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-ch Bruchenbrücken. 26. April. Das Eis-erne Krc-nr erhielt ^ttc» Lamp.

- Vilbel. 26 April. 2lnf kaum glaubliche Weise wurde im nahen >' iedet- Orlenbach eine Bauers! rau 2 0 0 0 Ni a r k

-

.'.iebeu suist. er. Ailschaftnug durch äußerst entoc(jmfmiincrt>e ZaHlnugSbediugungen möglichst erleichtern- Zfdeijettos ist die Atu-- fti'Ttitnfl des Ernst-Ludwig Vereins eine Tat. Sie stellt den ersten Versuch dar. die brennende Frage der Beschaffung von Wohnungs-

los Die Frau mußte inner Zigeunerin, eae sie sich die Zukunft cinrichttmgen, die bisher über das Stadium der theoretischen Er- " " " ' ** örterung noch nirgends hinausgekommen war. einer praktischen

Lösung z-uMführen. Durch die Ausstellung nwrden neue praktische Erfahrungen gewonnen werden. Und nur auf diesem Wege wird tvie auf dem Gebiete der Wohmlngseinrichtungen, so auch auf dem Ge­biete des Meinwohnungsbaues ->as an^estrebte Ziel erreicht wer­den können.

Iührerversammiung des hessischen tondesvereins für Errichtung von rtriegerheimstätten.

I. Darm ft ad t, den 27. April 1918.

Am Tomrerstag vormittag IOV 2 Uhr hielt imFürstensaal" der hessische Landesverein für Errichtung von Kriegerl)eimstatten seine erste Jahresversaurmluug .ab. Ter Gvoßl-er^wg hatte sein leb­haftes Interesse an dieser vaterländischen Sache durch sein per­sönliches Erscheinen bekundet. Ebenso war der Präsident der Hassia", Generalleutnant Freiherr vo-! Hehl, erschienen, sowie zahlreiche Behörden und sonstige Berrretitngen aus Stadt und Land.

Der Vorsitzende, Finanzminister Dr. Becker, begrüßte die zahlreich Erschienenen, woraus Geh. Oberbanrat Pvosessor Karl D-vfmaun von der Toct'ttrschrn Hochschule in Darin stabt über die äußere und innere Gestaltung- von Kcre-gerheim- rätten, wie lioer die Kostensrage eingeheuve Ausführungen machte, für die durch die Aitsstellnng von Plänen, sowohl von Einzel- wie Gruppenhänjern,

ans ttartm schlagen ließ, ihr gesamtes Geld zeigen. Als das ge- ßchehen war. ließ sich (cm' Zigeunerin den Schlichet zum Geld kosten ausbändigen und schicve die Bäuerin mit dem Geheiß in den Kuh- stall, dort so lange >n bleiben, bis' sie gerufen ivüroe, denn dann übe die Propbezchiwg erst ihre richtige Wirkung ans. Und so geschah's. Die törichte Frau fand, als ihr naä>.langem Warten im Mrhstall emdlich ejn Lich. aufging und sie in das Wohnlmus zurück- kchrte, iveder ZiMnerm noch Geld mehr vor.

Starkenburq und Nhiinhessen.

I Dar m ftadt, 26. April. Gestern nachmittag geriet in der Allee ani Aden Balmhof ein Wagen mit Stroh in Brand: ein Teil bos Strohes wurde durch das Feuer vernichtet, der Rest durch die Lüschtätigkeit der rafch herbeigeeilten Feuerwehr erheblich beschädigt. Das Stroh gehörte dem Militärfiskus.

M>. A. Mainz, 26. April. Am Bahn Hose in Mainz hatten vor einigen Tagen Kontrollbeamte eiueni Gepäckträger ein großes Paket, eitthaltenü Eier und Butter, beschlagnahmt, ohne daß es gelang, Iren Eigentümer zu ermitteln. Die Lebensmittel wurden! in denn Wachranm der Bahnhosspolizai, denl eliemaligen Oltrob- häusck,en am Kaiser Eil Helm-Ring, undergebrackrt. Asm' nächsten

Morgen war bas boch

ahntbe Gut gestohlen. D iebe hatten in der

Nacht das Fenster eingedrückt und waren auf diese Weise in den Polizei raum gelangt.

ch. M i t t e l hei m (Rheingau), 26. Aprck. 100 Jahre waren es am 20. 21pril, daß der lange Zeit hindurch im Rheingau wohn hafte, bekannte und beliebte nmrde. Der Admiral von Stosch -als Ches der Admiralität tat gtuheftand

Oestrich stehendes

rruar 1895 starb der Admiral; er fand seine letzte Ruhestätte auf, , , ., . -

bcnt hiesigen Friedhof friedigende Losung gesuchten lmt. T^e.em Antrag schlreste sta>

--- Vom Rhein, 26. April. Der RHem ist infolge der an- Her Verein für K ric-ger helnrstätt<m an. Wird daS ganze Bauge-verbe dauernden Regengüsse stttrk im Steigen er von gestern zu heute von 70

mp 190, bis Gairb von 186 ans Donnerstag steigendes Avck'f.vwww, ebensv die Nidda. Bis' ;atzt kommen die Wasser dem Schifss-wrkehlr gut znstatten

Ausstellung von WohnnngSeiur rchtungerr.

I. Darmstadt, 26. April.

Der Ernst-Ludwig-Berein lür Errichtung billiger Wohnun­gen und der von ihm geschaffene Landes ans schuß zur gemeiunützi-

Pr ivathilfe zusaminewvirken.

Ein. praktisckie ! Beispiel führte Prof. Meißner vor. indem er die Errichtung einer Arbiter- und KriegerheimstaltenSolo nie aus­führlich beschrieb, die in Rüsscksheim -auf einem von 'der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestcktlien (Äelände zur Aussührnug kommt.

Finanzmlinister Dr. Becker sprach dm btitt.i Rednern den wärmsten Dank lder Bersmnmlnng für ihre l hrreichen Vorträge aus. Er «m battete sodann den Jahresbericht" 1917. Leider ist es dem

dem

-bei

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rrungsnot. sondern eine ebenso große Not an Wostntnrgseinrichtun- Tatsache zn bedauern und werde auch im Laude nicht verstanden

gen besteht, die durch den Ankauf alter Möbel nicht behoben wer- lv-erden. Darum müsse man hoffen, daß muh eine volle Verständig

den kann, bat es der Landesausschnß erreicht, daß den Möbel- Mng zustande vommen^nwg^ Ti e Entw i cklung d es Vereins ist

fabriken, die bisher nur nunmehr gestattet lorurde. stellen. Ferner hat der Landescu'.sschuß (Ludwig Alter, Gg. Erhardt u. S Ln- Tarmstadt, der Möbelfabrik Wvrms-Hochheim,, Rhein.

Masslmherftellung vpn verhalttrismäßi-g billig-,: Wossen, zu denen Prvf. Eberhard! die Enttvürs

UNdPhit. ^ Merkel-Dalshei

lobe ln abg'.^ lieferte. Die

Ausstellung nmfaßt etwa ein Dutzend verschiede,re Zimmer (Wahn- »mmckr, Schlafzimmer, .Wohnküchen und Mchm). Tie Preis« stellen sich für eine Zweizimmerwohnung mit Mche (ohne Ein­lagen) auf rund 3000 Mk. Dieser Preis ist im Vergleich zu den Friedenszeitmr freilich ein sehr beträchtlicher, da ähnliche Cu.näch- ttcngcn bei einer vor 10 Jahren vom Ermst-Ludwig-Verllu ver­anstalteten Ausstellung auf etwa 530 bis 670 Mk. zu stehen Limen; er ist aber für die gegenirrörtigert Zeiten so niedrig wie möglich ge­hakten. Die Eirnichtungen machen bei aller Einfachheit doch einen, aesMigen imb an!)eimelnd>en Eindruck, ^luch wird i>'7 Landesaus­schuß. durch dessen Vermittlung derartige Einrichtungen zn be­

darf nicht erlahmen, denn hc gaJß' Ans i,?:x -m'ordert große An­strengungen, wenn das Ziel erreicht lperoen soll.

An deir Tätigkeilsb-.'ickck schloß sich'eine lebhafte Aussprache. Pro'ontziaDircktvr Dr. Best s-lül^rte die Wohnungsnot in Mainz nmd erörterte die von B.nu vereinen und Kriegerheim statten verein m! zu ergreifenden Maßnahmen. Prof.' Häuser berichtet über die Tätigkeit der Bauvereine in Gi-'ßen. Baurat G r öl i n g - Äbaiuz tz-tüb praktische Winke für den Ki-chirnwl-nnngsbau.

Eine Statt!tenänderung. sie als lev er Punkt auf der Tages- ordnimg stand, fand durch cinstnenige AnnählN'.' eines Antrags Dr. G ü ttelmann-NLainz mi , Vermehrung des Berwaltungsans-- schusses feine Erledigung, n»ooauf d^w Borsiizyrdr die Tagung mit herzlichen Dankes,vorten an die Erschienenen schloß. ,

Kreis Wetzlar.

= Wetzl a r, 26. LLvril. Ter Begründer der Optisch-Meckerni- schen Werkstätten von E. Leitz, Tr. Ernst Leitz, feierte heute feinen 75. Geburtstag. Die Stadt Wetzlar verlieh dem Jubilar das Ehrenbürgerrecht.

ra. Krofdorf, 26. April. Stabsarzt Dr. Sei pp wurde zum Oberstabsarzt befördert.

Hessen-Nassau.

Frankfurt a. M., 26. April. Znr Vermeibimg dau­ernder Verluste läßt die Stadt von der nächsten Woche an eine Erhöhung von 20 Pfennig für das Pfund Rindfleisch einrreten. Minderbemittelte, denen die Aufbringung der hohen Fleischpreise schwer fällt, s'ollen «an Stelle des Fleisck-es Nährmittel erhalten.^

mr. Frankfurt a. M., 26. April. In der Reostöckerstraße wurde von seiten der Stadt ein neues Arbnterinnenheim eröffnet, das für 87 Arbeiterinnen der Rüstungsindustrie Unterkunft bietet.

X §> a n a u, 26. Afwil. Dem früheren Leiter des Hanau'-r Stadttheaters, Direktor Adalbert Steffter, ist die Leittmg des Neuen Operettentheaters in Bonn auf weitere sechs Jahre über­tragen tvorden; m'.ch wurde er mit der künstlerischen Leitung des Neuen Operettentheaters in Worms betraut.

Fabritbrand.

Frankfurt a. M., 26. April. Die ehenvalige Asbestfabrik von Louis Wettheim, Bergerstvaße 207, in der jetzt Papierwaren und Kordeln hergestellt rverden, wurde Donnerstag abends durch ein Großseuer eingeäschett. Da bei Ausbrucb des Brandes die Alann- Vorrichtungen gut arbeiteten, konnten sich sämtliche Arbeiterinnen rechtzeitig in Sick-erheit bringen. Die zahlreichen Maschinen wur­den größtenteils vernichtet. Die Feuerwehren komtten sich lediglich auf die Erhaltung der schwerbedrvhten Nachbargebäude beschränken.

' Wildgemüsemärkte.

L> ö ch st a. M., 26. April. Die von der Kreis-Zenttale für SammelHilfsdienst in den größeren Kreisotten, besonders solchen mir.starker Jndustriebevölkerung, eingettchteten Wildgemüse-Märiie haben sich mit einem Schlage cingebürgett. Schon am. ersten Markt tage wurderi alle Gemüscatten restlos ausverkauft. Das Pfuno kam nnt 22 Pfennigen zur Abgabe. Insgesamt ständen ettva >ö Zentner Wildgemüse, die von Schulkindern in den verschieden­sten Gemarkungen gesammelt waren, zum Verkauf. In Zukunft werden Wildgemüsemärkte an jedem Dienstag und Freitag nach­mittag abgehalten. ' st

GerrehtK?c;aL.

I Darmstadt, 25. Llpril. Die Sttafkammer venoars die Berufung der Christine Schneider Ehefrau von hier, die wegen Kuppelei zu 2 BLonaten Gefängnis verurteilt rvvrden war. Ter 22 Jahre alte Schlosser Heinr. Becker von hier, der einen im Eiscnbahnzug stehengebliebenen Schinn sich aneignete und ver'kanfte. erhielt wegen Unterschlagung eine Woä>e Gefängnis. Die 20iahe. Kriegerssrau Anna Franziska Weger von hier l-atte ihre Kiiche über einer Backstube, in die ein eiserner Bodenüeckel hinabfühtte. Auf diesem Wege schickte sie wiederholt ihren 12jährigen urrd nockr einen jüngeren Bruder in die Bachsttlüe, wo diese mehrere Zentner Steinkohlen und ans eignem Schrank für 100 Mk. Bettiverk stahlen. Die Frau erhielt 5 Monate Gefängnis, ihr Bruder 3 Wochen. Die jugendlichen Arbeiter Jak. Bauer und Mich. Klee, sowie der Kaufmannslehrling Jak. Mandel stahlen in einer Zigarrcn- fabrik in Viernheim, wo sie beschäftigt waren, nach mid nach für 4000 Mk. Zigarren. B. mrd K. erhalten 3 Monate, M., der auch Quittungen fälschte und Feldpost Pakete unterschlug, 9 Monate Ge- Ilmgnis. Eine Wittsftau wurde ivegen Hehlerei 'freigesprochen.

Verrmrschtes.

Münchener Künstler in Kenstantinovel.

K ö n st a n t i n 0 p e l, 25. Apttl. (WTB.) Heute morgen fand die Eröffnung ber Au s stel lung von Gemälden und tunst- gewerblichen Gegenständen M ü n che n e r Künstler statt, die unter dem Pvotektovat des Kronprinzen Rupprecht von Bayern steht. Ter Eröffnungsfeier wohnte auch der deutsche Botsckmfter Bcrnstbrfs bei. Ter Sultan envarb das Bildnis d^s Königs von Bayern von Walter Firle.

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