f$riü trnier E&t&niitg tEfter Selbst ändigk^tk ein*# starkeir gennig- teu freien Bulgariens nxir ber Schlußnunsch l»5 Rödners, bcm stürmischer Beifall gesollt wurde. Nach Schluß des Vortrages wurde Dr. P-aasche vom König in längerer Andien- empfangen, der den Wunsch anssprach, ihn am Samstag nochmals Ml sehen. Auf Eiu- latnmg Lxs Oberbefehlshabers S che kow , der eine längere Untcr- -vednng mit ihm hatte, bergab sich Pasche. l-eutt früh in Begleitung seiner Qkittrn an den Sitz des Haupt-imrtiers. Ter deuisck>e Ge- s-mwteGras Oberndorfs und Gräfin OberndoM gaben abends
Zeit kerne Nachrichten vorliegen, muß mit dem Verlust ans die vorn englisck>er Seile gcmeldÄe Weise gereckxnet werden.
Ein cuglischcr Hilfskreuzer versenkt.
London, 25. Mai. (WTB.) Meldung des Renterschcn Bureaus. Amtliche Meldung. Der armierte Hilfskreuzer „Moldavia", 9500 Tonnen, ist am 23. Mai früh torpediert worden und dann gesunken. Es gab keine Mcn- schenverluste unter der Mannschaft, doch werden 56 ameri
Me Tafel M 24 Gcdochm zu Ehren Dr. Paasck-cs, Unter den i konische Soldaten vecnnstt. Es ist zu fürchten, daß sie in einer Gasten u»ar Ministerpräsident Dr. Radoslawvw mit Gemahlin, der ^ Abteilung durch eine Explosion gelötet wurden.
Präsident der Kabinetts des
Markow.
Sobranje Watscl)ew und der Chef des politischen Königs Dobrvwitsch sowie der Gencraladjutant
Frage.
London, 25. Mai. Madrid vom 24. Mai,
79 spanische worden seien. 52
(WTB) daß seit
„Mvrnitl-g Post" erfährt aus
Begum der U-Boot-Krieg.es Schiffe mit 160000 Tonnen torpediert <^^lamJcr seien dabei ums Leben gekommen.
Arrs
Graf Burian über dre polnische
Wien, 25. Mai. (WTB.) TaS Koiaespondenzbureau meldet: Tie „Polnischen Nachrichten" melden: Auf Einladung des Grafen Burian fand eine Konferenz des Ministers des Acußern mit dem Präsidenten des P o l e n k l u b s statt. Wie von führender polnischer Seite mitgcteilt ivird, erklärte Graf Burian, das; nWhrcnd der letzten Besprechung im deutschen Großen Haupt-' guartier die polnisck^c Frage in keiner Weise entsckpeden imirde und daher als offen stehend zu bctr achter sei. Burian versicherte dem Präsidium, das; er wärmste Sympathien dafür hege, die polnische Frage einer günstigen Lösung entgegenzuführen. Ter Minister des Aeußeru teilte sclstießlich mit, daß er sich schon in den allernächstest Tagen nach Berlin begeben iverde, wo die polnische Frage zur Erörterung gelangen werde. Er ersuchte das Präsidium, dahin zu wirken, dast das polnische Volk imb dessen parlamentarische Vertretung die Ergebnisse der Verhandlungen, die vielleicht in nicht allzu langer Zeit vorliegen würden, geduldig abioarte.
Der Seekrieg.
Neue A-Voot-Erfolge.
Berlin, 25. Mai. (WTB. Amtlich.)
U-Boot-Erfolge auf dem Nordsee-Kriegsschauplatz. Nach den emgegangcnen Meldungen unserer U-Boote 46 500B r.-R.-T.
Ein tief beladener Frachtdampfer von mindestens 6000 Brutto-Reg.-Tonnen wurde aus starker Sicherung, ein anderer großer, Iwladener Dampfer aus gesichertem Geleitzug herausgeschossen.
. Der Chef des Lldmiralstabs der Marine.
Berlin, 26. Mai. Neue U-Voot-Erfolge im Sperr- 6ebiet um Jtalien: 5 Dampfer mit zusammen etwa ^7 000 Br.-R.-T. Hiervon versenkte das von Kapttänleut- nant Heinrich XXXVII., Prinz Neuß, be fehligte M oo t drei wertvolle große Dampfer von zusammen rund 19 000 Br.-R.-T., unter ahnen den französischen Truppentransporter St. Anna (9350 T.).
Bon der österrcichircheu Flotte.
Wien, 24. Mai. (WTB.) In einer schriftlichen Beantwortung der Anfrage des Reichsratsabgeordneten Denk betreffend die T o r p e d i e r u \\ g S. M. Schisses „W i e n" erklärte der Landesverteidigungsminister, daß es feindlichen Motorbooten gelungen sei, sich den mit Sperranlagen gesicherten Einfahrten des neuen Triester Handelshafens mlbemcrkt zu nähern. Daß außer dem Kriegsschiff „Wien" noch ein zweites Schiff einen Torpedotrefser erhalten hätte, entspreche nicht den Tatsacl-en. Die Organe, die an dem Verluste der „Wien" die Schuld trügen, würden zur Verantwortung gezogen werden. Der Vorwurf, unsere Schiffe lägen untätig in den Häfen, könne sich nicht auf die weitaus überwiegende Mehrzahl unserer Einheiten beziehen, da diese bis aufs äußerste angestrengt und tätig seien.
rrrad Lamv.
Gießen, den 27. Mai 1918.
Ludsndorss-Spende.
Merkfpruch:
Von des Großen Friedrich SchlvrrlstteichttN an Lns zu unseren Stegen im W-eltkrieg 1914—1918 hat jeder dem „deutschen Militarismus" steaprcrte Pfennig. ftdcr Bluts- und Schweißtropfen dazu Leisel ragen, aus des alten Deutschen Reiches Slreufandbüchsz dieses mächtig Magende Herz Mitteleuropas zu schaffen, das jetzt dem ganzen Erdball Widerstand leistet. Kein Wunder drum, daß sich unsere Feinde über der: „P otsdamer 61 -e i st" entrüsten. Aber
tr agikomisch: daß es sognmnnte Deursck-e gibt, die diese Entrüstung immer noch mitspielen.
Pari! Oskar Höcker Hauytmann d. L.
Amtliche Personalnachrichten. Der Groß-
pchertem Geleitszug auf dem Wege Gibraltar-England durch Torpedo versenkter Dampfer, der auf etwa 4500 Br.-R.-T. geschätzt wurde, inzwischen als der englische Truppentrausportdampfer Nirpura (7640 Br.-R.-T.) mit einer englischen Kavallerieabteilung an Bord ermittelt wurde.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
Ein deutsches U-Boot verloren gegangen.
London, 25. Mai. (WTB.) Tie Admiralität teilt inst: Eines unserer atlantischen Geleitunterseeboote berichtet nach der Rüch, kehr in seinen Stützpunkt: Am 11. Mai sichtete es auf der Höhe des Cap St. BAncertt, während es auf einen Geleitzug wartete, ein deutsches Unterseeboot vom sogenannten Kreuzertyp und vernichtete es. Ta zurzeit schwerer Seegang war, gab es keine Ueberlebenden. Kurz darauf wurde ein anderes feindliches Unterseeboot gesichtet, das aber durch eckiges Tauchen dem Schicksal seines Gefährten entging. Angesichts der ^Tatsache, daß es dev erste Un^rscekreuzer war, der zerstört worden ist, wurde beschlossen, dtmc der üblichen Regel, die Zerstörung einzelner feindlicher Unterseeboote nicht »u melden, ab^csehen.
Das Wolfssche Bureau bemerkt dazu: Da über eines unserer
1 ^ xrn Unterseeboote seit längerer
Jüngerer Tn^lühner
gesucht. Eg ly, 01047
Landg raf-Ph iluw-Piatzö.
Ä.
17. Mai d. I. wurde der Großh. Regierungsbauführer des Hochbaufachs Wilhelm 'Gravert aus Höxter i. W. zum Großh. Regierungsbaumcister ernannt. — Der EEoßl)erzog hat am 25. Mai 1918 den Amtsrichter bei dem Amtsgericht
Darmstadt I, Amtsgerichtsrat Georg Hö rle, auf sein Nach- sucheu unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste mit Wirkung vom 1. Juni 1918 Ln den Ruhestand versetzt und ihm die Krone zum Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.
** Arbeitsjubiläu m. Kupferschmied Friedrich Speyer aus Klein-Linden beging am Samstag, 25.-Mai, sein 25jähriges Dienstjubilänm bei der Betriebswerkstätte Gießen. Aus diesem Anlasse wurde der Jubilar von der Ersenbahu-Direktion und seinen Arbeitskollegen reichlich beschenkt. Vom Eisenbahner-Verband wurde ihm zu seiner 25- jährigen Mitgliedschaft ein Diplöm überreicht.
^ Nähgarnverteilung. Das den Gewerbetreibenden (Schneidern, Schn«dermniM und dergl.) und den Anstalten für das 1 Vierteljahr 1918 zustehende Nähgarn ist der amtlichen Bcr- kcncksslLlle A. Holterhoff Söhne, Gießen, Seltessiveg 20, zum Verkaufe überwiesen worden. Näl-eres siehe Anzeige ist cil.
WOHBflOB HMBKn ■OWBSXnaBB - * »' . «re kbwb —■—M
** Festsetzung von Erzeuger-, Großhandelsund Kleinhandels-Höchstpreisen für das Großherzogtum Hessen und den Regierungsbezirk Wiesbaden. Auf die Bekanntmachungen heutiger Nummer wird besonders verwiesen.
** Ter Aus s ichts turm aufder H o ch w a r t ist rüpeca? turbedürstig und wird deshalb bis auf weiteres geschlossen.
** Lichtspielhaus, Bahnhofstraße 34. Das bedeutende Filmwerk „Der tanzende Tor", die Tragödie eines Pirrots, mir W a l d e m a r P s i l a n d e r in der Hauptrolle, erlebt morgen Dienstag seine Uraufführung. Außerdem steht das Lustspiel „Papachen macht 'n Seiteusprung" auf dem Spielplan. (Siche Anzeige.)
Kreis Büdingen.
X N i dd a, 26. Mai. In dein vor zehn Jahren ausgebrochenen Konkurse über das Vermögen des Vorschuß- und KveditvereinS Ober-Mockstadt, e. G. m.u.H, zu Ober-Mockstadt soll jetzt die 8. Abschlagsverteckung erfolgen.
Kreis Schotten.
# Schotten, 27. Mai. Die Hessische Tapserkeitsniedaillo erhielt Wilhelm Albert. — Ulrich stein. Zu Ehren feldschützen wurden ernannt: Ferdinand P f a n n sti e l, Wilhelm R ü h l,
Kaspar Jost V., Karl Lenz Karl Schmidt I. und Heinrüch Müller.
Hesfrn-Nassau.
— Bad-Homburg v. d. H. 27. Mai. In einem Nachbarorte war die Aushändigung von Einmachzucker von der Er ültung d^r EievablieserungsEicht abhängig gemacht worden. Wenn bis- [yvc die Hühirerhalter fast gar keine Eier abgeliefert hatten, so änderte sich das Bild mit einem Schlage, als die Bürgermeisterei kurz erklärte: Ohire Eier nicht ein Grcnnm Zucker! In einem Tage hatten sämtliche Hühner kalter sämtliche noch im Zkückstande befindlichen Eier prompt >abgeliesert. 9?; * gab's auch Zucker!
— Uiingcn, 27. Mai. Tie Stationsgebäude der Bahrihöfe Wehr he im, Köppern und Saal bürg wurden in einer der letzten Nächte von einer Diebesbande heimgesucht. An allen Orten sielen beu Einbrechern Gälobeträge in die Hände, aus der Station Saalourg wurden zudem Zigarren und Lebensmittel gestohlen. Sodann zerstörten die Diebe in Wehrheim und Köppern zahlreiche Einrichtungsgegenstände mib vernichteten die Akten.
I Tarmstadt, 25. Mai. (Strafkammer.)
irei 17jährige
Bürschchen aus Buttelborn müssen Einstiegdiebstähle und Plünderung von Hastnstäcken mit 6, 5 und 5 Monaten Gefängnis düsen. — Ein 16jährlicher Bäckerlehrling aus Ofsenbach verübte fünf Einbrüche in Lederfabriken und erbeutete Wären für einige Tausend Mark. Er erhält zwei Jahre Gefängnis. Ein 17jähri.ger Monteur, der Arveimal dabei war, erhält 10 Mvnate ^Gefängnis und ein 16jähriger Pvrtefouckle, der einmal miüvirkte, 4 Monate Gefängnis. Der 30j<A7rige Händler Binz. M a schal l wird wegen Hehlerei zn 9 Monaten Gefängnis verurteilt, ein 16jähriger Portefoucklev zn 4 Monaten. — Eine Hoteldiebin wird in der Person der 26jährigen Fabrikarbeiterin Frieda L.csagang von Ofsenbach zu 7 Monaten Gefängnis verurteilt.
-- W i e s b a d e n , 27. Mai. Ter Berufungsinstanz irr dem bekannten Prozeß gegen den Pionier hauptmann P h i l i p p i - Wiesbaden wegen Bestochmrg ist stattgcge.,en worden. ES findet ein sneuer Berhandlun gstermin an der Main'er Strafkammer statt. Zur Bewältigung dis umfang eichen Sachwrstäubi^cn- und , eugen- Zapparates sind vorercht zehn Berhandlungstage in Aussicht genommen. Hauptmann Phckippi war vom Mainzer Gouvernementsgericht zu drei Jahren Gefängiris verurteilt worden. Bor der Wiesbadener Strafkammer hatte er am 6. März in seiner Eigenschaft als „Kaufmann bzw. Fabrikbesitzer' einen Freispruch erzielt. Gegen dieses Urteck, das bekaTnttlich großes Aufsehen erregte, ist nun mit Erfolg Berufung eingelegt worden.
vermischtes.
fz. A s ch a f f e n b ur g . 25. Mai. Gestern nacknnittag gerieten mehrere Waggons mit Torf eines Güterzuges auf der Station Partenstein in Brand. Da durch starke Rauck)errtwicklung und Abräumen der Wagen der Turchgcrngsverkehr für die Spessattbahn nach Aschaffenborrg gespertt war, so mußte der Würzburger Sckmell- zug und andere wieder über Lohr zurück nach Gewunden, um die Fahrt über Elm fottzusetzeu. Erstercr erlitt durch diese Störuirg vier Stunden Verspätung. Man vermutet als Enlstehungsursache Fnmkennmrf der Maschine.
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