fcäftni oJjzz bvt zdfadjt r>och nuA qtrmsmi. ,,bsdp de $cx©" öerto.-gt, bo^ die Reserven <nt5 Englano he.cuu-elührt nx-rben, selbst diejenigen, die Feldmarschall Fvench ans unbegründeter Furcht vor /rn-ec deutschen Landung in England zarückbehalten. Hab-- „Heure^ erklärt, es kdmre keine spezifisch französische oder «gl^iklic i^ckerlcvpe mehr geben. England sei durch tfic Drohung gege.: Paris ebenso gefährdet, wie duvrh die Trohmrg gegen'. Loockvn. Deshalb mühten alle englischen Reserven eingesetzt werden. „Berite" sck;sreibt.' Die Lage ist immer noch sehr ernst. Wir dürfe?', uns dies nicht verhrimlick?en, Wenn gewisse Zeitungen schreibe-'. daß inan sich über die fruchtlosen Angriffe des Feindes freuen körrne. so ist dies eine Leick, Wer t i gkeit. dü angesichts der augenblicklichen Errigirisse wirklich höchst unangebracht ist. „Matin" «gibt die Urberlegen lieft der Hrndenburgschen FülIrung zu. Ueberall da, wo er einen S'hllag führe, sichere er sich die ziffevnmäßige Überlegenheit. Einem solchen Manöver gegenüber dürfe man sich jetzt nichr mehr rem deferrsiv verhallen. Es genüge nicht mehr, die Löckrer und Spalten zu verstopfen und da abzuivehren, wo ein Streich geführt werde.
Var englische' DKnstpsiichtgesetz.
Amsterdam, 17 April. „Mgemeeit s'-andelsblad" erfährt «ans London vom 16. April: Be, dn: Verhandlung über das neue T«msipslichte.?'setz sind von der Regierung eitrige kleine Zugeständ- Nisse Aanacht worden. Tie Möglichlrit, bei den DienstpjNcht- Achten Berufung rinzulegen, ist rur alle im militärischen Tienft- Sdeheudeu, die persönliche, häusliche oder pekuniäre Gründe d»e .FveisirMorg ]fa haben glaubv, wiaderhergestellt worden. Die Geistlichen werden wie frülrer nickt ein ge zogen werden hinsichtlich Irlands sind noch keine Zugeständnisse gemacht worden, aber die Bemerkung be Staaissillr tärs des Innern -gegenü' ^ Sir Edward Earson, da st natürlich Zeit nötig sei, ehe die Dienst»,sticht aus Irland angewendet tonfeerr fthtnc, berechtigt zu der Hoffnung, da st der Beschluss ine Dierrstplicht in Irland vMMstnh'ÄM, nicht eher ausgesprochen, wird, als bis das Home- rule-Gesetz in Kraft tritt. Inzwischen vereinigen sich dir bisher sich gegenüberstehenden Parteien in Irland zu dem Zwecke, sich einstweilen der Tieirstpflkicht zu wi^rr setzen Für Samstag ist rirm außerordentliche Versammllmg bei Gewwffchasismitg lieber tze^ammenfomsen und die Sinn-Feiner haben. eingewiiligt, mit len Nation-aden zu beraten. Die katholischen Priester, auch der. (Sn- bischo? von Irland l-alt^r Reden gegen das Je etz.
Basel, 17. April. 9lus Loi^don meldet das „Berner Taae-- Watt'V. Di? Vermehrung der britischen Streftkrästt durch die Anwendung erd neue?! Haeresblll aus I rland wsi'd von b).npc!enter Seite aus 10 Divisionen oder 150000 Mann geschätzt.
Irland und die Wehrpfticht.
Bern, 15. 'April. (WTB.) Zu einem.Artikel des „Spectabor" der die Militärpflicht in Irland zu erzwingen empfiehlt, sagte de Valero in einer Rede in Dutbamore am 8. April: D-cn sympathische Grundsatz der tvaditvonellen Politik «Gndaxds bepenüber den kleinen Nationen sei: .Argumentiert nicht. JöWfont sihliestt! Irland höre 'nicht zum ersdeuma! die Mahnung, daß die Engländer .nicht zögern fio££tm, zu schienen. Er erwiderte dem „Speciatvr", daß Irland Gott sei Tank Männer besitze, die ^daraus zu antworten verstünden: dieses Spiel des .Schießens «rüsse inan yii zweien spielen. Es gebe nur eitlen Weg, die Ein-- fKhrzrrr» der Militärpflicht zu Fall Zu brnrgen. Die Irl Äcker könnten tun: einmal sterben. W sei be,ser, dahnm in Irland, als in Mastlx-.' durch deutsche oder von deu Dentschcn erbeutete eug-> krsche ifbammeu den Tod zu erleiden. Das irische Volk müsse wve ein .Mann zusammarste'hen und jeden! Versuch per Einführung der Dienstpflicht bis znm Tode Widerstand leisten.
Arrcvck Ben nett nennt in .der „Daily Nervs" den Plan der Einsiihrung der Wlchrpflicht in Irland eine tvagisck-e Dori-rit und sagt: In sol^ der mllftärrschen Dummheiten g>e.xen Irland de! Begiim des Krieges hatten wir dort ungeheure Massen aus- gebildeter Truppen, die an der Front fern sollten. Natürlich darf ich die Zahlen picht angeben, aber ich kmrn sagen, daß im= längst in einer einzigen irischen Gräffchaft reichlich die Hälfte dessen stamd, was das ganze neue Mnirnschafsiersatzgesetz uns bringen wird urck zivar viel bessere Truppen.
Amsterdam, 15. April. (WTB.) Meldung des Reuterfichen Vuveaus. Tie Arbeiterminister hatten gestern im Unterhause vrit Lloyd George xine Unterredung über die Hvme-Rulo- Frage und die Ammmdung der Dienstpflicht in Irland. Wie ver- Hautet, setzen sich diese Minister nach Kräftzar dafür ein, daß Irlarck die SÄbsiverwaltung gewährt werde, bevor die DienitpfliM, der fa übrigens nicht «rtgegentretsr, dort eingeführt wird.
EAglifch-amerikanifche Krieg»redeu in London.
Am sterdam. 16. April. (WTB.) Nach einer Reutermeldung 1*04*5 im Unt erhanS eilte Abor!»«org von Amerikanern, die >8ngl<rnr> zum Studium der industriellen und der.Krie-,Mage be- wlsten, ein Frühstück gegeben. Das Mitglied des 'KriegskadinettS Birrnes, der Arbeiterpartei, führte den Vorsitz. Unter den Gasten befanden sich der arneriranische Botschafter Page, Balforer, lLmÄ Robert Cecil, Austin Chamber!arn, Lord Beaverrvok.
Bi-rnes smrte in seiner Begrüßungsrede: .Mir dachten nie- tzHLP an einen Krieg mit ärgerck jemand, aber jetzt sind wir entschlossen, den Krieg bis zum Ende fortUtsetzen." Der Vorsitzende des BmckeS der amerikanijchern Nrodellchbeiter James Wilson «erwidert : „Die amerMrnische Arbeiterpartei tritt für die Freiheit, WreiMsskeit etn, sie bekänrpst die Methoden der kaiserlich deut- Achen Regierung Die amerikanischen Arbeiter sahen ein, daß Ame- «Ka W« kurz oder lang in dien großen Weltkrieg hmeingezogen Sie stellte am 12. Marz 1917 ein ausführlich?^ Programm «Btf .i-irrdurch )>erpslich.eLen sie dir amerikanisch? Arbeiterbewe mng, «Me Besck^üss" des Kongresses imd des Landes vollauf zu unter-- stUktu (ü>3 nmrde beschlossen, daß kein amerikanischer Llrbeiter- Mtreter an der Konferenz mit Vertretern eines feindlichen Landes küneh'i^m darf mck daß die Arbeiterschaft den Kampf geg"en eine fternfricnottf des Krieges sortfetzen wird. Die Arbeiterschaft stellt Kch aus i>.m Vodei^ der Kriegsziele des Präsidenten Wilson. Hier «ibt eS keinen Komprontiß. Man hat sich für die Freiheit der für die preußische Autokratie zu entscheiden. Ich Alande I rast vür die Feinde bald Mks Frankreich vertreiben werden. DerTagistnichtmehrfern.wodieFahnenderVer-' bLndeten auf deutschem Boden wehen, die Zukunft der BVlker gesicsKwt.rmd die Well reif für eine Demokratie gnvorden tfl" Der Direktor der amerikanischen Handelskammer Edwin Medith sagte: „Wir werden den großen gemeinsamen Sieg erfechten, dann werden wir bi Großbritarmien unb Amerika fcfnb in best verbündeten Ländern ein National fest feiern zur WdinenMig an den Dag, wo die Hunnengefahr von der Erde ver- kchwnndcr! ist."
Balfour brachte einen TriEpruch auf die Sache der Ver- LÄndeter aus: Die Llbordnung kam in einem Augenblick des höchsten AnNeressc^ nach England, denn fetzt wurden uns in klarer und un- »?riH verständlicher Weist die politischen rack militärischen Ziele der Machthaber Deutsä»lmcks gezeigt, Deutschland steht jetzt in aller Dacktl-eit als ein Räuberstaat da. Die Deutsck) 2 N verrechneten sich im Laufe des Krieges wiederholt. Das erste Mal, als sie glaubten, Ke werden im ersten Anlauf nach Paris kommen, und sie nur bis Mtr Mlanne kamen, dann vernechereten sie sich wieder, als sie glaubten daß nichts Ameribr veranlassen könne, die diplomatisck>en Be- Okcho7«gen ab^übrechen oder in den Krieg evumäreten. Schließlich lerrechneten sie sich in der Unterstützung, die Amerika an der West- ftvnt gewähren konnte. Ich habe das Vertrauen, daß Wilson im- M«id? ist, alle Versprechungen zu erfüllen.
London, 15. April. (WTB.) Reillermeldung. Wie verlau- kt hat eine Unterredung, die heute nacht z-vllch'N Preminienniirister LloydGcorge und den A r b e i t e r m i n i st e r n stattimid, ein Duiftxedenstellendes Ergebnis gehabt. Von einer Krisis ist keine Rede.
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Lichnowsky.
Amsterdam, 16. April. Wie ein hiesiges Matt in London erfährt, hat das englische .Kriegskormtee oas Memorandum Li ich- »owsllis als Flugschrift unter dem Titel „S ch u l d i g" ver- vffentlicht. Bjvn den Eisenbahnbuchlxrndlungen sollen mindestens L Millionen Exemplare verbreiret rverden.
Ver ltachsvtger Ezernins: varon vurran.
Wien, 16. April. Ter Kaiser Halden gemeinsamen Finanzminister Baron Stephan Burian v. Raiecz zum Minister des Kaiserlichen und Körrigliciien Hauses und des Aeußern ernannt.
Budapest. 16. April. Amtlich. Der Kömg hat, wre das Ungar Telegraphen-Korreipmckensburvau erfährt, mit Entschiie- sung vom heutgen Tagte den <!emeins<uncn FinanUmrnister Baron Stepl)an v. Burian zuin Minister des.KaiserlickZen und Konigliä)en Hauses uitb des Aeußcru ernannt. Die Wahl ist aus dem Grunde auf Baron Buinan gefallen, weil er, abgesehen davon, daß er das Vertrauen des Kaisers besitzt, alle dlntezedenzierr nn einzelnen kennt, deren gründliche Kenntnis im ZüsMnmenhcrng mit den zur Ver- hantB.ing gelangenden internatwnalen Vercinbarungen außeror- >en:l ch nncktig ist.
Ter Mirsister des Aeußern wird, wie das genannte Bureau erfährt, auch weiterlnn die Führung des gemeinsamen Finanzministeriums l>eibe halten.
tz Im Valais des Münsterpräsidenten fand heute abmck 7 llhr ?nler Vorsitz des Ministerprcsiidenten Tr. Wekerle eine Kon- fereirz statt, in der mit A:rsnahnre der abroefenden Minister Szte- rcnyi und Tr v. llukelhäuser sänrtliäie Minister des Kabinetts 'Inahmen. Die Ministersimrse"euz hat nrit Rücksüch darauf, daß die Regiiwung dcrM! nbfy übex jenes Maß der Äiittel verfügt, -as sie für erforderlich hält, um die Wahlreiorm unter Tack> zu brckgrn. vereinbart, daß in dieser Angelegenheit inovgen ein Ndi- .sistervat abgeli-.-.lttM wird. In diesem Mdnstervat wird dir Rc- gieruu<r voraussick^lich besck/lstßrui, daß sie ihre Demission überreicht
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Ein Beschknß der tzetttschnatioualen Parteien Otfterrcrchs.
Wien, 15,. April. (WTB^ Ter Berbandsausschuß der deutsch- natwnalcn Pnttestn nahm einstimmig eine Entschließung an, welche nainens des gesamten Untschen Volkes Oesderreick^s dem riefen Bedauern über den Rücktritt des Ministers des Aeußern. Graf Czern in.- Ausdruck gibt, uick dem Grafen Ezernin für seine Verdienste um die Festigung und Vertiefung des österreichisch deutschen Bündnisses und für die Herbeiführung eines gesichertem^ Friedens Tank ausspricht und erklärt, daß auf keinen <^all die Richrung unserer unter der vollen Wahrung der kmrstituttonellen Berantwvrllichkeit zu führenden auswäciigen Politik, die von dem starken Willen aller staatstreuen Elemente in beiden Teilen der Monarchie gettagen wird, einer Aückerung oder Schrvenkung unterzogen tverden darf.
Luflaugrifs auf das deutsche Heimatgebict im März 1SM8.
Berlin, 16. April. (W.B.) Der Gegirer benutzte im März die besonders ^ günstige Wetterlaac zu 12 größeren Ängriffen auf das bolhringisch-luxemlmrgische Industriegebiet uick elf Angrisieu gegenIne Städte Mainz, Untertürkhcim, Cairnstatt, Koblenz, Frei- durg i. B., Zwerbrücken, KaiserSLautrrn, Mannheim, Ladwigshofen, Köln, sowie einige Städtchen in der Pfalz und im Rheinland. Trotz dÄ Einsatzes stärkerer Geschvcckererzielten dieAergrifsckeinerlei: militärischen Erfolg. Bei den ?Lngrisien auf das Industriegebiet an der Saar und Mosel fartben Betriebsstörungen von crgendtvetchen! Belang nicht statt. Auch der in der Nacht vom 24. z-rm 25. mit dcnr Aufgebot von 50 bis 60 Flu-azeugen untev- nominene Änyriff blieb vÄlig wirkungslos. Ebenso ergebnislos war der Angriff auf die Badische Anilin- und Sotxrfaßrik bei Mcrniv- H?im-Lut»w!s>Phasen am 18. März. Der erdige militärische Schaden, den die Angriffe anrichteten, war das Inbrcnckfetzen eniiger Wagen mit BenUol. An nichtmilitärischen Gebäuden wurde überall einiger SachsckxÄ»en angerichtet. Bei dem Angriff auf Freiburg am 13. März würben außer mehreren Privathäuserir die Martinskirche und ein Krankenhaus erheblich beschDigt. Den Angriffen auf das Saargebiet fielen 5 Dole, 4 Schwer- und 11 Leichtverletzte zum Opfer. Die Verluste bei den Angriffen auf die oben genannten offenen Städte waren hauptsächlich infolge des unvorsichtigen, Verhaltens eines Teiles der Beoölver^cng höher als in den Vor- mmmten. Sie betrugen insgesäntt 22 Tote, 22 Schiver- und 86 Leickftvenmme»eLe. Drr Feind büßte diese Abrisse mll dem Verlust von acht Flugzeugen.
Der Seekrieg.
9ttue U-Voot-Erfolse.
Berlin, 16. dlprll. Durch unsere U-Boote wurden rm Sperrte b ie t \im Engl and wiederum 16000 BRT. f-erndlicherr HandelsschifssramwüS verscaickt.
Der Chef des AdnriralstabeS der Marine.
Aus dem Reiche.
Dir Bescknänßung des Fremdenverkehrs.
Berlin, 16. April. (WTB.) Der „Rcichsanzeiger" veröffentlicht eine Verordnung über Maßnaknnen zur Beschränkung dcs Fremdenverkehrs.
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Berlin, 17. April. Dem L A. Utßälge ist der durch seine kühnen Melderrtte an der TschataldschaliTN« berühmt gewordene baherifllfe Rittmeister Rsichsrat Graf Preß - sing, 38 Jahre alt, aestzorben. Gr war der zweite Sohn des durch seine FreundschLst nrit dem jetzigen König be- kamrten versdorckenen Zentrumspolitibkrs Grafen Konrad Preysing.
Königsberg, 16. April. (WTB.) Ankäßlich snnes heutigen filzigsten Geburtsta»«Ä ist dem hefCredalleur Alexander W y- necken von finden bürg dess«r Mld mit eigenhändiger Unterschrift, .schvie nachstehende Depesche zu gegangen: Zwn 70. Geburtstage bitte ich, die besten GlÜckwünsä>e senden zu dürfen, inidem ich mich dabei dankbar Ihrer treuen Mitarbeit in schwerer Zeit erinnere. Möge es Ihnen beschieden jein, nach ehrenvoilrin deutschen Frieden nock) lange der Früchte Ihres Wirkens sich zu erfteuen. . v. Lnndaübnrg, GeneoalfeLbmarfchall.
Vom Kronprinzen erhielt Wyrrecken folgendes Telegramm : Zu Ihrem siebzigsten GLturtstzage sende ich Ihnen meine aufrichtigsten herzlichsten GlÄcklvLnsck-e. Beste Grüße
Wilhelm, Kronprinz.
m. öeutscher Ileichstag.
146/Sitzung, Tienstzag, den 16. April 1918, nachmittags 2 Uhr
Vizepräside.tt Tr. Paasche dankt den tapferen Feldgrauen für die großen Erfolge an der Msffvont. Wir hoffen, daß wir auch ivefterbin auf der Bahn des Sieges fioati’djreiten werden. (Beifall).
An fragen.
Wbg. Feyter <F. Bp.) wrist auf die schweren wirtschaftlichen Sckstiden hin, die die Jnselgemeinden durch die Sperrung. deS Badeverkehrs >nach den Norvz'eernsell! erleckerr.
Unterstvvtsftl'retär Lewald: Es handelt sich hauptsächlich um Envetbsveriustc dumll Verdienstentgung. Ein Ersatz solcher Schäden würde Ersatzanspmsche weiterer Kvri.se herv'vrruscn. Bei außer- gewöhnlichen Schäden müssen die Bundesstaaten ringrrifen.
Abg. Gros Westarp (Sons.) svrdert znr rnchtzcitigen Fertigstellung ber Frühstchrsarbriten aus dem Lande die Beurlaubung und Zurückstellung von L)«n:espflichtigen.
Oberst Braun sagt möglichstes EntgogeickommQi M.
9ldg. Geck fragt an, ob ein Adbommcn über den
Luftkrieg in Aussicht stehe, rvonach die Fliegerangriffe auf offene Städte außerhalb der Krckgstzone eingestellt werden sollen.
Gin Regierungsvertreter erllart, daß unsere Gegner noch kein Entgegenkommen in .dieser Richtung gezorgt hüben.
Äbg. Dr. Schatz (Elsässer- behauptet, daß rin Film „Der Antiquar von Straßburg^ verhetz Mb wirke.
itm ücc t ri^iai0!=<>atrcter* oeir-eiiui öus.
Abg. Grober ;3tx., ivick) jVröcrt eine Re
gelung des Schadenersatzes wr die durch Flicgerongrisft vm> uriaclpen Personen- und Sachscl)äden.
llnrerstaatsft-krttär Lewald: Das Rechtst bereits jetzt in der Lage, den BuTck^Lnuen geleistete Vorschüsse zurückzuerstattar. Eure besondere rech^geietzlich' 'Regelung ist lücht notwendig.
Abg. Lands be r g ^Svz. rer'.angt rückwirkende Kraft für die Regelung d.r Frage der Kriegovrinraner.
Unterstaatssekretnr Lewald erklärt das für m!möglich.
Abg Kunert (U. Svz. i erhebt Einstwuch, weil die Bordelle im Etappen- urck Operationsgebietc mit Eftttritt des Waffen- Uilljtarckes nicht gosckllpsan nurven sollen.
Ein Regierungsi'ertr'rirr erklärt, daß d« Emsckprdlung über freie Frage nur nach Lage der örtlichen Verhältnisse netroffax werden könne.
D i e Ueberwachung der Krieg s betrie be Tie Aussprache über die Da imlcrangelegenheit wird daraus fort^ppetzt. Der Anschuß schlag! einige EntschQeßumren vor. Der Reichs Lun,zier st^ermächtiist vwen. in solchen Betrieben die Geschäilslntzcher ur« andere Unterlagen überwachen ui lassen.
Plrisprü ungssie.Lm und eure Ie.!walpve.sprüftmgssdake sollen geschasßn werden.
Abg. Keiriath (Natt.): Der Fall Daimler hat große Erregung im Volke liervorgernfen: das ist ^-ersräsp.^ich. Tie Drohung mit der Vetrieb^rinsteL.mg ist e..re tie bedLuerliche Ewglrisung^ eine sctpveie SchÄngrurg nationaler J-etere-,srir. Die fortwährenden Preiserhöhungen smd sehr au. a 1 ns. Tie Anklage wegen Landes- !«ervats in ja inzwischen eiivgesta ll worden. Ten Entschließungen ltimmen wir zu, demrll die Regierung größere Machttnit.el erhält Zu einem allgemeinen schär'ece.l Fortgehen gegi'U die Lw- duitrie liegt k^b AnL>rß fwr. Auch von einer allaenrriirea Ueber- tenerung des Reiches durch die Industrie kann keine Rede sein. Nicht a>le IiDustrirz^.ge haben Kriegsge.rinne gemacht. Nach i^tn Lrinege wrden die Preise woeder h?ruMevgehen.
^lbg- Schiel e kv.rs.) legt Berwal-rimg drgegrn ein, daß man Wrgeklarte Einzclsälle bemitzt, um geam die ganze Indvsttie Vor- wurle zm erheben. Der Fall von Ble h r-P in now liegt ganz ^s er sich zrir Zeit der chnß verharcklum>"n an sah siick übrigens die Geschäfte gemacht rvorven von Leuten mit .Jwrnen Strinbvrn, Colpi, Wiener, der GeschssiAftlhrer hieß Blmrk. Hört, hön! rechts..^ Die Robe des Ab gerieten No-.-ke hat lvenigltens das Erfienlichk gezeigt, daß die 0o^iaö>enu>&<LUe suvch mi ihrer altem Fordening der Abschaffung deS PrivatticpmttrmS festl-att Am siegreichen Frieden u 2 ck mi n«rer Blüte im größeren Deutickücmd hat «ruck unsere Industrie ihren Ameil. iBrifall r«lMs Qr ^ug. Mumm (D. Fr.): Dem ehrlichen Kculsmmrnßstarck alle AäLmig, aber nicht jedem Kriegs!)andlergrist. Das Bi-.tzlicht der maia-sdagsverl-andlungen wird hvifentlich die Latte sihrecken, die ^ura-den Krieg nur gute Geschäfte machen nwllen.
Achg. Henke (llnabh. Svz..) wende: sich gegen jede Militari- sMrng der Betriebe und wirft,den Milirär^lpKden vor, daß sie der /lrbeitersckxift gegenüber zu scknriöig auitretar.
G?nmalmajor Scheuch: Tie Abgg. Evzberger imd Mumm haben belmuptet, daß mein Amtsvorgänger bei seinem Bestreben, frb Preise abzubauen, Widerstände gesimden ^be. Sie habmi da- Rückt rm des Generals Groener mit einer Denkschrift in ^rbris- gebracht, die er über den Abbau der Preise aufrestellt haben soll. Von eurer solchen Denkschrift ist weder im Kriegsamt nr^ch ^er der Obersten Heeresleitung etwas bekanitt. Der Vorrvurf des vliMi.JUiimii!, der frühere Kriegs minister von FaMnhapn habe verabsäumt, zwischen Algeriras und dem Mord von Serastwo si'cr die wirtschaftliche Mobilmackxeng Tentfchlauds zu sorgen, trift'k nicht zu. Es ist auch nicht richttg, daß Rathenau geholt worden sei. Ms stcot am Mann gewesen wäre. In den ersten Aschm des Krieges hat man den kolossalen Verbrauch an Material mdjt voraussehen könne::. Dieser Verbrauch ha: nicht nur uns, sondern^ auch unsere Feinde überrascht. Tie Gewehrfabrik Mauser in Obern- bpri hat vor kurzem n>ohl eine Pvrisfvrderimg gestellt, aber keine' Drohung damit verbrmden. Die Prrisprüfung ftndet statt. Bei Daimler in Stuttgart haickell es sich um Pweisfragerl. Prersftagen lausen nicht weg. Was aber weglcktft. das ist die Arbeit. Wenn die Arbeit eingestellt wecken soll, darf keine Sttucke gezögert wecken, ernzugreifen, mögen Sie (m den Soz.) rin solches Eingreifen mich Schn erdig krit nemren. Tre großen sDeckienstr uirsever Kriegs industrre können nicht durch das Verdunkett rverden. was der Abg. Henke über eine gewiffe JnterTrationalität sagt. Sic wird diesen Vorwurf mchjg hinnehmen. Wir werden jedem Streik so entgegen-- treten wie bisher. Das ist unsere Pflicht. (Beifall.)
Abg. Noske (Soz.): Dem Mg. Denke möchte ich sagen, daß wir unser Volk nicht auch noch von feindlichen Armeen arrsvlüü- dern lassen wollen. Darum haben wir die Kriegskrckite bewilligt.. In Berlin hat sich eine förmliche Industrie -um Zwecke der ©er-- fchleierung von Kriogsgewinnen aufgetan. In allen nröglichen Rrichsstellen sitzen Herren, die mit der Großindustrie verschwestert sind. Warum zieht man mdjt enÄich auch nichtkapitalistisch? Sachverständige zu? Die Mannesmannwerke nick andere rheinische Firmen sind in eine Untersuchung wegen Steuerhrnterziebung und Bestechung von Heeresangel)örigen verwickAt. (Hört, Hirt!) Ich habe deswegen eine Anftage an den sttrickBKanzler gerichtet.
? ?ll>g. Hau ßm ann (Fortschr. Die Heeresverwal
tung muß der RüstunEmdustrie mehr auf oie Finger seherr. Der Redner, richtet an die Regierung verschiedene Anfrage,:.
General von Wriesberg beantwortet sie sofort und erklärt: Tie Angemeffenheft der Preise der teurerer: Fabriken ergab sich.auch ans der Berechmmg. Ter Unkostenzuschlag ist Handels-« üblich.
Tie Aussprache schließt. Die Entschließungen werden an^ rwmmen. — Mittwoch 3 Uhr: Poswerwaltung. — Schluß 7 Uhr.
Berlin, 16. April. W.B.) T«er AeltesteuauSschuß des Reichstags ist lieute zur Beoatung des Arbeitsplanes zufammengetreten. Man einigte sich dachin: Morgen, Mittwoch, soll mit der zweiten Lesung des ReichZhcrusHalts begonnen werden. Der 19. April blcibt sitzungsfrri, damit die Fvaktionen Griegenchett hal^n, sich über die Steuervorlage zu besprechen. Zu demsriden Zweck sollen die Sitzungen der BollversmnmQmg am 20. und 22. ?lpril abgekürzt werden. Die erste Lesung der Steuergesetze findet vom 23. bis 26. ?lpril statt. Der 27. und der 29. April Metfor sitznngsfrri. Ob in diesen Tagen Ausschüsse - Sitzungen abholten, steht trod> dahin. Die Pfingstpanfe soll am 16. Mai beginnen und bis zum 4. Jn.ni dauern. Man h»>fft im Laufe des Monats Juni die A-rbeiten des Reichstags xu Ende zru Nhven.
Aus Stadt und
Gießen, den 17. April 1916.
** Auszeichnung. Urttcroirv/ier Ma-rtin Korndörfer, Irrhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse, wurde mit der Hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet.
** Marmelade- und Sauerkrantverteilung. Vom 20. bis 27. d. M. wick in den .Weinhrudolsg eschäfteti, in denen der Beziigsabschiütt 10 der Lehensmitt?l karte abgegeben wurde, gegen Vvrlmp' der Lel>ensmittck-arte urck Miese^'ung des BezugScchschnittes 19 Marmelade und Sauerürl'.tt verabfolgt. Siehe Bekanntmachung.
*** Diebstahl. In der Nacht ^un: 16. April 1918 wurden aus einem oerjchlvssenen Stall 1 fstdutterhase nrck 1 Rammler, beide große Tiere (Deutsche im
Werte von 60 Mark gestohlen. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kriminal-Mteilnng entgegen.
** Die Milliarde. Unsere erfMavrichm Finanzenänner, der Reichsschatz-Staatssekretär Graf Roedcrtt und der Reichs- bank-Präsckent von H a v e n st e t n haben alle Vorbereitungen chettvffen, damit Deutschland auch in geldlicher Beviefrlug wohlgerüstet ist zum letzten Erttschridungskampf. Das bmtfdfx' Voll gab die Milliarden zur Ausrüstung unserer Heere, die uns den Frieden im Osten erkämpft haben. Dadurch ist die pol irische Lage jetzt so gellärt, daß selbst der ärgste Zweifler und Nörgler, der nicht vollständig unverbesserlich ist, einer befferen fotehrt sein und die er* lrungcnen Erfolge anerpernten muß. Die Anerkennung aber muß „in der Tctt' liegen, wie Hindenburg sagt, uick sie nmß im „Willen" liegen wie L beTckorfffs Mahkrung lautet. Vertrauen gegen Vertrauen.: Diese Führer des deutschen Volles haben das in sie vom


