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nt. >rr Zwev« matt

gitfeenet Anzeiger jSeneral-Anzei«« ffir Sber-efsen)

* Aus Ssndt «n- tand.

Gießen, den 3. Juni 1918. I^ierli ch k e iten in der Friedhofs- kapelle In letzter Zeit wurde wiederholt die Wahrneh- ssbinacht, daß bei statt findenden Toauerseierlichkeiten in kern Fried h)f am fNodberg die verfügbaren ^chpurtze schon frühzeitig von Personen/ die zur Trauer- ve^annnlung in keiner Beziehung stehen, besetzt sind, so baß me ergenttichen Leidtr^rgenden oftmals keinen Platz, m rai nrf? * 'uehr 3utritt zur Kapelle finden. Äuf P r B.kanndnaclmng des .derrn Oberbürgermeisters,

^irach siirdie Folge durch den Fried hofsanfseher solche ß?V s a ß 51ir Trauerversammlung nrckft gehörig

® bcr Kapelle ailsgeiviesen werden, wird besonders hr »gewiesen.

de pf l i cht für ge wer bl. Verbraucher K oh le, Koks und Briketts im Juni. Naä- ^Emachung des Reichskommissars für vre Kohlenver.

^0- Mai (Reichsan^eiger Rr. 114) müssen die ^verblrcLien Verbraucher die übtic^en Meldungen in der 1 ? 5 - 3 lani erneut erstatten. Wesentlickfe

ui der Meldepflicht sind gegenüber den frühe- eingetreten. Die Meldekarten L.'iwJ 0 *r~^ - r ab bei deil bekannten Stellen KU den

4 « ,e .M» b-on 25 Pfennig für ein Meldekartenheft n^sLWvrt.all.t der Bekanntmachung und von 5 Pfennig für eine Ginzeltarte erhältlich.

*» ^ , Landkreis Gießen.

C , eE ^ e o 1 im ' 2. Juni. Gefreiter Adolf Anger- s/ZN emem Bayr. ^nf.-Ngt.. erhielt das Bahr. Militär-

-HL'SÄfi&ar- «"» ** «

Ä ÄV » &£JhMPÄä?* 8 Ä;

^Luni. LandMirmmann Wilh. Schomberll erhielt das Eiserne üfteuz zweiter .Klasse.

^ Hessen-Nassau.

M., ^ Zstst)- Die Farbwerke stellten für die Ludendorsf-^pende eine M illion M ark m Verfügung.

Kreistag.

Gießen, 2. Juni 1918.

w ?ormittugs IO 1 /., Uhr, fand im Sitzungssaal

^diesjährige ordentliche Sitzung des

Preises Gießen inner dem Vorsitz des Großh.

man "HE. Nach Eröffnung der Sitzung L* 1 «« Inachst des in voller Mcmneskraft ^ dem Kreistagsmitglieds Ei che-

Verstorbenen erhoben sich die Anwesenden «ab der Vorsitzende der Versammlung Justizrat Hirschhorn JSl° hL jST 1 - mi ^ 2^ erlittenen Unfalls gebeten habe.

foLtitow!? ' [mt Kreistags Mitglieds zu entbinden. Tic

Kre^verwaltung verliere auch in ihm einen treuen Mitarbeiter,

und großen Lebenserfah- ^ gewesen sei. Sodann wurde ine Beschlußmhigkett festgestellt, die xermstagsMitglieder Keller ^k.^sz^Urbmds^oE bestellt und bar <Bro,ofcIIfüJm,

Tie Tagesordnung ergab.

. Antrag der Gemeinde Stangenrod

iQ n >f r Beihilfe auS Kreismitteln gemäß Art. Pos. 13 der Krelsordnnng.

b c n b bewerte hierzu, daß die Gemeinde ihren arru^gerogen habe, nachdem durch Nachprüfung festaestellt gS* »«' ^ er mit Erfolg nicht habe'aufrecht

wa^ün^är?ch?sür^?/6^"'"°^° und Der.

Vorsitzende wies darauf hin, daß der den Mit- Ä^^st^gegangme Verwaltungsbericht einen genauen Auszug der Kreiskasjerechnung für 1916 enthalte; die Abweickumaen her fVoranschlag seien darin erläMert. Hiernach M m /in^n Nechnungsrest von 179 660 Mk

^ 5 Ubchnung sei durch das .Kreisausschußmitglied Wel-

Anü/wx?^utt worden, den, sürseine Mühewaltung gedankt wurde Anstände hätten sich hierbei nicht ergeben. Er setze die Recknmnn/ und enuche, etwaige Beinerkungen oder 9lnfrageii am Schluß der Sitzung zur Sprache zu bringen.

Punkt 3 Vora nschlag der Kreis kasse für 1918 f ?OT M &enbc [tellfe fest, daß mich der Voranschlag ^^^-^bdein zngejaudt worden sei Er werde ihn wie in ins. Heren Ja^n rubrikenwei,e vortrageii und bitte da. wo gewün cht sich zum Wo-t ru meldeii. Vorausschicken »oolle e^, daß ßch ftir 1918 eme Erhöhung der Umlagen nicht habe umgeheii lassen Ties sei auch auf die allgemein erhöhten Aufwendmrgen, Gewährung f^^^ru^Bsulagen und anderes mehr zurückznsühren. Es nmrde sodann m dre Beratung des Voranschlags ein getreten

Vorsitzende erwähnte bei Rubrik III, daß, wie in Mh^en Jahren auch für dasßj. 1918 luritec Kapitalmifnohmm ^ (Vten ' Ü m die Reichsunterstützungen und Kreiszuschüsse Ä- deshalb um die Ermääüigmrg gebeten

Ao'derlichen Mittel im Weg der Kapital au snohme be^ schaffen zu dürfen Trese Ermächtigung wirrde erteüt.

VI r 5h ^es der Vorsitzende auf die dem Voranschlag beigegebene Begründung und beantragt die Ermäch-

timmg vorbehal^ch der nachträglichen Genehmigung des Kl:eis- wges enorderlichensalls bn, TeueriurgsbeU/il fen auch über dat, Rl-1918 auszahlen zu dürfen. Die nachgesuchte Ermächtigung! wurde erteut.

Beziiglich der den KreiAiraßenwärteru zu gewährenden Teue­rungszulagen gab der Großh. Kreisbauinspektor Baurat Cella-

rrus kurze Erläuterungen.

? y \ bemerkte das Kreistagsmitglied Bürger- nwister Fendt, daß es iehr zu begrüßen sei daß der Obstbaum Sorgsalt Mgrwend-t twrt*. Dies liege im Volkslviri- fcfwrtltr&en Interesse und boeinilnssc die Finanzlage des Kreises gnnsttg Sluch werde das Lands-.lasi^bild hierdurch verschönert. ^TLJ'S' noch Ml weit gelnm. Dies sei beispielsweise auf der Kreisstraße von Hungen nach Villingen geschehen, wo man vor kurzem die eme Seite mit Obstbäumen bepflanzt habe, wäl)- rmd mn der aiiderm LEite bereits Ochtbäume mit weitaustragenden Krmleii ltunden. Wenn die jungen Bäume stark wüchsen, würden

Montag. 3.H918

* i^au&aerAtmcMaui-^-MMi

Vln der Marne, Mischen Nrarne und Reims ist die Page unverändert.

*

Die auf das Schlachtfeld führenden mit Truppenbewe­gungen stark belegten Bahnen wurden durch unsere Bomben- gesüMider erfolgreich angegriffen. Wir schossen 3t ftind- liche Flugzeuge ab. Leutnant Meuckhüff errang seinen 29. und 30., Leutnant Löwenhard und Udco ihren 25: Lustsirg.

Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff.

Japan und die Entente.

London, 1. Juni. (Reuter.) T>er Kprrespondmit derDaily

^ & M laagcu ^aume Iwrk wuchsen, tvurden ^vnvon, I. ^um. (Reuter., Der Kprrespv:ldmit derDaily

^r^n Verkehr' mU ^ hoä-geladaneii Wagen hinderlich Maü m Ä)kco hatte am 23. Nrai eine Unterredung mit dem werden. Er habe bereits fchristlich beantragt, die letztgesetzten Nipannchen Mini,terpräsi'denten Grafen Tera n t scb i Ter Kvrre- ^°vne zu beseitigen. . ^ondMt frogte, ob der Minister bereit sei, sich über eine dem

m v® rlu ? entgegnele, daß der Antrag ans Beseiti- ?'Zl'.i,ter zugeschriebenc Aeußernng au.-ulassen, der gesagt l«ben

VmAtzung könne nur im 'v.l: ..Wenn die internatiollcrlen Bezi 'urngru rs nötig machm, so E^lseri. Eme solche sei aber nach ^are ^apan nicht imstmide, eine iio'rnc Stellung riuzunchmen £? rt rllf ,er - vl^ 1 wenn die gegenüberstehendcn käiMte dann geiiötigt werden, ein Bündnis mit Tentiü/and zu

der Gemeinde gehörenden Obstbaume ausgeästct würden. Die An- fuhren. Ter Korrespondent meinte, eine derartige Er-tlärung des MlUizung »ei erfolgt, um als Ersatz zu dienen, wenn die der I Mimsterpr äs identen könne zu Mißverständnissen in den Eniente-

^ ^ ^ U'^b>n-n Eirndruck

^ Frvdt rrw^-rir, iwh die Wiume rascht Mwt§ttsch/°N^g^

gehen ^wurden. Die Baume oer Gemeinde könnten noch 40 bis 1 ob Berbältniße denfs>oi- knü 7 -,'n n«rf» fw>m

tn 45ekehr»h«nderms gqchaffen worden fafxrmsches Birndms zustandekommeii könnte. Ich aiitwortete dar-

AU UlfTf* mntt ftrrPT? I mrf QvrH att otrmr.if _^ < _ .

50 Jahre stehen. Daß hier ein - v l^^ llllS) WU jarrcn iwarai .

Marne Itätomkt ^ lWrifen 3X0 Me mtm beseitigen, I auf lälls Japan einmal ffol^rt"-w«Len"''würd^^und^vhn^U7tt«ü ^° ] r . r Nutzung der Alliierten blrelie und infolgedessen sein Fortbestehen

11 L 0 -? ^der Kveisausfchuß Ui Frage gestellt werden könnte, so könnte Japan genö ig^ iverdeiQ und eme OrttnnfiÄ stattfrnden ine A-nnähermig an eine andere große Macht in Erwämmq zu ^ uickst nötig. Zu den 'gehen. Die ganze Angelegerchnt wurde jedoch mir hypothotiÄ

^lgeni^n Niibrikn, mslxsondeve Rubrik IX, Eiltet 6 imd 7 und betrachtet und bezog sich nicht auf Japans politische Absichten

^^^^^^ngen. oder Wünsche. Ta mir nun einmal eine solch- J-rage vorgele^t

xi Voranschlag bnrchberaten war, fragte der Bor- wurde, so konnte ich ihr nicht gut ausweichcn. Aber der Ge- ob hierzu noch iims Wort gebeten werde. Da dies nicht banke entstand nicht bei mir. Mail muß die Bedeutung meiner :0e»

Mt^'836 S18 25 l " unb Ekung riclstig einschä^ri und sie nicht au ihren. ZusaiNmew

D.n i angenonniven bezeichnet. Hang reißen. Ich stimmte meinen, damaligen Juterwicwer Vvkl-

x^. [oöarai du Frage, ob renrand zu Üonnnen bei, der selbst die ?Möglichken eine) deutsch-japanischen

der auslutgenden üreissasserechnunq das Wort wünsche: wenn sich Bündnisses bestritt. Ich habe dabei ganz be-ond-ws betont d3 isn J'ÄfÄÄ b ?- Su.timimmg des Kreistags zur nach meiner Ansicht die Beziehungen zLiFmr ,S Ä

vorbehaltlich der Revision durch Großh. Oberrechnun.ps- Entente unveränderlich bestellen bleiben ivevden. Ich will noch e Krwitüberschreitungen unter weiter gehen und erklären, daß unter den heutigen i

tonroier sowie jy^ unierf}gllt c daß die u aoEvreuungen unre

vml'v ' V J VtX 1 4 ' o VI n 7 ' Y TI 1 . IX 2, X 1, X 2, X 4

-, Verhältnissen!

xfVxn 1 xrn'Yv'mrX yvYZ;<LV xii fe. 1A S' A b I ? n deutsch-iapanisches Bündnis Ermöglich ist. Es ist Ihnen be-

is Äül!f, XV Uebcrfcfninc hamtl, daß. das fapanische Volk einen außerordeinlichen Wert

^ Ausitandc genehmigt seien. Ta auf die Einheit der iwernationalen Moral und Treue legt. Es

erl-oe, ,^lrendre Rechnung, die Kredit- geht gänzlich gegeii unser nationales Empfinden, einen JwW\uK Überschreitungen sowie dre Ausftaalde als genel/migt zu betrachten Nachoenr die Tagesordnung erledigt tvar tri -

itzende mit Worten des Dankes die Sitzung.

lllll=llll=ll|[=llll=ll!l=||||g|||!=||||=||||=||l!=||||=l!ll=lj[jg|ll>= ii;; g Jeder Beitrag

fl! Du bcr Lildfndorff-Svcndc fiir Kriegsbeschädigte stiftest, hilft

zertrümmerte Menschenfchicksale wieder anfznrichten.

Gibt es ein edleres Werk, eine höhere Pflicht?

geht gänzlich gegeri unser nationales Empfinden, einen Treubruchl ^ tfcuri/iinai zu oerracyien. I zn begel-eu und imsere nationale Ehre zu beflecken. Ich bin über- ^ ^ der Bor- zeugt, daß unser ^>lk niemals Aerzu zu brnrgen ist. Selbste ende mit Worten des Dankes die ^itzuna. ! verständlich kann es in J.ipan so gut wie in den anderen Entente

ländern einige prodeulsche ßLersoncm geben. Das jav-anische Volk ni seiner Gesmurheit kann aber unter den heutigen Verhältnissen! niemals als prodeutsch angesehen werden.

Eine tapfere Division der Armee Voehn.

^erlin, 2. Juni. (WTB. Rnhtanrtlich.) In .oen letztar Abendstimden trieben die Dentschlen den Feind übe^ d i e Ma r n e. Ter Fr<nrzose hatte siäiin den fünf Quadratkilometer) breiten Forsten festgesetzt. Tie Division umging kurz ents.chlosserr deu Wald auf beiden Seiten. Grenadiere stießen von Le Cliarme- aus der Uferstraße gegen Jaulgvmre vor. Die Hoheuzollern-Füsilie« marschierten östlich icm.den Wald herum unb jagten den Feind irr eiliger Flucht ans? dem Walde. Gegen ackst Uhr rmirden die Höhen von Trelcoup am User der Marne erstürntt. Die Leistungen dieser einen erwähnten Divüwn in Zahlen ansgedrückt, wnien rin Liä^ auf die Gesamtleistungen der Armee Boehn. Diese Division Jjat vom 20. bis 30. Mai fast 60 Mometer Tag urnds Nacht kämpfend, zurückgeleyt, 12 Batterien nvit 50 bis 60 Ge- schüß^m erstürmt M> 3000 bis 3500 Gefangene emgebrackst. Seit der Schlacht bei Eambrai hat die Division 135 Durchbri.ckMlometeL hinter sich gebracht, 5 in der Eambraischlachl, 70 an der -Somme fuiw 60 vom Winterberg bis an die Marne. Ter tapfere Führer dieser Division, der Prinz von Biut^au, ist kurz vor der Marne, als er zu seinen Truppen vvrrückte, gefallen.

Die innerpolitifche Lase.

Berlin, 3. Juni. Zum morgigen WiederzufammenH tritt der deutschen Parlamente sckweibt die ,.V ol ks^- zeitung": Es werden wichtige Entscheidungen fallen, aber die

i**v a h v-t>v* a ».i ^ . T. ' ^.. rw, r.

letzte Nachrichten.

Dev netteste TZeviel)t Her ^eeresleitttng.

MTB.) Großes Hauptquartier, 3. Juni. (Amtlich.)

. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Zeitweilig auftebender Artilleriekampf. Feindliche Tcil- angrifse westlich von Bailleul und nördlich der Ltts wurden abgewiesen.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

n s.*. ' " " zertung": Es werden wichtige Entscheidungen fallen, aber

Zum Ersatz der durch unseren Angriff zerschlagenen >ßriegse,-fahrung habe ge-eigt. daß im allgemeinen ein Ministerium

lOUWneit nnö enallimen Ar:ueekvrn<i Ittlh tur ZXHihi tT»rt mrr bmtn tnerm r« 0 r.a.

franzoflschen nnd englrfchen Armeekorps und zur Stützung der bisher von den Nachvar-Arn^en eiligst auf das Schlaäjt- feld herangcftlhrten und stark gelichteten Divisioucn sind heute französische Verbände weittr gelegener Fronten in den Karnpf getreten. Nördlich der Aiorre versuchten sie vergeLssich die ihnen angewiesenen Slellurlgen zu halten. Wir schlugen sie in fl.rrtem Grabenkarnpf auf Moulin-sous-TouventSt ChristopheVingre zurück

Südlich von Soissons wurde Chandun genommen. Wir treßen im Angriff über den Savißres-Grund bis an den Oft- rmrd der Wälder von VillerSCotterets vor. Südlich vom Ourcq fichrte der Feind ästige Gegenangriffe. Sie wurden blutig abgclviesen. Ueber Couchamps und Monthiers hinaus

gewannen wir Boden und nahmen die Höhen westlich 'von rmd politischer Aufgaben zzu bewältigen.

Chöleau-Thierrn ^ \ wm me Gestaltung des Arbertiokammergeietzcs wird heiß gerungen

Zwischen Gurcq und Marne.

Ftzre-en-Tardenois liggt am Oberlaufe des Flüß- ZlrK strömt erst loeslwärts. .acht aber dann ^ dreguM nach Süden, und so entsteht zwischen dem Ober- ^0^ d^ Ourcg nn Norden ihrem Unterlaufe im Westen und dem

IwVifaWd) wie wirtschaftlich in sich wboeschlossener Gau von alters her den Namen des Orxois twagl. Diese Landschaft bildet eine .Hochebene, die von zal-lrl-icheu, J^r r >1 u ^ ! Onrca laufenden Bächen durchschnitten

Das smd liebliche kleine Täler, von sckfnelsen klaren Wassern ^ Wiesenstveifen gesäumt; an den Hängen zahlreiche ^s^anzungeii, zuweilen auch Weingärten. In diei'en Tälchen Bevölkerung dicht gesammelt: ein Flecken und eine Wind- *$$-&$ r^r anderen. Lluders ist das Mld auf der Hoch­fläche selbst Da ist die Besiedelung spärlicher uitb statt der Dörfer erscheinen Emzelhüse, die gewöhnlich sehr groß und stattlich sind. Nb^Hochebene ist leicht gewellt, in den Falteri bergeri -sich kleine lner mtb da sich zu größeren Forstm zusamineii- schließen. Es war eme Zett, wo die gmize Hochfläche oes Or-pois ein einziger Wald mx, m der: erst allmählich die menschliche'.Kultur m ? rf ; ^er wideren geschlagen Iwt An den Mündungen ^ ann gewöhnlich die Hauptorte: die Stadt, ganzen Landschaft bildet, ist das alte ^w^.^^?rry an der Marne, von deni die das Orxois rchschueideude Eisenbahn ihren Anfang nimmt. Ein ganz besonderes Gepräge erhalt dre Hochfläche des Orxois durch die

m,*2r'5 T ;a l£\? , L fc ! t ^r in regelrechter Kultur gezogen ^»Wal-rzerckien des Onrea Tales selbst die Pappel, maanderartrg diirch Kalkhügel, deren Gestein imckt und die_ aii ^elen Stellen maleristl^ Felsen bilden.

kür den.Ackerbau nicht geeignet, al^r ba b,C d<wvÄ. die hrer mit Rücksicht auf Ihren V?gen wird. t*> bereiten denn die Panvel- den Mwimdenen Lauf des fre,mdlichen Flusses, t ^ früher als Wohuungeu be-

w^ un «st hu* *** b 4^. tnr^° ri l ei U die dort ..Boves" aenaunt ^ UVlTI 1,rlb Scnftcm ausgchattät und so nchtrg woHnMgAmä-ßlS <0lS^^-U Uwrdeü.

CHLteau-Th ierrp.

, Das Ourcg-Tas uich die Landschaft Orxois ist abseitiges Land mit geringeni Verkehre. Das Marne-Tal aber bildet eine große Verkehrsader, nicht nur für Frankreich, sondern für den ganzen Weltverkehr Denn hier läuft die große Bahn, die Paris mit Deutschland irnd weiterhin mit dem Orient verbindet Immer hält Üe sich parallel der alten Völker- uiid Verkehrsstraße, die ans dem S-uduser entlang läuft. Das ist aber das weniger belebt- und be­völkerte Ufer der ibdarne. dem, die Dörfer und Flecken haben sich um fnr ihre Weinberge die Südsonne zu genießen, zumeist ans dem ^üowufer angesiedelt. Freilich sind es durchweg mir bescheiden« Siedlungen, die hier ans der Strecke zwischen Chäteml-ThierN) nnd der bekannten Weinstadl. Epernav, die weiter ftromauftväris an der

v L.VJ v, vup Li II uuyi muuiui tlil .VUUl|u l LU Ul

mtr dann stürzt, wenn außenpolitisck-e Dinge nicht mehr nach Wunsch gehen. Wol-er sollte der Entschluß znm Stur; der' Rs- gierung kommen, wenn in vier Tagen die Truppen 50 Kilometer Vordringen, die Marne erreichen, Soissons nehmen und Reims und Chatecm-Thierry bedrohen. Die Hauptarbeit des Reichstags wird den neuen Steuern gelten. Die Verbrauchsabgaben, meint das Blatt, sind zu bekämpfen. Sie seien deshalb verfehlt, weil sie größtenteils erst nach dem Kriege Geld bringen. Aus sozialen und ftnmlzlechnisck-eu Gründen sei die Heranziehung der großen Ein­kommen und Vermögen, der priyaten Kriegsgewinne und der Erb­schaften unabweislich. Im Landtage steht, altes überragend- die Frage der Wahlreform wieder im Vordergründe. Die Regierung will noch einmal versuchen, im Herrenhause die Vorlage zu rettar. Im übrigen haben beide Parlamente noch den Etat zu erledigen und große Mengen sozialer und politischer Aufgaben zzu 1>ewältlgeir.

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nulter ferne Merkwürdigkeiten, als eine Kirche, deren Chor Mlter gotischer Stil ist, und ein paar atte Wohnhäuser. Seine Bedeutung' beruht nicht am «wenigsten darauf, daß von hier ans die kleine Bahn ausgeht, die nordwärts in die Landschaft Tardenois führt und rn Fismes ihr Ende findet. Das ist wieder solch eine .Hügelland-, lchast, die von Neinen hübschen Bächen durchflossen ist; zuweilen' ziehen die Täler sich zusammen, weiven waldig und dunkel aber l7n ganzen ist das Tardenois ein heiteres nnd bequeme ' Ländchen aus dem der Ardre-Fluß dann die Wasser nach NoiDen der Aisne zuführt. Die Weine des Tardenois gehen nach Lvwlay, um dort weiter verarbeitet zu werden.

Kähren tftir zur Manie zilrück,, so bietet sie ein Mich dessen charakten)tt,che Merkmale sich lelckK einpraaen. Ter hübsche stattlickie ^luß, von erheblichem Schchsverkehre belebt, von Launtraße wid Eisenbahn gesäumt, die kleinen friedlichen Weinbauerdörfchen die sich an seinen Ufern folgen, und als besandei'e .Kennzeichen überall wohin das Auge blickt, die Rebe und Kirsche. Das smd die Wappen- PftanLcu dieses Tcrles des Marnetale^. Will man das Bild der Landschaft mit eiiiem Blicke in sich aufiiel)meii, so ersteigt man am besten den Hügel von Chatillon, das mittwegs zwischen Dor- maus und Epernap, doch näl.er an jenem, liegt Eine alt ln sto rische Kulte. D«r Name der C-'.tilU-ns ist. ja geschichtlich yo^eeülMt; mev Gefchlecht hat nicht nur «>ui£ Öteihe großer weltlicher Herren, fcwtoi auch mm LMt ÜÄL» IL+bm joca wi

bev Hohe ein Riesenstcmdbild errichtet hat, das NUN das lachende Land wetthm zu legnen scheint. Bon diesein beinahe vereinzelt sich erlebenden Hügel blickt man weit ins Land hinein. Sck-aut man nach -Ollen, so peht man große Hügelzüge bedeckt von m.'s.fedeh'iten ^^ sich E^rnap Auch gefen Süden hem.

men bedeutende Waldungen bald den Blick. Dir Lkbbän .e Nrr Hüaek bie btc Marne zu beiden Seiten bi'gleiten, sind mit Weinn'lanzimaen glerchiam tapeziert: in ore Rebgärteu hinein schmiegen sich hübsche nvl nC Dörfch^u die m Rogel von der Höhe herab auf di« blicken . Hier und da aber hat sich 'eia Ort am Flusse selbst angesuchelt, lonne gerade unterhalb twn Chatillon P o r t - ä - B i n - ® n ' ^^^^ftusichreM stattlich entwickelt hat und einen fahr- Uchen Uni schlag von 7000 bis 8000 Tonnen zei.ft Denn inm beiden Seiten ecken Bäck)« und Flüßchen der Marne zu. deren Lcmf und deren Ansredl'unaen den Handel und Verkehr so von üler fll sammeln und wetterleiten. So ist. das Land z,mschen Onvco nnb

C V lC x Cl9e ar, ^ a, ! c die an dem von jeher geschichtlich bedeutenden Mlarnelaufe. ihren Anschluß an die c^oßä WE

*

. *Ei-ne neue Danteha ndschrift. Tr. Ludwigs Bertalot m Friedrick-sdors bei Frankfurt a. M. ist es gelmigen, ein?Haii§ schrift von Dantes Abhandlung über die italienisch- Sprach ,De vulgan eloquentia) Lufznftnden, die er nach einer Mitteilung der «Zeu« Zürcher Zeüuug" soeben veröffentlich. Diese Abhandlm^ Tmttes rck,. ganz abgefehen von der Persönlichkeit des Verfasse??

Ge.lchchte der rtaliemschen Sprach'vrschmrg von Werter ^ Ee darin ine altcite. rn ihren Grundsätzen noch heut: uner- GrU'!2 dcc ttalienischn Mundarten gelbem und a!ch unl? ^ lfteraturgescknckutlich Fragen wertvölk

und s-elbstandige Untersuchungen m der Schrift nieder 'elett bat DEr waren von ih,- mir Mei Handschr.stcn.

io auch di- nouo «... Dr. Bottolo, cn&nte

eine qw\)c ffiuic iwatBclicr Jtiio«5ef[ei ; iu^e«. " t6