Vr* **<#****« W*. Whte mrr rin Frirdm
® lt r ^ Iirm wiederherstelle. und
^ &«" RÄdmgon tortjufa&OTt, •• '' Ater dlre Last bcr Dienstpil.cht tragen,
f«*i ^ T1 ^5 eT ' Rvbertson, immer Pazifist geweien
S^rß? fff® 01 - *** USajiHften Tie Laidy
erfldtt-n xIJ? "Finals mit der Abrujermg einversland«
erriaren wenn fie ba»u_n«f|t gcjimmgen werde.
£-LL°2 r daSt* m feiner Anlnvrt, die Debatte habe keine §>^Üf^İck»en geliefon und alles Gerede, daß man der^utfchen Demokratie neue Ideen bringen un5 Den Mieden «tonaai mü^
^ X - Mebrheltssoziallsten da-u überrede ihre
Arisrchte« zu andern, habe in der Tat aus das nähre Lindernd. i5 n ^ nCT " ttäiliffjlai J-rkeden feine Rücksicht genommen ^ük b T ,d,C Militarismus ni$t aus dem Ehr- wL™ T £f r oder genauer gesagt, der Militärpartei
5-adcrn dan.Uk Ixrufc, da» tne deutschen Schr fisteler ^osessoren. Theoretiker. Praktiker und soscke 1 &
die 'dir ^fL^*** ^ historischen Untersuchungen ln-sckMsgen Me die Theorie vertreten, dag die wahre Politik einer i.^m
^llh^rschni^fti ^ bie Politik einer allgemrine,,
tZZÜ^SlH^ 0 r •]?• £ ro fe unmoralische öäreiie habe aerobe JS^iJcTVii£ e6,I ? ftc ?V Ä1a} l en in Deutschland Wurzel gefakt^und ÄfcLÄ« d ' besehe mrr sehr ÄV# -«ttfckland freumUtg em nredsertiges Mitglied der ^.Nationen werde. Das Uebel hätte feinen nfai Ursprungm den leicht errungenen militärischen Erfolgen Deutsches- und der «rsige Weg. dieses UeN w jSÄ fcfiX
nSs\^!Lr ei3CIt ' -E^ieg nicht immer zu leichten Erfolges
%£ g^SS™ *“ sar feinen Erfolgen führt. Untere lufaX %" “» * ^T t ' ist nicht m fragen, ob diese abs ähnlichen ^ke^w^!^^ dhnn^fiebild vereinzelter unabhängiger
E «t die vaudluu^u LLd.
^ V e *\ fa ^ tc Valsour. moTfe er nichts anders ö«uZ daran zu erinnern, daß bisher noch niemals StaalSmanm selbst wenn die Ereignisse der ftied- Richt ig ^ m Deutschland den kräftigsten Anstoß gaben 2J-&J 1 bestimmt unb offne Zwei-
-«utigmt zu sagen: ,L3ir haben Belgien ohne Grund genommen
Zf es »Ekqab-m. sobald ck uuschchgl.chlst IZ m™ ^" 0! P n P t Niemals l»ba? ffc
MSSÄ Stffi * *
*Ä ?ÄK WS KL' Ä M
an die Vertreter der Verbandsmächte teilt die sibirische Re- Ä ^ oI ^ n hos Schicksal Sibiriens verantwort- 1?,^' JE Regierrnrg erklärt sich von fremden Mächten mrad, fe, Putzer ich baoe keine andere Behörde Bestimmungen in ^Unen zu treffen. T« Behörde teilt ferner mit. daß sie Sibirien luxt# sur immer vom übrigen Rilßland als getrennt betrachtet.
''28GSE71
&TZ2S za tjc .1 Ksünpfen Jn Ataxien
%>cv Zusammenhang de» ZNewer Utteutat» mit der Entente.
?: Kiew wird gedrcMee' , K«n>s8aia
^o^tlrcht erne Aeuhevimg des Dioskaiu-r Organs de? ^«E«VlutümLr „Snania
Mgirst lautend, daß das Atte-rrtat auf den OberbeseU.s- ^^ber.deutschen Tawpm m der Ukwmr. Feldnurrs«hall von G^orn^m Aufträge ^s retwlutivnären .Wnritees der & bei
nwrbai ist- T« Nachricht °^-üen Zu>ummm,hm.g dÄ
Aus der Ukraine.
teilt n»i/ . ^5 .^rmtrische Teleyravhenagentur
sckiS-rolowski i>en Ab-
s * ne *“«
Nachrichem aus Kvnftantinopet prfosge ist zum
woU^r. Er trifft hier am 10. Augarst eiir
*“ die Mitteilungen Kewer Blätter von Zu- l ammenstoßen ausstandischer Bauern mit deutschen Truppen teilt bet deutsche Stab mit, daß L sich um E^irnsisse
Z-‘ «ü fl W* leicht^Kffufi^rt^ur.
imoen der Bauern waren stets aerinia an ^adl
^°Ä^nÄwk!isE^ Nachricht« berichlrn d-n voller R^he
Kos<cknheeveS teilt mit, daß «ch drei- das gesamte Dongebiet von sesöubert ist. daß die Armee letzt aus
undXi, ^rrluh ausgerüsteten Soldaten bestehe,
und daß die letzte Entscheidung vor der Türe stehe. ^
Finnlands Berfaffuug»frage.
^lÜ^ f0r3 ' L 3 “ 3 ' WTB.) Tic erörtnMB Aber bie Wm ^b-f der SRegimmg Senate
ISfW fi die ©taotäfonn eincs icdc»
Wnne nicht auf allgemeine Xbcormi, sondern müsse aus
vrw der Zeckbedin-nrngen auf gebaut iverben. JlSLt niJSr 0 n a r ^ lr J n decktet, und irarn habe auf be-
hingewiesen, die die Monar- lafbm wurden. Zwar könne niemand den Schleier >b *** ^ Geschichte, daß bie Monarchien kL iml r-2? > ]? artl8 ?JS* iafe Rewnrrarbeit au ^j ©« hätten Schutz gewahrt gegen .Aassenmißbrauch Von oben und von unwn. Ter Redrver fübtte sodann Aeußerunaen» Sucher Autoritäten sLr die Lebensfähigkeit teWZ '*®%L m an en, r ^crgte er, „von unseren eigenen Ver- halttnifen aus^hen. Maüi sagt, wir müßten uns auf das Voll und verlafsen d«rs Voll werde den rechten Führer SS, ^ssen, und nnr haben m letzter Zeit hierin ttaurtige ^ ?^Echie bedeutet nicht alles, dJ geltend machen, doch bedeutet der Monarch ^ t**™* ru.H entbehren können. Oder hat sich
?$S±v&J* und so reich an smatsbildonden Eigenschaften
Unr einer Staatsform artmteu können, die bie größte . ^^cnht Wrr hoffen auf eine künftige Einigung und Gesundung unseres Volkes, doch brauch! dies Zeit. Ter Landtag mutz unverzüglich die Frage der Staatsform entscheiden. Wie raun man die Dinglichkeit der Angelegenheit verneinen? Es ist an der Aett, daß der Landtag dem Volke Arbeitsruhe für die gwßen vorliegenden Aufgaben gibt, und die bekommen wir mit der Monarchie."
Dlkio (Bauernbund) erklärte im Namen seiner Gruppe der Landtag habe am 6. Dezember beschlossen, daß Finnlarrd eine unabhängige Republik sein solle. Zur Verteidigung der Revu- vttk habe dre Regierung Finnlands weiße Armee aufgerufen. Der ^rchverhalt habe sich nicht durch die Üebertragimg der höchsten Macht auf den Rerck^verwefer geändert. Einen für seine Hand- ^^^^crntworlli chen Monarchen könnte seine ES** "iÄi a X ie ^ tlc J fn - verlangen," fuhr der Redner
Die Kämpfe in Albanien.
Die Heeresgruppe Pflanzer-Baltin gewinnt rm Gegenstoß gegen die Italiener Boden und hat nach Ueberschreitung des Semeni-Flusses bereits die Linie Fjeri-Berat erreicht. Desgleichen h<tt sie am oberen Devoli-Laus Erfolge erzielt. Angesichts des ge.nrgTgen Eharakters des Landes und des wenigen einigermaßen sur Heeres wecke verwendbaren Westens sind die Operationen, Vier naturgemäß sehr erschwert. GrSßere Wbteilunse-a Nnnep eigentlich nur im Westen am Semerrb-Fkuß selbst Mfammen yangend zur Entwicklung gelangen, während die Sümpfe im rem gebirgigen Osten von kleinen Truppen geführt werden. Db mm .Wann» auf eine größere Akti-m der Orsterrmcher zu rechnen ist., wild sich binnen kurzem zeigen. Berichte ftalienisckkr Blatter lauen aus eine zunehmende Nervofitüt schließen. Sie appell»eren an die ftallemsche Regierung, die Ausmerksirmkert auf d^e^bmnfche Fr«ü zu richten, wo Erfolge zu erzielen wären, welche du Lösung deS BaltanproblemS beschtsmigen könnten.
Ftaltenische Fr««ze«se ü»er Wie«.
Aug. (WTB.) Heute 7,10 Uhr vormittags ersch»». nen über Wien sechs rtal re ursche Flug Je» ge imb warfen m mehreren Bezirken Tausende von FlugzettcLr mm Teil in den ttalt emfcfoen Lanoesfärben ab. Ichr Herannahen wurde nicht sofort «obachtet^ und gemeldet, weil die Flugzeuge Mangels Belastung mtt Bon wen außerordentliche Höhen ev«uhakttn vermochten und der Morgendunst die SichwerdSlvrffst einschränktr. Einer der Äuftufe entbietet den Wienern den Vruß der Frrihettstrikvkore und sagt, die Italiener könu tar gai«e Donnen Bombe» abwerfen. „Ab er." fährt der Ausruf fort, „nnr führen nicht Srieg mit Mirgern. Kindern, Greifen und Frauen, sondern mit Eurer Re- grerimg, vem Feinde der nattonal-en Freiheit, mit Eurer blinden starr köpft gen und grausamen Regierung, die euch weder Brot noch die Freiheit zu geben vermag und euch nur mit Haß wid trüge-t rischen Hostnmrgen füttert." Der Wifruf schließt: „Hoch die Frm- heit! Hoch ItalieTi,! Hoch bie Entente!"
Der Fliegerangriff, der von der Presse mrr alS eine Sportlei st u n g bezeichnet wird, da schon mit Rücksicht auf die räunv- \idte Gättfepnmg die Mittrahn« von Sprengbomben ausgeschlossen ist, rief bei der Bevöllerung keinerlÄ Unruhe hervor. Der Inhalt der Flug-ettel begegnet allgemeiner Entrüstung, zumal die österreichische Bevölkerung die fast täglichen Luftangriffe auf Dfteft, Laibach und andere StSdte nicht vergessen hat.
Nach den bisher eingelaufenen Meldungen ist ein italienischer Flieger bereits bei SchgvorHau in der Nahe von Wiener-Neustadt niedergegangen. Der Apparat verbrannte vollständig. Die Besatzung ist geflüchtet und ist noch nicht aufgegriffen, doch ist Hoffnung vorhanden, daß dies mit Hilfe der Bevölkerung bald geschehen wird.
Der Seekrieg.
Neue N-Voot-Erfolge.
Berlin, 9. Aug. (WTB. Amtlich) Am Sperr gebiet deS Mittelmeeres versenkten unsere U-Boote aus stark gesicherten Geleitzügen sechs Dampfer von zusammen rimd 22 000 BRT., darunter den ftanzösischn Truppcnttansportdampfer Tierrnah (3716 BRT.), auf dem sich nach GefangenenauSsage 21 Passagiere und 800 Soldaten befanden. Der Dampfer sank innerhalb fünf Minuten Ter Chef des Admiral stades der Marine.
. . ~ rr.4 muu uuuoijuugig uan
22. J« wählenden Staatssvrm nt vollstem Einvernehmen mit Regierung^' ^ tofi ^ c Ö a * wcht den Abgang der
„ Stahlberg (Jungfimie) erllärte es als ein
Unglück für das Land, die stiepublik preiszugeben und die Monarchie anzunehmen. Er sehe sich gezwungen, smvohl gegen die Dringlichkeit wie gegen die Vorlage als folcije zu stimmen
Senator Settaelae (monarchischer Jnngsinne) erllärte den als ungeeignet für eine Volksabstimmung. Das Voll
Augenblick _„_ _ _ .J._ _
fei rudeiu hierfür nicht reif. Ein Abbruch der Friedens- ver Handlungen i« zu befürchten, wenn Finnland nicht rmstmide fei, sich ere Berfafffmrg ztu geben. Falle die Vorlage.
so gelte fe*e alt« Benaffurig.
Estländer (Sckiwede- forterte unmittelbare Entscheidung, K blC n2 c T 5ii ? ening dem Lande schweren Schaden zugefügt
habe Er befürworte gleich Settaelae beim Fall der Vorlage die Anwendung des 8 38 der alten Bersassung.
Das unabhängige Sibirien.
jimfftDQ
Berlin, 8. Au«. Der Moskauer „Golos Trudowvgo Krest- toa" berichtet m feiner Ausgabe vom 1. K^nst: In ein«,
Au8 dem Reiche.
Fürstentum Virkenftld.
Oberste in, 8. Aug. In einer sehr gut besuchten öffentlichen Versammlung referierte AandtagSabgeoroneter Rechtsarnvalt Törr-Idar über: ,,Vettvall?m«sr-->>rin im Fürstentum Birken- fold". Redner erklärte, daß die MlVsnsLnßerung der Bevölkerung bn einem ylustauich des Fürstentums an Preußen nicht umgangen werben könne. Erforderlich fei dann eine Gesetzänderung, die eine GesetzesVvrlage voraus setze. Ferner werde ein Gutachten des Pw- vinzialrats einzuh.sten sein. Hierzu d-dürfe es der Zustimmung des Äwdtags rn zwei Oechn^en. Tie Halttm« der 5 Abgeordnete:- c^s Fürstentums seien anslchlaggcbmd. Selbst wenn sich 3 von ihnen für die Beibehaltung des bischerigen Status ausspreik/n^ würoen, fäiide die Regierung .mit ihrem Abtretungsprojekt bei der liberal-sozialdemokratischen.Mehrheit niemals Gegenliebe. Tie Finanzlage des Fürstaftmns fei wohl eine sehr schlechite, der Grmch dafür liege in ersüer Linie an der mangelnden Krftiative der Re- Fftrmrg in BirtzrMd. Auf keinen Fall aber sei die Finanzlage des Fürstentums Birkeriftld hfffmmgslos, so daß es iwtwendig wäre, alle freihntlichm Vorteile und Vorzüge ge^en einen un- svckieren Wechsel aus die preußisck-, Zukunft hinzugeben. An der daraus iosgenden Teba,^ Smnm die arteitter Ansicht. VH-
l^nde Resolution wurde mit großer Mechchoit an«renvmmen: ,Tie Bersammbmg bedmvrl. daß dn^ft das Austauscklpwjekt Bnm- ruchignng m die Brrckenfelder Devüllemng getrogen worden ist: sie verspricht sich alles Notwendige von einer Verwaltungsreform und sieht zu einer Aufrolluiig jener Frage keinen Mlaß. zumal in einest Zeit die tme die yeuttge dve ganze Kraft für den Daseinskampf der Nation rrchelM. die die Blüte der Männer.fern der Heimat sephaU und sie verhindert, ihverseits StÄllmg zu n-chmrn."
»«*» St«,dt nnd Land.
G i e ß e n, den 10. August 1918. \ Vom F*rnsprechen.
Mancher lernt es nie, well er -n schwerchörig ist. oder weil seine Nerven der schwierigen Aufgabe iftchl gmnföen sind Aber mancher da,tt: ich kmn's. und stellt sich doch red>t usrgeschickt an. Ich lass« mich mit ihm verbinden: Halloh, ruft er nach edley englischer Sitte, oder er sia^, wer ist da ? oder, wenn er gantzj schlau ist: ist jemand da? Ich bage also: Herr Müller, mein« Rolläden sind kaput. Der Herr Ptüller ist ungezogen, tönt es zurück. Oder ich ertmbuje mich: können Sie mir morgen jemand z?un Holzhacken schicken? Mid erhalte die Antwort: die Karwffttv strld ansverkauft. Man I^at mich mit dem Lebensmittel amt statt mit der Herberge zur.Heimat verbunden. Lieber Freund wenn du den Hörer in die Hand nimmst, so sage zu allererst, wer du bist: Hier Otto Meyer, frer F°au Schmidt, hier Gehilje von Kaufmann Dtüller. Dann sei bedankt: du wirst Dir und mir Zeit und Verdruß ersparen.
ES hat genug gereguet.
Das allgemeine Urteil unserer Landwirte geht dahin, daß diS weder gegangenen Regenmengen auf längere Zeit hinaus für unser« genuinen Kulturen ausreichen. So außerordentlich wertvoll der ausgiebige Regen daher auch war, so wäre jetzt zur restlosen Einbringung der Getteideernte sonniges Wetter sehr zu wünschen Ernsteren Schaden hat die Mrnerftucht bis jetzt noch nicht erlltlen^ da man sich im Laufe der Kriegswhre schm aus Gründen der Ersparnis von Arbeit und Zeit fast überall daran gewöhnt hat, tne Frucht beim Schnitt sofort in Garben zu binden und haufenweise mifzu,teilen, statt sie, wie früher allgemein üblich frei m Schichten auf dem Boden aus'zubreiten. Die Gefahr des Aus- »oachfens der Frucht bei Regenzeit ist bei soforftgem Büde^ und Aufteilungen derselben weit geringer. Auch für «artofftüi und alle Futterfrüchte ist jetzt nach völlig ausreichendem RegeX die sommersiche Wärme reckst erwünscht: ebenso für das Stern- und Gelobst, wre Aprikosen, Pfirsiche. Reineklau den und Pflaumen, die infolge des anhaltenden Regens schon stark anfangs auMsPrrngen und zu foulen. Am meisten sehnt sich allerdings der Winzer letzt wieder nach Sonnensck>ein, von dem er noch viel für fernen reichen' Traubenbeharrg erhofft.
CAtziehung der Zuckerkarten und Ablieferungspflicht der Hühnerhalter. >
., Kreisen der ländlichen Bevällerung ist darüber Ae-
sc^verde geführt worden, daß die ^öommunalverbände vlckfach OÄhneichalter. dre mit der Ablieferung der festgesetzten Menge tem Eiern im Rückstände srnd, durch Entziehung der Zuckers kalten xur Erfüllung llirer Ablieferungspflicht anhalten. Wen», gleich diese Zwangsmaßnahme an sich zulässig ist, und in ge- wiffen Fällen nicht entbehtt werden kann, um ^Hühnerhilttr^ wie überl>aupt die zur teil weisen Aiblieftrung ihrer landwird« schaftlichen Erzeugnisse Verpflichteten zur Erfüllung ihrer öffent- lich-rechllichen Pflicht zu zövingen, so soll diese Maßnahme — wie . ^kaatssekretär des Kriegsernährungsamts in einem Runld- schveiden an die Bundesregierungen zum Ausdruck gebracht hat —« nur unter besonderen Umständen beim Versagen der sonstig«! Zwan gsmittel unb nur bei festgestelltem Berschnlden angewa ndt werben. Auch darf sich die Entziehung des Zuckers keinesfalls auf den EinmacheMcker sowie auf den Zucker, der Kindern, werbenden Müttern und stillenden Frauen sowie Kranken 'zu ge- wcchreNd iff, erstrecken. Schliest^ick muß die vorenchaltene Zucker- tre*ge in angeWrffcnem Veihälttris zu der Menge der rückständigen. abUckieftmden Erzeugniffe stehen, und es darf stets nur ein Teil der Mundzuckerratton gesperrt werden.
9
m ,** »«trt^c Personalnachrichteir. Der GvoWekiMg «ck dem ^»stsekretär Georg Koch in Guntersblum das Ritterkreuz * bc§ Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.
^ er Landes-llniversität. Dem außerordent- ftchen Professor Dr. Bruck, Referant für Handel und Jiümstrie beim Verwaltungschef, General-<Äouvernemient Warschau, wart» das Eiserne Kreuz am weiß-schwarzen Bande verliehen.
** Bros Dr. Thies, Oberarzt der Chirurgisch« *lfca&
«rm 7. d. M. einer Fliegerbombe prm Opfer fallen. Seit Beginn des Krieges im Felde, ist er inmitten der aufopfer ndst « TatigZert im Dienste der Vttwmibeten den Tod für das B«rterlanbi gestorben. Tr. Antmr Thies, der seit März 1907 als AssistO^arzL an der h:esigen chirurgischen Klinik tätig war. erhielt am 7. 3. 1910 die Venia legendi für Chirurgie und wurde unter dem 21. 7. 1915 zum außerordentlickM Professor ernannt. Die von Thtes veröffentlichßw zahlreichen Arbeiten zeichnen sich durch große Sory- al: und wissensck-rftlich? Genauigkeft aus und sind besonders dadurch wertvoll, daß sie auf eigene, selbständige Gedanken und Beobachtungen gegründet sind. Mit besoriberer Vorliebe beschäf-' tigtre er sich mit Fragen der Wicnpbehandlimg. wozu er durch snre ausgeprägte Beoback^ttungsgabr der KrmllheitserscheinMrgm. vn Verbindung mit einem scharfen Verständnis der physiologisch« Borgängc besonders befähi-K war. Aus diesem Gebiete hat er eine ganze Reche wertvoller Arbeiten veröffentlicht: am betanat* testen ist er durch sein Verfahren der „rhvtmischen Stauung" geworden, das sich für die Behandlung der bei Kriegsverletzung« fe, gefürchteten GaSphlegmane ausgezeichnet liewahtt hat, und anl dessen Dervollkomnmung er während der Krieyes stttig arbeitete. Im Dienste der Giefiener Chirurgischen Klinik ent faltete Thies eine außerordentlich segensreiche Tätigkeit und erfreitte sich bei seinen Kranken der größten Verehrung. Auch bei seinen Kolleg« war er wegen seines vvrn«Hm«i. zuverlässigen Charakters hoch- geschätzt. Tic Chirurgische Klinik, der er seine nimmermüde Arbeit^ kvaft während vieler Jahre lvidmeke, und in deren Dienst er sein« ganze Persönlichkeit ein setzte, wird ihm sicher ein treues, dankbares ATibenken bsvahven.
** Auszeichnung. Dem Leutnant d. Res. .Karl Gid- mann, Div.-Ban-Ofsiz. einer Jnf.--Div., würbe das Eistrne Kreuz, 1. Klasse verliehen.
** Aus dem Militär-Wochenbkalt. Befördert: Schneider, Lt. d Res. d. Fußart-Regts. 3 (Friedberg) zoim Oberlt.:
S ch w a n , Vizefeldw. (Gießen), zum Lt. d. Res. d. Fußart.; Kren- kel (II Darmstadt), Vizewachtm., zum Lt. d. Res. d. TÄegr.-Bat. f; Dr. Eichel, Generaloberarzt a. D., zuletzt Divisionsarzt her 37. Division, ist der Charakter als Generalarzt verliehen wmben.
** Die im Juli 1901 geborenen Landsturm- pflichtigen der Stadt Gießen müssen sich am 15 August d. I. vormittags von 8 bis 12 llhr und nackmiittags iwn* 2 bis 6 Uhr. im alten Rachrus am V^arktplatz *ur Landsturmrolle melden. Sieh: Anzeigenteil.
"Errichtung eines Arbeitslagers für Kriegsgefangene. In der von der Stadt gevlanten Sammellmter- mnft für Kriegsgesangenen-Arb-'iter, Turnballc, Steinstraße 3, soll hie Berrfflegimg der etwa 175 Kriegsgefangenen und der ungefähr 10 Mann Wache mit dem damit verbundene Kantinenbetrieb von her Stabt perpachtet werden. Näheres im Anzeigenteil.
** Käufliche Ab-rabe von Brennholz an di« Bürge rschalll. Die land- und forstwirtschaftliche Deputation^ hat beschlossen, unter Beibehaltung des Kliinverbniis von Brenn-. lxllz in der Dammstraße znm Preise von 3,50 Mk. pro Zentner für kl ein geschnittenes Laubk)alz strrd von 3 Mk. pro Zentner für ff ein geschnittenes Nadelholz auch Brennholz im Walde in einzeln« Mettrn abzngeben. Näheres siehe Bebrmttmachung im Anzeigenteil.
** Butler. Von Montag den 12. ds. Mts. bis einschliefllich SainMllpg den 17. ds. Ms. gelangt auf die Buttermarke der ^3. Wische anstatt Butter 50 Gramm Margarine pder Rindertalg zur SScrtrihmg. Siehe Anzeigenteil.
** Verkehr mit Zucker zur Bienenfütterung^ Diejenig« Imker, die sich zum Bezug von Zucker zur Bienen^ kütterung gemeldet haben, können die Bezugsscheine von Montag ben 12. ds. Mts. ab auf Hein Städtischen LebenKmittelamt !in Empfapg nehmen. Näheres im Anzeigenteil.
** Freibank: Montag. 12. August 1918 von 2—4 Uhr Nr. 271—350.
** Höchstpreise für Seegras. Am 10. August 1918 tritt eine Bekanntmachung, betreffend Höchstpreise für Seegras!


