Bct/nifte der OrqMiöatvmi im Kriege, m± durch bie gementiainJe (fWtreiuoma unserer Leute und den boyalen Beistand der Fran- V^seir war die Lage für den Ajugenblük wi>6der HergelE. Dre jHauptaüsicht des Fcnrides, die britische und fmMä-srsche ^lrmee tzvu trennen, ist lrisher mißglückt. Wir werden uns aber rn einem großen, verhüngnisroklen Irrtum befinden. mam wir den Ernst der Lag? unterschätzen. Das Kabinett hat alle Schritte unternommen um Berstarlimgen hkrcrnznbrrngem. und eine so grotze 'Zahl vyn Truppen hat noch nie den fttautl in einer so kurzen Zeit überschitten. Was die Zahl der erbeuteten Geschütze und sMaschn-engeioeiue und der gemachten Gefangenen Betrifft, 10 l>at der Feind darin sehr übertrieben. Das Mimittonsministerium war nitttt nur in der Lage. Geschütze und Maschinengewehre zu ersetzen. sondern <£> I*rt auch recht beträchllicki-e Reserven an Akum- fwn. Dasselbe tft hinsichtlich der Luftstreitkräfte der Fall, die heim Rückzug ,Wunder getan liaben. Nachdem Lloyd Ge orge seinem Vertrauen Ausdruck gegeben hatte, daß die englischen! Truppen, Generäle und Gemeine, für den nächsten Zusammen- stoß voller Bereitscliaft sein würden, kam er auf die Hilfe KU sprechen, die Amerika geleistet hat. dtachdem die L-chlacht be- Mmncn hatte. waren nicht nur die Regierung, sondern die Befehlshaber im Felde so überzeugt vion der NoNvendigkeit weiterer strategischer Einheit, daß sie der Ernennung Fachs Mm,obersten strategischen Leitec aller alliierten Armeen an der Wlesttront tziustimmden. Fvch ist einer der glänzendsten europäischen Soldaten. Lloyd Gwrge macht sich dami über die Behauptung lustig, die britischen Streitkräfte N'ären durch Mchenunternchmnngen per- geichet worden. Waren nickst die franzöftaIn und britischen ^Visionen in Italien genauen, hätte es der österreichischen Armee frei- gestanden, ihre ganze l>hvast an die Westfront zu werfeii. Wa.' Saloniki an geht, so ivar das einzige, was tue geqenwärttge Regierung getan, das; sie ihre Streitkräste in Saloniki um zwei 'Lndi- sw wen oermindert tot. Ist Mesopotamien steht nur eme weiße Division, in typten und Palästina, stel^n nur drei: die irrigen sind indische oder gemischte Divisionen. Was untere Berluiüe betrifft, so ist es raxri zu zeitig, um sie genau f ei tzu stellen, aber lhaig erklärt, daß die deutschen Behanpttmgm gänzlich unmöglich wären. Der Feinld I>at sich endgültig eittschlvsien, in diesem ^>al)re die milrtärisck>e Entscl^eidung zu suche:. Das bedeutet eine mer^ Macht von der Nordsee lris zur Mria. ?Mes hängt davon ab, bas; nur innen’ Kraft bis ans Ende anfreckst erhalten. Mit der amerikanischen Hilfe sind nur v-aziu imstande. Lloyd Georbe gab «um Sckstusst die bereits gcmÄdeten Vorschläge des MamilchastS- ersatzgefetzes l^kannt
Ueber die Stärke der deutschen Truppen sagte Llotid George. Die Deutschen haben ihre Truppen so organisiert, btfj;fje Bei einer ktwats geringeren Insanterie stärke und weniger Geschützen eme r ö ß e r r 3 a hl von Divisionen haben. Die Division hat weniger VataiilE und das Bataillon toenrgee Soldaten. ^a§ ist lediglich eine Orgai 1 1[ationsfrage und es fragt Nur, ob ihre ^)r- tzrnnsation besser ist als die nNsere. lieber die <rrage des D b e r- befebls uno den Verlauf der Of^vattonen äußerte NM Ltotst» George folgendermaßen: Der .Kaiser sagte einmal zum GMmg Konstanlin: „Ich werde sie schlagen, weil sie kern einheitliches! lKonnnaw» haben." Ein getrenntes .Kommando bildet em w>wie- riges Problem. Es ist sehr schwer, das Gleichgewicht des Ristws hO^ustecken. Ein General wird leicht geneigt sein, ferne Armee Mrückzu!.alten, tveil er dafür verantwortlich gemacht wird, »venu die Sacke schief geht. Infolge des Nebels standen die Deutschen wenige vor unserer Fontt, eT^e ihre Astnäherimg l-ekanrtt
tmrrde 'Das tvar für ims vmi bestmderem Nachteil, weil unwne Verteidigung sich «gerade an fener stelle weseiistich auf ein .ncheiiz- feuer von. Maschinengewehren und Artillerie stützte. Gs wird einige Zeit dauern, bis alle Tatsachen deS Kampfes festgestellt fyw. ^.n «inem .rewi s'u Augeicüllvk wir die Lage zn^ifellos jef>: kritisch. Der'F uich brach zwisckMl unserer dritten und fünften Armee durch. .Es entiand eine ernsthafte Bresche, aber die Lage wurde 'Wf dem glänzenden Verhalten unserer Truppen lmeder hergo- stÄlt. Die Truppen zogen sich in vollkommener Ordnung zurück HT\t> stell'en die Berbinbung zwischen den beiden Armeen wiedcr her lmch vei-eckelte-n so den Plan des Feindes. Parlament und, Land rönnen d-n Di-.lppei: nicht genug für chre glänzende Tap'er'm« und Lngrimn'.ige Zähigkeit danken, mit der sie den überwaltlgenocst) Horden des Feindes Trotz boten und sich an ihre Stellungen an- WaimnertLn. Sic gingen zurück, aber sie ivurden niemals ge- trmytr Wieder emmal rettete der kaltblütige SchneL des britt- schsn So-idater.. der nicht zu gibt, daß er geschlagen ist, Europa. Es wäre mcknllig, den Befehlshaber jener Armee, General G ou g h. Hu rügen, aber bis alle Umstande aufgeklärt sind, lvare es eben,o »rnÄLrg für die britischen Soldctte^i, ihn lveiter im Fclddienst za:
«äffen D-rS.KriegsEobiuett hat es daher für notwendig erachtet, ihn bis die Tatsachen geprüft und der Regierung und ihrew militärischen Beratern vorgelegt sind. Ueber die amerikanttckw Mpe kagtoLloyd George : In Amerika befinden sich große Mengen Sowa- fru XXL der Auikbildung. Die Verbündeten l-atten erwartet, iM ^ruh- täft eine große amerikanische Armee in Fvmrkreich zu haberi, aber fece Ausbildung ljatte lämm-r gxdauLrt, als angenronnm-n ivar. mrd wenn Amerika diese Divstioiimc vervollskÄrdigeu nullte, so würde für dwe Tr.ipveii iumrögtich sein, in irgendwie beträchtlicher Stärke an trief- Schlacht oder diesem Feldzug.teilzunehnreu, obwohl diese Sckiibacht die eirtscheidsnde Sck>lacht des .Krieges sein könnte. Daher ivurden zuerst dem K'riegs.sekcetär Baker mü> da- WOft auckr Wilsim gewisse Vorschläge gemacht. Gelegentlich der Veyründuwi bec Ernennung Fvchs znnr gemeorsamen Ober- befehlsl-aber sagte ''lioyd Gwrge^ Die bisherigen Erfolge der Deutschen sind ioejeutlich auf die überlegene Ernheitlichkett rn der Mrzeutrierung der strategischen Pläne und Maßvsgeln zu
^^L^yd^Gvorge sagte weiter: Wir haben bereits 6 Milluxien Manu für vser und Füotte ausgehoben. Mir können nicht rn demselben Verhältnis wie die schrien Kbüeg.führenden für me Armee ausheöeu wogen der Bedürfnisse der Flotte an Schiffsraum, Kohü- imd Stahl, die ^vir docken müssen. Bei den Vvrs.chagen, die die Regierung den: Parlament macht, müssen Fl-otte und Schiff- ftrhtt. die.e grundlegenden BovaussetziMMN für die Erfolge der Verbünde'.m, berücksichigt werden. Llbrr es ist noch eine Reserve von Männern vvrlzaTtdeu, auf die man, ivenn e% die Not fordert, dür die Front zuriückgreifen kann. Die Schacht kann Monate dMieru. Die Deutschen rufen deu Ialwgang 1L20 auf, der für tätfrn FÄdzug 550000 junge Männer aufbringen wird.
Asquilh,
^er nach Lloyd George sprach, behielt sich vor, mif den Gesetz-- eNtwurs im einzstnen einzugehen. Man könne die Bill nur unter dem einzigen Gesichtspunkte betrachten, ob das milttärckche Ergebnis alle srbrigen Rücksichten überwiegen würde. Die ^>ache der ^cbstndeten sei niemals so ernstlich gefährdet gewewn uns nur tont!) die höchste anhaltende Spannung sei sie zu retten. Aswnth pries die cnisvpserungSvolle Hingabe der Artillerie bei der Demmg des Rückzuges. Er sagte, solange dieser Geist die Armee beseelte, solange werde er nie an dem Siege verzweifeln.
Asquitb scAoß Wenn wir aber der größten Gefahr uns gegerübersthen, die je imser Reich, Unsere Verbündeten :md die Geschichi' brr Freiheit und Humanität bedroht hat, so ivird das Jfcffui, jedes Opfer bringen, um die Welt vor der schwersten Kata- zu bewahr, n, cAr sie je betroffen hat. Ich fordere das Haus Mrs, in diesem Sinne an die Vorlage heoanzittreten.
D»r irische ssrationalist Devlin beantragte V<-rtagung der S&mtx Tr erf Ukie das Bestreben. Irland die Wehrpflicht auszu- Hk Malm sinn. Lloyd George bat um Zurückziehung des ’2£*:r«*r> Dillou. der neue Präsident der irischen Partei, untorfmtr Devlmo ^üitraq. Er fragte Lloyd George, ob er einen tmwr* ri.i«Nr* dLbgrordneden befragt habe, bevor er den Ent-
' ^ nnstänGger Besprechung des Devkinschen Antrages bc- mtvmt* me Vrwmmq Schluß der Debatte, was mit 310 gegen 85 angeno-nuien tourde. Devlins Antrag , wurde mit 323
m HO Stimmen verivorfru. Die Debatte über die erste Tagung Msl «ch fsrtgesetzr ^ ^
£«**»*, 9. iApril MTV.) Meldung des Rmuerfche«
sind unverzüglich über dau Kanal geschickt wordc^r, und zwar vu, zu einer Hochstzahl von täglich 30000 Mann. Dabm Mstg kem einziges Rtcnschmlcbcn verlsren. Tic Verluste an Äe,chutzen und Kriegsmaterial sind beträchtlich gewesen, aber durchaus nicht so, ltric die feindlichen Veröffentlichungen k'liaup^en. Der Munitionsinrnistcr versichert uns, daß er mühelos m _oer _~age sei, alle unsere Verluste sofort zu erletzan. Tas ist so schnell geschehen, tvie es die Aufnahmefähigkeit der lranzoittchen Hafen gestattete, dergestalt, daß wir außerdem noch starke Relerven haben. Wir taten einen werteren <5>chritt und wandten uns IMort an w Dominions und Indien. Mir erhielten feurrge. erinuttgende Aint- worten Eine der glorreichsten Erfahrungen des Krieges ist die Art, wie die e7rtfernteu £me des Reichs, die ^rner sichtbaren ooer minnttelbarcu Gefahr cnisgefetzt sind, nnt ^arbrunst Opser aus sich genommeu haben, die nicht geringer sind alv die derer, deren Heiinat direkt bedroht ist. Wir wandten uns auch an unseren, großen Verbündeten jenseits des Ozeans. Wil- } o n antwortete sofort mit einer edlen Bereitwilligkeit, die Miseren Herzeir ivohltttt und die in den Ziffern nusere kühnsten Erwarttur- gen überstieg. Das Haus loird nicht erwarteil, daß ich die Ziftcrn der ousstehenden amerikanischen Truppensckiübe nenne, aber die uwnatlicheii Verstärkungen an Infanterie und Maschmengeweyren, auf die wir für die nächsten Monate rechnen können, und für me sich der dazu erforderliche Schiffsraum garantiere läßt, stellen sckwir an sich eine Arinee von gewaltiger Surrte dar. -L-chlietztMi taten lvir in Gemeinschaft rnit unseren Verbündeten euren bedeutenden Schrftt vorwärts in der Nttchttrug auf eine einheitliche Leitung der alliierten Streitkräfte im Operattons- qebiet. Wenige Tage nach der Schlacht kamen der britische uno der französische Oberbefehlshaber mrs. eigener Inrttattve darüber überein, die strategische Leitung an der Westfront in er u e Hand zu legen Der Feind begann in der Erkelmttus, daß das Gleiche gewicht der .Kräfte an der Westftvn: jetzt, für ihn günsttger ist, als es jemals wieder der Fall sein wird, eure Reihe von Schlachten in der Absicht, einen entscheidenden Sieg zu erringen. Dazu zwingerr ihn die wirtschaftliche Lage Deutschlauos. mehr ,noch vie Oesterreich-Ungarns, die Erschöpfung und Krie^smüdigkeit seiner 52-auptt)erbm&cten und die Erkenntnis, daß mit ledem neueren. Monat ausgebildete amerikanische Truppen nach ^m Kriegssliw.u- platz eilen würdeii. Es nrird daher die augenblicklich vorteilhaste Lage ohne jede Rücfficht aus die Opfer an Menschenleben ausnutzen. Diese Krisis kann noch WockM und Monate wahren mld bis in das fünfte Kriegsjahr hinein dauern, aber unsere Plaiw rechnen damit, daß der s^riog auch noch 1919 umsaßt. Die Negie- nmo itiüiije iljxe Pflicht schlecht genügt haben, nxnn sie mit ihren bisherigen sIRaßnahinen sich begnügt lstrtte. ^oo kam das neue MannschaftsepgÄrzumesgesetz zustande . . . .
Rotterdam, 10. April. Ter Londoner Korrespcmdent des N Rott Cour/' meldet iwch über die gestrige Sitzung im Unter- Hanse: Lloyd George sprach, um die vielbekümpste Erhöhung des Mllitärdienstalters annehmbar zu macksen, die Erwarttmg aus, daß nicht mehr als 7 Prozent der Männer zwischen 42 und 50 Jahren tatsächlich m die,Armee ein- gereiht werden würde. Die -Stellung der irischen Nativaallsten ist dadurch etwas geschwcrcht, da sie früher ^ wiederholt mit Eifer für den Krieg eingerreten sind und erklärt haben, Irland, sei fest entsckstossen, zu Helsen, einen günstigen Ausgang herveizw- sühren.
Zahl der Polen verinehrei'. wcrd, DfI : ich aas hm rvodm ra prelißiMm Staates stellen ivollcu. st'dtt ovy.m Leuten uuui man sick, verständigen. Wir müssen eine ^vluck treüxm, die den pol- nischen Wünsä^en nach Möglichkeit mV&xnSmnu. tmx oas iricht, dann nürd in der Ostmark em K^ -Ips bvs «uft '„tc,ier cru- Dre: men. Wir müssen unsere Pe-lenpoiü '-t io mxyi'U twßlK nach meiisclstiäsein Ermessen die (Gewähr bex Tauer Qi br^t. (Zurufe: Wahlrecht!) Wir stehen jetz' v-L.r emcr Aenoerurig, des WalstrechtS. (Zurufe, Lecher!) Die stiegi-.^'nmg gibt suy ftrnem Zweifel darüber lstn, daß die gegeinoäriiü' M-chrl-ett, für die Ostwarkensvlittk nickzt mehr die Mehrheit <vr Zu^uwr mt .U>g t a orduetenhxmse sein wird. <Unruhe/, Das würi^' uuchi dcvut. her Fat » sein, ivc'.m nicip das gleickie Wahlreckst , wm^e,
das do:i der; Konservativen beantragte uno boTTtV’ e 1 ' *-' ^.ur.uwatst- recht. (Zurufe: Das im-llerr. wir auch nickst' \ (->' müssen euia
Politik M finden suchen, die die wichtiguru Leber, ' ^ressen miserer Ostmark für die Zukunft sichert. Zu diesem Zwecke- -'.upseu mx Ao° stand nehmen von \cidrn Maßnahnren. dre den Ptz> wir per-
bieten, was den Tvntfckxn nicht schadet, und wt dssl-ato am meisten d'.il Eliaräktcr eines Ausnahmogefetzes tra^"u ^und verletzend wirken inüssen. Wir müssen auf der anderes >2»eitr das Deutschtum positiv fördern durck), allerlei Verchinjgingen auch in geldlick^r Beziehung. Im Abgoordnechstl-uu e :abe.r X^oste Parteien, die der bisherigen Osttwartirupolitik ableh,md gcsrnchverq ^ stjairden, erklärt, daß sie geneigt.sind, auf diesen Boden A i tt-ckcn. Tiefe Parteien brauchen wir für die Bildung eiiun,Metvrpeu m einem anders zusammengefe!.len iclck'goordnetenl-a.ust. (11 .ruhe.) Wenn die Regierung eirce mildere Politik in Airssicht senvmmen hat, io ist da - keine utzopisu^ P.ckitik (Widerspruch). s.snder.^ eme gesunde und vernünftige Realpolitik des Ml^glicksi-.m.
Ol'erbü.rgermeister Hasse- Thorn: Der größte Teil der chemischen Bevölkerung will aus die großv-stnische Polittk nickst verzickst^n.
! Dtts kommende Wahlrecht d-rirnrilhigt uns in den Gvenzk^zir»"<
L-vndon, 9. April. (WTB.) Unterhaus. Das Manit- schafdsergäilstüngsgcsctz svurde in erster Lesung mit 299 q-eaen 80 Stftnmen angenonttnen. Es wird allgemein erwartet, daß das Gesetz mü gewissen Älbänderungen durchgehen wird.
JrLand und die Dienftpfticht.
Rotterdam, 10. April. (WTB.) Wie der „Nieuwe Rotterdamsche Eourantt' aus Laud-vn meldet, berichtet der Bewreter der „Daily NeZvs" in Dublin vom 6. April, daß alle öffentlichen Körperschaften Irlands der Dienstpflicht widersprächen. Der Bürgermeister Waterfords erklärte, daß die Dienstpflicht in Irland dasselbe bedeuten würde, wie iwiai Deutschland Belgier in feam Armee einreihte.
Franzöfischer Landsturm an der Front.
Berlin, 10. April. (WTB.) Wie fe'hr bereits die große deutsche WeslVffensive auch franKsische Kampfdivisionen in Mitlerderrschaft gezogen hat, geht daraus hervor, dalß rwn den Deutschen an der Front befangene gemacht wurden, die dem ungedienten franzjösisckMN Landsturm angehören.
An» Norwegen.
Kopenhagen, 10 April. (WTB.) ,,^fcrabCabet" meldet aus Kristiania: Arbeiter aus verschiedenen Tellen Norwegens pro te stieren gegen dre dieiftShgüge Aufnahme ausländischer Badegäste. Die Ursache ift der LebenSnritteLmangel. — Die Fischevei ist in diesem Jahre schlecht ausyesalbm. Die F-isther leiden unter dem Mangel an Ndotoröl und Pnoviattt.
Der LsndeSrat von Beffarabien für Rumänien.
B u k are st, 10 .April. (WTB.) Der Minister des Aeu- ßern, A r i v n, der sich in Bukarest befittdet, hat von dem zurzeit in MchinÄv weilenden Ministerpräsidenten Marg- hiloman folgendes Telegramm empfangen: „Nach zweitägiger Beratung hat der Landesrat von Bessarabren am 9. April, 7 Uhr abends, die Vereinigung BessarabiensmitRumänien mit 86 gegen 3 Stimmen feierlich angenommen. Im Nanum des rumänischen Volkes mrd Königs habe uh von dieser Abstimmung Kenntnis genontmen und unter enmnitiger, unbeschreiblicher Begeisterung die Vereinigung proklamiert. Um 8 Uhr abends wurde ein (Gottesdienst in der Katl-edrale abgehalten. Ungeheure Menge, endloser Jubel. Ich bin sehr glücklick). Alexmcher Marghiloman." ^
Minister des Auswärtigen Arion hat dem Ministerpräsidenten geantwortet: „Das Recht hat gesiegt. Freudvollen Herzens beglückvünsche ich Dick^ zu diesem glänzendeii Erfolge. Die Muirden des Landes erfahren dadurch eme Linderung, und der vollzogene bedeutsame Akt verleibtem größer gewordenen Rumänien neue Kräfte. Es lebe Bessarabien, es lebe Rumänien! C. C. Arion.
lern, ^iie
Hehlt wie gegem'il^r unseren ccbrttcxtax äußeren Feinden.
Graf von Galen: Ich freue mich, daß ein Veriück der Ber-- sdändipung mit den Polen gernncht wird. Eine ausreichende Kriegs- entschädiqnng muß selbstverständlich gefmdert werden.
Fürst Salm-Horstmar: Ich stweche ,'icht im Namen mei- ner Fvattwn, scmdeni im.eigsnen. Jede Nack-giebigkieit gegen de P^len ist verfeM. Tie in der Ostmark lebenden pi-außische- Pole, inlüsfen nach Kongreßpolen umgesiedelt werden. Gegen die An siedln ng polnisckier Kriegsl'e.schädigter haben lvir nichts eiuzuwent«n, aber der Uebmgang deutsck>eu Landes in polnische >>ände muß durch (besetz verlrindert w^rdim. Leider merkt man in unserer Polcn^ckittk noch immer die Hand des Vaters der Neichstagsentschließittkg, dem vom Außemninisterium wichtige Sendungen >ausgettagen wc^en^ obwohl er pölittsch soviel auf dem Kerbholz bat und bei einem Diebstahl beteiligt gewesen ist. ^er Präsident ersucht der' Redner, per- söulick)e Bemerkungen, zu unterlassene Wie oenken sich die Polen die West grenze des Königreichs Polen?! Unsere Fei.ide sollen zahlen, bis sie schwarz werden, damit sie für mindestens hundert I Jahre geschwächt sind. ^ ^ f
Fürst Radziwill: Ich habe em Recht, mich sirr das kunf- 'tftge Königreich Piölcn zu tttteressieren, da meine Familie seit 1 Jahrhunderten dort angesessen ist, als Inhaber der deutsr^n Reiä>sfürstenwürde habe ich ein Interesse daran, ^^.^inen Be- sitzti'im-ern <rus dem Bereich der gegemoärttgen bolschewistisa>en Regierung heranszukonimen. Infolge des politisck^en Verbrecliens der Teilung Polens sind die Polen gezloungen gewesen, gegen ihre Brüder zu kämpfen. Von eurer illoyalen Haltung kann man nicht reden. Die Polen in der russischen Armee kowsten ihren Treueid aus die rassische Fahne nicht breckten.
Oberbürgermeister Körte-Königsberg bezweifelt m seinem
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ffyMx&ni >n Ofterhaw> gab Lord Turzon eine ähnliche Er- kkSrui« n' Lloro 0'eorge im lbmery,7use aj. Er sprach von der den N wen Offen live und --rftärte: DaS Kabinett l-abe fr+jr* dritte getan und die Verluste ersetzt. Veritarttmaen
prentzisches Herrenhaus
30 Sitzung, Mittwoch den 10. April 1918, vormittags 11 Uhr Die Beratung über die Ansredlungsdenkschrift wird
^^Fiftst^Nadziwill: Die Ansredlungskommisswn ist ein Bestandteil der mttftwlnisck-en Ausnahmegesctzgcbung. Mr nehmen diese Denkschrift nicht zur Kennttns und protestieren gegen den dahingehenden Antrag. Der ?lntrag auf Sicherung der Grenzen will auf die Regierung einen gewissen Druck ausüben. Es hat m der Geschickte kern Urbild, daß man über bie militari,che Sicherstellung dieser noch gar nicht enstierenden Grenzen hier Forderungen aufstellt. Durch die Befreiung vom Zarismus sind die Polen in weitgehendeni Maße voiu Regen m die Traufe gekommen (Hört, hörtH Wann der Minister des Innern auf den von chm beschrllttnnm Bahnen sortsckfreitet, so wird eme Verstcmdi- mettg zu erreidrn sein. Die deutsche 9Gierung sollte hw Ver- ftündiME «ms der vom polnisck>en Regenttchaftsrat emgeschlagenen Linie anstreben. ^ ^
Minister des ^nncni Dr. Dre ws: Dre Regi.wuug WX, bafj sich icutcT dem gewaltiLvn Eindruck dos Weltkrieges die
Schlußwort, daß bre Idealismus des Ministers des Innern Aus fickst aus Erfüllung l>abe. Wir'können im preußischsi Staate keme sremde Natron anerstMron. . . . r .
Die Entschließung des Ausschußes über die milttSrischm: Sicherungen urird :nft dam Zusatzantrage von Kleist über me Kriegsentschädigung gegen wenige Stimmen angenominen.
Zu dem Kriegsgesetz über 23ereinfarfnau? der Verwaltung verlangt eine Ausschuyentschließung Ermöglichung stttnmverechttyter ! Mitarbeit von Frauen m städtisch Deputaftonen
Ooerbürgermaisüer Dr. Scholz-Edarlottenburg: In den
-omniunolen' MussckMsen sind ft^rn. vielfach Frauen tätig. Dieser Zustand muß die gesetzliche Sanktion erl-alten.
Minister des Jürnern Dr. D r e w s: Die Bchandllmg der Frage im AhilevrdrivdeirlMuse h?.k für die bevorstehende große Verwaltungsreform' nickst gerade günstige Apsprzien gestellt. Durch diese kleme Kriegsvestirm nrirv der großen Reform vemeswegs vvrgcMfsen. In der Selbstvenoalttrng stckhe ich aus dem Standpimkl meines Amts-
vorgav^r^^ ^ ^ angenommen. Aus der Entschließuna wird das Wort „stünnibewchtigl" gestrichen und diese dann m?
^^Die^nächste Sitzmig findet am 26. April zur Beratung des Gesetzentwurfs über die Verlängerung der Lagislalurperiode statt. Die Beratung des Staatshaushaltsplans wrS erst im Juli statt- ftnden. ^
Der 5eekrieg.
Mae U-Bsol-Erfolse.
Berlin, 10. März. (Amtlich.) In zäh durchyeführtem An-griff vernichteten unsere U-Boote im Mitrelmeer !einen Gel eitszug von 4 Dampfern restlos und ver- ^ senkten vvn: weitere Dampfer, zusammen Über 30 000 Brutto-Register-Tvnnen. Außerdem wurde ein englischer Zerstörer der L-Klasse (950 Tonnen: «b- geschossen. Auf einen beladenen Tankdampftr wurde em Torpedotreffer erzielt, jedoch dürfte dieser schwer beschädigte Dampfer den nahe^r Hafen Alexandria erreicht haben. Die Dampfer tvaren beladen und, soweit festzustellen, bewaffnet. Die starke Sicherrmg läßt aus tverwolle Ladung schließen. Namentlich) festgestellt wurden die englischen Darnpfer- Sai- danna (4594 Br.-R.-T.), Saint Dimilrios (3359 Br.-R.-T.), Tankdampfer Oneka (5136 Br.-R.-T.), der llaüenttche Dampfer Sincerita (1722 Br.-R.-T.), und der griecknsche Dampfer Princese Sophia (2282 Br.-R.-T.). Der versenkte englische Zerstörer sicherte mit einem zweiten Zerstörer eiiien großen Transportdampfer, der ebenfalls vernichtet wurde. Auf dem sinkenden Darnpfer Saint Dimitrios beobachtete das U-Boot eine Detonation, die vermutlich von Munition her-
Der Chef des Mmiralstabs der Marine. Ein britischer Zerstörer gesunken.
Amsterdam, 10. 9lpril (WTB.) Reuter meldet amtlich: Bei einem Zusammenstoß am 4. April ist ein britischer Zerstörer gesunken. Ällle Mann sind mutmaßlich ertrunken. __
Arrs Stadt rrrrd Catt».
Gießen, den 11. April 1918. Wie wir gestern in der Stlwtauflage noch Mitteilen konnten, tritt eine NnterbrechuM in der Herausgabc des Gießener Anzeigers voraussichtlich nicht ein. Es wurde uns von der zustiNchigen Abteilung der Miegsamtsftelle in Frankfurt a. M. vielnrehr mitgeteilt, daß die Kohlen!ieferuns für die Elektrizitätswerke Gießen gesichert sei. Die Nach ! liefermtg der gestrigen Nummer der Gießenei' Fmntliew
blätter erfolgt heute.
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** Vortrag. Es fei nochmals ans den am S«nstag statt- , findenden Vortrag des Mz-estld)vebcls Geißler Istngewieseltt. ! Siehe ÜUmciae.


