3>äe italienische« Lrnppen in Frankreich.
Truppen in Frankreich
MMrnInng des Pariser Ber-cksterstitters bei Secolo wieder in
H sind
yg ,, «VWHIV*. <JLl . L | IAHT JL l>Cj CSVCOli)
Vrvmmgslager hmter bcr Front zurückgezogen morden.
Genf. 6
Französische Antwort an Troelftra.
n\ "1$; ber „France libre", dem Organ der
40 so^attUpchen Abgeordneten, schn-ttn Rosier zu den Aeuüe- 2*0^ „Wem null Troelstra glauben macken, oaß
MllttarlsnniS, der ein politisches Regime darstellt. m oem ou MilttarS immer das letzte Wort haben, mit dem n CI *r n ! 1! ~ L ' er . Verbündeten verglickien werden kann, die für ihre Unar.naugeleit und das ^elbltbestimmungsreäft der Völker
kanunen ? Wrtfil T rrto ( ff-r r, _r,T
das denn che Volk niemals der cn C: lfab-Lothrrngens Ml Frankreich zustim- Niemals Troelltras gleicht wie ein Bruder dem ^Ern.,. . Niemals Kühlmanns. Es soll nun eine große
gestellt würden, habe bereits bei seiner früheren Tätigkeit in ^rrpolttainen Militärische und politische Initiative gezeigt.
Südafrika
N-fvlse hält The Africa
lib Die üühturfw» Lage trt Südafrika für nicht sehr günstig.
World die politische c.» i juuk ltijc auinma
„uti. ha^ dort loldje Angst vor der imurer mehr nnd mehr Boden, gewinnenden Trennungs'trömung zugunsten der Wiederherßelluna l>.n allen , Unab.)Migigkcit, daß ltzeneral Botha eS nicht loagte 'emen Polten zu verlassen nnd m der Londoner Konferenz tell^ znnelnnen. ob'.vohl seine persönliche Anwesenheit in London nol- 'wendig gewe.en wäre. Die republik!a-.riscl>7N Tendenzen bilden dem Blatte zngolge zwar noch kettre (Gefahr, nehmen aber in den/ früheren Burenrepubliken einen größeren Umfang an
HSkmng der Gebührensätze von 10 bis 20 vom Sumbert wcgtitam- men hebe. Auch seien m n..‘x, . <?-_ .
men Habs Buch seren m bem neuen Gesetz übet die Tenerun«z- SUlagcn tat ine llntererhebrr Sotrnm K-bcibilk-n b- zu 800 & ^ na* bem Grade ihrer BnchLft'gn»» vorgrsclieii Don ein« /t-änismeä inutbe der J:peiiel daru--. .r,r;.sprncheL , “ imdwrm »°c Wunsche der Untererheber besrieoig! seien. Doch Geyenstaild^'^^ äu Beschlußsassmig und oeriagtc den
fiv »mjiMiuiHB. vy» um rum eine grone
Konzess,oii sein^ wenn sich die deutschen Sozialdemokraten bereit
\ Z X , ' iiiv wu. ütuuu^ii ^ 0 s,iuioemolraren vereit
drei vsafjre nach der Friedensmuerzeich:mng, eine durch ^eutschlanL orgariisierte und ko:rtrollierte Volksbefragung abzu- V? W ^ anders heißen, als daß das elsaß-lothrm- M'Le Problem nach Troclstra eme rem deutsche Frage ist, die mcpts zu tun hat mit dem vergeroaltigteir Recht. Will doch ^ - '? ( ?i e9uu j ? dieser F?age nicht einmal dem Urteilsspruch der Ec'cllichmt der Rationen unterbreiten. Ter Rational rat oer französischen Sozialisten wollte Troelstra Auftrag erteilen, gemein,am mit Tranting und Huysmanu eine internationale Koinerenz zu organisieren, sobald die von dem Londoner Mcnio- ranoum geforderten Bedingrmgen sichergeftellt seien. Nun findet ganzen ErUärung Troelstras nicht eine Spur von den Beschlüssen der verbündeten Sozialisten, und es steht tann fern Wort das nicht in völlige:» Widerspruch stände mit Memorandum. Ter holländische Sozialistenführer 111111 Graf Czernin einig, wie er seruerzeit. als er die otane für tue stocrholmer Konierenz ausarbeitete, einig war mit rem deutschen Staatssekretär Zimmermaim "
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Oftanatolien.
7 ' %• lWTB., Der hnlbmntlichc ,/Tamn schreibt, daß me vom Feinde befreiten Provinzen Ost. anatolrenS nach m Besckilvß bc:> TOmiitcrratä-fefoitblre Der.
l ollen Die Ein zehnten seien nocl> vom Mini, permm des Innern testzusetzen, doch denke man an das schon vor dem Kriege erwogene System der Generalinspektoren. \
Aus Belgien.
w .Kopenhagen 6, Aug. lWTB, Eine Norwegerin, die ,unf>ahngcm Aufenthalt in verschiedenen Städten Bel. '’ri'.'r 6 ™"/ 'U-Ückg«i gab einen, Vertreter
^ Een über b«e Berhaltnr„e Belgiens unter der
PW“** 1 ,'^ e ^; 1T 19 bin« Reihe bemerHenswertec Schllderungen, hohein Maße geeignet sind gegenüber dcii von der Entente verbreiteten Nachrichten nber die Laae der Belgier aujklärend zu T^ Norvegerin, Fräulein Mrrie Ioergensen, führte u a. aus.' sie dursen nicht glauben, daß die belgisch? Bepölterung in
Af, Vergnügungssucht ist niemals so lebbait aewelim im? u>itt t
Helfferich nach Berlin berufen.
. erlin, . 7. Aug. (WTB.) Der diplomatische Vertre-
der kaiserlichen Regierung in Moskau. Staatsminister velffertch, wurde zur mündliches! Berichlerstattung über die ^.age in Rußland nach Beklin gerufen und ist gestern von Moskau nach hier abgereist.
Ponr le merite
"kk Ü n m 7 V % UQ ' (WTB.) Der „Reichsanzeiger" ver- offenlltcht die Verleihung des Ordens P 0 u r le m 6 r i te an den Oberstleutnant Kienitz, Major Freiherr von Schimmel m a n n und Reserve-Leutnant Fritz R u m e v.
^ jetzU Gccses, Theater sind an jedem Abend uberstitlt, wahrend die breiteren Schichte der Bevölkerung die ^^.deil ganzen Tag geöffnet sind. Der Krieg .st nicyt das Tag^gesprach. Nur m einem Punkte ist er deutlich Mbar: mi den Preisen Es ist alles furchtbar teuc-r. Fleisch ^et .30 bis 40 zanken, Fett und Butter 30 bis 32 Franken VTPT? 1 - ? ä i!l rn lind bei der übrigen Bevölkerwig nich 'mtzeiI den vorhandenen GÄdüberfluß aus und' halten de Preise für Lebensmittel m übertriebener Höhe. Ebenso nüe -me ^iuern smv auch die Kriegs,pekulanten unbeliebt. Die Deutschen Haren i ed e n s pe ku lat iou s h a n d e l a n derWaren- ^^^"oten aber der belgische .^ieqshandelsstanv haßt umgeht ne bei jeder Ge.egenheit. Tie arme BevASerung Belgiens leidet natürlich fchver unter deni Truck .-ev Ztnegev. jedoch bedeuten die amerikanischen Lel-ensluütelsen- i^nge.n «ne gute vilfe, die durch den belgischen Hilssausschuß Vermittlung ixx Deutschen verteilt werden. Die Arbeiter- - l»ben ^tsgebört, und auch die Arbeiter l>aben' von dem allgemeinen Geidrelchtum Vorteil.
Zum Luftschiffangriff auf England.
^ Lond on, 6. Aug. (WTB. Amtlich.) Feinbkiche Luft. !Mfc nHerten stch am v. August um Y.30 Uhr der eng-, lischrn O stküste, drangen aber nicht tief ins Land vor • 6 6. Aug- (M Reuter. Amtlicher britischer Be-
1 versuchten nt der Nacht zum 5. Ang.
?? .Me W uberfliegen. Sie wurden auf See von unseren Luft- ^?<!egrifsen. Eines stürzte 40 Meilen von der Küste brenneno ab, ent zweites wurde beschädigt
Die Schuldigen.
.Bukarest, 6 Aug (WTB. Nichtamtlich.) Aus Jassy wird amtlich gemeldch: Dre rumäuische Kammer eröffnete rfä*? i ie ® i ’, batt = Uber den Bericht der parlanicntarischen UntersuchungSMmmiffwn. laut dem der ehemalige Minister- vrasident Bratianu und vier Minister seines Kabinetts in den Anklagezultand versetzt werden sollen. Für die Anklage lvrachen die Abgeordneten Mitesou, Antonescu, Bolu und Poriena. Trotz vorgerückter Stunde schritt die Kammer zur Abitrmmung, me ge,etzgemäß für jeden angeklagten Minister geändert erfolgen muß. Die Versetzung Bratianus in den Anklagezuüand wurde einstimmig mit 109 Stiminen ian- genommcn. Die Abstimmung über die vier anderen Minister soll heute vorgerwmmen worden.
Der Seekrieg.
Die Berfenknug der „Justicia".
7 - (WTB. Amtlich.) Eines unserer U- Boote Kommandant Kapntänleutnant v. S ch r a d e r beschädigte an der, Nordküste Irlands den stark gesicherten Dampfer „^usticta" von 32120 Vrutto-Register-Ton- nen durch mehrere TorpedoLreffer so stark, daß das Schiss am solg^rden Tage durchs das vom Oberleutnant z. S.v.Ruck- te schell befehligte U-Bool trotz Bedeckung durch 18 3er- und 16 FMamPfer endgültig versenkt werden konnte, infolge sehr ähnlicher Bauart wurde das Schiff z-u- nachst rrrtumlich für den früheren deutschen Dampfer „Vaterland" gehalten. ^ "
Das U-Boot schoß außerdem noch zwei große Danipfer, davon einen vom Typ „Franco^ia" (18 000 Bruttoregister- Sorten 6)eleitzügen an der Westküste iLnglands heraus, rund insgesamt
57 000 Bruttv-Register-Tonnen.
Der Chef des Admiralstabs der Marine ^amtlicher Zusatz. „Franeonia" ist ein Dampfer der Lwerwoler Cunard-Linie aus dem Jahre 1911, mit allen Einrichtungen der Neuzeit ausgerüstet, mit drqhtloser Tele- Unlerwassersrgnal-Apparar, Kühlanlage usw. und mit Maschinen von über 40000 Pserdekrästen 3usticia"
S-rlandund Wstkdik'Ll- land^Amerrka-Lrnie gebaute Turbinendampser „Stalen- f0e ? ^ englischen Regierung übernommen wurde. Cr war bestimmt, der Stolz der niederlä.ldischen Flotte zu werden, war also nnt allen techrrischen Einrichtungen und Femherten ausgerüstet, die überhaupt möglich sind.
Die Minenfeuche.
AngE (WTB.) Im Juli ivurden an der imederlaiidischen Küste 149 Mncn angespüll. von denen 138 ^lglischen und 11? deutschen Ursprungs sind. Seil Ausbruch des Krieges lvurüen 5047 Minen ange»Pütt, wwm 4190 enalischeu, d) ,ranzo'ischen, 3o1 oeutscheii und der Rest Ulibekannteii Ursprungs smd.
An» Stadt nnd Land.
Unser HeimaLtnftfchutz.
Gießen, den 8. August 1916.
Seit ynem Jahr drohen Misere Gegner, das Heinmtgebiet mit B am ben ge) chw adern ungeahnter Größe Ixnmzusuchen. mg eie Städte zu zerstören und in die friedliche Brovlk-.-runa Tod und Verderben m tragen. iNeberhast haben sie die ganze Zestt an der Verwirk- ttckmng cne,<n in Wort mch Schritt immer wi-cher bekannt gegebenen Plam gearbeitet. -Poch war <rnch der Heimatlattichutz in der lustig. Ohne große Ankündigungen ^rden bi «aller corüle Gegenmanuabmen vorbereitet und ansgebaut, die dem ^-elnd in letzter Zett wiederhott empfindliche Verluste hcigebracht ‘ a 2i L 'vutt, als er einen größeren Bomben- Mg aus das Saargebiet uTtternahm, eine schoere Schlappe, die berv-xs. WA seiner bei Angriffen auf dar Heimtt- gebiet m Zukunft wartet. Mtt ntehreren Geschoadern stieß er üär Z e griff Saarbrücken cT^TS er M
fe v §e fr ; ie %^ lt ^^^AluM3lge schon nach wenigen Mimcivr Im* Ziel, ettcie Zett hatte aber genügt, ihm einen vernichdenderr (Änv ang zu bereiten. Während ihn: die' Abwehrgeschlitze ihren ('öe- schowxrgel en tgegen,pie n, griffen ilsn die tt'amp'ttieger vvn Saar^ brücken mtt gewohniein Schneid an. Der gvrau ünd btttzs^ll larbc...nde ,.rlugineldodlcnst l>aUe aber überdies für da- rechtteittv Einttesfsr weiterer Verstärkung gesorgt. Von allen -SeiMiÄ^ beran. Fünf ^amvsfkegerformationen packten den Feind m ttrschem Lraüsgehen und liegen nicht von ihm ab >clls er sich zur Flucht wandte. Einen feindlichen Fliege^ nach dem Mideven ervenyte sein Schicksal. Trotz der eiUqen FZ§ ^ S5S bet Laperen Gegeuwttn der Flugzeuginsas.'en verlor der Feind ftfben 1 ^-?^^ e ^ C cJJL :u Ji cre ■^ >änöe Nelen. Das zuerst angesaßte Äe. ^ wurde völlig vernichtet So schloß
** U ' tT ^ ^nEtttsLch mtt S
^ Amtliche Personal Nachrichten Der Großber^oa ^- ^rttag: dan Kabinettssekretär Dr. v. Eiss: att^r? D^ für die Provinz Bral^t
^he^tam^^^den Oberst- ?• ^ mq Mootz zu Darmstadt zum Kommandeur des
Tripolis.
r. ^ r J T ' Ir ^ ilQ - ^TB. Nichtamtlich.) Laut „Slampa" bedeutet dre Ernennung Garionis zum Gouverneur von und Statthalter der Chrenaika einen Programm- Der feindliche Wagemut in der Kvlouie sei noch nicht gebrochen. Garwni, dem alle Mittel zur Einleitung einer rreuen Epoche der Kolonialpolitik Italiens zur Berfüguiig
Aus dem Reiche.
"cc n?- ^ U9 ' (WTB.) Der „Reichsanzeiger" ver
öffentlicht em Gesetz zur Ergänzung dcs Kapitalabfin- d ungsges etzes, das Kapitatabfindungsgesetz für Osfi- ziwe, erne Verordnung über künstliche Düngemittel, eine Bekanntmachung betreffend die Prägung von 25-Pfennig- Jotvie eine Aussührungsanweisung zur Verordnung über das Herbstgemüse und Herbftobst per Ernte 1918.
Aus Heften.
C, Darmftadt, 7. -lug. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer konnte bei der Kürze der Zett <ex reiste Tcod) vormittags nach Worms ab) in der heutigen Sitzung nur einen Gegenstand behandeln, der Rest der Tagesordnung wurde zurück- gestellt. Der Antrag Wiegirnd und lkebel über anderweitige Festsetzung !^w. Erhöhung der Diensteinkommen der Untererheber bezweckt. die Gebühren der Untererhebe^ aus ettre deii Zeitverhältnissen enffprechende Höhe zu brttrgeii, bzw. die Untererheber an dein Genuß der TeueriinMutagen teilnehmen zu lassen. Die Regierung erklärte hierzu, daß sie bereits in diesem Jahre eine Er-
X
Gerüchte.
(Ansprache an einen Blödian.) Von Dr. Rudolf Presber.
., Du hältst mich selbst nicht für sehr begabt, mein Lieber. Und } <mn ^ ^ IC versichern, du bist darin noch immer Optimist Das cn das Nette an dir.
• »veil du nicht sehr begabt, man kann schon eher sagen:
sn orßchen otod bist, will's im Berus und mit einer rechten Migkett nichts werden bei dir. Nun hast du natürlich auch deinest 'fokrc Du siehst den mal ebi RÄlchiüi spielen und jenen
em Ersolgchen emhermsen und bist immer nur der Zeitgenosse, der Hörer, der Leser, das Publikum.
Das knbbelt wid verdrießt dich. Ader schau, mein Junge, du hast ooch dem- Ohren, nicht? Sogar reichlich große. Du hörst doch mal was —. 'wenn du in der Stadtbahn fährst oder am Sttand liegst oder nach irgend was Schilange stehst. Hörst irgend etwas von allgemeinen Dingen oder prominenten Personen — du weißt was „prominent" ist — bist's nicht. So ein in den Wind worfenes Wörtcheir, das du in einem deiner Lauscher auffängst m em kleines Kapital. Jawohl, ein Kapital irilÄ gerade an Wett^ rühm aber an ^age.süedeuümg. Denn, siehst du: mm „weißt du etwas — und „hast etwas gehörtt^.
^„Du hast eineu Anfall von Bescheidenheit und meinst: Deine Blösigkeit werde orch hmdern, solches Kapital gut arrzulegen? Ganz rm ®eqrtü<rll Wärst du nicht blöd, so könnte dir der Einfall kommen, so etivars. roie — fnun in der Gi lehttemvelt nennt man's:
,.Quellen-ttritik" anzuwew>en. Du würdest dir vielleicht sagen- Wieso weiß gerade du Köchin vom Rentner Meyer, was der König m Englamd dem König von Belgien versprochen hat? Wieso ist gerade der Lehrling rvni Barbier Zdintze eingeioeiht, tvas Hintxw. bnrq vor hat ? Wie kommt's, daß just die Rottudeiifrau vom Hamburger Platz d.ts .Neueste vvm neuen Sultatr hintenhermn
erfahren har? Aber, gottlob, du bist blöd, naiv und unwissen-
sch-Nlich Tu „hast gehört".. das genüat. DÜ^st'gam richtig, daß es Zetten gibt, in denen nicht das Gewicht der Persönlichkett
Ausschlag gibt für den Glauben an gewisse Gerüchte — das n>are auch sehr bedauerlich, denn gerade die gewichtigen Peri'önlich- keiten sagen nichts. Die tragen ihre Wissenschaft in ihren 5)erzen verrwrgen und in ihreir Aktenmappen, und äußcril sich kaum darüber, wenn sie von Kuntzes Lehrling rasiett werden oder wenn fte wirklich am dem Hamburger Platz mal Aufenthalt nehmen Netn, nem, die Zett ist günstig. ?Nan sicht's keinem Menschen an, will s keinem Mischen — auch dir nicht — ob er einen fetter beim Generalstäb, einen Onkel in der Nähe des' Sultans hat.
Und ein kleines Eigen.-Verdienst darfst du auch bei der Sache haben. Kein Mensch, das ist eine hübsch, alte Regel, erzähtt Gehörtes genau so Wetter, wie er's vernommen hat. Man ist schließlich kem Ph^iograph. kein Schalltrichter! Ein bißchen was setzt man dazu, aus-stlMückenL), wie irum denkt, daß es sich begeben pat. Das ist nicht gelogen. Das ist die Wahrheit — in diesem bqe ch:h»rte Wahrl)ett — durch ein- Temperament gefehn. Und auf eines kannst du dich verlassen, jeder, der von dir hört, was du gehört hast, uird es weiter erzählt, tut auch von Eigenem etwas dazu. Das wäre ja auch schimm, wenn die Menschen so ganz ohne Phantasie tv-ären. wie eure chemisch Formel! Netti, nein aus einem Gerücht wird erst ein rundes Geschichchen, das auch klugen Menschen zu denken und schließlich ärgerlichen Vercmt- wörtlichen was zu dementieren gibt, tuenn jeder aus eigenem etwas an klebt oder hineinknetLt.
Und laß dich nich irre mack>en von den Nüchterlingen, die sagen. Gerüchte verwirren die Geschichte, hinderten die Finschung. ,-Zln lvegenteil: Was wäre denn die ganze „Forschmg", wenn alles schon Hubs } genau, wie sich's zu getragen, überliefert wor- deii wäre ? Ueberflüsstg wäre sie! Und Tam'ende von braven Prw- wssoren lvären brotlos mrd könnten Schnürsenkel verkmifen. Alles was man heute vom Köirig Che-ops tvciß uiid von den Pyramiden geht auch Mir darauf zurück, daß der Herodot aus Halikanmß.in Aegypten ww Phömzien herumgereist ist, und hat sich da unten erzählen lassen, was die Leute „gehött" haben. Und dabei hat er noch rucht einmal die Sprache der Aegyptzer und Phönizier gut aesprocheu, und so ist es gekommen, daß «r sogar die Namen ganz
f? rmene - a -^ ernannt. Ferner hat der Großherzog am 3 Aug ^cinzaspiranttn Peter Hanauer aus Darmstadt zümi Revisor! M^^^'^N'ck-eruuMammer und den Karl Rocker aus Worritadt von: 8 August d. I. an zum Schieibgebiffen bei den Finan^mr Wörrstadt ernannt. Entlassen 'mrrde am 31. Juli aus . -(Lchsuchen w!S oern Schuldieikst die Lehrerin Anna El aß an
19) ^ ftiP >ung stadt mit Wirkung vom 12. Aug.
1918 ab. Der Givkih. Weichensteller der hessisch-vreußischen Essen- bahng emeu p chcftt Johannes Barmaim zu Bürstadt ist vom ' 1918 cm in ben Ruh.stand^ l^t Zcbil ^
v -x . scher O ostverkauf. Es n^erden. bis aus
wektev^ die iLbstnmrken A 1—30 beliefert. Die Obsttnarken
zeigenteil am 11. d. M. ihre Gültig Leit. Siehe Au-
Sammlung getragener M ä un er o be r kl ei- 8U 5^ abgLholtta ZtthluugSMüveisuugen sich, späte-
tHl 'kädttschm L-bensmuttlamt, Zssnnier gegen ßtückgabe der A^veffe rn Lmp- stvvg M nehmen. Liehe Airzeigcrtteil.
für Web-, Wirf., Strick- >uii>
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Slf 3 o\ t f €1 ^ en - f ^ >€x . ^üstcklen. werden beschleunigte züscÄag--
PK L>a!;<er noch ausdrück-
1101 SPa^ ^eka^ttntachmig rm heuttgen Anzeigenteil rr Die Zulagen für Unteroffiziere und Mann- tchaiten der Armee werden laut L. A mtt Wirkung vom 1. Angluist rn .ähnlich« W-is- w-ie für dir Ma.-chr swW ^tii 3» Q r munrtM, m Hohe ton 9 Mar, an die niolchen unb 6 Mark für dre immobilen.
n ?^Ä.führung über die Umsatzsteuer. Zum
auch die Ausführuugsbestimmungeu' ^ wchjtAeittg zu chrer Einführung am 1. Aumtst
vvr. .hach Ergänzungen und Erläuterungen zur Steuerpslickrit sind von besonderen. praktil'ckM J^sse Lngehwdc^ »IS über tue An^ei<hnungs- und Buchffthruug-Pflicht. Ter Steuer* !^ch. tü ^r, lebenden Sprache und der.-u "Schrift- dücher sollen gebunden sein. Lose Blätter r 1 ^ ^ c ' unleserlich genlachte oder,
rad.ettr stellen smd unzulässig, xev Au zeichnungsyfticht wird
wttlausend eingettagen werden ^ aut Schlüsse jedes .Kalenderjahres er> Eelt oder häuslichen Ausgaben dürfet
L-mtvagung l>at grundsätzlich ^oUten .Jöei einem Umsatz von nidit mehr ^2? kmm dre Emtmgmrg auch mtr am Schlüsse Tie oberste Landessinanzbihörde kann für £ uitt einem Umsatz von nicht mehr als
dRark anordnM, daß der Mangel von AufzeichiunNeuj SP ^truerpfluhttgen angesehen tvird. Son-
fnge Vorschriften über die Buchführungspflicht bleiben l«stehen. Eme erteiltme Pllicht besteht .fnt Luxusgegenstände, 'für die -.Tiger- und >^teusrbu<ii zu ftchren sind. Der Unternehmer iaun auf anttag von der Mihrung dieser Bücher entbunden -verdeir.
^ lE eigmtlich Chufu und
sein CHerren heißt eigentlich Chchra und bei dem Mykerinos, da FJy* ^ Tt2 ^ n '^n gar Wasser im Ohr gehabt haben, denn der ^nkera. Du aber verstehst doch wenigstens die Namen- Mld wewi der Baderlehrling.„Hindeiiburg" sagt, so verstehst du Nicht ,,-^uednnburg?'. und rvenn der Kaffenbote ttr der Elckttischen was von „Foch" erzählt, so verstehst du nicht „Frosch". U-. ber!>anpt so. rvett geht k-eine Blödheit ja nicht, daß nicht immer esst winzta Rornchen Möglichkeit in dem ist, was du hörst und. ein bißäien ausgeschmückt, wettergibst.
mir Nmu« und sollte dich vielleicht ein bißchen toe- ffchttg mächen — wenn du nämlich immerhin schlau genug bist das zu begEen. Es arbt, Gerüchte, die plötzlich aufflattern und d-ic juft Tut Ohren, ime dre deinen, bestimmt sind- (Gerüchte die wenn sie u»hr Mären, sehr peinlich mch nnangenehm in ihren ,volg«n für uns, Mären. Da aber unsere furche — kannst du folgen > — em vauptmteresse daran (toben, daß mir an peinliche und für uns unangenehme Dinge, die uns angeblich vertorgm, weri^:,. glauben solleii, so srnd sie es, mcsere J-eindc, die so ein Geruäü rn em paar empörte Ohren blasen. Me denn die Freude ^ Zeitgenossen,^Mie du einer bist, an »er heimlichen Wissenschaft dem.Gerüch RÄ>er«ch Flügel scktrrfft u,ch es hübsch ausputzt: möge, natürlich das Peinlrche immer peinlicher mich, das Hab' ich dir vorhin mtt Anerkennung für alle Leistungen in dieser Rich- Und ern toahres Gottesglück ist's, daß auch gescheite Menschen, menn sre den größten Blödsinn erst „von den to» sckMdenlten Seiten" zugctragen bekmnmen, ansangcn zu zmeisetn und zu ermagen. ob nicht doch tnclleicht.... Denn sonst wäre ja der Jnlerestentm^rs des Gerü-Ifts, das allerdiirgS immer in den Aiederungerl der Dirmmheit oder der Bosheit seinen Ausgarra mmmt, auf Blödunre, wie du, beschränkt.
"nch der Kreis wäre gar nicht so Nein tzeut« nicht und spater eist rech! iriclft. Demi es jst möglich, daß Ein die gehufnhckdenden Substanzen immer seltener, immer unerschwinglicher »verden, die Weisen mal mtfOerfxat: aber die —> NUN, die anderen, die werden nie


