&lc vergeblichen französischen Angriffe an der Avre.
Berlin, 19. April. In zahlreichen, stets von frischen Gruppen genährten Angriffen versuchten die Frau-ofennach ragelanger gesteigerter Feuertätigkeit die Dcuvchen aus Ihren eroberten Stellungen beiderseits der Strass Ailly- ^oreuil zu werfen. Trotz der rücksichtslos durchgesührten Angriffe konnte der Feind nur vorübergehend in unsere Stel- langen eindringen und wurde sofort überall in kühnem (Degenstoß geworfen. Er wiperholte später feine Angriff'.' mtt Unterstützung von Tanks, wurde jedoch gleichfulls restlos abgewiesen. Ein Tank blieb in deutscher Hand, oom S/Zittag ab mußte der Feind infolge seiner ungeheuren blutigen Verluste seine Angriffe einstellen. Die Artillertelälig- kert hielt jedoch auf beiden Seiten und mit unverminderter Stärke an.
Die Verdienste der Fernsprecher.
Berlin, 19. April. Neben den Erfolgen der deutschen Komps- truppen verdienen die Leistungen der Fernsprechbe- dienungen besondere Erwähnung. Abgesehen baüim, daß sie wiederholt bei Angriff und Verteidigung, zr Gewehr und Hanb- tznniate greifen inußten, haben sie durch ihr Unerschvockenheit un°» zählige^Male viele ihrer Kameraden aus gesährlickzer Lage errettet. So trugen sie jmrgst bei der Eroberung von Steenwerk Nicht zinn wenigsten dazu bei, daß der erstürmte Ort gegen alle er» bitterlen Gegenstöße des Feindes gehalten wurde. Mit dein voran* eilenden Regimerttsstab waren sic unter den ersten, die in die Stadt eindrangen. Ihre Drahtrollen aut dem Rücken, ihre Kästen in der Hand, durchliefen sic den feindlichen Eiswhagel. Ms die Munition der Infanterie kmivp wurde wrd ein ^Crtil!eriebeobach- tungsosiizier aus der vorder!.en Linie das Feuer seiner Batterie Kirr Entlastung der Infanterie auf die dichten Massen anstürzender Engländer richten wollte, stellten sie trotz stärksten Feindseuers die Verbindung her. Inaner wieder zerrissen die in die Stadt prasselnden englischjen Granate?! de?i Draht. Dock)« unermüdlich stürzten die Fern spreck'tnran?rsckraften durch die Ltadtruinen, besserten die zerstörten Stellen aus und vormvchten so in letzter Stunde die Verbindung mit der Batterie l-erzu stellen, die nunmehr die feindlichen Stu rinLoborrnen zusammen schoß, daß der Ort gehalten werden konnte.
JtaL:cr»ische Truppen au der Westfront?
Bern, 19. Avril. (WTV.) Ueber die vom Ministerpräsidenten Orl >ando angeküud-lgte Entsendung italienischer Trerp- ,pen an die Westfront dürfte man in Italien bis in die Regie- Ximg^fnei'e hinein geteilter Ansicht seir Rah demiorn fr d'I a- ßa" vom 15. April erklärte Schatzminister N i 1 t i noch vor wenigen Tagen englischen Journalisten, daß es bei der gegenwärtigen Lage gefährlich wäre, von der italienischen Front auch nur eine einzige Division wegzrm-ehnnm. Ebenso wmngebracht wäre es, wenn Italien von den Alliierten Truppenscndungen verlangen «vürde.
Englische Dum-Dum-Geschosse.
Berlin, 19. April. (WTB.) Die Fälle völkerrechtswidrig verwendeter englischer Du m-D umgeschosse rirvhren sich. Die häufige Veränderung der Modelle beweist, daß man in England mit der fabrisinäßigen Herstellung planmäßig vergeht. Ein jüngst ausgefundenes, noch raffinierteres und gefährlicheres Model! dieser englischen Geschosse hat im vorderen Teil an Stelle des Bleikerns einen Dapierpfropfen mit eingebetteten Stahlsplittern. Werden durch das Zerreißen des Papiers Leim Aufschlag die Stahl splitter frei, verursachen sie eine KK^wundung, die natürlich noch furchtbarer und grausamer äst als bei den aufaefundeneir Geschossen mit ge-teiltzerm Mei- und Mumrncumrern.
Die neuen englischen Hilf»trnppen.
Berlin, 19. April. Tag und Nacht fahren die e ngl i scheit Dampfer mit frischen Mannschaften über den Ka- ^ra l, um die gelichteten Reihen in Frankreich wieder aufzufüllen. Die Güte des Ersatzes wird jedoch bald in den deittschm Ge- ^MgevOilagcrn erkennbar sein. Was in letzter Zeit an Gefangenen emgebwcht wurde, sind nicht mehr ausgesuchte, kräftige Männer wie früher, es stich vielmehr kaum genesene Verwundete Und jüngste Rekruten, die nur wenige Wochen Musbil- . düng hinter sich haben. Tie so eilig herangeführten Verstärkungen wewen Hals über Kopf in den Kampf geworfen, ohne wenigstens vorher durch ihre Führer über den wahren Stand der Schlacht «LMterrnläet zu werden. Jetzt rächt sich Paß England nicht sckwn früher zur Zeit des russischen Zusammenbruche; die damals von Fvankreich verlangten Verstärftmgen für den Westen sicherstellte. Heute kommen sie zu spät. Die Hauptlast des Kampfes liegt wre nt all den verflossenen Kriegsjahren noch immer auf d«t! 'Franzosen. Gleickrzeitig erschweren die fortgesetzten britischen Niederlagen dem neuen Enüente-»Gerteralissimus seine Aufgaben.
Die englische Heeresvorlage angenommen.
London, 18. April. (WTB.) Reuter. Das Mannschaftsgesetz wurde in allen seinen Teilen angenommen wnd hat gestern abend die königliche Genehmigung erhalten.
Amsterdam, 19. April. „Allgemeen Handelsblad" erfahrt aus London von heule: Das Mannschastsersatzgesetz ist in Kraft getreten. Gestern ist es vom Oberhaus angenom- rnen worden. Eine belangreiche Verb esserung bestimmt, daß künftig alle von den Dienstpflichtgerichten vom Dienst befreiten Personen sich bei den Volonreers melden müssen, wenn sie nicht aus besonderen Grültden davon befreit sind. Mach der Ansicht Lord Lansdownes erwarte man, auf diese Weise eine Bert eidigungsarmee von einer Million bilden zu können. Ferner wird die Regierung Maßnahmen treffen,, um eine Anzahl verfügbarer junger Leute unter 30 Jahren aus der Landwirtschaft wegzunehmen und sie will eine Anzahl junger Leute, die Engländer von Geburt oder naturalisiert und nach Irland gegangen sind, um sich dem Dienst zu entziehen, einberufen.
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Irland gegen die Wehrpflicht.
Amsterdam, 19. April. Nach einer Meldung des „Nieuwe Rott. Eour." aus London haben die Führer dn Nativnalistenpartei drnd der Sinnseruerpartei gestern in Dublin unter dein Vorsitz des Lordmarwrs eine gemeutfomc Konferncz abgehalten. Diese gement- same Konferenz hat in Irland tiefen Eindruck gemacht. Alle Gruppen der Nationalistenpartci und auch der Gewerkschaften waren dabei vertreten. Tillon, Bealtz. de Walera und O'Brien begaben sich nach MaynTath in der Grafschaft Kildave, um sich dort init der Wiex kachcl.'-chen Geistlicbkeit, die ebenfalls zu öftrer Besprechung M)«Mmengetreten war, m besprechen. Die Bischöfe hatten inzwischen bereits bich'ossen, daß am nächsten Sonntag in allen irischen Psarrgenreirrden Versammlungen abgehalten wecherr sollen, deren Leilnechncr folgendes Gelöbnis oblegen Hollen: „Wir verpflichten; »rns, ftbec für sich und alle gemeftyam, ?ms mit de?, kräftigsten Mitteln, d:e uns zur Ber>ü(pmg stehm, der Dienstpflicht zu wider setzen." In allen katholisckxn Kirchen Irlands werden «m nächsten Sonntag Bittgottesdienste abgel>alten werden, ,daß die Heimsuchung, von der Irland bedroht werde, von ihm abge- wendet werden möge."
Ein Beschluß des Versailler Krieg»ratS.
Genf. 20. April. Im Versailler Kriegsrat wurde der frmr- rüsische Geneval W e y g a n d durch Gerceral Botin erseht Wey- Qcmb soll fortan im Aufträge Fachs den Verkehr zwischen de-., Haupt- Martveren der Bcrbündcvcn vermitteür.
im nächsten Jahr abtautatdeu ^-eguisaruroeriode um ein weiteres .^ 5 ahr. und eftce Vorlage derref?e?td Verleihung des Wahlrechts aa alle Bürger ein. die Heeresdienst geleistet haben, auch wenn s i c n o d, 7t i d) t 2 1 0- i b > c altsi n d. Eine vom Kammerpräsidenten zu ernennende . sonnnrssion von 15 Mitgliedern lvird die Vorlagetr prüfen
Venizelss über die Haltuug Griechenlands.
Rotterdam 19 April. In rer griechischen Kammer er- k.artc. ime sen, „K. Rott. Cour." aus Athen gemeldet wird, l )r'.ecl^ntand sei durch seine gevgrapinsche Lage an die ttruente gewunden. Das östliche Decken des Mittelmceres werde 'uach detn Kriege sicl^er in de?r starken Händen bleiben, in denen es ncb zum Wohlc der Menschheit jetzt beffttde. Außerdem seien dterentgen, deren Interessen immer im Gegensatz zu denen Griechenlands gestanden hätten, im gegnerischen Lager. Grieck-enlanb habe die Bslicht, in dem.Kampfe zwischen Demokratie und Mili- kartsmns nach besten Kräften mitzuhelfen. Die Alliierten würden berechttgten Wünschen Griechenlands Rechnung tragen. Rechte, me sich in sänoackxm.Händen befinden, pflegen toertrg respektiert öu rverden. Weirn aber eine Nation, wie Griechenlmü» es während des B-alkankrieges getan habe, den Beweis für ihre Lebenskraft erbringt, dann könne sie beim Friedenskongreß mit Ansprüchen auftreten, dre sich nicht zurückwersen lassen.
Der Seekrieg.
Neue N-Voot-Erfolge.
Berlin, 19. April. Im Sperrgebiet des Mittel- meeres versenkten unsere U-Bvote 6 Dampfer und 5 Segler von zusammen 26 000 BRT. Außerdem vernichtete ein U-Boot vor Biserta die.fi7anzösische U-Bootfalle „Nadeleine^' (145 Donnen), ein mit zwei bis 7^-Zentimeter- Geschützen bewaffiietec Zweimaststaffelschoner mit Hilfs- m-odor und Fgrrkentelegraplsie und machte drei Mann der Besatzung zu Gefangenen.
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
Eine WahtrechtSvorlage in Italien.
Rom, Ist Avril. (Stcf.j In der Kam mer brachte Or- kaudo nne Vorlage betreffend BerLäwwrung der gegenwärtigen-
Aus dem Reiche.
Der Kaiser und Oderhofprediger DryanScr. „^Verli n, 19. April. (WTB.) Der Kaiser hat anläßlich des 75. Geburtstages des Oberhofpredigers D r y a n- d e r der Ernst-Dryander-Stiftung für hilfsbedürftige Pastoren familien 10000 Mk. aus seiner Schatulle überwiesen und Altersjubilar folgendes Telegramm zugehen lassen: „Mit herzlichen Wünschen gedenke ich Ihres 75. Geburtstages. Gott wolle Ihnen am Abend Ihres durch Arbeit für andere rerchgesegneten Lebens nach vielem Leid Ruhe und Freude in Ihrer Familie geben. Daß Ihre Kräfte noch lange dem Vaterlande und Ihrem für viele Stunden innerer Erbauung dar^kbaren Königshause erhalten bleiben möchten, ist heule mein besonderer Wunsch. Meine Grüße kommen vom Schlachtfelde. Gottlob, es geht vorwärts.
Tirpitz über die Lage.
Berlin, 20. April. In längerer Aussprache verbrei- ^te sich gestern auf dem Parteitag der Deutschen Vaterlandspartei Großadmiral v. Tirpitz über die polltische Lage. Die Oftfrage sei vorläufig gelöst und es bleibt nun die Hoffnung zu verwirklichen, daß in dem Baltenlande das hartbedrängte Deutschtum zu neuem gesichertem Leben gelange. Nach Westen hätten wir die Hände frei. Dort sei die Entscheidung in den großen Ereignissen noch nicht ge- «allen. Unser englischer Gegner sei zäher und politisch gewandt. In England wisse jeder, worum es sich handele. Dem Engländer gegenüber müsse das Deutschtum gesicherter stehen als bisher. Wir müßten den Rohstoffbezug für unsere Industrie urrd den Anbau unseres Kolonialreiches in irgendeiner Form für die erlittenen Verluste sicherstellen.
Rücktritt Kühlmanns? i. Köln, 20. Llpril. Die „Köln. Votks-Ztg." bestätigt, daß drr Rücktritt Kühlmanns baldigst zu erwarten ist. Die Hinzögerung des formellen Friedensschlusses mit Rumänien, nachdem die Paragraphierung der Friedensbedingungen schon längst statlgefunden, ist eine Tatsack)e, welche nicht unbeachtet bleiben konnte. Man fühlt deutlich, durch, daß hier etwas nicht stimmt und daß eine Schwierigkeit vorliegt, deren Kühlmann nicht Herr werden konnte. Wo diele Schwierigkeit liegt, läßt sich vermuten, wenn man berücksichtigt, daß Helfferich nach Bukarest entsandt rverden mußte. Ohne solide wirtschaftliche Kenntnisse und ohne durch fleißiges Beobachten aller Verhältnisse des wirtschaftlichen Lebens gewonnene persönliche Erfahrungen wird es heute niemand mehr möglich sein, einen großen Friedensschluß zustande zu bringen.
Berlin, 19. April. Der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Dr. v. Kühlmann hat sich, wie wir hören, auf der Rückreise vom Großen Hauptquartier eine Halsentzündung zugezogen, die ihn genötigt hat, die für morgen a'.rberaumte Besprechung mit den Fraktivnsführern zu verschieben und auf ärztlichen Rat für einige Tage das Zimmer zu hüten.
Karlsruhe, 19. April. iWTB.) Der Landtagsabgeordnete Wilhelm Kolb, der Führer der badischen Sozial- demokratre, ist gestern aberch 8 Uhr gestorben.
Var Ergebnis der «.Nriegranleihe im vezirl Gießen: 35 33Z 000 Mark!
Gießen, den 20. April 1918. Ein außewidentlrch großer, der be ste Erfolg, den die Kriegs- anleilien in unserer Gegend bisher üb-erhaupt gehabt lioben! Wir tellen zum Vergleich zunächst die Ziffern der vorausg-egangeuen Kriegsanleilien zusammen:
1. Aickeihe
l :
i -
ß "
7 "
8 . "
Dos Gesamtergebnis für
6 848 500 Mk. 18885 000 „ 25 524 800 „ 24 768100 „ 22 479 000 „ 30 087 700 „ 29 532 600 „ 35 317 000 ..
193 442 700 Mk.
----— das Reich war bis zur Stunde noch
mckt zu ermitteln, so viel ist jedoch sicher, daß es das der jiebenten 7lnlerhe bettächtlich übersteigen wird. Ob in so auffällig hohem Maße wie beim Ergebnis des Gießener Bezirks, steht allerdings tn v'rage. Wir dürfen uars darüber freuen, daß die Regsamkeit für diese hohe vaterländische Sache in mrserer engeren Heimat so groß und unermüdlich gewesen ist. Es muß hervorgehoben werden, daß die Zeickprungen in Gießen keineswegs durchweg aus Gießen heritammen, vielmehr erstreckt sich der hiesige Rerchs-- bankbezirt recht weit in die Umgebung, und von den Gießener Banken ist zu sagen, daß sie sehr erfreulicherweise einen starken Pripatülndenkreis aus dem Lande l-aben. Wie wir hören, lxtüen auch diesmal die ländlichen Kassen mißerordentliche Zeichnungs- beträge nach Geßen äbgeliefett, und es .ist ganz.allgemein sestzu- tellen, daß.daick einer ungemein rührigen und vortrefflich geleiteten Werbeorganisation die Landbevölkerung bei der Zeichnung dieser achtear Kriegsanleihe ihre vollste Pflicht getan hat. Jeder, der rm Dienste dieser weitverzroeigten Werbetätigkeit stand, die ihre Ar- bat bis ins Kleine und Mcinstr erstreckte, darf sich frerren über dieses
die früheren Leistungen noch so stvltz überragende E rg et a rB. Wie der Drang, zu l^elfen und zu zeichnen, in der Vevöttermyg lebendig toar. d^ ersieht man sehr deutlich an dem Abschluß dev hiesigen Lezirkssparkaffe. Da ist das Ergebnis der 8. Anleiho 372 Milluinen Mark, loovon eine Mülion und 13 300 Mark aus Zcichrmngen von Sparern sich zusammensetzm. Die Kasse ugisaßt euoer der Stadt 34 Land gemeind«, und bsionde-rs in den letzten ^.agen noch waren, wie wir auf Befragen hören, die Zeichnungen owper frandorte sehr rege. Bei der 7. Kriegsanleihe betrug bei der i^rS Gesamt«rgebais nur 3 Millionen, wovon . '..E Mk. durch Sparer ausgebracht wurden. An dem Gcstund- rrgebucs aus dem Bezirk Gießen sind auch Die Dienststellen br> tciligt, die der Eigenschaft Gießens als Provinzial Hauptstadt eure Iprechend eme weitere AusdelMung umfassen, wie z. B. die Großh. ^comnztaldirektwn. die aus Mitteln der ganzen Provinz Zeichner erhebliche Beträge aufgebracht hat (rund 6 000 000 Mk.). datz die ländliche Bevölkerung, was vie offene Hund anlangt. Hutter der Stadt nicht zurückireht. har dieser Tage auch die Sammluug für die „Schwesternspende" erwiesen: sie Ö S- (0 i5te 0989B5 m Ul ben Landgemeinden 6665.95 Wtt burren alles tu allem stolz betonen, daß Stadt und 7 !*£> m üterpe'ffat <wd> im vierten Kriegsjahre ihre Opferpsltchten utcht auf dte letchle Sclmtter nehmen.
*
intb I. B. Nokl an ihre Arbeit«
S * Ur r§ ClC ^ m r n 3- bcr Kriegsanleihe war von Erfolg nanütch 134 Personen mit 31700 Mark an der 8. Knegsanlethe beteiligt.
«> 9 Weitere Ergebnisse:
^ u ^ , ’ cnn llsinen Torfe haben die Schulkinder 8630 ^Nk. -aus dte neue Kriegsanleihe gezeichnet.
Lelztale, 18. April. Tie Srerr- und D«rr- Ef 0 '' 0 Lchiwabenl-eim L S. hat zur 8. Kriegsanleihe 750000 22 000 S? rf soMckmet. - Tie Spar, und Tarlel-eiwkd Bubenhnm zerckMete zur 8. Kriegsanleihe 400 000
Mark. Für diesen kleiuens ^tvvhneru sind dies bemerkenswerte Summen.
w .^77 , Bei der hiesigen Bezirkssparvasfe
wurden 260 000 Mk. Krtegsanlethe gezeichnet.
W flf- o • äur 8. Kriegsanleihe wurden auf
Gä500 °- mirf ' aut ^
r 0 6 O? echtenb ach (Kr. Wetzlar'. 19. Aprü. Tie Ächulkrnrer zu Oberwetz zetchnelen 4000 Mk., zu Mederwetz 50M
8 Kttegsanlnl^ ^ Grosz-Rechtenbach sogar 18 795 Mk. «ms die
April. Ter in unserer Gemeinde gereich-' m^e Gesamchetrag auf dte 8. Kriegsanleihe beträgt 200 000 Mk.. ™ schule ilt dabet mit 10 794 Mk. beteiligt.
(r.) fr um btt, 19. April. Tie hiesige Schule hat aus die n/f /f y &rie$<.<rnltit>e 1500 Mark in Kriegeparkar:en inrd 1000 Mar» n - tucken aljv rm ganzen 2500 Mark aufgebrE gewiß ein fchönev Zechen furzen vaterckandischert Sinn unserer Kleinen.
?0. April. Tie Zeichnung der Schrrle Maul 7 iSU Kriegsanleihe' 5015 Mk. (zm
6 - §15 Mk., 5. 740 Mk., 4. 500 Mk.). Tie Pfennig, l^kosie hier, dre erst feit November 1917 besteht, zeichnet« , ultö wettere 600 Mk. surd für monatliche Abzahlungen den Teünehmern zur Verfügung gestellt.
J 20 - Z^chkmrrge» bei her Be-
haben sich aus 303 000 Mk. erhöht.
, q i€5& erg, 20. April. Die Sunrme dar Zeichruuger ^ ^^lntlerhe beträgt m Friedberg 5 332 700 Mark.
. lt w ^ du tz b ach, 19 April. Es wurden bei den hiesigen nemter^wetten Geld-Jnstttuten insgesamt 6193 400 Mk ge- zercynet.
» 14. 9tjjrtl. (Priv.-DÄ.) Die Zeichivm« -rm di-
105 Jiffiim Mark gr-en bei der 7. mrd 86 Millionen Mark feTf«
•§'„ f?„ a ' n h Id. Ilpril. In Mainz betrugen die -ieick- M-n 3S619VM hl bei tlr tiefentoi sechsten KrregSanlcihe. also auch hier vernähe 14 Mtllrouen Mark mehr
^ Offen Vach, 19. Arnsil. In Offertbach beläuft sich das
Ergebnis auf 34 Mtllwnen achtmalhuuderttausend Mttrrk Das ^futet erne Stetgcrung zur siebenten Anleihe um nahezu ach und eme halbe Mtllton Mark. ^
o 20 ^ vorlausiger Schätzung beträgt
das Ergebnis der 8. Knegsanlethe m Worms 24 800 00Ö Mk
q «Jp April. Tie Zeichnungen auf die
L ^gsanlethe ergaben m Frcnchurt die gewaltige Summe von 52 2 Mtlltonen Mark gegen 448 Mllion^t bei der 7 Anlethe.
^ r ** Öanair, 10. April. Die Gesamtsumme der Zeichrunaen de. lauft sich auf 32V» MilliivNQt Mark gegen 26 876 400 Mar? bei
der 7. zsrregsanlrthe.
^ = § ochst a. M., 19. April. Hier wurden 13 361 500 Marl
Krreg.anleche gezetchmt gegen 12 460000 Mark bei der
(. Amethe.
. L im bürg 18 April. (Priv.-Ti-lNr.) Im B^rr, der Reichs- bau kn e beitstelle Lmibnrg bettagen die Zrichmngslt auf die achte Kttegsanleihe 8 125 000 Mark gegen 5160000 Mark bei der tebenteu Kriegsanleihe.
** m f. rbu r 9 , 19 April. (Priv.-Tel.) Im Reickfrbankberirk Marburg sind aus die 8. Kriegsanleihe 26 gegen 24,4 Mcklion^r pjcicttt gezetclinet worden.
nqv 9 iofr (1 r r 5) ' 1 2 (85/4; 8 - 5) - Wvrzihrim 27 74
p\ 9 ct 5 / 5 .nqi 3 Vf° N>- K?>brrg 11V, (10‘/,), TrrsLen
vH’ 79) ' Bielefeld Stabt und Land 50 (M ^ IM. ig.y, Tortnrmrd 65 (61,8; 58,5). » ; 7) ; Karlsruhe 125 (100), Barmen 88 (66, 54), Munchen-Gladbach 26 (22 t / 2 ).
*
»• W (WTD, Die Zeichmrng auf di- achte Kriegs a n le rhe wurde Donnerstag 1 Uhr ae- chlosserr. Die Meldtingen der Bermittlüngsstellen laufOr aber bet der Reichsbank erst währeird des Freitags ein und werden daselbst in der Nacht vom Freitag mm Scmrs- tag zusamn-rengestellt. FrühestNis im Laufe des Sams- tags kann ern vorläufiges Ergebttis dekanntgemacht wer. deir. zollten vorher Zahlen gettannt werderr, so beruhen re auf Bermtttuugen und Schätzmrgen ohne sichere Unter-
Aus Stadt ,u,d Land.
Gießen, den 20. April 1918 . . ** Amtliche Perfvnttlnachrichten. Dm Gwßberz
^ TJl- % * uL r-$■ ^ arrCT Albert Iimkichzu Ore
»artBabt bi« ewjffrftljfe Psarrsdelle zu Lftrdenfels überttageit Zn den Richestand ver,etzt »vurde am 27. Marz der Lehrer^im Uhrtg zu Krtegshnm Kreis Wornis, auf sein Wüdmicfcnmii Aiterkennnng seiner taiäWoot treuen Dienste mit Wirft?
— Der Gwßherzog hat am 27 Mc ^ 4 ? inmi Uhng ztt .KrieMeim, Kreis WorntS. anläÄ Rnhestmw das Ritterkreuz 2. Masse d Verreenstvrrenrs Phtltpps des Oftvßmütigen verliehen.
. ^ i!L o“ x s, a6 crt r eiru ^ VonLNontag den 22. bis Sani rre^;. gelangt Käse zur Vetteilung. S. Anzeigend
^ ^ kungdes Gasverbrauchs. WirOweft'
«aus^dre Bekennttnackiiivng rn der heutigen Zeituna betteffmd Ei **?• ^asverbrauck-^ hm. Hiernacl> muß ein Slusaeld v 50 J^H Q ^ur das Kubiknreter Gas erhoben werreu wmn r zugeitandene Gasmonge überschritten wird. Turck- die vollkomm unzi-llmgllch. Kohlenznsuhr ist eine Notlage gesckiafsen. Wir köun
mft dom Gase sparsam umzuc^ d mtt das Gaswnck wegen Kohlemnangel nicht zeitmeis? zum ^ti
tÄ,Ä ist, Sperrstwrden eürMüh^' u
ben Gasdruck rm Rohrnetz allgemem herabzusetzen.


