Sfcdttftw: fcoorijm tzr» Älftrf^cLrme muh Ijetfcon
Jnn^en ohne jfbeit GekLndrymmrn jufoimncr. Bo wurde der «J. .Wugafr zu einer schweren gemeinsamen Mederlage der zcchlLw- wWfltosl überlegenen Frar^os-en und Amerikaner.
Die Zuruckverlogmrg unserer Front in die Lime Mich Vw- L^ume, nordöstlich Pewmve wurde entsprechend einem bereits seit längerem gefaxten Entschluß planmäßig und ohne feindliche Ein- Wirkung ducätTeführt. Dem nur räicntb folgenden Gegner fügten vnsere schtvaä^n Nachhuten mid Batterien aus vorbereiteten Stellungen empfindliche Berlnste zu.
B e r l i n, 31. Aug. Laut L. A berichtet das Berner Jntelli- gentzblatt aus Paris: Oberstleutnant .Rousset, dar Militärtritiker des Petit Pansien, hatte eine Umerredung mit Marschnll Fach der erklärterer glaube, daß dir Teutsckren die von den alliierten Trup- pen versuchten Stöße auffangen werden und dann ihre alte §>in- denburglllrie Unedergttvinne:: i rollten. Eine Gegenoffensive der Deutschen sei immerhin zu erwarten.
Amcrikanrsche Verluste.
Haag, 29. Aug. ^Privattel.) Bis zum 20. August sind 20000 Mann amerikanisch Verluste gebucht worden. Ten größten Teil dieser Verluste erlitten die A-werikaner cm der Marne, nro fte mit 6 Divisionen an den Kämpfen beteiligt waren
Neue Erklärungen Lord Eecilr.
^??ckholm, 30. Aug. Der Londoner Korrespondent von ^Stockholms Tidningen" halte auf Grund eines Telegramms des Stockholmer Korre',Indenten der „Times", der die Fairdens- artrkel zweier hiesiger Matter als von deutscl-er Seite inspnieri bezeichnete. den cnglisaxn Außenminister Lord Robert Eecll um ecne Unterredung ersucht. Lord Cecll gab folgende Erklärungen:
Es ist viülig unrichtig, zu l-ehricp^n. die leitenden Männer der Eiwewr glaubten nicht an di Möglich^ einer mlli & ifdm Niederlage Deutschlands. Die D«'tsche nl)aben es des öiteren als chre eigene Ueberzengung «rsiesprvchm. daß keine von beiden Seitn einen rem mililärischnr Aiffck<uß emeichcn komw. Das ist wahr- mjeinLiG) richtig, was Deuts«Land bettch ft. aber nicht rich.ig für die Fvchs glänMide Erfrage und das ständige Zuströmen der unerschoPIiäLn amerikan:sbrrn Versia kimgrn geben den Emeiite- regierungen und ihren milllärrschrn RaLgebern allen Grund. Vertrauen zu hegen. Die Entente hat feinen Wsuisch, sich an dem V^utsMN Volk zu rächen rcker Deutsc^ands künftige Existenz und Mn Gedeihen als Nattvrr zu bedrohen. Sie -1 aber entschosse-ri/, datz Deutschland vollständig das Sckstimme, das es getan hat vor allem in Bellen, tvieder gut,na chm soll. Im übrigen wird die Entente, brs das deutsche Volk llar an den Tag AkLeg t jwt, baü tZ bvr Rüstungs- und AelttnachtsPvtttik vermint VE Zeit mit Disknffwnen verschwenden, die nur unfrnchbor bl-etrxm können. Eigland ist der'Letzte Staat, der den Krieg unnötig verlmrgern well, aber der auch koste es was es wolle seine?
begannen fofort mobil ja machen.. ^naml Eubell teilte dem Gvw- verneur der Rdexi'canier mit, daß die amerikanischen Truppen die Grenze überschreite!: würden, wenn das-Feuer nicht aufhöre.
Eine politische Erklärung de» verbände»?
Berlin. 31. Ang. Wie dem L. A. aus dem Haag telegraphiert wird, berichet „Evening Starchard, daß in einer der kommenden Wochen die alliierten Regierungen wahrscheinlich eine aufsehenerregende politische Erklärung erlapen werde, als Ergebnis der in London ab gehaltenen Konferenzen der alliierten Regierungen.
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Atalien» Krieg»au»qaben.
ettr, 30. Aug. (WTB. Nichtanrtlich.) Nach italienischen
Blättern ist der Durch'chnitt der monatlichen Kriegsausgaben Italiens von 661 Millionen im Jahre 1915/16 auf 1243 Millionen im Jahre 1916/17 und auf 1786 Millionen im Jahre 1917/18 gestiegen. Seit Ausbruch des Weltkrieges hat Italien für Rustungs- und Kriegszwecke 60 Milliarden Lire ausgegeben.
Ftalienische- Luftschiff vermißt.
Rom, 30. Aug. (WTB.) MvL°nng der Agenzia Stefrni. Das Luftschiff 11, das am tl6. August abends zu kriegerischer Verwendung in der rvnwren Adria adgesahcen war, ist ni chl an seinen Stützpunkt zurückgekehrt.
Italienische Amazone«.
Berlin. 31. Aug. Nach einem Privattelegramm des B. T. aus Lugano meldet der „Messaggerv" die Bildung eines Frei- nilligen-Kvips weiblicher Arüatiker. Die italienischen Frauen möchten am Kamp.e der Zivilisation gegen die Infamie nicht nur als Krankensckxoestern, sondern auch als Mitkämpferinnen teilnehmen.
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Die besseren Menschen.
Haag, 29. August. (Drivattel.) Havas meldet, daß bisher 190 000 Neger neu eiirgetroffen sind und es sich erwiesen fabe. baß sie bessere Menschen als dre Weißen wären, da sie viel widerstandsfähiger ,nü> ausdauenrder seien. Tos Bünden er Tageblatt macht herzu die berechtigte Glosse: Man darf sich demnach auch wcht Unockern, warn die Alliierten iinnrer mehr Neger hn überholten uich dahin arbeiteten, daß diese „besseren Menschen" bei den Werken zu ?9dacht und Ansel-en gelangten.
Denlsch-Ostafrika.
Berlin, 29. Ang. (WTB.) Ter „Norddeutschen Allgemeinen Zerttmg^b lie,tt ein ausful/rlicher Bericht vor über die Zustände, wie sie sich bis Ende 1917 in Deutsch^Ostafrika lütter der belgisch- englischen Besetzung entwickell l-aben Ter Bericht traf gerade zur reclüen Zeit ein. inn die englische BchaugEmu; von der tnnxi) den
lErurchsätzen treu bleibt, bis sie völlig durck?geführt sind. Welllre ^ die feindliche Beselurna hervorgerufene „Besserung"
Elemente in Deutschland arrch Bcrchandlungen wünschten, feststehr ! ^ Verhältnisse in den deutscl>en Kolonim, inslesondere in Deutsch doch, daß sie deiHieit ofse,rbcrr unter dem Einfluß stärkerer Elemente
cZJi —?■' n, viUMLUö imvitivr vwnmrnre
Ifiel/en, me mit General F-revtig-Lurinahwen glauben die Ge- tchrchtc lcl-re, daß n-Lder^ in .Europa noch sonst in der Welt eine
Bolitik, die sich nicht auf ^ie Mich gn'drdet. dauernde Ergebni.se >.e Turchührung einer ausschießlich auf Mach ge-
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granoiTen Politik i)t mit Verha'Übungen lnlnrrntbar. Auch wenn dieien:gen, welch eine sichre Pvtilik unterstützen, durch die Er- ergnisse der letzten Zeit üler^ulgt .-worden sein sollten, daß es Instä ndig sei, sich zu verbergen.und die zu VertZcrndlungen bereitr:>l Kverse ihren Platz ans der.Bühne einnehmen zu lassen, so würde ?! deutschen Mlitärkreisen Ärxh mit der Diskussion
nächsten Krieges weiterfachrn, und die Männer der Machlivlitik wuwen nr für denn Augenblick abseits stehen; ihre gwrze Energie ^ uwe si ch^ auf die Vorbereitungen .für eine neue Reche erfolge reicherer Feldzüge konzentrieren. Sie sehen ein, wie der srü- yere deutsch Botschafter in KonstantiiwiEl Wangenheim zmn amcnn- «mscch» Botsch-fter M'rgenrchrn sagte, baß Deut schau d dett beging, sich nicht auf einen langen Krieg vorzubereiten, ««rdaß es nich iwch einmal einen solchn Felder machm dürfe, sondern das nächte Mal Bcrrmnvlle und Kupfer in ausreichnder Menge für einen tünsjährigcn Kri-'g lagern müsse.
Auch werm wir durch Verhandlungen den Frieden erreichen, würden wir damit nur den Endkampf zwischen Mach und Recht aufschebe7l Wir würden nur eine zufällige Waffenruhe zusammen- mdni znnschn denem die meinen, die Weltherrschaft gel>öre den Macht, die ihren Willen mit Mul und Eisen erzwingen kcrun cmd dmen, die glauben, daß biie Nationen friedlich und fre^mdschaft- nch m einem Verband leben können, der ein inbernationales System Recht und Ordnung aufrichten will wie jenes, daö unter den Individuen der zivilisierten Vökkar herrsche. Zwischen beiden gibt es wine Verständigung. Das sieht man aiich in Deutschland ein. wo m Gedanken urid Gefühlen eine tiefe .Kluft zwischn den alldeutschc^l und den verwändigen (sensii'le) Tellen des Volkes besteht, die e4 versdan1>en haben, am 6)eiste der Zell teilzunehmeu, und die die mittelalterlichen Ideen verwerfen.
Lord Cezil fuhr fort: „Tie Tatsachen sind beredter als Worte und all« TaffaLchm in Deutsckrl'mrd bnveiscn, daß überall die ?lll- deulchKM ihre Wünsch ^verwirklichen kouccten. Die deutsch Re- gierrmg forde-ch und erhielt die Hernchft über die Ostseeprv- vrnzen dunci; die Bedrohomg Z^ßlands und verwirkliche damit em alldeurchs Z^l. bu seit Iah «: gepredigt wurde. Tic Männer der modernen Jd-e-i in Tenrchwvd wchrsichen sich dein, aber die Männer des PillLlalters siellmr. Soli erklärte, daß Deutsch lands greinte kernen Friedar dccrch Vei-Hcrchlurrgen Nnlnschen: er hatte ch'Zufügen sollen: so l «rvre die deutsch Politik vom Geich des Dl.rttesatters diktiert wird. Mit dem deutschen Volk, das sich von den Alldeutsche gereinigt und mich mir in Worten, sondern auch m ^ateu benneen hat, daß es die Misseürten der Vergamren- h.nt bereut und bereit wäre, ein gesundes iurd friedsichs Leben in emem Bimd der Natimum zu leben, körmten die Alliierten cwx\ chrldckL-n und ehrenhaften Frieder schließen. Aber mll denen, die daran ^halten, daß, di« .nnti^iale Politik mff Mach gegründet >em müsse rrch die die syiogl'chkrrt, das Rech zur Grundlage der L^Uverhaltnisle zu machen, leug.aen. kann eS keine Verhandlungen
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Wenn e» Frieden wkrd . . .:
^Dasel,29.Vtg. (Priv.-D.-l) Har-as meldet, daß infolge emes falschen Geruchs, dal: der Frieden verkünde: sei. in GlaS ow es zu großm/und freudigen K-.rndgebungen kam. Vor dem Post- gebaride in Glasgow versammelter sich mehr als 20 090 Mensckren
bwra rie-en. Ter Postmeister sah sich schließlich gezwmg-en! das Volk cmszuüaren, daß das Gerüch sich leider nich bestätige.
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Amerika gibt neue Kredite.
Washington, 30 Aug. (Reuter.) Wie bekamrtgegeben wird getvahrt das cochrtzamt England einen neuen Kredit von 400 Mill'
an Englawd erreich »ÄfanA -vahrenü xm ganzen an alle Alliierten 7092 Millionen Dollars geliehen worden sind.
Amerika» Beitritt zum Londoner Vertrag.
Köln, 30. Aug. (WTB.) Tie „Köln. Ztg." bringt in ihrer ersten Morgenausgabe nawgehenden Atti-?el: Amerikas Beitritt zum Londoner Vertrag? Zürich. 29. Aug. Die „Neuer zivrresvondenz" vercchdet aus Bern, daß in dortigen pvlitiscl>en Krnsen das Geruch umgehe, die amerikanisch.' SiLgierung werde nächstens eine Erklärung verölsentlick^n, die eiTier Zustimmung zum Londoner Berttag gleichkomme. Mt großem N<«szdruck wird seit enri rer Zell in lla- lienischm Blättern, namentlich im „Eo7riere della Sera" ee ordert, daß über die Stellung Amerikas zum Lonbvner Vertrag Aufklärung gegeben werde.
Mexiko.
Washington, 28. Aug. (WTB.) Meldung des Reuterschm Mrremrs. Eme weitere Meldung aus Nogales (Arizona» besagt- Oowohl Wanenstcllltmrd vereinbart ist, begannen die Mexikaner
gestern abend wieder über die Grenze zu feuern. Die Amerikaner
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Ochsrika, in das rechte Lich zu setvn. In dem M-richt heißt es u. a.: Ter Krieg räumt intter den deullch--ostasrikMiischen Eingeborenen erschreckend auf. G^ricksmrre, Schlasttanllxnt und Pollen wüten überall, s'fn Urundi herrscht eine Seuche, deren Nattrr den Aerzten noch unbekannt ist Tie EingeborenLn kommen am Mvr- frisch zum Markt, fan'-ren plötzlich zu tacimeln an und sind meist abends tot. Wie rch amllich erfuhr, ist der Trägerverbi'auch, beionders der Engländer, ungeoe'rer. 30 000 tote Träger ist de- Moiratsumsatz bei den Verbimdeten. Einen Teil trägt Britisch- Ostafrika, Porrugiesisch-OstafriLl rmd der sdongo. Tie größere Zahl stammt aber aus Teutsch-Ostasrika. Ich sah krank zurückkehrende Präger in groyen Scharen, die wohl nie wieder gesuird werde::
daß es fraglich ist, ob es wieder hoch gebracht werden m>m. kommt, daß nahezu alle, oen Deutschen gehörigen Pflanzungen ver kornmen. Auch hier mnß von vorn angr-fangen werden. Tas rollende N^aterial der TangMigikabahn mcd das Gerät sind, seit die Deutschen die Matchinen nicht mehr silhren, in Verfall geraten. Tie Perienenwagen und acrdece Wagen starren vor Schmutz Obgleich germg ^>erfonal für alle Acl-erten vorhanden ist. geschieht mchtS. Ter Venckft demät d-r:m rzoch. daß von den Belgiern [.* Massen Schlachtvieh aus Teutsch-'Osüasriea nach dem Kvngo geschafft wird mrd fttr dieses den Eingevorercen weggenommene Vieh ,cur gan^ geringe Preise geza'stt n»erden. Weiter wird in dem Be* nchl out das wiederholl in der b.-utsäien Presse eiKoLbnte völkc-r-' rechtswidrige Derfabn-n der Eiglärcder aufmerksam gemacht, Ei:w geborerre aus Deutsch - Ost afrika, inslx'sondere frühere A-kari und Trei'.er der deutschen Beamten, Osffziere und Zivil Personen, in eine fechtende Truppe einznstellen. Mll Rücksicht aus das an ge kündige englilche Dlaulmch über die angeblich schlechlc deutsche Verwalttmg in Teutsch-Ostasrika ist es nicht uninteressant, daß der Berichterstatter in seinem Bericht envälmt, wie soioohl von belgischer als auch von englischer Seite in Teutsch-Ostasrika während des Jahres 1917 lügenl)afte, den Tatsachen offensichtlich hohnsprechende Anssagen von Elligi'bvrenen gc'sammelt wurd^uc, insbesondere von solchen Eingeborenen, die Ä-ziehungen zu fremden, d. h. englischen, belgischen und französischen Missionen harten.
Zum Abschluß der deutsch.russischen Verhandlungen
Berlin. 30. Aug. (Privatticlogramm.) Tie „Kreuz^ellung drückt ihre Fweui^e darüber aus. daß die deutiä»-rusfische:! Vc-r- fciTiblimgen mit ihrvr mühsamen Arbeit nunncehr durch ein Ab- kommen besiegf.'lt worden srird, das die deutsch-n Interessen wahrt und der Smmetre-gierung in vielen Pirnkten ern Eitgegenkbmme-.i beweist. Wie sllh die Vechälttllsse im Oien gestalten tverden, das sl-cht in den Sternen gestl^ielxm. Der R^lpollliker nncß sich aus den Boden der Tatsach-n stellen. Wir geben uns der Hoffnung hin, daß die drei Abkommen baldigst ratifiziert wc-vben mögen. Wir hüdm eine möglillO baldige S-tabiliswrurrq der Verhülllciffe im Ollen jetzt für mn so nvt)ve!idiger. je mehr die Ecttmte sich bemüht, dort von neuem die Kriegssackel zu entzüriden. — Tie „Dossisckrr Zeit,mg" meint, für die druffckffe - Reicks t^litik brauckx- dce Zusammenschtveißung eines g-esonderten größeren battisck-en ^taatswrsens an mrd für sich noch keine Belastung zu bedeuten Das We-erttliche werde erst s.ie zukünftige Vechinnning der poli- tisckvn Orrentterimg des neuen Rccndstaates sein. Wir haben den dringenden Wunsch, sagt das Blatt, daß der jetzige SchtmLezusürnd m dem Verhältnis der Rcnchsmaten zu ihren anderen Nachbarstaaten auch zunächst in vollem Umswcge mcfr-.cht erhalten bleibt Es handelt sich hier um eine Frage von weibgel-ender Bedeutung vielleicht um die schicknllsschwersde Frage für Teutsck-lands Zukunft . und Mr die Entschndung dieses Weltkrieges — T'- ,,Deutsch Zcittmg" crkeunt deu wese,ttlick>en Fortfchntt an, der in dem Derhilttns zwischn den beiden Reichen erzielt worden cst^ Die Ergänz,mgsverträge haben eine glückliche Lösurrg der zcrhlrechm Lchnnerigkeiten gefunden, die sch ellier ged'ihlichn Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen bisher entgegen- gestelll haben.
gachisten verhaftet, di« auf Wildpfaden gruppenweise nach Archmr-^ gelsk zu kommen versuchen. Bec vielen fände,: sich fatfd>e Ausweise vor. Die lalrussische außerordentlich Kommission verfügte die Verhaftung aller französischn Bürger unter 48 Jil)ren als Geiseln. Aeltere werden nach Klärung ihrer Nichtbetelligur^ an Handlungen gegen die Sowjetgewalt freigelassen.
Tie nordkaukasische Republik.
Konstantinvpel, 30. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Tee Minister der nordkaukasischn Republik, Hridar Bey, der als Vertreter dieser Republik hier wellt, erhielt von ^kddul Revschid Bey folgende Te'iesche: Nach zwölftägiger blutiger Sckstacht haben wir die Stadt Wladillawkas, die seit einiger Zeit von Soldaten der zis- kaukasischn Republik eingeschlossen war, rviedergewunmen uw) vom Feinde vollständig gesäubert. Die Sicher hell und Ordnung sind in der Stadt wieder hergestellt worden, und die heimkehrende .Bevölkerung beginnt ihren Geschäften nachzugehen. Die Stadt be- ffndet sich unter der Obhut einheimischr Soldaten.
Die Verwendung der Äirchenräume in Nußland.
Moskau, 30. Tlug. (P. T. A.) Die Räumlichkeiten der Schul-» gebäude, die bisher durch Kirchen, Kapellen und Beffäle in An-- Ipruch genommen waren, sollen in Zukunft ausschließlich ben Unterrichts- und Erziehcmg^z,recken dienen. Alle Geldmfttel, die bisltzn für die Instandhaltung der Kirchen, Kapellen und Betsale in txnt Sckmlgebauden besttmmt ,raren, werden den betreffender^ Lehranstalven zur PerfügLMg gestellt.
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Rumänien.
Bukarest, 30. Aug. (WTB.) In der gestrigen Sitzung der rumämschm Kammer antworlere der Minister des Aus war tagen Arion auf die Interpellation des Deputier xn Seseioveanu über die Verzögerung des Austausches der Rattsikationsurkunden. Arionj sagte, d« Vei^ögernng sei unter anderen der Tatsache zuzuschreiben- datz das Parlammtt noch über das Gesetz, das mit d^m Friedens vertrag in Verbinduilg sdehe, und zwar über da,' Aiwiestie gesetzt vbzuUiTmnen habe. Er drückte die Ueberzeugung a cs, d^iß er auf Seiten der Mittelmächte Kklvcffs beschleunigter Er.edigung dieser Farmalitaten das größte Entgegenkiom,mm finden werde. Aus die Frage Seseroreanus über die Reguisitionen arr)wvrtete Arion. ihm sch von schten der Vertreter des Bchatzungsheeres die Bersiche^ rung gegeben worden, daß knne ssteguisllionen vorgenommen würden, die im Friedensw'rtrag nicht vorgchehen feien. Die Ber- hältnisse im besetzten Gebiet seien schwiechg, aber es schm Ber- hältniise. Ich« sie jede fremde militachsche Bewtzung mit sich bring«. Sclmld daran scheu nicht Deutschland oder Oesterreich-Ungarn, sondern jene, die diesen unglücklichen Krieg eirtfeffeit hätten. Der Mllniter schloß mit dem Ausdruck seines vollen Vertrauens zur Loyalität der Mittelmächte, mit denen Rumänien durch gemchnsame I-atz'ressen v-rbunden sei. „Mr werden." sagte Anon. „die über-- l.-.ommenen Berchliadiirngen durllwus loyal erfüllen." Den Er> llärungen des Ministers folgte lebl-after Beifall.
Polen.
Warschau, 29. Aug. (Pchv.-Tel.) Tie nationaldeurokra^ ll'che „Gazcha Poranna" (pazifistisch) findet den Wit^er-pruch zwi- sicheu den deutsck>en Preffemittchlunigen und den amilcchm polni- Vwö!fentlichun-ten über die daupt .uarti'.rsrchse seln b^chch- r^-rd. Tas Blatt bedauert die rmge-.caum Informationen der dent- schm: Matter über die Absichten u,id Lln'ich'.m der ionischen i'öe- sellfchaft und benwrkt sodann, daß die Thronkandidatensrage gegen- wj.rrttg um so werriger bre!i:rend sei, als die Fca-ge der künstß?en ^eria^sung des polnisckien Staates grundsätzlich noch nicht vvr- entsckneden sei. Natürlich, behält idie „Gazeta Pvrawm" diese sonne andere Politische Entscheidungen dem auf demokratischen (örund.
cf' r.t ö» tT WVX/V4VV.., ww, ivuifi HU. iviwu yrcitiw luriüCil.
Deutsch"Ostasrcka wird durch den Krieg so vollkommen ruiniert^ 5- — ,v * rw wvuwuuhiu^i
daN frniiffrfi nh pr fi«A 5arni. Dazu j zusammentretenden Landtage vor. Im übrigen werde dll
gegewvärttge Lage, die sehr unsicher und unbestimmt sei. ernsft Verorderungen erfahren. Sie sei daher wring geeignet zu Ent- scheidungen, die der unbekannten und an Ueberraschungeu reichen Zukunft Präjudizieren könnten. Gegenüber Aussätzcn in deutschen Blättern bestreitet die „Gazeta Poranna", daß die Minister des Kabinetts. Stvcz?c»wskis aus dem Vertrauen des BosNes berusel '<}tn&xn s-nen. Tie Billigung llirer Politik durch die Mehrheit des Staatsrates, die ans ernannten Mirglisxnnl bestehe, könne nicht als ein BerlranensauSdruck der Gesellschaft aukgesaßt werde». Das Ma?tt vertritt seine bekannte Auffassung, daß die Mehrheit der pffnisck>m Intel!iieriz den Standpunkt des intervartallichm Klubs texte, der von dem Programm Stt^zkowskis und seiner Kollegen ganz verschieden sei. Dann schließt das Matt: „Die Stimmen der deutschen Presse, die die ausländisch' öffentliche Meinung so falsch Er Velens politisches Leben unterrichten, fügen den polmschen Nationalinteressen einen empfindlichen, Sckmden ^u. Tie Richtigstellung duffer irrigen und der Wirllichkell nicht entspreck^ende« Informattonen und Ansichten mnß eine der 5>auptansaal>en de: ausländischen Vertretungen des polnisä)en Staates bilden."
Der Seekrieg.
Neue N-Boot-Erfolge.
Berlin, 30. Aug. (WTB. Amtlich.) Im Sperrgebiet um England wurden von Miseren ll-Booten 19 000 Brutw-Ncgistei> Tonnen versenkt. Ter Chef de s Admiralstabs der Marine
Ans dem lleiche.
Ter Körrig von Bulgarien.
Dom bürg v.d. H., 30. Aug. Ter Kaiser uud tvr König von Mt!garren traien gntern au: dem hiesigen königllchen Schloß ein wo sie den Tee nnnahmen. Nach Besichtigung der Erlöserkirche fuhren sie nach Wilhelmshöhe, resp. Nauheim zurück.
AuMchmn:g der L'ersüi-crungspflrcht.
Berlin, 30. Aug. (WTB. Amtlich.) Ter Bundesrat Hat eine neue Verordnung über die Ausdehnung der Ver- stchernngspflichl in der Angestelltenversicherung erlassen. Danach bleiben An^stcllte, die aus der Versicherungspsliäit wegen Ucbcrscktt-eitens der Gehaltsgrenze von 5000 Mark ausscheiden lvürden, bis aus netteres versick)crungspflichtig, solange ihr Jahresarbeilsverdienst 7000 Mark nicht übersteigt. Angestellte, die nach dem 1. August 1914 versicl-e- rungsfrer lourden, leeil ihr Jahresarbeilsverdienst über 5)000 Mark betrug, lverden mit Anfang des Monats, der auf Ver- kündung der Verordnung folgt, wieder versicherungspfliclb tig, sofern ihr Jahresarbeitsverdienst nicht über 7M0 Mk. hinausgeht. ^Bon den Rechten der freiwilligen Versiclierung für die zurückliegende Zeit kann Gebrauch gemaclft werden. Diese Beiträge lverden unter gewissen Voraussetzungen als Pflichtbeiträge im Sinire des § 48 des Versick-erungsgesetzes angesehen. Außerdem besteht für Angestellte die Bereelftigung, sich auch dann freiwillig n>eilor zu versichern, loenn sich ihr Jahresarbeilsverdienst auf über 70M Ptark erhöht oder erhöht hat.
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Berlin, 30. Ang. (WTB.) Der Reichskanzler Dr. Gras v. dertling, der morgen seinen Geburtstag begeht, hat den Wunsch ausgesprochen, daß von ettva beabsichtigten Begrüßungen und sonstigen Bekundungen freundlick-er Gesinnung bei diesem Anlaß abgesehen werden möge.
B e r l i n , 30. Aug. (WTB. Nichtamtlicki) Der „Reichs- anzeiger" meldet: Den Majoren Kewisch, Gutowius und Barth ist der Orden Pour le meritf, dem Generalobersten von Einem, genannt von Rothmaler, sind die Schwerter z.um Großkreuz des Noten Adlerordens mit Eichenlaub und Schwertern verliehen worden.
B e r l i n , 30. Aug. (WTB. Nickftcnntlich.) Der „Reichs- anzeiger" verösfentlickft das Gesetz über die Zusammensetzung des Reick>stages und die Verhältniswahl in den gwßen Neichstagswahlkreisen sowie die Bekanntmachung über G.ummisauger.
Aus Rußland.
Neuer Sieg der Sowjet».
SHeto, 29. Aug. Tie Zellung Kiewskaja Mhst schreibt kaut gkaubwürdl-gen Nackchäiten, sei die trvnsbispische Bahr zwischen Krasnosawodsk imd Astvabad in der Gewalt pvn aufstandis.chm Banden, die von den Engländern in Persien gesellet wewen. Angeb- lih snen die Engländer in Krasnosmvvdsk gelandet.
d e r l i n, 30. Aug. Tie Petersburger Prawda vom 26. Aug. schreibt: Ein glänzender Sieg der Somiettruppen am Ussuri — Ganse Abteilung^ Tschecho-Slowaken, Engländer, Franzosen und Japaner sind geschlagen und zum Rückzug gezw'.mgen worden. Im Alchabadgebiet ist der Gcgrrer ebenfalls geschlagen. Wir haben die Städte Tadschen und Merw besetzt. Tie dritte Armee geht erfolgreich vor. Tas befcsttgte Gebiet der frmjrthm* Beru—Jekaterin- hrrg ist ,n unserer dand. Bei dein SylwinSkiwerten geht der: Gegner panikartig zurück.
Urchangclsk.
Moskau, 28. Aug. Me hiesige Preffe meldet: Auf be- sttmmtvn Stxttioven werden u, (Ämchernemeut Wologda WM-


