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vrv»ruirgSniäßigen Aufbrrngnngspteures fon>re auf bie Be uvg f >'=3 nii.iuuifira Handelsbedarf^ gebübrcub Bedack>t ir.iau locrjcn. Im übrigen hat die ruTmLitifcte Regierung dem tn\ des Oberkommandos um BornalMc von Requisitionen ie Bedürfnisse des Besafrutfgsl^eeres zu entsprochm, ebenso te.niisitionen sonstiger Gegenstände, die von Rumänien nach, liderweitiqeu Verei-rbarungen zu liefern sind. Bon der Rati- n des Fried rnsv er träges an rrnrb der Unter k-alt des Be­ tzungsl)eeres mit Einschluß der dafür vorgenommenen Requi- sctvcmen und aiii Kosten Rnnraniens erfolgen. Tie mrderen requi­rierten Gegcnlsnrnd'' werden von den verbündeten Mächten aus eigenen Mitteln bezahlt werben. Die Aufwendungen, die aus Mitteln Nr verbündeten Mach e tu den besetzten Gebieten für öffentliche '.Arbeiten mit Einschluß der geiverblichen Unternehmun­gen gemacht wurden, werden diesem Mächten bei der Uebergabe ersetzt WN'ix .:. Bis zur Räumung der besetzten Gebiete werden diese gewerbln en Unternehmungen in militärischer Verwaltung bleiben. Kapitel 6 entbäll die Regelung der Don an s ch i f f a h r t. nrd Rumänien mit den ^verbündeten Mächten eine neue 'i 'bnsakte abschließen. Die Verhandlungen darüber sollen

Danach '

Donaus.d Möglichst Munchm schluß di' dem Nan

bald nach der Ratifikation des Friedensvertrages in

beginnen. Für den Strom vvn Braila abwärts mit Ein­sts Armes wird die europäische TonaukomMission unter :en .,Tonaumündnngskommi ss ion'' als dauernde Cinrich- n werden. Sie Wird fortan nur aus Vertretern von Staaten bestehen, die an der Donau oder an der europäischen Küste des^Warzen Meeres gelegeil sind Rumänien gewähr­leistet den S wissen der anderen vertrag spießenden Teile den freien Verkehr cmi den rumänischen Teil der Donau mit Ein­schluß der zugehörigen Häsen, und wird vr»i ihren Schissen und Flößen und von ^deren Ladung keine Gebühr erheben, die sich lediglich auf die Tatsache der Befahrung des Stromes gründet. Auch wird Rumänien künftig auf dem Strom keine anderen Ge­bühren und Abgaben als die durch die neue Doncmschiffahrtsakte tzngelaffenen erheben. Deutschland. Oesterreich>->Ungarn, Bulgarien die Türkei und Rumänien haben das Recht, auf der Donau Krieg schiffe zu halten. Diese dürfen stromabwärts bis Mm Meere, stromaufwärts bis zur oberen Grenze des eigenen Staatsgebietes fahren. Sie dürfen aber mit dem Ufer eines fmbemt Staates nur mit Zustimmung dieses Staates in Verkehr treten. Jede der in der Donaumündungskommisswu vertretenen Mächte bat das Recht, je zwei leichte Kriegsschiffe als Stationsschi sie in den Tonaumündnngen zu ballen Diese könne?! ohne besondere Er­mächtigung bis nach Bräila hinaus Aufenthalt nehmen.

Kapitel 7 behandelt die Gleichstellung der Neltgions hakenntni sse in Ru m än i en. Es wird u. a. bestimmt, daß die Verschiedenheit der religiösen Bekenntnisse dl Rumänien keinen Einfluß auf die Rechtsstellung der Einwohner, insbesondere am ihre politischen und bi'trgerlichen Rechte ausüben. Dieser Grund fafc wird auch soweit zur Durchführimg gebracht werden, als er sich fcmnb die Einbürgerung der Staacslosenbevölkerimg Rumä Niens mit Einschluß der Anden handelt. Zu diesem Zwecke wird in Rumänien bis mr Ratifikation des Friedensvertrages ein Ge fetz erlassen weroen, wonackr jedenfalls alle Staatslosen, die am Kriege, sei es im aktiven Militärdienst, sei cs im Hilfsdienst, teil- genommrn baden oder die im Lande geboren und dort ansässig urch

biirtb eine namentlich genannte PersoiULchkeit der englischen Re­gierung unterbreitet ivorden seien, sei ein vollständiger Unsinn.

Amerikanische Flugzeuge.

Washington, 7. Mai. (WTB.) Rerttermeldmrg- Das Kriegsamt forderte vmn Kongreß eüve Milliarde Dol­lars zur Verwendung für die Herstellurrg von Flug­zeugen, außer den bereits dafirr aufgävendeten 640 Millionen Dollars.

Neue Fortschritte in Finnland.

Kopenhagen, 6 . Mai. (WTB.) Das finnische Hauptquartier meldet: Die Operationen zur Reini­gung des Gebiets westlich und südwestlich von Tavaste

hen dort geborenen Jätern stammen, ohne n>eiteres als vollaerech ^igie pur mische Sjaan __ ' '.gesehen werden sollen.

KapiL-l b nthält die Schlußbestiminungen. Danach werden txic wirtschastlick)en Bezieimngen cn Einzelverträgen geregelt, die, Äweet nicht ein unseres bestimmt ist, gl.'icbzeiäg mit dem Frie- venArertrag in Kraft treten. Dasselbe gilt von der WiederherstrL- ' -ungen, Regelung von Kriegs- und Zivil Md-.'. iongenen>Austausch usw. Die Ratifikationsurkunden

sollen tunlichst bald in Wien ansgetauscht werden.

Der Kaiser an den Reichskanzler und Herrn v. Kühlmann.

Berlin, 7. ?)äai. (WTB. Amtlich.) Ter Reichskanzler hat L.., Maj dem Kaiser dm Abschluß des Friedens vvn Lnvare,! durch folgendes Telegramm gemeldet:

Eurer Kaiserliä)m Majestät melde ich alleruntettänigst, daß ve"^ der Frieden in Bukarest abgeschlossen worden ist. Damit ist auf der gesamten Ostfront der Kriegszustand beendet. Unter der festen und ftegteuten Leitung Eurer Mafe.tär hat die hmgebnngs- dolle Opferfrnchigteit des ganzen deutschen Volkes, besonders seiner» von rrchmreichm Führern befehligten Wehrmacht, euren Erfolg er* pmjren, dessen weltqesthrchtliche Größe erst spätere GanevatiDnen rn fernem vollen Umfang wahrnehmen :verdeir. Eurer Majestät

i i, aus diesem Anlaß meine ehrerbietigsten Glückwünsche AlADUst eutgcgcnnehmen zu roollen. Sie sind gcNragen von tiescrl Doarwarleit für das, was wir mit Gottes Hilfe vollbracht haben Mdwn unersiftätterlicher Zuversicht darauf, daß auch auf den übr igen ^lanrpfpl ätzen der Krieg mit chicin Siege unserer gc* Lache endigen wird. Alleruntertänigst gez. Gmf von Hertlrng.

Ter Kaiser hat dem Reichskanzler mit folgendem WfcBuuiiuu geantwortet:

,gn durch den Frieden mit Rumänien voUenixlc Abschluß

W Osten erfüllt auch Mich mit stolzer Freude 2? -ankbartert. ^ nw persagender Vaterlandsliebe erkämpft 5£J*i .deutsche .Alk dank Gottes gnädigem Beistand unter miUtcvfärc Fül/rung und mit Hilfe einer kraftvollen gfew^umit -scheut für Schratt den Weg zu einer glücklichen Zu-

und Ihren Müarbeilerfi Mls »nlich zu übermitteln, pt Mir ein aurrichpges Bedürfnis.

L^ken dm Kampf, zu dessen Weiterführung rne friedens'emdliche .Haltung der noch gegen uns die Waffen rwmgen, auch weiterhin zu bestehen und zum

Kurs

ftöbreioeu Mächte

^utschlands und seiner Verbündeten siegreich abznschließcn " vat an den Staatssekretär von Kühlmann W- s '. nbe-j Teleguannn genchtet:

vu-J.'.' - .^^ hnT<?cn mii Rumänien chht Mir

iS* 1 - lerne freudige Genugticung bantber «Lszufprochen

^ W.w 1 ü f "Ä W! r,h?It d« Frieden IviÄergegeben worden MMoge dem goto am, der Wiederaufnahme der Fri-

%~F A ^ T v ks ftÄ letzt z«wend^r darf, veick^er Segen erl'vricßen Sch danke Ihnen und ^^,re^Ä^ei^n^TX ^ n Zumn.nienwlnken mit unicren Verbündeten geleislew nab ü-crleiyc .Amen als Zeväpn Meiner Anerkennung, Orden 1. Klasse.

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per <q l \ t i »LtürbV, m' Falle iyin.be

Sie angebliche Friedensosfensipe.

Mai^cWDS.) Ti« gan^ fr-nrMM Presse be- i -st a ^5 -^ 1011:11 Friedensoffensivei w Ä ; ^.tzteweils lehnt die Presse eme solche c stch dabei nur um eine ^ ^ 0 . rtnr!1 - du ^ewfchland der Entente stelle um sie ^u

sd-i,tische Matter nehmen

Girowde'n Wart''' n Verhaus. Reutermelduna.

? -nv k" " " ' «"ourLAllfmmchamkei! «ü Jnwrvirio

BKct.i ...«Mttrtar rnt bw auswLrtigen AngeÄmheitn, - ',b;V' Robert ISecit erklärt habe, er

fatolirrf, iRiie SMeoenötctaegung nls mimittelbrrrc Folge der Le,t,ro.tt^und d.-.,; der Feind Frie!«lsanc^ N-.n wecoe, die w>alir,cheutlrch nach dessen Ansicht sltt ' :ci f n . wlrrüen Wenn irgendwelche Fiie-

wären und ivelche

^ >ei? lind sei e-3 Tachache. dos« dies

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ofc ffirt ,a ^ ^Eens-eit und

i»bk die Srflännrs ab. mb U ' tK ' nt 5 bcr Press« darüber qtbra# md,t Drfli, suftrmmen. ES ei kein Friedens^ ^-n -n 't.r letzten Zeit gemacht wordm. urch

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hus werden fortgesetzt. In den letzten Tagen wurden über 2000 Gefangene gemacht. Unter der Leitung des General- nichors Lind ner haben die Operationen gegen die rwch lärnpserrde Rote Garde in der Gegend von Kotka und Fre- deriksham zu neuen entscheidenden Ergebnissen geführt. Bei Jngernis machten wir 15,00 Gefangene und eroberten sieben Geschütze und zwanzig Maschinerrgewehrc. Am Somrtag lTLorgen wurde Kotka erobert. Die Zahl der Gefangenen stieg auf über 2000. Der Versuch der Roten Garde, ans dem Seeweg nach Rustland zu entkommen, wurde von deutschen Kriegsschiffen verhindert. Die auf Frederiks- hanr vorrückenden Truppen erreichten Verejoski und mach­ten über 3000 Gefangene. Das Ostheer eroberte die Küsten­batterien bei Trongsung mit schweren Geschützen.

K-openhagen, 7. Mai. (WTBi.) Das finnische Hauptquartier in Wasa meldet unter dem 4. Mai:

Der Sieg über die Rote Garde ist nun vollständig. Fredr iksha mn, die letzte Stellung der Revolutionäre, ist genommen. Eime Rerterabteiiung rückte in die Stadt ein, darauf ein Teil eines anderen Regiments. Die Beute bestmrd aus sechs Geschützen, 20 Mafckünengewehren, tausend GenZel)rreir urrd ^wei belwiafftnsten nrssischen Schiffen. Fn Kotka wurden zwei Parrzerzücte mit einem sehlweren Geschütz und 12 Maschinengelvehre genotmuen. Außer­dem tourben dreißig Geschütze, elf Ma'sck>i!r.engeioehre und 400 Gewehre 'erbeutet. In Kotka wurden 4000, in Frede- rikshamn 300 Gefangene gemacht.

Die englische Niederlage am Fordan.

Englischer Bericht ans Palästina und dem Hedschas. Während der Nacht wurden unsere vorgescho­benen Truppen, die Es Salt besetzt hielten, zurückgenommen tmd die Abteilung östlich des Jordans wurde in die Linie eingegliedert, welche die Hauptflußübergänge deckt. Die Hauptmasse der Truppen wurde unmittelbar darauf über den Fluß zurückgezogen, wobei sie starke Abteilungen auf dem Ostufer zur Sicheruarg des Uebergangs zurückließ. Im Lmrfe der Unternehmung zwischen dem 30. April und dem 4. Mai nahmen wir einen deutschen und 45 türkische Offi­ziere, 42 deutsche mte 843 türkisck-e Soldaten gefangen, er­beuteten 24 Maschinengewehre, sechs Dkotorloren und einen Motorwagen und fügten außerdem dem Feinde wesentliche Verluste zu.

Streitkräfte des Königs von Hedschas griffen am 3. Mai türkische Abteilungen an, welche an der Hedschos- bahn bei der Station Walserdan, nördlich Mom, arbeiteten, mack)ten 25 Gefangene und besckMigten die Eisenbahnstrecke schwer.

Kaiser Karl an v^ekerle.

Budapest, 7. Mai (WTB.) Das Amtsblatt veröffenckicht nachstehendes königliches Hanteck-reiben:

Licber Doktor Wekerle!

.Neben der Lösung nächtiger sozialer und eineir Auffchub nicht duldender finmrzieller und toirtschastlick^er Fragen obliegt Uns rmter den hoittigen schwierigen BerhäUnffsen die große Aufgabe des Ausbaus des ungarischen nationalen Staa­tes und der Wilnnng . seiner Interessen. Die Erreichung dieser großen Ziele erfordert die Erttsaltuirg der ganzen Kraft der Nation. Aus diesem Qkimbe halte ich es im Interesse der produktiven Tätigkeit für würffck-enSwert. daß die A u s d e^l, n n n g des Wahlrechtes, welche die politischen und geseitsck-astlickten Kreise in forvvährender Aufregung hält, in gegenfan^em Einvernehmen je eher in einem Sinne verwirklicht werde, wie rch dies in meinein Handschreiben vom 28. i>lpril 1917 be^eichrret l>abe. Ich wünsche den unversehrten gesetzlichen Einfluß nminer ungarischen Regie­rung mif die Fühnmg der gemeinstH^l Angelegenheiten zu rck-ern. und es ist mem lebhaftes BerlcvH/n, daß das durch meine bisherige Regierung ausgestellte ^md von mir genehmigte Pro­gramm vollkommen verwirk licht loerde. Weinr dies fru meinen'. Bedauern und gegen meine Ettoartmrg inc gegenseitigen Einvernehmen nicht erreichbar sein würde, ermächtige ich Sic und meine Regierimg. wie sehr ich auch Neipmrhleu ,nährend des Krieges fru öermeibeu wünsche, daß Sie im Interesse der Siche­rung der.Wählrechtssrage und des Programms der Regierung zu Neuwahlen schreiteir können. Auf dieser Grundlage er­nenne ich Sie neuerdings -um ungarischen M i n i st c r - Präsidenten bcz.ieh,mgswerse bestätige ich Sic in Ihrer bisher innegehabten Stellu>rg und envarte Ihre Vorschläge betreffs Aus-, bildung der Regiermrg.

Baden, den 5. Mai 1916.

Karl m. p. Wckerle m. p.

Der Secfticg.

Neue U-Bvot-Erfolpe.

Berlin, 7. Mai. Eines urfferer U-Boote unter bcr bewährten Führung des Kapitäuten.ttlants Vieh eg hat im Aermelkaual fünf bewaffnete, tiofbelladene Dampfer mit zusammen 16 000 BNT. versengt.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Au§ dem Reiche.

Ein zlnn Tode vermteitter Spion.

Berlin, 7. Mai. (WTB.) Durch ein Urteil des beim Kvnrncairdait.turgeti dj\ in Berlin gebildeten Feldkrieqsae- vichts vom 20. Llpril wurde der fahnenflüchtige Matrose Th-eodor Städler aus Münster i. W. gebürckig, wegen vollendeten Kriegsverrats, begangen nach seiner Fahnenflucht in Holland, zum Tode verurteilt. Städ­ler war eitvem der zahlreichen feindlichen Spionagcbureaus in Holland in die Hände gefallen. Seine Festnahine erfolgte ans einer Reise, die er zu Spionagezwecten von Holland nach Deutschland unternahin. Der Fall gibt Anlaß dazu mtf dre außerordeilllichen Gefahren auftnerksarn zu maä)en' den Fahneir flüchte ge iin neutralen Ausland ansgef-lft;t sind'

^b. Deutscher Neichrtag.

(Kl. Bericht.)

160. Sitzung, Dienstag den 7. Mai 1918, 2 Uhr.

Am Tische des Bundesrats Freiherr vom Stein. Anfragen.

Abg. Wendel (Soz.) fuhrt Beschwerde über das Verbot der Einsuhc der Wiener Ardetterzeitung.

Oberst van den Bergh>Ta§ Verbot war no:wendig. ?xril das Blatt fett längerer Zett eine bedenkliche politische Verhetzung betrieb. Für die deutsche Presse und Politiker soll £;c Zeiteng zu- ' gelassen werden.

Abg. Ewald (Soz.) weist dara»ü hin, daß Betriedsüberschüise der Kriegswtrtschasl:-stellen im Kreise Zauch-Bclzig zum Ankauf der 'Vurg Eisenhardt, die zu einem Woi;nNtz des Laudrals herger..chtet werden soll, verwendet worden sind.

Direktor Dl ü l! e r: Beschlüsse des Kreistages unterstehen n.'cht der Aussicht der Reichsbehörden.

Abg. Tr. M ü l l er - Meiningen (F. Vo.l weist darauf hin, daß nunmehr die Entlassung des Jahrgangs 1809 dcS Landsturms ver-» fügt worden ist. Tie alten Landsiurmlcute, die sich freiwillig gestcllr hatten, sind aber nicht entlassen morden.

Oberst von B r a u n : Tie Landstürmer, die sich freiwillig gemeldet haben, gelten als für die Kriegsdauer angenomnien rnifc haben als Kriegsfreiwillige Anspruch auf Entlassung erst bei L.emobilisalion. S>e habeii natürlich, als üe sich rm August 1914 meldeten, nicht mit einer so langen Kricgsdauer gerechnet. Da? Kriegsnunisterium erkennt die Härten an. Es besinden sich aber unter diesen Leulen^viele Inhaber wichtiger Dienststellen, aus denen sie ohne schwere Schädigung der inil'llärischen Interessen nicht sofort hernusgezogen werden können. 9!ach Sichersteilung geeigneter.- Ersatzkräite werden auch die ällesten Kriegsfreiwilligeu auf ihren7 Wiinjch entlass?« werdeii.

Ab. Dr. Neri ann-Hofer (F.Pp.) stellt eine Anfrage im Interesse der Industrie für Ersatzlebensiiiiltel, die 'ür die Fort- führlmg ihres Betriebs voni 1. Dlai ab einer Genehmiguiig be­dürfen. Tie Anträge können abe' A rft in Wochen »nb Monaten edebigt werden, so daß bet strenger Durchführung der Verordnung mit der Schließung zahlreicher Betriebe flu rechnen ist.

ttliterstaat sekrerär Dr. Müller: Härten sind mcht zu ver- meiden. ES sind jedoch Eileichternngen vorgesehen, wonach bis Elide Mai die weitere Herstellung von Ersatzledensmitkeln zuge» lallen lvird. Deni Verkauf solcher Waren soll keine Schwiengkeiteril gemacht werden.

Das R e t ch S w i rt f ch a k t s a mt.

Hierauf wird die Arlssprache denn Relchswirtfchaftsamt fort­gesetzt.

Abg. Liesching (F. Vp.) Hinsichtlich der Ueberqaug.zeit tritt jetzt ein erfreulicher Optimismus zutage. Die Wahenerfolge im Westen haben auch Handel und Industrie mit neuen Hofsniingen erfüllt. Es herrscht eine Weltroh'wssnot Mari mui bei bm ttnedenSverl a lidlilng en an eine Wellrohslosfrationierung denken, -ric ivntschastliche Seite der Friedeiisverhandlnngeii ist für nnfere Zlckunst ivichtiger als der Erlverb eines Landzrpfels. Die Be- ziehungen zu ben neiilralen Staaten bürten wir nicht verschlechtern. Kirrz ristige Verträge sind notwendig. Unsere Aussilhe mnß nach der Ukraine gesteigert iverden. Damit traqeii wrr zur Ernährung unseres Volkes bei. Die schwachen stillgelegten Betriebe müssen unlerslützt werder.

Abg. H ü 11 tn n n ii sUnabh. Soz.) fordert Maßregeln gegen

etwaige fllrbeitslosigkeit.

Abg.Do in b e ck(Pole)fordert iveitereArbeiterschutzmaßnahmen.

Dainit schließt die nlLgemetne Aussprache.

Es folgt die Einzelbesurechnng.

Abg. Hausmann (F.Vp.) fragt nach den Erfahrungen bei der Ltquidaiion des Verniögens femdücher Ausländer.

Staatssekretär Freiherr von Stein erklärt, jetzt noch feine Auslunst geben zu köniien.

Abg. Astor (Zentr.) begründet einen Antrag zum Schlitze des den Neben e inzelba dels imd seiner wirtschaftlichen Selbständigke t die Einkanfsvereinigimgen und WarendeschassnngSstelien des Ein- zelhnndels als Großeinkänicr und für die Uebergangswirtfchaft als Äro'.ein'ührer, anzuerkennen.

^ldg Behrens (DF) bittet unr Förderung des Obst- und Gemüsebaues'

Abg von A 5hlen d o r f f-Kolpin (tons.) bittet um weitere

Förderung der Fischerei.

Abg. Sachse (Soz) bespricht die Lage der Arbeiter in bc\ Kalkindustrie.

Direktor TI üIler vom Relchswirtfchaftsamt teilt mit, daß dern Reiellstage in den nächsten Tagen eine Novelle zum Kali- gesetz zugeheil wird. Das Kali wird in erster Linie für die hei niische Landntzrtschast verwendet. Was noch übrrg bleibt, wird m» das beircimbete unb neutrale Ausland geliefert.

Beim Ncichsversichernngsaint begründet Abg. Becker (Ztr. einen Eintrag, wonach die Ziischläge auch den ^lltersrenlen. den Waisen- unb Hinterbliebenenrenten zuteil iverden sollen. Die Orts- löhne sollen neu festgesetzt »verden.

Abg. Brey (Soz.) regt an, Lungenspitzenkatarrh unter die Berufskrankheiten zu reihen.

Das Haus vertagt sich.

Dltttwoch 2 Uhr Weiteideratung, Marineverwaltung.

Schluß '/,8 Uhr.

Vas preußische Abgeordnetenhaus und dir wahlreform.

Dte SichtruMSanträsie abgetehnt.

Berlin, 7. Mai. (WTB.) Das Abgeordneten- haus beendete heute die zweite Lesung des Gesetzentwurfes betreffend die Aenderung der Verfassung und das Mantel­gesetz und nahin die Gesetze nach den Kvmmissionsbeschlussen an .Damit ist die zlveite Lesung der Wahlreform erledigte Die dritte L-esnng des ltzesehes beginnt am 13. Mai.

Die beka.rnten S i ch e r u n g s a n t r ä g e des Z«Umms lvurdeir ge-gcn die Stirmnen des Zegltrums, der Polen, der Abgg. Kirdorfs (bei feiner Fraktion), Bivedt (M) und 'Arerrdt '(Fk.) abgelehnt. Der Antrag Bredt wurde zurüttge- zogen.

GasthausgeWrrbt. Aur- und Badeorte und der Schleichhandel

= F r -aukfnrt a. M., 7. Mai. Agff Veranlassung bcr Kriegsamtstelle des Hausabnndes fand heute im großen Börsensaäl eine vv'n säst alten Orgmusatwnen des 0Zastl)a-.i^'werbcs iucd der Kur- mid Bat-eorte Säte, Wiest- und Sädivcftdeiitscblgnds außerordentlich stark bchuckrtc Pcote!lversa 7 mnte. 7 rg g^pm oie Bun- desratsvewtelmng vom 7. März 1918 über den Scht^^hanDel und die Fremdenverlehrsbeschrankmrg in den deutschen .-i'uivrtün statt. Zu der bÄeuttnigsvollen Tagung hatten auch mehr als 70 stewt- liche und städtische Behörden Vertreter entsandt, u. a. das Reichs- kriegAernährmigsamt, das Preußische Kriegsei.nährnngsumt, das Knogr-amt, das Kriegswirtschaftsanrl, tute 18 mto 23. stellv. Oveneralkemmar do, die St adle Frankfurt, Darmslndt, Nürnberg,' -Üloblenz, Kassel. Stiittnan, die Aerztokanuner der Provinz Hessen- Nassau, me Handelskammern Säte und Siidnvstöeu tsctstands, der deutsche Aerzttverbmvd, die Balnei.üvgisckie Gesellschaft., der Rheinischic Verkehr Verein, die Bereintexing der tznt.rnattonglen! Hotelbesitzer (dtürnberg), der Verband deutscher Hvtelbefttzer in Köln, Abgeordnete fast aller Badeorte ,-e-s Bezirks und nahezu alle Gastwirteverbärche ans Hesien-Nasstw., Hessen, Rheinlcurd, Bayern, Württemberg und Baden. Nach kurzen Begrnßinigs- worten durch Bankier Ho he ne nr se r - Fmnlsnrt bot Stadtver- iordneter Go l l - Fva7rkfii.'.rt ein nnisassendes Bild über bi' gegen- wärtige Lage der Ernährung nach ihrer prakttsckLil Bedeutung.

Ge Nieral selratär Baum-Frankfurt behmideLte das Thema vom volkswirtschaftlichen Standpunkt aus.

In der Bespreckmng der Vorträge forderst.' der Vertreter des Deutschen Aerz^everbandes, Dr. V o h s.»n - FrMttftrrt. die Beseüi- prnrg der mrttsärMichoeir mrd die Ausstellung von hausärttlicken Attestven zur Ermägteckmng cni.es Kuraufenthalts vu>n Erholungs- 'bedürftigen. Ter Vertrtter des Kriegsernährangsamtes, ststch-cm- rat v v n E h n e r n - Berlin, führte ans, daß das gegenwärtige Bev' tellungsfyslem uns vmi den Feinden ausgeziwunqen sei n.rd in Ermanglung besserer Mftiel beibehatten u*rivu müsse. Dem Frei- der 9öttmer keinen Geschioack adgewöm-a^ loetzt aber der MtmL« der Kv-mmmen. Die vdrtsn der