Einzelbild herunterladen

bES iutb tot Erzeugung t xm SebienSnritvckr irrftr Zkdtt-tzS- bedür,ntssen.

Der türkische Bericht.

Koustantinopel, 2. VJlai MTB.) Genevalstabsbericht. P«amnafrmit. Aus dem Ostufer dos Jordans nehmen die Aampse werter eirren für uns günstigen Verlauf. Vor rQrferen zähe verteidigten Stellungen verblutete sich der Engländer Qpterri in vergeblichen. bis #nm anhaltenden Stürmen.

Starke in, östlichen Jordan-Becken nach Norden vorgestoßene Ka- valleri elii affen find von irrtfcreit rasch herdngeeckten Kräf- Len unter der tatkräftigen Ful/rung des Obersten Essad Bey emp- Nndlich gesckiilagen unh zur Auslosung gebracht worden.

Anzahl Gefangene, sieden Feldgeschütze, ein schweres langes iseschütz., Pferde, Mluuirionswagen, ein PcnTzerkrastwageu und viel Kriegsmaterial sind bis jetzt cingebracht. Bei Amnron brachte ^es unserer Ungzenge zwei'feindliche Flugzeuge zum Absturz. De Insassen, vier englrsck)c Ossiziere, wurden gefangen genommen. Sonst nichts von Bedeutung.

K o n st a n t i n o p c I, 2. Mai. MTB.) Meldmrg der Agence Milli. Wie unser Korrespondent in Saturn meldet, wurde eine aus 10000 Bolschcnncki bestehende Streitmacht auf dem Marsch von Misabethopol ausgehalten. Letztere erhielten Verstärkungen und schlugen die .Bolschewik,, denen sie 80 00 Gefangene abnahmen. Sie machte?, den in Baku stehenden Bolschewiki den Vorschlag, sich zu ergeben.

Englischer Bericht aus Palästina

V.'NN 2. Mai: Am 30. Aprck früh gingen unsere östlich dem Jordan befindlickieu Truppen zum Angriff über gegen den Feind, der die Hügel südlich von ES Salt besetzt hielt. Unsere berittenen gruppen wandte,? ,tch längs des Ostusers dos Jordans nach Norden und befanden sich bei Einbruch der Nacht widriger als 2 Meilen) rwn Es Salt entfernt. Bis Mittag haben wir 200 Gefangene eingebraclit. Meldungen der arabischen, in der Gegend von Maau operierenden Truppen besagen, daß im Berlmrs der rüngsten.' Angnire gegen die Eisenbalm von Hedschas in der Nähe dieser Station biÄ) Gefangene eiugebracht wurden. Westlich des Jordans rückten wir unsere Lucke bis aus eine Tiefe von 2 Mecken in dev Nahe von Mezrah vor. Nach einem leichten Widerstand des Fein­des besetzten uni das Tors und das erhöhte Gelärlde westlich von Mezrah.

Der Seekrieg.

Neue N-Boot-Ersvlge.

Beil in, 3. Mai. (WTB. Amtlich.) Eines unserer Unterseeboote. Kommandant Kapitänleutnant Neu re u- t e r arbeitete in der I ri scheu See und deren Zufahrts­straßen mit gutem Erfolge gegen den Handelsverkehr un­terer Feinde. Fünf bewaffnete, zumeist lief beladene Dump- ser und ein Segler fielen den Angriffen des U-Vootcs zum vpfer. Die Ladungen der Dampfer bestanden vorwiegend aus Kohle, ein Dampfer hatte Munition geladen und einer N'nrde aus einem stark gesicherten Geleitzug tzerausgcschossen.

Namentlich festgejoelir wurde der bew-afsuele englisch' Dampfer , V ra ko n dalech 2093 Br.-R.-T. Im ganzen ^uwen nach neueingegangenen Meldungen der Unterseeboote -0 000 Brutto-Neglster-Touuen versenkt.

Der Ehes des Admiralstabs der Marine

Aus dem Reiche.

DieSichenrugsanträge -es Zentrums zur preußischen Wichlrefonu.

Berlin, 3. Mai. Das Zentrum hat nunmehr die

k \ n 1 r a ( 9 A ut /,( 3n l Gerung gegcnradi- ^ ? FolgendesglcichenWahlrechts" erngebracht. ^re haben folgenden Wortlaut: ^

9rTvf V Das Haus der Abgeordneten wolle beschließen: dem 8 24 f rlbrigen wird die Abgren-

»M.d« Wahlb ezirke oder dre VerteiL:mg der Abgvordnerar

)X ^ ijCL iftumner eine StcknmQr-

Mehrheit von */ 3 erwrderllch ist."

*** ^! ß der- Abgeordneten wolle bei'chkießeu: fvlae^n

2:Tie nack- der gegenwärtigen X ^r yfVFlb AerhÄünsses des Staates zur evangelischen ^/Esch-kntlVchchen .Krrche diesen Kircken zustehenden Bem^ nrne lCÄ Einkünfte werden dauernd Llfrechierhallen "

ArtiLl rJ? 1!U£F wolle b-schliehm: folgenden

llckire B vor ^ifd 1 cinjuiitfrnt: Ju der Vonassiingsurkundv

ch^chgt:Tie evangelische und die -^hicljc .jlirdK, sonne l-ede mckerc religiöse Gemaul- tchaft dleiden ,m Ä«5itz ruü Gr00; der für ihre Zckultus- Ur ttev - ÄrL ^.^dl'chrtszweche l'eslmunten Auftakten, Stifumgen und llchen^Zickchüs^"^^^ l>der Bererndarung feststehenden stuat-

Exms der ALgwrdneten wolle beschließen: folgenden

Artikel 26 der Ver- wchenden Absatz 2: Der konfessio- U5/le C hat* Ittt derösfentlichen Volkssch ulen ^d «ttspreck-end den Beitrnrmungen des Gesetzes betreffend die Unter- fcL^ .^kszchullm vom 26. Juck 1200 (Gesetz-

Ws 4 «Eb-fchließm: in Artikels

®anrm^r r. ^ fallen:Tritt die Erste

«amm^r dain Bvichuß der Zwrrten naht bei, so findet nach

BerEvg m ecknnn <rus MiLgiied^bdd^ ^rm^ru gebildeten Ber st ä n d i q u n g S an s s ch u ß die für b«dc chnumern bindende Absckmnrung über- den Posten in einer 1 1 L a t* 11 u u g beider Kammern statt. Nach dieser end- güll-g-en ^ chcki tzfasnmg wirb in jeder der beiden Kammern über dkn Geram t Haus Hali abgesckrmnt."

fÜTO- fT% ^ d)Il Ä l Vr «rtiket 9a einzn-

»rw ! *** ^rsasfun^urkimde erhält folgende

z Versa sfu n g kann auf dem orde::tckchen Weae ttn, Ge,etzgeü?l.vg geändert werden., wobei für jede Mnderimg w iDestrmmu.^n des Titels IIVvi. d^en Rechten der PrelÄ" in ^lnÄ^Lchch'U'nirnmehrheit von MVri J"

m lf.rfe.nn «usfchust i>rs ReichstagrZ

^ Gctrnnkcstruern bat heute bri Bk- Staatssekretär Gmf v Roedern ungefähr Mgcnües rrNarl: Die künftige BeLstnng Ls Biele" würde ber einem Dreife tvm 60 'iarf W Pa^nt

,^ n 'ästigen künftigen Lasten^ Reich ^A^ tV, ^ tnC ^ »" b°ch Die SchälSna E

Ä wfbffPrfwT V 9>t ^ em '"kolg- der NeuhelastAng

Sää ar ansnstA

«Bn, SS5ü?,fiftg» M ''Ml

r o «v, . Umsatzsteuer.

Ntxn. Im Hauptausschuß des Reichs­tages wurde lMcte bei Beratung des U m f a k l e 7

5 U m e ^ ^ ^bgen Zentrum U7ch N<rionalltberale

saxä: «'

*

-Berlin, 4. Mäi. Me der B.D gemeldet wird, wurde der ^ntnKrs des pveußuchen Städtetagrs Tr. H a n s L u t h e r ^Berlin»

V Oberbürgermeister von Essen gewä-hlt ^

Mb. Deutscher Aetchrtag.

_ __. Q&1- Sitzung vom 3. Mai.)

MN üB*öraötii(^: Fchr. v. Stein, Der. Caspar, v. Wrisberg Btzeprc^dent Tvve eröffnet die Sitzung um 2.30 Uhr.

Atlfraseu.

> fragt mrch Bergeltungsmaßregeln für

im bruücke Bel)andLung deutscher Geja:rgQ«n m Rumänien.

... Legotumsrat Dr. Keller: Die erforderlichen Schritte die Schuldigen in unserer Hand sind, werden sie veurast. Be, den Berhcrndtmrgen mir RarmLnien wird tm übrigen Luhiw und Enrsck-ädigung für die Betwssenen gefordert. Die Schnl- cngen >rnd zu be,trafien.

^6- Ryssel (U. Svz.) wagt über das Verbot der Leipziger Garmsvn, die Leipziger Dolkszeitung zu lesen.

^ mJ crtr . e 1 e J bes Krieg smini fteriums erklärt, daß seit Monaten t^r Verkauf aller Leipziger ZeiNmgen durch ernenl Invaliden ui den Kasernen fveigegÄien worden ist.

Hecks che r (Vpt.> fordert Vergeltungsmaßnahmen ^VM^dre Engländer wogen der Verwendung von Dumdum-

^ Omglischr Kampfesweise.

General v. Wrisberg: Erm Untersuchung der Geschosse hat ergeben, dar; eine Papiereinlage besonders sch>L>lich svirkt. Diese enthalte zweifellos zah<reiche Kraickl-eitskeime.. (Hört, hört.) S,e oerurlacht ckisolgedessen nach Zerreißen des Mantels eine Wunde ausgedehnter Eiterungen und Wundkrankh-iten. welche besonders chwere Leiden herrvrrrlfen. (Lebhaftes Hör!, hört!) Die Erl)ebung über die Wirkung der neuen GesckZosfe ist soeben abgesckstossen. Es nnrd beabsichtigt, alsbald bei der brittick-en Regierirng Berivabrnng gegen die VeninnHung völki-rrechts'.mdriger Geschosse einlegen zu lafsen und Einstellung des Verbrauchs unter Androhung von Vergeltungsniaßnachnen zu soroern.

Darauf wird die zwecke Lesuirg des Haushalts für das Reichs,oirtscha^ftsamt fortgesetzt.

Ä?; Tr. v Schu l z e-Grävernitz (Bpt.): Die freie Wirt- Kljatt^ tuvrt zur Bevgowaltigung des Schwaihen durch der. Starken, jux Ausbeutung der Frauen irnd der .Knrder bis zur physisckPM Entartung der Rasse imi> zum Niedergang des Bauern. Not tut enie weise Milch mg von gebiurden^er irrd freier Wirtschaft, von Ltaatssozialisnr.is und Konkurrenz,mrtsA»,st Wir haRm ein Vorbild ui der Reich5bank Rf.öge es dein Staatssekretär gelingen.' w:e de,!, Reul^bankpräsidenien, lwlkswirtsckpaftlicherr GZichtsvunk- ten g-egeuiiber den Spndickrte.r uitd llnternehuumgen der Jndltstrie zum Durchbruch zu verlielfen. Was dem Reick-sbcmkpräsidentön gelungen nt, nruß auch ihm nröglick) sein. Er muß ordnen ,md ein- greck-en, vor ackern die Berwalckmg nereinsiachm. Wieviele Wege suid zu tim um euren Dezugsschrn oder einen AnsfickmsckK-ru zu bekommen. ±atc Auftrag ist nreiit i-ann schm zirrückgenvtmmer \, man rroch bei, zuständig-en Beamten gesrm'sen hat Freies Lv,e! der .Kräfte muß ges-irdert werden. Afrika ist das Rvdnoff- '.and -er Zukunst. Wir müsse:, dcSl-alb Fortsetzung und Adrundmm unserer Kolon ml Politik fördern.

... Tr. Ries se r (natl.): Tie Bundesra^vkwordnnngen

sur clelurgangsivrrlschaft trage.., allzusehr buroaukratisl^ Eha- rnk:cr. Mit Würdigung des .Krieges muß das Ermächlignugs- gen'tz vom 4. August 1914 automatisch verschwinden. Wir müssen lur die Zeit der Uehergcrngsnnrtschaft Bestimmungen treffen, damit dre produktive,, Krauts die in unseren Arbeitern uich An- gestellten schlummern, aufgernsen werden können, um sich au dem Ausbau unseres Wirtschaftslebens zu beteckigen. Wir diirfen den Armx,, iiltor verlmren. mich iacint lorr tmt Krieg ge,nennen haben.

. , "bg.. -rr. Wildgrubc ik-ons.-: Den, Reicliörvirtsck-aftsamt Niw Ausgaben zugewugeu worden, die zum Teil dem auÄvär- tlgen Amt überlassen werden sollten. Dazu gehört der wirtschaft­liche väachrichtcndienst, durch den das Ausland über deutsck-cs Können aufgeklärt sv-erden soll. Me steht es mit dem Schch der dcutsck^n Fwrderunmn m RLißband? Größerer Schutz unseren deutschen E-ifenvÄdustr» ist dringend nötig. Er ist aber nicht «mrbar. ohne daß wir uns des Erzlbeckeirs von Brietz und L o n g w h bedienen. (Unruhe links.) (Visepräsidont D o v e bittet den vxebrm, bei der Sache z-u bleiben.) Dieser Schutz ist Vormrs- Mng sür ein gesundes deutsches Wirtschaftsleben nach dem Kriege Wir bedürfen einer Erweiterung unserer Bezugsquellen. Ties ,st die einmütige Fwcdcrung der gesamten deutschen Eisen­industrie. (Sehr richtig vextjA Das ist nicht wahr bei den Soz) Unsere Eisenschätze such in 50 bis 60 Jahren erschöpft. Ties ermst- hafte Problem machen Sie sich (M den Ä»z.) «mßervrdentlich leicht, lGroße pnriche bei den Spz.) Vir hüben aber den Tat­sachen in die Mug<m tzal seihen und hier sür das deutsche Vol A n arbeiten. Tlls Mlheckmittel, das Sie bei der Hand haben, ist die Vergesellsä-aftlichung unserer gesamten Volkswirtschaft. Sie stehen natürlich zu dem Propheten der neuen Zeck, Herrn Walter Ralho- mm, den besonders Dr. Südekum feiert. Persönlich, sozial und wirtschaftlich ist er nicht legckimiert zum 'Proplieten. Als einziger Aus.,iüstsratsvorsitzeuder nennt er sich Präsident. (Lachen bei den Soz.) Will er sich damit als Vertreter der sozialen Gleichberechck- gung dokumentieren? Was hat er in seinem eigeiien ,>wßen Be­trieb praktisch zrer Sozialisierung gamn? Drzu lxrt er keine Zeit, er muß Sckniflen schreiben. Er hat vor allen Dmger, eine gute Presse. Zwangsstziidikaie lxlben keilten Wert. Sotvie der Geist Rai Henaus sich in den Bureaus des Reick-swirtsä-astSamtes breit zu macken sucht, da mich er mit Pech und Schwefel ausgebrannt werden (Hurufe bei den Soz. Ruf Handgrwraben!) Wcr nrussen möglichst bald loskommen ron der UepergaugÄvirtschaft, nameiit ckch von gewissen kriegsbeamteten Kausleuten, die zu den schlimm teil Bureaukraten lverden und zum Teck die empörendste Pascha- Wirtsck>ast treiben sollen. Die Klagen über die Papiert>erteilung wollen iucht verstumm«eu. Wirlsck-astliä-e und kulturelle Werte können nicht ersck-eincn, wohl aber Schund!ckeratur. (Sehr richtig bei den Soz. Rufe: Alldeicksche!) Fontane, Sturm usw. können dagegen nicht wieder erscheinen. Die provinziellen Berläge blechen! h,irrer den großen Berliner Anstalten wie Moste und Ullstein benacliteiligt. T<er Sstaalssekretär lvird seinen Namen gleich dem seines großen Namensvetters in die Geschickte ein tragen, wenn er Stadt und Land sicherstem vor den Vampyrbissen des SoKialis- mus. (Beifall recksts.)

Staatssekretär ^rhr. v. Stein: Alle Redner wnren sich einig darin, daß dre Aufgaben des ReichZwrrtschaftSamts im» gewöhnlich gwß sind. Ter Nachrichtendienst ist eine unserer vor- nchmsivn Llufgaben. Er muß iveiter anSgebant werden. Tas aus­wärtige A,nt möchte auch wohl nicht diese Aufgabe übernehnren wollen. Mit nns-ecen Rohstoffen ivaren wir ledigli-ck- auf das Anstand angewiesen. Erst loährend des Krieges /rnd wir daranf gebommen, diese Rohshoffe in der Heinrat zu ersetzen. Immerhin sind wir mit unseren Rohstoffen sehr knapp. Eine Folge der Kriegswirtsck>ast ist dies nicht. Einsüoeilen muß die Kriegswirt- sck-ast sortbestehen, dauernd aber nicht. Ich halte es für aus-i geschlossen, das; dre Erfahrungen dieses Krieges sich ohne weiteres Venvischen ioerden. Auch wäve es zu begrüßen, wenn an Stelle des Z wang szusa mm en sckKus ses ein freiwilliger ZusamnienschLuß statt- ftnden würde. Das wäre ein Verzicht auf dre große, schrankenlose Konkurrenz. In dreien^ Sinne hätten wir aus ber scheren Zeit des 5krreges dauernd Degen zu ziehen, llnzweifelhaft l-aberi wir damit zu rechten, baß das Ausland uns nicht wieder sofort frelmdfchafllich g«genübersde!)en wird. Mag der Krieg nuslausen, wie er null, und mögen die FrrctenSverträg-e läuten wie sie wollen, das Ausland ist nicht bereit, mit mis in Friede und Freundschaft zu leben. Uns.ere Gegner sind keine alten Werber so-.rdern Mämrer. Es ist ihnen ernst mit den Drohungen. Schm ans dem SckLack.itseld sind unsere Gogner nicht zu uitterschätzen aus dem ivirtstt»ftlift-an Gebiet crst recht nicht. Wir werdew aber auch hier das Heft nt Händen behalten. Tic Ansammlung von wirtschaftlick<n Ltcllen in Berlin ist urrvermeldlich. Der Ge^ daukenanstansch muß versöhnlich getrieben werden. Mr brauchen unsere ganze Kraft, um unsere Produktion zu beben und das werden wir uns angelegen sein lassen.

Dbg. Carstens (Dpt.): Die TransportverhÄtniste in der Kohlenversorgung grmigen nicht. Sie müssen besser organisiert ^r^Beschlüsse der fiW^Tnj darf man ntdjt

fa fa-cht pnf<Uaot. SiStr foöx-nt ireien Bcrkebr filwr den Ozoan «ni ben fmcn EeranStansch in der flrmjtn Sdi. Tit stimmen mrtfi mit Waller Rathenau überrtm Wrr sind gegen Ri* Mvm»

Wfftennw m* ©»BbMenntg, soweit sie nicht die ©efantttrtenff l^i ^Kri^ ^ er ^^E«tsk>senunteicktützung wird nach

Weiterberallrng Samstag, 2 Uhr, vorher zweite und britflB ß^urig de- Gesetzes bete Stuftekmg beS § 153 öer Gewerbe vronung. Schluß s /*7 Uhr.

preußischer Abgeordnetenhaus.

Sitzung vom Z. Mai.

.Wadlrcch^voiloge wich bei z 2 d« Seftimirarngen über ben 2[u«i*[ u 6 von der Wahlberech- !igmn g enthüll, forlgefcdt. Danach sollen n a von der 'SatiU Seifet 9^ f(Wfen fain- E die bürgerlichen EhrenarÄ

^ ^ beantoagt, diese Bestimmungen pi

vTw?* TO gegen den Antrag des 20*,. Heins <Hosp.

- - s -, nach welchem von der Wiahlbevechtigung ausgeschlostrrtz

ck^chlNZULndeni rvemdrastigen Personen, erklärt sich ebenfalls gegen den Antra« Herns und -Äcocnfen gegen die Bestimmungen veZ 3 2 d«

Ersten nicht diejenigen von der bÄttt h^en 9 fern, dre die fälligen Sieuern nicht

iionE?»^^^^Etsfar bittet am Wlehmmg des KonMrtse S? h 'S ^>nach t>m ber Wahlberechtigung auSfle*»

schlossen werden soll, wer wegen eines Derbreckiens öder eines Ber- R' CI l \ 2J* ^ ,lC Äderkvmung der bürgerlichen Ehrenrechte »re t^ol ge haben kann, zu emer Gesäatgnisst-vafe von mindestens sechs Monaten rechte krön ig verurteckt worden ist. Im Falle der dieser Stimmung (Nr. 4 de^ 82) tt-ftt den Redner für (bürgerlick-en Ehvenroch: c) ein. Fernetc 9h ' 7 Schluß .veeot

. 1 der Kons ) begründet seinen Antrag, der

^-zwecktz die Polen und Juden von der Wahl­berechtigung auszuschließen.

w l A° r ? 0-^Ut-) begründet den Antrag Aronsohn an? 'l r ' 4 or^ 5 (Ausschluß wegen Uusahigkeck zur Bo- Nr^3 9 ]faitlldm ?lcnt ^) und 7 und aus Ausrechvfballrrng bec

mrf Ä^-^^inert (Soz.) begickmdet den AntragH^tnrn (Soz.) ^U^,? Un 9 7 imb 8 (Ausschluß wegen $lnT*£'

^ oilS ockenllick-en Mitten) des L> 2.

. . ^ Ter Abgeordnete Heins bat so tzUv.

l^e Lmckmsdlgungei, Liegen die Juden gerichtet, daß ick) kn* &er- ar^ninq habe, naher darauf ernzugehen.

.(ü.uabh. Soz ): Auch wir weisen die AuS^ des Abcck verris mit Eickschiedml-eft zurück. Wir fHm-

t J!L cSLfr- 1 tm W' nach welck>em die vml uns angesvch-.

ten en Bestmlmungen geittichen werden sollen.

. 0- Boisly (natl.): Wir lehnen den Antrag Heins ein- L""'« ab und schlagen vor. Nr. 3 des ß 2 (AuSs«Änß van der Wahl wegen Verltusts der bürgerlick-en Ehrenrechte! zu streichen! erhalten^ i^'fhmmantgen des Paragraphen ausrechtzu-''

^ AilSfühnmgen des Abg. Bonin-Slotmann (fk.)

wird die Besprechung gesck-loffen.

ror, pYmÄ 2 mir L ö b 'cL ?J tfra<1 Delbrück aus Stteichtrnq der Nr. 3 ^AchLch von der Wahl wegen Verlusts der bürgerlichen Ehren-. rechte) angenommen. Im übrigen ivird 8 2 unter Ablehnung dev anderen A«.trage unverändert angenommen. Der Antrag Heins» ist zurückgezogen.

__ r ®l ^lcft bie Beratung über § 3[, der die WahUpflicht»

SJW- ohne ltznreichenden ElchchuldigLingsgrund sein

^tnnnircchlt Nicht ausübt, soll nach dem Lvounnissionsdes chlrrß 1/4 des ^apresvetrages seiner Staatseinkommechleuer, mcktdestcns ab« d Düark als OrdnunMtrase zahlen.

e 1 feZ^-' begründet den Antnag Parsch (8k: V, als Ortmun gsstvare nnndestens 5 Mark und böchstenS A)8 Mark gezahck iverden^sollen. Bei ansveickxmder nachträglicher End- Ick-ullnguug soll die LEvase ganz oder teilweise aufgehoben loerdsr.

Ab g. H a nt s ch (Soz.): Wir sind bereck, unter der Voraus- Atzung gewisser Zusichenmgeu der Wahlplicht zuzusnnrmen. Rrdmw den Wckrag Bftann (Soz.), wmach in § 3f eckiges ügS JrtrcbenJcO, btf WaÄ ftrtM an eurem Ssmiv- oder Feiertag statt, T« Arbeitgeber sind verpflichtet, ihren Airgestellt«, und Arbeiten, dre rur Ansübung ihrer Wcchck'^ckü erforderliche Zeck ohne Esv- ouM an Gehalt und Lolxi zu gewäl)ren.

Der Antrag Porsch ivird dahin abgeändert: Wer ohne einen! ansrei cheiiden Entlckmldigungsgruiv) sein Stimmreck-t nicht aus-« übt, lxtt eine unter Berücksichtigung der wrvtschasckichen Verhältnisstj WWW Ordnungsstrafe von mindestens 3 und höchstes 300 Mark m zahlen.

^0 Krau se (sink.) hält grimdsätzlich an der Kommis- ftonssasmng fest, wonach als Strafe für die Nichtausübunq des» Wahlrechts tn der Regel l / 4 des Jabresbetrages der Sbiatseim- vommensteuer gezahlt ioerdeir soll und beantragt, daß in besonn ^en Fällen die Strafe bis auf 3 Mark ermäßigt werden kattn.

Abg. Tr. Ludewig Matl.) beantragt, daß die OrdnünaSq strafe bis zur Höl?e des Viertels des .Jahvesbetrages der Ern-. sommeicheuer gezahlt werden solle. i

Minister des Innern Tr. Drews: Die Strafe muß so lwch sem, daß sie eine wesentlick».' Eirtbuße bedeutet für diejenigen, die ohne ausreickimden Gnmd der Wahl feritbierben. Ich bitte, den KvmmrssionsbesckLuß wifrechtzu er halten.

^ .^0- v. d. Osten sbms.): Wir lernen den Antrag her ^oziaibenwkvare.i ab imb stinunen dem (ilntrag Lndewig zu Je radikaler das Wiahlrachl ist, um so notwendiger ist die Wahlpflick.

Abg. Kanzow (Dpt:) erklärt, daß seine Freunde der Wahtq Pflicht sympathisch geoenüberskrhen.

Tie Anträge Ludewig und Dorsch aus Herabsetzung oder Erlaß der Strafe werben angenommen und mit dieser Aerckxwmig 83k D,e übrigen §§ werden abgelehnt. Die £§ 4 bis 5 werben ohne rlfe'r 1013 «rngonommen. Nach § 10 tffc wählbar jeder Preuße der 30 Jahre alt tst! und seck weniasLns frm Jalwsn die Staats- Migelwrigchnt besitzt. Ern .Antrag Braun (Soz.), die Wäl-lbmckcrt aus 25 Jahre heoabzirsetzen, wird abgelehnt. 8 10 wird mujew ändert angenommen. Tie ^ 11 bis 13 werden ohne Erörterung avgenommen. Zu.§ 14 (geheime Mahl) lregrslndet Abg. Dr Lewm sBpt) den Antrag Lkvonsolm (Bptb in imlchm besondere Bestimm nnmgen für dre ^icherhnt der geheimen Mckst gesch->rt iverden^

- 5 . Sicherung des Wahl geheim-,

ntsses werden auasulnlulv Borfck^ften erlassen werden.

Nach kurzer Besprechung, an der sich Abg. Dr. Bell (8tr>. Lüdicke (fvetkonf.), Hirsch-Bmlcki (Soz.! und Bvisly betvillgatl '.vurden gemäß dem Antrag Anonsahi im § 14 die Worte von»! stellt: Tie Wahl ist geheim. Im übrigen wird der Antrag Aron^ sohn abgelehnt.

Ta,auf wird die Weiterbevatmtg auf Samstag. 10V, Mw. festgesetzt. Schlich 3/46 Uhr. ^ ^

**

Ans Ktndt rrnd

Gießen, den 4. Mai 1916.

. -uszeichnung Dem Lanüsturmmann Karl Röhmtg wurd« dre Hess. Tapferkettsmrdaillr verliehen.

» g, "!" W "" fc

3 n ^-Ausgabe. Der der den Kleinhändlern d« Stadt Glehen bestellte Zucker füx Mai 1918 kann von memtap den E d. M. ab gegen Vorlage der Zuckermarvo Nr. 5 rn Empfang gerwmmen werden. Näheres siehe Be­kanntmachung.

. ** Eier. Infolge der aünsttqen Belieferung nrit Länd­erern rst es mc>g rch, in der kommenden Woche auf die Eier- marke M. 6 3 Stück Landeier ab^ugeben. Es ist daher Go- legenhett gegeben, sich für die bevorstehenden Jeierta«, einen kleinen Vorrat zu verschaffen. 0 y

** AuSaabe von Kaffee-Ersatz. Vmn 6 bis 11 d. m 0 -folgt tn den KleinhvndeLsgefchLften dvr Stadt Gießer