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Sturkr-nburl, und stkhtinhcssrn.

ch. A u s R he i n ho s s e n , 30 Mai. Tie Sliargelernte tvar in diefem Frühjahr äußerst günstig. Die gerade für den Spargel vor­teilhafte Witterung brachte Erlräsw herein, wie sie sonst um diese Zeit seltm waren. Irr der Eiemorkung Herdesheun werden täglich blS zu 200 Zentner Spargel versandt, während die Ernte sich Tag für Tag auf etwa 300350 Zentner stellt. Man kann die Ein­nahmen aus der Spargelernte für ganz Rheinhessen auf viele Mil- liou»nt beieckZnen Einzelne Gemeinden haben allein Einnahmen von 400 000500 0O0 Mk.

Dcss-n Nassau.

a ' Mai. (Zoologischer Gar-

J 1 * «Ir* 1 Island an Grosttieven, wurde durch die Geburt eines onesenkarrgnruhs vermehrt. Das junge Lama, das Wiscntkälbchen und die i'nngen Mouslvn-Bastarde entwickeln sich vorzüglich Die Xx'gehaminlnng wurde nur zahle ei cl>c l)eimisck>e Arten erweitert.

verrn Bahrchossauffelier B u s ch - Weihkirchen wnrbc ein Pracks trger Hühnerhabicht geschenkt, und von Herrn Bnustdruckereibcsitzer Anselm Feh, hur, zwei hochrassige Perückentauben. Tie Schau nutz bar er Wildpflanzen, Wildgemüse, -Salat, Tee und Arznerkräuter nt nicht mehr, wie im Borjah.-e, in Holzkasten, son- ???. lCm Nuwdbeet vor dem Vogel hause ausgeplonzt. Tiefe Ausstellung wechselt mit der Jahreszeit.

X Hanau, 30. Mai. Im l>cnack>barten Dettingen brach ein yröPeres Schadenfeuer aus, dein drei Scheunen zum Op'er fielen. Als EntstelmirgsUrsache wird elektrischer Kurzschluß bezeichnet. r Ximburg, 30. 93iai. Bischof Augustinus von Lim- vnra rnchtet unter dem Hinweis, daß Ge-nevil Luden dorff ihn vrieilich um warme Einpsel^nng der Spende für die Kriegs- bes ch ädig teil gebeten habe, Mi seine Diö'-esw^en die dringende Ani- wMerung. rn den nücknsten Tagen für die Sammlung Herzen und r- ö *5 Vlt imb trendig zu ömtnt. Er selbst habe dem General ans ,elne Bitte p->siwmdend geamtw>rtet, daß er- nichts wüßte, ivas er lieber täte, als dieser Ausfiordornng zu entspreck-en.

"" Vom Taunus, 30. Mai. In die'en Tamm kann der F-eld.-erg ans eine 90räln-ige Besiedelung zurückolichm. tCT Hechtaunus schon seit dem 18. Jah'-hnudert gern von Wan verern misgesncht nnwde, so sorgte man doch anffallendertveiie erst recht spät >ür geeignete Unterkunft gegen die Wittenmqsundilm-,* tinr dem r.rfblvrg. 1828 tieft der frankfurter Physikalisch' Verein aus dem Kulm ein rvl^s Vl«kl)aus erricki^en. 1851 bauten Frnnk- furter Künstler ein Bierzelt, vmi dem noch hurte im Histvnschm Museum zu ?uunksilrt ein ausgezeichietes 0Kmälde vorhanden ist. Tein Zelte folgte 1853 ein zweitns. 1860 baute Bürgiernreister ungeheuer ans Obnnxnfenlxntg mit Unterstntzimg de> Geugr^nlichm Dsrems m Frankfurt das alte Fe l d b e r g'ba u s. Hier wurde 1882 eine Po,mgmtur und steter eine der ersten Fern'vr'btellcm m weite'.em Um-krerse eingericks^ct. Ter nun von Jahr zu'Jahr wachsende Waridritierkehr auf dem Feldberge forderte dann den Bau von zwei weiteren Gasthäusern, die vvn dm beidm Neistm- berger Bürgern >Ltimn und llnge^ier' 1895 und 1896 crrichet wnrvm. Am 12. öftoBer 1902 gesellte sich der Frldbergtuuni ^w'mEikbs zu den drei GaW urfern In wenigen Jalnn wird aus der Kuppe der rwn einem Turnsrn.-nde gestiftete H ul kn bau Tur b.c Feldbergfche erstrl-en. Ter Heine Feldlxig hat vor 5 Jahren mich ferne erste Ansiedlnng erhalten: die meteorologischen statinen und die GTbM^viixrrte der Universität Frank ir:

ü). -o5iti H uns r ü ck, 31. Mai. In Siniinern gibt e? einen alten ^,-rm, den Vi:m:n Sck>i..>?rt>. nitics t :lr m hat, mi

Marine Verein.

Heute, 31. Mar abends 10 Uhr trifft Kamerad

4124 Kapitnnletttnant Schuiehl

hier tin. Zusamniknkunst zur Begrüßung 9-/, Uhr bei Hopfeld. Dunkler Anzug, roeiijt' Mütze.

Vollzähliges Erscheinen erbittet Der Vorstand.

bekannte Räuberhauptmann Schrnderhannes, der vor über 100

Jahren in Mainz hingerickstel ivurde, aus diesem Turm einmal entsprungen ist. 9hm hat man zivei franzäsistlZe jvricgsgefangene, die aus dem Gefangenenlager bei Lmidau entsprungen ivaren, und sich hierhin verzogen hatten, wo sie il^en Lebensunterhalt durch Einbrüche jit gennnncn versncksten, im Walde bei Biebern fcsd gel-alten und in dem bctr. Turm verwahrt. Ueber Naüü brach der eine mit eipem Eimerhenkel die Wand des Turmes durch und entwischte.

Hessens Weinlmn und Weinernte 1917.

Tie Grvßh. Hessische Zentralstelle für Landcsstatistrk ver­öl fcntlrchit ein? Fülle fesselnden Zahlenmaterials über den Weinbau und die Weinernte 19l7 im Großherzogtnm Hessen. Im Ertrag standen 12 948 da Land und zwar 11 844 da fiffc Weißwein- und 1104 ha für Notweinreben. Tie Provinz Oberhessen ist an der ge­samten Anbaufläche mit einem ha beteiligt. Diese Fläcks« erbrachte erneu Mosterttug von 444 1.50 dl gegen 280 915 hl in 1916 und 514 422 hl in 1915. Ter Mostertrag belief sich pro ha 1915 ans 39,5 hl, 1916 aus 21,6 und 1917 auf 34,1 hl. Ter Gesamt­wert des erzeugten Mostes stellte sich 1915 auf 23 955 711 Mk. (trotz des hvl^n Mwsbertrages!), 1916 auf 41 426 491 Mk. und stieg 1917 auf die Phantast! ich? Höh? von 140 386 510 Mk. Ter Tiirchsch.nittsw'ert betrug für die Gesamt-Mosteimte während der Jahre 19051914 aufs Jahr 11 289 473 Mf. Durch chnittlich betrug der Mostuvrt von einem Hektar 1915: 46,6 Mk. itrotz der Netvrdermte!), 1916: 147,5 Mk. tmd 1917: 316,1 Mk.

Es belief sich demnach der Geldrohertrag von 1 ha Nebfläche für 1915 ans 1839, 1916 auf 3180 und 1917 auf 10 842 Mt. gegen im Dirrchsckmittsertrag von 854 für die Jahre 19051914. Ten h-ö-ckfjen lErntoertrag hatten Mzep und Umgebung mit 120974 hl 36 697 301 9J*f. Wert: dmm folgen Worms mrd Umgebung mit 79 278 hl ---25 487 282 Mk. Den höchsten Moft- erti'ag aus 1 ha l>atte das Rbünhessischl' Nahe^ebiet mit 46 dl. Ten luchs en Durch'ckmittstrert von 1 ha Rebfläckse er-zielte ebei,falls das NlseinHeinfcki' N-gi^egebiet mit 14 818Mk. Tas sind Ziffern die für den wirtschrMichm Wohlstand der hessischen Weinbau gebiete eine beredte Sprach? reden.

lich.gewählt, der den Fürsten zu dem großen Unternehmen kx glück-

wiinschte, von dem er eine reich- Ent) «klung erhofft. Nach beU Bildung verscksiebener Ausschüsse erstattete der Leiter der Akademie, Gel-eimrat Schreiber, Bericht über die Vorarbeiten, den Aus­bau und die zukünftige Entwicklung. Unter den Stiftungen rag- lene des Vaurats Kellner lBarmen) von X U Million Mark hervor. Geheimrat Kahl schloß mit warmem Tank für das tiefgehende all­gemeine Interesse an der gemeinscksastlichen Arbeit. Ter Abend endete mit Konzert und Gesangsvorträgen, Zapfenstreich imH Feuerwerk im Schloßgarten.

sverl

Nit verst cit^- 77 cilc 1 ,rtcl)ten.

Die Fürst Lcvpold-Nkgdemie in Dcrmold.

. Detmold, 30. Mai. (MTB.) In feierlicher Weise vollzog sich nachmittag im Thwnsaal des altertümlichen er-

rnnerungsvollen Nesidcnzschlosses die konsdituierende Sitzung des Ehrenansschusses der F ü r st- L e o po l d - A ka d e m i e, zu der zahlreiche Teilnehmer aus ganz Deutschland erschienen waren, die von dem Oberhofmarichall v. Loos und dem Ehcf des Geheimen Zivilkabinelts v. Eppstein begrüßt wurden. Fürst Leopold, be­gleitet von sernan Brüdern, den Prinzen Ber^il-ard ilnd Julius Ernst, bot in seiner Eröffnungsrede ein herzlickyes Willkommens und dankte für die tiefe Anteilnahme an der Akademie, die den tüchtigen denischeu Söhnen die Bahn ebnen solle zum Wohle der 0K,amtl)eit. Ans dieser Erkenntnis, fuhr der Fürst fort, reiste der Plan zu die,cm neuartigen tvisscnschaftlickm Unternehmen, in dem, Wunsck>c, dem Vaterlande zu dienen. Gott dienen, heißt dem Nächsten dienen. Zu einem solckn'tl Ticnst haben nur uns zusammen- gcfimden bei diesem Werk, von dem Gott rStröme des Segens

ausgchen lassen möge in das Leben der Völker und Staaten _

Zum Borsipcnden w . i-nrat Professor ii a 0 l ^Ber-

vernr i schier-

Moskau, 30. Mai. (WTB.) Ein ungeheuerer Brand m der Nähe des Bahnhofs der Eisenbahn KasanÄioskau am 26. Mai erzeugte eine statke Explosion von Artilleriemuni^ t^io n in vie^n Dutzend Wagen. 350 Wagen mit brennbarem, Sprengmatecial und Vorräten verbrannten, Dutzende von Aicn- sckien lind vermutlich umgekvmmen.

* Die dritte Generalversammlung des Ver­bandes deutscher Hausfrauenvercine wird in diesem Jahre in den Tagen vom 25. bis 27. Juni in T r e s de n in dem von der Stadt zur Versügung gestellten Bibliotheksaal des 9ctuen Rathauses statt finden. Es werden sprechen: Herr Professor Bruck, Leiter des Seminars für Vcrsich?cungswisscniänrft in Hamburg, über ,.Vcrsiä^inngsrechtlick-e Probleme", ein Thema, das an die neueste in Llngriff genommene Arbeit des Verbandes, die Kranken- und Fürsorgevecsick-erung der Ha?:siranen, anknüpft. Frau Hedwig Heyl-Bcrlirk, über ..praktische Tagrssragen für die Hausfrauen- vereine" und Baronin v. Honi-Münä-en überGemeinsame Arbeit der hauswirtscl-afll-chen Schulen und Hausfrauen vereine der An- g.'stelltenfrage gegenüber". Ein ösfrntlichrr Alrndrortrag von Herrn Pwjessor Voigt, Leiter des Botanischen Instituts für angewandte Botanik in Lwmburg. wirvUnsere wichtigsten kolonialen v'ioh tosfe Nahrungs- und Genußmittel, b-e^pin st fasern und Kautschuk" an Hand von Lickü- und Wandelbildern zur Darstellung bringen. Ter übrige Teil der Tagesordnung ist den reichhaltigen Fragen und Arbeiten des Verbandes und der ihm angeschlossenen Hausfrauen- vereine gewidmet.

* Die häßliche Germania-Po st marke eMich durch eine, dem gegenwärtigen hohen Stand der deutschen Gebraucl)s- graplnk entsprcck>eißdc neue Frümarke zu ersetzen, ist ein sckwn oft geäußerter, aber leider bisher noch nicht erfüllter Wunsch nwhl des ganzen deutscheir Volkes. Woran es liegt, mag liier nicht untersuchit Iverdeu. Jedensalls dürste cs allgemein svenbäg begrüßt werden, daß eine Ml/ilfe in greifbare Nähe gerückt erscheint, indem das Kgl. Lau de sgewerbe museum in Stuttgart soeben ein großes Preisausschreiben zur Erlangung gediegener Künsttermt- würfe erlaßen hat. Durch die Stuttgarter Baut Stahl & Federer A.-G., die bereits in einigen Wettbeiverben ihre Kunstliebe betätigt hat, in den Stand gesetzr, schreibt die 2)!useumsdirektion (G. E. Pazaurck) Preise im Geiomtbetr-rge von nicht weniger als 8000 Nkk. aus und fordert alle berufenen deutschen Künstler deine Dilettanten) auf, dieser Frage iiwc AustnerKamkcit zuzuwenden. Die Frist bis Ende August ist reich bemessen; das fachmännische Preisgericht bürgt für die gerechteste, von jeder Einseiticsteit freie Beurteilung aller Arbeiten, von denen die besten dem 9i?ichsPostamt zur VerfügimA ges'c.lt werden sollen. Die näheren Unterlagen kann jeder Künstler, besonb^rs jeder Graphilvr, aus Wunsch sofort von dern genannten! Museum ko..eulos ' ' "

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