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M. Jahrgang

W.152

Der »i<s<«er Iirjrtftf

erW^tni«lich, außer HsrmlagS. Beilagen: Htetzener Kami! iendiütter; Ktcisllati

skr lea Kreis Gieße«.

Atzngrprelr:' menatl. 'M. 1 20, mertel­jährlich Mk. 3.60-. durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Alk. 1.10: durch dteVostMt.3.60mertel- jährl. ausjchl. Bestellg. Zernsprech - Anschlusie: chrdieSchriltlc.lungH3 Verlag.(Keschätts.stelleb1 Anschrstt für Drahtnach­richten: Anzeiger Liehen.

Dienstag, 2 . Zull 1918

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General-Anzeiger? Oberhesjeu

Vankverkehr: Sewerbedank Stehen

3wiIIingrr»nddr»«k ».Verlag: Srührsche Untv.-Such- v. Stetndruckerei R.Lange. rchristlclttmg, Geschäftsstelle ».Druckerei: Schulstr. X.

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ohne jedeVei Kindlichkeit seileni-reif«: für örtliche Anzeigen 26P1,sür auswärtige 30 Pf., Hir Reklamen Mk. 1 . ; bei Pinnvor­schrift 20 ®/ 0 ^ufldilaa. Hauptfchriitleiler: Au^. Goen. Berautwortlich für Politik u. ,yeuillewn: Aug. Goetz; Stadl ino Land, Vermischtes u.Ge- richtsiaal: W. Meyer; Anzeigenteil: £>. Beck;

sämtlich in Gießen.

Geriliche

mpse südlich des

(MTB.) yrotzeS Hauptpuartif r, 1. Juli. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Die Geftchtsrätigkeit lebte am Abend an vielen Stellen der Front auf. Lebhafte Erkundungstätigkeit hielt an. Eng­lische Deilangriffe nördlich von Albert wurden abgttviesen.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Zwischen Aisne und Marne rege Tätigkeit des Feindes. Mehrfach stieß Infanterie zu starken Erkundungen vor. Bei und südlich von St. Pierve-Aigle griff der Franzose gegen Mittag nach heftiger Vorbereitung an. Er wurde abge- wiestn. Ebenso scheiterten hier nächtliche Vorstöße des Feindes.

*

L-eutrmnt Löwenhardt errang seinen 32. Lustsieg.

*

Nach Abschluß der Prüfungen beträgt die Zahl der seit Beginn unserer Angriffsschlachken 21. März 1918 bis­her über unsere Sammelstellen abgcführten Gefangenen, ausschließlich der durch die Krankenanstalten zurückgeführten Verwundeten: 191 454, dann haben die

Engländer 94 939 Gefangene, darunter 4 Generale und etwa 3199 Offiziere, die

Franzosen 89 999 Gefangene, darunter 2 Generale und etnm 3199 Offiziere

verloren. Der Rest verteilt sich auf Portugiesen, Belgier und Amerikaner.

Von den Schlachtfeldern wurden bisher 2476 Geschütze und 15 924 Dlaschinengewiehre in die Beutesammelstellrn zurückge führt. ., f

Der Erste Generalauartrerrneister Ludendorff.

*

Der Abendbertcht.

Berlin, 1. Juli abends. (WTB. Amtlich.)

Oertliche DeiMmpfe südlich des Ourcg.

Der Meuchskanzler Gras H e r t l i n g weilt seit Sonntag abend fLr einige Tage im Großen Hauptquartier, wo er im persönlichen GedanLnaustausch mit dem Kaiser und den Vortvetern der Obersten Heeresleitung steht. Es handelt sich dabei, wie der Berliner Mitarbeiter derFrankfurter Zei­tung" erfahren haben will, um zahlreiche offene Probleme, besonders wohl um die bevorstehenden Bündnisverhandlun­gen mit Oesterreich-Ungarn und die polnische Frage, über die die W^einungen in Berlin und Wien bekanntlich noch auK- einandergehen. Die Francs. Ztg. läßt sich im Schlußsatz dieses Berliner Telegramms auch mitteilen, daßeine Verein­barung zwischen den Interessen der militärischen und denen der politischen Leitung des Reichs gesucht werden wird". Es überrascht einigermaßen, daß das Blatt in diesem Zusam­menhang nicht wieder über die Abhängigkeit der Regierung vonMachtsaktoren" Klage erhebt. Eine bloße Zivil? regierung ist aber in Kriegszeiten doch wohl schlechter­dings unmöglich. In keinem der kriegführenden Länder w-erdeir g^euwartrg poit.rsche Beschlüsse von großer Toachvctde o h ne die Berüchsichligung der militärischen Not­wendigkeiten gefaßt, und diese militärischen Notwendig leiten lassen sich von keiner Regierung übergehen. Es ist ungemein beFeicl>nLnd, daß demBerliner Tageblatt" die gegenwärtige Rerchswgierung absolut nichi mehr gefällt. Es meint in seiner Montagsnummer, ,chei einem Regierungswechsel würde wirklich nichts Groß-^ verloren geheir". Früher, vor Hertling, war alles viel schöner; da war ein fröhlicher irrnerpolitischer Kampf und es konnte so erquicklichdebat­tiert" werden: -

Bevor Graf Hertling kam, waren in einer sehr bedeutungs­vollen Angelegenheit, der elsaß-lothringischen, die Anträge der Reiche tagSmehrheft der Verwirklichung nal-egeführt. Diese Ange­legen l-eit ist von der Bildsläche verschwiunden, seit die sogenannte Mehrhritsvemerung am Ruder ist. Als die Vorgänger des Grafen Hertling auf dein Kanzlerplatze saßen, wurde stürmisch über die alldeudsa-e Propaganda im Heere mrd über verwandte Dinge debattürt."

Das fehlt fetzt alles. Die Reichstagsmehrheit hat, so führt das Blatt weiter aus, dieser Regierung auch zu viele Ue berzerrgungsopser gebracht.Sie hat mit innigem Wider­streben die gaicze Ostpolitik, hinter der die dynastischen Hausmachttoünsche sichtbar lv-erden, mitgemach t." Und von der alben Reichstagsentschließung wird gar nicht mehr wel Aufhebens ^ gern acht; so gar dieKriegsz.i-elrhetorik" uuylnianns genügt demBerl.ner Tageblatt" nicht ganz.

. halb im Ernst, l-atb im Spaß, den Vorschlag,

eurmal den Alldeutschen das Regierungsruder zu lassen, dannwurde man ja sehen", das wäre' dann tvreder eine Freude zu leben.

'Auslegung zu Rezept desVor- warts , der da schrieb, die KühlnmM-Krise sei auch eine .^ur werden diese Sehnsüchte fiirs erste S S at bIctb 5 n ; '^rtlings Stellung, erscheint sehr ge- wackelt der Stuhl des Staatssekretärs. Die m ihrer Montagsausgabe scharf seinen Rücktritt. Herrn v Payer und Dr. Friedberg'sei erfreu- ucherweue die Klugheit zuzutrauen, daß sie den FallMibl- Sache qnsehen werden, die mit der inneren P lur. des Müffchen dieuyos und Preußens nicht das min-

d-!.V U ff tU Q+ at - a ?* m Kühlmann gehen müsse, wird von der Vo>). Ztg. mn wlgenden Sätzen begründet:

Wann Mm den Querschnitt der Wirkung in England Italien und Frankreich ninrmt, so zeigt sich deutlich, daß die Worte des deutschen Saatssekretärs es her krieghetzerischen Presse in jenen Ländern ernöglick)«r hat, den Siegeswillen von Deutschlands Feinden zu erhöhai. Geradezu einmütig erklärt die englische Presse, daß die Räumung des ganzen Rußland eine unerläßliche Vorbe­dingung jeder Frierensverhandlung sein müsse. Kühl manns ganze Politik aber war ja gerade daraus gestellt, daß "England sich, aus Kosten Rußlands mit Deutschland vertragen werde."

Wir können grr nichts Kmsenhas.es mehr an unserer Lage finden, denn wiir sind gewiß, daß die Besprechungen im Großen Hauptquartier nie>ts außer acht lassen werden, was dem Reiche schädlich odrr gesähulich werden könnte.

Der österrüchisch-uvgarische Tagesbericht.

Wien, 1. Jrli. (WTB) Amtlich wird verlmrtbart:

Von der P i a re - F ro nt keine besonderen Ereignisse. Süiwstlich von A s i l go kam e? erneut zu hestigm Kämpfen. Da der Eo l b e l Rs s so undder M o n te d i v a l V e l l a sich nur unter großer Opftrn -alten bchaupten lassen, wur­den die Vesatzungm dieser Pinkte in die früheren Hnupt- stellungen am Walde von Steifte zurückgenommen.

Südlich von Eunova,bei Asiago, wiesen wir feind­liche Erkundungen ab.

Unsere Land- und Seelieger unternahmen im Mün­dungsgebiet des Piave erfolreiche Flüge gegen militärische Anlagen des Feindes und kertzen vollzählig zurück.

Dc Chef des Generalstabes.

Die Tschcen in Wlaoiwosiok.

Schanghai, 3 Juni. (Reuter.) Die Tschechen haben den Sowjet vn Wladiwostok aufgelöst.

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Die rnsfrst Schwarzemeerflotte.

Haag, 2. Jrcki. (-Ter Volkskommissar des Auswärti­gen m Wloskau teilt der mit, daß ein Teil der Schwarz­meerflotte nach S^astvpol zurückgekclTrt sei Die Re- grerimg habe dieser Rückv zugestimmt unter der Bedingung daß Deutsückand und seine Adesgeiwssen ivührend des Krieges von! d«sen Lcküffen kwren Gauch machen und sie nach Friedens schluß sofort an Rußlorzurückgeben.

Die ehemalige Regiung Bratianu» unter Anklage gestellt.

Bukare st , Vizepräsident der rmnänischMArm.

Er gab wilatzlrch der LtzdeLatte rm N-mm der Regierung die r -?'-? 8 ,® "«ti anns werde nicht unter Anllage geltcllt werden,^ ,ie den Krieg tewnc! fyab-:, sondern Idnl sie die Vprfasinng > die Geletze des Stclntes vedletzte,

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B der Ukraine.

TTifrFv5Ai e r ü -r^ ernannte ukrai-

msche Gesandte BaroL) t e x n 6 e 1 1 ist am 29. Juni mit

dem Gelandtschaftsperal nach Berlin abqereist

. Feldmarschall v.ichhorn begibt sich heute in Be- glettung seines Chefss Stabes nach Odessa zwecks Er- widerung des kürzlick Besuches dcs Hüchstkommaichicrew- den der osterrerchlsch- arrsck>en Os tarmee General Kraus.

wie die §raitzo?e»ie öffentliche Meinung knebeln.

Tic übcrras^nd f;lle Besctznrcg großer, bisher vom Kriege unberlihrt gebliebener Mete durch Misere siegreichen Trnvpmi hat uns ma!w>en nützlh Einblick in die augenblicklichen Verb alt- m,se ^rankreick-s gega Besonders ck^arakteristisch rür die fast nervös zu nennende sst dar Negierung vor der Ansbreituna einer ihr unliebsamenimmung ist die mrerbittliche Verfvlanna teglick>er freien Regnmr öffeutlickieii Mericung, mie sie ims m. den Anordmmgen zur-chlagnahme einer recht stattlichen Anzabl von Zertungeii und Bhüren gezeigt lbird, die in Soissons im Bureau desLommch de Police" vorgefunden wurdeii. Diese Befehle stammeii ans Zeit vom 5. Jmnmr bis 8 Mai biefe^ Zahres und tragen fn dem Tattwi den Namen der S6adt. Ehoteau-Thierry. die mutlich zu genannter Zeit das fvanchsi- sche Hauptquartier lisergte. Fast alle diese Lhwrdmmgen be.

mu den,Wvst Entsprechend den vomPresident du Evnseil", dem Kriegckster, erteilten Jnitruktionen wirb ange- ordnct, daß folfleiwc Äsentlichuiigen zu beschlagiiahmen sind ' " Es folgt dann leloeüs! lÄigere Reihe von Seitfdmftni, Büchern, Broschüren unb issluglecri. Unter ihnen finden wir verschiedene

Schweizer Blätter und Broschüren, zumeist hx franzSffscher Sprache, bte m Zürich, Geflif, Bern, Jnterlaken, Lausawie und Arvsa erschienen find; sodann wieder spanische Beröfßentt«Hungen ausj Madrid und Barcelona, schwedische Zeitungen ans Sttxö- holm und Y^ochenhurg, ein holländisches Blatt aus Utrecht eüt B rch chlus Rst) de Janeiro, eine Zeitschrift aus Bilboa, ein in Genf erfcheinendes serbisches Journal und sogar eine in Holland hermis- gegebene Zeitschrift in der Esperanto-Weltsprache unter dem Titel Svzio'. Am zahlreichsten sind die russischen, wohl! meist bol- schewifttschen Veröffentlichungen vertreten. Die aufgeftchrten Titcck der PubUkatron-en lassen verhältnismäßig selten Schlüsse auf ihren Inhalt zu. Nlur einige, wie etwaLa Nouvelle Ealastwphe" Die neue Katastrophe" (Genf),El prvblema submarrno"Das Unteffeeproblem" (Madrid),L'entente imperial'iste"Der Jm- lpnnalismus der Entente" (ebendort),La voix du front"Die Sttmrme von der Front" (Broschüre russischer HmBmst),La mi- ,ere qahsanne"Das Unglück des Bauern" usw. zeigen teil- lveise die Rilchtuna, die den unernrüdlichen Krvsgsverlängevcrn m; der französis.chen Regi-erung natürlich besonders gefährlich erscheint. Cm m französischer Sprach verfaßtes Buch spanischer Herkunft be­ginnt, wie wir aus einer Njotiz ersehen, mit den Worten:Ein imgcheueres Verlangen nach Frieden ..." und endigt: der sofortige Friede, der allein noch Frankreich ccttcu kann." (Sri Anderes beginnt:Der Krieg tötet sich selbst, der Frieden setzt sich durch." Diese mro zahlreiche andere Schriften verfielen der Be- Magwahme durch die Regierimg, die krampfhaft versucht, durch Knebelung der öffentlichen Meinung den irr Frankreich unter dem Eindruck unserer Wafsenerfolge offensichtlich immer mehr zunehmenden, den Machchabern Frankreichs so verhaßtenDsfai- ttsmus" niederzuzwingerr. Ob es ihnen auf die Sailer gelrngent wird? Wir haben guten Grund, dies M beMieifeln und weiden eS ia bald sehen wenn erst Hnrdenburgs neue Schl^e sallett werden.

Die Nervosität der französischen Heeresleitung.

Berlin, 1.Juli. (WTB.) DieNervositätder Foch- schen Heeresleitung hält an. An der gesamten Front vom Nremoport-Kanal bps nach Milchmrsen suchte sie am 30. Juni und in der Nacht zum 1. Juli durch Vorstöße von PM-rouillen und Grkundimgsabteilungen euren Einblick in die deutschen Absichteü zu bekommen. An der Amiensfront versuchten die Engländer ünd Franzosen bei Albert wrd Cassel durch größere Vorstöße die Lttnen zri verbessern. An ayen Stellen wurde der Angreifer ver-i tu streich im H andgramtten- und Maschinengewehrseuer abgewiesen oder im Gegenstoß völlig zurückgeschlaMN. Gefangene blieben zahl­reich m deutscher Hand.

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Uefttv 200 000 ©fföttgette.

, ^Berlin, l.SMi. (WTB.) Der d-Msch- H«r-rSeri<U vom l.^uli verofsentlicht die Gefangenen- und Beute zahlen 'aus den Kämpfen im Westen sett dem 21. März 1918. In der ge- walttgen Zahl vvn 191 454 Gefangenen sind, wie der Heeresbericht hervorhebt, lediglich die unverwundeten Gefangenen in- begrissen. Zählt man die verwundeten Gefangenen hinzu, so steigt die Gesangenenzahl um Tausende über das zweite Hun­derttausend, denn bei der Zahigkett und Erbitterung, mit lder sich der Verteidiger vor allem bei Beginn der deutschen Offen­sive wehrte, waren die blutigen Verluste der Engländer und Fran- cküen gewalttg. Bei der verblüffenden Schnelligkeit, mtt der die deutschen Sturmtruppen überall vordrangen, fiel ein großer Teil der Verwundeten gelangen in deutsche Hand. Die gemewete Beute von 2476 Geschützen und 15 024 Maschinengewehren umfaßt glfich- falls nicht die englisch-ftanzösischen Gesamtverluste. G esächtze- und Nea) chlncngcwehre fteleir ja an zaUrfichen Stellen dem deutschen Eroberer Nicht nur völlig unversehrt in die Hände, sondern auch mtt allem Zubehör, Richtmitteln urrd Protzen, Bcfipannungerl und ,allem mit überreicher Munitionsaussiatttmg. Hunderre von Gejchutzen iind Tausende von Maschinengewehren wurden so von der kampienden Truppe unmittelbar in Gebrauch genommen.

In diesen Zahlen offenl>art sich die ganze Grüße des bisher erjtnttenen Kampfzieles, das ja nicht der Erreichuiig einer geogra­phischen Liine, sondern derVernichtungderlebende'nund toten Kriegs mittel der Entente gilt. Was an englischen Und französischen Keimtruppen in den bisherigen Angriffsschlachten Geccht gesetzt worden ist, laßt sich durch noch so große amerö- kamsche Massen Niemals ersetzen.

Ein gewaltsamer Ai.sschlutz an» dem englischen Unterhaus.

1. Juli. (Reuter.) Unterhaus. Ms Billmck hartnäckig darauf bejtand, entgegen der Entscl-eidung des Sprechers! die ttrage der Internierung der feindlichen Ausländer zur Sprache zu bringen wurde er vom Sprecher aufgefordert, das Haus zu verlas)en. Billmg weigerte sich, dies zu twr. Das Haus nahm darapf emsfimmig einen Antrag Bonar Law aus Ausschlicßungi Billings von den Sitzungen des Unterhauses an Da Billing sich auch iveiterlfin weigerte, zu gehen, wurde er schließlich durch fünf, wiener aus dem Saal entfernt und vor das Parlameittsgedäude^ geführt. Seme Auslchließung gilt für unbesttmmre Zeck.

Eine Spaltung in der englischen Arbeiterpartei.

Rotterdam 1. Juli. DerN. Rott. Cour." meldet aus Loirdon: Am Sonnabend abend fand cineBersammlunavon

VJ Äl f ^ C r n hf s äußersten rechten

^ 9 f 1 ^ ü^rt' «r bcicf)U»fTcn wurde, gegen die Kündigung des Burgfriedens durch d^ Arbeiterpartei und gegen die allgemeine Halttmg von Männern, wie Henderson, Widerstmid zu triften Es «U *y? vtc J bildet, die nur aus Mttglie^ von Gewnckschchten besteht und keine Nur-'Poliliker aufnehmen wird G, ijst ^schwierig, such von der Stärke dieser neuen Bewegung Mid der Zahl chrm: Anhänger ein Bild zu machen cHer die Frag« iUbeanttoorten, ob sich miter den Abgeordneten aus der Acbeiler- partei Anhänger finden werdeii.

Ten ,,Daily NOos" zufolge könrtte man aus der Gründviiqs- v-ersammlung liber dw Ab,ickxten iind die Zusanrmenstellnng ^ neuen Partei noch Nicht mel cutnehmeii. Nach ihrem Lekttäi- lat Bekäinpsimg der Pazifisten abgeistchgi, und daranfi güttn P^oüm. iMe Roberts, ihre Stütze in der Regierung oU erhalten. ^asBlatt stellt ferner die Frage, im<- da? Vech.ttrfis dieci ireuen Partei gegenüber den FiXppm iwn Kapital und Arbeit

Mid Ö; ? U dnn: pon reaktionären Kreisen,

«und Blattern begrüßt wurde, chr zamr Vorteil gercichen ivsrde. ^