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f'kfe Hunde durch stärkstes Trommelfeuer die Meldungen , iwL vorderster Linie in di« rückwärtige Stellung gebracht. Hunderten unserer Soldaten ist durch Abnahme de- Melde- ganges durch die Meldehunde da- Äben erhalten worden Militärisch wichtige Meldungen sind durch die Hunde recht zeitig an ote richtige Stelle gelangt.

Obwohl der Stützen der Meldehunde im ganzen Lande bekannt ist, gibt es noch immer Besitzer von kriegS- brauchbaren Hunden, welche sich nicht entschiiehen können, ihr Tier der Armee und dem Bateriande zu leihen!

ES eignen sich der deutsche Schäferhund, Dobermann Airedale- dte/en Ra und von

Neufundländer. Bernhardiner und Doggen. Die Hunde werden von Fachdresseuren in Hundeschulen ausgebildet und im Erlebensfälle nach dem Kriege an ihre Besitzer zurückgegeben. Sie erhalten die denkbar sorgsamste Pflege. Sie müsien kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

An alle Besitzer der vorgenannten Hunderasien ergeht daher nochmals die dringende Bitte: Stellt Eure Hunde in den Dienst des Vaterlandes!

Die Anmeldungen für die KriegS-Hunde-Schnle und Meldehnndfchuien sind zu richten an die Inspektion der Nachrichtentruppen, Berlin-Halensee, Kurfürsten- damm 152. Abt. Meldehunde. [5181hv

Zncker-Ausgabe.

Der bet den Kleinhändlern der Stadt (Stehen bestellte Zucker für Juli 1918 kann von Donnerstag den II.

d. MtS. ab gegen Vorlage des BestellauswetseS zur

Zuckerkarte und Ablieferung der Zuckermarke Nr. 7 in Empfang genommen werden. Einzelne abgetrennte Zucker- markeu ohne den Bestellausweis sind ungültig und be­rechtigen nicht zum Empfang von Zucker.

Auherdem gelangt eine nochmalige Sonderzulage von Zucker für die häusliche Obstverwertung, sowie eine Sonderzulage für die Kürzung der Mehlration zur Ausgabe.

Es entfallen auf die Zuckermarke 7 lJuli 1918)

5 Pfund Zucker.

Mil dem 31. Juli 1918 verliert die Zuckermarke 7 ihre Gültigkeit. Wer bis zu diesem Zeitpunkt den Zucker nicht abgeholt Hat, hat keinen Anspruch mehr darauf.

vereinnahmten zu je 100 ge- daS Städtische

Lebensmilleiamt unter Beifügung einer schriftlichen Mit­teilung über die Anzahl der abgeiieferten Marken einzu- fenden: die nicht abgehoiten oder mehr überwiesenen Zuckermeugen sind nach vorgeschrtebenem Muster dem Städt. Lebens mittel amt zu meiden.

Nichteinhaltung dieser Frist, sowie unrichtige Angaben über den Zuckerbestand und Unregelmähigkeiten bei der Abgabe des Zuckers haben den Ausschluh von derZuckerver- letlnng zur Folge.

Gleichzeitig mache ich daraus aufmerksam, das, mit einer fpätcrcu Obstzuckerzulage nicht mebr zu rechnen ist; jeder bebe daber diese Zuckermengen für die Einmackzeit aus.

Der Kleinverkaufshöchstpreis für das Pfund Zucker beträgt:

1> Kristallzucker und gemahlenen Zucker

a) nicht raffiniert (Konsumzucker) . . 42 Pfennig

d) raffiniert.44

2 1 Hutzucker, Plattenzucker

a) im ganzen Hut oder Platten . * 42

b) lose gewogen.44

3. Würfelzucker

Tod©»-AjMBoige.

Heut« morgen um 7 Uhr entschlief sanft DAch längerem, schwerem Leiden meine lieb« Frau, unsere liebe, gute, treu­sorgende Mutter, Tochter, Schweetor und Schwägerin

Maria Wenzel geb. Kolmer

im 39. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Angehörigen: Georg Wenzel, Zugführer. Lützellinden, Weidenhausen, den 9. Juli 1918.

Die Beerdigung findet Donnerstag den 11. Juli, nach­mittag« 2 Uhr, in Lützellinden statt.

»SSM

46

4. Kandiszucker.55

Stehen, den 9. Juli 1918.

.Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

5173B

Wiesen-Verpachtung.

Die Domanialwiese, Gemarkung Giehen, Auf der Hohleiche, Flur 38 Nr. 347 - 3.1482 ha, hinter dem Schlacht Hof. dem Güterbahnhof gegenüber an der Lahn gelegen, wird Douncrötag den 18. d. SJh, nachm. 5 Ubr, in 8 Losen auf weitere 9 Jahre an Ort und Stelle ver­pachtet. Zusammenkunft V« Stunde vorher am Schlachthof.

Giehen, den 10. Juli 1918.

Grohb. Obersörtterei Giehen.

_ Koehler. 5159V

Bekanntmachung

Inder autzerordentlicheu Generalversammlung deS Spar- und Vorschuß-Vereins I E. G. m. u. H. zu Beuern vom 21. Mai 1918, wurde die An­nahme der beschränkten Haftpflicht beschlossen. Die Gläubiger, welche der Umwandlung wiedersprechen, werden aufgesordert, sich bei der Genossenschaft zu melden. 616 i

Beuern, den 8. Juli 1918.

Cm- und Vorschuß-Verein I 8 . 8 . UI. u. H.

Lindenstruth, Direktor. K. Walther, Rechner.

Grösberger MrdeversilherknOerei»

z« Gröuberg.

Die Besichtigungen der Pferde finden statt:

Sn ReiSttrcherr: Freitag, 12. Juli, mittags

1172 Uhr,

In Groken-Buseck: an demselben Tage, nach­mittags 17- Uhr,

In Garbenteich: Montag, IS. Juli, nach­

mittags V/ 2 Uhr. Grünberg, den 8. Juli 1918.

5157V Schäfer, Direktor.

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Rheinlands schönstes «.leistungsfähigstes Unternehmen Donnerstag, 11. Juli 1818, abends 8 Ubr: Grosse Erßffnnngs-Vorstellung! Freitag, 18. Juli und Samstag, 13.Juli, abends 8 Ubr Sonntag, 14. Juli zwei grobe Vorstellungen nachmittags 4 Uhr extra für Familien und Kinder zu er« mäßigten Preisen, abends 8 Uhr grohe Sport-Vorstellung Montag, 15. Juli, abends 8 Ubr, Gala-Vorstellung Stets ein erstklafftges Grohstadtprogramm ° 3 * 71 Alles Nähere durch die Plakate. Preise der Plätze: Sperr­sitz 2 M.. 1. Matz 1.50 M.. 2. Platz 1 M., Gallerte 60 Pf.

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ILeute Mittwoch, 8 Uhr:

Familien-Konzert

Todes-Nnzeige.

Nach 3V, jähriger treuer Pflichterfüllung starb am 3. Juli infolge einer sich tm Felde zuge­zogenen Krankbett, tm BeretnSiazarett zu MteS- bach in Oberbayern unser heihgeliebter und hoffnungsvoller ältester Sohn und Bruder

Hrönfeatrüp M\ tonal)

Die Beerdigung erfolgte daselbst mit allen militärischen Ehrungen am 6. JuU 1918.

In tiefer Trauer.

Familie Emil Geroand.

Giehen (SelterSweg 89), den 10. Juli 1918. 03,75

Eberversteigerung.

Bemerkt wird, daß sich der Eber für eine a Gemeinde noch sehr gut als Zuchteber eignet. Annerod, am 7. Juli 1918.

Grotzh. Bürgermeisterei Annerod.

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