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Änftcro, Me fle «nSnS-en in® sich WBfl Wjwwn, tft flernw. Selbst oer ferner verdiente Urlaub in die Heimat hHrt> ihnen nicht «^nte^rriqt, da der EngAÄnder ohne sie nicht ausfrmrmen ftnm Sie fragen sich:WvM und wofür kLmp- ßc» wrr noch ?"

Die Machtbefugnisse Kochs.

Bern, 9. April. (WTB.)Echo de Paris" fragt, wie weil die Machtbefugnisse des Generals Foch als Generalissü- »ns der Alliierten gehen. Das Blatt glaubt, daß die Rege­lung und Verteilung der Reserven nach wie vor dem Ver­sailler Driegskomitce untersteht. Es äußert Bedenken da­gegen, da die Entente um so schneller siegreich sein werde, te einheitlicher das Kommando sei. Sem bat dagegen er­klärt m derHeure" die Machtbefugnisse Fvehs für genü­gend. Er habe aber mit Bestürzung gehört, daß die Eng­länder wiederholt äußerten:Wir brauchen nicht zu er­schrecken, wir können uns irnmer noch auf Calais zurück- ziehen, wo der Feind nicht weiterkommen wird. Ferner haben wir immer noch das Meer, um uns zu decken." Leute, die so sprechen und das Meer als letzte Verteidigung betrachten, Frankreich und Paris aber vergessen, haben, mein Sembat, den Krieg noch nicht verstanden.

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Sin Ausruf Petain».

Berlin, .9. 2lpril. Folgender Befehl Petcrins vom 08. Mürz 1918 wurde von lmferen siegreichen Truppen auf-

mfymixn:

Allgemeiner Befehl Nr. 104.

T« Ferird hat ,'üh mit feiner äußersten Zfrofr aus uns gestürzt. % rvlill uns von den Engländern trennen, um sich, koste es was es wolle, den Weg nach Pwrte zu eröffnen. Wir müssen ihn cruftiatten. ZLauanert Euch an das (s^lcnüe, haltet stand? Die Kmneraden sind Unterwegs. Alle vereint, werdet Ihr Erich aus bat Eindringling stürzen. Tie große Schlacht ist da. Soldaten der Marne, der B-Per hmd von Verein, ich nute Euch auf; es handelt sich itm das Schick- Frxmkvüchs. Petain.

Sk/zze zum fttrfgsng der Grossen Schisnhf- in Frankreich

Auch Südafrika von England um Hilfe gebeten.

Lsnoon, 9. April. (WTB.) Reuter meldet aus Kap- Dsd-t: General Botya erklärte am 3. Marz: Lloyd Ge- mrqt bat Südafrika um Hilfe. Dieser« Hilferuf piii fyirn uch) würden Südafrikas Männer entspreckien.

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Die parlamentarische Lage i« England.

Rotterdam, 9. April. LautN. Rotterd. Eonrant" meldet der Londoner Vertreter desManchester Guardian", es jpreche aOrsI dafür, daß die Eröffnnngswoche im Unterhause stürmisch ver- ürnfen werde. Der linke Flügel der liberalen Oppo­sition habe die Absicht, den Antrag auf Erhöhung decl militärpflichtigen Alters heftig zu bekämpfe^ N »b er werde Dabei ltmhrscheinllch auf die Unterstützung anderer Abgeordneter rechnen timntn, da man allenthalben wegen der Gefahr der neuen Maßregeln für die Zukunft des englM^n) HandÄs beunruhigt sei. Es bestehe wenig Aussicht, daß die Re- teiernng ihre Absicht, d-ve Vorlage in fünf Tagen durchs drücken, vvnhfttzen werde.

Englische Lügen.

Berlin. 9. April. (WTB.) Die englische Heeresleitung verbreitet, um den Widerstand ihrer Truppen zu erhöhen, wieder die eiten Lügennachrichten, daß seitens der Deutschen die Ge­fangenen mißhandelt und getötet wurden. Diese wieder­holte, wahrheitSwidrige Behauptung fand vielfach bei den eng- Uschen So [baten und Offtzieven Glauben. Um so erstaunter sind sie Aber die gute Behandlung von dem Augenblick ihrer Gesangew-' nahme an. Ein englischer Offizier ivor überrascht, daß ihm und seinen ftamerabert nicht einmal die Uhren abgenommen mürben. Er setzte hinzu: Da haben unsere Zeitungen sehr übertrieben."

Ein anderer Offtzier fragte, welche Zwangsarbeit ihnen anf- erlegt würde, und war froh, zu hören, daß davon keine Rede sei. Im Gegensatz zu der ritterlichen Behandlungsweise der Deut­schen stehen die unter Eid genmchten Aussagen deutscher Rück­läufer. die wiederholt von völliger Ausräubung und Mißhand- tung sowie Tötung deutscher Gefangener seitens der Engländer berichtet haben. Auch die in letzter Zeit festgestellten Grabschän­dungen deutscher Kriegergräber durch die Engländer werfen ein bezeichnendes Ächk aus die Auffassung unserer Feinde von Ritter- lichcksch.

Fapan und die Entente.

Rotterdam, 9. April. Dem .,N. Rotterd. ßaimntf' zufolge setzt sichManchester Guardias in einem Leitartikel für schleunige Zurückziehung der in Wladiwostok gelandeten Abteilungen ein. Es wäre korrekter urtb vorsichtiger gewesen, wenn man sich bei der Regierung in Moskau und den stbirisck)en Be­hörden beschwert und gleichzeitig um die Ermächtigung ersticht hätte, Truppen aus solange zur Aufrechter Haltung der Ordnung landen zu lassen, bis die russische Regierung selbst imstande toäre, für die Sicherheit von Leben und Eigentum zoi bürgen. Der energisch« Protest <rus Moskau sei dem Umstande Wzuschreiben, daß man diese vorsichtig^rvgkl unterlassen habe.

Der Kamps in Eiunlanv.

Stockholm. 10. April. Me der Helsmgforser Bericht­erstatter vonSdenska Pdoi^enbladet" berichtet, werben die roten Gardisten in Finnland durch die Gesandtschaften der En­tente in Petersburg wirtschaftlich unter stützt. Sv haben der englische und der französische Botschafter und der belgische Ge­sandte in Petersburg -nr Bildung des GenevalstabeS der finnischen. Roten Garde Geld beigesteuert. Der Berichterstatter erklärt, man könne hierin nichts anderes erblicken, als .eine Demonstwtioni gegen Deutschland und den deutschen Einfluß.

.Haag, 10. Aawil. (L. A.) Aus Petersburg wird gemeldet: Dir deutsche Abteilung ist über die.Aalandsinseln nach A b ö. der alter« Hauptstadt Fmnlcmds, gelangt^ wo sich eine an­sehnliche iNücht der Roten Garde befand. Hel si n g svr s wurde von der finnländlsichrnt Bol sck-ewckr - Regierung verlassen. Sie w-rrd sich ip Wiborg nlederlaffen. Die Fabriken von Helsinasors sind geschlossen worden, damit die Arbeiter sich der Röten Garde an* schließen können, um die Hauptstadt zu verteidigen.

Dem B. T. wird ans Stockholm berichtet, daß rrach Meldlmgen! aus Helsingsors die Besatzungen der dort liegenden eng­lischen Fahrzeuge sich weigerte, dir LDandelsslagge zu hissen, und die Fahrzeuge mit der ganzen Ladung in die Luft sprengten.

Der Seekrieg.

Neue U-Doot-Erfolgr.

Berlin, 9. April. (Amtlich.) Eines unserer U-Bootc, Kommandant Kapitänleutnant Heß, bat in der Irischen See 20 000 Br.-R.-T. feindlichen Handels­schiffsraumes vernichtet. Unter den versenkten Schiffen waren zwei besonders wertvolle Dampfer von 9000 und 6000 Br.-R.-T. Der 9000 Br.-R.-T. große Dampfer, ein tiefgeladener, bewaffneter Engländer, wurde aus einem einlaufenden, großen, stark gesickerten Geleilszuge, vermute lich mit Transporten ans Amerika Normend, hercrusgeschos- sen. Namentlich festgestellt wurden der bewaffnete englische Dampfer Deftro (852 Br.-R.-T.), mit Hvlzladung für Eng­land. und der tiefbeladene englische, bewaffnete Dampfer Jnkosi (3358 Br.-R.-T.). Außerdem hat das Boot zwei eng­lische Fischkutter versenkt.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

Aus dem Reiche.

Der Reichskanzler im Hauptmiartier.

Berlin, 9. Aprll. (WTB.' ReichHkamfler Dr. Graf von Hertling begibt sich heute abend für einige Tage in das Große Hauptquartier.

Aus

Die Wahl in Bad-Naicheim-Butzvach.

Bad-Nauheim, 9. dlpril In der heutigen Stich« Wahl zur Zweiten .Kammer des Hessischen Landtags zwi­schen dem Bauernbündle r Bürgernteisler Die hl (Hoch- Schr ö der (Friadbera) wurde nach den bisher vorliegenden Schröder (Friedberg) wurde na chden bisher vorliegeriden Erqebniffen Diehl mit 300 Stimmen Mehrheit gewählt.

Ztg.)

prestzischer herrerchaur.

29. Sitzung, Dienstag bot 9. April 1918, narijöt- t Uhr

Pväfütem von Arui m-Boihenbürg hält eine Begrite ßungSanspracke und .pdeM der Heldeniaten, die unsere Truppen lauf Frankreichs und Flanderns blutgettätlkten i^cfilbeu verrichten Die Ursache der frontbeNDkgenden Erfolge und ihr tiefster Grcmd ist der Geist der preußischen Könige, der Geist von Potsdam. Ihm verdanken wir Letzten Endes Riejockammen^ und 11-Boote. Wolf- taten" und andere Siege. Nur die Tat wird u»S den Sieg bringen. (Lebhafter Beifall.)

SodoTtn wird über die Denkschrift detz Jahres 1917 über die Förderutlg deutscher Ansiedlnugen. in den Provirc^c Westpreußerr und Posen verhandelt, die nach dem Vorschlag des Ausschusses' durch Kenntnisnahme erledigt werden soll. Im Hinblick aus die Haltung der polnischen Fr-rrtion des Abgeord Treten Hauses soll die Regierung an den gesetzlichen Vorschriften über die Förderung! deutscher Ansiedftmgen in den östlichen Grenzprvvinzen fernerhin folgerichtig festl-alten und baftk eürtretezi, daß bei der Feststelftmg der künftigen Greußen des polnischen .Königreichs die militärische Sicherung Preußens die rawerrücklurre Grundlage^ bildet.

Zu teesenr Anträge Hut der l^teneral von Kleist einen Zusatz­antrag gestellt, lvorin die Ausoe'dMMMg eurer ausreichenden Kriegsentschädigung für diese nrckftärische Sickerung sowie zur Fürsorge für die Krtegsbeschädigten und für den Aufbau unserer Wirtschaft unter Schonung der Steuerfrei für notwendig erflärt wird

Dberburtjemtcifier Körte-- Königsberg berichtet über die Aus schußverlwndlungen und erinnert zunächst an die VerhandUmgen im Mgeovdnetenhause, die gezeigt buttert daß eine unklare Verlöte- ttungspolitik den Polen gegenüber rncht angebracht, vielmehr eine zielbewußte feste Haftung der Regierung zur Stäri'ung des Deutsch­tums in den gemischtsprachigen Provinzen geboten sei. Nach Presse­meldungen sollen nicht ohne Zustimmung der Regierung die Reichs- tagsabgwrdneten Erzberger und Naumann Vertretern des polnischere Reichs vats zu gesichert haben, daß polnisches Gebiet für die noct) ausstehende Grenzregulierung nicht in Fuge kommen solle. Das wäre ein ungümlilicher Rückfall. die Schwäche der deutschen Hialtung bei früheH» Friedensverhrndlüngen. (Lebhafte Zustim­mung.) In LMseremFW.!' glichen En tgegen konfnten in Bresl-Litvwök hat man nur ein Zeichen bei' Schwäche erblickt: erst als wir wieder das deutsche Schwert hervorzogen, kam der Ostfriede zustande. Mehr Und mehr ringt sich setzt die Memung durch, daß wir nicht an die Reichstagsentschließung vom Juli 1917,wie .durch eirren auf gerichteten Geßlerhui gebunden sein köntren. Besetztes biel muß auch dem Sieger bleiben. Wir werden muh in Zukunft mit Millionen neuer Polen fertig werden, ncktssen aber nach der Atah- ramg des Fürsten Bülour beim Enlcignungsgesetz in der Polen Politik stetig bleiben. Nach unfereu gewaltigen Verlusten und aetjru* über den Wirtschafts kr iegsabs.i ch ten der Feinde braucherl wir unbedingt eine qroßeKriegsentschädigun§, um rms wirtschaftlich auszurichten, auch, um Borratsläger für künftige Biege anzulegeil. (Zustimmung.) Wohin waren wir gekommen, wenn die Russen in Oberschlesien eingedrungen wären ? Durch die Annahme der vorliegerchen Anträge ehren wir den General L u d e n d o r s s der heute seinen 53. Geburtstag begeht. (Beifall.) Diese Stellung« nähme sclgckden wir auch unserem herrlichen Heere.

Otenerai von Kleist: Polen kamr sich auch nach Osten an- lehnen, deshalb brauchen mit eine Grenzisicherung. Um künftig, lmftrmt jährlichen Finanzüedars von etwa 20 Milliarden Mar k aufznbringen, müßten wir die HAste aller Einkommen hermv' ziehen. Me die Feinde nvit der Kriegsentschädigung fertig werden, ist ihre Sache. Im rumänischen Finedensvertrag such wir ver^ lstiltnismästig leer ansgegangen. Unsere Feinde dürfen nicht mit einem blauen Auge dav-onkomnten. Die Tätigkeit der Abg. Erz^ berger und Scheidemann verlängert den Krieg. Hmdenburgs Steg- ftiöds Gestalt verkörpert uns den deutschen Siegeswillm. Deutsch- laut, Vars den Augenblick nicht vorültergeben lasserr. um die Führer^ rolle in Europa zu übernehmen.

Landloirt schgftSni inister von Eisenhardt-Rothe: Die Rogiennlg stelst aus dem Boden der Erklärtuig des Ausschusses. Die Ostmark als Schutzwall gvgen das Eindringen fremder Brächte muß dauernd auf ihre Fesvigkert hin geprüft werden. Deutsche tfhrtur und deutsche Siedlungen frnb im Irmern vor Bedrängnis ziu schützen und zu behüten .Preußen muß verlangen, daß vor allem das militärische Iwtevosfe maßgebend tft Die AÄmachungor über

da»

den Frieden Whfat «er twt msglmcng m Rrv te QS W

werden. Deutsche und Polen sollen beieinander wohnen. Deulschtuin in der letzten Zeit in dar Dinter-grund worden ist, ist seine Kräftigung und Förderung die erste unserer Polenpol itik. Verlebende Kampfmittel sinh dabei & vo> meiden. Wir wollen den t^tegner nvch: vernichten, sondern ihn nur m Schranken halten. Tic prallische Formel muß la u ten . Weitere Stärkung des Deutschtums, und. soweit damit verein- bar, vorsichtiges Entgegenkommen geg«r pte Wünsche der Dolen. Tie Llnstedlungskoinmissum wird nach Frtedensschluß ihre Tätig­keit loieder ausnehmen. Den EntrfrgnuugckMragvaphen hält d« Regierung für ein aufreizendes und erbitterndes Mittel: daher chlägt sie seine Auftrebung vor.

Gras sl)ork von Wartenburg: Den Polen muß chre Zugehörigkeit M Deutschland eindringlich klar gemacht werden. Sie müssen den großpolnischm Träumen endlich entsagen. Em Wall von ixurtschen Sirdelrrngen muß rm Osten erstehen.

Staatssekretär a. D. Graf v. Pvsadowsrv-Dehner: Die deutsche Politik in Polen war ein ständiger Wechsel von lose und cft. Es muß koiffeguent und scuhllch gerecht vorgegarrgen werden. Ern unständiges, sich nicht heimisch fühlendes Deutschtum stand einem sich geschlossen fühlenden Polenttrm gegenüber. Es war ein großer Fehler, auf Zwangsversteigerungen freihändig zu kaufen. Daher wirrdc aus der Alnfted-e IungLvollri k die Umwandlung deutschen Grund-besitzerlandes in Bauernland. Leider hat sich hier eine Mehr­heit für das Enteignunggesetz gefunden^ Ms die Regierung daS rein politische Gesetz hatte, erschrak sie selbst davor. Am meisten erbittert der bedenkliche Zwang zunl Religionsunterricht in deut scher Sprache.

Herzog von Schleswigs Ho l stein: Dir Regierung hot die Grurtelaigen ftlr das itauc Polen zu früh festgelcgt. Wie soll man Ausncihmebestimnrmrgen «rufheben, weim der Führer der polnischere Betvegung letztenrndes dir ZertrüvrmerunU der Monarchie jvrdenr. Die Reichötagsmehrhert hat eine Formel geprägt, die dem Wörter­buch der Sozialdemokratie entlehnt ist.

Fürst Druckt-Lübecks weist dir Angriffe geyen die Polen zurück.

Graf Zoltvwoki: Die Polen haben immer ihre Pflichteu erfüllt. Die Anträge dienen nicht der Verständrgung. wir lehnen ab.

n *D\t Stunde kfi bof Vertrauen und Wukt lebe Frankreichk- Dar war dar Tagesbefehl, mit dem der frau?ößjche General MvvLri» Zrühjahr I9l7 seineKerutnrppen gegen di«Zront wein« Heeresgruppe an der Bis ne und tu der Champagne ps Angriff vorteieb. Das gewalllgsteAnfgrbotcmWeufch« und Material, das die Geschichte des ftanröfische» Heer« \ kennt, stürmte in einer Zroutdrettr, wie Pr dem westlich« Ikriegsschaoplah bisher fremd gewesen, gegen die Mauer unsererBerteidigmrg cm. 2a heißem Aingeu liehen weine treuen Kämpfer die Stoßkraft des gesamten franzöfischen Heeres xu Schanden werde«. Die stolxe Wehrmacht, der .Frankreich5 Glück und Zuversicht auoertrcmt waren, zer­schellte an der eisernen Mauer unserer Kampffront. 2m Mai begrub das enttäuschte franröfische Bollc mit seinen Söhnen die erträumte Siegeshoffunng für das game 2ahr. So schuf das Heldentum unserer Aisae- mrd Lhampagne-Kampfer die feste Grundlage, auf der sich die Abwehr des euglischen Ansturms m Ziauderu er­möglichen, dir Aiedrrtage Slalleue vollend« und das Schicksal Rußlands endgültig depegela ließ. Du, unsere deutsche Heüncttserde, bliebst mwerfehrU Wieder SP ^rühllugl Run ist dir Reche cm Diel Schmiede mm ML Deinom Gelbe neue Waffen, damit wir Für Dich erkLmpfev könne», was Deine Snkuojt erfordert. Der» laffr Dich auf die Kraft unsere» Lchwertrs» wie wir weiter auf die 5kraft Deiner Hilf» rechnen l Gott sei l. rmsrreV gellebte» üercksches ^ürÄLsdet

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Abg. v. Heydebreck: Dir unauflösliche Verbindung der Ostmark mit dem Gesanttstaat ist ihr Lebensintereffe. Wir müssen zu der bewährten Polenpolitik Bismarcks zurückkehren.

Das Haus vertagt sich zur Weiterberatung auf Mittwoch 11 Uhr.

Der Präsident teilt mit, daß im Anschluß an diese Sitzung eine geheime Sitzung des Herrenhauses auf Grund eines Antrages ans Ausschließung eines Mitgliedes ftattfntbe« wird.

Ar«» Stadt nnd Lau».

G ie hen, den 10. April 1918.

Die erste Schwalbe.

Zitternd temzen die Somlenstrohlen auf den leicht vom Mnd gekräuselten Wellchen der Lahn. Leise wiegend strecken die erste» frischen Schilfgräser ihre Köpfe aus der Flut. Glucksend bespült das Wasser die Ufer, an denen loeiße Gänseblümchen, Anemonen Und gelbe Schlüffelblumen gedrängt zusammenstehen und sich sonnen. Schnatternd ziehen Enten ihre Bahn auf der glatten Fläche, hier und da spielt eine Bachstelze in der Sonne, ein Nachen gleitet über den Waffersptegel und Über allem wölbt sich ein herrlicher. KT 3 urWaner Frühlingshimmel. Doch horch? Gin langgezogener^ heller, singender Ton kvmntt ans der Luft und über das Wasser schient pseckschnell der kleine schwar^-blauo BogÄ mit der weißen Brust und den langen, seingeschnittercen, schmalen Flügeln. Die c-rste Schwalbe? Viel früher wie sonst ist der gefiederte Gänger, dessen singendes ki-witt zum Zauber der letzten Frühlings- und ersten Sommerabende gehört, eingetroffen. Ein altes Sprichwort sagt zwar -Eine Schwalbe macht noch keinen Gommer", aber noch selten hat die Schwalbe uns getauscht. Hoffentlich bedeutet ihre diesjährige frühe Ankunft, daß uns die üblichen Kälterückschläge des 9lpril erspart bleiben und die BauernregelFrüher Schwalben sang Sommer lang" Recht behält.

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**S chuh-Versorgung, lieber Schuhbedarf sind eine An­zahl Verordnungen erschienen, die im Anz-mgenteil der heutige,^ Nummer einzusehen sind.

** Kriegsanleihe. Wie wir hörert, frndet am Montag sden 15. dlpril eine größere öffentliche Werbe Versammlung für die 8. Kriegsanleihe statt. Näheres wird noch bekmrntgeg-ebew

**' Vortragsabend. ,Nvra Mengesberg, eine Milan- Schülerin, wird am Slnrntag, 21. April, in der Rmien Aula einen Vortragsabend veranstalten, wobei Löerke von Schlller. Herdei. .Übopstvck, Heyse -und Andersen znm Vortrag gelangen. Die Künst- terin hat durch ihre vollendete Vortragskunst allenthalben den größten Beifall bei Presse und Publikum gefunden. Siehe Anzeige Kreis Wetzlar.

va. Eh ringshausen (Kr. Wetzlar), 9. April. Apotheken- besitzer H. Schnelle wurde zum Beigeordneten der Landbürger- meistevei Aßlar erneut bestätigt.

ra. Krosdorß 10. April. Mit dem heutigen Bdfttwoch be­ginnt für alle Lcmdschtcken des Kreises das neue Sckvckjahr. Sckml" pflichtig wurden alle Kmder, die in der Zeit vom 1. November 1911 Ins 31. Oktober 1912 geboren sind. Der Urtterrrcht, der in den Wintermonaten wegen KohlernnangÄs viel sack) lückenhaft war. kann jetzt wieder ans den ganzen Tag ausgedehnt \ at xbes>