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m. ((b Stoeöes Vlatt

Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhessen)

Dienstag. 2(. Mai (9(8

MDBManaMi

Are» Stadt und Land.

Gießen, den 131. Mai 1918.

Sammelt Maikäfer.

Maikäfer bilden ein vorzügliches Hühnersukter mch Bei- futbtr für Sch^veirve, mit 87o/ 0 Tvoekensubstanz, 55<>/o stickjtoff- fydUsgen Stoffe und llo/o Rohfett. An Hühner kommen die M^r in rohem Zustande verfüttert tverden, müssen dagegen b<$m Verfüttern an Schweine gelocht oder geröstet werden, da sie der Zwischen Wirt des Rvesentratzers sind, eines Darm- pavasiten des Schweines. Das Girrsammeln der Käfer findet am besten an kühlen ünd trüben Dagen statt, an denen sie sich leicht von oen Bäumen schütteln lassen. Die Maitäfer schädigen unsere Bäume durch das Absressen des Laubes. Die Ärger,inge, ein ebenso wertvolles Kutter, schädigen ccks Wurzelfresser unsere Getreidepftanzen und lassen sich beim Pflügen des Ackers hinter dem Pflug leictch einsammeln.

*

** Das Großh. Hess. Regierungsblatt Nr. 12, «ruSgegeben Darmstadt, den 17. Mai 1918, hat folgenden Inhalt: 1. Bekanntmachung, Kriegszuschläge zu den Gebühren der Grotz- herzoa' ' n Oroogerichir betreffend. (S. 121.) 2. Bekanntmaar-- ung nt. ^ emüseversorgung. (S. 127.) 3. Bekanntmachmig über die Vornahme einer Wohrrungszähllmg. (S. 127.) 4. Bckwrnt- machwrg, den Norbeveitungsdienst und die Prüfung der Reggrra- wren bei der Staatsanwaltschaft betreffend. (S. 128^

** Ei l- u n d Fr a chtstü ckg u tv e r keh r. Die bishen- aeu Annahme-beschränkungen für Kracht- und Eilstückgüter fallen vom 21. Mai an fort. Es bleiben nur noch folgende Einschränkungen bestehen: Die Begrenzung des Höchstge­wichts der einzelnen Stücke ist ber Eilgut auf 100 Kilo­gramm, für beschleunigtes Eilgut auf 50 Kilogramm festge- fefyt; Hvlzverschläge, Lattengestelle und Herrasse werden mrr in Ker^gtem Zustande angenommen. Schließlich bleiben auch diejenigen Gitter, die seither schon zugunsten des Wasser- tvegs von der Beförderung mit der Eisenbahn ausgeschlossen waven, auch weiterhin ans den Wasserweg verwiesen. Im übrigen nehmen die Eisen bahn die nststellen nunmehr be­schleunigtes Eilstückgut und Frachtstückgüt wieder ohne weiteres zur Beförderung an. Für die Auflieserung in größeren Mengen ist vorherige Vereinbarung mit der Ber- siindabfertigiurg erforderlich.

** Aenderunzen in dem Be st and und der B c - stellung der Bezirks st ellvertreter des Denkmal- oflegers für die Altertümer. Der Bezirksstellvertreter Leutnant a. D. Gieß zu Heppenheim ist gestorben. Auf ihren Antrag sind die Bezirksftellvertreter, Major a. D. Dr. Kramer m Gießen ans Gesundheitsrücksichten, der Bezirksstellvertreter Geh. Schulrat Dr. Pitz aus Anlaß seiner Versetzung von Msfeld nach Darmstadt, von dem Amt als Bezirksstellvertreter entbunden worden. Infolge dieser Veränderungen sind zu BezrrksstettVer­tretern des Denkmalpftegers für die Altertümer neu bestellt wor­den: 1. Großh. Oberlehrer Prof. Hcnkelmann in Beusheim für

die Kreise Beusheim und Heppenheim, ausschließlich Wimpfen, Hohenstw'. Iinkenhof uird 5)elmhof. 2. Großh. Forstmeister Zeh in Wimpfen für die zuletztgencrnnten Orte des Kreises Heppenheim. 3. Großh. Oberlehrer Profeffor Helmke in Gießen für die Kreise Oüeßen uicd Säwtten, soime für die nördlich der Bahn Fried- berg)cidda imb östlich der Bahn GießenGelnhausen gelegenen Orte des 5tzrei,es Büdingen. 4. Grvßh. Oberlehrer Professor Dr. Blecher in Friedberg für den .Kreis Friedberg und die unter 3 nicht genannten Teile des Kreises Büdingen. 5. Oberpfarrer Knodt in Schlitz für den Kreis Lauterbach.

Spielpian der vereinigten frankfurter Ztaöttheater.

Gpernhaur.

Mittwoch 22. Mai, 71/2 :Die Rose von Sttrmbul" Donners­tag 23., 7:Tie tzZezeichneben". Freitag 24., 7%:Der Ursaust" Samstag 25.: Geschlossen. Soirntag 26., 7:Tie Gezeichneten". Montag 27., 7; 1. Gastsp. v. Rob. Huft v. d. Kgl. Hosoper Berlin. Aida . Dienstag 28., 7 i/ 2 :Niobe". Mittwoch 29., 7: 2. u. letztes Gastsp. v. Rob. Huft.Tie.Hugenotten".

ZHausolelhaur.

Mittwoch 22. Mai, 7:Liliom" Donnerstag 23. 71 / 2 : Sondervvrft. f. d. Rüftgs.-Jnd.Wilhelm Dell". (Kern Kartenv.) Freitag 24., 7y 2 :Ter Snob". Samstag 25., 7: Bei aufgehob. Abonnem. 1. Gastsp. v. Alex. Moissi v. Deutsch. Dheat. in Berlin. ^Hamlet". Sonntag 26., 3V 2 : Bei kl. Pr.Clavigo" 7:2. Gastsp. v. Alex. Moissi.Der lebende Leichnam". Montag 27., 7y 2 :Ju­gend". Dienstag 28., 7 : Bei aufgehob. Abonnem. 3. Gastsp. v. Alex. Moissi.Romeo und Iülia" Mittwoch 29., 7>/ 2 :Der Ursaust".

* Batavia, 17. Mai. (WTB.) Tie Niederländisch-indische Presse-Agentur meldet, daß in Ncu-Guinea außerordentlich rei^^e^o^e^^^rre^e^n^ntdeckt^oorden^ftnd^E^^^,

Lctztc llacbvldytcn.

Der neueste Vevicbt der Heeresleitung.

(WTB.) Großes Hauptquartier, 21. Mai. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Der Kemmel war gestern wiederum das Ziel starker feindlicher Angriffe. Sie sind blutig gescheitert. Die Ver­teidiger des Kemmelberges haben einen vollen Erfolg er­rungen.

Ain der Front von Voormezeele bis westlich Dranoeter leitete stärkster Feuerkampf die Jnfanterieangriffe ein. Ihr Hauptstoß war gegen den Kenrmelberg und seinen Westhang gerichtet. In mehreren Wellen brachen die r^rn eingesetzten französischen Truppen vor. Jnfanleristischer und artilleristi. scher Feuerkmnps brachten ihren Ansturm zum Scheitern und zwang sie unter schwersten Verlusten zur Umkehr. Oerttiche Einbrüche des Feindes in unsere Trichterzone wurden im Gegenstoß wieder hergestellt. Oestlich von Loker ist noch ein Franzosennest zurückgeblieben. Englische Divisionen stan­den nach Gefangenenmlssagen in dritter Linie bereit. Da den Franzosen jeder Erfolg versagt blieb, kamen sie nicht mehr zum Einsatz. Am Abend und während der Nacht nahm der Artilleriekampf mehrfach größte Heftigkeit an. Erwitte ftind- liche Angriffe aus Loker heraus und nächtliche Teilvorftüße nordöstlich von Loker wurden abgewresen.

An den übrigen Kampffronten verlief der Tag verhält­nismäßig ruhig. Stärkeres Feuer lag auf unseren Batterie- stellungen und rückwärtigen Ortschaften beiderseits der Lys, namentlich in Verbindung mit örtlichen Jnfanteriegefechten '.prowestlich von Merville. Am Aben^. trat auch bei Bueguoy und Hebuterne, südlich von Villers Brewnneur und an der Avre vorübergehe,rd Feurrsteigerung ein.

An den anderen Fronten nichts von Bedeutung.

In den letzten drei Tagen wurden 59 feindliche Flug­zeuge und 3 Fesselballone zum Slbsturz gebracht. Leutnant Lüwonhardl errang feinen 24., Vizefeldwebel Runey seinen 29. Lnftsieg.

Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff.

Der Fliegerangriff auf Köln.

Köln, 20. Mpi. Dfer lechche feftchliche Flisgevcm-cxriff aut Wlu galt absichtlich allein der BevÄSerirng ver Stadt, nicht der Festung. Sechs Flieger warfen mitten in die JnnOrstzadt zn Verkehrs reicher Ärvrgenstuilde 23 Bvnrben von. starker Splitterwirkung ab, so daß 25 Tote zu beklagen sind und 47 Verletzte gezählt ivnrden^ Verluste, zu beiten auch die Mißbeachtung der Verhaltungsregeln bei Fliegeoangriffen wesentlich beitrug. Tor Saüjichaden ist gering. (Frkftr. Nachrt.)

Aus der Ukraine.

Kiew, 20. Mai. ^WTB. Nichtaimtlich.) Der Hetntan wohnte gestern .getneinsem Mit dem deutschen, osterreichisch-uNg^ rischen und bulgarischen Vertreter der Eröffnung des ne uen Hauses des ukrainis'chen Klnbs bei, einer litnarisch und künstlerischen Gesellschaft, deren Mitglieder vornehmlich dem svzial-förderalistrschen und fo^ial-bemokratischen nativnab-ukrainy- schen Koefte airgehören. In einer bemerkenswerten mit lebhaftem! Beifall aufgeno-mmenen Rede in ukrainischer Sprache bezeichnete General Skorvpadski es- als sein HaupjAiel, Hand in .Hand mit bent ukramischert Volk eine starke unabhängige Ukraine auf demokratischer Grmtdlage tzu schaffen. Andere Redner feierten; zum Teil in deutscher Sprache, Deutschland, dem das Wiedererstehen der Ukraine zu verdanken sei mrd würrschben engsten Anschluß au das deutsche Reich, dem die Ukraine ein kultureller, wissenschaftlicher und technischer Beztielxung so unendlich viel Dank schulde. Dir Erwiderungsrece des Botschafters Freiherrn v. Mumm klang in ein Vivat, fboreat, crescat sür den Klub und Staat aus, die sich beide ein neues dauerndes Heim gezimmert hätten, dessen Grundlagetr für die junge Republik eine schleunig in Angriff zu ne'hmende ukrainische .Kulturpolitik, vor allen Dingen «durch den Ausbau eines nattonalen ukrainischen Schulwesens sei, worin das sicherste Unterpfand liege für das Erstarken in der wirtschaftlichen nnfo politischen Selbstcchdigkeit des jüngsten Mitgliedes der euro­päischen Völkergemeinschaft.

Die erneute Blufstaktik.

Bern, 20. Mai. (WTB. Nichtamtlich.)Daily Mail" vom 15. Mai schreibt zu der Nachricht, daß die englische Regierung dem Beispiel der französischen folgend, alle Meistbegünsti- gungsklouseln enthaltenden Handelsverträge zu kündigsn werde: Noch unlängsh führt die Zeitung aus, habe der Abge­ordnete v. Schulze-Gävernitz erklärt, daß die Meistbegüustigimgs- kläusel das ^oichllgstr Kriegsziel Deutschlands sei. Gerade darum müsse sie beseitigt und Deutschland nicht gestattet werden, nach dem Kriege erneut eine begünstigte Stellung einzimehmen, die es so schamlos mißbraucht habe. Nach ber Besectigung der Klausel körmten die Mliierten die deutschen Einftchrgüter mit Spezialzöllen be­legen, ^welche den Kiieg bezahlen würde,: und Deutschland die Roh­stoffe vorenthalten würden, bis die deutschen Verbrechen Poll gesühnt feien. Die Deutschen, hätten anscheinend gehofft, daß die englische Regierung niclft den Mut haben werde, vor dem eng­lischen Volke die gewünschte!: handelspolitischen Maßnahmen durch- zufühcen. Liber 'wenn En.gland und Amerika festblieben, könne nicht ein deutsches Schiff den Ozean durchkreuzen und keine Tonne Rohmaterial Deutschland erreichen, bis jedes durch die Tmichbovte versenkte Schiff ersetzt sei und die- Mmrner, die den .Krleg an ge­stiftet und die Menschheit vergewaltigt hätten, der Justiz der ?llli- ierteu überliefert würden. John Bull und Uncle Sam hielten den Schlüssel der Lage in ihren .Händen.

Rücktritt des englischen Lebensmittekkontwlleurs.

London, 20. Mai. (WTB. Nichtamtlich) Nach einer Reuter- Meldung hat ber Lebeirsmittelkonttolleur Lord Rh 0 n d d a, der seinen Rücktritt zu nehm>en beabsichttgt, auf Wunsch des Premier­ministers hin diese Absich,t aufgegeben. Er wird jedoch noch einig» Wochen außer Stande sein, seine Amtspflichten wieder aufzunehmLn Inzwischen wird ihn Clynes vertreten.

Bekanntmachung.

Me Zwischenscheine f«rdi°Fo/oSch»ldverschreibu«gen and Schatzanweisungen der "VLL. Kriegsanleihe

Manen vom

27 . Mai d. 3 s. ab

tu die endgüllteon Stücke mit Ztnsschetnen umgetauscht werden.

Der U,^a:rsch findet bei derUmtauschstelle für die Kriegsauleiben" Berlin W 8. Bebrenftraße 22, statt. Außerdem übernehmen sämtliche Retchsbank- aufialten mit Kasseneinrichtung bis zum 8. Dezember 1918 die kostenfreie Vermittlung des Umtausches. Nach diesem Zeitpunkt können die Zwischenscheine nur noch unmittel­bar bei derUmtauschstelle für die Kriegsanleihen" in Berlin umgetauscht werden.

Die Zwischenscheine find mit Verzeichnissen, in die sie nach den Beträgen und innerhalb dieser nach der Nummernfolge geordnet einzutragen sind, während der Vor- inittagsdienstsinnden bei den genannten Stellen einzureichen. Für die 5% Reichsanleihe und für die 4VA Reichsschatzanweisungcn find besondere Nummernverzeichnisse auszu­fertigen, Formulare hierzu sind bei allen Reichsbankanstalten erhältlich.

Firmen und Kassen haben die von ihnen etngereichten Zwischenscheine rechts »berbalb der Stücknummer mit ihrem Firmenstempel zu versehen.

Vo« den Zwischenscheinen für die I., HI.. IV., V. und Vt. Kriegsanleihe Ift eine größere Anzahl noch immer nicht in die endgültigen Stücke mit den bereits seit 1. April 1915, 1 . Oktober 1916, 2. Januar, 1. Juli, 1. Oktober 1917 und 2. Januar d.. fällig gewesenen Zinsscheinen umgetanscht werden. Die Inhaber werden aufgefordert, diese Zwischenscheine in ihrem eigenen Interesse inögtichst bald bei derttmtavschstelle kür die Kriegsauleibe", Berlin W 8, Bebreuttraße 22, zum Umtausch einzureichen.

Berlin, im Mat 1918.

Reichsdank-Direktorillm.

Havenstein. v. Grimm.

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HoizsubMisfion.

Donnerstag den 23. Mai 1S18, vormittags 8 Uhr, werden folgende Holzsortimente aus den Waldungen der Gemeinde Alleudorf a. d. Lumda vergeben:

Forftwartei I.

Distrikt Fichtenwies, Kalkberg, Obig den Rödern und Naffestramü.

Eichcn-Stiimme: 1. Kl. 2 mit 2,65 Fstm., 2. Kl.

8 mit 11,63 Fstm., 3. Kl. 33 mit 29,08 Fstm., 4. Kl. 73 mit 57,12 Fstm., 5 Kl. 18 mit 9,69 Fstm.

Bucheu-Stämme: 1. Kl. 1 mit 0,92 Fstm., 2. Kl. 5 mit 8,03 Fstm., 3. Kl. 15 mit 15,91 Fstm.,-4. Kl. 2 mit 1,58 Fstm.

Kielern Stämme: 3. Kl. 4 mit 2,69 Fstm., 4. Kl. 12 mit 8,03 Fstm., 5 a. Kl. 24 mit 1t,72 Fstm., 5h. Kl. 52 mit 12,52 Fstm.

Fichten-Stämme: 1. Kl. 3 mit 11,71 Fstm., 2. Kl. 7 mit 16,38 Fstm., 3. Kl. 28 mit 44,11 Fstm., 4. Kl. 29 mit 3161 Fstm., 5 a. Kl. 42 mit 26,75 Fstm., 5 b. Kl. 30 mit 6,96 Fstm.

Forftwartei IR.

Distrikt Langebrnch, Eichstochel, Höllenberg. Eicheu-Stämme: 1. Kl. 2 mit 5.74 Fstm., 2. Kl. 2 mit 2,38 Fstm., 3. Kl. 8 mit 8,12 Fstm., 4. Kl. 29 mit 19,76 Fstm., 5. Kl. 42 mit 18,53 Fstm., 6. Kl. 43 mit 13,15 Fstm.

Bucheu-Stämmc: 3. Kl. 3 mit 2,55 Fstm. Kiesern-Stämmc: 1. Kl.1 mit 2,04 Fstm., 2. Kl. 11 mit 15,52 Fstm., 3. Kl. 41 mit 52,59 Fstm., 4. Kl. 38 mit 36,02 Fstm., 5a. Kl. 13,91 Fstm.

Fiäitcn-Stämme: 1. Kl. 1 mit 4,88 Fstm., 2. Kl.

9 mit 22.69 Fstm., 3. Kl.140mit 226,79 Fstm., 4. Kl. 143 mit 139,14 Fstm., 5a. Kl. 157 mit 92,25 Fstm., 5 b. Kl. 102 mit 29,93 Fstm.

Das Holz ist mit Rinde gemessen.

Angebote sind nach Forstwarteien und Klassen getrennt, verschloffen, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zu obigem Termin bei Unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen. Angebote mit zusammen­gezogenen Klaffen oöer mit Bemerkungen usw. ver­sehen werden nicht berücksichtigt. Zuschlagssrist bis 30. Mar 1918.

Allendors a. d. Lumda, den 16. Mai 1918. Grvßh. Bürgermeisterei Mendorf a. b. Lumda.

©eia,

Holzversteigerung.

Freitag den 24. Mar 1818, vorm. 8 Uhr anfangend, werden in den Waldungen der Ge- ineinde Tlllendorf an der Lumda, Distrikt Eich­stachel und Höllenberg (Forftwartei 2) versteigett: 248 Rm. Buche, 2 Rm. Fichten-Scheitholz 230Rm.Buche,54Rm. Eiche,46,5 Rm.Fichten-Knüppel 49Rm.Buche,75Rm.Eichen, 237 Rm. Fichten-Reisholz 65 Rm. Buche, 35 Rm. Eiche, 81 Rm. Fichten-Stockholz 2Rm. Derbstangen, 19 Rm. Eichen-Nutzknüppel. Zusammenkunft im Disttikt Eichstachel.

Allendorf a. d. Lumda, 15. Mai 1918. 3757

Großh.Bürgermeisterei Allendors a. d. Lumda. _ Rein. _

Bekanntmachung.

In den Wagen der städüschen Straßenbahn wurden in der Zeit vom 1. bis 30. Avril 1918 nachfolgende Gegen­stände gesunoen:

3 Damenschirme, 1 Geldbentel 1 Marktbeutel, 1 Griffel- kaffen. 1 Aiävvchen Briefpapier, 1 Paket Tannenholz, 1 Buch^ebenslotto", 1 Paar Holzsandalen, 1 Hand­koffer aus Rohr, 1 Paar gestrickte Handschuhe und 1 Paar Glacehandschuhe.

Die obigen Sachen können aus dem Bureau der Elektrizitätswerke und Straßenbahn, Lahnstraße 28, Zimmer Nr. 4, in Empfang genommen werden. 3831B Gießen, den 15. Mat 1918.

Elektrizitätswerke und Straßenbahn der Stadt Gießen. _ S ted i ng. _

Bilanz pro 31.Dezember19l7.

-tktiva. J6

Passiva. M

AnWarenbestand9781,14

Per Mitglieder-

Kaffebestand

2 873,06

Einlagen 2060,

,, Guthaben aus

Reservefonds-

Sparkassen

18504,19

Konto 8 900,

Wert-

Bilanz-

Papiere

2 000,

Konto-Gut-

Mobilien-

haben aus

Konto

271,05

früheren

Ausstände

Jahren 6521,02

bei Mit-

Reservefonds-'

gliedern

1071,75

Konto II 9 890,96

Debitoren

Kreditoren 41,95

und Manko

1 428,02

Reingewinn 8515,28

35929,21

35929,21

Die Zahl der Mitglieder bettug Ende 1916 199

In 1917 gingen zu . . ..13

212

Während 1917 gingen ab ..... . 9

Daher Stand Ende 1917.203

LanduiirWWkr KoiisWvkttiii Meu-Busch

e. G. m. n. H. gs,*,

L. Vogel, Ludwig Becker IV., Heinrich Freund II., Direktor. Stellvertreter KasftnfÜhrer.