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>^gen brr ^nterrttcrung obfr Deportation, sowie alle ^MMkra.tm.tonsbewMiAMgen sollten nochmals geprüft werden.

ian«n Bänderung wird für ungültig erklärt weichen, wenn vnn besonderer ErlaubNissckZein vom Ministerium des Innern vvr- Uegt, um> zwar wird dir- mich bei frülyn er solch er NamcmSänderimg der.Fall sein Bezüglich der feindliche,lBankcn. die übri- k§enS schon so mit wie lahm gelegt sind, werden die nöligen Schritte -ur soforngen Liguidierung getan werden. Ta die feindlichen Ban­ken da-u benutzt wurden, den eMstischm Handel an sich zu reiften wro zir schämten, müsjlm sie auch nach dem Kriege besonders be- hattdrit und durch ein Gesetz ftir eine Reihe von Jahren nach dem Knepr verboten werden. Ich gtoibe, sache Laue, daft diese Ab- sichten de,- Regierung venri'tnstigen Erwägungen Rechnung wagen !und den Bedürfnissen des Landes entsprechen.

^ave sagte im lttrwrl>mise weiter.' Tie Stellung der seind lichen Geschäftsunternebmen unter die staatlich- Auf sichtSbehörfre würde erleichtert werden. Weitere (besuche von Unter-' toten feindlicher Länder würden während des Krieges nicht an ge IMmrmen ttirrden. Im Lame der Devatte fand die Politik der Re !gi«UNg allgemeine Zustimmung. Premierminister Llond Ge drge sagte unter Hinweis auf me tiefe Erregung der ösfentlick-en Meinung, diese sei lediglich den Teilt scheu selber zu zu schreiben Das Blut koche, it*nm man von ihren Gewalttaten gegen die .Ho spitralschiss.! und hililvse Gefangene höre. Tie Ausländer müßten auf- genaueste ausfindig geinacht tverden. Mit Deutschlands Man­gel an Menschlichkeit, Gerockstigkett und Billigkeitssinn könne Eng Land nicht konkurrieren.

Eine schweizerische Bitte an Wilso»..

Bern. 12. Juli. (WTB.) Meldung der Schweizeriscl/en Te pescheit-Agentur. DaS katholische FriedenSinstitut in Freiburg. im _ Verein mit dem Genfer Komitee für leinen dauerhaften Frieden sowie die zahlrcicl-on ihm an gegliederten Gesellscliaften richteten an Präsident Wilson ein Tsegr-amm, in dem er gebeten ivird, die Rede beö Staatssekretärs v. Kühlmann sowie die wiederholten Erklärungen des Reichs kanzlers Grafen v Bertling, daft er die liier von Wilson selbst als Basis für einen Frieden ausgestellten mnfrfelfte im Interesse der ganzen Menschheit mterkenne und bereit sei, in Unter­handlungen über einen allgemeinen Friedcnr aus dieser allgemein «naewandten Basis einMtreten, in Berücksichtigung ziehen zu wollen

Die Wahlreform in Nngnrn.

Budapest, 11 Jntt. (WTB.) Die Gesetzes Vorlage über die Dahlreform wurde mit großer Mehrheit als ^trnndlage der Ein-elLevatung angenommen. Bor Schluß der Erörterung er- tzrift Ministerpräsident Wekorke das Wort. Er sagte, im Ver­lause dar Beratungen sei Kirtage getreten, daft die Wahlresorm in diesem Sxmfc nicht in einem Umfange dtrrchgesetzt werden könne, «Ke d« Regierung beabsichtige. Er habe jedoch vermieden, zur Auflösung zu schreiten, weil diese die Aufregung rnfolife der Wahl­kämpfe verlängern und die Wahlreform mindestens ein Jahr lnn- «Usschiclnm würde. Tor Ministerpräsident wies darauf hin, daft die fetzige Vorlage immerinn bedeutende Fortschritte auflveise. Auch werde infolge der tn der Vorlage enthaltenen Bestimmungen die Zahl der WälLer sich automatisch vermehren. Das Frauen- wahlrecht habe der Ausschuß abgelehnt, doch werde die Regie­rung in der Einzelberatimg eine besondere Abstimmung beantragen. Ter Ministermäsident erklärte schliefttich, er habe schon aus dem Ofrimfrc ben Bermittlun^vorschlag angemnmnen, weil immerhin die Vorlage einest gewissen Rnlnttunkt bedeirte und ermöglichen werde, wichtige Aufgaben zu lösen. Namentlich werde die Reform d« nationalen Armee, die er als Boraussetzrng für seine Amts- Lbernabme betrachtete, durchgeführt werden. Der Ministerpräsident empfahl die Vorlage zur A nnahme.

Der Seekrieg.

Neue U-Boot-Erfolge.

Berlin, 13. Juli. (MTB. Amtlich.) Auf dem nörd­lichen Kriegsschauplatz vernichteten unsere U-Boote 15 500 Brutto registertonnen Kindlichen Handelsschiffsraums. Drei von den versenkten Dampfern wurden aus stark gesicherten Geleitzügen herausgeschossen.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

Hardt, Heinrich, Hermanns und Doerbecker enthalt, sind nur noch morgen Sonntag und Montag ausgestellt. In der Gieftener Kunstsammlung findet morgen 12 Uhr wieder eine Er­klärung der neu ausgestellten Aquarelle und Radierungen statt.

** W e m g e h ö r t d i e Z i e g e? Am 10. Juli 1918, mit dem Zuge, der um 1O,5O Uhr in Frankfurt a. M. ankommt, cntdeche man in einer Kiste, die in Gießen ausgegeben »vorden war und die dtc AnfschrtftAltes Eisen" trug, eine weiße, etwa 3 Jahre alte, lebende Zrege, die offenbar von einem Tiebstahl herrühren muß, da sich die beiden Soldaten, die sie in Empfang nehmen wollten, eiligst entfernten, als sie ihre falsche Deklaration entdeckt sahen. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die hiesige Kriminalpolizei entgegen.

** Chemisches Untersuchungsamt. "lern Jahres bericht des Chemischen UntersurlMNgSamtes für die Provinz Ol^r. Hessen Oltnehlucn tvir folgendest Tie Gesamtzahl der untersuäZtni, Prolin betrug 1802 mit 313 Beanstandungen. Tiefe verteilen sich ans 1641 Nohrungs- und Geimßmittel, 91 Gebraivchzgegenstänfre. 27 hftgtenische und phpsioloyiscl^cknmisck-e und gericlstlickse und 43 technische Untersuäumgen. Bon den zahlreichen zur Unlersuchuiig ge- langten Milchpcobeit wurden 80 weyou Wasserznsaftes, 75 wegen n-ettentzugcs und 4 wogen kiurbuncrter Fälschmg beanstandet. 1 ( Fällen waren Fleisch,brühoürfel, Fleischbrüh-Ersatzwursel

der

zu

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 13. Juli 1918.

Lebensmittelmarke«.

Für die Zeit vom 15. Juli bi- 31. Juli 1918 haben nach- stehende Lebensmittelmarken Gültigkeit:

Brotmarken der 39. Woche, gültig vom 15. 7.1918 - 21. 7.1918

Buttermarken8V. , 15. 7.1918 - 21, 7.1918

Eiermarken Nr. 18. * * 15. 7.1918 - 21.7. 1918

Fleischmarken , 89. , 1b, 7.1918 - 81. 7. 1918

Selkenmarken für den Monat Juli 1918.

Ein Nmtansch verfallener Marken findet nicht mehr statt: ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewährt.

Renaumeldungeu und Anmeldung von Nengeborenen haben unter Vorlage der nötige« Ausweise, insbesondere der Lebensmittel-Ausweistarte, aus dem Lebensmittel- amt zn erfolgen.

Umzüge innerhalb der Stadt und Megzüge von Gieße« si»d tu den zuständigen Bezirken auzumelden.

Geschäftsstunde« des Ledensmtttelamtes von 912 Nhr dorm., 24 Uhr nachm.

Markenacrsgabe ß'ir Urlailber:

Sonntags von 1012 Nhr vormittags.

** AuSlandS-Eier. In der nächsten Woche kommen in den Verkausssdellen der Firmen Gebn Gneb und A. Steinreich ausländisch.- Eier zum Preise von 40 Pf. daS Stück zur Ausgabe. Tie Eier sind von derHess. Versormrng-stelle für Anslandseier" zu dem angegebenen Preise überwiesen worden.

** Buttermilchverteilung. Tie Abgabe der Butter­milch geschieht in denjenigen Verkaufsstellen, in denen die An­meldung erfolgte. 9iähc-reS siehe Anzeigenteil.

** Die Auszahlung der FamilienUnterstützun­gen an die Angehörigen der zum Heeresdienst Einbentsenen für 16.31. Juli 1918 findet in den .nächsten Tagen statt. Siehe Anzeigenteil.

** u n ufl Wilhelmv. Hofmann in Gießen Wegen Raummangels im Hauptblatt bringen wir den angckttndiaten Artikel über August Wilhelm v. Hofmann iin/ heutigen Frinilien- blalt. Es fei nochmals an dieser Stelle ga»kz besonders auf die interessanten AluSfülmingen hingewiesen.

** Ter Gieftener Hauöfrauenverein veranstaltet Tienstaa den 16. Juli eine Kochprobe mit Gebauers Kvnserven- gläfern. Dem Erfinder dieser Gläser ist eS gelungen, eine Abschluß masse herzustellen, bei deren Gebrauch weder Gummiringe noch Glüserbalter nötig sind. Auch vorhandene Konservengläser können aus diese Weise aeschlossen werden. Tie mit dieser Masse geschlosse- tren Gläser sind sehr leich zu öffnen. Sodann nürd das B a cf e it in einfachen, selbst hergestellten Kochkisten gezeigt und erklärt.

** Allgemeiner Deutscher Frauen verein ODrtfl* gruppe Gießen). Ein Lehrgang für aebtldetc Mädchen zur Ausbil­dung als Laboranttrulen oder Hilssarbeiterinnen für bakteriolo-» gische und hygienische Institute findet vom 1. Oktober ab statt. Näverrs siehe Anzeige.

** Ober hessisch er Kunst verein. Die jetzige AuS- ftrlluna. welche Gemälde trem Prof Bracht. Pvof. ricm-ausen, Droi Paul Scgissen Olga Hasselmmtn-Birz, ,'owic die rx,r

»inigen Tagen neu ausgeftellten von Prof. DierkS. Prof, üb­

riger ^ttchttisfgeli-.stt vor. In verschiedenien WursUvaren wurde ein zu hoher Wassergehalt festgestellt. Bier EiMlvor, Eisparpulver und Ecerkucheupulver vernwclxten daS Ei in seinem Nähnoert sow-ohl. als auch m seinem (Gebrauchswert nicht zu ersetzen. Es waüvr lcmgltch mit Toerfarbswff pefarbte B-acttmlver. die übermäßig viel ivhiensaul-en Kalk enthielten. In den Birctpulvern IvnrdLk. wiedcrlwlt Bftulfale und Atom als saure Bestand teile festgestellt, sie itrußtcm deshalb ve-cioorsicm lverden. Ein als feinstes Backpulver bezeichtctes Präparat bestmrd nur aus .Kneide, ein anders enthielt ausser dieser nur L^ren von Weinstein, «ich to'tanid der »nasser- nird säuren- lKUcho Rücksiand in Hi!he vm .41,9 o/o aus Talkum. Lebk,r<l)en-, Piefteil'ucl^n- und L-wllengÄoürze waren niclits weiter als minder- wattige awmatlsierte BackpcEoer. Bei Pudding und Vanillin-Awma kam ln versch ebenen Fällen rur gefärbter Kohlensaurer Kalk als Träger be4 A'wnvaS in Frage. VMnllin-SiEnpulver erwies sich als am aromatt tortes EZernisch vmiKatto-stlm hl nndkMe.lsauietn Kalk. Was Mehl und Mülsereipwdttt-e, .Bwt. Teig, Gebäck etc. anl-etrifft, Iv U>ar ein Weizerrnwhl biu-4] drs Vorhandensein eirucr Unzahl voJ Brandpilzsswreu zum m<e:i Miclxn Gcnusse untauglich. Drrä musste lrnefr erholt wegen wtoeirießbark-it b>«ln standet ioerdeir. Eine Mi- Mng von tz-ersteir- und Hafernehl komtte mir als Futtennittel sezelchnet werden. In den Sclvmrnspeisen und sogemnvnlen Schlag- ah lEsatzmitteln Umrde statt der crwartz-ten Gelatine gewölrulicheS Letinpulver festgestellt. Geleesmlver eittlstelt neben 13,59 °,o Zi­tronensäure etwa Z v/o freie Lievofelsaure. Infolge Einkochens in verzückten .Kesseln Nwr Marne lade m bersch >a)etven Fällen ge- silndheitslchädlich. Bvcruselinvona.d' vxrr unter Verwendung gesu.nd- h. itsschäfrlästen Wassers l>ergestellt. Sogennvnter Kriegsbitter mt- hielt nur 1,93 Bol. 0/0 YIWHvl, auch war sein Verkaufspreis zu hoch Zu ntedrtger ^änr^vchrlt wurde bei enter Anzahl >wwölmlichw Essige beobachtet, auch fchlteir zwei WeinZsigeit die Weinbestaud.- tnle. Als Ko nserv-ierungsnrittel wurde im Berühr das zur Halt- barmaclwng vvn Fleisch- und Fleischvaren nicht geeigirete Eh or- ammonmm anaett-offen. Zwei Brumtenwät'ser tmrren dnrch Zuflüsse iaucheartiaer L-wffe der tiensÄickien Mundlwit gefährlich Tw banplsächlichsten Be^andtcil' der int Handel <t.uftauchendett Ltärke- Ersatzmittel waren Leim in Verbindung mit stchlmsaurent Kvlk r.nh wenig Kartoffelstärke. Einige enthielten auch Soda, Borvr oder Maanestumsnlfat. Die Atehrtzahl Umr für die iXtyicimtfl der nötigen Wäschest.ershett wllkomnten ungeeignet. Stark eisetrlxrltimK aus Kvch/alz bestehendes mit 0,91^/o 9letznatron versetztes Waiaripulver war wertlos. Auch die srmstigm Wuschmrttbel und die D^zuhl der Lchmterseifknt-Ersatowbcn, bnnx Wassergehalt bis zu 94,2 0/0 waren mindettvertig und zu k&tr. Was bte hygieitischen und physia- logiscl^emischett und gericlitleben Untersuchsmcien anbetrim, so wurden neben einer Anzahl sowiger Bogutachtmtgen ein Kuh- ,md Hundemagen auf das BvrhÄtiwtsein vvn Giften mttersuich^. In Mtlck,-woben wurden Dtberkebazillett nachgewiesen. Urin Proben vmrden einer <ru.sführlülien Unersnclmng unterzogen. Eine Anzahl Arzneimittel, Trinvvasscrwrvbel psw. tvurden aus Gifte geprüft. Bon den technisclien Analysen irrd unter anderen Eisengitft-, Erz- und Lrlstachenprvben, Fette Feisächuttermehle, Formsandpcoben. Leinölfirnis, Kesselspeisewasser. Metalle, Mineralien, Oele, Schuh- fette, Kalkproben usw. zur ernähnen, die ausfichrlich begu.taästet wurden.

** Vortrag. Durch di, Teittschc Vaterlandspartei veran­laßt, hält Montag den 15. Itli, abends 8Vs Uhr, im Fttrstenhaf Herr Ingenimtr Chepäfavermrn Pillai einen Vortrag nnt er­läuternden Liclstbildern über ,Ettglmrds Gewaltherrschaft in Jn- dien". Ter Redner ist der Flhver der ertglisch-rndischen Unab- yängichkeitsbewegurtg, wurde regen seiner politischen Betätigtntg gegen die cmglischnndiscliie Reäerung aus der Heimat verbannt, stjudierte in Zürich imd beherrsisit die deutsche ^ Sprache vollkommen. Siche Anzeige.

** Stadttheater. As das morgen, Somttag, stattsin- dendc Gastspiel von Mitgliedrn deS Miaützer Stadttheaters sei auch an dieser Stelle letztmalt bingewiesen.Das Extemporale", welck)es Stück die Gäste zur fttsführuttg bringen, hat im Groft- berzvglichen Kurtheater Bad-Ntuheim einett starken Erfolg erzielt. Tas Lustspiel dürste aitch hier tt Gießen seines Erfolges fickwr sein.

** Anlagemnsik finjet Svimtag den 14. Juli, vorm. 11 Uhr in der Ost-Anlage (beigünstiger Witterung'« mit folgender Spiel folge statt: Ouvertüre z. OperWenn ich König war" von ?ldam.FrÜhliUgSerwachen", iomanze von E. Bach. ,.Im schönen Elbflorenz", MazaertoKapric^ von C. Schröder. Divertissement ansDer Graf von Luxenburg" von Fr^. Lehär. Techniker- Marsch twn R. Dietrich

** Lichtspielhaus, Bahnh 0 fst r. 34.'Auf Probe gestellt" betitelt sicb das treuste Hcmny-Porten-Lustspicl, iveläws von Sam-Stag den 13. Juli a im Lichtspielbaus zur Aufführung gelangt. Dieser Film .gehört^zu den Mröerlesensteti Werken der diesjährigen Hermv-Porrett-Srie. Aufterdetn bringt das Pro­gramm eitten zweiten Lustüelsclstagi'r: ..Der^ unwiderstehliche Theodor" mit Arnold Riect i{ der 5?auptroll.'. Siehe Anzeige.

** S ch w a r z - W e i ft L i ch t s p i e l t (Seltersweg 81). Don heute ab bis einschlwßlichMoittag tritt Mc^' Laitda in feinem neuesten Detektiv-Abenteuer Der lebende Tot?^ auf. Für dmt heideren Teil ist das LustspikTie Männerfeindin" vorgesehen. Siehe Anzeige.

** B e s chl a a n a h m t eH a m st e r wa r en m ü f f e n be­scheinigt werden. Um - iftbrüuchn bei der Beschlagnahme von Lebens- und Fittterntitittt vorzubettgen, hat der Staats­sekretär des KriegsernährunEntes die BundeSä^gierungeu ersucht. Anordnnngeu zu treffen, dmssic zur Ueberw.rchung des Verkehrs mit Lebens- und Frtttermitckn bestellten Pertoteu bei der Be- fchlagttahnte von Marett. diene tu Ausübung bieser ihrer Ueber- wachungStätigleii vornehmen! eine Bescheinigung cmsstclleu, aus der Art und Menge der benlagnahutten Gegeitstände, Ort und Tat) der Beschlaanahtne, Nme und Wohnort des Betrvffcuett sonne Diettst- und Auftragttle der beschlagnahntenden Person ersickstlich sind. ^Dcrmit tver)n die Klagen, daft nicht alle be­schlagnahmten Sacheit ordungKgcnnäft abgeliesert norden, wohl eitdgültig verstummnt.

Landf-cis Girken.

H. Inheiden, 11. Jl. ^ht-er Ludwig Sommer, Unter­offizier. wurde unter gleich^ i gor Berleilyrng des GSfenrat Kreuzes 2. Klasse zum Bizeft'lditvbc! und iOffiziersaspiranten befördert

** L i ch . 13. Juli. Zun Unteroffizier fördert wttrde der Fse- sreile .^winrich Erb. Tas isente Kreuz zwttter Klasse und die Hessische TapjerkeitSmedgille sind schon lättger in seinent 'Ze>itz.

** L i tt d e n st r u t h, 2 .Juli. Gefr. Ludwig S ch e p p, Musk. Karl Krug und PtS7. Hrch. Schäfer erhielten dos Eiserne Kreuz 3. Klasse.

** Wieseck, 13. Juli. Ttm MlrSftttier Gustav Wen 1 g,er wdirde das Eiserne Kreuz zwter .Klasse verlielren.

** Staugenrvd, 1 Juli. Ter hieftge Schmiedemcister Landsturmmann Karl Sauerhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse.

Früher wurde er schm mit der Ktftegs^Derdieust-Diedaille am Kriegsbande ausgezeichnet.

Kreis Alsfeld.

** Nieder-Ofleiden, 11. Iuü. Schütze Karl Horst ivurde zum Gefreiten befördert.

Hess nMnssau.

--Frankfurt a.M., 12. Juli. Am Mittwoch nachmittag yanden krtcgsgefangene Franzosen nahe der Haltestelle Schwan- l-erm in einem Walddicktch eine Rote-Kpeuz-Schwester mit auf- gcschriPleiten Pulsaderir bewttßtloS m ihrem Blute vor. Die SchlLOtr wurde, nachdem ich von einem Arzte die erste Hilfe zutetl geworden nwr. dem hiesigen Städttschett Krankenhcmle ffu- tzetücht. Hrcr stellte es sich heraus, daß das Mädchm, das sich Hauömann nenttt und beim Roten Kreuz als Hil sschwcher tätig sein null, sckwn aut Montag nrorgeit im Schwanheimer Walde die Tat ausgesnlwt und seitdem zwei Tage und zwei Rächte betonßtlos in seinem Btttte am Tatorte gelegen hatte. Ueber die Betveagründe zur Tat verweigert die Schwester jede Auskunft.

K P Offenbach a. M., 12. Juli. Ein gewaltiges Feuer, das von abends 8 Uhr bis tief in die Nacht hinein wütete, zerstörte erneu großen Teil der Sännirg-lmbrik von Mayer u. Schmidt, frte mehrere hundert Arbeiter bescchftigte. Der 5>erd des Feuers Rohstoffmühle, wo wahrscheinlich die Entzündung durch Heiß laufen eines Lagers verursacht wtrrde. In rasender Este ver­breitete sich das Feuer über das aus trockenem Holz bestehende Ge- tnebe und alsbald brannte auch schon das ganze Gebcnifre. Als die Osfenback)er Feuerwehr das weitere Umsichgreifen des Feuers frof

teils eilt Rcmb der Flammen, andere Gebäude bramtten ganz nie« der. Eine Menge darin lagernden Roh- und FertigmaterialS mmrde zerstört. Ter Ofsenbacher Feuerwehr, die durch Einberu- ftingen trnr noch liber verhältnismäßig wenig Wehrleute verfügt^ gelang es nicht, die nötige Anzahl Schlauchlinien herzustellen, die zu einer wirksamen Bekämpfung diese- Riesenfeuers nöttg war, zumal dort auch noch ein Mangel an Hydranten zu herrschen, schien Sehr spät erst entschloß man sich, die Frankfurter Wehr zu Hilfe zu rufen, die aber bei ihrer Ankunft nicht mehr viel zu helfen vcrnwchte. Tcr bedeutende Schaden ist durch Versicherung gedeckt. Ter Betrieb der Schmirgelfabrik kann nicht aufrecht er-- halten bleiben Es fn ausdrücklich benrerkt, daß die Ofsenbacher Psltchtseuerwetz keinerlei Schuld an der großen Ausdehnung des Feuers trifft. Sie hat alles getan, was in ihren Kräften stand.

Letzte Nachrichten.

Dcr newefti öctidjt der peeresleitrrng

(WTB.) Grob«§ Hauptquartier. 13. Juli

(Amtlich.)

Westlicher Krieqsschauplab.

Kronprinz Rupprecht. Südlich von Ballleul wurden metstsache Anqrtf.e starker knq,chk,- AbteiluiiMn abm-wi sen. tSiienio scheiterten nöcht- lm>« Borstobc deS Feindes nördlich von Alverk. Hestigem Aeuerkampf auf Sem Westnfer der Avrc folgten zwischen E«ftel und Maillv Deslangriffe der Franzosen, die drr Feind am NMiintttag bei Mailly. am Abend in dem Kampsabschnitt nach erneuter, stürfster Aristierievorbrreitung wlcöerhoitr.

"« GMft Auchin setzte sich der Feind fest. Oestlkt, dieser Linien brachen seine Angriffe tn unserem Gegenstoß zusammen.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Zwischen Orse und Dtarne blieb die Gefvhtstätfakest Bvrstöße des Feindes nördlich von Loncpont und südlich deS Ourcq fchetkerten.

Heeresgruppe Herzog «lbrecht.

mittleren Mgestn und am Hartmannswetler- lebte die GcfachtStütigkctt auf. »tvrdöftltch von P-n, ^»lousson und ,m Favr-Grund scheiterten nächtliche «or° stoße des Feindes.

*

^ Im Sinti wurden an den deutschen Fronten 468 ftind- ltche Aug-enge, davon 92 durch unsere Flugnbwchrgeschütze. und 62 Fesselballone abgeschossen. Hiervon sind 217 Flug zeuge in unserem Besitz. Der Rest ist jenseits der gegnen". ftlfen Stellungen erkennbar abgestürzt

Wir haben im Mmpf 153 Flugzeuge und 51 Fesftl» ballouc verloren.

Der Erste Generalguartiermeifter Ludendorff.

* » *

Die britifchen Berluste.

Rotterdam, 12. Juli. Nach betn N. Rott. Eonr sieben me englrscheii Blätter die britischen Gesamtverlufte im wwett sve veröffentlicht wurden, mit 4406 Offiziere und 135 729 Mcnrn an Dazu kommen ttod* 40 Offtziere und 204 Mann

v Jrt J& ^ lr Avril, Mai und Juni stellen sich

die Berlnstztsfern.aui21097 Offiziere und 337 918 Mann

^ ^ ^ ^.Japans Haltung,

Tokio, 12. Juli. (Reuter.) Ter Bericht aus Washingwu. dnß Japan beschlossen tzabe, das Ersur'.MN der^ttentemächte, unten

A^ffA} l S3r nb 5!r J* vvrzugchen, zur-üchmtoeisen, wird

amtlich filr unrickrttg erklatt In Japans .Haltturg ist keine Aende- rung eiugetretnt. Amerikas Antwvrt in der Angele- S 1 n enI,f r/ ,r ^ öbflc > ö . rtd ' Außerhalb der amtltrten Kreise .st man !ich nt Jcchan ziemlich einig darüber, daß es augenblicklich incht nativen big ist, Truppen nackL Sibirien zu schicken.

Eine Ansprache des Königs von Bauern.

- . Mckim ch e n 12. Juli In, Hofe der Prinz Arnnlf-Kaserne "anv beut« rwrnnttag eine Tmippenver.ckdiaiuig statt, der der Wnig' "^teralität beiwvlmten. Nach eurer ntarligeu Anfprackx' Dtury, die in Hurrarufe auf den König auSklang, und vcr Vereidigung der Truppm richtete der König eine An- spräche an die Tritppeu. in der er darauf hinwies, daft es ür

ftegetcwärttgeti ZM. wo öS heißt, das Wvhlergebea und dick Enttmklnng des eigenen BokkeS, deS eigenert Baterlattfre^ .Tegen einet Welt von ?reinde'i zu schützen, eine doppckt? Elir.' sei. S.'ldat zu sein. Wir alle ifrrbeu den Krieg nicht gewollt und itumt iedcrzen bereit zu eurem ehretiveklen Frieden. Unsere Feinde aber haben die wahr- hasttg sehr l>escheidenen Anträge mtt Hohn zurück.n'wiAen. Es bleibt niis daher nichts andews übria, als weiter zu kätnpsen und weiter rn siegen, bis tinstre Feinde etns>?hen, daft ihre Mistrengunaen er- wlglvs bletl>en. Wir motten eilten Frieden, der unsere Znckunst sickert, der verhinfr-ert. daß wir wieder von der aanzcn Welt über­satten rverden. der uns freie Bahn frfxifft »n Waff-r und zu Lande, so daß jeder Teutfck)-, wo ec sich beftndet, sich ftdvri fühlt. Zum Schrift sprach der König den Truppen die besten Wünsche und die Hoffnung nuS. daß sie gleich ihren heldenhaft kämpfenden K-me« vadcn neuen Rulim an ihre Fahnen h e 'ten werden.

Grttgescnrdt.

<Fnr Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden 'Artikck übernimmt d»e Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlat Verantivortvag.)

O daß doch Alle so däckBen?

Man schreibt uns:

Bor kurzem hatte ich das Glück, auf einer Wanderung in einem kleinen Ort der Umgegend mich tüchtig stärken zu können Als ich meine Schtuld lvglich, machte mir die bi c Wirtssrau einen schr anständigen Pre:S. indmn sie zufügte: ,^Jch kann c-S nicht üb« mich bringen, so dvl^ Preise, wie sie sonst gc.orvert werden, zu machen. Ich iftbe einen Solm bei den Kämpfen im Westen. Und wenn ich nun so lfvbe Preise nehmeii würde 'und dem Jungen nrüvde etwtM passleren, so müßte ich mir die größten Borwürfe machcm, bcA uh das mtt Geldgier mitverschnHdet hätte." Ich hkcke mich im