die Grundvrinzü-ven des Friedens­schlusses entspricht dem Geiste der Friedensbereit- ich a f t und V e r s ö h n l i ch k e i t, den die vermckwortkichm -Ätaatsmanuer des Vierbundos und die berufenen Vertreter der verbundenen Bölftr immer wieder beLm>ck haben. Die Auf­nahme, die frühere ähnliche Schritte bei Miseren Geg­nern fanden, ist nicht ermutigend. Die Kaiserliche Regie­rung begleitet aber den neuen Versuch, die Welt dein von ihr er- lehnten, gesicherten und dauernden Frieden naherMbringen, mit oem aufrichtigen und ernsten Wunsche, daß die von einem tiefen BevanckvvrtungSgefühl imd edler Mensckrlichkeit eingeisebenen Dar­legungen der K. u. K. Regierung den diesmal erhofsten Widerhall finden mögen. Im Namen der Kaiserlichen Regierung hat der Unttrzelchnete die Ehre, zu erklären, daß D«ckschland bereit ist an dem vor geschlagenen Gedankenaustausch teilzmeehinen.

*

o 21. Lept. .Der deutsche Gesamtetnskvpat hat laut

r^or-Anz -Meldung aus Fulda beschlossen^ in einer.Eingabe an

den Pavst diesen zu bitten,^>en Wiener Friedensschritt nrit seinem ganzen Einfluß M unterstützen.

vrutschlanü und vclg!cn.

Basel, 20. Sept. Wie Havas amtlich auS Le Havre mel­det, teckt der belgische Minister für auswärtige An­gelegenheiten folgendes mit: i

Die belgische Regierung hat auf indirektem Wege Mid- tcckungen erhalten, die sie über die Absichten Deutschlands hin- sichtlich Belaiens aufgeklärt haben. Diese Ltitteilmrgen sind von Bern dem Mmisterium des Auswärtigen üdernlittelt worden, das ste wsort zur Kenntnis der alliierten Regierungen gebracht hat. Die belgische Regieiuny hat keinerlei formellen Vor­schlag erhalten, der direkt von der kaiserlichen Regierung auS-t geht.

Ans den erhaltenen Mitteilungen geht hervor, daß die Sb- fickten Deutschlands darin brswhen, von Belgien zu fordern, daß sich verpflichtet, die Sprachen frage in einer mit der kaiserlichen Polickk übereinstimmenden Weise zu lösen und somit auf das mit seiner Souveränität innig verbnudere Recht verzichtet, sich nach den frei geäußerten Wünschen und den Interessen des Volkes entsprechend einem der Probleme seiner irmerev pvlittscheii^ Organe zu regeln. Deutschland werde el>enfalls die Amnestie für jene Bürger verlangen, die schuldig sind, die 'Plane des Feindes mckerstützt zu haben, und somit der belgische Regierung einen Akt von Unterwürfigkeit auferlegen Deutschland würde auf die Aufrechterbaltung der früheren Handelsver- t rage nach dem Kriege dringen, die mfolge der Zersrörimg deo belgischen Jndmtne durch den Eroberer die deutsche wittschasllicke Vorherrschaft sicherstellen würde. Andererseits wird die Theorie des % a u stpfandes nicht ausgegeben. Deutschland nmrde tat« sachlich daraus'bestehen, das Schicksal Belgiens an die Lösung der K o l o n i a l f r a g e zu knüpfen. SchlieAich wird nicht einmal die Deutschland zufaüende Pflicht erwähnt, die seinem Opfer un> gewckckerweise zugefüglen Schäden vollständig ivieder gutzu^ machen. Deutschland bliebe so an dem Raub bereichett, den es an Belgien begangen hat, und der Ruin Belgiens wäre vollständig.

\(r3 ist hervorzuheben, daß die von der Presse gebrachtem Nachrichten in zwei Punkten ungenau sind. Im Gegensatz zu dem. was gesagt worden ist, enthalten die von der belgischen Regiernngl erhaltenen Mitteilungen weder eine eventuelle Einstellung dep Feindseligkeiten zwischen Belgien und Deutschland, noch emp Räumung des belgischen Gebietes. Die im vorhergehenden er­wähnten Fordermigen und. Bedingungen überwiegen alle Erklä­rungen, die die Unabhängigkeit Belgiens anznerkennen scheinen^ und machen sie fruchtlos. Sie können keiner ernsthaften Diskussion; als Grundlage dienen. Die belgische Regiermig hat ihr Programm in ihrer Note an den Papst vom 24. Dezember 1917, veröffentlicht im Januar, formuliett, und wird, wie die alliierten Regierungen! wissen, unabänderlich daran festhalten.

Hierzu erfährt WTB.: Zutreffend ist an der obigen Dar­stellung nur, daß die belgische Regierung von der deutschen keinen vrmellen Vorschlag erhalten hat.

*

Eine diplomatische ZentrdlfteNe der Entente.

Ajmsterdam, 19. Sept. (WTB.) Nach einer Reutenneldurrg aus London schreibt die . Times"', daß in diplomackschen Kreisen) der Mliietten mit Rücksicht auf die Friedensoffensive der Mittel- lmächte die Frage erivogen wird, ob es nicht zwechnäßig sei, für die diplvmackschen Angelegenheiten eine äftiliche Ein hei tl'ich-< keit zustande zu bringen wie für die nnlitärisäien, und zu diesem Zwecke eine diplomatische Z e n t ra l st e l l e, eine Att diplo- Snackscheu Versailles, zu errichten. Dafür wäre notwendig, ein* be sti mmcke Frieden spo li ti k «ils Grundlage für die Diplomatie festznsetzen.

Hindenburg an die Presse.

Köln, 20. Sept. (WTB.) Auf die BegrüßiurgskundgebimH der Versammlung der 200 Vertreter der w e st d e u t s ch e n Presse in Köln am 17. September an Generat'eldmarschill von Hindenburg ist folgende Antwvtt eingettoffen:

Großes Hanptguarcker, 19. September. Für die mir im Anf- 'trage der in Köln versammelt gewesenen Prci'severtretor des rireü wischen, westfälischen und hessischen Bezirks übermcktelten Wort>- danke ich Ihnen zugleich im Namen des Ersten Ökmeral mar tief Kleisters. Woiß das Heer draußen, daß eine -solche Stinrmung in der Heimat herrscht und gepflegt wird, damr sieht es allen kommen­den Ausgaben voll Vertrauen aus seine und der Heimat Stirrke entgegen voll Zuversicht in die Gerechtigkeit unserer deutschen Sachen Generalfeldmarschall v. Hindarburg^