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emgefrolt hatte, b»e ihren Nücktzug txm nach Nammyo

aa g^tüh rte. erbeutete euren bedeutenden feindlichen Trrmspv'tt mit Mengen txm Vvvräten sowie eine gLNHS Munitionsreserve mt die deutliche Klemme, llnsere berittenen Jnst»»ter^ep<ttrvuillen ^machtlgten sich eines feindliche»» Postens, in dem srck) eine grvßc Eingeborene befand, bic der Feind znxingsweise als Klmere benutzte 'Tiefe Leute wurden in Freiheit gesetzt und das Vvrratslag-er verbnrnnt.

Die Amerikaner in Frankreich

Paris, 5. Mai. (MTV.) Meldung der Agence Havas. Die Blätter melden: Generalmajor Andrem ivurde zum Genera l st absch es der amerikanischen Streit­kräfte in Frankreich ernannt.

* * *

Die Behandlung der Deutschen in Amerika.

Berlin, 4. Mai. (Priv.-Tel.) DieB. Z." berichtet aus Bern: In Evllinswill (Illinois) wurde der Deut­sche Robert Prager aus Dresden von der Volksmenge aus dem Untersuchungsgefängnis entführt und nach unbe schreiblichen Szenen in dem benachbarten Walde aufge­hängt. Prager war von einem Nachbar der Spionage beschuldigt worden, weil er sich deutsch unterhielt. In Wirklichkeit lag nicht das Geringste gegen ihn vor.

Rußland und die Entente.

Rotterdam, 5. Mai.Times" melden ans Tokio: Nach einem Moskauer Bericht ließ der Kommissar für auswärtige Angelegenheiten den General­konsuln von Japan, England, Frankreich und Amerika eine Note zustellen, die erklärt, daß eine Ver­schwörung gegen die Sowjets entdeckt wurde, wobei die Konsuln ihre Hand im Spiel gehabt hätten.

Der Friedensvertrag mit Rumänien.

Berlin, 6. Mai. (Priv.-Tel.) Das gesamte Friedens- instrument mit Rumänien wird heilte abend oder morgen unterzeichnet werden.

Ein türkischer Bericht über erfolgreiche Kämpfe am Jordan.

Konstantinovcl, 6. M ai. Tagesbericht. Palästina- front: Auch der -weite Borswß der Engländer auf das ö st l i ch e Jordarrufer endete mit einer schwere»» Niederlage des Feindes. Umfangreiche Vorbereitungen waren getroffen und zahlreiche Truppen zusammengezogen, um gemeinsam mit den Ncbcuen Belitz zu nehmen vom Ostiordanlmid und den dortigen wichtigen Verbindungen. llnter dem Schulze starker, in iiberhöben-- der Stellung befindlicher Artillerie warf der Gixxncr vom 30. Avril morgens an seine Angriffswellen über den Jordan gegen unsere Stellungen scitroätts von der Straße Jericho w Es Salt während große K a va l l e r i e n» a f f c n m t Geschützen und Ma lchrnengewehren, im Jordantal nach Norden ausholend, dazu be­stimmt »varen.uns in den Rücken zu fallen. D«nk der raschen Ent lchrußkraft unserer Fülnei' und der unerschütterlichen Haltung Mijerer Truppen, rn schwieriger Lage Schulter an Sckmlter mit deutschen .Kan?eraden. ,mieden die Pläne des Gegners zunichte. Di ju'.rägt^en ratenbe.i An »türme gegen jm.crc F-re-nt v ch. len di' mir großer E.:ergre geführten, -ahc ausharreiiden Trm-r-nl de-.- Lverftvn Al» Fuad Bey ab. Ter vorgeschobenen feindlichen Kavallerie bereüeien die nach Geioalttnärschen rasch zufassendcit ruppen oes Obersten Böhm und des bewährten, bis zu seiner Ver­wundung fernen mutigen Reitern vorauseilenden Obersten Essad Bey emt verachtende Niederlage. Die Truppen des Oberste»: Böhm nahmen der feindlichen Kavalleriedivisiou sämtliche G e - 1 'putze ab Unermüdlich griffe,: unsere Flieger trotz heftiger snndhcher GegQUmrkung den Feind au. Donk de,' Tätigkeit des Aachnchten- u,rd E >nbahndirn,w.i konnten reitzzeitig die Befehle der höh eren Führung zum HerMttrane'Lvtt'' von Verstärkuirgeir aus- gcmhrt werden Unter Einbuße vieler Mensch« und zahlreicher Mttermbst flutet der Engsänder zum Jordan zu­rück, hart bedrängt von unseren siegesbewußten Truppen. Im eoyelnen konnte bie Beute noch nicht fescgeueill werden. Auf dem weMrck)M Jordanier lebhafte Artülerierätigkeit und erfolgreiche, Ltzatrvuillinunternchmungeu. Bon uns »vurdc ein feindliches Flug- tzeug nach Luftkampf brennend zum Absturz gebracht. Mf den übri gvll Fvorrten ist «e Lage unverändert.

Da« Kabinett Wekerlcö.

Ms-^uüavest. 7.Mai. (Ung. Tel.-Korr.-Bureau.) Nach «attermechungen werden in dem umgestalteten Kabi ^bkerles Fmanzminister Dr. Vopovics und Hon vedmmifter Baron Szurmah, Ackerbauminister Graf Sere- Ntzi. vandelsmiinster Sztcrcn»!, Minister am vuslager Gras So»sernahrungsnttiuster Fürst Windischgrätz und der neue Munster für Kwatien Dr. Unkechäuser ihre Portc- st- dkholten. tzinaeaen werden Fnsti,minister Baz- Graf Apponhi. Minister des Innern -jau, ebenso die beiden Minister ohne Portefeuille Graf Moriz Esterhazy und Bela Foeldes ausschciden.

Der 5eekrieg.

Nene U-Doot-Erfvlge.

Mai lWDLi An der WesWste Englands wunden neuea-drngd versenkt 16 500 BRT. Sämtliche Schiffe

? lncr beT Dampfer wurde aus einen, stark geircherten Gele»t^ug herausaesckstisf^u.

Der Chef des Admiralstubes der Marine.

in levvnvtgem Zusammenarbeiten stehen. Jedoch soll jeder Be- rutdveig durch ihm nahestehende Persönlichkeiten vertreten werden. Tlve knappM Papiervorräte dürfen nickst wvhllvs verteilt werben. Ern feiler Maßsüab muß angewendet werden. llngleickstnäßige Be- llestrung ist eine Folge außergeivöhnlüher Beanspruchung der Transportmrttel durch Bedürfnisse des Heeres.

Aeina th (9iatl.): Die ganze Reichs Politik muß der deuftck-v!, MillswrrtsckE unterstellt werden. Ter Wiedernufp»u oev Ain^enl-andels inuß sthrellüens erfolgen. Mitteleuropa ist kein hcnvvrchmder Ersatz. Tie Ententedroh'.mgen mit dem Wirt- faMtsrrreg fürchten wir nicht allzusehr. T-ic deutschen Auslands- Forderungen. hättm bei den Ostfri^-enssch^üssen besser Vertreter werden müssen. Tic Kraft der deuckchpir Industrie ist nicht ge- voochen. .vlan befreie sie mir von ihren Fessän. Das Gewerbe muß wieder das Rocht zu einer Turchschnittspreisbildung erhalten. Der Schleichhandel soll bereits die Hälfte des reellen Handels aus- n««'en. Tiefer nwvalftck;en Verwilderung muß entgeaengearbeitet wevdeii. Lv^wre bisher kann es nicht bleiben.

Abg Lchiele (Kons.): Wir rechnen mit dein Wirtschafts- mich dein Kriege. Im Wirtschaftsleben kommt es auf freie Persönlichkeiten an.. Eine weitgehende Beeinflussung durch de,: <^st>a>at ist damit incht vertreten. Wir besitzen genügend Schi.ffs- vaum ,ur die Uebttgaugszeit. Die Vcrsügamg über den Schäfsrrum oar, nur cm Laichperständiger ausüben.

(3entr.) bciwniÄ die svzialvolitlscheu Aus-

gaben des Re,chzw,rtsckpsts.nnts. Wünsck^nslvert ist eft» ständiger

Nevchstagsausschuß für SoMlpolckik.

r ^bo. nt i b t ©erlm (Sv-.) fordert reichsgesetzlick)« Rege­lung des Arke-üsnachwerses.

Tos Saus veuLogi sich aut Dio-May, S Uhr, MÄterberavmg. LÄuß 7i/i Uhr.

Der tzauptaurschiiß des veichstugs nnd die verhültirisse in der Ukraine.

Aus dem Reiche.

Palars bert Gene-ralstabsvvrtraa und bei, oortrog des R<-,ll,E,ylerS Dr. Grasen v. H c r t l i,, Ber li ir, b. Mar. Dre hrsherigerr Saminlunqen für

litten ^ ein «

Mb. Deutscher Reichstag.

159. Sitzung, Montag oem 6. Mai 2 Uhr

^ ^ M^wirts^stsumtes

auf W^rknüp,

R^Ämrtfchaftsam-tS Frmherr v Stein- AE sotl dem Nc°>^:mrkwvfts<unt nni,: Ausmih^-unnUnr ^

£ü h!_.r. , ' > nrmmg taml^ dabei keine Rücklicht

Berlin. 6 Mau lWTB.) Bei Beginn der herrtigen Sitzung r A anptaus, chu sse s des Reichstages machte Gcnc- ^-L^^borrch vertraulicbe Mitteilungen über das noch nicht vattfMerte Berirer Abkommen mit Frau krei ch,betr. Aus tauiM rvn dir, egsge sangenen und Zivil internierten. Untcrstaats- von dem Buss che verlas folgendes Telegramm «ÄBo-tschafters Frhr v. Mumm: Es hmrdeit sich um etn reines d r ^ 1 JS: n,Ilften:u , in ' bestehend aus lauter mich politisch «rbers- oenkenven, mmehmbaren, reifen und tüchtigen Mämiern. Alle ^rben sich aus den Gru,rdgedmrken des Hetmans gestellt: Das Erhalten und starken der nattonalen Selbständigkeit der u E ^ 1 «S, Anschluß Mi die Mittelmäck>1e, insbesondere

<MAeutsch.mid unter Ausschaltung großrussischer und polnisch^ ,Bestrcbung«i und ftch dariruf verpflichtet. Es sind keine Polen im ffabmett Tfte Nameii polnischen Ursprungs täuschen. Der Ein- von gl ledern ander-er Parteien, die der Hetman begrüßt

-ane, scheiterten rm den unsinnigen Forderungen, die der Tat- - ^ Grund allgemeiner Mißstimmung über die bis-

mrige cholittr erfolgten Umwälzung nicht die geringste Rech- nm»! tragen U» »vollen schienen. Allgemein wird «mgeuommen, oatz, wenn erst bekannt wird, daß prakttscke Arbeit geleistet wird u,id diese hat trotz der Osterfeiertage energisch begonnen, auch die anderen Parteien heran kommen werden. Es bleibeii ihnen immer »roch, eine Anzahl nur provisorisch besetzter MüMer- ntze open, falls sie sich zur Mitarbeit bereit crllären, rchoe Mis ihren übertriebenen Forderunge»! bestehen zu bleiben ^er Hetman Skorvpadski besuchte gestern de»» FreiHerrn ' ü' lnw hatte eine ändert halbstündige, sehr zufrieden-

'.«lende Unterredung mit ibm. i?i der insbesondcr? a .ch hiniich:lick, er zuiünitige:: Pviiul der S^oständigteit der Ukraine der Abne.ea. 5^..^obrusu)chcr .der panischer Tendenzen sehr znirieoenstelle»u>e ErlllMlugeii abgegeben warse»i. Jin Anschluß lstecau bemerke Frei­herr von dem Bussche: Ich habe inzwiichm über de»i .Hetman Sk"ro- E folgendes in Erfahrung gebracht: Ter frichere Bot Gatter Pvurtates hat ihn persönlich gekannt. Herr Äwopadski »st fcbenfo me »eine Frau cm überzeugter Deutschen T tl. U ? , 'E dein eben verlesenen Telegramm worden Sie er- whe,» haben, daß die desinitch abschließende Ministerliste zur Zeit .ioch nicht vor!legt. Aus eine Anfrage des Wgeordnete»» Erzber- ger ^llarte der Unterstaatssekretär, daß SkoropadsU Ukrainer und mast Russe ist.

prenhischer Adgeorünetenhaur.

143. Sitzung, M-mtag den 6. Mai 1918, vorm. 11 Uhr.

Am Ministertisch: Dr. Drews..

Die zweite Lesung der Vorlage über

die Zusammensetzung des HerrenhauftS tmrd beftn § 4 (Vertretung der Selbstverwattmrgen und der großen Berrcke) fortgesetzt.

?^ ntra fl Br nun (So-?> »oill die Zahl der Vertreter der Städte mit mehr als 50000 Einwohnern auf 48 und 3 feftsetzen. der ^.Li»dwirtschaft nur 12 Vertreter, den Arbeitern dagegen 48 nnrctumkn uno die Zahl der Angestelltenvertreter auf 24 erhöhe»!. En» Antrag Aron so hu (Vp.) »vill die Bertretting der Stndt Berlin von zwe» auf drei Mitglieder erhöhen. Ein Antrag o daß die vorschlagsberechtigteu

ürnidguter sich nicht 50. sondern nur 25 Jahre im Besitz der­selben Famil»e befinden müssen. Ern Mstrog Dr. Po r sch (Ztr.) verlangt, daß diese Güter auch schon bei der Größe von 5 ha statt Mindestens 15 ha »vahlberechttgt sein sollen. Er »vill fevrier die -d-ahl der Vertreter der beiden chrisllichen Ztzrrchen von 16 aus 32 erhöhen. Ein »oeiterer Antrag Awnfohn (Vp) »oill die vor­gesehene Arbeitervertrettrng von 1 6<ruf 36, die der Arigestellten von 12 auf 24 erhöhen und auch die anderen Berufe anders glreoern.

^<rch den Vorschlägen des Ausschusses sind auf die Dauer von 12 Jahren $u berufen: 1. 48 Vertreter der Städte über 50 000 Einwohner. 2. 24 Vertreter der übrigen Städte über 10 000 Eiu- »vohuer, je 24 Vertreter der Provinzen und der ländlichen Selbst- verwütungen, außerdem Vertreter aller übrigen Berufe, der In- dustrie, des Handels, des .Handwerks, der Aerzte, der Mnste der Volksschillen, der Literatur und der Presse. Die Berufungen »ollen durch Den König statt finden.

Abg. Freiherr v. Lo6 (Ztr.) begründet den Anttaa feinter gartet. Abg. Wachhorst de Wente (natl.) tritt für den nattonalliberalen Antrag ein.

Abg- Cassel (F Vp.) empfiehlt den fortschrittlichen Antrag Abg. dicke (fk.): Alle nnchtigereu Berufe müssen in, Herrenhaus vertreten sein. Wir sind »nit drei Vertretern der ^L-tadt Berlft» einv-rrstianden, ,veim dafür der Oberbüi'germers^r aus dein W-ahlkörper ausscheiüet.

Llbg. Hinzniann (Ztr.): Die christliche Kirche bedarf stär­kerer Becttetunq im Herrenhaus gegenüber einer auderrn Mehr­heit i»n Ab g eordnetenhaus.

Minister des Jrrnern Dr. D re ws: Die Regierung ist grund- atzlich einverstanden, »daß Vertttter des Judentums unter SWiitf sickstlgimg der beiden unter den Juden »wrlxrndenen Richtungen Oerufei» iverÄen. Im allgemeine»» kann sie ben JÖefctyunen des AuslckuNes yn § 4 durä)»oeg zustimineu Die Anträge des Zentrums und der National!iberaten gehen ettstas K ^ Becüchulstigung aller kleine»» Besitzungen »o^de der Wahlkorper zu gwiz »verden. Der Anregung, der Stadt Berlin dre» Bettveter zu geben, würde die Regierung eventuell Folae 'leisten.

SCbg. Hue (0oj.) begniuDet die sozialdemokratischen Anträge ^ 9 ' ?L ü t5 T fflan f.): W»r hadm von der Stellung besondeivr Anträge abgesehen, da w»r erst die Beschlüsse des Herrenhm»ses ab- retten wollen Ein Vorschllrgsreckst des alten Grundbesitzes ist ge­schichtlich berechtigt. Berlin ist n»it zw.i Vertretern ausreickieno be­dacht Ter beru,sständisck>e Gedanve niarschiert.

Dbg.^Le»v»n (Vp.): Im .Herrenhause ist »nan den Grundsätze»» le^r ctboeitcis Dre Ausschußbeschlüsse bringen noch lauge nick-t die »Vtwcwige Gerechtigkeit, es »vird 15 000 landroiittch.F^ licklen Betrieben dieselbe Vi'ttvetung gegeben, wie der gesantteu Ar- veiter,chatt. desl-alb ilt der Eintrag, die Zahl der Arbeüer^mst» An- gestellter»vertteter zu erhöhen, berechtigt.

, r .^ bel lUnabh Soz.): Tie Junker »vollen rm Herren-

hau)e die allmächtigen Herren bleib-en. Dieses Herrschaftsmstrmneiit

muß zerttümmert »oerden. Tie Kirche verdient nicht, km Herren­haus vertreten zu fein.

Mg. Grono ws ki (Ztt.): Wenn jenrand durch seine Rckrerr das gleiche Wah^rckst gefährdet hat, so ist es Herr Strobel. (Zu-- Ittlnniung.) Diese Beichinipfungen der Kirche müs'en die christlichen Arbeiter abstoßen. (Abg. Strobel ruft: V^ksoetrug! Ordnungs-- ^ Blzepräftdenten Tr. Porsch.) Herr Strobel »ockl bewußt das gleiche Wahlrecht oer.ncksten.

folgt die Abstimmung über die Zirsammensetzuna des -verreuhauies. ^m »veseEchen »Een die Beschlüsse des Aus- M.»ve^au»E erhalt^ Fi'tt die 48 Besitzer von berechtigten- ^airdguten» wird die Große von 15 Hektar auf 5 Hektar l-erabgesetzt uw) der Gound-,teuerreinertag von 150 auf 75 Mark. Ter Zer^ ttumsanttag cai\ Verdoppelung der kirchlichen Vertreter wird ab- geiebm, desgleichen^ der Antrag auf Erhöi>ung der Zahl der Ar- berterr>ei7tv-ter von 16 auf 36. LlögÄelint >oftd auch der fvrtschritt- lrck-e Antrag, der Presse, den ReckstsanwMen und den Aerzten eine ^bnderr Vertretung UrzugeUehen. Ebe»»so »vird abgckehut, der N^^.§erlm drei Vertreter zu geu^ähren statt zn>ei. § 6 über die korngllchen^Beruiwigen wird zurückgestellt. Zu 8 9 bviründet , u.og. Hrr i ch (>oz.) einen Lllttlmg, die Präsentation in Berlin Nnwer dem Mag»!trat »»nd den Sladtverordneten ziu überweisen.

Dassel (Bp) begründet einen gleichettigen Anttag, nachdem auch die Präsentation ftir die übrigen Gcnneinden nicht nur auf die Bürgermeister beschräntt wnHen soll, stmdern auch Ehren- veam-e vorgefchlaym werden können.

. abgelehnt. §9 »virdangenonnmir. ebenst,

der ȟejt des Gesetzes.

Um 4 Uhr wird ein vom Abg. Fu hrmiann (nakl.) aesüellter Bortagungsantvag abgelehnt. ^

Auf Anregung des Bizepvüstdenten Dr. Porsch »vird be- schloßen, letzt zunächst über die verfassungsrechtlichen Siche- z^ver^^n^ug auf-Kirche, Schule und Wahlkreisemteilunrg

.... . E den Konfessionellen Ehawakter de»

öffentlichen ^^ltmlen wwie die Zuschüsse dos Staates an die Kirch in der Verfassung stchllg-en, desgleichen die Wahlkreis- ihre Abänderung mir mit einerSlimmew- ^^hei von Mw» 'Drrtttln ermöglicht ist. Ern Mittag Dr. Bredt (fk.! verlangt dieselben Scherungen für das Gemeinde-Wahlrecht.

T ^ (4^-) Ürllt fest, daß seftie Freunde un-

bedrngt diese ^.axrungen Ordern, aucl> »venn das Pkurallvahlrecht

Migeführt^ werden »vürde.

^'^ll'^^^sJnirern Dr. Drews: Die Regierung »vürde voraus,lchllrch bevett fern, auf de»» Boden dieser sogenmrnten Siche- tuligeu zn tteten, wernr dadurch ein Zustxrndekmmnen des Ver­faß ungs-ResvrmU'erks »m gan-ze»» in einem! Rahnien, der für dft rliegrerung annelmroar sein würde, gesichert »vürde.

Abg. ir. n. Heydebralnd i lions.): Die Tragiveite dieser utzecnngWl kann man nickst überselMi. Richtiger ist es das

tllrmL m *** SSllr5eI fafTen uni> r!eich- Wahlrecht abM-

^ l) ** bmt mKÖ ^ drS

Tas Haris vertagt sich

Dwnstag 10-/z Uhr: WeiterbcMtumg. Lchiluß di/i Uhr.

21»»» Stadt »,v Land.

Gießen, den 7. Mai 1918.

** Beförderunjs. 0!esr. Karl Jafkottrskt,, In-

"?i^r des Sisern-u Kve»srZ. irmrde zum Nnkw»fsi»ier be> sordert.

^ Verlauf von 9« r ft aus uittcrroertiaeit r ' 11 ü r5T n Verkauf der Wurst aus unterwerngru Rin»

,'tudet Mittmvch den 8 d M in den bokauntm «er. i^chdcNeu gvAen Abgabe der WurstmarSen sür die 18. anv 19. Woche für satntliche zjmöilf B-^rrke statt.

- Warnung. Wir ,verden um Aufnahme folgender Zeilen gebeten: Es ist das Gerücht verbreitet, die f^ma .^Bei^intgte Getreidehändler G. m b H. in Gießen" sch an den Kanuten Getreide- und Aiehlschlebrrngen in Assenheim Dreses Gerücht ist unwahr. Weder die als Kmmnisstonär und Gcschastsabtellung d«S Kvmmunal!. vewandes Gvehen tätige JtrinaVereinigte Yietreidchündi- lech noch eines iT;rer Mitglieder ist in die Anqchegenheit irgendime verwukelt. Es wird daher vor Wetterverbreitung lenes Gerüchtes bei Meiüung sirafvechtltcher Verfolgung hiermrt nachdrücklichst geivarirt.

", Inng d eu tschland. Die nächste Hauptversanrm» lung fandet greilag, 10. Mai, im Kaiserhvf statt. Siehe Anzeige.

** Von der Direktion des Lichtspielhauses wnnten M-r Unterstützung bedürftigln: Knegsgefangr.mei: der K megL-gefangenenfürsorge des Roten K.reutzes 418,30 Mark uberwiesen lverden. Da dieser Betrag ausMieblich für bedurfttge Kriegsgefangene aus Oberhessen Verwendung finden wrrd, »st dieses schöne Ergebnis belvnders m be- begrüßen. ^

** Wunderbares Maiwetter brachten uns die ersten Tage des Wonnemonats. Diesmal ist cs genau wir im vorigen Jahre. Mit dem 1. Mai setzte schlagartig das schönste Wetter ein. Nur besteht insofern ein llnterschicd als diesmal schon alles grün ist. Da das Erdreich vollchmmen mit Feuchtigkeit gesättigt ift, so wächst jetzt alles mit außer- ordentlichcr Schnelligkeit. Di« Kastanienbäume haben ihre rötlichen und wsißen Blütenkerzen aufgesteckt, der Flieder verbittet kmt ®ufte täglich vermehrt sich der Reichtum an Blumen aller Arb Aber auch an Grünfutter herrscht kem Mangel, was im Interesse unserer bisherigen kärglichen Milchversorgung allseitig zu begrüßen ist.

** Sammlung wildwachsender Pflanzen »nd Früchte ure Wildinnl« e. G. nr. b. Berlin W 35. Am Micl-bad 5, Ul mri Zu rnniruwk des Kr^ÄrrnäbruugSamts von

I« CjCnm ^* mit der ^rniMung allcr ii-ildw'-ultendM VNanZe»i, Boereii, Frücht. Mze, Kräuter, Säule-! rewii und sonstiger, deur sreieu Zugriff unterliegender Natur, erzeugnrsie zur Verwertung beouitvagt. Tie GrseNschrst sucht geeignete Lehrer, Förster, Kaufleute, .Händler ,rnb sonstige Zu. teve»senten als Vettvauensmümner und Sa.mmellecker. Sie gibt die ^ L-crmmelgegenstände an ©eim'mbm, BswörmtckitZverbände pnd foitlftcje Großv-erbrauchw ab u»id sieht Ans»vck)e»-u 7 igen entgegsr. perner ivoklm sich Jnbaber moderner, lcistimgsf.lln/ser Fabriken zum Vetmahlen. Häckseln nnd Schneiden von WildnmchtS melden.

** D a s K r e i s b l a t t Nr. 51 enthält Verordnungen über: Sckpchbedarfsscheinc, ?lbgnbe von Brerriispiritus. fefyc mit Eiern, Feldb-ercirckgung Etttngshausen Landkreis Giekk».

** Oppenrod, 7. Mai. Musketier Heinrich S ch»n idt erhielt das Eiserne Kreuz- 2. Klasse.

** Münster bei Lüh. 6. Mai. Sergeant Slfugiist Sieg er» hielt das Kriegselchmzeichen ür Eisen, mit dem Eisernen Krcur und der Hessischen TapferkeitsmedaAe »oar er schon ausgezeichnet

ver»niscl>ee».

* Ein Flug über den Gipfel der Junakrau. Dem L -A wird aus Basel berichtet: Der in Thun statio- mertc Milrtarslieger Sch adler überflog den Gipfel der Jungfrau ,,, einer Sohe von 8 00 Metern über der Berg spitze. Er fuhr e m fernem Doppeldecker den Flug- zeugkonstruktrur Hae,el, als Begleiter mit sich. Zu dem Höhenflug brauchte er eine Siundc und 13 Minuten. Die Zungfraujpltze »st damit zu»n ersten Male überflogen worden-