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MrchLZchs Hac^ricbten,

Israelitische «eligionsgemeinde. Got^sdienst m der Syuag-ogr ^Ld-AnLage). SautAtag 20. April. Vorabd.: 8.15; morg. : 8.30 Predigt; ckbds.: 8.35 u. ft15. Israelitische ReÜgionsgcsellschaft. Sabbatseicr am 20. April. Freitag crbd.: 7.30: Samstag vorm.: 8.30; uachm.: 4.30; Sabpatcmsg.: 9.15. WochengotteSd.: nrorg. 7.00, abds. 7.30. _

Kriegsanleihe.

** Die Bezirks sparkasse Gießen hat an Zeichnungen lÄr die 8. Kriegscnrleihe Zi/z Millionen Mark cmsz-tcweisen.

** Äroßen - Linden, 19. April. Die Schüler der hiesigen Volksschule zeichneten für die achte Kriegsanleihe 3040 Mark. Die hiesige Spar- und Darlehnskasse zeichnete mitsamt Privaten den schönen Betrag von 120 000 Mk. Ter hiesige Spar- und Vor- schußverein A.-lU. zeichnete einschl. Kundschaft die beträchtliche Summe von 35)0 000 Mk.

** Watzenborn-Steinberg, 18. April. Tie hiesige Spar- und TarlelMkasse e. G. m. u. H. zeichnete zur 8. Kriegsan­leihe 88 000 Mark einschl. der Einzelzeichnunge.i. Tie Gesamt;eich" nnngen der Kasse aus sämtliche Kriegsanleihen haben somit 400 0OO M-ark überschritten.

** Nidda, 19. Äpril. Bei der hiesigen Bezirkssparkasse wur­den 1760000 Mk., bei dem Vorschuß- und üreoitverein 550000 Mark Kriegsanleihe gezeichnet.

4- Ortenberg, 19. April. Ten Heldentod fürs Vaterland starb im Westen Kurt hm, Sohn des hitzigen Gärtners BölM. Zur 8. Kriegsanleihe wurden gezeichnet: beim hiesigen Postamt 25 300 Mk (bei der 1.7. 109.700), bei dam Vorschuß- und Kredit-Verein, Einzelzeichirungen 107 700, Kasse 42 300, zusammen .1.50 000 (bei der 1.7. 717 850). Das Resultat bei der Bezirks- spcrrkasse itnrrbc noch nicht offiziell? bekannt gegeben, doch dürfte es insgesamt zirka 1 O0OO0O Mk. betragen (bei der 1. 7. 2 277 800), im ganzen sind also zur 8. Kriegsanleihe etwa 1175 300 Mk. 5dar- rnrter etwa 450 000 Mk. Einzel Zeichnungen) gezeichnet worden.

** Wetzlar, 17. April. Die Mitteldeutsche Gerberei und Riemenfabrik A.-G. Wetzlar und Neu-Isenburg Zeichnete bei der 8. Kriegsanleihe einen Betrag von 1 / 2 Million Mcnrk. Für die vorliergehenden Anleihen stellte sie bereits 2 Millionen Marl zur Verfügung. Ferner zeichneten: Bergwerksgesellschaft Schantz & Hnmbert G. m. b. H. Wetzlar 100 000 Mark und die^Munittons- falwik Humbert, Rose & Co., Wetzlar ebenfalls die Summe von 100 000 'Mark.

** Kassel, 19. April. Beim Hessischen Bankverein Aktien­gesellschaft zu Kassel >und seinen zwölf Niederlassungen wurden auf die 8. Kriegsanleihe über 3 2 Millionen M a r k gezeichnet, so daß das Zeichnnngsergebiris sämtlicher Anleil-en bei diesem In­stitut 132 Millionen Mark übersteigt.

Lriegsgesangen in England.

Eigene Erlebnisse des Sanitätssoldaten Karl Brasch wahrend seiner 19monatigen Gefangenschaft.

(Nachdruck verboten.)

(Schluß.)

Am nächsten -Morgen .weckte nns die Dcrmpfsirene etwa gegen

6 Uhr aus unserem tiefen Schlaf. Es war am 3. Februar. Tie Anker wurden gelichtet und Kalo darauf setzte sich das Schiff in Bewegung. Es war ein herrlicher ^Morgen. Die Soe war ruhig, und fast geräus-ckOos glitt das Schiff durch, die Wellen dahin. Um

7 Uhr ertönte -das Zeichen zum Morgenkaffee. Zuerst gab es Gerslenbrei in Milch und Zucker .gekocht und dann Kaffee, Brot wird wieder kalteu Aufschnitt in reiclchchm Rcaßc. Verderben^ konnten wir hier also nicht. Bald darauf fand sich einer nach dem anderen oben auf Deck ein, um! die frische Svelust genießen zu können. Uinfer Schiff fuhr an der Spitze, die beiden anderen folgten in Abständen von etwa 2300 Metern.

In der Ferne sah nran mehrere englische Handelsgeleit-, züge, welche sich uns bis zu einem Mskand von ca. 800 Meter näherten. Wahrscheinlich uwllten die Engländer unsere Ucberfährt auf diese Art und Weise ausnützen, um sich vor den U-Booten zu sMtzen. Tie Fahrt verlies ohne jede weitere Störung. Um 5 Uhr nachmittags gelangten wir am letzten englischen Feuerschiff an imd gingen vor Linker. Mährend der Nacht dürfte mcht tTefahven werden, auch wurden Fangnetze ausgelegt um etwaige treibende Minen aufznfangen. Ain 4. Februar morgens 7 Uhr wurde die Inhrt fortgesetzt. Das Wetter war schlecht und stürmisch, was zur Folge hatte, daß viele von der Seekrankheit befallen wurden. Wir mußten nns deshalb alle oben auf Teck aufhalte::, tvo das Schwan­ken des Schiffes nicht so stark bemerkbar wurde. Aber schnr gegen. Mittag heiterte derHim)?rel sich wieder auf. Der Stnrnt ließ nach, Und die Se. wurde allmählich ruhig. .Um 2 Uhr passierten wir das erste holländische Feuerschiff. Unzählige Fischerboote begegneten uns, deren Insassen uns alle freudig zuwintteu. Wir näherten uns immer mehr der holländischen Küste una unter brausendem Hurra fuhren wir gegen 5 Uhr im Hook van Holland ein. Große Mensckxenmassen hatten sich an bereden Ufern der Mündung cin- gesunden, welche uns mit Tücherschwesrkcn begrüßten. Eine halbe Stunde später bestieg ein -Lotse das Schiff, um uns sicher die

Hwrn-ig-yi - sa usns -xfosvs^itrijex&ais&Asmmsitai

Bekanntmachung

Die Ansaabe der Lebensnüttelkarten erfolgt Samstag den 20. d. M. und zwar für die Bentgsberechligicu, deren Zunamen mit den Bumstoben AiC beginnen, vormittags von 8 1 . Nör und für die Bezugsberechtigten, deren Zu­namen mit den Buchstaben'!, L beginnen, nachmittags von 2(> UUr.

Gießen, den 18. April 1918. 29/66

Der Oln ü aermeister (Lebensmittelamt).

Rl-eitunündung ymauf nach den: Oafen zu bringen. So sichren wir etwa 2 Stunden, als wir an der Kai-Mauer mrlegten. Trotz­dem es bereits dunkelte, war eine große Menschenmenge dort ver? santmelt, um ::ns ein herzliches Willkommen zuzuruferr. Wir durften aber das Schiff nicht verlassen^ ebenso durfte auch kein Fremder das Schiff betreten. Nock) eine Nach, mußten wir darauf zubringen. Am nächste:: Aüorgen um 9 Uhr begann der eigentliche Empfang.

Tse Einwohnerschaft von Rotterdam, der deutsche Gesandte, die Tameä vom holländischen Roten Kreuz überreichten uns Blumen, sowie Liebesgaben aller 'Art :md bereiteten uns Zeinen herzlichen Empfang. Auch hie.bereits früher hier eingetroftenen' Kiamrraden, die in Rotterdam interniert find, darunter auch Kapi- tänlentnant vo n M ü l l er, begrüßten uns in herzlicher W>eise. Um 10 Uhr ^ konnten wir das Schiff -erlassen. Wir wurden alle in S>te, in der Nahe liegenden großn: Hallern, die als Lazarette ein­gerichtet waren, uittevgebrachk. Hier hielt senre Kötrigliche Hoheit Prinz Hein:ftch> von Holland eine ergreifende Ansprache. Er hieß ims im Namen der holländischen Regierung herzlich will­kommen, und mit einem dreifachen Hoch auf Seine Majestät den deut'ckM: Kaiser, die Kaiserin und sämtliche Lanir-esfürsden schloß er die Bearüß mig-ansprackxe, indem er die Hoffnung' ansdrückle, daß bald alle diejenigen, die draußen im Schützengraben liegen, in die Heimat zurüfttchren können. Darauf wurden wir festlich be­wirtet. Mit Sftol'eläde, Tabak, Zigarren, Zigaretten usw. wurden wir föinnlich überschüttet. Posckarten wurden verteilt, um den Lieben in der Heimat die Ankunft in Holland zu verkünden. Wie lange mir noch in stdotterdam bleiben sollten, -war '.noch unbestimmt, denn die deutschen Lazarettzüge waren bis dahin noch nicht einge^ troffen. Diejenigen, die in Holland interniert werden sollten, wur­den alsbald ihrem neuen Heime zugeführt.

Ununterbrochen kamen Damen und .Herren, die Liebesgaben verteilten, ^ilis, die aus den holländischen Kolonien stammten, waren angewiesen, für unser Wohl zu sorgen, um uns den, Auf­enthalt in Rotterdam so angenehm wie nur irgend möglich zu machen. Jeder: Wunsch laßen.sie nns von den Augen ab. Wenn einer gerade im Begriffe war, sich eine Zigarre oder Zigarette.in den Mund zu stecken, kamen.sie herangespcnugeü, um sie anzuzünden. Essen bekamen wir hier im Ueberflnß. Nachmittags konnten,wir,in den Hafenanlager: spazieren gehen, wobei man sich gegenseitig seine Erlebnisse erzählte. Die Zivilisten, die mit uns angekommen waren, sichrem bereits um 12 Uhr mit esiwm Sonderzuge nach Deutschland ab. So verrann allmählich die ^eit und die Nacht brach heran. Wir wurden in emer: großen Schlchsaal geführt, worin sich ca. 500 Betten befanden. Es waren dieselben Betten, wie ans den Schiffen. Da uns das tveickie Polster ungewohnt war, verbrachten die meisten die Nacht schlaflos.

Llm nächsten Tage, e>5 war am 6. Februar morgens, wurden wir dann in die La^arettzüge, die während der Lttrcht eingetroffen waren, verladen. Abermals wurden nns Liebesgabenpakete mit der Auffchrift:Grüß dich Gott! Neutral Holland begleitet Ihre Rückkehr zum teuren Vatcrlande mit den herzlichsten Segens- wünsckvn" verteilt. ^Lachdcm 'einer unserer Kameraden in einer Ansprack)«? sich für die liebevolle Aufnahme in Holland in unserm Namen bedankte, verließ unter donnerrrdem Hurra der Zug die Statton. Ganz RvtteiLam war aus den Beinen, als der Zug durch die Stadt mhr. Sie winkten nns und 'warfen nns Blumen in die offenen Fenster dcs langsam fahrende:: Zuges. Fast über eine halbe Stunde dauerte die Fahrt durch Rotterdam. Es waren Momente, die ich in meinen: Leben nie vergessen werde. So ging die Fahrt immer weiter durch Wiesen und Felder. Welch herrliche Gegenden sahen wir hier vor uns austauchan. söanze Decker mit Tulpen und sonstigen Blumen konnte man hier sehen. Fast auf jeder größeren Station hielt der Züg, wo uns wiederum Liebesgaben, sowie Kakao, Wein usw. verabreickft wurden. Um 6 Uhr abends mußte cckles z::.Bett sein. Es wurde uns noch vorher gesagt, daß der.Zug um 10 Uhk etwa eine Stunde cm? der Grenzstation halten würde. Eine oberflächliche Untersuchung würde dann vorgenommen werden. Wer beschreibt aber unser Erstaunen, als um 11 Uhr die Zollkom- nrissicm mft Blumen im& Liebesgaben die Wagen bestieg und so. anstatt einer Untersicchung, die Verteilung derselben vvrnahm. Bald darauf fuhren wir wieder ab und ich erwachte erst am^näckffteni Morgen, als der Zug bereits in Aachen hielt. Hier mußten wir nun alle aussteigen und wurden avch bald- darauf durch Autos in ein großes LaMvett gebracht. Der Empfang sollte erst am nächsten Morgen (am 8. Februar) stattsinden, da die anderen Lazarettzüge noch nicht eingetroffen waren, jedoch war der Empfang von Seiten der Einwohnerschaft in Aachen recht herzlich. Erblich war man wieder -auf dcmtschem Boden und unter^ deutschen Frauen und Mcnrnern. Wir atmeten alle erleickftert auf. Trotzdem es uns alten 'hier sehr gut gesiel und es uns an nichts fehlte, sehnten wir uns doch alle nach unseren Lieben nach Hause zurück. Nach eingni herzlichen Abschied von meiner: Kameraden, welcher mir sehr schwer siel, fuhr ich am nächsten Tage meiner Vaterstadt, meinem Elternhause zu.

Was für eine schwere Zeit, besonders aber die Schwervertrun deten hinter sich hatte::, kann sich wohl keiner vorstellen. Ein Ober­stabsarzt in Aachen versicherte uns, daß, wem: die Verwundeten alle in deutsche Behandlung gewesen wären, kaum die Hälfte als Invaliden berumlausea würden.

PermifS? ei.

Ein StrahrnlmhnUnglück in Berlin.

Berlin, 18. April. .Heute morgen gegen 6 Uhr stießen^ wie derLokalanzeiger" meldet, in der Strelitzer Straße infolge falscher LLeichcrffoellung zwei Straß env ahnwagen der städtischen Straßenbahn zusammen. Insgesamt 16 Personen

wurden verletzt und nach dem Nähere Mittellungen erfolge:: :wch.

azcnaw

trankenlMuse geschafft

* Die Deutsche Philosophische Gesellschaft deren Ziel Pffege, Vertiesimg und Währung deutscher Eigenart auf dem Gebiete der Pl-ilo'zovhie ist, laset in dem eciten Hefte ihrer ZeitschriftBeiträge zur Philosophie des deutschen Idealismus^ (Verlag der Keyser'sck-en Buchhandlung, Gvoßh. Sachs. Hofbuch- Handlung, Erfurt) für den 20. und 21. Mai zu ihrer zweiten Haupt­versammlung nach Weimar ein. Am 20. .Mai, 6 Uhr abends, wird eine Öffentlich? Vortrags,itzimg stattfi iden, i^der Geh. üteg.-Rat Prof. D. tl)eol. h. c. Dr vhil §>ermanu Sck^varz, Universttär Greifswald, über das Thema ,Weltgewissen ooer Vaterttuü)s- gewissen?" spreche:: wird.

** Sammeln von Fichtenzapfen. Fchtenzapfen des vergangene:: Jahres liegen in großer Menge mif dem Boden un­serer Nadelwälder. Ihre Scknlppeu bergen die ölreichen 'Samen, die beim Trocknen herausfallen. Von dem Kriegsausschuß siir Oele und Fette werden sie so reich bezahlt, daß die Sammlung der Zapfen sich lohitt der Zentner mit 100 Mar?. Doch auch ^ entleerten Zapfen sind wertvoll. Durch ihren .Harzreichtum liefern sie vrotrefftickics Anheiz- u::d Brennmaterial. Wer daher sich mn Eifer der Sammlung hrngibt, hat nicht nur reichen Gewinn, son­dern tut auch ein vaterländisches Weckk, denn er hilft nickft nur die Futternot. sondern auch den Mangel an Heizmaterial ver ringern.

Ausgabe von Süßstoff (Saccharin).

In der Zeit vom 15. Avril15. Mai INI», wird gegen denLieferunasabschuitt 15 der Süßstonkarten,.18" (blau) und gegen den Lreierntts-öal'chnitt 6 der Süßstoffkarlen O voll den SlißstossabgabesteUcn Süßstoff ab-

geaebeu.

Es gelangt ein Briefchen bzw. eine Schachtel auf den Abschnitt zue Ausgabe. Mit dem 15. Mai 1918 verliert der Abschnitt 18 bzw. 6 seine Gültigkeit. Nach diesem Zeitplinkt nicht abgerusene Snßstoffmengen dürfen von den Abgabeslellen frei verkauft iverden.

Gießen, den 18. Avril 1910. 2982B

_ Ter Oberbürgermeister (Lehensmittelamt). _

Bekanntmachung.

Betr.: Beirblaanabme, Meldepflicht, Enteiannna und SH üefenmn der Kupfer- und Platinteile von Blitzfchutraulaaen.

Enteignere Blitzableiter können am Dienstag den 23. d. M. von vormittags 912 Uhr und nachmittags von 29 Ubr int Kelter der Oberrealschule, Bismarckstraße, abgeliefert iv'rden. -

Erfolgt die Ablieferung an diesem Tage nicht, so muß ich nach den beitebenden Bestimnillllgen Vorgehen und die zwangsweise Abhoiling, gegebenenfalls die 2llmabme der Blitzableiteranlage auf Kostelr der Säumigen in die Wege leiten.

Eine Zurückstellung bis zum 31. Mai d. I. kann nur in den Fällen erfolgeil, ivo nachrveisbar ein Geschäftsmann mit der Abnahme der Anlage beauftragt ist. aber lvegen Arbeitsüberhäufung bisher den Llufirag nicht auszusühren vermochte.

Gießen, den 17. Avril 1918. 29738

Ter Oberbürgermeister: Keller. _

Verkauf von Bohnenstange».

Zur Förderung der Bobneuzucht hat die Sradtverwal- tuna aus ihren Waldungen 3 300 Fichten'Bohnenstangen ansertigen laßen, die demnächst in Gebinden von Stück zun: Ü^ceise von ö Mork im Hot des Stadthauses an der Gartenit.aße ausgegeben werden. Llnmeldungen hierzu werden im Stadthaus, Bimmer 9?r. 15 eulgegengenounnen, woselbst der Kaufpreis üei der Bestellung in bar zu zahlen ist.

Gießen, den 18. April 1918. 297711

Ter Oberbürgermeister.

I. .Grüuewald.

Holzverftsr^erung

Freitag den 26. April d. I., vormittags O 1 /? Ubr beginnend, werden beim Wirt -Hörle -n».-bcr!au aus den Distrikten Eichhcege, 1, 2, -ö. Haag, IlSdörser Birten, EselSkovf, Beunewchd, Burgivald der Fornwartei 5'Aerlau, sowie Linnes, Lehnh. Linnes, Bnchicheer, Erlen und Alter Heegwald der Foritwartei Lehnheiin versteigert:

Stämme: 19 Eichen 1. bis l,. !l. 7,5 Fstni., Birken 4. bis <}. SH. = 2,28 Fitin., 2 Linden 3. Kl.--2,06 Fslm.,

1 Lindeü. Kl.0,40FstNi., 3lFich!enderbstangen l,47Fftm.: Nttttfcheiter Rm.: 3 Eiche lrund und 1,3 Meter lang», 3 Fichte <3 Meter lang). Nntzknürpcl Rm.r 2 Hain­buchen «Langwieden 4 Bleter lang!, 1,3 Fichte (3 Ättler lang). 84 Rn:.: Fickitennnirrcisi.; «in Schichten, teils 'Bohnenstangen). Scheiter Mm.: 129 Buche, 5» Hainbuche, 78 Eiche «einige rund), 5> Birke (vnnöl, 8 Asve. 2 Linde, 19 Kiefer. 9 Lärche «rund), 100 Fichte «meist rund): Knüppel Rm.: 90 Buche, 34 Hainbuche, 2 Esche, 118 Elche, r> Birke, 0 Aspe, 21 Kiefer. 8 Lärche, 72 Fichte,- Kuiippel- rejsig Nm.: 6 Eiche, 25 Kiefer, Lärche, 25 Fichte (in Schichten': Reisig Nm.: 147 Buche «meist Stannnreisig),

2 Esche, 326 Eiche, 15 Asve, 10 Lmde, 57 Fichte «Schichi- liausen),- Stöcke Nm.: 8 Buche, 33 Eiche, 2 Linde, 16 Kiefer, 83 Lärche, 78 Fichte.

Nur die rot unterUrrchenen Nummern kommen zur Versteigerung.

Alerlau «Post Mücke»

Grünberg, den 17. April 1918.

Großh. Oberförsterei Nieder-Ohmen. S ch n e t d e r.

2986 B

Schasweide Verpachtung.

Die Schasweide in der Gemarkung Sckiiffenberg soll in der seitherigen Weise auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Pachigebote bis zum 24. l. M. erbeten. 129456

(Äießen, den 16. April 1918.

Großh. Oberförsterei Schiffenberg.

T r a u t w e i n.

Bieuenzttchterverein Gießen und Umgegend.

Versammlung Sonntag, 21.April, nachmittags 3 Ubr. bei Zlraft, 6Ueßcn. Frankfurter Straße 81^ Tagesordnung sieheBiene". 2990

Leihgestern, den 18. Slpril 1918.

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uL!3iiSJL?

3-4-Wim-Minuiig

nebst HuOcb. in größ. Orte, in dem einem Schubuiacher Gelegenheit geboten ist, sich niederzulassen, iür 1. oder 15. Juni ztl mieten gesucht. Angeb. u. 1009 a. d. Gieß. 3lnz.

Letztc rtcijten.

(WTB.) Großes Hauptquartier, 19. April (Amtlich.)

W e st l i ch e r Kriegsschauplatz.

Auf dem flandrischen Trichterfeld entspannen sich mehr­fach kleinere Gefechte unserer Erku-idungsapteilungen mit belaischen und englischen Posten. Starke Angriffe, die der Feind von Norden und Nordwesten gegen Wytschaetc führte, wurden abge:viesen. Schon bei seiner Bereitstellung erlitt der Feind in unserem Vernichtungsfeuer schwerste Verluste.

Zwischen Vaillenl und La Bassöe stärkere Kampflätig^ keil der Artillerie. Nordwestlich von Belhnne stieß unsere Infanterie gegen feindliche Linien nördlich vom La Basses Kanal vor und eroberten einige Geschütze. Bei Feftubert und Givenchy wurde wochseivoll getämpft. Wir machten mehr als 600 Gefangene.

Der seit einigen Tagen an der Avre gesteigerten Feuer- lättgkeit folgten gestern starke, tiefgegliederte, französisch Angriffe gegen Merisel und Moreuil. Auf beiden Avre- Ufern, d«rrch den Senega-Walo und zu beiden Seiten der Straße AillyMorestil stürmten dichte Angriffswellen mehrfach vergeblich an. In erbittertem Kampf wurde der Feind unter blutigen Verlusten zurückgeworfen. Starkes Artilleriefeuer hielt in diesem ftampfabschnilr auch während der Nacht an.

Osten

likraine: In Taurien haben wir Tschaplinka und Melitopol besetzt.

Mazedonische Front.

Stoßlrnpps-Nntcrnehmut.g n im Cernatwgen brachten einige Engländer als Gefangene ein.

Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff.

* . *

U-Bool-Krrea und Haupiausschuß des Reichstags.

Berlin, 18. April. WTB. Rick^dcrmtlich.) Im weiteren Verlaufe der Besprechung stbee den Haushalt für o:e Aiarine im H a n p t a u s s ch u ß des Reichstages sagte Abgeordneter Graf Westarp (Kons.), mit Ausnahme der unabhäirgigen Sw z'.aldemokratte herrsche in: Hanptausschuß pulse llel>wemsttmmung, daß der U-Boot-Krieg uneingeschrnv.tt fortgesetzt uEvden müsse; man sehe darin ein Mittel, zum Frceben zu gelauge«c und England mürbe zu machen. Tas Ergebnis der AusspvaoL sei 1., daß nach üb-ereiuuinanertber Meinung die ua-g ver ll-Bv-ste mit äußer­ster Kraft fortgesetzt werde, ohne Rucksich aus die Tauer oes -tcieges, 2., daß der U-Bodl-Krieg mit allen Mitteln in aller Scharfe fortgeführt werde mib das auch nach seiner Meinung tu dem Falle daß England Wiaffenstillstand beantrage; die Auf» Hebung der Blockade tonnte nicht als Gegenleistung ai^esehen

werden. _ wmtaKmfKmsmamBmwammmmmammrn ''

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