tefi Ars die «rftfntfe militärische \fnb porktische Utfge. Dle Aussprache nur getragen twn dem festen Entschluß zum gemeinsamen Ausharren in dem Vertcidigungs- rampfe des Vier dun des und von dem Geiste freiten Fest- HA^eus an dem bewährten Bündnissystem. Sie bestätigte aufs neue die Uebereinstimmung der beiden Monarchen in der Auffassung der schwebenden Fragen.
Ter Sanier hat dem König seine Vitdnisftatuc-tte Und den Töch- tern des Königs, den Prinzeftinnen En dorre und Nadeschda von Bulgarien, den Luisenorden überreicht. Dem Mckitärbevollmäckstig-
im Großen Haupt kartier und Generals ß la suite Seiner wüaiestat des Königs. General Gantchew. wurden vom Kaiser die Brcklanten zum Kronenvrden 2. Klasse mit Stern und Schwertern verliehen.
' Eine llanz'erre-e.
Der Reichskanzler empf ng gestern die Vertreter des Be- VES katholischer Cttd nt neereine Den sfra dst w lche ih n anlünlich er.neZ 75. G.'ur - ag-s eine Glück c-u s'adess- ü e - rnästen. Nachdem er den Herren gedankt uw einige Wo t: de Erinnerung an Me ka h l schm Stud nteup.".eme d'ren Mi'glied er gewesen, gespvoch-n un der im K.iege gefallenen Mitglied r gedacht hatte, fuhr der' Reick/S a rzler fort:
Aber nicht nur mit der Wa fe gilt es, das Vaterland ?u bcrteiD• gen und den Siei er i ge, zu d lsm: auch in der Heimat
groöc und wich ige 'in gaben zu erfüllen Ge a>e di' a aber, isch ^lstldeten Krnse nn) in erster Lift' da;u beni'en. Die Last de:> KnegcS liegt drückend air nn'e.en Volle Ich nflll sie ni h' du ch Wmste zu verkleinern snch.m. Zn den Opern von Blut u d ^oen. von denen kaum eine Familie ga v, verfthont taTt be t rft kommen die Schnn.r g'iten der Ernäh mmg und Bekl i um
dae mann g ach.n E ttb'hrnngen in der Gegen oa t und c osrgende Aus lick in die Zu un t. Dr Krie, ist das größ e Geiamterlebms für ein Vo k. Er le äh g' es m ungeahn-e i Leistungen: aber er stellt auch ge-valtige An o.d.rungen an di Nervenkrast.
Nickst umsonst spr ckst men von Kriegsftsvchoft und bez-ich et oamrt die seelischen Er.chftnungm, welche der Krieg auszuwsen
Pflegt.
Die Kriegs^yckvfe
reigt sich daher bei sämtlichen am Kriege beteiligten Völkern. Aber fr* frrfr je nach dar Eiggnart der letzteren verschieden auf. Bei unseren Feinden tritt sie in Form eines an Wakm'tnn grenzendmij Dasses srcen die Zentralmächte auf, vor allem gegen Tnttschlvnd, ZZ r 11 J? flU ^ wrunterrochme Kette der un geh euer
er chsten Beileumdnngen genährt wird nnd sich in unerhörten Dchmä- wrngen alles dessim Ln t macht, was <ms wert und heilig ist Bei ums dagegen Luchert die Kriegspsnchose ihre Wirkung vor allem Nach innen in der BerstärLung der Nei'ftmg zur Kritik, die nunt iEnal dem Tleut.chen eigen ist. Und die sich mit Vorliebe gegen die .Regierung nnd ihre M-aßnaftnen wendet, und in einer Ver^iärfung der Partri^gensäße.
D«arin, meine Herren, liegt zwnftllos eine Gefahr. Nicht, daß dem da eine wirkliche Erschütterung im Slaatsleb.-n z;, be urchten Ware. Dazu ist unser Volk in seiner weit übenviegen^en Mehrhnt zu verständig: wohl alx-r durch den Eindruck, der bei unseren Feinden hcrvoroeru cm wird. Sie träumen »wn einem lnkwrstehmderl runden Zusammcmbv-ch, bauen darauf ihre Siegeshoffnung und verlängern um deswillen den .Krieg. Hier ist darum ganz besonders Adlulfe notwendig. Was wir brauchten, ist ein einheiilick-'s festes Zusammensfthen von Kaiser und R-nch. Regierung nnd Vckk, und zfrfrr w. dach es auch nach außen deutlich in die Erschnnnng tritt, frnd nicht durch den Nebel der Meinung? vor schieden heit und ihrer Aeußerungen in Wort nnd Schrift verhüllt Nstrd. Hierzu beizu- tregen durch Bmspiel imb Belehrung ist Pflicht eines jeden, der durch Eterw, Bildung und Stellung dazu in der Lage ist. Helfen dlw auch Sie, wo Sie können, eine solch? einträchtige Stimmung verbann, uhren, die Einheitsfront in der Heimat zu verstärken und weithin sichtbar ins Licht zu setzen.
Nun noch zum Schluß ein ganz kurzes Wort über die militärische L^ste,
nor aNem ein Wirt rücknchtsloser Bewnnderamg für bi? fast über- wenschlichen Leistungen der Armee in der vergangnen Wocky. So- dann aber darf ich sagen, daß lorfere Oberste Heeresleitung die Lage nÄt voller Stnh? und Zuversicht ansieht, Mick- wmn sie sich aus sfrateglichen Grimden veranlaßt sah. unsere Linien an mehreren stellen znrnckmlegan. S-ir führteii den Krieg vom erstei Tag an als emen Verteidigungskrieg, imd wir trugen ihn in Fmndesland um dort rmsere Grenzen zu vert-idigen imd die heimatlickxm Fluren Mutzen Wir werden fart'ahren, den gültigen Ansturm der lerndllchen MLrszen zurückg-schlagen, bis die bdmner einsehm, daß newcs nicht vernichten können und daher auch ihrerseits zur Ver- sta^igung bereit sind. Dieser Tag wird kommen, wnl er kommen ™ )on öiram vnblubm nnd die enrovaisch- Kultitr in Elend und Erbarm versinken. Dir flehen zu dem Allmächtigen, der uns bisher so sichtbar beigestandeir hat, daß dieser Tag nicktt allzu lange mehr ans sich warten lassen möge.
^ cP'FZ & .^ r . Pn! Soeben kommt mir das Interview zu Gesickst. des Lord Eeci^canem Kvrr-spententen von „Stockholms Tidningcn" gegeben hat Ick> vm nrub bmite auf Einzel hüten seiner Rede nicht einlassen und übergehe ab.ichtlich alle anderen von ihm geäußerten
Z^ lÄnmvnn^ haben. Mein warmer Tank ist Ihnen gewiß, und ftch beute das gesamte dantsche Volk vereinen in dem i 1 *! Lcbenswerk alsbald gekrönt werde durch eine:, Vaterland sichernden Frieden tnit unsereii Feinden, denen un- jere unbesiegbare Armee m unermüdlicher AuSdcnler die blutigsten ^fanden geschlagen hat, die aber noch immer daraus bcl>arren, uns zu vcriiMten. Em starker Wille imd klarer Zukunitssim. solleii uns imd unser beut,ck-e? Volk mit (Äottes Hil e durch die Not der Zeit leiten MLt Mfrinen freuen Wünschen geht Ihnen als äußeres Zeichen Meiner Dankbarkeit eine Vase zu.
, .^5,"' sng iWDB.) Reuter meldet aus Schanghai
ohne/aticm, daN re Operattonen an der Ussn.i F"cm: aus- r die Brücke gebrochen sei Die Ucoergm am Unun im> blvctiert. nnd die De.öcderung ron Mcn^
Tlf (*rf rfV"ii/^r+
cregt
ftati
fche
Vase zu.
.-Ts m ., sr , _ (gez.) Wilhelm IR.
^cr Reichskanzler hat ans den GlüMounsch des Kaisers
wie
->ie Lage tu Öftesten.
e r I i n 2^ S tt. Nach, einer Privatmeldung des L. A. aus .d 'u^ci^i '^ CC . 0 London, die Lage in Ostasi-en sei an- b fiW Srfiü? 0 ? 1 ]mm ^ wEelseitigen Intrigen der J rnngen von Ehnrbin und Wladiwostok lrrrtlraste der ntente inen gegenüber den 50 000 Biann der ungenug ad.
Der Lcelrieg.
-!ZL-sS1n-tL' N «», (WTV.) Marincsckrrtäk e cnL daß das Kohlen:<chiff „Enclop" aus dem sss!ki.<l)<n wird. Wie bcriohtet wird, fuhr ,
nels ordnete a irineregister
Cy-
^n Barbados nach den Bereinigten Staa- sank '15 il } ^uen Eyklon kam
cnken.
A m st e r d a u
icrc, 221 Mann und 27 Passagie
re er-
Maicstät sprock/- ich für die gnädigen GlücNvunich? und Uelersendung des mich hocherfreuenden Ge- ß'PjVL F 16171 ^ 1 allrruntertänigsten Tank ans. In dern stolzen »crtrmi-nt Guver Majestät getragen zu sein. jt.H la. mit Gottes Hilpe all meme Kraft daran setz«i, dem Vater Frieden zu erstreiten, den es braucht. Unter Eurer «• Scitir ? 9 Ullb im Vertrauen aus das in über- n,™><f*itan Ringen stets wunderbar b-wchfr Heer und seine ilü!? .^Usch' Volk, zu unersckiütterlick^m Aus^arre-
*£LZ: Vi und Entd.?h^ung entschsoffen. mit Ziwersicht dem Taee Mescn, der das En>e de? Weltkrieges bringen wird. )ln dieser:
imh W^tges-Mchite sagen zu dürfen ich habe Ea c, dU'chi S-°S-n Kaiser und Btterlaud erfüllt, wir^ mir der chiönstc Lhn wrm vielem L-frvl^i wird meine ganze Kraft ac .
m °XJ C £ c. n - -r Graf von Hefrlirg pflget „Sch. 6" lef ailftiw S^uuhTanf^ünf
ft*? l l dem Rerckökauzler foleeider »tfldnwnfdfc Be atzung find umgekommen * ' ^
r/Ä^1S , - : r5? n, Jf , ^ Il J Ca ® e ^ ^ Ihren meine herz-- -
Vbitte Gott, daß er Jchien Kraft gebe für vre gewaltigen Aufgaben, drc ihnen auferlegt worden sind.
- . . .. t . (ffcs*-): Änguste Viktoria I. R.
Ö i e r n it f erwiderte der Reichskanzler mit nächsteben^em Telü ** ^ 7 - r i r> * « i* ^ 0 ^ -- - --
grcrmiTT: Tiefbeglückt durch Eurer Majestät gnädig?s Gedenken tttMr 711—7«!^ i ^ ^ 3 ‘ Gct * t ^ 2-4 Uhr tvn
l G \ untertänigsten Dank me-fe wärmsten Wünsche ff?/ * ** fi
fl? &iirt Mnirftä- v-r iidc» ju Mrfen. Mi, isjU,er*a ki. o/stverfairf C« loftbott H5 ouf
drek Wmsch. ft- di- «or&iföUrf, jmrf'mfx il-ro'Lfö*"™* iibü Ä,* Di. Oftfonarfc»
1 .
' e .Ft. (MTV.) Der Scl^veningsche
Aur Stadt nnd Land.
G i c ße n, den 2. September 1918.
Landes mutter, du in nie rastender Fürsorge unter Nichtachtu» der eigenen Gesundheit keinen ^anderen G.'d-nike.t kennt, als ^ Drmen und Verwundeten zu helfen und raeloser Pflichterfüllimg den deutschen Frntwi als Veisviel vor.: jiifa6tat *öo< der Mmächtize Euer MajestLt auch meitträ m fernen Schutz, nehmen.
. (gez.) Reichskanzler Graf Hertling.
Reise v. Hintzetz nach Wien.
Berlin, 1. Sefr. sWTB Nichamtlichl Der Seatss'krt' des Duswärtigen v. H i n tz e beg^'t sich, wie wir hören, am Moch zu polittichen Besprechungen nach Wien.
i am 5. September ihre Gültigkeit. S. Anzeige.
d f fÄ 5 L“ u d z w a n z i g p f en n i g st ü ck e. 9 ereitS wederholt darauf hmgnv.cfen, dast vom 1.
Aus Außlaud.
Erfolge der Sowjets.
Moskau, 29. Ang. (WTB.) Meldung der Peters^er Telegraphen-Agentur. Im B-.'ür kvon Zarizin wurde ein Viff d-o ornndes abgeschlagen. Unser Vorgehen im Zentrum entssclt Uch erfo.grelch. D,r nahmen rach einem Kampfe die Höböauf dem Ufer des Tfcherwlciwf-FlusseS. Des Dorf Basnnowka Ä? c ohonen Karnowca und .Kvtluban wurden besetzt An dcrdrd- wu.wnchen Front trugen unsere Truppen laut Nachrichtepom 2 . August große Erfolge davon. Wir besetzten Ticho re tz kamst ka- terindar und Armavir An der östlick>?n Front nahnien wsüd- oulich von Alapaiewik das Torf Anowskoje. Hier ließ o sich zuruckziel-ende Feind auf dem Kampjjeldc gegen 2>D Zdunb <,erwundete liegen. In der Richftmg auf Lymswensk wurKlim von uns beredt. Ter Gegner geht zurück. In der Nichfrnig / Bu- gillma geben wir von Menselinsk gegen das Torf Andrejen vor.
der Richtung ans Wjatka wurde die Stadt Urschum ti der Weißen Garde gesäubert.
(WTD.) Semenow cw'Jc die
fluß^zurück ® IC Bolsichewiki zogen sich, nach denpnon-
Ein Attentat ans Lenin. /
S f r ^ (WTB.) Nach« lner vorlieaeiiden Wnmgen
cri^ Petersburg Wucher gestern nacht auf Lenin mehrere Pisse ab- geftrwrt. die, ihn lcichx verletzten. Der- Volkskmnniissar f innere ^ÜtteAeich 'iteti U ritz ft ist ermordet. Ti? Attentäter sintn^hastei. y (WTB.) DaS.Attentat gegen 2cf v-evübte
rnc aus JTwto stammende frtanntc Terrorist Dorai Man. Sie hatte im Jahve 1917 in bere Unterfuchuivgshaft bei im Verneh- mmm durriden allgemein gesürck^-tm und bei den Rchutionären verhaßten Gendarmericchef Nowitzki auf diesen mit ein! Tasch-en- mesier emen mißglückten Mordam^ckflag gemacht nnd strde dafür zu 15 Jahren ^vangsarbcit verurteilt.
Einführung de- Maflenterror.
rs ™SL~' ^°.V;. ^bpt. Ter stellvertretende Cl)cf derlißerordent^ frmen Kvmmiiswn gibt bekannt: Tie verbrecherisch/ Abenteuer, nuferer Feinde nötigen uns, mit dem Massenterror / antworten.
Wer mtt der Waffe in der Hand ohne Erlaiuisscknin er- grmen wird, wird fosort erschossen. Wer »gegen bl Rätegewalt S!y ? u ® schäftet irnd in ein KdriZeritrationslrer gebracht. Alle Vertreter des räuberischen Kapitals und all/Speft?lauten, werden zu öffentlick-en Zwangsarbeiteii ^ermigezogeTi/hr Eigentum konftsziert Werdern lieber die Attentäterin gegen Oqn meldet bi ) außerordentliche Kommission, daß sie sich weigert,stre Mitschul- anzugeben imd zu sagen, woher fic das beitn r geftmdcn« or fT ^ a ^7•^ a ^ C- ? lP ^017 anläßlich einer Erpsion in Kiew
../u T I- r JU Zwangsarbeit verurteilt tvvTbefmb habe sich
. , ^er andere Tuufr ist di? Debcnrvttmg Eerils, di" Entente könne A^'^gmS den rechten Sozialrevolutionären ai^schlossen. Sic mcht Frieden sckckießwi, solange Deutschland von den Alldeulsck'en o "lrzlrch aus der Krim in Moskau eingetroffenp^ach weiteren
eugenauSsagen war an dem Anschlag eine garii Gruppe von erfortru beteiligt. Zuerst vertrat Lenin ein 16jLln«r Gymnasiast den Wog, der ihm cfinen Zettel ,über reich "e. Tan näherten sich ihm die beiden Frauen. Tie Täterin floh ans le. Straß? und rrTurde erst dort restgenom men amd dann ins C-5fomr* 11 ffaxiat Si ^^'"nd bei idr vcrchstete Zigaoetteii^aitt „Mir" ist ihr Name Kaplan. Nach Mitteilung der „Prawa" vom heutigen 4-age findet am 2 September eine Sitzung sämmher Rayonsräte statt, um Maßnahmen zur Unterdrückirng der Bosilche der Gegenrevolution ären und zum Sckfutze der Wätcgctmu zu beraten. Am J. September behandelt das Plenum des Mvsauer Rades mit den Nayvnsräteii amd den Arbeiterorganisatioa^i dieselbe Frage. General BrnFilow vcrhaftt.
m 3 V rt!VL' 3f ! JL U %. lDTB.) Nach Metung der Zeifrm« General .Druffilow verhaftet und u den Kreml über- »efuhrt worden ftrn. General BrussiLow befinfet sich, seiner bei - 2 ^E-ember erlittenen Berwuldimg wegen, noch
^ Behandlung. Seine .GefangennäMie trügt angeblich
Wn Charakter einer Schützhaft. Tie „Itz.vcstihs berickstet dagegen!
^ Zugehörigkeit zum GeAenrevolu tionä/en Borbende bczich' .igt werde. Es seien Befveise für seine Beteilist ng vorhanden, die «doch inckst veröffentlicht werden könnten.
vcr.ksdrten Anschaucmgen nnd schiefen Urteile. Nur zwei Punkte greiie ich l^rails. Eeril begründet seine Zuversicht auf den mili- MV mit dem ständigen Zuströmen amerikanischer Truppen. Abgesehen von diesem offenen Bekenntnis zum Militarismus, den IMS di« Gntvtte nun seit .Kriegsbegiarn. twrwirft. erinnert mich dieses Hrrfen cm di? vergangenen Jahre des Krieges in denen zuerst das frvulp« Italien uird dann Rumänien beu Eiid- Jug bnugen faHtc. Ceeit vergißt aber dabei, daß wir inzwi'cheii mit AußlE^nnd Rumänien Frieden geschlossen ho' m und somit unsere ^trettkrähte im Weg n ^a-i erb-hsich stärken kmmten.
... . f - - — — AlldeutsckHen
frefnert Werbe. Wlrmt Herren? In Teutschlcmd regiert bekanntlich per putsche Kaiser in ^asftmg-mLßi--m Zusanrmenwirken mit dem «mdeSrat imd Reichstag. Für die Beschlüsse des Reichstags tvtv noch Niemals eine einzckne aPrtn, sei eZ chi? alldeiktsch- oder nne anders Partei maßgebend. Ich kenne auch als Kanck-r des Deutschen Reiches lediglich dLttsche Parteien uro «me deutsche Po- luir. T,ese zu vertreten, ist meine Pflicht Nild wtird es bleiben.
Zum Geburtstage des Reichskanzlers.
Berlin, 31. Aug. <WTD. Nichtamtlich', Dem NeichSkanzftr Graf v. Henling ist von tan Gen?ralseldmarsck>all v. Hiudenburg
7oIgent<S Telegramm 'ugeaangen:
" { %? n E^llrnz bitte ich, nwmen an'rich'igsten Glückwunsch zum Eintritt m das ne^ke Lebm'jabr eni.i.'gemiehmen Zil Nwllrn Indem ich bei dieser Gelegenheit dan" e ' der vollen Ueberci"- mmmung bei unserer gemeinsamen Weit ged-mke, spreche ich di« Hirfnung Miss, daß es Euer Erzellmz besch'eden sein möie in ganzer Frische noch lange als Kanzler des Deutschen Reiches zu wirken
Dätts chhsch steht in sckfverem Kampf. In immer sicher-,., neuenwen .lnftürmen vcnsuckln die Feind', den entfcfjc bHmru I *i Lurchbriich zu « ta ihnen bisher immer mißlmig i c
Sie werden es vorg- blich versuchen U
Noch stehen fthoere Kämpft bevor DaS deutsch? Volk weiß
V™ m ^ ü*i h ' W 03 mr; drn 1 - dern F ank-
rttchs und FiMidenr^ dm hrftgm Bo>m der Heimat t>-rt i'igt
Der erste deutsche Dampfer in
Petersburg, 28. Aug. WTB.) Ter
etersburg.
deutsche Tampfer
Annie Stinares". ist gestern in Petersburg,' eingetroffen. Es ist
Cl' l!^r n lv ’ U> • f, ' ,t V n t ?" r ^indftchm 2tan S nänner zcü'en ^ erste deutsck)«'Schiff, das feit vier Ialften 'in Rußtnch die re.i nackien l.roickittnigS » llm und brmgen einem jeden '.y, ^utsck-e »flagge zeigt.
wL !^'ch^ Schicksal Deutschland^ erwattet!
negr-ich besteht. I chha'ie das starke
te^tärnn^h^! T f ^ l rc ' rr 7 ’ a 1 f r Gefchkossenh-it hinter
X r W * um dem Uebecnmt unserer Feind« eine fuhne Niedeclag' zu l^reivm
<n f rn'H' l^morschall v. Hindmbura"
r^r l-TTB. Nick^amrlich) Tie „Nordd Allg SntÄ^' 11,f r on d^i -teichckonzler folgendes Tete, gramm genchtet Zur st ^lentag Ihres 75. Lebensjahres ft,che
rtt
Ich Ihnen meine hn",l,
ber Cyrr gebe Ihnen (VJcfunbfrtt imd 5
-'J™. und Segenswünsche. G
Die Laste der Tscheche,,.
Moskau, 31. Aug. (WTB.) Nach BsäfrermeNnrngen find-t im ( /innen,erneut Wo onflsh rine sta>che Agitat'on unter den .dauern .'.ugmsten der Regiernng gegen di? Tsch.'ch n, EnglScke und 'iran osen statt. In Stadt nnd slrcii L^ologda tonibe'bi flöten der gesamten män lichn Inv l i?>en; von 17 bis -u Zähren zu Fvctisr'ationK,' beiten v.rfl'igt.
^r.Ä t inf S A „Prawda" zugegawfcnen Telegramm )«- tfrugt sich die ^ftvölkerung vcm W'adi >.w tok ak iv an dein Kamp « j nnt den Unterdrückern durch SMdung b w-.ssneter Abteilung- ,
W r haben O.to-er 1918
cy- Y \ li ymg '.o e,!.'n. Da« vom 1. O.to er 1918
ü^ ^"E^-^V?p^Nlgstück? nicht mehr im V rieh - gülttg
fiNo. y)m ncigm il J)? 1 " ft-n r»»«« !*i .v» . ^
TienStk^a Ä* Haus, B a hn h of str a ße 3-1. Bon morgen
rn Ä Äz ^ E^lturntm .Dürfen wir schvri.en?- werde Licht . Teck, vorge.ußrt. Wie die früd'ren ^lb^i-
!^.^u ist auch »der Teil dieses gewaltigen Wcrtze^ mit Unter-,
stntznng der ärztlich.-! Gesellschast für Sex-ualwissensckfaft Berlin 3'wn Bl-Xl, e:ttstanden. Außerdem stehlt nock) da^uft,p,el .„MmLetzter Seitensprimig" mit Viggo Larsen in der Hauptrolle aus hi, Spielplan. Siche Anzeige.
^ 1 \ r n ^ n ? n der Hardt. Der Spiel- w'd v-sfrmtz ^ ittr hardt hat am Sonntag wieder einmal S/! irei ! lrf? ^ dck» lugendlich,-r Rüstigkeit und turneZschen ^evei'smlttes g-zeigt.» -8 Turnverein- ta Gm, s Hes e t :i>a en , qiÄ n J { L b;T ^-^Scn Tur-^v eine mit ü er 30)
um im iri-blichen We l anp' das . tzl ^ur Gießen ,aft traditionell g-wo d n? Gauwetturnen <EÜ, 4 - ber ? ZU halten. Wenn auch, den ZeitwnstLnden
? '^Bercrnstaltung nicht den Eha-after eines £2 f 2L*2r ernstem Ring-c um die Ehrenurkunde
glstveiht war —, > 0 lg,no doch ein frisch-r Zug selbstbeipnj^ S fr mm UW11 k UH o die in ter h-rbn Septemberluft tiatfer tirrnend.m R'.^m Die Uctnmgoi bestandn in: F Zwei - ibrirng, Kugel,toffen, ftm,en. 100 M-.ter. einer Pflichtsreiübung l^wie ,e einer )trivj7id am Reck, Barren und Lä : :sp e d — Bon Festgaven war nur Se. Magnifizenz der N'ltor d?r Landes- uinveriität, Gebeimcht Pwf. Dc. Gisevius crschi.m.-n. der mit Jnderef'e dm inzelnen frirn-rischen Darbietungen folgte Nack' der Mittags pc cfe begnstste Gau Vertreter Eid mann dr ersähenenen auSwärlg.m^Turner, gedachte der im Felde stehen- den deutschen Brüd: ::K> din'te .orohl Herrn Bickfler iür die wiederholte Ueberlass ng drs Platzes a , au 5 -en beft-n G etaer Turnverem-en für di gute Vorberei^aig der Brranskaltuna. Sein „Gut .Heil" galt de: ruhmre.chm deutsch-,, Heec, Vaterland und der Turnsack-e. Rar d?n allgrmcinen Freiübungen fand noch Stafettenlauf. Scküc stall- und Faustdallspiel sowie Taufte en statt. War auch das bstawoetMruen. toi? verständlich, nich- so gut besucht wie früher, so war doch sein Verlauf ein recht befrird'igrnder.
i Kreis Büdinstkn.
A Nidda 1 Sept Auf dem Hinnrvelsbach'sckxm SägeHvck wnr-d? m der vecslos neu Nach, ein Mord verübt. Als h'ute riorgest en: Werkmeister dem L-veiseraum betrat, fand er die .Konlinenköch«n ta Wevke-s, die 4 < ^ahre alte Lima Loft nnd das 25 Jahre alte Kßchienmädchen Jda Envers. beide gebürtig y-cm hier mit schtveren Schädel Verletzungen im Blute auf dem Boden l-chzend. Lotz gab noch Mvache Leb«! zftchen von sich, verstarb aber bald, ohne das Bewußtsem w:edn^ rlangt zu haben. war tot Ter Mör
der chatte ein kertleiif rmigcs Holz benutzt, blutbespritzt neben der Lcich? des ältere:, ^ iäochens lag. Obgleich das ai^gcHeh tte SägeL n-erk nachts von e em Wäckter mit einem sehr scharfen, großen Hund betvackit wir! und piefr Kri-g'g nangoue mit ihren Wach, lenken dort HWrn ist von der Tat nichts gemerkt woroen. Ta in dm .letzten Näickit'.-, foiedevhalt Nal)ruuqsmittel in dem Küche,'- raum - g-ftlMm w den waren, übernachefrm die Mädchen se,( einiger Zeit auf der Weök und fielen ihrem Diensteifer zum Opfer.
Hessen-Nassau.
** Kassel, 1 Ang. (WTB. Nickramtlich.' Der Kaiser besuchte heute r», uttag die hiesigen Herrsch l'ch n Werke. In einem IVsstünd g- Rmidaang wurden unter Füh ung des G-.'- Heimrats Dr. K r Henschel di? von Drohnen d r Hämmer und Schwrmgräta ecst lten Hallen und Hdfe des Wer ses besichtigt. EmpftrngSseierlichft ?n waren auf Wu i.sch des Ka sers, der den- >Befrieb in Art e t -hm tvvllte, irrrterblieben. Po a den Art eitern, die ihn mit ^>och um begrüßten, zog der Kaiser meh er« ins Gespräch. Er e .sf id-gte sich nach ih am verch.ckichm B.-rhalt^ lnissen, nach Dane und Art ihrer Beschäftig'-ng bei den Werfen, vorwiegend nach i er militärischm Bmfamgmhftt imd Teil rahme! am Weltkrieg,.dc n <m die ihm gewordenen Ankünfte ciicne Erinneramgen knü end und persönlich' Beftebunien her vo hebend. Zum Schluß -hä,'gw der Kaiser persönlich clf Arbci enr und Angestellten d?r inna das Verdienstkrenz für Krieosh lfe cur De,: Kaiser gab i m daS Gesehene ,md namentlich über den vorzüglichen Eindrn den die Arb iterschast trotz dev hohen An- ford-ernugcm, die st an sie gestellt werden, und trotz der Not der. Zeit ans ihn gern* rt habe, seiner besonderen Befriedigung Ausdinck.
Krei<? Metzlar. *
Weßla 1- Sept. Tie Stadtv?rottmett'nvea'sammfrmg beschloß die 9l.nfn lung von 50^Pfennig-'Sch?incn zur Steuerung der .Kleingeldno Tie Scheine erhalten eine künstlerisch' Ausstattung. voraus l'tlich ein Motiv aus Goethes ..Wc-rther" (der betanutli.fr in A iar entstand): ,Tie brotsckm.ftdendc Lotte". Insgesamt sollen vo vst für 25 000 Mark Schftne aiugestertigt u»erden. — Bum Ankauf ner Aarzahl Agnarefle und Foderzeichumgen mit Motiven aus ^ tzlar und seiner Umgebicng von dem Wctzlarer Mal^n Reia,ern nn bciviNigte man 1710 Mark. Tie Sitzanig glnchmigte die ufnofrmc einer ?ü:leihe von 2 Millionen Mark für städtisch.' K egKz^oeckv. Ter Antrag der Stadt auf Bewilligung einer M Uionan-9lackcihe war vcm der Bel-ördc abgelehnt fvorden.
— Wetzl« . 1. Sept. Au" TanAvirkeit ftfr die gute Bes>md-- lnng. die ihn.-r m Hiesiam tzß.-fmnieneuleger zuteil geworden ist. lstita die ukr nsckstmi Krieg ^efaargeium eine arm he re Stimm« CVctN zur Erric mg eines Denkmals in den heftgea, Anlagen aufgrbrach. der Ausführung dev Knnft-aaLeÄ ein
Ukrainischr Jtü Her taruftmgt.


