All Sg a b c
abe vo n J? u n st 1) o n. i g Vom Bi Dts 74 . Mai wird in i*it Ktci rrh'a ndels'geschäften der Stadt Gießen gegen Vorlage des BcstettaiiÄveises gux
^ebeEn i ttelka r te
und '.'Ldtresnung tzes Be^.ngsabschmttes Nr 2 tilinft'ooniß ttuLc;ogeben. jäheres siehe A-iMigentM.
** N i nd er f ü ß > Wer szeioenbsinäßig Rinder, Pferde, Schafe, Zielen und Sa.st07.ine schlachtet, ist verpflichtet, die vu,allenden Kinderfüße der Genossenschaft für Haute- und Fetiv-ern.v rturrg.e. G.'m. b. H. zu Kassel, Schlachthofstr. 26, jurmrittetdar Kuzuleiteu. Siehe Bekanntmachung.
** Der P öftrer kehr nach der Westfront. Im 9ffr- schlich ar die kürzlich erfolgter^ Mlteilunaen wird darauf hin- gcwiestn, daß nnnn.ehr auch wieder der Versand von' Feldpost- Päckchen (50 —650 Gramm) nach der Westfront wieder freigegeben worden ist.
^Stadtverordneten - Versammlung. Eine öffentliche Sitzung der StadtVertretung ist auf Donnerstag nachmittag 4 Uhr mit folgender Tagesordnung festgesetzt: 1. Rechnung der Vjpckjchen Stiftung für 1916. 2. Rechnung der Armenkasse für 1916. 3. Rechnungsabschluß d?r Stadt für 1914. 4. Gesuch des Karl Somme: um Erteilung der Erlaubnis zum Betriebe einer Stoff«rtnrtfdxrft im Hause Bismarckstraße 26. 5. Gesuch des Wilhelm Böß um Erlaubnis ziund SchcmkwirtschaflsLettnrb im Hause Kaiser-Allee 17.. 6. Gesuch der Hedwig Junge um Erlaubnis »um Schanknnrtschaflsi etrieb im Hanse Seltersw'g 78. 7. Jahrpreis der Stvastenb-alm. >. . Voranschlag der Plockfchen Stiftung für 1919. 9. Voranschlag der Stadtkasse und der städtischen Reden- taffen für das Rechnungsjahr 1,918.
** Sammelt Abfälle! Das Kriegsamt erläßt fff nden Ausruf: Werfet Die im Haushalt, auf den öfeu. in den Schuppen, auf den Dachboden Uffv., s e l b st i n den Winkeln, her um liege n d e n Lumpen, 3 1 o fsabfäll e, altes Packleinen, Flicklappen, M u ft ertappen, alteStri ck e, Bind fa De u, Hüt e, Kr a gan, Manschetten, Re ste usw. n i ch>t achtlos fort! Die KriegAoirtschast braucht jedes Stückchen Lmppn:material, auch wenn es noch so wertlos erscheint. Sa m m e ' ■ d es halb alles! V er ka it fet es au Die richtige M'lieserrmasstelle' .den o:>>irerst6rrrökiae,i n
-een gewerosmalugen Lwnpen-
am ■ .-r-y- .. j wkv^.—
sammle r. • Dieser liefert alles deskimmungsgemaß an Die Sortier- und Wrrtschaftsstetlen der Hi'errsverwaltung ab.
** Lichtspiel haus,. Ba hn ho fstraße 3 4. Nur bis einschließlich Freitag gelangt das Filmwerk „Die Rose von Dschiandur" mit Frwdrich Zelnkk und Lha Miara in den Hauptrollen zur Aufführung.
Landkreis Gießen.
—m. Garbenteich, 14. Mai. Der als Hilfsbremser an der Bahn tätige 18jährige Wallbott von hier verunglückte gestern auf der Strecke nach Wetzlar, indem er vom Zuge überfahren wurde. Er wurde derart verstümmelt, daß der Tod sofort ein trat.
** !Grünberg, 14. Mai. Landwelnmumn (Briefträger) Bi eben kapp wurde zum Gefreiten befördert und mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Die Hessisck>e Tapferkeitsmeüaille besitzt er schon.
Starkenvurg und Meinhessen.
ch Bingen, 14. Mai. Die Kiesablagerungen um Nahegrund, die durch das Hochwasser im Januar 1919 sich bis in die Fahrrinne des Nreines er!eitert und vorgeschoben hatten, wurden nach einer SRitteilung der kgl. Rhein ström bauderloaltung entfernt. Damit ist des Fahrwasser des Rheines in seiner früheren Bveite hergestcllt. H-cssm-Nassau.
** Frankfurt a. M., 14. Mai Ter Mgenreinc Eisenbahnverband (früher: Verband Deutsckier Eisenbahn-Handwerker und Arbeiter, Sitz Berlin) hielt am Sonntag hier einen Bezirkstag« ab. Wilhelm-Frankfurt berichtete eingehend über den 'Verbandsdelegiertentag. Tie Aussprache ergab völlige Uebereinstimmung mit den dort gefaßten Beschlüssen, zumal der Bezirtslnter Schneider-Betzdorf über starken Mitgliederzuwachs sowohl als auch über große sachliche Erfolge^ berichten konnte. Generalsekretär Riedel-Berlin sprach über „Staatsbürgerlich^ ErzielMng". Er be- gründete deren Notwendigkeit Und machte Vorschläge für ihre Durchführung. U. a. forderte er die nationale Einheitsschule und die staatsbürgerliche Gleichberechtigimg. Ten Abschluß bildete eine große öffentliche Eisenbahnerversammlung, die zum Arbeitskammer- Gesetz Stellung nahm.
mr. Frankfurt a. M., 14. Mai. Im nahen Isenburg hat ein Wirt die AepfelWeinkarte für Auswärtige eingeführt. Jeder Gast, dm das Lokal betritt, erhält 5 Marken. Hat ec diese angetrunken, so beißt es für ihn: ivanoern.
-NflOKK
-- Aus der Rhön, 11. Mm. Neve« ven Minen kür die Schaffung eines Weser—Werra Donau Kanal- trägt man »ich m der Rhön mit einer Anzahl Projekten zur Erbauung von Talsperren itt den Flußgebieten oer Fulda und der Ulster. Im unteren Fuldagebiet ist die Anlage einer Talsperre oberhalb Weslar mit 50 Mill. Kubikmeter Wssserrau'm in etwa 160 Quadratkilometer Mederschlaasgebiet geplant. Ferner soll obcnxib der Mündung de r Schlitz eine Sperre mit 200 Mill. Kubikmetern und eine Sperre mit 100 Mill. Kirbikmetern bei H'e r it e n - hausen auf der Schioalm gebaut werden. Eine weitere Anlage ist bei Tann vorgesehen, die 100 Mül. Kubikmeter Stauraum fassen wird.
Ae^icht»?aal.
K. P Frankfurt a. M., 14. Mai. Nicht weniger als vierzig Personen traf die Kriminalpolizei nachts in der Küche hinter dem Blumenladen des Gärtners Ernst Ewendt in ber Mvselstraßc bei der beliebten „Tante" an. Ewendt bekam als Miete alle halbe Stunde vvnr ^Rankhalter fünf Mark. Als Er- ttifti'..ung gab's Kaffee und Brot mit Wurst. Ein „Wurstrn- brot" kostete fünf Emmchen. Wegen Abgabe von Fleisch^ohr- Fleischmarken und Höckfftpreisiiberschreitung ist Ewendt durch Strafbefehl mit einer Geldstrafe von 76 Mark belegt worden. Wegen Dnldens von Glücksspielen ließ ilpi das Schöffengericht mit einer (Geldstrafe von 150 Mark dauonkommen, 'weil seine Angabe, daß zweimal bei ihm gespielt worden sei, nicht »widerlegt werden konnte.
Vermischte».
* Gordon Ben nett f. Aus NiM-a, 14. Mai, wird ge-t meldet. Gordon Bennett, der Inhaber des „New Pork Herald". ist in Beaulieu gestorben.
G. A. M annheim, 14. Mat. Das Tagesgespräch bildet hier ein überaus 'freches Diebsstück. Zwei beim hiesigen Proviantamt beschäftigte Militärpersonen ^oerschoben eine:: für die Front bestimmten Waggon Butter (im Werte von 150 000 Mark nach einem Vorortbahnhos, wo sie ihn durch einen Spediteur in aller Gemächlichkeit entladen 'ließen. Für die Butter brachten sie Liebhaber genug auf. Jetzt sind die beiden Diebe verhaftel und die Polizei gibt sickf Mühe, von der gestohlenen Butler wieder heroei- zuschaffcn. was möglich ist, und das ist wenig gering. Das meiste scheinen Wirte gekauft zu haben. _
Nährmritel-Nusgabe.
Tie bei den .Kleinhändler.-: der Stadt Gießen bestellten Waren für Mai l l >18 können von Donnerstag den lö. d. M. ab gegen Vorlage des Bestellausweises' zur Nährniittelkarte und Abgabe der Nährmittclrnarke für Mai (5) in Empfang genommen werden. Einzelne abgetrermtc Nährmittelmarken ohne den Bestellausweis mk unchiltig und berechtigen nicht zum Bezug von rat. Es entfallen:
3.
Auf die gelben Aarten 250 Gramm Suppen fabrikate.
Auf die iot:n Karten (B) 250 Gramm Grieß und 200 Gramm Kindcrgerstenmehl.
Aus die blauen Karten (C) 200 Gramm Teigwaren, 200 Gramm Graupen und 125 Gramm Suppcnfabrikate.
Mit dem 31. Mai 19^8 verlieren die Nährmittelmarken 5 (Mai 1918) ihre Gültigkeit. Wer bis zu diesem Leitpunkt die Waren nicht abgeholt hat, verliert den Anspruch darauf.
Tie Kleu-.bandelsg schütte haben die in Empfang genommenen 9tührmittelmarken 5 (Mai 1918) zu sammeln und getrennt nach Farben unter Beifügimg einer schriftliche.! Mitteilung über die Anzahl der Macken au das Stadt. Lebensmittelamt abzuliefern. Tie nach dem
Freiwillige Versteigerung.
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3t. Mai 1918 nicht abgehotten Waren find dem Stadt.
L<chensmittelamt bis 3. Juni 1918 schriftlich nuvK'riqcrt.
MBcmmaltung dieser Frist, sorvic Unreg.:!: m.: .teil
bei der Abgabe haben den Ausschluß von der Nährmittel-
verteilung zur Folge.
Ter Ztlcinr?ckausshöchstpreis ßüc das Pfund Grieß beträgt 32 Pfennig, für das Pfund Gerstengraupen und^ , ,
Gerstengrütze 3 Psemria, für das Pfund Teigivaren. 'ea. 420 q„ belle Werkstatt
60 Pfennig und Auszngsware für das Pfund Kindergcrsten-
Wasserware das Pfund das Pfund 82 Pfennig mehl 76 Pfennig.
Kleinhandelsgeschäfte, die die festgesetzten Höchstpreise überschreitai, haben außer strafrechtlicher Verfolgung den Ausschluß von »oeiteren Zuteilungen zu gewärtigen.
Gießen, den 14. Mai 1948. 37018
_T er Oberbü rgermeister (Lebensmittelamt).
Ausgabe von Kunsthonig.
lAurgabe Nr. 2.)
1. Vom 16. bis 24. Mar 1918 wird in den Klern- hRudelsgeschäften der Stadt Gießen gegen Vorlage des Bestellausweises zur Lebensmittelkarte und Ablieferrrrrg des vLZUgrabfchulttes Nr. 2 Kunsthonig ausgegcben.
Einzffi'.e abgecreimte Abschnitte Nr. 2 sind ungültig Und berechtigen iricht zum Empfang von Kunsthonig.
Es entfallen auf den Be zuqs ab schnitt Nr. 2 750 Gramm Kunsthonig.
Wer bis zu dem festgesetzten Zeitpunkt den Kunsthonigs nicht abgeholt hat, hat keinen Anspruch mehr darauf.
2. Tie Kleinhairdelsgeschaftc haben die Bezugsabschnitte Nr. 2 bis spätestens 27. Mai t9t8 an das Stadt. Lebens mittelamt (Zimmer Nr. 11) urtter Beifügung einer schriftlichen. Mitteilung über die Anzahl der vereinnahm- tc»i Bezugs'' schnitte abzuliefern.
3. Ter Klein Verkaufs Höchstpreis für das Pfund Kunsthonig in kleinen Packungen (Würfel oder Platten in Dosen oder Paketen) beträgt 75 Pfennig: in großen Packungen fm Papptarton und Holzgefäßen) beträgt der Kleinverkausshöchstpreis 75 Pfennig.
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Überschreiten, haben außer strafrechtlicher Verfolgung den Ausschluß von weiterer: Zuteilungen zu gewärtigen.
Gießen, den 14. Mai 1916. 37008
. _Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).
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Auf Verlangen des Kriegsansschusfts für pflanzliche kmd tierische Oele und Fette (Knochenstelle) in Berlin wird au! Grund der Ausführungsbeftimmungen über den Verkehr mit Krrochen usw. vom 16. 2. /14. 12. 1917 folgendes bekaitntgegeben'
Wer gewerbsmäßig Rinder, Pferde, Schafe, Ziegen und tzchweine schlachtet, ist verpflichtet, Die anfallenden Rinderfüße der Genossenschaft für Häute- und Fettver- werlung e. G. m. b. H. zu Kassel, Schlachthofstr. 26, unmiitelbar zuzuleiten.
Gießen, den 14. Mai 1916. 36998
_Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).
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