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s. die Tagesnununer bis zum Nachmittag vorher ohne jedeBerbindlichkeitz Zellenpretse: für örtliche Anzeigen 25 Pf., für aus wärt l ge 30 Pf., e ür Reklamen Mk. 1. : bet Platzvor- schrift 20 °/ # Ausschlag. Hauptschriitleiter: Au^. Goetz. Verantwortlich sür Politik u. Feuilleton: Äug. (tzoetz; Stadt und Land, Verinischtes n.(Se- richtslaal: W. Meyer: Anzelgente. H. Beck; sämtlich nt Gießen.

Zwischen Solffoits und Reims erneute feindliche Angriffe gescheitert.

(WDB> Trotzes Haupta uartier, 23. Juli. (Amtliche

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Nu pp recht.

Englische Abteilungen stießen an vielen Stellen der Front gegen unsere Linien vor-, sie wurden avgrwiesen. Die Artillerietätigkeil lebte am Abend wieder auf.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Asn den Kampffronten trat zeitweilig Ruhe ein. Südlich der Aisne hat der Feind infolge schwerer Verluste 'eine Angriffe gestern nicht erneuert. Auch der Arlillerie- kampf hat stier sehr an Stärke nachgelassen. Beiderseits des Ourcg und zwischen Ourcg und Marne unternahm der Feind fast in allen Abschnitten heftige Teilangriffe, sie wurden ab- gewiesen. Südlich des Ourcg brachte sie unser Gegenstotz zum Scheitern Feindliche Abteilungen, die beiderseits von Jaul- gonne in unsere Vorpostenstellungen an der Marne eindran­gen. wurden irn Gegenangriff an den Fluh zurückgeworfen. Dertliche Kämpfe südwestlich und östlich von Reims.

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Gestern wurden 52 feindliche Flugzeuge und 4 Fessel­ballone abgeschossen.

Leutnant Loewenhardt errang seinen 42. und 43.. Leut­nant Villik seinen 26., Leutnant Böller seinen 25. und Leut­nant Pipcard seinen 20. und 21. Lustsieg.

Der Erste Gcneralguartiermeister Ludendorfs.

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Der Abend bericht.

Berlin, 23. Juli, abends. (WTV. Amtlich.)

Oertliche Kampfe auf dem Westnftr der A v r e. Zwi­schen S o i s s o n s und R e i m s hat die Heeresgruppe Deut­scher Kronprinz e r n e u t e e i n h e i t l i ch> e A n g r i s f e star­ker feindlicher Waffen zum Scheitern gebracht.

Das Abflauen von Fachs Gegenoffensive gibt uns Ge­legenheit, auch dem verborgeneren, aber nicht minder wich­tigen Seekriegsschauplatz wieder einmal unser Augen­merk zuzuwenden. Heute wird amtlich das Juni-Ergebnis unseres U-Voot-Krieges veröffentlicht; es ist, da dieVer­einsamung" der Meere naturgemäß immer größer wird, mit den 521000 Tonnen ein deutscher Triumph, der alle gegnerischen Lifte und Künste zusammenbrechen läßt. Unser Erfolg zur See ist auch durchs die gestrige Meldung von der Versenkung des amerikanischen Truppentransport- dampfersLeviathan" in das hellste Licht gestellt wor­den. Zwsar viernahm man es nicht ohne Wehmut, daß die frühereVaterland", das größte im Dienst befindliche Schiff der Welft ein Meisterwerk deutscher Hand, durch deut­schen Angriff vernichtet worden ist, aber der Schlag unserer Waffe traf den Amerikaner, der in der letzten Zeit sich so laut gerühmt hatte/ daß dieses frühere deutsche Schiff seine erste Ueberfahrt nach einem französischen Hafen glücklich beendet habe! Anderthalb Jahre hatte die 1913 vom Stapel ge­laufeneVaterland" im Neuyorker Hafen stillgelegen, weil dw/Dentschen das Schiff vor der Beschlagnahine gebrauchs- unsahig gemacht hatten. Die Versenkung muß den übermüti­gen Feind wie ein schwerer Wetterschlag treffen, denn sie be­leuchtet, abgesehen von dem Schaden, der den Amerikanern erwächst, die, wie sie erwarteten, im Laufe eines Jahres rund em Dutzend Divisionen damit über das große Wasser zu schaffen gedachten, sehr grell die Tatsache, daß trotz derSperr- maßnahmen am Ausgang der Nordsee, trotz neuer Verfol- gungsmctlwden und Ausbaues des Systems der Geleitzüge gegen die deutsche U-Boot-Waffe kein Heil- oder Verhinde- rmtg^mittel gewachsen ist. Es ist den Engländern und Ameri- Anschauungsunterricht erteilt worden, der viele U? en Jttamfyen Aberglauben auslöschen mag.

Deutsche selber, die wir uns zum Teil der Gegner, durch ihre falsche -chiff werl-upftatisttk haben verblüffen und wohl gar ent-

^ .Ziel des Seekrieges wieder An derBoss. Ztg." beleuchtet ein Tr j £ nteT ^ m 1 ! aUu vom Hofe, sehr tref- ÄÄW 11 Eiiglauds, mit betten % eigne Bevölckrung znm Sieges- .Villen auspertschoil null. Der britische Admiralstab aibt

Ltn^d^^titt^l7sverluste gemnr an, während die edlen Lords der Admiralität eine Vertuschung zurecht macken die mrt folgerrden Feststellungen bloßgesM^wird^ ^

, . . ^dmiralstab gibt monatlich die volle Sünnne der durck

Stegen lchc. Handlimgen versenkten .Handelsschste die englische N-gtermig hingegen vereinigt in emer SrmmeWchrM T^E

U-Boote, Minen, Flieger und Torpedobovte verursachten Ver­senkungen und die tuttürlichm Verluste durch 'Schiffbruch, Stvan^ düng, Zusammenstoß, LlbnuVung usw. Unter dieser Voraussetzung sollte man erwarten, daß die englischen Monats summen grüß ee sein würden, als die des Lldmiralstabes. Wenn dagegen die Ver- lustreclMimg von Sir E. Gedd-es am 1.1 anuar 1918 um die beträchtliche Summe von zwei Millionen BRT. hinter der des Admiralstabes z u r ü ck b l i e b, so war das eine Ueberraschirmg, die den Enterrte-Provh'ten des Sieges über die U-Boote und jenen! Zweiflern Oberwasser gab, die schon seit Monaten durch das Raunen in idem englischen und neutralen Blätterwaldc darauf vor­bereitet waren, daß die 11-Boots-Kommandanten ihre Erfolge übettrieben, daß der Lldmivalstab nach oben abrundete, daß die unübertvindlichje Flotte des U-Boots Herr gttvvrden wäre, daß die englischen und amerikanischen Werften bereits mehr Schiffe bauten, als die U-Boote versenken könnten usw. Was war geschehen? Die englische Admiralität hatte die sehr beträchtlichen Verluste der Handelsflotte unterschlagen, trenn sie sich im K ta a ts d ien st ereignet hatten, gleichgültig, ob die Schiffe als Hilfskreuzer, Vott> postenschiff, Lazarettschiff aber als Ttvnspotter von Truppen, Munition. Material, Lebensrnitteln, Petroleum, Kohlen und an­deren Gegenständen tätig gewesen waren. Die englischen Redat- ttonen waren unter der Hand bedeutet worden. Zur Rede gestellt, erklärte die Admiralität, aus militärischen Gründen diese Verluste nicht.bckkmrrttgeben zu können. In der Tat wird die Admiralttät. Rücksicht aus die Nerven Jocht Bulls genommen halben, deren, Robustheit sie offenbar nicht inehr traut. Es ist selbstverständlich!, daß die Verluste aus dem für den Bedarf der Bevölkerung Eng­lands noch-! verfügbaren Frachtraum ergänzt werden müssen., da die Kriegsexpedittonen nicht oder nur wenig eingeschränkt werdet können."

Der Ssterreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 23. Juli. (WTB.) Amtlich wird verlautbart:

Auf dem italienischen Kriegsschauplatz Ar- ttlleriekämpft wechselnder Stärke.

An der albanischen Front setzte der Feind feine An- grtffSvernuhe bciderseits des oberen Devoli fort. Sie wurde» alle abgeschlagm.

Der Chef des HrrreralsLabcS.

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Die Amerikaner im Feuer.

23. Juli. (WTB.) ?lußer Senegalesen haben die Fiortsetzrmg .ihrer Angriffe Aisne null

Berlin^

Franzosen ber

Marne zun: ersten Male Amerika ne r itt verchältuismäßig größe­rer Menge auf die Fvcmzosen verteilt 'als Kanonen futtei; eingesetzt. Die Schoarzen, toie die amerikanischen Hilfsttuppeu wur­den in dichten Massen gegetr die deutsck^t Linien vorgettieben. Sie mußten öen Einsatz mit einigen zehntausend Toten, Negern Uüst Amerikanern, bezahlen. In tteffveise 16 Wellen Tiefe griffen sie an. Eine Welle nach) 'der anderen brach in dem duttschen Artiüerie- und Maschtncngewrhrseuer zusammen, dlttch an dem folgenden Tage ernenetten sie bis zu.siebten Ddal immer wieder ihre Angriffe. Jhoo K^rast erlahmte immer mGr. Am dritten Tag der Offensive begann die amerikanische Jnsanterie be­reits beim ersten Ansturm zu stocken und sich hinzwoersrn, so­bald nur das deutsche Attill-eriefEr einsetzte. Dauerte das Feuer länger, so ging sie eiligst zurück, so daß der Angriff stch stellen­weise in eiliges Zurückflrrtcn verwandelte. Vielfach stand die deutsche iJvfanterie aus ihren Gräben auf und empfing die Amerikaner mit einem stehend freihändig abgegebeiten Schnellfeuer. Bei dein An­griff am 21. Juli gerieten anreriLmische Bataillone der 2. Di­vision, die in der Sckrilncht von Bisigneur hwanrücktcn. in das 'Feuer deutscher Maschrrvenge'wehre, die von der Zuckerfabrik von Noyant mls die Schluckp bestrichen. Sie machten sosott kehtt und fluteten eiligst zurück. Bsooniders ernste Verluste erlitten die Ame- rikaTrer in den schtveren Kämpfen des 19. und 20. Nach Aussagen von Gefangenen sind emßeLne Regimenter aufgcrieben. Vor allem dw Ofsiziersverluste sind furchtbar. In dem Be­streben der Obersten Heeresleitung der Entente, Erfolge der Atneri- kaner herau^ustreichm oder zu erdichten, liegt eure durck>sichttae Tendenz.

^ Wenn das amerikanische Volk Kenntnis erhalt, wie seine -Lohne auf fremder Erde ffrr fvencke Menschen verbluten müssem wrw che künstlich angefachte und auf unwahvon Behauptungen gegrüßte Krrogsbegeisberung bald zrcnichle werden.

Der Leutemangel in Frankreich.

Rotterdam, 23. Juli.Manchester Guardian" meldct aus Dublin vom Sonntag, daß nach Unterredungen zrveier in Irland angekommcner Franzosen mtt Vertretern von Dubliner Blättern

L^^.Ereich starker Bedarf .an Arbeitskräften besteht. Mt Frauen in Frankreich hätten wrlnwnd der letzten wer ^>cchre unverhältnismäßig viel Arbeit verr'ichwn müssen und könnten diese Last nicht länger ttagen. Die Llrbeitettransportci ' Em rm Emvernehrn-eri mit der englischen Regierung geregelt rverden. Tie Reise nach Frankreich und bie Rückreise rcoch Irland wurden auf Kosten der französtschen Regierung gesch-l)en.

Die Zählung der Jahre-klafle 1920 in Frankreich.

^ IuZ. (WTB) DerPwgrßs de Lyvitt' meldet:

für che Zahlung der Jahresklasse 192 0 sreht keinen Zeitpunkt für che Einberufung vor Dieser wird von den milttartschen Ereigniffen obhängen. Die Vorlage übwvies^ ^Esousschuß der DeMperteirkamtmer zur Prüfung

Der deutsch-franzöfische Gefangenenau-tausch.

Konstanz, 23. Juli. (WTB.) Gestern <chend 8.80 Uhr tra- fen M-s Frwikretch 3 70 dentsche Sanitätssoldaten .dar­unter zwei Scmtta^vffrziere und zwei Aet^te, hier ein. Am Bahn- hof war der Großherzog von Baden mit Gefolge erschienen Die Angeroiumenen marschierten nach dem Stadlgatten, tvo der Gwß-

lierzog eme Begrüßungsansprache hielt. Von einer Anzahl deut­scher Bundesfürsten und den deutschen Städteir waren wieder Be- grüßungstele-gramme eingegangen. Namens der Älusgttauschtst öaukte ein Oberarzt für den Empfang. Hierauf zogen che Älnkömm- ttpge im Zuge durch die Stadt, von der Bevölkerung herzlich be* m:u} 3 t. Der Gvoszherzog ist heute vormittag 8.52 Uhr wieder nach Karlsruhe abgereist und wird am 30. Juli zur Fottsetzung des Austausches hier wieder einttesfen.

Zur Erschießung des Zaren.

17 10u 'r. 2 ?- .Sufi. (WTB.) Wie Flüchtlinge aus dem

Ural erzählen, irnd che Tschecho-Slowaken für che Er­schießung des Zaren indirekt verantwottlich Agenlen von U-nen ließen die Sowjewettrtter in Je8a:ettnenburg im Aufträge der Entente-Organisation in Sichrien wissen, der Zar solle befreit werden, um an die Spitze der Bewegung gegen che Bolschewiki in Sibirien gestellt zu wecken. Der Sowjet in Jekaterinenburg ließ sich bedauerlicherweise in diese Falle locken und beschloß che Er­schießung des Zaren, da er fürchtete, ihn nicht me'hr nach einsm! Otte bringen zu können, der von den ITschecho-Slowaken nicht gesähcket war. Der Entente bleibt dadurch das Kochzerbrechst darüber ersprrt, was sie mit der Person des ihr fticher verbünd»teN jHerrichers beginnen sollte, dessen Existenz ihre jetzigen Pläm, in Rußland nur hatte stören kmmen.

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Die Bestrafung der Mörder Mirbachs.

Berlin, 23. Juli. Nach einer Mitteilung Tschitfche- rrns an den kaiserlichen Geschäftsttäger sind bis zum 19. Juli mehr als 200 linke Sozial-Revolutio^ ^ ^ Ermordung des Grafen Mirba ch und ttn dem Aufstand gegen che Sowiettegierung beteiligt ivoren, er- schossen norden. Hierunter befinden sich: Alexaudrowitsch, ehe- u^l^L^hckse des Präsidenten der außerordentlichen .Kommission, die die Verschwörung gegen den Grafen Mirbach leitete der Kvm- ^-^.^Kilfe Casettne und che KomnÄswnSmtd- glicker M Fstchnou F. Kabanoff, M. Kostiuk, I. Kosine, I. Bou- ' T^uchw-crnoff. S. Kvulakvff, A. Lapoukyine, V. tlttrmtzef» S. Prnteguine .Mehr als 100 Schuldige wurden ver­haftet. darunter auch der Bevollmächligle des ZewruskomittoS mt Stabe der Abteilung Poposss Orechkin und das MttgUck dieses owbe? S-Äurne.

Die G ro6 f fl r sten Borgj lhnistcmtinowttch KonschnKn Kvn- stanwiwutsch. Pioan Konstantinowttsch und Seines Michailowitsch

gehalten wurden, sind laut amtlich« Nachricht am 18. Juli befreit worden; sie sind verscbwuichcn.

(ttn Erlaß über che Einziehung sämtlichen Eigen­tums der Zarenfamilie ist veröffentlicht worden.

Am 19. ^zuli waren in Petersburg 129 Chvlerafälle ^ ^^^chnen. Aus Baku wick mitgeteilt, daß Sowjettruppen im Kaukasus Vorgehen. Tie Statton Awlach ist genommen. Die Ena- lauoer raumen beichleunigt das Gesandtschaftsarchiv in WologdÄ.

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Rumänien und die Ukraine.

O ?iffE.avest, 23. Juli (WTB.) Aus Jaffy wird gemeldet: Ter Munster des Aeußern der Ukraine hat nach Jassy einen Svw- d er kurier mit einer Note gesandt, in der die W i e d e r a u f n a h m t o er d i p l o matischen Beziehunaen zwischen Rumänien! und d^ Ukraine verlangt wird. Tie Ukraine ernarmte ül'erchess einen Konsul in Kischinew. Tics bedeutet nach der Auffassung ru- mcünscher Blätter, daß che Ukraine die VereiniMNg BessarobienA Mit Rumänien anerkannt hat.

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Das Eingreifen der Entente in Sibirien und an bet Murmanküste.

M os kau, 20. Juli. (WTB.l Trvtzki veröffentlicht einen A u f r U f, das Wolgagebiet, den Ural und Sibirien vom Feinde zu säubern und che das Brot absperrende sibirische Schlange zu erwürgen. Er verchetet allen MilitSrinstittttiv- nen und Milttärboamten, den englische und frlUizösischen Offi­zieren irgendwelche Hilfe zu leisten. Diese Offiziere seien ftt-enge zu flberivachen und ihre Reisen zu verhindern. Die Engländer» haben heute.die russische Abteilung Auer zu einem außerordent- lick>en Schutz der Mirrnian-Bahn und zum Eintritt in das Ver­bands Heer iUrerredtt und airch Meldungen aus der russischen Zivil- vevölkerung zum Eintritt organisiert. Die Werbung ging erfolg­reich an, jetzt ist aber wegen der Bedrückung ein scharfer llnv schwung eingetredeu. Tie Rätegewatt in Archangelsk ver­fügte che Räumung des Kriegshafens, che Anlage von BofesUguTr- gen. die Mvchlifferuug der Genie- und Artillerie-Truppen sowie dw allgemeine Mchnlisierung her jüngsten fünf Jahrgänge. Lmtt .Murmarrskr Westnik" haben che Truppen der Zmttalrefferuug Soro kr verlassen. Am 7. Jüki ist dott ein englischer Kreuzer ein- getroffen. Die gesprengten Bimcken werden wickerher'gesteD.

Moskau, 28. Juli. (WTB.) Die hiesige Presse meldet: Ge- nerxrl Gurko wlrrde zmu Kommandierenden der ver­bündeten Truppen in Murman ernannt. Die ZeitungNotvajck Shisn" ist geschlossen worden. Der Ehef der Gendarmerie in Iaroslaw, Generalwaior Motschalow, tourte wegen gegen- revolrttionäver Umttiebe verhasst. Unter dem Prottttorat der Entente soll eine Woloadaer Republik gegründet werden, che den Murman ünd Teile von Nockrußland bis zum Ural der Weißgarchsten am Murman ist unter­drück In D ckZpau wurde zum zwttrn Male das En'll?einen aller nichtbokscheim,tischen Zeitungen und Zeitsckwisten verboten. Der Stab Mnraiewö \m Bestände von 24 Mann wurde auf der Statton Rusajewka der Micrmanbahn verhaftet. Der Stab der freiwilligen Arrnee am Don gibt bekannt ,daß aNe ftevvilligen For­mationen ihr unterstehen. Der Ehes des Stabes ist ^GeneroL Alexgrew, Kommandierender General Denikin.

^ ^ Jlck. (WTB.) Nach einer Meldung aus velsrngso-rs srnd che Engländer im Vc^rrücken von Ar­changelsk .gegen Murman begriffen. Letzwre Stach ist beretts ernstlich bedroht. Mitglieder des Arbeiter- und Soldaten­rates m Kem Mecken gefangen genommen und hingerichtet. Die Truppen der Mietten besetzten che Linie KarrdalakSKvn.