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Es ist bestimmt in Gottes Rat,
Daß man vom Liebsten, was man hat. Muß scheiden.
Am 20. Aug. erhielten wir die amtliche Mitteilung, daß mein lieber, guter, treusorgender Sohn, unser unvergeßlicher Bruder, der
Gefreite Karl Grein
Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse und der Hessischen Tapferkeitsmedaiile
nach fast 3 jähriger treuer Pflichterfüllung im Alter von 23 Jahren ain 6. April 1918 den Heldentod für sein geliebtes Vaterland erlitten hat
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Elise Grein geb. Fink, Mutter Emma Kauß Wwe.geb. Grein u. 3 Kinder Hermann Grein und Familie Gefr. Heinrich Grein, z. Z. im Felde Wilhelm Grein, verw. in einem Kriegslazarett Lina Grein Pauline Grein Auguste Grein
und alle Verwandten. 04930
Gießen, Bisses, Lehrbach, Kirtorf, den 10. September 1918.
Es ist vorbei mit unserm Sehnen, In fremder Erde ruht er ans.
Nie kehrt er heim ins Elternhaus. Aufs Herz preßt bebend sich die Ihn wecken niemals unsere
Tränen, Du nahmst uns viel, o Vaterland 1
Todes-Anzeige.
Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir am 24. August die schmerzliche Nachricht, dass unser lieber, hoffnungsvoller Sohn, Bruder, Pate und Onkel
Gefreiter Wilhelm Zimmer
Infanterie-Regiment Nr. 471, Nachrichten-Mittel-Komp. Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse, der Hessischen Tapferkeitsmedaille und des Kriegsehrenzeicliens in Eisen
nach 4jähriger treuer Pflichterfüllung am 15. August infolge einer Granatöplitterverletzung am Kopfe im Alter von 28 Jahren den Heldentod für sein geliebtes Vaterland gestorben ist.
In tiefem Schmerz:
Heinrich Zimmer and Trau Elisabethe geb. Tr&llef Beria Dörr geb. Zimmer und Kinder Kar! Zimmer, z. Z. in Urlaub Heinrich Zimmer, z. Z. in Garnison Anna Zimmer August Zimmer.
Weickartshain, Giessen, den 9. September 1918.
Die Gedächtnisfeier findet Sonntag, 15. September, mittags lUhr statt. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung.
04940
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Allen Verwandten und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß nach Gottes Willen unsere liebe, gute, fleißige Tochter, Schwester, Schwägerin, Tante, Nichte und Cousine
Minna Osinsky
durch den Tod unerwartet und sanft erlöst wurde.
In tiefem Schmerz:
Rob. Osinsky und Frau Auguste geb. Günther, K. Johannsson und Frau geb. Osinsky und Angehörige.
Gießen (Ludwigstr. 12 III), den 8. September 1918.
Die Beerdigung findet am Mittwoch den 11. d. M.,,nachm. 4 Uhr, auf dem Neuen Friedhofe statt.
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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine innigstgeliebte, treusorgende Gattin, unsere herzensgut« Mutter, unvergeßliche Tochter, Schwiegertochter» Schwägerin und Tante
Frau Minna Rau geb. Veite
nach schwerem Leiden im 32. Lebensjahre durch einen sanften Tod zu erlösen.
In tiefem Schmerz: Friedrich Rau und Kinder
• Frau Wllh. Veite
Gießen (Bahnhofstraße 1), Familie Jakol» Rau
den 8. September 1918. Marie Launspach.
Die Beerdigung findet Donnerstag den 12. d. M., nachmittag* 8‘/t Uhr, auf dem Neuen Friedhofe statt
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Am 3J. August starb mein guter Sohn, unser lieber Bruder, Neffe und Onkel
Ludwig Geißler
Sergeant im Infanterie-Regiment Nr. 400, 7. Komp., Inhaber des Eisernen Kreuzes,
nach 4 jähriger treuer, ununterbrochener Pflichterfüllung im 45. Lebensjahre den Heldentod fürs Vaterland.
In tiefem Schmerz:
Im Namen d »7 trauernden Hinterbliebenen
Ludwig Geißler II. Wwe.
Kirchberg, den 9. September 1918.
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Nachruf!
Am Samstag den 7. September a. a, früh 4 Uhr, entschlief sanft und unerwartet unser hochverehrter Chef
Herr Fabrikant
Conr. Wilh. Poppe.
Wir verlieren in dem leider so früh Dahingegangenen einen Arbeitgeber von großer Herzensgüte, dessen Wohlwollen und vornehme Gesinnung uns immer in dankbarer Erinnerung bleiben werden. Wir werden dem Entschlafenen ein ehrendes Andenken bewahren.
Die Arbeiter und Arbeiterinnen der Firma Poppe & Co.
Gießen, den 9. September 1918.
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Aufruf!
Vier Jahre lang wütet nun der Weltkrieg. - Furchtbar sind die Opfer, die er von unserem Volk gefordert hat und noch täglich fordert. Die Zukunft unseres Vaterlandes ist aufs schwerste gefährdet, wenn es nicht gelingt, einen Ausgleich zu schaffen für die Hunderttausende von blühenden Menschenleben, die uns durch den Krieg entriffen worden sind. Dor allem gilt es, die erschreckend hohe Sterblichkeit der Säuglinge und Kleinkinder zu bekämpfen. In den letzten Friebensjahren
gingen von h ändert deutschen Kindern fünfzehn bereit 8 im ersten Lebensjahr zugrunde, mehr al» in fast allen anderen Kulturstaaten. Eine durchgreifende Hilfe durch Ausbau des Mutterschutzes und der Kindersürsorge ist hier dringend nötig. Dazu sind aber neben den Zuschüssen des Staates, der Kreise und Gemeinden weitere bedeutende Mittel erforderlich, die durch eine große
Volksspende
ausgebracht werden sollen. Die Sammlung für „Deutschlands Spende für Säuglings- «nd Kleirikinderfchutz" wird in Hessen im September dieses Jahres stattfinden; ihr Ertrag verbleibt ausschließlich unserem engeren Vaterlande. Wir wenden uns an den oft bewährten Opsersinu des Hessen' Volkes mit der herzlichen Bitte, an dem großen Werk der Nächstenliebe mit- zuhelfen. Möge jeder nach Kräften dazu beitragen, die Fürsorge für unsere Kleinen und Kleinsten zu fördern. ES gilt die Zukunft unseres Volkes, die Macht und Größe unseres heißgeliebten Vaterlandes!
Darmstadt, im September 1918. «775D
Eleonore
Grofiherzogln von Hessen and bei Rhein.
Der Vorstand der Grossh. Zentrale für Hutter- nnd Säuglingsttirsorge in Hessen.
Dr. Rietz.
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eingetroffen. 04911
Willi. Dttrbeck Nachf.. Diezstra n e 6 u. Mtzuöburg 5.
Verloren I
von der Hardt bis zur Stadt Sonntag nachm, ein Uliren armband. Geg. Belohnung abzugeben Rodbera 1.
In der Nähe der Germania. Kaiser-Allee, wurde ein Per- lcn'Täfckckcn mit Inhalt verloren. Der ehrt. Kinder wirb geb., es geg. gute Bei. abzng. Löwanuasse 22. 04931
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Drei»a, Material- a.Farfcwarea-QroSiiaiidlfl., Gießen.
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Zur Gewinnung von Wagen für den LadungSverkehr. insbesondere für dringende Nahrungsmittel, wird von Mittwock den 11. September an bis auf weiteres der Versand von ^rachtstückgut, Eilstückgut und beschleunigtem Eilstückgut gleichwie im Vorjahre derart eingeschränkt, dcch eine Anzahl Güter von der Beförderung auS geschloffen ist. .. .
*Vür die noch zugelassenen Guter bleiben die bisherigen Höchstgewichtsgrenzen von 100 kg für Eilstückgut und von 30 kg für beschleunigtes Eilftttckgul bestehen.
Anträge auf Zulassung von Ausnahmen, die nur in durchaus dringenden Fällen berücksichtigt werden können, sind für Güter deS öffentlichen Verkehrs an die Königliche Eisenbahndirektton, für Militärgüter an die KrtegSamiS- stelle des EmpfangSorteS zu richten .
Die Annahme von Exprestgut bleibt in der seitherigen Weise eingeschränkt.
Nähere Auskunft erteilen die AuSkunftSsteller» für Güterverkehr im GeschüftSgedäude der Königlichen Eisem i dahndirektion, Hohenzollernvlav 35, sowie die Güter-, Eil- gut- und Gepäckabfertigungen.
Frankfurt (M.i, den 9. September 1918.
Königliche Eiieubabudirektio^


