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C hinesen gefmranfcn. Da 3«ntrarrcgienmg nicht imstande n*tr, otc Truppen an der Grenze genügend stark zu Ijalten, konnte otqe ocn Xwfltcntb der Tibetaner nicht aufhalten. Man hat eine oereinbnrung über einen Waffeisstillstand getrosten.

Mvischen einem japanischen Syndikat und der chinesischen Vvegleruug ist ein Abkoimnen getroffen worden, wonach die letztere io** <m-?? )cr ® c Ä Vrovinz Kiron gegen eure Anleihe von frr ... ""wn«n den, von der die Wülste sofort ans befahlt tvird, cüürM.

Minen in der Nachbarschaft gefunden worden, dagegen wurde kein

llnterioeboot gesichtet. 48 Äüann der Besatzung werden vermiet.

Wa s h i n g t o n, 21. Juli. (WTB.) ReuttNTmeldung. Ter ver- ^Zs^e Panzerkreuzer httßtSan Diego" nnd ist 10 Meilen von M.re Island gesunken. Die Uebertebenden wurden in Lang Island gelandet.

Aus Japan.

London, 22. Juli. (Reuter.)Times" erfährt aus Tokio Juli, daß die Sitzung«! des.Kabinetts und des diplomati- rchen Beirates den ganzen Tag fortgesetzt wurden. Tie Sei-ju-kai, me liberale Partei, ivirb lvohl. die Regierungsvorschläge an- nEhnrcn. Man erwartet die Einberufung desLandtages zu einer außerordentlichen Sitzung. Tie Regierung hat der Presse verboten, Berichte über die Truppenbetvegungen sotvie auch dies­bezügliche Nachrichten zu verbreiten. An der morgigen Zusammen- tunst (wahrscheinlich von Kabinett und diplomatischem Beirat) ^^den der Kriegs-, der Marine- und der Finanzminister teil- uehinen. Man wird Beschlüsse über die Finanzangelegenheitcn und dre Truppenversorgung fassen.

Rücktritt der Kabinetts Zeidler

Wien,' 22. Juli. Am Schluß der Sitzung des Ab­geordnete nha u se s teilte Präsident Groß mit, daß Ministerpräsident Dr. Ritter v. Se i d le r und die g a n z e Regierung ihre Entlassung gegeben haben, daß die Entlassung angenommen wurde (Beifall bei den Tschechen) und die Regierung mit der Fortführung der Geschäfte betraut wurde.

W i e n, 22. Juli. Wiener Korr.-Bureau. In der heu­tigen Obmännerkonferenz der Abgeordneten wrach »ich die Mehrheit für die Abhaltung einer Ge- heimsinung zur Verhandlung der dringlichen Anfragen nnmärncher Natur aus. Die Geheimsitzung wird morgen nach Erledigung der Ministeranklagen beginnen.

Die Schuld des Kabinetts Bratiauu.

Bukarest, 22. Juli. (WTB.) 'Das Jassyer Regierungsblatt Jaschul" veröffentlicht Enthüllungen, die beneisen, daß die frühere Regierung Bratiauu und die verbündeten Kriegstteibcr unter VmwegseKung über alle verfassungsmäßigen Faktoren den Krieg aus eigener Machtvollkommenheit herbeigeführt haben, ^ie .Kriegserklärung Rumäniens an Oesterreich-Ungarn wurde lange vor dem 27. August 1916 abgefaßt> befand sich wenige Tage ftüiter in den fänden der rumänischen. Gesandtschaft § Wien mit der Weisung, sie am 27. August abends 9 Uhr am Ballplatz zu übergebew Die Beschlüsse des Kronrats vom 27. August waren zwei Wochen früher von der Negierung Bratiauu zusammcii mit den .Kriegsanhängern gegen die Mittelmächte festrgestellt worden. Lurin liegt die Hauptschuld der früheren Regierung Bratiauu, die keinerlei Recht hatte, eine Kriegserklärung zu machen, wozu nach der rumänischen Verfassung weder der König noch die Regie «rüg, lonbe-ri! einzig und allein die Nation durch ihre gesetzliche Vertretung r.r Varlmuuit berechtigt war. Diese schwer äVerfassungsverletzun-g l-at Rumam-cn zu der Katastrophe geführt. Die Scl-uldigen müssen wlibaruch zu wirklicher, tatsächlicher Entschädigung an das Land verurteilt werden, das sie moralisch und materiell ungeheuer ge- 'cyadigt hauen.

Aus Griechenland.

11 ' Äuli. Laut MellAmg der Agence Hellenigue aus Athen und durch königliches Dekret nrit Rücksicht auf die herrschenden Zustände und die Volks srimmunq die griechischen Gemeinde Wahlen, die noch Gesetz Mitte Juki erfolgen soll­ten, auf unbestimmte Zeit vertagt worden.

Bern, 22. Juli. Wie die Agence Hellenüp« aus dem Haag meldet, berichten die englischen Blätter, daß ein großer B rand gewalttge Kriegsmaterial-. und Heereslieferungen im Hafen p i r ä n s vernichtete. Ter Schaden soll mchocre Millionen. Pfund Sterling bettagen.

Der Seekrieg.

Neue U°BootErfolge.

Berlin, 22. Juli. (WTB. Amtlich.) Der amerika­nische DampferLeviathan" (früherer Dampfer der HamburgAmerika-Linie Vaterland), 54 282 Br.-R.-T. groß, ist anr 20. Juli an der Nordküste von Irland ver­senkt worden. Der Chef des Admiralstabs der Marine.

Berlin, 23. Juli. (WTB. Amtlich.) Durch unsere im Sperrgebiet des Mittelmeeres operierenden U-Boote wurden drei wertvolle Dampfer urrd ein Segler von rund 19 000 Brutboregistertonnen versenkt.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

Ein Erfolg unserer Seeslieger.

. . Verlin, 22. Juli. Von unterrichteter Seite werden wir aus die beachtenswerte Tatsache hingewiesen, daß die See flieg eck des Marinekorps in den letzten Wochen sechs englische ~ u l lt ® ? 0 13 ' I u 9 & 0 01c * n der nördlichen Nordsee und der Themsemundung vernichtet haben. Dieser Erfolg wird vielleicht nicht überall hoch genug eingeschätzt. Er bedeutet fraglos mehr als der Abschutz irgendeines gewöhnlichen Flugzeuges. Die Engländer^ hatten gehofft, in diesem Flugboot ein wichtiges Mittel zur Unterbindung des U-Boot-Krieges in ihr«' Küstengewässern ge unten zu naben. Unsere Flieger an der flandrischen Küste l>aben gezeigt, datz ,ic auch mit diesem nicht zu verachtenden Gegner, der ITT piclcr Hinsicht eme neue Entwickelmigsstufc der Lnftlvaffe där- stellt, serttg zu iverden wissen. Tas Curtisboot ist ausgerüstet mit zw« starken Motoren zu je 350 ?8, hat für 10 Stunden Betriebs- stost und «ne Geschwmoigkett von 155 Klm. in der Stunde Seine Beiatzimg besteht ans eurem Kommandanten und vier Mann Als Angriffswaffen gegen unsere Unterseeboote führt es vier schwere Waperbomben mtt. Außerdem ttägt es eine Beivasfnimg von fünf Maschinengewehren.

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i v * *5' vr' lische Presse hatte am

*2? Marinezahrmeisters Collingwood cPi; bre Mannschaft eines genommenen deul-

schen U-Bovtes vier englische von ihr gefangene Seeleute hei der Bepenkmrg des U-Bootes habe erttinken lassen. Jetzt sieht stch der Sekretär d^ ^sl'fth^r Admiralität gezwungen, öffentlick;, beranntzugeben. daß^ diese AnMben durch keine Nachricht im Beutz der Admi^lttat bestätigt nnrd und gcnizlich linbevollmüch- l^bmacht wurden (Tinres vom 13. Juli). Ter Leser englisä-ei' Zeitungen wunderte sich schon längst, woher die englische Marine die zahlreichen genauen Schilderungen von dem angeblichen Schick- wl untergegangerrer dcmtscher U-Boote bezieht. Das gegen lvävtvr 2emciiti, zu dem sich btc englische Admiralität nicht ohne Grund ^n f teixö,belcud)tri. einmal die (Gewissenlosigkeit, ÄXÄt. '-Otortaormtere an her Verbreitung i>irT

. HalVington. ^1. Juli. (WTB.) Ter Nellvertrctmdc Ma- Il> .Jnretac erllärte, der mn ,Freitug g>e s u n k e n e K r e u z e r sei

anschernE «auf eme Mine üeluufen. Es jece-n mehrere

Aus dem Reiche.

Luftangriffe auf Mannheim, Ludwigshafen und Speyer.

Karlsruhe, 20. Juli. Vergangene Nacht wurden Mann­heim und dwigshafen wiederum von feindlichen Fliegern angegriffen. Der durch Bombenabrvurf angerichtete Schiden ist ae- rmg. Personen wurden nicht verletzt.

Karlsruhe, 22. Juli. Tie heute nacht wieder erfolgtest Fliegerangrifse auf Speyer und Ludwigshafen haben nur m Speyer geringen Sachschaden verursacht. Personen wurden nicht verletzt. - '

Karlsruhe, 22. Juli. Heute mittag griffen feindliche Flie­ger jJc a n n heim imd L u d w i g s h a f e n an. Bisher ist über Schaden mchts gemeldet. (Frkf. Zig.)

Eine Entschließung drr Freimaurer.

Berlin, 22 Juli. (WTB.) Die in Berlin zürn ersten 5 gemeinschaftlicher Tagung v-ersarstmelten Großmeist-r und Abgeordneten der Grvßlogen Deutschlands U n-

n .? r * c ^^nd Bulgariens haben an den deutschen Kaiser, den Kaiser von Oesterreich und König von Ungarn, den Sultan imd den bulgarischen Zaren HuldigrmgsdLpescheu gesandt imw^Tvach eingehender Beratung nachstehende Entschließung gefaßt:Die fteimauverischen Körperschaften der vier verbündeter! Walker erblicken in der Veredlung und sittlichen Berwollkonmi- lmng der Menschen eine wesentliche Aufgabe der Freimaurerei >Mit Gemigtirrrng ünd fte sich dessen bewußt, vor und im Kriege sich von aller politisa-en, z'um Krieg führenden, den Krieg schürenden und dre Volker verhetzenden Propaganda fern gehalten M hrberi.

entschlossen, ihren Ueberlieferuugen mich fernerhin treu zu bleiben m dem hohen Be.vußtsein, daß auf dem B^ctn wahrer Vaterlandsliebe, m Befolgung des höchsten Sittengesetzes und durch dre Pflege wahrer Hunranität allein die Giwndlage geschaffen^ werden kann für die Astfrichtung eines geistigen Tempetbaus der Menschheit. Die Mitarbeit der Brüder anderer Völker ist ihnen hierbei, wenn sie sich zu den gleüliffti Grundsätzen bekennen willkonmv-m."

. Der!in 22. Jnli. (SB323U Nach Abschlntz brr Beratung«,

^ und Abgoypdneben der Grosflogen von Ungarn,

v t intJ - Bulgarien mrt den Gooßmeistern und Berttelerni dor deittw>en Freimaurer-Logen fand am heutigen Nachmittag der Lmpfang der gesamte;: beteiligten Abordnungen beim Prinzen Friedrich Leopold von Preußen (Vater) im Jagdschloß von Klein-Glienicke bei Potsdam! statt.

Berlin 22. Juli (WTB.) Reichskanzler Dr. Graf von vertling ist. wie uns heute ans dem Hanptguartter mitgeteilt Witt), von cniier ^i.äÄen .Lwkvankung genesen und hat die Fuyrung semer Amtsgeschäfte in vollem Umfange wieder aufae- nommen.

^Berlin 22. JE (WDB.) Dem Uitterstaatssekretar im RevctOamt dev Innern Dr. Le Wald ist der ChaEer als Wirk­licher h^ehnmer Rat mtt dem Prädikat Exzellenz verliehen worden. . . Hamburg, 22 IM. (WTB.) Anläßlich des 90jährigen Be­stehens desHam bürger Fremde n blaltes" hat der Ver- On ^ der technischen Angestellten des Hauses

100 000 Mark ubenmeseu und allen Angesttttten Gehalts- und pohnuaten auszahlen lassen.

Hefte«.

** M«inz, 22 Jukst Ueber die Verwend-ung der zum Wieder- deutschen Handelsfkotte vom Reich bewillig- ^en Mittel haben nrnerhakb der hessischen Handelskam- 5^ VerhandluniMi stattg-efwrden in denen der Wmnsch zum Albdruck vam, daß dre hessische JrL-ustrie bei den auszufüchrelvdeft Arbeiten <vrgem<y,E Berücksichtigung ftrrde. ES wurde mtt maß­gebenden Persönlichketten Fühlung geTwmmen, und vom hessi­schen Handelskammertag ist daraufhin beschlossen worden, eine Z e ntral stelle Mr Verreiümgsslalle für Heeveslieferungen zn erricyten, ernen sachverständigen Vertreter zu gewinnen und persönliche Fühlung mtt den beteiligten Reederei- und ^ertttteisen herzustellen. Di? nölsgeii Vorbereitungen hierfür sind rm Einvernehmen mit der Gvoßh. Regimung im Gange.

Ans Stadt «nd Land.

Gießen, den 23. Juli 1918. Schlechte ErnteauSsichLen für Obst.

Die Nachrichtenstelle der Reichsstelle für Gemüse und Obst teilt mit:

DMrerid die letzt«, Nachrichten über die Aussicht«, der deiit- ftyen Getreide-, Kartoffel- und Gemüseernte günstig lauten, müssen ^^?-Ä^0en auf eine einigermaßen erträgliche Obsternte in -bei'.tschland leider immer weiter hcrabgestimmt werden: Die vor b.^6er Zeit durch die Blätter gegangene Nachricht über eine gänz­liche yJaBenrte in Hessen bestätigt sich. In Bayern wird die Obst- ernte durchweg als gering, der .Kirschenettrag im Bezirk Bamberg beispielsweise auf etwa den fünften Teil des vorjährigen Ettrages geschätzt. Tie Heidelbeeren und Himbeeren in .Schnxiniwrf sind zum großen Tett erfroren. Im Unterelsaß hat die Ernte unter der ungimsttgen Witterung während der Entwicklungszeit gelitten In Baden und Württemberg sieht es nicht ganz so schlecht aus, doch scyeint auch dott die unausbleibliche Reaktion auf die vier l>ervor- ragend guten Obsterntejahre, die diesen Ländern hüttereinandep beschieden »varen, bevorzustehen. Pflaumen, Mrnen und Aepfel versprechen in Tl-üringen tvenig, im Bezirk Kassel sind die Aus- ftchteu kaum mtttelmäßig zu nennen. Eine Pflaumenernte »vird in Posen so wenig wie in Schlesien in diesem Jahre erwartet, was emen entsckieidenden Ausfall firr Norddewschland bedeutet. Aepfel uud Biriien werden in noch geringerem Umfang dott geerntet wer­den als im Vorjahre. Auch die Manbeerenernte in Pommern läßt zu wünschen übrig.

. Man kann sich also schon mtt Sicherhett darauf einrichten, daß ftir den Frischverzehr bestimmtes Obst auf Märkte und in Läden im Herbst 1918 so Mt wie garmchts gelangen wird. Tenn in erster Linie muß wie im Vorjahre der gewaltig gelegene Bedarf an Vrotausstrichnntteln gedeckt werden, die fttt die Zivilbevölkerung und neben dem Dörrobst auch für Heer und Mcrttne nnentbehr- licy srnd.

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** Amlli che P erso n a lnachri chten. Ter Großl-erzvg hat am 13. ^uli den ordentlichen Professor Geheimen Baurat Put-er zu Darnistaot zum Rektor der Technischen Hochschule Tarm- tadt für die Zeit vom 1. Septeinber 191.8 bis 31. August 1919 ernannt. Der Großherzog hat am 20. Juli den ordimtlichm Honorarprofessor an der Technischen Hochschul« in Darmstadt d-c.-Jng. Waldeinar Petersen mit Wirkimg vom 1. Oktober t918 zum ordentlichen Professor der Elektrotechnik an dieser Hochschule ernannt.

IN,/* 2( ) aK£ - Belohnung. In der Nacht zum 22 . Juli 1918 wurde aus einer Gartenhütte in der Wilhelmstrakc eme hellgraue Wachstuch-Tischdecke gestohlen. Bon dem Eigentümer sind,für Wiederbeschaffung der Decke 20 Mk. Belohnung ausge>etzt. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die hiesige Krrmrnalpolizei entgegen.

"U ermittelte Heeresangehörige, Nachlaß- u n d F n n ds a che v. Das Stellv«rtttt«n.d? OKnerottonmiando d.'s Id. AnnceLorps \m)i darauf hin, daß soivolfl btt den Landrals- hzw. Krelsamtecn als auch btt allen nrilttärsschen KonummLo-

behörden, Garnison- und Bezirkskommandos, Ersatztruppentttlen,

^.azaretten usw. die den Verlustlisten von Zeit zu Zttt bttgegcbeneni ,.llncrmittelte .HeeresLUigehörig.', Nachlaß und Fundsachen" neben den dazu gehörenden BeilagenBttdertaftln mit Plwto- grapyien und Abbildungen von Gegimstäuden aus den Nachlässen irnbekanrtt Gefallener" eingesel-en werden können.

** D i e V üche re i für Verwundete hat seit langem die Hilfe der Gießener Bürgerschaft nicht mehr in Anspruch) genomnwn. Aber nunmehr sind ihre Mittel und ihre Vorräte erschöpft. Sie bittet dal)er um sreundlch-e Geld­spenden und um erneute Zuwendung von Büchern, lvvmög- lich gebunden. Es wird erbeten: erzählende Literatur jeder Art, Votksschristen (Gotthels Fromrnel, Hornchitteritz usw.), Jndittnergeschrlchten, Kriegsbücher, Klassiker, Geschichtliches, Naturgeschichstliches (z. B. Kosmos). Besonders dankbar wäre die Bücherei für Schriften von Bloem, Dahn, Ebers, Freh- tag, Herzog, Löns, Skowronnek, Horn, für Hauffs Lichien- stein, Scheffels Eckchard. Zeitschriften dagegen sind noch in genügender Zahl vorhanden. Geldspenden bittet man an E. Behaghel, Hofmannftraße 10, zu rich­

ten, Bücher bei Prof. Dr. Horn, Ludwigstrasze 32, ab­zugeben. >

Zur vehnngder Kleider, und Wäschenot. Um di? bestehende und sich weiterhin noch steigernde Kleiber- und Wäscksenot zu. bel-eben, hat man einerseits die Abgabe und Erschlag- nahm« ttnführen müssen, durch die aber, da es sch hierbtt nM einen Besiwvechsel und keine Nenschafsung von Produkten l-andel'- mir ein klttner Teil der allergrößten flcht behoben werben kann.' Anderer,ttts hat man Faserpflanzen aller Att (Ginster, Nessel, vop en Tors und Holz zu Webvecsnchen herangezogen, und hierlxn oat sich das Holz (Zellstosfli-ewebe) als wtttaus sicherst« Ber- lorgungsgi^elle und lttstnngsfähigster Rohstoff erwiesen. Um auch weitere Kreise, namentlich unsere Frauerüvett, über die Bedeutung dieses voll.Äoittjck>aftlchen Problems in Gegenwutt und Zukunft über die Entwicllung des Verfahrens und die in der Herstellung der Erzeiigmlse erzieltlvi Fottfä-ritte M unterttästen, hat sich Leutn Tr. Krümmer vorüber Kttiegsamtskell? Frankiirtt a. M. bervtt er­klärt, fernen in Frmissntt vor Jnterefs-entenkrttsen mit großem Erwlg gehaltenen Vortrag auch in Gießen zu halten. Der Vortrag! der am Dbtttwoch den 24. Juli im.' Saal des Hotels Fürsteirho- stattftndet, ist. ko,!«nlos und wird besonderen Anrttz dadurch bieten,

lerne Rtthe von Erzeugnissen der neuen Fa se q oofiri Det itric zur Vorführung kommen werden, die ttn gutes Bild der erztt-ltM Fortschtttte und der vielseitigen Verwendungsmögliel-kttt geboß twruen. Uwer den gegenwättigen Swffmangel hinaus liegt die Wiästigkeit der neuen Industrie auch für die kommende Fttodanstzcit m dom Umstande, daß sie uns von der Banrnwollzufuhc dcS Auslands zum größten Tttl fteimiack-en kann. Es wird auf die Sttaßenplakate und die Anzeige in diesem Blatt hingenttcsen

^..Wbr stiftet Ruhebänke für den Stadtwald? Wie lchon unser L-tadtwald ist, welch vettraute, idyllische Plützchm für den Naturfreund vochanden sind, das wttß jeder, der mtt offenem Auge für den Zauber des Waldes chu gesehen hat. Aber wie oft, wenn der Spaziergänger eine rockst anmutige Stelle im WaDe gesunden .habt« und sch niedettassen ivollte, dann fehlte die Litzgelegenhttt.. Asus dem Waldbvden trieben Spinnen, Amttie» usw ihc, geschäftiges Wesen und es ffvar nichts mtt dem Sitzen. Mißmuttg ging der Wanderer schliefflch ivetter, innerlch schimpfend über die Behörde, die <m einer soch jdpnen Stelle nicht einmal ttne Bretterbank ansstellen lasse. Btt der heutigen Kriegs kost und Arbeits anhäufung für den Einzelnen, wo ttn jeder, auch der kleinste Walchpazrergang ttne Erholung ist, heute, Ivo unsere Venuundeten^ m den Wäldern spazieren gehen und oft vergeblich nach ttnem Rnheplätzchen suchen, heute ^nerkt man naturgemäß das Fehlen der Ruhebänke um so mehr. Zwtt edle Stifter l-aben bereits eme größere Anzahl Bänke gestiftet, aber noch ist monck-es zu ergänzen! manche Lücke cmszyfüllen. Sv ergeht heute der Aufruf, dem gv gebenen Beispiel zu folgen und dazu httMtragen, daß unser ^LEaütNxrid genügend Ruhebänke aufwttsen kann. Erhokun-gsbedürfs Ä« uno Verwundete werden den Gebern schönsten Tank wissen. 4 te Wunsche der Stifter über die Aufstellung können berücksich, ttgt werden. Näheres sst aus der Notiz im h^ttigen Anzttrs-enttS zu entnehmen.

**KvchtdieMilchab!Es wird wiederholt die Feste [teHimg gemacht, daß viele Leute die Milch, die sie ziün Genüsse erhalten, nicht abkochen, sondern ungekocht ver­wenden. Da unter den heutigen Umständen dieses Verfahren nur gls schädlich bezeichnet werden kann, wird irachdrück- lichst darauf hingewiesen, die zum Gsmrsse bestimmte Milch gleich nach Empfang abzukorhen.

** Gewerosmäßige Verarbeitung von Gemüse. Um eine schärfere Ueberwackuiig der Gemüse verarbettenden Be­triebe zu ermöglichen, hat die Reichsstelle für Gemüse und Obst in Ausdehnung der Bekanntmachung über Qohnttocknung von Gemüse vom 17. April dieses Jahres durch eine imRttchsan- zttgett' Nr. 165 veröffeittlichte Bekanntmachung bestnnmt, daß (Gemüse sowie Erzeugnisse daraus für ttgene oder ftemde Rcchming nur mit Genehmigung der Reick-sstelle oder der Mständigm Zbttegs^ gesellschift gewerbsmäßig verarbeitet' werden dürfen. Die Bekanwe macharng tritt uvit dem Tage ihrer Verkündiguirg in Kraft.

** Neues von der Eisenbahn. Tas Mitteleuropäische Rttsebureau hat für seine Llusgabenstellen das Reckst erhalten, telegraphische Bettvlatzbestellnngen ebenso zu erledigen, wie die Stationen. Tie Bescheinigungen dieser Ausgal«sttllcn über bei­zählte Bettplätze odtw die Quittungen auf den Aullvotttelegramineff geben das Anrgcht ans ttnen zngetviesenen Platz. Tie angdkün^ digte Fahrtvergünstigung zum Befuiche der Leipziger Muslermesse ist jetzt von den TeMschen Eisenbah'len angeordnet ivorden. Zu bc-zahleii ist der jetzige halbe Fahrpotts in dar Schnellzügen 2. Masse, also der halbe Fahrpreis 1. Klaffe, in 3. Masse der halbe SchnellÄugssahrprtts 2. Klasse, in Personenzügen der halbe Fuhrpreis der benutzten Klasse. Tie Karten iverden vom 15. bis 30. August ausgegeben und gelten für die fliücksahrt bis zum 6. September. Tic Hinrttse mich am 30. August, die Rückreise am 8. September beendet sttn. Auf den Strecken der Mililür- Geueraldirc'ktivn Warschau wird mir der einfache Schnellzngssahv prtts erholxm. Die FürmjlulL.'iten sind dieselben ^vie fn'iher.

Landkreis Gießen.

** Lich. 22. Jnli. Tie von dem Laildwrrtsck«ffskammerauS- 'chnß für die Provinz Obechssscm veransbalttte Schafterstttgenmy war mit 81 Schafböckan, 25 Mtttterschasen und 7 Mutter!äinmeru besckstckt. Zu feer Versteigerung hatte .sich «ttne ansehnliche Zahl Käufer ttn gefunden. .47 Böcke, sämtliche SckMfe. und tttertäm meo wurden abgrssetzt. Der höchste >erziette Preis btt Böcken tvar 636 Mark, btt Sckrsen 320 Atark und l»tt Mutterlämurern 203 Mark. Durchschnittlich kostettm die Böcke 285 Mark, die Slxn'e 200 Mark und die Lämmer 164 Mark. Ter Gesamterlös belief sich aus 19643 Mark. Tie Böcke wurden größtentttls von ÖberhessifchLN Steigerern erworben, die Sch fte und Mitderlänrmer gingen mtt wenigen Ausnahmen..rach Rheinhessen und an den Schafzucht­verein Siegen in Westfalen.

** R e i s k i r ch e n, 22. Juli. Mit dem Eisernen Krery aus- gezttckmet wurde der Webrmann Philipp S t u m p f in einem Feld- artillerieregimerrt: er ist bereits Jnl>aber der Hessischen Tapfer-^ keitsmedaille.

Kreis Vüdistgen.

ch Büdingen, 22. Jnli. Tein Postschaffner Mm mb Wie­gand wurde der Titel , O bw-Postschaffner" verliehen. Tic Ln- dendorsf-Sffende ergab int Mrttse den Bettag bon 48 106 Mack. Nidda. Dnvch ttnen Herzschlag ertrank bttm Baden im NjemM in Lttauen der Geftoette Lllbert H o f ma n n, Inhaber des Eisernes Kreuzes und der Hessische: TapfeckeitSmedaille. Tas Eiserne stckeitz erhielt der Schütze Karl Weber. Ranstadt. Tie Hessisckie Dap'fe ckeits inchaille, früher das Eiserne Küeuz, erhielt der Lehrer Kühl.

Kreis Alsfeld.

** Vadenroth, 22. Juli. Ter Fahrer H a m e l in einem Feldarttlletteregiment erhielt zur HesftsäMl Tapfecktttsmedaill^ und dem Kriegsehrenzttchen in Eisen nun auch das Eiserne Kreuz.

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