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AA* abevalen Partei alS auch ber Gruppe Avereseu das

S?Ti'JS?Lr oillf abx l n °u sprechen. Er sagte:Der Führer ^rliperalen Partei ma.^e nur oen Vorwurf allzu großer Ver-

E'uev -Vigos un Senat die bessarabische Frage berühr, und General Aoerescu lehnte es ab, sich mit Bessarabien ' ^ ari l j> m davon sprach" Der Ministerpräsident ent- L^'te hrerauf das Programm der Negi.-rung: Vermehrung der ^orsfchulen, Befreiung der Hochschullehrer von der politischen Bormunvfchaft, zeitweilige Aushebung der llnäösetzbarkeit der dich­ter und Neuregelung der Finanzen und Verwaltung. Er erklärte ferner:Wir wolleii «ms der Neuonalbank eine Bank des Staate^ Politischen Partei inachen. Das gleiche gilt für die Pchrkreditanstalten. Die Agrar- uiid die Wahlrcfvrm werden un- geprumt un Interesse der Ordnung, die im Staate herrschen muß durchgefuhrt werden. Nachdem der Ministerpräsident sich für das ^lu i al-W a hl recht ausgesprochen und erklärt hatte, daß das .^blrecht ohne Einsä/ränkung eine Gefahr für das Land darstellen würde, sagte er:

Bis ziir Durchführung der Agrar-Reform tverden dieGroß- der durch ein Gesetz verpflichtet werden, einen Teil v w ^. ü f tcr ben Bauern zu verpachten. Wir haben ^^v tchtung übernommen, Reformen einzuführcn, und wir roerdeii die Berpflichtting erfüllen. Glanben Sie, das; ich zur Macht .'elommeii bin. nur um mit blutigen Tränen den Friedensvcrtrag

f c ' baß. ich nur zu diL Zwecke Sie alle hierher gebracht habe? Ncnn, wir wollen die Reformen durch- gebracht h-^be? Nein, wir wollen die Reformen durch- L^beti es tun, mtb wir werden beim Werke des W^raufbaues ^hre Mitwirkung und die des ganzer: Landes

Deutsche Werkbnud.AuSstevuug in Kopenhagen.

~ 39 Lwri. <WTB. Nichtamtlich.) Tie

Deutsche W rrkbundausstellun g wurde heute mittag in Gegenwart des deutschen Gesandten Grasen zu Brockdorss-Rantzau ^ . Mitglieder der deutschen .Gesandtschaft, von Vertretern der tonischem Regierung und dem österreichisch-ungarischeri und tür- Nschen Gesandten, sowie einer großen Anzahl geladener Gäste er­det. Vom Vorstand des Werkbundes waren der künsllerische Leiter der Ausstellung, Professor Riemerschmid-Münckien, sowie PWfessor Bruno Paul mrd Professor Tr. Jaeckh zugegen. Die Ausfttllimg wrcki auf Einladung der dänischen Freundedes deutschen Wer'kbundgedankens 'hier veranstaltet. Sie tvar samt Katalog bereits einen Tag vor der Eröffnung vollständig fertig. &te Ausstellung sendet in der dänischen Poesie aller Rick^ tungcn e:ne sehr freundlich? Aufnahme. Durch die Ausstelluna wird :n strenger Auslese eine eindrmLvvlle Anschauung von dem Hochstaird deutscher Leislurrgen auf den Gebieten des Lurushand- .u^ks, t^r Judustneware, der Graphik, Plalatkunst, Bildhauerei und Malerei gegeben. Aus München sinder: die Werke von Kalk­reuth, ^tuck und Meißgerber garrz besondere Beachtimg.

Ein russischer Protest gegen England.

^ f 3 2 rt , 3 uni - Nach einer Meldung der Pet.

M.-Ag. hat das russische Kommissariat für aus- ^artlge Angelegenheiten durch eine Note bei der englischenRegierung gegen die Anwesenheit englischer Truw-

Einspruch erhoben. In der d'dote wird betont, daß das arbeitende russische Volk keine andere ^orge habe, als in Frieden und Freundschaft mit et Jen anderen Völ^rn zu leben. Es bedrohe niemand mit "Ad ferne .Gefahr könne Englmrd von seiner Seite A c . lSt bewaffneten englischen Abteilung

fSJ* burch keinerlei aggressive Unternehmui'gen russischer- lerts veranlaßt. Dre Note drückt die sichere Erwartung aus, daß die englische Regierung die der internationalen Lage widersprechende Maßregel rückgängig machen werde undr daß das arbeitende russische Volk in Wunsch nt freundschaftlichen Beziehungen nicht gegen fernen Willen in eine Lage 7 >re<f>e ^ 1 eincn ausrick)tigen Bestrebungen nicht ent-

h 2b) MvskmrerNascha Slowo"

fck-retbt, die E n t c n t e habe sich entschlossen, in Rußland 5b"? n grc: se^n, weil dieses die deutsch,? Forderung aus Aus-

Auft-et^i w w ü ** *ll.otte angenommen habe. Ein

:n -Sibirien, an der Murmanküste ^ be: ArchaNagels sei.zu erivarten. Ae Sovjetregieruus n>me nt diesem Falle Deutschland um Hilfe bitten.

Gcgenrcoolutionärc Umtriebe in Moskau.

i ^uli. Laut L.-A. drang in Moskau eine ^wasfnete Bande m das Volkskommissariat für

UUb ^agte die Regierungsbehörde, wobei Rubel entwendet wurden. Die entdeckten gegenrevolutionäre Umtriebe in den dem Volkskommissariat nahestehenden Kreisen.

Der Kampf gegen die Tschechen-Slowaken.

London

Der Seekrieg.

..., P C ?°; S»- <ATB.) Ter Münster d-?s Acußeru mbt bekannt, daß der danrs chc Dr ei m a st schon erCaro- lrne m der Nordsee ve rsenkt wirrde. Die Besatzung ist in London derri) gelandet. '

Aus dem Reiche.

befaßte, bju^e an den Deutschen Kaiser' ftlge^^^Tel^'

bringen die in Anwesenheit Kömg v^nOrPL ^?C ^oirchrrgen Jubiläums der Penftms- ^lrnali-l«r und Schuck,teller-Bersammelteu ehr- tÄSalleamtertänigsteir Tank für die aus

^ heiligen Pflicht geg«n Ä r V U und R-nch e-mr-indet. das d-^ttsche Schrifttum iu tävev&i Zeit lebendiger denn je und es U l! ter Maiesrut tatftr Führung, an seinem Teil alles u urftx tmreö Vaterland zuversichtlich und kraftvoll

^ ^eges ii-nd des Friedens." Auch

n?uJ%! ^ Wurttenibcrg :md beit König voi: Sachse^

i^sd Huldlgwigstelegra.nrme abgesaudt.

München, 30. Juni. Der Kaiser beauftrage den prenßi

rV>v »u'fOrv» f» P «"1.^/A / f*X

10000 chlark zu überrei-chscn.

i?' 26-Simi. Reuter erfährt aus Ctzarbin- Oester- KriwsgefMgeM haben Irkutsk beseht, 1

>.\S e ^3 j ® lvvaken fyaben sich tn der RichtikT?^ mn ,

!<rrsk zurückgezogen.

Kerenski.

Aus flcRcii.

Einschränkung des Fremdenverkehrs in Hessen.

^ aC - ^Olschc Ministerium des Innern hat für sämt- liaie La.wgcmeirweu detr Kur- :md Erholungsaufenthalt Fremder Scheit beschränkt. Die Fortsetzung des Landaufenthalts an Ausgenommen sind Personen, die rnEgcltlich beherbergt ««s w r tL Militarywsrnen auss Land überwiesene Stadt- J rr i.^ nctt ' dte nachweislich von Organen der reichs- ^lcherungen zu -veilungs- und Erholungszwecken ^ dem,Laiwe un^rgebracht sind. Die Verlängerung desLand-- aufenthalts über die L.auer von 4 Wochen bimms bedarf der > zuständigen Kreismnts. Ebenso ist das Beherber­gen von Kurfremdm in Privathaushaltungen nur mit schriftlicher immung des Kreisamts zulässig Seldst- Beherbergung von .Kurftenwen Vermieter semer Mliefer:mgspslicht tn bew« anr Lebensmittel gegenüber dem .Komnumalverband nicht oder

ist" D i ^ nachkommt oder nachgekommen

Y - .. . -- ^, lv , IJ*- Kommunal verbände bestimmen die Höchst^abl der in ibrk'rn

haben suh in der Richtung aus Krasnmv- M beherbergenden .Kurfremden und I>aben das Rech?

der Gesahr^rng des Nahrungsstandes der einheimi,'cl>en :n ton Fremden stark besuchten Bezirken den Frem- denverkehr vorübergehend vollständig auszuschalten.

sanitbesurh in diesem Snnmcr 1648. Im Heere stchen jetzt über 1100 Studenten, in Gießen anwesend sind ungefähr 400. Den für das Vaterland Gefallenen widmete der Rektor Worte herz­lichen Gedcirkeiis. Bei der ?dennung ihrer Namen erhoben sich Ine Antvesenden zu ihrem ehrenden Gedächtnis. Groß ist die Zahl ber Schenkungen, welche der Unwersität zuteil .wurden. Besonders be­deutungsvoll ist die Gründung der Gesellschaft der Freunde und, Förderer der Universität Gießen, die der Rektor zum ersten Male bei der Jahresserer begrüßen konnte. Das Vermögen der Gesell­schaft beträgt 600000 Mark, die Jahresbeiträge beziffern sich aut 17 000 Mark. In einer Zeft, in der die Zukimst der Universität^ uns nicht unerhebliche Sorge machte, ist diese Gesellschaft erstanden, um mit eurem Schlage die Sicherstellung der Heilligen Einrichtungen: nicht nur zu gewährleisten, sondern sogar eine' Erweiterung des. Lehrbetriebes. Ganz besonders soll das ?luslandsstillium bei un­seren Stndeillen gefördert werden. Auch sollen gemeinverständliche Vorträge die Dozenten mit der 'Allgemeinheit in nähere Fühlung bringen. Herr O^ehermer Kmnmerzienrat Heichelheim stiftete n a. einen hohen Betrag zur Schaffung einer neuen Volkswirtschaft- lickten Professur. Nach der VerkÜ7idu.ng der Preise für die letzt- jährigeii Preisausschreibuirgeii, über die wir später berichten werden, erreichte die Feier mit den; FrauenchorSurrexft Pastor bonus'' von Meudelvsohn-Bartholdh und dem Kriegsmarsch mis Rienzi von Wagner um 12-/, Uhr ihr En.de.

G i e ß e n « r H o ch s ch u l g e s e l l s ch a f t. Der fünfte Bortrag überDie soziale Bewegung im modernen Eng- land (Privatdozent Dr. Briefs) findet am Donnerstag den 4. ^ul: 1018, abends 8 1 / 2 Uhr, im großen Hörsaal des Bor-- ^lungsgebaudes der Universität statt. Siehe Anzeige.

w - (jj rr° *ni Hkiudels von Ge müse mit Kraut, /^ib..Reichsstelle für Gemüse und Obst, Berwaltungsabreilung, hat ^rwgt, daß künftighin Rhcibarber nur noch mit einem Blattan- satz bis m 3 Zentimeter, Mairüben, Möhren und Karotten über­haupt mchl mehr mit Kraut gehandelt werden dürfen. Für die letzteren drei Gemusesorten gilt eine Ansnahnre nur insofern, als wS" unt Krlnrt nod} für den Fall zugelassen ist, daß die

Ware vom Erzeuger m:t Fuhrwerk und dergleichen aus kurze Ent- sernungkm ohne Benutzung der Bahn an die Absatzstelle, besonders auf oftentliche Märkte, gebracht wird. Im Vorjahre hat Verladung dieser Gemüs? mit Ktaut vielfach zu Unzuträglich- s^tes -Eftitreffen der Ware am BLstimmüngs- ^.^rschuldet vie Reichs;!Ale hat sich daher nach Anhörung der Landen-. Provinzial- und Bezirksstellen und mft deren fast all- emschllssen^^^"^ * um Erlaß eines Verbots im erwähnten Sitme

.WrrwÄ? 01 "bue Gemüsepslanzen. Angesichts des . rangell, an jungem Gemüse bemüht man sich ttneber, Pslanzeni bisher uicheachtete Eigeiischasten vcrioertet k^'Uiten. Auf zwei neue derarftge Gemüsepflanzen macht vahn m derDeutschen Landlvirtschaftlichen Presse" U UI >t ( meie Haushaltungen in Stadt urw Lwid ! 7 s ^^Ä..k^^chbares Gemüse ist der sogen.Wilde Wein" _ betrachten, de: den Schmuck vieler Häuser bildet, an deren Mauern er sich L-mpyvrankt. Beacht'-nswert ist der Hinweis aus Bedeutung des Wllden Weines als Gemüse gerade in diesen cr um d"-§e Zeit von den Gärtnern beschnitten ^^uur so ausfallender, daß Mali bisher ganz achtlos an ihm voruberging, als er einen Verwandten unseres echteir H V tC PL ^^.Urilde Wein wird am besten genau rvie Spinat zuüerertet, un Geschmack ähnelt er aber mehr dem Sauer- n dem Kriege nicht beachtet wurde,

heute aber viel,ach als Gemüse geschätzt ioird. Eine gutverwendbare Gaillenpslanze ist auch der Amarant oder Fuchsschwanz.

fur (Vnv.-Teleg-r.) Die Reuter-Agerv-

tur erfährt von zuverlässiger Seite, daß Kerenski nach crn- od«r zweiwoftngem Aufenthalt von Paris nach L v n- mit, später, falls keine radikale Aendv- A? russiilhen Lage emtritt, nach den V c r e i n i q , reit Staaten gehen werde. Es verlautet daß Kerenski Einzelheiten über seine Reise nach En'q! ^nd^mitzuteilen, we,l er furchtet, di« ihm helfen, bloßzü

*

Qint Antwort Kühlmanns über den Aufenthalt der russischen Kaiserin-Witwe.

^?^?E.uhagen 29 Juni. (MB. Mchtamllich.)National- lloertku richtete aus Anlaß der G-wüchte, daß der russischen Karserrn-Witwe in der Krim von der deutschen Militär-

4-4-

Arrr Stabt titidattb,

Gießen, den 1.

ff ,l S bhÄ-L der G-rüchte, daß ber russischen ur der Krim von der deutschen Militc

wSJf S SJ ¥}^ lw $ Dänemark abgeschlagen

Jfl '- beri Stwat^fekretär von Kühlmann eine drah U liche^Anfrage und erhielt folge nbe Antwort:

Mitglieder ber früheren russischen Kaiserfamitie die P** ^'^.^ibalLen, also auch die Kaiserin-Witwe, haben WKjltefatixxme ilner Lebensweise vorzu- nehmen L^er chren Mrfenthalt dort m vermrdern. Die Vermutung, Katsevm-WrLwe bie Erlaubnis, nach Dänemark zu reisen bern^iergt ivorden rsk, ist also imrichtig."

^ 2E Wie gemeldet wird, sind M'it-

Ur rJ arlL a m 1 r 1 c m. Enz lau d -mgeSammeu.

ate betanoen ftch <m Bord >unes eualischm Schlffrs

Juli 1918.

a , r. St [ 5( de tu tt g. Unteroffizier und Offiz.-Asp. Karl ^ des Ober-Bahu-Ass. L. Bernhard, 5 r cl? ^-ewachtmeister b«fördert. Das Eis. Kren, zwei­ter Klasse und dre Kess. Tapferkeilsinedaille sind schon lange IN seinem Besitz.

r Universität. Heute beging die Land^mirverfttat :n ihrem schönen Fesiramn, der neuen Aüla, .s^^^feiev Unter den Erschienenen benierkten tvir den Erster des Innere Erzellenz von Ho m be r g k z u Vach und bei: Mimßeriasrat Dr. von Weber, ferner Graf Kuno zu S t o l b,e r g -Roß t a wid Gras W i l he l m z u S o l m s - La u - va cp , sowie dte Vertreter beider Äwnmern der Stände Auch die Vertreter unserer V^öwen und zahlreiche Teilnehmer aus unserer Gießener Bürgerschaft litten sich eingesundeu ebenso koie die hier wellenden Angel-örigen der llniuersftät, dve Dozenten mit ihren Lamen und die shi&mtm imb Stuüentiw^n. Die Fallen der studentisllMi Kvpporaticmen umgaben des 'Rednerpult. Nack- deni ^aug an Aogir als emlellendem Musikstück trug der Aiademi'ckp GesangvMtn^en Psaln: 139 für Frauenchor,' Solovioline und

tvavauf der Rektor, Gehnmer Hoftat Pros Dr.sGisevi.us die Akrwefenden willkoinmen hieß In seinem Festv^rtrage b-cham>lte er das ThemaDer Boden .As Betriebs- mitte! r.i der Landwirtschaft" Dann erstattete der Rektor den Jahresbericht. ^ Z<chl immatrikulierter Studierender 1509 angewachfen, darunter 90 Studentinnen. Mit wmlinrten Und 137 Hörern und Hörerinnen

ist auf ztvet Hospi- be trägt der Ge-

«rrnst und Wissenschaft.

Wiedergffundene Bildhauerarbeiten aus dem Krakauer W a wel schlo ss c. Aus Moskau erfährt die Wiener ZeitschriftPolen" folgendes: Einer der wich Rrchllmd cvakinerten ^ngemeure fand ivätzrend eines Besuches des Run'ian- STI in Moskau zufälligerweise in Paketen in einem Saale dieser Samn.lung 20 künsllerische .Holzbiisten der volnischcn .^9ellom,chen Dynastie, milttärischer rmd bücger- Würbenlrager und litauischer (vroßsürsten. Irr eft,em'der ^^.beNndet sich eme Mitteilung, daß diese Bild Hauern rb ei teuf t sortgefchleppt wurden. Ernst schmückten sie in der An- hundert einen der Säle des Krakauer Wawelschlosses. Von mefen Bildhauerarbetten wurden teilweise Gipsabgüsse gemacht, ^5^?^§nw^;den photographiert, und im Polnischen Techniker- vereme rn Mr^kau wurde erne Summe zur Fertigstellung von Ab- tzüssen der.übrigen Büsten gesammelt. Diese Bildl>auerarbeiten ^llben gegenwärttg rn das restaurierte Schloß am Wawel zurück-

bm mSH' im Wawelschloffe, dessei, ^ecke foltye Bnften fchmucken, war Bersanimlungsorr des polnischen Reichstages zu der Zeft, als dieser noch in K^rakarl tagte. Die Büften dürfen aus drefem Saale stammen.

L-v-nd-r Kleinlebewelt des Staubes. Eine be­merkenswerte Untersuchung über den Gel>alt des Staubes mt .Klein- beso'^s Krankseitserreyenl, hat Dr. Burnet, einer der Asft^nüm des Pasteurinftituts m %atiz, ausgeführt, wie die Revue Snenttsigue" berichtet. Jm ganzen l-andelt es sich dabei m "V Staubprooen, die an Oriet: gesammelt wurden, wo lebhafter ^nMair herrfck-t; zum Teil stammen sie aus Omnibussen, Sttafp'N' vapnen, anderen oftenttichen «fuhrwerken und von der Straße selbst waren sie mit dem Staubs-rugrr von Möbeln und Winden ni Xpeafcrrn, Lichtspielhmifern, Gastwirtschaften usw. gewonnen wor- ven Lie llnterfuchzmq erfolgte auf zwei verschiedene Arten: eiw- J 1 }* 11 m der üblichen [a(icrioloqifdyn Art Klilturversuck>e> rmt üahrboden anaestelft, d:e dann mikroskopisch untersucht wurden, oann aber wurden auch Aufschlämmmrgen der Staubpwben Ber-

. fuch->tiere7i (Meerschweinchen) eingespritzt. Unter den 18 Probens ^ft^ch^^kaubsauger gewonnenen Staubarten anthielten drei Biwerrelbazillen, dre star kviruleill waren. Von acht Staub vrober?! mrs Omnibussen enthielten znvi TnberkelbaMen.. Ter Prvtensi J 11 o? 0 ? 1 Proben, wahrscheinlich, weil er Luft und Lickst nicht vertragt Gewöhnliche Fäullliserreger, Bazillus perftingensi (Bel!Ion) B. Sporogenes und B. tftanicus lvnrden lfäufig aufqe-! Wnden Offenbar find chre Sporen sehr foiderstandsfähig. In einem a ^ r dwben fanden sich die Erreger des Starrkrampfes i und Burnet nimmt an, diese würden auch noch in weiteren Probest embecEt werden können, wenn man besonders schaft auf sie fahndet. Ein Tenkmal Michelangelos, aus dem Ka-

Jl ? JiVff0 L fe V murt>eit ~ Tie jetzt in die Mqe geleitete Einschmelzung vmi Bronzedenkmälern kvird von der d-entschen Kunstwelt eher mit einer gewissen Befriedigung als mit Bedauern begrüßt: fre wird Misere Städte vou so maiichem Mittelgute be­freien, das ihnen, nicht zur Zierde gereichte, während Gewähr da- siir gegeben ist, daß alle Denkmäler von nmhrhaft ll'mstlerischem oder geschlchilechem Werte geschmll bleiben. Die .Kimstgesckiichte kennt ledockf auch tfaüe, wo wirklich b-edeutende mrd schätzenswerte Er^denckn, cller den sttotwk-rdigkeften oder den Wechselsällen des Opfer gefallen sind, und der größte Verlust, den die Menschheit <mf diese Werse erlitten hat, ist ber ein>es Denkmals Michelangelos, das einaeschmolzeii und so sirr immer vernichtet worden ist. Ties war sein Denkmal des Papstes Julius II. Es war kurz nach der berühmten, von Vasari so drastisch geschilderten Bersöhnnngss^ne zwischen dem Papste> dem Meister, als Jn- -ftiftrag gab, ein Bronzedenkmal größ- ^ii Maßstabes von ihm an;uferttgen, das er sich in dem über- wundeneii Milogna setzen wollte oder vielmehr vomVolke von Bologna" setzen lafsen roollte. Ter Meister nabm den Auftrag £2' r 2 l Ä, nirfrt hne Bedenken, weil der Brönzeguß nickst

seine Arbeit t«rr. Msbald machte er sich an das Modell seines \ und bereits im Januar des Ialnes 1507 konnte der 1,1 ^^angelos Werfftatt das Modell besichtigen, das Ds »var tat Werk größten McrftÄ.r Julius

fL Körnerliefeoant in Betracht, was chn m

^Irnolick ausden Mangel an Körnerftttter für das Geflügel bereits genügend wertvoll macht. Aber auch für den Menschen ist der Amarant gen^ßbar^ er sprelt in Ostasien und Indien eine große ftinc Blatter werden auch in Brasilien als Gemüse ve^ zepri. Fn dieser Form scheinen allerdings nur zwei im Garte» ge^gene Abarten penvendbar zu sein. Die verwilderten Formen? >mrde^^ iU ^Ewten, müssen vorher aber reichlich gewässert

.. V ^ 1 1 1 ^l>rplan. Tie Elsenl'ahkivenpaltlliigen sind ^brsarbellung des Entwurfs für den Wiillorsahnstan be- schasttgt. Mft einer Vermehrung der Personenzüge ist wohl nicht ^ ^ rb *? ^ ^atlcheii Fällen möglich sein, di- Fahrpläne bestellender Züge so zu andern, daß sie eine für die Be- vviverung ^Änsttgere Lage erhallen. Etwaige dahftigehende An­frage werden der Elseilli-ahndirektion zweckmäßig jetzt mftaeteilt .Wenn wickstigere Jrckeressen der Jtudustrie und des Handels in Frage kommen, empfiehlt es sich, die Vermittlung der Handels-' kammern nr Anspruch zu nehmen.

Kreis Büdingen.

n, rrifr, Das Eiserne Kreuz, srüher^ die

He,fisch. TaperckentsNuHaille, erhielt der Phllipp Müller.

^r^!k/nberg. Den Heldentod ^erlitt Gisttav Hebbel, Jn- hal^r.des Eisernen Kreuzes und des Hessischen Kriegsehrenzeichensl

. * b- b-. 1 Juli. Das Eiserw .Kreuz erhielt

der Lehrer Hermann Lev Bur g-G r a fe n ro de. Das ^!brire Kreuz erchrelt der >SlMtze Konrad Jöckel.

a Nach Ijähstger Pflickstersüllum,

staro chrs Hrteria:^ der Vizerelorvebel Wilhelm Gischler, In- l-aber des Elsernen Kreuzes mrd der Hessische Tstpferkcitsm-dgille^ R a r u r o d. In innem Kr:egslazarett starb nach schverer Ver­wundung der Pwnier Friedrick), Wilhelm Konrad.

Kreis Lautcrbnch.

Lauterbach, 1 Juli. Am Sourttag den 7 Juli vor- nntt°S N Ul^ftndet hier (^dienst für' Lbslnmme stE Ausweise zur Erlampiirg von Fahrpeeisermäßigimg stellt Dekan Müller in Lauterbach aus.

Starkenburg und Rheinhessen.

qxP ? ü b JDlivmlstadtMchaffenburger 8-ug« ,ch>vmde1tc mSoldat" «mein Mädchen ans Ätmm. baS in ^Bayern Hühner einkausen NVllbe, die gesamte Barschaft von

und verschtvand in Mchafftnburg mit

n^ar in mehr alch dreifacher Lebensgroße sitzend dargestellt, die Rechte war erhoben an die Gestalttmg der Smftn knüpft sich mc bekannte hübsche Anekdote, daß Erörterungen darüber ent^ soandcn, was man dem Papste wohl in sie geben solle. Ein Buch brachte Michelangelo in Vorschlag.Gib mir ein Schwert hinein," nes der Papst schnell,ich bin frin Gelehrter." Im weiteren Ver­laufe desselben Jahres rvard das Werk bereits zum Gusse ge* Mben. Es geschah, was Michelangelo befürchtet hatte: der erste Girß mißglückte. Er würbe in Florenz ausgeführt, und das Miß­lingen bereitete Michelaiigelo großen Verdruß. Allein sihon »oe- mge Wocheir darmif machte Meister Bernardino, der Gießer, sich zum tzweften Male an die Arbeit, und diesmal gelang der Guß Am 2. August war die Statue fertig, und sie war gut ansgesalbm.

Reichlich ein Jahr, nachdem Julius dem Künstler den Auftrag erteilt hatte, -erichlgle die Eilllstillung des mächtigen Werkes Elockengeläutc uird Musik begleiteten sie, des Abends war Bo­logna festlich erleuchtet. Mick-elangelos Werk fand über dem mit­telsten, den: Hauptportalb des berühmten Domes San Petrvnio seinen Platz: und die nach Wesen und Maßen mächtige Papst- geftalt, dre dort von der Domtür herab dem VolL mit der Rechten! den Segen erteilte, muß wohl von gewaltiger Wirkung gewesen, kn». Mer nur wewge Ial-re hat das Denkmal an diesem Platze ,1«h-n «NE. I« J°hr«151, kgwureu

«-ss. ritut. 3eftt warnt he B-ntwvffli Mc Herren ber Stadt, und JulMs' Namc tref verhatzt. Es war am .10. Dezember des 1ab«S

Ntütchen kuhlllch- Sie stürzten es herab. Damft sefti aewaktiaes Gewicht die Kirchentreppe nicht zerstöre, ha^tc mau Stt^h chch Fafchinen darunter angehauft. Es wurde in Stücke zerschlagen ,mV ^ Das Erz bekam der Herzog vm: Ferrara

l^ m ^ T1 A ^voncn., die er lieferte. Ter Kops allein

.^bwog, blieb erhallen und war noch lange Zeit ift würbe eingeschmolzen. Das »oar das Sjckftchal dieses Werkes, das erne Bolgneser Chronik ..die schönst« Statue Italiens" nennt.