tero 10 PiVALnt frnrne jedoch ehte Zertlicrng ohne Geftrndhteits- scho.drg-unig erlvagen ivexbtn.
Clitc parlamentarische HandelSkonserenz in London.
. London, 11. Juni. (Privattelegr.) Am 2. Juli wird J? vLJr°^ ö ‘ in Westminster die parlamentarische
-VMrOeiswnferenz eröffnet werden. Es werden Delegierte aus TrErerch, Italien, Portugal, Belgien, Japan, Serbien rmÄ rnvslnyerweise auch aus anderen Ländern erwartet. Den ErSwlmrgsseierlichkeiten und dem offiziellen Frühstück, das den Deleg^rten gegeben wird, werden Lloyd George und die Generalagenten der Dominions und die Botschafter bciwoh- fc5n. Am 3. Juli werden die Delegierten Gäste des Lord- waQ&tä, ccm 4. der Londoner Handelskammer sein und am vom König im Buckinghampalast empfangen werden.
Bomberl . nur irr zwei Fällen wurden Torpedos benutzt. Es wurden cmch ermgc 7..men gelegt, von denen 12 bereits aufgefischt worden
Die Denkschrift Licknowskys.
Kopenhagen, 12. Juni. (B. T.) Wie „Eksttabladet" er- )ajrt, i jt gestern bk bekannte Denkschrift des Fürsten Lich-, N v w s k l, die hier kürzlich in dänisck-ec Sprack-e unter dem Titel jtvei Jahre in London" erschien, auf Verlangen vÄ Mrsben zurückgezogen worden. Tie dänische Veröffentlichung Er ach Grund einer englischm Ausgabe mit einem Vorwort des Engländers John Murray erfolgt. Ter Fürst machte geltend, daß M dieser Veröffentlichung seine Einwilligung notwerckng sein würt-e.
Polrrische „Mindestforderungen".
. schau, 10. Juni. (WTB.) Tie Blätter des österreichi-
f chen Besepmlgsgcbietes bringen aus galizischen Quellen die folgen-
. - rß - -— galizischen Quellen die folgen
den M in oe st fo rde run g e n, welche Äiinisterpräsident S t e c z- ko ws kr im Namen der polnischen Negierung in Berlin und Wien vorgttegt haben soll: Bündni s mit den Zentral machten, Militär- eo rwenr um, staatliche tenablstingigkeit, Integrität des bisherigen; IGcti«tes von Kongreßpo-en, territorialer Ausgleich in den ethnographisch vmmschcn Gei'iettn östlich der Linie Naren>-Bobr-Njemen ßwc den Verlust der litauischen Kreise Wladyslawow, Kalwarm, Wp"^wysz und Mariampol im Gouvernement Suwalki, ferner eine Grenzregulierung gegen die Ukraine, welche den strategischen Notwendigkeiten entspricht, schließlich die Möglichkeit einer wirtsckiaft- uchru Eittwuüuna durch den Abschluß eines .Handelsvertrages, welcher V-len im Wege der freien Weichst lschif fahrt den Zutritt zum Meere sichert.
Stockholm, 11. Juni. Die schwedischen Se- el schief sc (1190 Br.-R.-T.) und Anlon (1025
^ der norwegischen Küste von einem
deutschen U-Boot torpediert.
Ans dem Reiche.
Das Ergebnis der 8. Kriegsanleihe.
(WM.) Das Ergebnis der 8. ^ ld} nad> ^tau.f der Feldheich- mmgsfrrst (18. o.) nunmehr auf 1 5 00 1 425 4 00 Mtt Tie bm der ersten Meldung ausgesprochene Erwarttlna einer werteren Erhöhung hat sich also durch das Hin»? kommen von rund einer Viertelmilliarde Mark erfüllt.
Das Arbeitskammergesetz.
Berlin, 11. c>
.. -^ Juni. Im Reichs tag saus schuß zur Vvr- beratung Ides Arbc: ts ka mme rge se tzes gab heute Geh ^^lnerua.jsra ^iefsart im Austrage des Staaisftkreröcs oes Relch.'wrrtschrltsMnts ftlge-ide Erklärung ab'
Kit ftem Af.. Ci Sv _ Sv_or.. - * - - 3 *
8 1 «sk.r^i"r^-.oschl u ß, den der Ausschuß durch Annahme SrJUSJ’ 1 ** ^träges Bender and Gen. (Ercick^mig Vlroettvkammern am raumlulrr Grundlaaa
des
von
Brrrian in Berlin.
ren, 11. Juni. (WTB. Nichtamtlich,.) Tie ,,Neile Freie
Presse" vwösftntlvcht ein Interview mit dein Mßrister des Auswärtigen Grafen Bur ran üb.w dessen bev-vi-slehe'Ux Reise üvarfj Berlin. Ter Wiinister sagte: Es ist ?rur selbstverständlich, . t«ß in Berlin auch die zwischen den beiden Verbündeten schweben^ den Fragen bespmchpn werden. Zu einem Abschluß aber nxrdeni diese Erörterungen nichjt führen können, weil die internen, vor- ^veitenden Arbeiten weder bei uns, noch in Deutschland beendigt srnch fv daß die Unterlagen für abstteießende Vereinbarungen nockf, fMcn. Es besteht jedoch auf unserer -Leite sowohl wie aus der Seite unftrer Bundesgenossen der einmütige Wunsch, jede Ver- tzügerung der Beratung zu vermeiden, die Vorarbeiten hierfür mit allen Mitteln zu fördern, dann raschestens die Beratung selbst durchzuführen, um sie zunr endgültigen Abschluß, der alle Fragen- grutwen erledigt, zu bringen. Tie Unterhandlungen zielen bekanntlich aut eine Vertiefung des Bündnisses in politischer, wirtschaftlicher und militärischer Rich- Erru g. Einzelheiten hierüber lassen sch zur Zeit noch pickst geben, da es eben Aufgabe der Beratung sein wird, die Grundlinien für die Vereinbarungen zu schrfftn und deren Einzelheiten festen stellen. Daß die Lftrhandlungen von dem Gcdmrken der voll«! Parität mleitet sein werden, ist wisst nicht besonders hervorzuheben. Auf »üe Frage, ob die Absicht bestehe. analoge Verhandlungen auch mit Bulgarien und der Türkei einzuleiten, entgrg^-ete der Mini-
«v r . H , x. w UT , räaxnif ^ Grundlage ohne Fachkammem zur §§^ttmg der besonderen Interessen der Artentnehmer neben de, Zeitnehmer gefaßt hat, kann bx Zustimmung d e r ve r b ün- Regierung^ nicht in Aussicht gestellt ,ver- Ä-b« des R»chswirt-
. 1 bereit erklärt, den Antrag Trimborn kEr.rne Haupt,Lchlichsüen industriellen und Berufs- gnrppci., ^erri!^riallstumi<m.i für die übrigbleibeird«! Gewerbs- ffj![AH ■ J) i e,c Erklärung löste bei der Mehrheit
Jf e ' W'derit^nch ans Nach einer ausführlichen Ge- ^i-rde beschossen, die Verhandlungen brs auf weiteres abzubrechm, um zunächst den F-raktwruen Gelegenheit zu geven, Stellung zu der neuen Lage zu nehmen.
nn er,
. „ ^-, — sonstigen
-vt Völker m jeder Beziehung .gedient, so daß allseits' der Wunsch besteht, die engeren Bezielxmqm zu diesen beiden Verbündeten auch nach dem Kriege beizubehalten. Bezüglich der Tagung der Delegationen erklärte Burian, er wünsche lebhaft, daß ein baldiger Zusammentritt der Telegatronen ermöglicht werde, doch hänge die Erfüllung dieses Wimsches nickst von ihm allein ab. lieber die Ernährungsfrage sagte der Mciirlster: Tie ärgste Zeit haben wir überwunden. Wir dürfen mp eine güte, teilweise sogar ans. oinre sehr gute Ernte rechnen. Für die wenigen Wvchm, die bis dahin nock) zurückzulegen sind, find torr gedeckt, Md so kann eine der aktuellsten Sorgen als bosertigt gelten.
Berlin, 11. Jmn. (WTB.) Der Ssterreichisch-rmgarisch^- Mrmlter des Aeußcrn Graf Burian ist heute früh 11,15 Uhr hier eingctrvffcn, begleitet von dem Kabinettsches Legationsrali iGrasen Cvloredv. Außerdem traf der österreichisch-rmgarische Bvt- schlyter rn Berlin, Prinz Hohenlohe, lster ein. Graf Bu
. . Berlin, 11 Juni. Eine Anfrage des Abg. Dr. Heckscher wird wie folgt beantwortet: „lieber die angeblstlle Einleitung eines Gerichtsvcrfahrens gegen einen in englische Gefangenschaft geratenen Teil der Ml !j Il a? aM. Hilfskreuzers „W o l f" liegen der ? i lt a? Regierung bisher nur die Nachrichten aus der feinp- lrchen Presse vor, die den Anlaß zu der Anfrage gegeben ^ben. Die englische Regierung ist inzwischen aus diplomati- chem Wege um eine amtliche Erklärung zu diesen Nachrichten ersucht worden."
* i flau
’Wti
m?hr liberal, iüi'ixxsi mißi^iÄr.
ist! Mir unbegreiflich
^Zustimniung liirhz.) s J.Ka\i füllte das Wort liberal jetzt aus bcz Firma streichen. Das Königs:-:-ort kann nickck zurückgmommm werden, es muß eingelöst wers.m: mit dem Zi 'nu'rormistmi'.-.: inuLl man den: König zu, fein Wort zu brvchm. (Lebhafter Beicall links. Wider,pruch rechts.)
Minister des Innern Dr. Dre w s: Ter Kern des Eitzes und der heutigen Amvage ist der § 3. Der frühere Antrag Lobmann Nüderspoach dein Grundgedanken des gleichen Wahlvecksts, an dem die Regierung »estlxüten muß. Die vorli : -enden Airtrüge mach« lrnterjcheid^nigen zwischen geh-öbenm und Möhnlichen Arbeitern, ] l 'P .das LkhivnA außerdem v.m einem .längeren Wohniitz ab- hangrg. Aus oen Boden dwses Antrages kann die Rester: -g nicht treten Er würde ecn Zulta-c-x-connum der B-'rlage cuis'chhvßew. .kbg. Lucas (nat!.): Man braucht kein großer Pr.^ph-vt zu
fein, um sich zu sagen, daß die stiegrerung dem Kompwmißantrag
nicht zustimmen kann. Ich erkläre für meine Fracnde, daß wir den Antrag rundwog ablehmvi. (BeisaL links.. Diele Aickrä« und schon ieder sur sich sehr bedenklich, in ihrer Gesamtest: müsse« sie aber cwautzen im Lande Entrid:,mg Hervorrufen. (Beifall links.)
AnwagrZ L^h-n<r>m.
i - besonders das B.-tzlangen nach einer Drrirmcleb.
niehvhnt, das in Zuttmst jede VeriassunasLnderung ausschlleßt. ^^.^tcnan dem gUndfcn Wahlrecht fest. (Beifall links)
'i'i 1 ' (notI.) : Der Vorwurf der H<-i..ckick,57it
mmntt mich wunder. Sollten noir hier, wo die Regierung uiib aiv ™ ^ Irt,rrc, ' e baran Ixrttrn, das Komprmniß zu ver- erteln die Mgnernng und die ,eraEtioncn ins Vertrauen stellen?
^'7 ^lle wenn die Regierung so spat benachricksti-tl lln f er Zrel nxrr, ent Teil des Zenrrmns M ue.sei.-« Anträge zu gewinnen. Der Ei-druck der mit großem P^tbos vor-
Ukrogenen Rede des Tr Packpstcke wirr nur gering. Das Themit 'U lwllcgerlchopt. Die Zustilumürrg der Sozialde
b ber Negierilngsmmlat-ie -ollte doch stutzi/ machen
i rc rüt St so vadikales stgalstrech: eine besonders Selbst Bebel hat 1893 im Reichs- ^5b^ckü^rb^^ m i t b<mr allgemeinen gleufw*
n7 Konten Untergang Istn. Ge-
r!^lter lverden durch die Berweigenmg der' gleichen <v>aplrcchtes mast zu ein," ri - n **. *•.. „ -
,o j r- ^ «- 1 starken Verbitterung gebracht werden (^nefom links.) s.as gleich? Wahlrecht ist nicht die Vertrettmg aller
Au§ dem ylluptalls-chuß der Aeich§tag§.
m. d^rlin, 11. Juni. (WTB.) Der Hanptausschu ß des s hat ^ute vor Eintritt in die Tagesordnung die Wahlen des neuen Vorsitzenoert rmd sei-cs Stcl!Vertreters voll- zogien. Auf. <>orschlag des Abg. Gröber (Zentr.i wurden i>er Ab- geordnete Eb er t (Soz.) zum Vorsitzenden und der Wgcordneta L, t re , e man n (Natt.) zmn stellveatretiurden Vor,'itzent>en durch Zilrirf -gewählt. Der bisherige Vorsitzende mrd jet.i^ Rrichstags- Fraf^mt Aogeordneter Fehrenbach verabschiedete sich mü ^amt^n^rtcn vom^>auptmtsschiß, woraus ihin der Abgeordnete ^ u n ck (Natt.i den Timtk des dbusschussos für seine umsichtige Füh- imng des Amtes ausjprach. Ter 2lbgeordn«te Eber i üLeruahm mü i>cm ?[itfbntc]: des Tankes für das ihn: entgegcngebrachte Ver- lkoauerc den Vorfrtz und lvürdigte die Geschä'tSsilhrung des bisherigen Vorntzeulen und des ftellvertt'c'c.rden Vorsitzenden.
Darauf wurde die Beratung der Aenderung des Reichs- stem pe l ge se tzes fort-besetzt.
^' c - ® t ’ trnto - (ZE"wnmg n^tij Das
soll dem Frieden dienen.
Gole): Wir lehnen dieses geheim vorbe-- für die Ostmarken ist ein §5^7 a m völ ischeir Bcstke. Die ungenannten Sicherun<sen lehrtert nnr ecienfalls a.^s fchLlich für den Osicn al>.
€ Vw^-' 1 ' bie vierte Offensive der
Wahlrechts feinde. >chr Swg wurrde dein Volke zLim schlimmsten
• l>abcu es hier mit Verschvörern gegen d«S ^lv... erneu niederträchtigen Rechtsraub nusgetieckü
rum mürbe am Bahnhof von dem Llljl-tanten des Neichskäuzlers
Rlttrnei . 7 Grosfn ü,-, i
Rittn^ister Grafen .Hertling, der ihn im stöamen des Reichskanzlers begrüßte, und von den Herren der österreichisch-ungarischen Botschaft empfangen.
Der ZeeMeg.
Neue U--Boot-Erfolp<.
^^rlin. 11. Juni. (Amtlich.) Im Sperrgebiet um England sind neuerdings durch die Tätigkeit unserer ^-Boo^ 10 60 0 Br.-R.-T. Hcmdelsschisfsraum vernichtet worderr.
Der Ehef des Admiralstabs der Marine. Der N-Voot-Kmeq an der amerikanische» Küste.
^ A-rn, II.Jum (WTB.) Die Pariser Ausgabe be>: „Ehi- 2° m <■ -^uni bringt eine lange ilüeuyorker Drahttirrg P mck Tauchboot Verse n kungen an der amerikaui- ßch^n Küste, worin es heißt: „Dir Annahme, daß die Tauch- jyfe» wc wemgstrns 15 Schifft in -einer verhältnismäßig geringen gHticnra^i von der Külte versenkt haben, -tach Europa zurückgefthrt sich als falsch erwieien, da von einnn Zerstörer 48 lleber- nach dem letzten Opfer aufgcstscht worden sind. Tie inter- ksstrnteftc Echachrung ntachtc die Besatz:mg des versenkten Schuncrs , welche eine Woche läng an Bord des Tauchboots fest
preußisches Abgeordiirtrnhrn,».
153. Sitzung. Dienstag den 11. Jrmi, vormittags 11 Uhr.
Am Ministertisch: Dr. Friedbcrg, Tr. Drews.
Präsident Graf S chw e ri n-L ö w i tz cröifmst die Sitzung. Vftrtt Ltzsrmg der Wahlrcchtsvorluge.
^ Zunächst eine allgemeine Be-
preamng statt, danach die Einzelbevatungen und zum Sckstuß dick über alle drei Gesetze in einer Abstimmung, sind bereits eine Reihe von Abäiiderungsanträgen ein- gegangen; zimächst handelt cs sich um die Ausfüllung der Li'icke Y™ birrch vik Mlechrung des § 3 (gleiches Wahlrecht) entstanden ist. Eln fortschrittlicher Anttag will den §3 in der Regierungsvorlage wiederherstellen, ein Airtrag Lucas (natl.) wlll dem 8 3l die, 0 'Lfsung geben: „Jeder Wähler hat eine Stimme." Ferner liegt ein Kvnipromißcmtrag v. Hepdebraud (kons.i, Lüdicke (fk.). t-i.’ r?^ Tmnn J tottO, v. b. Hagcn (Ztr.) vor. nach dem im 6 3 ftftgefetzt iverden soll, daß j^nr Wähler eine Zftundftimme hat Eine ijii) atzsttinme soll erhalten, rver mindestens 50 Jahre alt ist
mehr als 10 Jahre im Reichs-, Staats- und KommunaldierI stvar, m Laiid- mid ForstTvittschaft lrndustrie und
Spalten wurde. Tie Mmurschaft des Tauchbootes erklärte, Dcutsch- lanb habe eiur permaueitte Blockade der amerikanischen Küste er-
«chirt. Tas Tauchboot habe Krel mit Proviant für ein halbes Jahr Verlasten, aber men beabsichtig ein Jahr aus See zu bleiben und dmPvoviaM v^m gekaperten Schiffen zu ergänzeii. Neu York be- wt« fich aus alle Möglichseiten vor. so wurde die Auslö''chung aller Luhtzr mrt Au§i»chnie der Straßenlamven imd der J'.mer.belnick>- tur g besohleii MM»«' MKS ' ML - -
Tie Poki^i kündigt Warwmigssignale im Falle von Lustangrrsftn pa. Alle Lichter in (Tonet) Island. Brighton,
Banate und andere)t Küsleiipl-ätzen wurden verdunkelt.
“'Wtdam, 11. Juni. l'W. B.) Eiuenr hiesigeii Blatte zu- Nae erfahr: bk „Times" aus Washington: Ter stellvertretenda ßtzarrnreftkübIr Franklin R-oosevelt 'hat getrenüber dem «orvespsndeweu der „Times" erklärt: Tie amerikanische Flotten- lertmrg detiachricksticste lxnetts^Ende dNai alle Sckstffe und Küsten- batterftki, daß '-«rhrschcinlich feindliche Tauchboote an den Küsten des acklmrtischeii Ozeans erscheinen würdm. Diese Warnung stmrde abgesandt, voch bevor das Vbarineftkretariat vv)i den U-Boot- WnM-rffen gehör- hatte. .Die Tampftr mrd Segler auf See und in den .Häftu emps»igen diese Warnmig, aber die tangsa.nen Segler ohne Eiurichtmrg für die drahtlose Telegraphie konnten nicht mehr «variit werden. Amtliche Zahlen über die Zahl der Tauchboote, b« an der amerikanischen Küste austreten, sind nicht verösferit- licht worden. Es handelt sich aber um mindestens zwei Tauck>- boore. In Regier»ngskreiftii ist man teilweise der Ansicht, daß eines becrov ein Kümpf-U-Boot ist, während das andere ein Vorratsschift dort der „Deulschlatch"-K.'tasse.sei. Tie Tauchboote vernichten MLÜprK tte Schige« die ße m Meisen, durch ArMerieftuer und
. .. .. t Forstnurtschaft Industrie und Gestrerbe
felbstaudig tattg ist oder m gehoberier Stelttrng dort beschäftigt ist. Außerdem soll nur wahlberechtigt sein, wer seit mttidestens drei Ja.)ven staaiLllut-hörig tft und seit zwei Jahre:: in einer Oftmeinde seinen Wvpnfitz hat. Der Kompromißautrng will eine Versassungs- anderun g nur bei Drei viertelnwhr heit zulasftii. Das Zentru m bat wiicher ferw Sicherungsanträge etngcbracht: Vermtterung der kcm- reiliOTtellen Vvl'Ssvchtte in der Verfaftnag, Aufrechterhaltuna der Befugmfse urch Einkünfte der Kckrche. Die Arbeitervertreter des Zentrirms Brust und Oftn. fordern in erster Linie das gleiche Wahlrechlund beantrage;: weiter eine Milderung der vKviupromiß- anträge (Wohnsitzdmier ein halbes Jahr ufw.).
Die Beratung begmrtt mit der allsentemen Ausfprackie
Mg. (Tr. v. Hepdebrand (kons.): Aieine politiscktzm freunde weiden für dte Kvmpwrnißanträge stimmen, obwohl 's ft nl'cht ganz imseren Ansichten entsprechen. Wir sind aber der Meiinmg, daß diese Anträge im Jetteresse des Landes liegen (Beifall rechchs, Lache;: links.)
dlbg. Dr Porsch (Ztr.): Der gestrige Tag hat eine ganz unernmriete .Wendung .gelwacht. Die Parteien., die den Mehr sttunneiurntrag angebracht Hubert, sind bereit, für unsere Siche- riingsanträge zu stimnieii. Tas hat meiue Frvwide in eine äußert ordmittich schwierige Situation ciebracht. (Hört, hört > links ) *5^* Rücklicht auf diese Bereilwilligkeitserllärmng und niit Rückiickr s arauf, daß die Vvlkspurtei und die Sozialderruikrateu diese Sicke- rungsanttäge abgeft.hnt buben, wird ein Teil meiner Freunde sün die Komproviitzaitträge stimmen. (Stürmisch-s 5)ört, hört' linktz Zurufe.) ^.e Sicherungen nieeben aber erst wirklichen ?9ert erhalten, noenn es gelingt, mit der Staatsregirruni zu einem Einvernehmen zu- gelangen. In dieser Hossnung loerde ich und die Mem^ihl meiner Freunde für die Wiedei hvrsbelhmg ix* $ 3 hr- Ncg-.erungsvorlage stimmen. (Bravo! links.) Tie übrigen Anträae werben wir wohl einstimmig ablehnen. (Beifall im Zentrum)
Abg. Lüdicke (fk.): Wir stimme): den Kvnchiwmißanttäm;: durchveg zu. (Beifall?
Abg. Tr. Pechnicke (F. Vp): Zu ganz so kurzen Er- ttarmigen )me der Vorredner kann ich nnch ittcht verstehen. lHei- ftrseit.) Die Arbeit der Mehrheit fordert die lauteste und härteste Knttk. (Lebr .Erg! In®.) Alle Verh>uiLlungsn, Iro wir i„T nateliuiü gelührt fnfert, werden vlöÄich umgesivßen Wir kleben ^ vierte Auflage, aber keine verbesserte. (Sehr ri«a U uuks.) Wer sagt es, daß nicht noch eine fünfte Mid fechste Äfuna berbeigeführt werden soll? (Zirruf links: Tas ist ja die MsiMO Tas Kompromiß ist ängsckick, gehemigehaüen wvrdm, und welch» Haltung auch gegenüber der sttegierung! Ich bewuridme die GcduL, der Regierung, llngelzeuerlich ist die Treivvertelnrehrheit, die uns an gesonnen wird. Die erste Kammer soll unauflösbar sein Die Konservativen zeig«: sich wieder in ibfer gmr-en Blöße, aber dag em Teil «r SRötiimllibemten diese Gesedgebmrg
rJfvJ 11 ? f*}a ^Eigttlm erschüttern. Tie Zu stände in
d^ußbn die.ien^n rz.rn.den Deutschlands als geistige Waffe.
(tt. i^chet sich öJetrcit die Politik der rJ. e - Uni ? -ie freiwilligen Büttel der Reaktion, vtedror ergept sich m fchrrfen Ausdrücken und «whalt zivei Ordinnigsruft, ebeiiso der Abg. L^o fmanm
Ausftirack^. Gs folgt dft Einzel- berattrng über die Wahle): zum Mgeordnetenhauft.
^teden^Löahlbcrechtigten eine einjÄMge AuseM-- l^teinernde vor. Nach dem .ÜLmeproniißantrag soll diese Fmst crns ztzom Jahre verl«rig<-rt w-erden.
Wn fcJ* ? r ££T ,,fi (8trJ ** »« ”* m
rr'^' Berlin (So-z.) stimmt zu.
Ucber den^^^wromistmttvag ,wird namentlich abgesttmmt.
nurd nrrt 2^o gegen 188 Stimmen angenomnum. Dagegen: stimmte die Lrecke imb die Mehi'hnt des Zentrums. Mü dieser Ml»- fttmTnmky toar der Mrtra-g 0 -ronowski erledigt.
17 , Das gleickre Wahlrecht.
<. Lücke bei § 3 auszuftcklen, bimntragen dft Fortschrittler,
Hl r cKTUfe m !f LuoaS und die ZenttumS-
^ ^ stftgiernngsvotta.m. also bin
Euifulmmrg des gleichen W.iblrechÄ. Dieser Antrag >oird in na- urentttcher Mstrmrmrng mit 235 gegen 164 Stimmen almelehnt.
Uan Arttrag Dr. Hagenkeister (rratl.) will im Falle der An- ^?^e des Kvmprornißmttrages, ivelck-er für jeden über 50 Jahre alten Wähler imb für die Selbständigen Zusatz stimmen vorsieht, den .rrrieEteilneyniern eine Zusatz stimme gewähren.
Das gleiche Wahlrecht wird in namerttlickzer Abstimmung mit ^5 gegen 164 Sttntmerr abgelehnt. Die Parteien stemmten lmc bn der ersten Lesung.
Ein Bertagungsarttrag wurde abgelehnt.
Darauf wrrrde in nanientticher Mstimlnung der Antrag Hage- meister zugimsten der Kriegsteilnehmer mit 251 gemm 147 Stem- nten b<n 2 Enthalttrngeii abgetehnt. (Hört, hört! links.) Dagegen, stimmten die Konservativen, die Freikonservateven und die potz- mamtgruppe.
Der^HauPtkvrnpromißantrag Lohmann mit den 3itfate"temrncn " ^ l»ie Selbständigkeit wurde darauf in namentlicher Abstimiinkng angenommen.
Dafür stimmten 255, dagegen 154 ?lbgeordnete.
^°^ IRarni («all.) erllärt, daß man sich vier leicht über «u Antrag Hagemeister aus Einführung einer Zusatzjtemme für Knegsterlnehmer hätte einigen können, toerm er früher gekommen wäre. (Aharufe lin^.)
llm 1 IS Uhr fvirv du Vertagwrgsantrag abgelehnt.
Die Einzelberatenrg wird fortgesetzt.
Abg. Brau n (Soz.') fordert die Verhälttftswahl.
Um 7*6 Uhr wird ein Bertagungsantrag Dr. Pachwcke angenommen.
Mittwach 11 Uhr: Wdterberatung.
Schluß: VS Uhr.
Arrnst und rvigcnfchaft.
Rvchurd Boß f.
Berlin, 11. Juni. (Pr -Tel.) Die „B. Z. a. Mittag" meldet aus Münckftn: Der Romanschriftsteller RichardVoß istmder Nacht zum Montag in seiner Villa am Königsec einern Schlaganftül erlegen. Er starid im 67. Leberisjahr.
Wieder ist ein beliebter mrd gern gelesener Schriftsteller auS dem Leben geschieden. Man muß sagen, der Tod hält in letzter Zeit reick)e Ernte unter den .Künstlern und Lireraten. Trübner, Hodter, Ohnet, Zobeltitz, Voß!
Richard Voß wurde am 2. September 1851 zu Nengrape in Pommern geboren. Nach dtbsolvierung tor Schule fvidmete er sich philosophischer Studien in Jena und München. 1882 ivurde er Bi- bliothekar der Wartbnra. Tie letzten Jahre verbrachte der Dichter fast ausschließlich auf seinem Landsitz am Künichee. Von seinen Dramen, die zum Teil einen ettvas sensationslüsternen Charakter tragen, feien hier erwähnt: Savauorvla, Brigitta. Anne Maria, Jürg Jenatsch und Ter Körrig. Bekannter niar Baß als Erzähler durch.seine Romane, die neben einer anziehenden, lebendige): Handlung feine Ckmrakterisierungskunst aufweisen. Dasselbe läßt sich von seinen Novellen sagen, um benei: die schönster die sind, in denen, Voß das italienische Volksleben schilderte, das er aus eigener Erfahrung durch seinen öfteren dbrsertthall in Fraskati bei Rom geirau kennen lernte. Aus der Meiige seiner erzählende): Schriften ragen^hervor: Bergasvl, Römische Torfgeschichten, Die ireuen Römer, Lan Sebastian, Ter Solm der Bvlsterfti, .Kinder des Südens Die Rächerin, Neue Römische Geschichteir.
vermischte».
* cr
T^r beLumtc Psychialrr Prvfrssor 1 'E) nn Gefängnis zr: (^enua erhängt. Er war
v^hasttt worden, El er falsche ärztliche Zeugnisse zur mckitarifchen Dienftenthebung ausgestellt hatte.
7 fr r v 0 }r} r dchauspielkunst. Aus einem Parte
ftr KinapIaVat best man die fvlgende Ankündigung: „Ri»chard
SenjatiouSsilm — darüdliM Ibuvcy, den Affen Kvnsul und serw Gattiu."


